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13-K war der Prototyp eines modifizierten Suchdroiden des Galaktischen Imperiums. Er wurde kurz nach der Schlacht von Hoth im Auftrag von Admiral Damon Krell von imperialen Technikern entwickelt und sollte Raumschiffe der Rebellen-Allianz kapern. Beim ersten Testlauf erwies sich das Projekt jedoch als Fehlschlag. Der erste Einsatz von 13-K endete mit dem Tod von Admiral Krell und der Zerstörung seines Sternzerstörers.

Geschichte

„Ich hätte ihn nie zum Einsatz freigegeben, wenn ich mir seines Erfolges nicht sicher wäre ...“
— Admiral Krell über 13-K (Quelle)

Unter der Leitung des hochdekorierten Admirals Damon Krell wurde im Jahre 3 NSY einer der imperialen Suchdroiden, die Darth Vader kurze Zeit zuvor benutzt hatte, um den Stützpunkt der Rebellen ausfindig zu machen, so modifiziert, dass er in ein gegnerisches Raumschiff eindringen, dessen Besatzung ausschalten und die Kontrolle über sämtliche Schiffssysteme übernehmen konnte. Dazu wurden seine Panzerung und seine Bewaffnung verstärkt, und er wurde mit Computerschnittstellen ausgestattet, damit er sich an den Hauptcomputer eines Schiffes anschließen konnte. Die Techniker befürchteten, den Suchdroiden mit der neuen Programmierung zu überfordern, doch Krell war sich des Erfolges seines Projektes absolut sicher. Wie sich später jedoch zeigte, hatten die Techniker mit ihrer Einschätzung recht.

Admiral Krell sandte 13-K aus, damit er ein Schiff der Rebellen kaperte und die Rebellen-Flotte vernichtete, indem er den Schiffsreaktor zur Explosion brachte. Krell erhoffte sich von einer erfolgreichen Durchführung dieser Operation eine Belobigung durch Imperator Palpatine. Nachdem 13-K einen beschädigten Blockadebrecher der Rebellen, der auf dem Weg zum nächstgelegenen Stützpunkt war, geortet hatte, drang er in diesen ein und begann sofort, die Besatzung auszuschalten. Auf Grund seiner verstärkten Panzerung konnten ihn die Rebellen nicht aufhalten. Der Droide durchkämmte systematisch das Schiff und tötete jedes Lebewesen, das er fand. Ein Rebell namens Rad Torlent konnte ihm zunächst entgehen, indem er sich totstellte, denn 13-K betrachtete zunächst nur Objekte, die sich bewegten, als Ziele. Dann begab sich Torlent zum Hauptsender des Schiffes, um die Rebellen-Allianz vor der neuen Gefahr zu warnen. 13-K war jedoch ebenfalls auf dem Weg dorthin. Er schaltete Torlent aus, bevor dieser einen Funkspruch absetzen konnte. Nachdem 13-K alle Besatzungsmitglieder getötet hatte, übernahm er die Kontrolle über das Schiff und nahm Kurs auf die Flotte der Rebellen. Admiral Krell überwachte die Operation mittels Telemetrie von der Brücke seines Sternzerstörers aus. Die ersten Daten, die 13-K übermittelte, waren sehr vielversprechend und ließen Krell glauben, dass sein Projekt ein voller Erfolg sei.

Tatsächlich verlief anfangs alles nach Plan. Dann kreuzte jedoch Luke Skywalker, der sich gerade auf einem Patrouillenflug befand, den Kurs des gekaperten Blockadebrechers. 13-K zerstörte Skywalkers X-Flügler, doch Skywalker und sein Astromechdroide R2-D2 konnten der Vernichtung entgehen und sich Zugang zum Schiff verschaffen. 13-K setzte die Schiffssysteme ein, um den Eindringling zu töten, doch diesem gelang es, den Angriffen zu entgehen und in die Computerzentrale des Schiffes einzudringen. Dort entdeckte er den Suchdroiden und erkannte, womit er es zu tun hatte. 13-K identifizierte schließlich Luke Skywalker als die Person, die er gemäß einer zusätzlichen Programmierung, die er von Darth Vader erhalten hatte, dem Imperator ausliefern sollte. Er versuchte, seine widersprüchlichen Befehle zu befolgen, indem er Kurs auf Admiral Krells Schiff nahm. Während Krell schon glaubte, Skywalker dem Imperator übergeben zu können, reduzierte Skywalker an Bord des gekaperten Schiffes seine Lebensfunktionen mit Hilfe der Macht so weit, dass er von 13-K nicht mehr als Bedrohung angesehen wurde. So konnte er ungestört seine Flucht vorbereiten. Schließlich gelang es ihm und R2-D2, das Schiff mit einer Rettungskapsel zu verlassen.

Krells Ende

13-K zerstört Krells Schiff.

Als sich das Rebellenschiff Krells Sternzerstörer näherte, musste der Admiral erkennen, dass 13-K noch immer beabsichtigte, den Reaktor des Blockadebrechers zur Explosion zu bringen. Krells Programmierung hatte, wie es die Techniker befürchtet hatten, die logischen Fähigkeiten des Droiden überfordert, und er nahm nun keine Befehle mehr entgegen. Stattdessen folgte er wieder seiner ursprünglichen Programmierung und ging auf Kollisionskurs. Daraufhin wies Krell seine Kanoniere an, das sich nähernde Schiff zu zerstören. Dies gelang ihnen jedoch nicht, und Krells Befehl, das Schiff zu verlassen, kam zu spät. So wurde Krells Sternzerstörer mitsamt seiner Besatzung vernichtet, als der Blockadebrecher in seiner unmittelbaren Nähe explodierte.

Quellen

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