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Auch bei der Acclamator-Klasse war so gut wie jedes technische Element von der Energieversorgung abhängig, die im Normalfall vom zentralen Energiesystem geleistet wurde. Dieses zog sich entlang der Längsachse durch das Schiff und gliederte sich wie folgt: Kurz hinter dem Bug begann eine Reihe von fünf kugelförmigen Tanks, in denen das Annihilationsreaktant, also der Reaktorbrennstoff, in hochverdichteter Form gespeichert wurde. Zu beiden Seiten dieser Speicher führten je drei der sechs Hauptleitungen vorbei, jede im Durchmesser groß genug, um einem der Klone Platz zu bieten. Der inhalt jedes Tanks gelangte an beiden Seiten über drei kleinere Leitungen zu einem der insgesamt zehn Reaktantventilmodule, die den Zustrom in die beiden großen Leitungsbündel regelten. Auf Höhe des gewaltigen kugelförmigen Hauptreaktors, der kurz hinter den Logistikhangars begann, krümmten sich die Leitungen nach Innen, um das Reaktant einzuleiten. Nutzbare Energie aus dem Reaktorprozess zu gewinnen war Zweck des sich unmittelbar anschließenden Generators, einem massigen Zylinder, dessen Durchmesser nur wenig geringer als der des Reaktors selbst war. Von hier zweigte auf dessen halber Länge - und damit ungefähr auf Höhe der Brücke - die sogenannten Partikelstrom-Düsenkanäle beidseitig horizontal ab, um schließlich in die Antriebssysteme zu münden. Stabile Leitungen versorgten vom Generator aus das übrige Schiff, von den Lebenserhaltungsystemen über die Waffen bishin zum [[Hyperantrieb]]sgenerator. Letzterer befand sich im Endstück der Heckfinne und bot eine Reichweite von bis zu 250.000 Lichtjahren. Zudem fiel mit einer [[Hyperantrieb#Klassifikation|Klassifikation]] von 0,6 auffällig schnell aus. <ref name="Riss"/>
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Auch bei der Acclamator-Klasse war so gut wie jedes technische Element von der Energieversorgung abhängig, die im Normalfall vom zentralen Energiesystem geleistet wurde. Dieses zog sich entlang der Längsachse durch das Schiff und gliederte sich wie folgt: Kurz hinter dem Bug begann eine Reihe von fünf kugelförmigen Tanks, in denen das Annihilationsreaktant, also der Reaktorbrennstoff, in hochverdichteter Form gespeichert wurde. Zu beiden Seiten dieser Speicher führten je drei der sechs Hauptleitungen vorbei, jede im Durchmesser groß genug, um einem der Klone Platz zu bieten. Der inhalt jedes Tanks gelangte an beiden Seiten über drei kleinere Leitungen zu einem der insgesamt zehn Reaktantventilmodule, die den Zustrom in die beiden großen Leitungsbündel regelten. Auf Höhe des gewaltigen kugelförmigen Hauptreaktors, der kurz hinter den Logistikhangars begann, krümmten sich die Leitungen nach Innen, um das Reaktant einzuleiten. Nutzbare Energie aus dem Reaktorprozess zu gewinnen war Zweck des sich unmittelbar anschließenden Generators, einem massigen Zylinder, dessen Durchmesser nur wenig geringer als der des Reaktors selbst war. Von hier zweigte auf dessen halber Länge - und damit ungefähr auf Höhe der Brücke - die sogenannten Partikelstrom-Düsenkanäle beidseitig horizontal ab, um schließlich in die Antriebssysteme zu münden. Stabile Leitungen versorgten vom Generator aus das übrige Schiff, von den Lebenserhaltungsystemen über die Waffen [[Bild:Acclamator Triebwerk.JPG|thumb|Die Heck-Triebwerke eines ''Acclamators'']]bishin zum [[Hyperantrieb]]sgenerator. Letzterer befand sich im Endstück der Heckfinne und bot eine Reichweite von bis zu 250.000 Lichtjahren. Zudem fiel mit einer [[Hyperantrieb#Klassifikation|Klassifikation]] von 0,6 auffällig schnell aus. <ref name="Riss"/>
   
 
Abseits des mächtigen Energieversorgungssystems gab es an Bord der Acclamator-Kreuzer zahlreiche weitere technische Einrichtungen, die für den Betrieb im Einsatz unverzichtbar waren. Die Struktur eines solchen Schiffes mit seiner enormen Masse und zahlreichen Hohlräumen ist, besonders unter dem Einfluss des Gravitationsfeldes von Planeten, starken Kräften und Belastungen unterworfen. Die Stabilität konnte aus diesem Grund nicht allein durch die auslandenden Verstrebungen des allgegenwärtigen Superstruktur-Gerippes gewährleistet werden, sondern wurde zusätzlich durch [[Tensorfeld]]er gesichert. Diese wirkten mittels spezieller Feldleitungsrohre auf den Schiffsrumpf ein, welche zum Beispiel entlang der gesamten Oberseite der Hülle verliefen. Im Bugbereich lagen diese auf ähnlichen Bahnen wie die Leitungselemente des [[Andruckkompensator]]s, der das Innere des Acclamators vor den extremen Beschleunigungen während des Fluges schützte. Das dritte Vergleichbar wichtige System war das des [[Repulsorlift|Antigrav-Repulsorliftes]]. Dieses erlaubte den Kreuzern der Acclamator-Klasse sowohl die Flugfähigkeit innerhalb der Atmosphäre von angesteuerten Planeten als auch den Vorgang des Landens beziehungsweise Abhebens. Denn obwohl sie über drei Landestützen verfügten, von denen jede eine Standfläche von der Größe der oberen Logistikhangars beanspruchte, konnte das Schiff nach der Landung dennoch nicht auf konventionelle Weise getragen werden. Die Repulsorlifte übernahmen daher den Großteil des Gewichtes, während die Stützen ihm einen sicheren Bodenkontakt gewährten. <ref name="Riss"/>
 
Abseits des mächtigen Energieversorgungssystems gab es an Bord der Acclamator-Kreuzer zahlreiche weitere technische Einrichtungen, die für den Betrieb im Einsatz unverzichtbar waren. Die Struktur eines solchen Schiffes mit seiner enormen Masse und zahlreichen Hohlräumen ist, besonders unter dem Einfluss des Gravitationsfeldes von Planeten, starken Kräften und Belastungen unterworfen. Die Stabilität konnte aus diesem Grund nicht allein durch die auslandenden Verstrebungen des allgegenwärtigen Superstruktur-Gerippes gewährleistet werden, sondern wurde zusätzlich durch [[Tensorfeld]]er gesichert. Diese wirkten mittels spezieller Feldleitungsrohre auf den Schiffsrumpf ein, welche zum Beispiel entlang der gesamten Oberseite der Hülle verliefen. Im Bugbereich lagen diese auf ähnlichen Bahnen wie die Leitungselemente des [[Andruckkompensator]]s, der das Innere des Acclamators vor den extremen Beschleunigungen während des Fluges schützte. Das dritte Vergleichbar wichtige System war das des [[Repulsorlift|Antigrav-Repulsorliftes]]. Dieses erlaubte den Kreuzern der Acclamator-Klasse sowohl die Flugfähigkeit innerhalb der Atmosphäre von angesteuerten Planeten als auch den Vorgang des Landens beziehungsweise Abhebens. Denn obwohl sie über drei Landestützen verfügten, von denen jede eine Standfläche von der Größe der oberen Logistikhangars beanspruchte, konnte das Schiff nach der Landung dennoch nicht auf konventionelle Weise getragen werden. Die Repulsorlifte übernahmen daher den Großteil des Gewichtes, während die Stützen ihm einen sicheren Bodenkontakt gewährten. <ref name="Riss"/>
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Da die Kanonenboote auf diese Weise den Hangarboden nicht berührten blieb dort viel Spielraum für Transportbewegungen und nicht zuletzt die schweren Fahrzeuge, die entlang der Seitenwände in zwei Reihen von Abstellflächen - die insgesamt 48 [[All Terrain Tactical Enforcer|AT-TE]] hierbei jweils vor den 36 [[Self-Propelled Heavy Artillery|SPHA-T]] - untergebracht waren. Aufgrund der Platzsparenden Abfertigung der Kanoneboote wurde der Spielraum der den Läufern zum Manövrieren zur Verfügung stand nur noch durch die in regelmäßigen Abständen plazierten Deckenpfeilern und einigen weiß markierten Versorgungsliften im Boden eingeschränkt. Die Unterbringung der AT-TE in der vorderen Reihe bot überdies den Vorteil, dass diese im Falle des Einsatzes schnell in Bewegung gesetzt und von den Frachtkanonenbooten übernommen werden konnten. Für Fahrzeuge wie für Infanterie-Einheiten bot sich außerdem nach wie vor der Weg über die asugefahrenen Rampen zum Verlassen des Acclamator-Kreuzers. <ref name="Riss"/>
 
Da die Kanonenboote auf diese Weise den Hangarboden nicht berührten blieb dort viel Spielraum für Transportbewegungen und nicht zuletzt die schweren Fahrzeuge, die entlang der Seitenwände in zwei Reihen von Abstellflächen - die insgesamt 48 [[All Terrain Tactical Enforcer|AT-TE]] hierbei jweils vor den 36 [[Self-Propelled Heavy Artillery|SPHA-T]] - untergebracht waren. Aufgrund der Platzsparenden Abfertigung der Kanoneboote wurde der Spielraum der den Läufern zum Manövrieren zur Verfügung stand nur noch durch die in regelmäßigen Abständen plazierten Deckenpfeilern und einigen weiß markierten Versorgungsliften im Boden eingeschränkt. Die Unterbringung der AT-TE in der vorderen Reihe bot überdies den Vorteil, dass diese im Falle des Einsatzes schnell in Bewegung gesetzt und von den Frachtkanonenbooten übernommen werden konnten. Für Fahrzeuge wie für Infanterie-Einheiten bot sich außerdem nach wie vor der Weg über die asugefahrenen Rampen zum Verlassen des Acclamator-Kreuzers. <ref name="Riss"/>
   
Die Bewaffnung der Acclamator-Kreuzer bestand aus insgesamt zwölf [[Turbolaser|Vierlingsturbolasern]], welche unter anderem in der Randrinne und an den seitlichen Oberkanten der Terrasse angebracht waren, sowie zwölf [[Laserkanone|Punktstrahl-Abwehrlaserkanonen]]. <ref name="Riss"/> Sie waren damit im Raumkampf zwar nicht völlig schutzlos, jedoch blieben ihre Mittel im Vergleich zu tatsächlichen Schlachtschiffen wie denen der [[Venator-Klasse Sternzerstörer|Venator-Klasse]] sehr begrenzt. Einem gezielten Angriff hätten sie im Flug nicht lange standhalten können. <ref name="SotG"/> Herausragend waren hingegen die vier mächtigen Torpedowerfer am Bug, denen als stärkste Waffe an Bord eine besondere Bedeutung zukam. Jeweils zu zweit an beiden Seiten des Bugs platziert dienten sie als strategische Waffen zur Unterstützung der Bodenoperationen. <ref name="Riss"/>
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Die Bewaffnung der Acclamator-Kreuzer bestand aus insgesamt zwölf [[Turbolaser|Vierlingsturbolasern]], welche unter anderem in der Randrinne und an den seitlichen Oberkanten der Terrasse angebracht waren, sowie zwölf [[Laserkanone|Punktstrahl-Abwehrlaserkanonen]]. <ref name="Riss"/> Sie waren damit im Raumkampf zwar nicht völlig schutzlos, jedoch blieben ihre Mittel im Vergleich zu tatsächlichen Schlachtschiffen wie denen der [[Venator-Klasse Sternzerstörer|Venator-Klasse]] sehr begrenzt. Einem gezielten Angriff hätten sie im Flug nicht lange standhalten können. <ref name="SotG"/> Herausragend waren hingegen die vier mächtigen Torpedowerfer am Bug, denen als stärkste Waffe an Bord eine besondere Bedeutung zukam. Jeweils zu zweit an beiden Seiten des Bugs platziert dienten sie als strategische Waffen zur Unterstützung der Bodenoperationen. <ref name="Riss"/>
   
 
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Version vom 4. Juli 2009, 19:29 Uhr

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Die Angriffstransporter der Acclamator-Klasse (auch kurz Acclamator-Kreuzer) waren ein wichtiger Bestandteil der Flotte der Galaktischen Republik und von entscheidender Bedeutung für viele Landeoperationen der GAR. Ein jedes dieser Schiffe konnte eine Vielzahl Klonkrieger, zahlreiche TFAT/i-Kanonenboote sowie zusätzliche Bodeneinheiten befördern und auf Planetenoberflächen absetzen. Zudem waren sie mit ihrer schweren Bewaffnung in der Lage, Truppen aus der Luft zu unterstützen und sogar orbitale Bombardements durchzuführen. Ihnen kam damit eine Schlüsselrolle in der Zeit Klonkriege zu und sie waren damit bei vielen Schlachten präsent. Gegen Ende des Konfliktes wurden von ihrem Hersteller Rothana Schwerindustrie, eine Tochtergesellschaft der Kuat Triebwerkswerften, außerdem die Acclamator II produziert. Auch nach Ende des Krieges und der Auflösung der Republik blieb die Acclamator-Klasse in Gebrauch, wenn auch in imperialen Diensten.

Beschreibung

Design

Der Acclamator-Kreuzer besaß einen keilförmigen Rumpf, der sich vom Bug aus in einer Dreiecksform nach außen verbreiterte und sich dabei von der Mittelachse zur Außenlinie hin abflachte. Die massive Hülle von Ober- und Unterseite ging jedoch nicht nahtlos ineinander über, sondern bildete eine sogenannte Randrinne, in der unter anderem Verteidigungsgeschütze untergebracht waren. An der Bugspitze begann eine schmale Grube, in der kurz vor der Schiffsmitte die Luken der Logistikhangars lag. Hinder diesen erhob sich der zentrale Bereich des Schiffs aus dem ansonsten rautenförmigen Querschnitt. Ähnliches war an der Unterseite vorzufinden, wo sich eine Art nach hinten verbreiterter Kiel beinahe über die gesamte Länge erstreckte. Die als Terrasse bezeichnete obere Aufwölbung fiel in schrägen Flächen zum Außenbereich hin ab, sie beherbergte wichtige Systeme und trug zudem den Kommandoturm inklusive Brücke. Dieser Turm - ein Standardelement der Produktpalette der Kuat-Werften - ruhte auf einem nach vorne abgeschrägten Sockel und zeigt an seiner oval zulaufenden Vorderseite eine der wenigen Rundungen des Schiffs. Wo hinter dem Sockel des Turms Terasse und restlicher Rumpf senkrecht abfielen, schloss sich mittschiffs die schmal zulaufende Heckfinne an. Ihre Länge entsprach dabei in etwa der des Terrassenbereiches. Rechts und links von ihr schlossen sich an der Schiffsunterseite die beiden zylindrischen Haupttriebwerke an, die bis über die Hälfte der Finne hinausragten. Neben beiden war jeweils noch ein Hilfstriebwerk weiter außen montiert, das jedoch nur einen Bruchteil der Größe besaß. Die gesamte Schiffshülle war mit dicker Panzerung in hellen Grautönen versehen.[2][3]

Während an diesem Design noch Merkmale früherer Kuat-Konstruktionen zu finden waren, wie der Kommandoturm beispielsweise, so zeichneten sich doch bereits Elemente des sogenannten Terrordesigns ab.[3]

Aufbau

Wie den meisten militärischen Schiffen der Republik und des späteren Imperiums war die Acclamator-Klasse von einer klaren Strukturierung geprägt. Entlang der Längsachse reihten sich die wichtigsten Bordsysteme auf, Reaktor, Generator und sonstige Energiesysteme zählen hierbei zu den wichtigsten. Den Anfang bildeten fünf große, in Reihe liegende Kugeltanks für den Reaktorbrennstoff, deren Inhalt entlang der Achse in Richtung des Reaktors und des sich anschließenden Generators weitergeleitet wurde. Diese befanden sich innerhalb des erhöhten Terassenbereiches, welcher zu einem großen Teil von den zentralen Systemen beansprucht wurde. Ungeachtet der kugelförmigen beziehungsweise zylindrischen Form von Reaktor und Generator lagen beide gemeinsam in einer rechteckigen Aussparung des Schiffsinneraums. Den Abschluss der mittschiffs liegenden Systeme bildeten Repulsorlift- und Hyperantriebsgenerator in der schmalen Heckfinne. Sämtliche übrigen Einrichtungen gruppierten sich um diesen zentralen Strang herum, wobei sich die Seitenbereiche spiegelbildlich zueinander verhielten. Am Bug befanden sich seitlich die strategischen Raketen- und Torpedowerfer, die als die stärksten Waffen des Kreuzers einen gewissen Platz beanspruchten. Hinter diesen folgte eine Hilfsreaktor-Anlage, die etwa bis die Höhe des dritten Tanks reichte. Beinahe der gesamte übrige Seitenbereich wurde von den weitläufigen Hangars eingenommen, deren zentraler Raum zur Wartung der mitgeführten TFAT/i von Stellplätzen für Landfahrzeuge umgeben war. Der letzte Platz zwischen dem langezogenen Hangarbereich und der Randrinne der Schiffshülle war gefüllt mit einer Vielzahl lokaler Systeme und Leitungen, wie zum Beispiel Schildgeneratorknoten und Energieverteiler. [3]

Oberhalb der Tanks im Vorderbereich lag eine weitere wichtige Sektion, die Logistikhangars in denen Anlieferungen und Abtransporte abgewickelt wurden. Beförderungswege führten von hier aus zu allen Teilen des Schiffes. Die Energiesysteme wiederum waren von einer Vielzahl von Räumen umgeben, die sich zwischen der zentralen Aussparung und der Schiffshülle drängten. Diese machten einen Großteil der bewohnbaren Räumlichkeiten aus und dienten jedem nur erdenklichen Zweck, vom Wohnbereich bishin zur Versammlungshalle. Durchzogen wurden die mehr als fünfzehn Decks von mehreren Turbolift-Schächten. Unterhalb der Kernsysteme, im ausladenden Kielbereich, bafanden sich schließlich die großen Rampen und Luken zum Ausschleusen und Aufnehmen von Kanonenbooten, Fahrzeugen und Infanterie. [3]

Technik

Auch bei der Acclamator-Klasse war so gut wie jedes technische Element von der Energieversorgung abhängig, die im Normalfall vom zentralen Energiesystem geleistet wurde. Dieses zog sich entlang der Längsachse durch das Schiff und gliederte sich wie folgt: Kurz hinter dem Bug begann eine Reihe von fünf kugelförmigen Tanks, in denen das Annihilationsreaktant, also der Reaktorbrennstoff, in hochverdichteter Form gespeichert wurde. Zu beiden Seiten dieser Speicher führten je drei der sechs Hauptleitungen vorbei, jede im Durchmesser groß genug, um einem der Klone Platz zu bieten. Der inhalt jedes Tanks gelangte an beiden Seiten über drei kleinere Leitungen zu einem der insgesamt zehn Reaktantventilmodule, die den Zustrom in die beiden großen Leitungsbündel regelten. Auf Höhe des gewaltigen kugelförmigen Hauptreaktors, der kurz hinter den Logistikhangars begann, krümmten sich die Leitungen nach Innen, um das Reaktant einzuleiten. Nutzbare Energie aus dem Reaktorprozess zu gewinnen war Zweck des sich unmittelbar anschließenden Generators, einem massigen Zylinder, dessen Durchmesser nur wenig geringer als der des Reaktors selbst war. Von hier zweigte auf dessen halber Länge - und damit ungefähr auf Höhe der Brücke - die sogenannten Partikelstrom-Düsenkanäle beidseitig horizontal ab, um schließlich in die Antriebssysteme zu münden. Stabile Leitungen versorgten vom Generator aus das übrige Schiff, von den Lebenserhaltungsystemen über die Waffen
Datei:Acclamator Triebwerk.JPG
bishin zum Hyperantriebsgenerator. Letzterer befand sich im Endstück der Heckfinne und bot eine Reichweite von bis zu 250.000 Lichtjahren. Zudem fiel mit einer Klassifikation von 0,6 auffällig schnell aus. [3]

Abseits des mächtigen Energieversorgungssystems gab es an Bord der Acclamator-Kreuzer zahlreiche weitere technische Einrichtungen, die für den Betrieb im Einsatz unverzichtbar waren. Die Struktur eines solchen Schiffes mit seiner enormen Masse und zahlreichen Hohlräumen ist, besonders unter dem Einfluss des Gravitationsfeldes von Planeten, starken Kräften und Belastungen unterworfen. Die Stabilität konnte aus diesem Grund nicht allein durch die auslandenden Verstrebungen des allgegenwärtigen Superstruktur-Gerippes gewährleistet werden, sondern wurde zusätzlich durch Tensorfelder gesichert. Diese wirkten mittels spezieller Feldleitungsrohre auf den Schiffsrumpf ein, welche zum Beispiel entlang der gesamten Oberseite der Hülle verliefen. Im Bugbereich lagen diese auf ähnlichen Bahnen wie die Leitungselemente des Andruckkompensators, der das Innere des Acclamators vor den extremen Beschleunigungen während des Fluges schützte. Das dritte Vergleichbar wichtige System war das des Antigrav-Repulsorliftes. Dieses erlaubte den Kreuzern der Acclamator-Klasse sowohl die Flugfähigkeit innerhalb der Atmosphäre von angesteuerten Planeten als auch den Vorgang des Landens beziehungsweise Abhebens. Denn obwohl sie über drei Landestützen verfügten, von denen jede eine Standfläche von der Größe der oberen Logistikhangars beanspruchte, konnte das Schiff nach der Landung dennoch nicht auf konventionelle Weise getragen werden. Die Repulsorlifte übernahmen daher den Großteil des Gewichtes, während die Stützen ihm einen sicheren Bodenkontakt gewährten. [3]

Das letzte der zentralen technischen Standbeine der Acclamator-Kreuzer waren ihre Hangars und Abfertigungsbereiche. Mittschiffs, oberhalb der Reaktant-Speicher lagen die Logistikhangars, welche über drei Luken zugänglich waren. Zwei davon lagen nebeneinander im hinteren Bereich, während die dritte nach vorne abgesetzt war. Jede von ihnen war in etwa groß genug, um einem Schiff von der Größe eines ARC-170 Sternjägers Durchlass zu gewähren. Der Hangarbereich darunter umfasste zwei Ebenen, die durch Frachtaufzug-Anlagen miteinander verbunden waren. Aus dem Raum beziehungsweise der Luft angelieferte Waren konnten hier gelöscht und über die Lifte und weitere Transportwege im Kreuzer verteilt werden. Dies galt in umgekehrter Richtung auch für die Belange des Abtransportes. Die Logistik war dabei unabhängig vom Flugbetrieb der zahlreichen Kanoneboote, welcher einige Ebenen tiefer abgewickelt wurde. Zu diesem Zweck befanden sich zu beiden Seiten des mittigen Energieversorgungssystems weitläufige Wartungs- und Bereitstellungshangars, welche ungefähr die Hälfte der gesamten Schiffslänge belegten. Auffälligstes Merkmal dieser Bereiche war ein Schienensystem, an dem die gelandeten Angriffs- und Transport-Kanonenboote eingeklinkt wurden. Entlang dieser Führung wurden sie nun vom rückwärtigen Bereich aus vorwärts bewegt, folgten am vorderen Ende des Hangars einem Halbkreis nach außen, um sich von dort wieder nach achtern in Richtung der An- und Abflugbereiche zu bewegen. Da sich beide Hangarbereiche spiegelbildlich zur Schiffshauptachse glichen, bewegten sich die Kanonenboote auf der Steuerbordseite im Uhrzeigersinn, während sie an Backbord entsprechend entgegengesetzt liefen. Auf ihrem Weg durch den Hangar wurden sie gründlich gewartet und neu aufmunitioniert. Da die Schienen höher lagen als die Decke, verschwnden die Boote bis auf ihre Bauchseite und die Flügelspitzen in der so entstehenden Rinne. Sie blieben damit von den Decks oberhalb des eigentlichen Hangars aus gut zugänglich für das Wartungspersonal. Am Ende der Abfertigungsstraße konnten sie an dafür vorgesehenen Einstiegsplattformen wieder von Klonen für den nächsten Flug bestiegen werden. [3]

Da die Kanonenboote auf diese Weise den Hangarboden nicht berührten blieb dort viel Spielraum für Transportbewegungen und nicht zuletzt die schweren Fahrzeuge, die entlang der Seitenwände in zwei Reihen von Abstellflächen - die insgesamt 48 AT-TE hierbei jweils vor den 36 SPHA-T - untergebracht waren. Aufgrund der Platzsparenden Abfertigung der Kanoneboote wurde der Spielraum der den Läufern zum Manövrieren zur Verfügung stand nur noch durch die in regelmäßigen Abständen plazierten Deckenpfeilern und einigen weiß markierten Versorgungsliften im Boden eingeschränkt. Die Unterbringung der AT-TE in der vorderen Reihe bot überdies den Vorteil, dass diese im Falle des Einsatzes schnell in Bewegung gesetzt und von den Frachtkanonenbooten übernommen werden konnten. Für Fahrzeuge wie für Infanterie-Einheiten bot sich außerdem nach wie vor der Weg über die asugefahrenen Rampen zum Verlassen des Acclamator-Kreuzers. [3]

Die Bewaffnung der Acclamator-Kreuzer bestand aus insgesamt zwölf Vierlingsturbolasern, welche unter anderem in der Randrinne und an den seitlichen Oberkanten der Terrasse angebracht waren, sowie zwölf Punktstrahl-Abwehrlaserkanonen. [3] Sie waren damit im Raumkampf zwar nicht völlig schutzlos, jedoch blieben ihre Mittel im Vergleich zu tatsächlichen Schlachtschiffen wie denen der Venator-Klasse sehr begrenzt. Einem gezielten Angriff hätten sie im Flug nicht lange standhalten können. [1] Herausragend waren hingegen die vier mächtigen Torpedowerfer am Bug, denen als stärkste Waffe an Bord eine besondere Bedeutung zukam. Jeweils zu zweit an beiden Seiten des Bugs platziert dienten sie als strategische Waffen zur Unterstützung der Bodenoperationen. [3]

Verwendung

Die Schiffe der Acclamator-Klasse waren unübersehbar auf ihre Verwendung als transgalaktische Truppentransportschiffe zugeschnitten. Ihr leistungsstarker Hyperantrieb garantierte eine große Reichweite bei einer selbst für militärische Verhältnisse sehr hohen Geschwindigkeit, und machte die Kreuzer den Schiffen der Separatisten in dieser Hinsicht überlegen. Für die GAR bot sich daher die Möglichkeit, besonders schnell auf neue Bedrohungslagen zu reagieren und sich durch den rascheren Transport von Streitkräften zum Einsatzort wertvolle Zeit zu erkaufen. Angesichts ihrer Schwächen im Raumkampf war es jedoch nicht ratsam, sie bei Feindpräsenz im Raum ohne Unterstützung durch weitere Kampfschiffe, wie beispielsweise den Sternzerstörern der Venator-Klasse, einzusetzen. Mit ihrer speziellen Auslegung bildete die Acclamator-Klasse das Rückgrat der GAR für raumgestützte Bodenoperationen, und damit für den Einsatz der Truppen für Invasionszwecke unverzichtbar. Einmal am Zielplaneten angekommen kamen den Kreuzern im Falle einer solchen Mission zwei entscheidende Aufgaben zu. Unter Einsatz ihrer strategischen Torpedowerfer konnte zunächst bereits aus dem Orbit ihre eigene Landezone sowie die anderer Schiffe räumen und durch weiteren Beschuss den Weg für den Vorstoß der Bodentruppen bereiten. Ein solches Bombardement beseitigte selbst verschanzte feindliche Kräfte sowie schwere Befestigungen, solange diese nicht eingenommen werden sollten.

Die zweite Aufgabe war wohldie, die die Acclamator-Kreuzer am deutlichsten prägt. Nach Erreichen der Landezonen entließen sie einen Schwarm von bis zu 80 Kanonenbooten und 320 Speeder Bikes in die Luft, die einen wichtigen Beitrag zur Untersützung der Infanterie leisteten. Zudem verließen über die seitlichen Rampen mehrere Bataillone Klonkrieger und dutzende Bodenfahrzeuge das Schiff, um ins Kampfgeschehen einzugreifen. Die TFAT/i-Kanonenboote führen hierbei in ähnlicher Weise die Arbeit ihres Mutterschiffs fort, indem sie jeweils bis zu 30 Infanteristen und zwei Speeder Bikes von ihren eigenen Bordgeschützen gedeckt an der Front absetzen. Anschließend geben sie weiterhin Luftunterstützung oder kehren zum Aufnehmen weiterer Truppen zum Kreuzer zurück - spätestens dann jedoch wenn ihr Treibstoff zur Neige geht oder sie Schaden genommen haben. Das Karussell-System in den beiden Hangars ermöglicht dabei die Wartung und Bereitstellung der Kanonenboote in einem stetigen Kreislauf, sodass sich jederzeit eine gewisse Zahl von ihnen für den Einsatz bereitstand. Die Schiffe der Acclamator-Klasse waren damit das tragende Element der republikanischen Invasionstaktiken.

Geschichte

Entwicklung und Bau

Als die Klon-Meister von Kamino den Auftrag erhielten, eine Armee für die Galaktische Republik zu schaffen, wandten sie sich an einen mächtigen Konzern, um die Raumschiffe und Fahrzeuge für ihre Klon-Soldaten fertigen zu lassen. Nachdem die Neimoidianer auf der berüchtigten Eriadu-Konferenz die Kontrolle über die Handelsföderation erlangten und dabei führende Manager der Kuat Triebwerkswerften ermordet wurden, verbündeten sich die erbosten Industriellen mit dem Obersten Kanzler und waren nur zu gerne bereit, die Einrichtungen ihrer Konzerntochter Rothana Heavy Engineering für die Zwecke der Kloner zur Verfügung zu stellen.

Gesichert durch die komplizierte Etikette der hummerähnlichen Ureinwohner von Rothana, eine mächtige Flotte und raffiniert verminte Hyperraumrouten konnten die Rothaner in aller Ruhe und Abgeschiedenheit an den Fahrzeugen für die Klon-Armee arbeiten.

Klonkriege

Acclamator

Acclamator-Kreuzer heben von Coruscant ab.

Mit der Schlacht von Geonosis im Jahr 22 VSY, die den Beginn der Klonkriege markierte, feierte die Acclamator-Klasse ihren fulminanten Einstand. Zwölf Kreuzer trugen in dieser Schlacht fast 200.000 Soldaten in ihren ersten Einsatz. Der durchschlagende Erfolg dieser Schiffe war nicht nur für die ruchlosen Mitglieder der neugegründete Konföderation unabhängiger Systeme eine böse Überraschung, sondern auch für andere, republiktreue Schiffbauer. Als Konsequenz entsandten in der folgenden Zeit vor allem der Erzprobst von Rendili und die Kommissare von Grizmallt ihre Spione, um KDYs Wettbewerbsvorteile auf dem plötzlich wieder lukrativen Markt für Kriegsschiffe zu verringern.

Im weiteren Verlauf des Kriegs kamen die Schiffe der Acclamator-Klasse noch in vielen Kämpfen in der ganzen Galaxis als Truppentransporter zum Einsatz, während das eigentliche Kämpfen zunehmend von Schiffen übernommen wurde, die speziell dafür gebaut worden waren. Dazu gehörten dem Acclamator-Kreuzer vergleichbare Sternfregatten jedoch ohne die flache Unterseite in der Schlacht von Merson, sowie die neuen Sternzerstörer der Victory- und Venator-Klasse.

Galaktischer Bürgerkrieg

Zur Zeit des Galaktischen Imperiums fand die Acclamator-Klasse immer noch als Truppentransporter Verwendung. Allerdings erwuchs dem Acclamator-Kreuzer in imperialen Zeiten Konkurrenz aus den Werften des eigenen Herstellers: KDYs Transportschiff der Evakmar-Klasse, welches in den Sektor-Flotten des Imperiums das Rückgrat der Truppen-Linien bildete, war in der Lage ein ganzes Korps zu tragen. Eine weniger rühmliche Aufgabe für den Acclamator-Kreuzer in Zeiten des Imperiums war der Transport von Sklaven und Kriegsgefangenen. Der Acclamator-Klasse ähnliche Schiffe, sogenannte Klasse-II-Fregatten fanden als bewaffnete Handelskreuzer Verwendung. Die Rand Ecliptic, auf der Luke Skywalkers Freund Biggs Darklighter als erster Maat diente, gehörte zu diesem Typ.

Bekannte Schiffe

Unter anderem gehörten zu den Angriffsschiffen der Acclamator-Klasse folgende Schiffe:

Hinter den Kulissen

  • Während die Datenbank auf StarWars.com von Kapazitäten für 16.000 Soldaten als Passagiere spricht, ist in Das Kompendium – Die Risszeichnungen von nur 6.000 die Rede. Diese auf den ersten Blick widersprüchlichen Daten beruhen auf einem Fehler in der deutschen Ausgabe des Risszeichnungsbandes. Das englische Original als ursprüngliche Quelle spricht nämlich ebenfalls von 16.000 Mann. Auch die Mannschaftsstärke ist nicht einheitlich beschrieben: Die Risszeichnungen beziffern sie mit nur 700 Mann, Starships of the Galaxy - Saga Edition spricht hingegen 20.141 Crewmitgliedern. Im Vergleich mit weiteren militärischen Schiffen der GAR sowie der Imperialen Flotte und angesichts der Tatsache, dass reale Schiffe schon bei einem Bruchteil dieser Größe ein Vielfaches der zuerst genannten 700 Mann Besatzung haben können, ist die zweite Angabe eher zutreffend.
  • Im Spiel Republic Commando wird die Brücke der Prosecutor mit Sichtfenstern dargestellt, was dem Erscheinungsbild der Acclamator-Klasse in den Filmen und den Risszeichnungen zuwiderläuft. Da dieses eine Schiff jedoch auch in einigen anderen Punkten Abweichungen vom Serienmodell aufweist, könnte es sich dabei auch um eine weitere individuelle Eigenart handeln. Zudem wird die Prosecutor im Spiel fälschlicherweise als ein Schiff der Acclimator-Klasse bezeichnet.
  • Das Wort „Acclamator“ stammt aus dem Lateinischen und lässt sich als „Zurufer“ übersetzen.

Quellen

Einzelnachweise

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