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„Wir reden hier von einem Schiff, das für Sensoren unsichtbar ist. Außerdem ist es manövrierfähiger als unsere Sternjäger, schneller als unsere Sternzerstörer …“
— Vizeadmiral Rancit über die Korvette (Quelle)

Die Aasdorn, auch kurz Dorn genannt, war die speziell angefertigte persönliche Korvette von Moff Wilhuff Tarkin im Galaktischen Imperium. Dabei wurde sie 14 VSY von einer Rebellengruppe gestohlen und mehrfach gegen imperiale Einheiten eingesetzt. Jahrzehnte später wurde sie das Raumschiff von Terex für die Rancs und die Erste Ordnung. Als der Agent letzterer abtrünnig wurde, wurde die Korvette 34 NSY von Commander Malarus zerstört.

Beschreibung

Technik

„Modernste imperiale Technologie. Diese Korvette hat mehr zu bieten als ein Sternzerstörer.“
— Cala über die Techniksysteme der Aasdorn (Quelle)
Tarnschiff-Mantel

Das Vorbild: die Tarnkorvette der Klonkriege

Die fast 150 Meter lange, dreieckige,[1] dolchförmige kostbare Korvette, die auch als Raumfähre bezeichnet wurde,[4] war eines der höchstentwickelten Schiffe ihrer Zeit und eine Spezialanfertigung vieler verschiedener Hersteller, vor allem der Sienar-Flottensysteme, doch auch von den Cygnus-Raumwerften und Theed-Schiffsbau. Dabei war sie mit einer makellosen Stygium-Tarnvorrichtung ausgestattet und basierte auf dem Tarnschiff der Klonkriege. Sie war mit Turbolasern, Ionenkanonen und Protonentorpedos schwer bewaffnet. Dazu kamen seitliche und mindestens drei vordere Laserkanonen. Allgemein umfassten diese Plasma-Waffen Hauptkanonen mittschiffs, mindestens vier Batterien an den beiden Seiten und Kurzstreckenwaffen, wobei die Laser keiner der letzten beiden Gruppen angehörten. Darüber hinaus waren die Geschütze rotierbar, sodass durch das Stellen aller Waffen nach vorne ein besonders effektiver konzentrierter Beschuss möglich wurde. Sowohl der Flug als auch die Waffen wurden vom mit großen Datenbanken gespeisten Computer unterstützt, sodass auch ein Autopilot eingesetzt werden konnte. Als Schutz dienten starke aus Strahlen- und Partikelschilden bestehende Deflektorschilde und eine Panzerung. Des Weiteren besaß sie einen Hyperantrieb der Klasse 1, was sie 14 VSY zum schnellsten Schiff der Imperialen Flotte machte. Dieser befand sich auf der Unterseite am Mittelkamm zwischen dem Hauptleitwerk und dem Heckmodul. Dazu gehörte auch ein hochmoderner Navigationscomputer, der auch Langstreckensprünge ohne Zwischenhalte möglich machte. Als Unterlichtantrieb dienten Ionentriebwerke, die die Korvette zum schnellsten und manövrierfähigsten Schiff ihrer Größe machten – die Wendigkeit übertraf sogar die von Sternjägern. Für Atmosphärenflüge war ein Repulsorlift-Antrieb vorgesehen. Der vor allem für Hyperraumsprünge benötigte Treibstoff konnte nicht wie bei normalen Schiffe aufgenommen werden, sondern musste von speziellen Nachfüllanlagen über Ladezellen entgegengenommen werden. Dafür gab es Treibstoffstutzen am Bug. Für Landungen war ein Gestell von Beinen vorhanden, zusätzlich gab es verriegelbare Luftschleusen, darunter auch an der Hauptkabine. Weitere Technologien umfassten Sensoren, Antennen, Trägheitsdämpfer, äußere Scheinwerfer und einen invertierter Beschleunigungskompensator. Notfalls konnte das Schiff über Tarkins Komlink verriegelt werden.[1] Einge weitere technische Besonderheit des Schiffs waren die fortschrittlichen Überwachungssysteme, die Gespräche von Schiffen und Planeten unbemerkt abhören konnten.[5]

Interne Einrichtungen

Aasdorn Innenleben

Terex' Gemächer in der Aasdorn

Die Besatzung hatte ideal eine Größe von 18 Personen, typischerweise von 14, mindestens jedoch von fünf bis sechs. Außerdem konnten ein bis zwei hochrangige Passagiere[1] und ein Kontingent Sturmtruppen mitgeführt werden.[3] Als Fluchtmöglichkeiten dienten Rettungskapseln. Die große Kommandobrücke lag am Bug und umfasste einen Kommandosessel, Sitze mit Gurten an gewölbten Instrumentenkonsolen und polarisierbare Aussichtsfenster. Zwei Luken dahinter lag der Versammlungs-, Konferenz- und Besprechungsraum mit einem von Sesseln umringten runden Tisch. Weitere Räume waren die Hauptkabine, eine Dekontaminationskammer, die Bordküche, eine Krankenstation, Erfrischer mit sanitären Anlagen, eine Quarantänekabine mit Diagnoseeinheit und mindestens ein vorderer und hinterer Maschinenraum. Dabei befanden sich zwischen Brücke und hinterem Maschinenraum mindestens ein weiteres Deck. Zwischen diesen konnte man mit an Back- und Steuerbord gelegenen Turbolifts oder mit der Notfallleiter der Brücke wechseln.[1] Zellen boten Platz für mindestens drei Gefangene.[4] An Bord befanden sich mindestens drei Frachträume, darunter auch auf dem mittleren Maschinendeck der größere mit der Nummer 1, der mit einer Frachtluke einen Zugang nach außen besaß. Intern konnten Feuer mit Löschsystemen bekämpft und beschädigte Technologien mit Selbstdiagnoseprogrammen überprüft werden. Zu weiteren Notfalltechniken zählten verschiedene Alarme, die Bordsprechanlage und die Hilfsbeleuchtung.[1]

Geschichte

Unter dem Imperium

Die Aasdorn sollte nicht nur ein hochtechnologisiertes Kampfschiff sein, sondern mit den Werten Tarnung, Geschwindigkeit und Macht auch Tarkins Charakter symbolisieren.[1] Ebenso verhielt es sich mit stählener Entschlossenheit.[4] Benannt wurde sie nach dem Aasdorn, einer 20 Meter hohen Vulkanglassäule auf dem Aasplateau von Eriadu, die für Tarkins Ausbildung eine entscheidene Rolle gespielt hatte.[1]

Shuttle fliegt zu Aasdorn

Tarkins Aasdorn

Um 18 VSY führte Darth Vader auf Tarkins Anweisung hin Ermittlungen zu Sabotageanschlägen am Projekt Sternenstaub durch. Als der Sith die verantwortlichen Geonosianer erledigt hatte, flog er eskortiert von zwei TIE-Jägern mit einem Lambda-Klasse-Shuttle zur Aasdorn und erstattete Tarkin Bericht.[7]

Ebenfalls um diese Zeit wollte Tarkin das Wissen der Forscher Rhyssa und Auric Graf für die imperiale Ressourcenbeschaffung nutzen. Dabei ließ er auf Agaris Quadanium abbauen, während er den Sternzerstörer Exekutrix im Orbit und die Aasdorn im Hangar seiner planetaren Basis hatte. Diese wurde dabei, wie ein Großteil der imperialen Ausrüstung, von einer Schicht schwarzer agarianischer Pilze überzogen. Als die agarianische Pilzhumanoiden, angeregt durch die beiden ihre Eltern retten wollenden Graf-Kinder Lina und Milo, einen Angriff gegen die Basis führten, plante der Tarkin von Orson Krennic zur Seite gestellte KX-Sicherheitsdroide K-4D8 mit dem Gouverneur und seinen Gefangenen Rhyssa, Auric und Milo an Bord der Korvette zu fliehen. Als die Agarianer jedoch weiter vordrangen, um die Forscherfamilie zu befreien, sah sich Tarkin gezwungen, den Droiden und die Gefangenen zurückzulassen und die Korvette selbst zur Exekutrix hinauf zu fliegen.[4]

17 VSY nutzte Tarkin die Aasdorn, um mit Sturmtruppen die Sentinel-Basis anzufliegen und so die Kontrolle über die Lieferungen für den Bau des Todesstern zu übernehmen. Gleichzeitig konnte er dort Orson Krennic überwachen.[3]

14 VSY lagerte die Aasdorn auf der Sentinel-Basis. Nach einem Angriff von einem Rebellen-Träger auf die Basis wurde Tarkin nach Coruscant beordert, sodass er mit der Korvette dorthin flog und am Imperialen Palast landete. Danach brachen Tarkin und Darth Vader mit nur zwei ursprünglichen Besatzungsmitgliedern und zwölf Sturmtruppen samt Sergeant Crest für eine Untersuchung von Kommunikationsausrüstung nach Murkhana auf. Dafür nahm Vader eine Meditationskammer an Bord. Dort angekommen wurde den beim Schiff wartenden Soldaten ein falsches Hologramm geschickt, was sie anwies, die gefundene verdächtige Holo-Ausrüstung an Bord der Korvette zu bringen und sich dann zurückzuziehen. Nachdem dies erfüllt war, kamen Berch Teller und mehrere Mitglieder seiner Rebellengruppe, Doktor Artoz, Anora Fair, Hask Taff, Salikk und Cala, an Bord, erschossen die verbliebenen Imperialen und flohen mit der Korvette.[1]

Unter der Rebellengruppe

„Sie fliegt sich praktisch selbst.“
— Salikk nach Übernahme der Aasdorn (Quelle)

Obwohl sie sich getarnt hatten, konnten Tarkins Leute ihnen dank Vaders auf die Meditationskammer konzentrierten Machtfähigkeiten mit der übernommenen Raumjacht Parsecpanther folgen. Beide Schiffe sprangen im Hyperraum ins Fial-System und danach nach Galidraan. Dort griff die Korvette eine altmodische Raumstation an und beschädigte sie schwer. Die dabei ausgesandten ARC-170- und V-Flügel-Jäger konnten dem getarnten Schiff nichts anhaben, der Parsecpanther gelangen jedoch einige wenige Treffer, die die Rettungskapseln und Luftschleusenkontrollen zerstörten. Dafür schoss die Aasdorn die Panther mit wenigen Salven manövrierunfähig und warf die Meditationskapsel ab, da sie diese richtigerweise für den "Peilsender" der Imperialen hielt. Danach zerstörte sie die dortige Navigationsboje und sprang in den Hyperraum. Nach dem Sprung von der Perlemianischen Handelsroute durch den Sektor nach Lucazec führte die Aasdorn dort einen Angriff auf planetare und orbitale Anlagen von TaggeCo durch und zerstörte einige V-Flügler. Gleichzeitig filmte sie ihr Werk und übertrug es auf imperialen Frequenzen. Da danach der Treibstoff langsam zur Neige ging, konnten Tarkin und Vader voraus berechnen, dass die Korvette nach einem Stop in einem unbenannten Sternsystem nach Gromas oder Phindar springen würde. Da eine Sondereinheit daraufhin nach Gromas entsandt wurde, flogen die Rebellen wegen eines Hinweises ihres imperialen Informanten, Vizeadmiral Rancit, nach Phindar. Tarkin und Vader warteten jedoch unbemerkt im Phindar-System mit dem Eskortträger Goliath und ließen der Korvette beim Betanken einen Paralicht-Transmitter an Bord bringen. Als die Aasdorn wegen Risiko-Bedenken vorzeitig aufbrach, führte das Trägerschiff einen Mikrosprung durch und startete, nun direkt vor der Korvette, elf V-Flügler und Darth Vaders Eta-2 Actis. Um ihre verletzbare Unterseite zu schützen und die Gegner näher heran zu locken, glitt die Korvette mehrfach am Tanker entlang, während sie wirkungslos Ionenkanonentreffer abbekam. Nach einigen vertikalen Umrundungen zwang die Aasdorn mit drei ihrere Kanonen einige Jäger zum Abdrehen, wobei einer durch eine Kollision mit dem Tanker zerstört wurde. Bei einem weiteren Anflug von sechs imperialen Jägern wurden die Schilde jedoch durchdrungen und einige Schäden im Brückenbereich verursacht. Dann sorgten sechs ARC-170, die aus dem Tanker gestartet waren, für Verwirrung bei den Imperialen, sodass die Goliath die Aasdorn mit Protonentorpedos und Traktorstrahlprojektoren bekämpfen sollte. Doch dann flog die Korvette mit aktiven Waffensystemen schnell auf den Träger zu, wobei sie mit Lasern zwei Jäger zerstörte. Obwohl sie ein Traktorstrahl kurz erfasste und einige der hinteren Sensorenantennen löste, konnte die Korvette in den Hyperraum fliehen, bevor die von ihr zurückgelassenen Sprengladungen den Tanker und damit alle außer Tarkins und Vaders Jäger in einer Explosion vergehen ließen. Die Angriffe hatten bei der daraufhin im LCC-447-System wartende Korvette einen Großteil der Technik ausfallen lassen, jedoch funktionierten die meisten taktischen Einheiten noch halbwegs. Bei der behelfsmäßigen Reparatur des Schiffs entdeckten die Rebellen auch den Peilsender und übertrugen diesen an den YT-1000-Frachter Verschwiegene, während sie selbst bei Nouane einen Angriff auf kleine Imperiale Stellungen durchführte. Da dieses Ziel jedoch schon einen Verrat von Rancit beinhaltete, der durch die Zerstörung der von ihm selbst versorgten Rebellen Ruhm ernten wollte, wurde die Aasdorn durch Langstreckenlaser noch schwerer beschädigt. Zehn Parsecs entfernt gaben die Rebellen, die verstanden hatten, dass weitere Kooperationen mit dem Vizeadmiral Fallen waren, das Schiff auf und schickten es per Autopilot nach Carida, wo der doppelte Verräter sie erwartete, um die Korvette zu zerstören. Vader hatte diesen jedoch inzwischen durchschaut, wiederrief den Zerstörungsbefehl und ließ Rancit töten.[1]

Folgen und Verbleib

„Das Mindeste, was das Imperium tun kann, um Sie für den Verlust der Aasdorn zu entschädigen.“
— Imperator Sheev Palpatine über die Überstellung der Exekutrix an Tarkin (Quelle)

Die Reise der Rebellengruppe hatte mehrere Ziele verfolgt: Während sämtlicher Angriffe filmte sie ihr Tun und sendete es über das HoloNetz, was Unruhen gegen das Imperium förderte. Auch die Angriffe selber erfüllten neben Rache noch effektiv den Zweck, die Flotte des Imperiums immer weiter auf verschiedene wichtige Ziele zu verteilen, sodass der Konvoi, der den Hyperantrieb des geplanten Todessterns beförderte, fast ungeschützt blieb. Dieser konnte nach dem Zurücklassen der Aasdorn mit dem Träger angegriffen werden, wobei das Unternehmen jedoch durch das Eingreifen von Tarkins Exekutrix zerschlagen wurde.[1] Diesen Imperium I-Klasse-Sternzerstörer, den er schon früher kommandiert hatte,[3] erhielt Tarkin schließlich als Ersatz für seine schwer zugerichtete Korvette.[1]

Aasdorn enttarnt sich

Die Aasdorn enttarnt sich über Chadar's Folly

Sie wurde jedoch wiederhergerichtet und diente dem Großmoff bis zu seinem Tod 0 SY als Flaggschiff.[5] Im Laufe der Zeit stellte Vader die Anfrage an Tarkin, ihn mit einem Jagdteam zu töten zu versuchen, wohl da er bei der geringen verbliebenen Anzahl von Jedi eine Herausvorderung suchte. Die Jagd fand auf Chandar's Folly statt, wobei Tarkin 19 andere Jäger anführte, sie jedoch alle im Kampf gegen Vader verlor. Die Aasdorn schwebte dabei getarnt über dem Jagdgebiet. Als Tarkin Vader schließlich ausgeschaltet hatte, indem er ihn auf ein stark von Blitzen durchzogenenes Gebiet lockte, rief der Gouverneur sein Schiff, um sie abzuholen und Vader reparieren zu lassen. Der Sith ließ es jedoch nicht geschehen, ohne zuvor Tarkin ein letztes Mal gewürgt zu haben, um dem Schein einer kompletten Niederlage entgegenzuwirken.[9] Nach Tarkins Ableben wurde das Schiff in eine Werft von Rothana-Schwermaschinenbau überführt und bis nach der Schlacht von Jakku 5 NSY dort belassen.[5]

Unter Terex

„Alles läuft wie geschmiert. Antrieb. Sauerstoffsysteme. Tarnfeld. Überwachung. – Waffen.“
— Terex, bevor er seine verräterischen Kollegen mit dem Geschützen der Aasdorn tötet (Quelle)
Aasdorn auf Rothana-Werft

Die Aasdorn wird wiederhergerichtet

Über ein Jahr nach der Niederlage des Imperiums kehrte Terex, der bis zu seiner Abkommandierung für Jakku auf der Werft gedient hatte, mit einigen Kriminellen zur Schiffsanlage zurück und fand die Korvette vor. 7 NSY hatten sie die Aasdorn wiederhergerichtet. Dass Corlac, Bett und Wenda im Gegensatz zu Terex das Imperium keinesfalls wiederherstellen, sondern den ehemaligen Soldaten nur, solage er nützlich war, ausnutzen wollten, bekam dieser über die fortschrittlichen Überwachungssysteme der Korvette mit und vernichtete die Kontrollstation, in der sich die drei befanden, mit einem dorsalen Mittschiffszwillingsturm des Schiffs, sobald es einsatzbereit war. Dann brach er mit Wisper, Zumgi, Brrang und den anderen auf, um die Rancs, sein kriminelles Imperium, zu gründen. Die Aasdorn diente ihm, dem Lord-General, dabei als Flagg- und Kampfschiff für Überfälle.[5]

Als Terex von der Ersten Ordnung und ihren dem Imperium entsprechenden Zielen erfuhr, schloss er sich ihr an, jedoch nicht ohne seine Zugehörigkeit zu den Rancs zu betonen. Als er sie zurückließ, übernahm Wisper die Herrschaft über die Rancs.[5] 34 NSY war die Korvette Terex' persönliches Raumschiff, als er als Agent des Sicherheitsbüros der Ersten Ordnung diente. Dabei hielt er auch einige Sklaven an Bord der Aasdorn,[8] um ihnen nahe stehende Personen zu erpressen. Zu den Gefangenen zählte Sowa Chuan, die Frau von Oddy Muva, einem Techniker des Widerstands, der so von Terex gezungen wurde, wichtige Geheimnisse preiszugeben. Auch hatte Terex eine Sammlung imperialer Infanterieausrüstung sowie seiner Utensilien als Ranc-Anführer auf seinem Schiff.[5] Captain Phasma übertrug Terex per Hologramm den Auftrag, den Widerstandspiloten Poe Dameron und die von ihm entwendeten Geheimnisse zu finden, wobei sie ihn wiederholt anwies, nicht zu versagen.[8]

Maxima-A-Klasse-Kreuzer zerstört Aasdorn

Die Zerstörung der Aasdorn

Nach der Mission nach Megalox Beta, bei der der Agent Captain Phasmas Befehle missachtet hatte, ließ Terex Reparaturen an der Korvette durchführen und landete sie auf Ebene 72 der Scheibe auf Kaddak, wo er das Kommando über die Rancs zurückforderte. Dafür deaktivierte er zur Verwunderung der Crew der Ersten Ordnung Kommunikations-, Antriebs- und Waffensysteme des Schiffs. Zumgi tötete den Opportunisten Wipser und kam mit Brrang und Terex' anderen Leuten zurück an Bord, wo sie die bisherige Besatzung entmachteten. Terex hatte vor, mit seiner Gang den Widerstand auszulöschen, da diese keinen diplomatischen Zwängen wie die Erste Ordnung unterlag und so einen offenen Kampf nicht zu fürchten hatte. Er ließ Poe Dameron einen Droiden zukommen, der angeblich wichtige Daten über Snoke enthielt, und trieb den Pilot per Durchsage seines Schiffs über Kaddak zu seinem Jäger. Oddy Muva, der Poe begleitete, sah seine Chance, zu seiner Frau zu gelangen, und schlich sich an Bord der Dorn. Während Poes T-70-X-Flügel-Sternjäger wie von Terex geplant auf dem Weg zur D'Qar-Widerstandsbasis war, kam Poe auf den Gedanken, dass Oddy ihn verraten haben musste und sich seine Heimreise als Falle entpuppen könnte. Er verließ den Hyperraum vorzeitig, und die Aasdorn sowie die Ranc-Flotte aus zusammengesetzten Schiffen folgte ihm, geleitet von N1-ZX' Signal. Terex lehnte damit erneut Befehle Captain Phasmas ab, ungeachtet ihrer Drohungen. Poe wurde von den feindlichen Jägern zur Notlandung auf einem nahen Planeten gezwungen, und Terex begab sich mit einem Landetrupp auf die Oberfläche. Oddy überwältigte inzwischen Zumgi, um Sowa und die anderen Sklaven zu befreien. Als die anderen vier Jäger der Schwarz-Staffel des Widerstands auftauchten, ließ Muva die Aasdorn das Feuer auf ihre eigenen Begleitschiffe eröffnen und verließ mit den Geretteten die Korvette in Rettungskapseln. Als die Schwarz-Staffel einen Großteil von diesen auf die Planetenoberfläche eskortiert hatten, konnten Brrang und seine Leute das Kommando über die Korvette zurückerlangen, sodass sich die Schlacht von Neuem entzündete. Da erschien ein schwerer Kreuzer der Maxima-A-Klasse der Ersten Ordnung unter dem Befehl von Commander Malarus, griff die Ranc-Schiffe an und zerstörte die Aasdorn wergen Terex' Ungehorsam mit einer einzigen Salve. Der ehemalige Agent wurde gefangengenommen und die überlebenden Widerstandskämpfer konnten entkommen.[5]

Hinter den Kulissen

  • Ihren ersten Auftritt hatte die Aasdorn in dem Roman Tarkin von James Luceno.
  • Später wurde die Korvette in die Rückblenden des Comics Poe DameronSchwarze Staffel als Schiff der Ersten Ordnung übernommen.
  • Der originale englische Name der Aasdorn lautet Carrion Spike. Es handelt sich dabei also um eine wörtliche Übersetzung ohne Verfälschung.
  • Falsch übersetzt ist dagegen, dass diese Korvette an zwei Stellen von Tarkin als Fregatte bezeichnet wird, was im Original nicht der Fall ist.
  • In den Poe-Dameron-Comics wurde der Name nicht übersetzt.
  • Dass die Aasdorn in Darth Vader AnnualTechnological Terror eine ventrale Sensorschüssel hat, in Poe Dameron jedoch nicht, spiegelt gut deren Verlust in Tarkin wieder.

Quellen

Einzelnachweise

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