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Die AG-2G-Vierlingslaserkanone war eine vierläufige Laserkanone, die von der Corellianischen Ingenieursgesellschaft hergestellt wurde. Diese Waffen waren eigentlich dem Militär vorbehalten und nicht frei verkäuflich, dennoch wurden sie häufig von Schmugglern und Piraten genutzt.

Beschreibung

Wie typsch für Vierlingslaserkanonen konnten die einzelnen Läufe in jeder gewünschten Kombination abgefeuert werden, wobei die Reihenfolge vor einem Schuss vom Kanonier festgelegt wurde. Der Abstand zwischen zwei Schüssen eines einzelnen Laufs betrug 1,32 Sekunden. Das Ende eines Laufes war mit einer Splitterschaltung ausgerüstet, die die verschossene Energie in zwei Strahlen streute, was gegnerischen Schutzschilden mehr zusetzte. Leistungsstärker als die doppelte Standard-Laserkanone eines YT-1300-Frachters war dieses Geschütz für schnelle seitliche Schwenke und einen kompakten Langstrecken-Strahl bekannt. Innerhalb des mit Transparistahl abgedeckten Geschützstands, in dem eine separate Gravitation wirkte, konnte das sich automatisch in einer kugelgelagerten Vorrichtung bewegende Geschütz durch Kontrollpedale seitlich an einem horizonztelen Arm und durch den mit dem Abzug verbundenen Doppelhandkontrollgriff vertikal in einer Drehlagerung geschwenkt werden. Rund um den sich ebenfalls bewegenden Schützen-Sitz waren Systems-Zustandsanzeigen und Wartungszugänge angebracht. Die AG-2G war mit einem taktischen Zielcomputer im Geschützstand verbunden, der die Kanone automatisch in die Richtung eines Ziels richten und die Zielungenauigkeit des Schützen auf einen beweglichen Feind kompensieren konnte. Dafür waren am Geschütz über den Laserkühlern Verfolgerservos montiert.

An Bord des Millennium Falken

Lando Calrissian baute die obere AG-2G-Vierlingslaserkanonen in den Millennium Falken ein, Han Solo fügte die untere hinzu und sorgte dafür, das in der Servo-Führungsschiene einrastende Unterbrecher-Formen dafür sorgten, dass weder die Laderampe noch die Landestützen beschossen wurden. Den Ausstoß der Geschütze, deren Energie direkt vom Quadex-Energiekern des Schiffes kam, intensivierte Solo so, dass ein einziger gezielter Schuss einen TIE/ln-Raumüberlegenheitsjäger zerstören konnte. Dazu baute er an jedem Lauf Gasleiter mit größerem Volumen, Energieverteiler und speziell angepasste Laseraktuatoren mit größeren Energie-Bündelkristallen ein. Durch diese illegalen Modifikationen ähnelste das Prinzip dem militärischer Blaster. Auch einer Überhitzung wollte Han Solo möglichst weit entgegenwirken und verbesserte daher die Kühleinheiten und Kompressoren. Am Falken überschnitten sich das obere und das untere Laserschussfeld, was von Solo und seinem Copiloten Chewbacca als "Geldstraße" benannt wurde: Da beide einen Wettkampf um die meisten Abschüsse in Kämpfen ausfochten, zählte für sie ein abgeschossener Gegner in der Geldstraße doppelt. Auch der Zielcomputer des Falken ist besonders hoch entwickelt und fixiert sich auf jedes über vier Meter lange Ziel, dass 1,5 Sekunden im Sensorbereich bleibt. Dies verstärkt zwar effektiv die Fähigkeiten eines Kanoniers und eignet sich auch gut für längste Entfernungen, allerdings entkommen viele TIE-Jäger durch hohe Geschwindigkeiten dem so genannten "Ein-Komma-Fünf-Einraster". Schon Calrissian nutzte einen Transponder für eine Fernsteuerung der Schiffswaffen, die dann das Gebiet um den Sender nicht beschossen. Später konnten die Geschütze – mit verringerter Genauigkeit – auch links im Cockpit und von der Ingenieursstation aus bedient werden.

Hinter den Kulissen

Das Set mit den Vierlingslaserkanonen des Millennium Falken wurde in den Londoner Elstree-Studios gebaut.

Quellen

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