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(Hintergrund: Verbindung von Ken Anakin und Anakin Skywalker wurde von offizieller Seite dementiert, siehe http://www.latimes.com/news/obituaries/la-me-ken-annakin24-2009apr24,0,3633303.story)
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Nachdem Vader sich sicher war, dass der Pilot, dem er im Graben des Todessterns begegnet war, ein Jedi war, machte er sich auf den Weg diesen zu finden. Der junge Padawan Luke musste sich gerade einigen Herausforderungen im gefährlichen Dschungel [[Circarpous V]]s entgegenstellen. Genau als er sein Fuß unter einem Stein begraben war, tauchte Vader auf. Leia stellte sich ihm mit Lukes Lichtschwert entgegen, was aber einer völligen Verzweiflungstat gleichkam; sie wurde von Vader schwer verwundet. Der von Vader tödlich verletzte Hin schafft es aber, Luke von dem Felsbrocken zu befreien. Vader duellierte sich erstmalig mit seinem Sohn Luke, bei dessen ausgeglichenem Kampf Vader plötzlich in einen Abgrund stürzte und die Rebellen entkommen konnten. Der zuständige Armeeoffizier [[Grammel]] wurde aufgrund seiner Inkompetenz durch Vaders Klinge getötet.
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Nachdem Vader sich sicher war, dass der Pilot, dem er im Graben des Todessterns begegnet war, ein Jedi war, machte er sich auf den Weg diesen zu finden. Der junge Padawan Luke musste sich gerade einigen Herausforderungen im gefährlichen Dschungel [[Circarpous V]]s entgegenstellen. Genau als sein Fuß unter einem Stein begraben war, tauchte Vader auf. Leia stellte sich ihm mit Lukes Lichtschwert entgegen, was aber einer völligen Verzweiflungstat gleichkam; sie wurde von Vader schwer verwundet. Der von Vader tödlich verletzte Hin schafft es aber, Luke von dem Felsbrocken zu befreien. Vader duellierte sich erstmalig mit seinem Sohn Luke, bei dessen ausgeglichenem Kampf Vader plötzlich in einen Abgrund stürzte und die Rebellen entkommen konnten. Der zuständige Armeeoffizier [[Grammel]] wurde aufgrund seiner Inkompetenz durch Vaders Klinge getötet.
   
 
Danach wurde er vom Imperator mit der Jagd auf die Rebellen beauftragt und erhielt deshalb den [[Exekutor-Klasse|Supersternzerstörer]] ''[[Exekutor]]'' und das ''[[Todesschwadron]]'' [[Admiral]] [[Kendal Ozzel]]s. Dieser behielt das Kommando bis zu seinem Tod, nach der Entdeckung der Echo-Basis auf dem Eisplaneten [[Hoth]].
 
Danach wurde er vom Imperator mit der Jagd auf die Rebellen beauftragt und erhielt deshalb den [[Exekutor-Klasse|Supersternzerstörer]] ''[[Exekutor]]'' und das ''[[Todesschwadron]]'' [[Admiral]] [[Kendal Ozzel]]s. Dieser behielt das Kommando bis zu seinem Tod, nach der Entdeckung der Echo-Basis auf dem Eisplaneten [[Hoth]].

Version vom 7. März 2010, 10:24 Uhr

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„Der Auserwählte. Der Verräter. Und der überzeugendste Grund, den ich mir vorstellen kann, dass irgendein Skywalker sich weigern könnte, ein Jedi zu sein.“
— Cade Skywalker (Quelle)

Anakin Skywalker war der Sohn von Shmi Skywalker, der Ehemann von Padmé Amidala und der Vater von Luke Skywalker und Leia Organa Solo. Entdeckt wurde er von Qui-Gon Jinn auf dem Wüstenplaneten Tatooine und wurde nach dessen Tod von Obi-Wan Kenobi zum Jedi ausgebildet. Nebenbei stellte er den prophezeiten Auserwählten dar, welcher der Macht das Gleichgewicht zurückgeben würde. Außerdem war er in den Zeiten der Klonkriege einer der geschicktesten und berühmtesten Jedi-Ritter und zudem einer der besten Piloten in der Galaxis und Jedi-General der Klonkrieger, der in der ganzen Galaxis als Held galt.

Seine Eigenwilligkeit, Arroganz und Verlustangst ermöglichten es dem Sith-Lord Darth Sidious, Anakin auf die dunkle Seite der Macht zu verleiten. So wurde er zu dem Sith, Darth Vader. Sidious löschte jedoch nicht alles Gute in ihm aus und so war es Luke Skywalker später möglich, seinen Vater zu bekehren.

Biografie

Blick in die Zukunft

„Ist das... ist das die Zukunft oder geschieht es jetzt?“
— Q'Anilia (Quelle)
Vector-Vision

Q'Anilias Machtvision der Zukunft

Rund 4.000 Jahre vor Anakins Geburt, zur Zeit der Mandalorianischen Kriege geschah es, dass die Jedi Q'Anilia zusammen mit ihren Begleitern eine Vision der Macht empfing, als sie auf Coruscant waren. In dieser Vision befanden sie sich auf einem Planeten, welcher sich in ein Schlachtfeld verwandelt hatte. Im Orbit flogen Trümmer von Raumschiffen, die Planetenoberfläche war verwüstet. Nur noch Q'Anilia und ihre Mitstreiter Feln und Xamar befanden sich auf einem großen Platz, welcher von einigen Ruinen umgeben war. Auf diesem Platz befanden sich hunderte und aber hunderte von Rakghouls welche die drei zu überrennen schienen. Auf einem Nahe gelegenen Gebäude stand der uralte, verstorbene Sith-Lord Karness Muur, welcher von einer vermummten Gestallt mit einem roten Lichtschwert begleitet wurde. Muur hatte seinen Talisman angelegt, kontrollierte die Rakghouls und hetzte sie auf die drei Jedi. Diese hatten Mühe, sich gegen die Angreifer zu verteidigen. Q'Anilia erkannte zudem, dass die Rakghouls von der Macht berührt und von irgendjemanden kontrolliert wurden. Da dies jedoch nicht wahr sein konnte, hinterfragte sie die Vision und fragte, ob ihr die Macht einen Einblick in die Zukunft gewährte oder dies ein bald eintreffendes oder gar jetziges Ereignis darstellte.[3]

Nachdem sie ihre Frage ausgesprochen hatte, erschien der Jedi Zayne Carrick mitten im Geschehen. Er sah sie an und antwortete ihr, dass dies alles in diesem Augenblick geschehen würde. Kurz darauf erschien eine dunkle Gestalt, komplett in schwarz gekleidet, welche einst als Darth Vader bekannt sein würde. Dieser wandte sich ebenfalls der Jedi zu und sagte, dass diese Ereignisse genau jetzt passieren würden. Nun folgte ein junger Mann mit blondem Haar, der Sohn von Vader, Luke Skywalker. Er erzählte Q'Anilia ebenfalls, dass dies genau jetzt passieren würde. Zuletzt erschien eine weitere, Q'Anilia ebenfalls unbekannte Person auf der Bildfläche. Es handelte sich um Cade Skywalker, Nachfahre der beiden vorherigen. Auch er erklärte, dies alles würde in diesem Augenblick geschehen. Schockiert von diesen Aussagen standen die drei Jedi nur da, während die Rakghoule immer näher kamen. Zuletzt sprang einer Q'Anilia direkt ins Gesicht, wobei sie nur noch abwehrend ihre Hand hob. Dann war die Vision vorbei und der Jedi Lucien Draay stand direkt vor ihr, um sie zu beruhigen.[3]

Leben auf Tatooine

Frühe Jahre

„Ani, für mich wirst du immer der kleine Junge von Tatooine sein.“
— Padmé Amidala zu Anakin Skywalker (Quelle)
Anakin & Shmi

Anakin und seine Mutter erreichen Tatooine.

Anakin wurde 41 VSY auf einem unbekannten Planeten geboren.[1] Ausgetragen wurde er bei seiner Mutter Shmi Skywalker, die behauptete, dass Anakin unerklärlicherweise keinen Vater hätte. Von seinem dritten Lebensjahr an lebte Anakin zusammen mit seiner Mutter auf dem Wüstenplaneten Tatooine in der Kleinstadt Mos Espa. Wie viele andere Bewohner auch wurden sie dort zu Sklaven von Gardulla der Huttin. Etwas später wechselte ihre Leibeigenschaft, weil Gardulla eine Wette mit dem Toydarianer und Schrotthändler Watto verlor und Watto somit die Sklaven der Skywalkerfamilie in Besitz nahm.[4]

Anakin(9Jahre)

Anakin Skywalker führte ein Sklavenleben auf Tatooine.

Anakin war ein sehr kühnes und abenteuerlustiges Kind. Oft riskierte er sein eigenes Wohl, um denjenigen zu helfen, die Hilfe nötig hatten. Er kümmerte sich wenig um Folgen, die sich eventuell aus seinen Taten ergeben konnten. Seine Arbeit in Wattos Schrottladen verhalf dem Jungen außerdem zu außergewöhnlich ausgeprägten technischen und handwerklichen Fähigkeiten. Anakin war stets bemüht, alte Teile wiederherzustellen und zu reparieren, um sich irgendwann von dem Planeten freikaufen zu können. Sein erstes eigenes Werk stellte der Protokolldroide C-3PO dar, der von Anakin selbstständig aus alten Schrottteilen zusammengebaut wurde, um seiner Mutter bei der Arbeit zu helfen. Da Anakin fast immer seinen harten sklavischen Tätigkeiten durch Wattos Anweisungen nachkommen musste, fühlte sich Anakin unterwürfig und gefangen. Obwohl Anakin keine böswilligen und gierigen Gedanken entwickelte, wurde er sehr schnell launisch und aggressiv, denn insgeheim dachte er oft, dass er und seine Mutter besseres verdient hätten. Als Ausgleich zu Anakins harter Arbeit, neben dem Spielen mit seinen besten Freunden Kitster Banai und Wald, gewährte Watto Anakin die Teilnahme an Podrennen. Eine Sportart, die sehr schnelle Reflexe, gute Konzentrationsfähigkeit und Disziplin erforderte. Auf Grund der enormen Geschwindigkeit und der kleinen Cockpits, war diese Art des Sports für Menschen praktisch ungeeignet. Anakin war demzufolge der einzig bekannte Mensch, der in der Lage war an solchen Rennen teilzunehmen. Seine Mutter Shmi stand dieser Aktivität kritisch gegenüber, jedoch verstand sie, dass sich ihr Sohn von der anstrengenden und erniedrigenden Arbeit Wattos ablenken musste. Shmi bemerkte, dass Anakin in der Lage war bestimmte Taten und Ereignisse in der Zukunft früher wahrzunehmen, als es für Menschen gewöhnlich gewesen wäre. Dadurch wirkten Anakins Reflexe stark ausgeprägt.[5]

Im Alter von sieben Jahren, als Anakin gerade mit seiner Freundin Amee ein Picknick veranstaltete, wurde Mos Espa Zeuge eines Sklavenraubes. Der Pirat Krayn und seine Bande kamen in das Viertel, in dem Anakin lebte, und nahmen viele Sklaven in ihre Gewalt. Anakin war geschockt und überrascht, als er vom Picknick wiederkam. Doch mit Erleichterung konnte er feststellen, dass seiner Mutter Shmi nichts passiert war. Das ängstliche Gesicht seiner Mutter prägte sich jedoch in Anakin ein und er schwor sich, dass er es nicht zulassen würde, dass sie noch einmal so ängstlich werden würde. Den Namen Krayn prägte er sich seitdem gut ein.[6]

Entdeckung

„Der Auserwählte er wirklich sein mag. Aber trotzdem große Gefahr ich befürchte durch seine Ausbildung.“
— Yoda zu Obi-Wan Kenobi über Anakin (Quelle)
Anakin(Jedi-Padawan)

Auf Qui-Gon Jinns Wunsch hin, wurde Anakin zu einem Padawan

Als im Jahr 32 VSY eine republikanische Gruppe, bestehend aus den Jedi Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn, der Königin von Naboo Padmé Amidala, dem Droiden R2-D2, Captain Panaka und ein paar Leibwächter der Königin auf dem Planeten Tatooine notlandete, stießen sie auf der Suche nach Ersatzteilen auf Anakin. Qui-Gon war von Anakins selbstlosem Charakter und seinen Fähigkeiten in der tollkühnen Sportart des Podrennens beeindruckt. Durch eine von Watto verlorene Pod-Wette, erlangte Qui-Gon die benötigten Ersatzteile und gewann zusätzlich Anakins Freiheit von seinem bisherigen Sklavendasein. Obwohl Anakin befreit wurde, war Qui-Gon außerstande, Shmis Freiheit zu sichern. Qui-Gon nahm Anakin mit nach Coruscant, um ihm den Jedi-Rat vorzustellen. Hin- und hergerissen verabschiedete sich Anakin von seiner Mutter, mit deren Verlust er ein Leben lang Probleme haben sollte.[4]

Obi-Wan Kenobi war von Anakins beispiellosem Midi-Chlorianer-Wert und starkem Machtpotenzial erstaunt. Einer Ausbildung zum Jedi stand er, im Gegensatz zu seinem Meister Qui-Gon, jedoch kritisch gegenüber. Er und der Jedi-Rat glaubten, dass der Junge bereits zu alt sei und bereits zu viele emotionale Verbundenheiten erworben hatte, um ein Jedi werden zu können. Qui-Gon war jedoch der festen Überzeugung, dass Anakin der Auserwählte einer uralten Jedi-Prophezeiung sei und nur er in der Lage sein könne, das Gleichgewicht in der Galaxis wiederherzustellen.[4]

Im Kampf gegen die Handelsföderation steuerte Anakin einen Naboo-N-1-Sternjäger in das Innere des Droiden-Kontrollschiffs und zerstörte dieses daraufhin unfreiwillig, als er sich gegen Droiden verteidigen wollte. Dadurch verhalf er den unterlegenen Gungans bei der Schlacht gegen Droiden zum Sieg. Die Jedi kämpften in dieser Zeit gegen einen Sith, dessen Orden bisher für ausgestorben galt. Im Kampf wurde Qui-Gon von Darth Maul tödlich verletzt, Obi-Wan dagegen gelang es in einem schnellen Schlagabtausch den Sith zu töten. Der Letzte Wunsch Qui-Gons an Obi-Wan war die Ausbildung von Anakin zu einem Jedi, da er seiner Meinung nach das Gleichgewicht erbringen würde. Obi-Wan behandelte den Wunsch seines Meisters gewissenhaft und befasste sich mit Anakins Ausbildung, die vom Jedi-Rat letztlich akzeptiert wurde.[4]

Ausbildung zum Jedi

Mission nach Zonama Sekot

„Du riechst wie ein Sklave!“
— Der Blutcarver Ke Daiv zu Anakin. (Quelle)
Anakin Jediquest

Anakin im Alter von dreizehn Jahren

Mit zwölf Jahren erlangte Anakin hauptsächlich durch seine technische Begabung Bekanntheit innerhalb des Jedi-Tempels, da er diesen fast vollständig mit frisch aus dem Müll aufbereiteten Droiden versorgte. Seine abenteuerlustige Persönlichkeit nervte seinen Meister Obi-Wan Kenobi zunehmend, da er ihn schon des Öfteren suchen musste. Anakin nahm als bald Anakin an einem höchst gefährlichen Grubenrennen teil. Als Gewinner gilt nicht nur jemand, der diese Abfallgrube mit allen Tücken überlebt, sondern auch in den Besitz einer Wurmschuppe kommt. Anakin sah sich kurz vor dem Rennen einem Blutcarver namens Ke Daiv gegenüber. Dieser war Anakins Anschein nach interessiert, den jungen Padawan zu beleidigen, in Wirklichkeit wurde er von der Handelsföderation angewiesen, Anakin zu töten. Dabei wurde Anakin öfters als Sklave betitelt und ihm angedroht, dass er das Rennen nicht überleben würde, worauf Anakin seine Gefühle gegenüber ihm hinunterwürgen musste, um sich nicht über den Jedi-Kodex hinweg zu setzen. Anschließend wiederholte Ke Daiv seine Beleidigungen und nach einigen Stößen, wurde Anakin schließlich sogar mit einer Klinge angegriffen, nachdem er sich den Sprüchen mit einem Konter zur Wehr setzte und einem Schlag auswich. Dadurch wurde das bevorstehende Rennen urplötzlich zur Nebensache.
Zwar konnte Anakin sich gerade noch rechtzeitig vor den drei rotierenden Klingen wegducken und in Abwehrstellung gehen, wodurch er nicht am Kopf getroffen wurde, doch eine der Klingen traf ihn an seinem Handgelenk. Bevor der Blutcarver den nächsten und wohl tödlichen Stoß setzen konnte, rutschte Anakin die Tunnelwand herunter.
Wenn auch inoffiziell, startete nun ein atemberaubendes Rennen mit einem ohrenbetäubendem Lärm - von Wesen aller Art und Maschinen erschaffen. Anakin konnte einige Distanz Vorsprung aufbauen und durch nichts ließ sich der junge Skywalker aufhalten, immer rasantere Manöver zu fliegen. Als Anakin auf einer Plattform landete, um sich mit einem Sprung, eine begehrte Schuppe zu ergattern, sollte ihn etwas unvorbereitetes treffen. Er vergaß, dass der Blutcarver einen gefährlichen Anflug vorbereitete. Schließlich verrückte Anakin seine Atemmaske durch einen Treffer, sodass er ungeschützt in die tödlichen Dämpfe und zähe Masse eintauchte, wodurch er dem Blutcarver so gut wie ausgeliefert war, wenn er ihn auch ausweichen und sich seine Maske wieder überstülpen konnte. In Anakin brodelte es derweil, aufgrund seiner Demütigung, die er seiner eigenen Dummheit zuzuschreiben hatte. Er zerstörte seine Flugausrüstung und baute sich daraus eine Angriffskeule, mit der er hoffte einen präzisen Schlag setzen können. Das alles hätte ihm aber nicht helfen können, wenn der Blutcarver nicht im letzten Moment von Obi-Wan Kenobi gestoppt worden wäre. Dieser hatte den Kampf beobachtet und sich kurzerhand eine rumpelhafte Flugausrüstung gekauft, wodurch er die Verfolgung aufnahm und sie schließlich auch wieder entkommen konnten, nachdem sie Anakins Treibstoff umfüllten. Die gesamte egoistische Aktion brachte Anakin nicht sehr viele Sympathien ein, weswegen sich sein Meister aber nicht allzu schnell entmutigen ließ.[7]

„Das wird ein sagenhaftes Raumschiff! Das wird das tollste Schiff, das jemals gebaut wurde!“
— Anakin voller Vorfreude zu Vagno. (Quelle)

Im weiteren Verlauf, wurden Obi-Wan und Anakin auf ihre erste gemeinsame Mission geschickt. Sie sollten auf dem mysteriösen, lebendigen und sagenumwobenen Planeten Zonama Sekot nach der plötzlich verschollenen Jedi Vergere suchen. Dabei gerieten sie in einen Konflikt, den Wilhuff Tarkin zusammen mit seinem alten Freund Raith Sienar und dem Blutcarver Ke Daiv angezettelt hatte. Diese waren brennend daran interessiert, eines der märchenhaften Sekotanischen Raumschiff zu erwerben, um es aus Rentabilität in Masse herstellen zu wollen.
Um sich das nötige Vertrauen der misstrauischen Bevölkerung zu erwerben, damit sie das Verschwinden von Vergere aufklären konnten, ließen sich Obi-Wan und Anakin ein solches Raumschiff anfertigen. Während diesem längeren Vorgang, formierte nicht nur der von den Schiffen besessene Tarkin seine Flotte für einen Angriff, sondern auch die beiden Jedi fanden mehr über den Ort hinaus. An Anakin hafteten sich schließlich zwölf der macht-sensitiven Saatpartner an, was die meisten jemals an einem Lebewesen befindlichen Saatpartner waren. Dadurch konnte eines der besondersten Raumschiffe überhaupt konstruiert werden, die Jabitha, die Anakin nach der Tocher des Magister Jabitha Hal benannte. Anakin konnte über die Macht Verbindung zu einer Nachricht, die in den Saatpartnern von Vergere gespeichert wurde, aufnehmen. Sie sprach davon, dass der Planet von einer den Jedi unbekannten Spezies angegriffen wurde, die die Ferroaner Far Outsiders nannten. Diese kannten weder die Macht, noch waren sie selbst in irgenteiner Weise empfänglich für sie und waren allen Lebewesen verschieden, die man bisher kannte. Mitten im Angriff ging sie mit diesen fort, um sie zu studieren und einen größeren Krieg abzuwenden.[7]

„Aufhören, bitte! Ich kann es nicht länger zurückhalten!“
— Anakin zu Ke Daiv und dessen Beleidigungen kurz vor seinem Hassausbruch. (Quelle)

Tarkin griff derweil den Planeten an, weswegen sich die Ferroaner in kurzer Zeit erneut attackiert sahen. Unterdessen tauchte plötzlich der Blutcarver auf und konnte Anakin dazu zwingen, mit dessen Schiff zu fliehen. Anschließend fand er an Bord der Jabitha Jabitha Hal, die er als seine Geisel nahm. Da Anakin sich um das Wohl Jabithas sorgte, akzeptierte er diese Forderung, um dem bewusstlosen Obi-Wan Zeit zu verschaffen, sie zu retten. Er musste nach kurzer Zeit erkennen, dass das Schiff nicht genügend Treibstoff hatte, um zur Flotte Tarkins zu gelangen. Der Carver wieß ihn an nach Süden zu fliegen, da sich dort geheime Treibstoffreserven verbargen. Auf dem Flug versuchte Anakin während einem Gespräch mit ihm, ihn mit der Macht zu beinflussen.
Als sie an dem Standort angelangten, fanden sie nur noch zerstörte Landfläche auf. Das Schiff musste schließlich landen, da Luftminen über ihnen heruntersegelten. Nachdem sie das Schiff verließen, trieb Ke Daiv die beiden Kinder herum und Anakin setzte dabei feine Sticheleien gegen Ke Daiv, wodurch dieser auf den Jungen zu ging. Ke Daiv betitelte ihn nochmals als Sklaven, was den kompletten angestauten Zorn und Hass Anakins gegenüber dem Blutcarver entlud. Anakin ging für einige Sekunden vollkommen in Rage über und begab sich auf den Pfad der Dunklen Seite. Bevor Ke Daiv ihn mit der Lanze treffen konnte, verbrannte er innerlich - einige Sekunden später, verstarb er unter Todesqualen.[7]

Nachdem Anakin sein erstes lebendes Opfer fand, fühlte er sich sehr schwach. Er sah ein, dass er sich zutiefst falsch entschieden und gehandelt hatte, auch wenn von Jabitha zuspruch bekam, da er sie so rettete. Bevor er von seinem Meister aufgefunden werden konnte, wurde er kurze Zeit später von Tarkin festgehalten. Doch dort konnte er schließlich durch Obi-Wan gerettet werden. Sein sekotanisches Raumschiff, in welches er so verliebt war, starb jedoch, da der Planet Zonama Sekot mit Hilfe eines Hyperraumtriebwerkes in den Tiefen weiten des Alls verschwand.[7]

Anakins erstes Lichtschwert

AnakinLichtschwert

Anakin baut auf Ilum sein erstes Lichtschwert

Im Alter von dreizehn Jahren landete Anakin Skywalker mit seinem Meister auf der eisigen Welt von Ilum. Anakin erfuhr von Obi-Wan, dass in den Höhlen des Planeten, Kristalle wachsen, die zur Konstruktion eines Jedi-Lichtschwertes benötigt werden. Nachdem Obi-Wan ihm erklärte, dass der Kristall seinen Inhaber aussucht, forderte er seinen Padawan auf, sich in die Höhle zu begeben und seinen eigenes Lichtschwert zu bauen. Umso mehr Blicke er auf die Kristalle warf, desto stärker stieg seine Angst an. Er sah Visionen von seiner Mutter Shmi, die ihn sehr beunruhigten, wie auch eine Macht-Eingebung des Sith Darth Maul. Anakin konnte jedoch die Ängste und Konfrontationen unter Kontrolle bringen, wie es sich für einen Jedi gehörte und sein erstes eigenes Lichtschwert anfertigen.[6]

Schließlich wurde Anakin und sein Freund und Meister für die Eskorte der colicoidischen Schiffe eingesetzt, um einen Überfall des Piraten Krayn zu verhindern, der auch auf Tatooine Sklaven hält und von anderen Siedlungen entführt. Dabei gelang es ihnen, dessen Schiff zu infiltrieren und die Waffensysteme zu zerstören. Schließlich wurde Anakin von Zora, auch bekannt unter dem Namen Siri Tachi, festgehalten und vorgeworfen, ein flüchtiger Sklave zu sein. Nachdem Obi-Wan Anakin nicht mehr retten konnte und ihn verlassen musste, informierte er sich über die Lage, wobei sich herausstellte, dass Siri entgegen Anakins ursprünglicher Meinung noch immer eine Jedi war. Anakin wurde nun wieder als Sklave auf dem Planeten Nar Shaddaa in einer Gewürzmine eingesetzt, während Siri Obi-Wan durch die Macht darauf hinweisen konnte, dass sein Schüler sich in Krayns Gefangenschaft befand. Später wurde Siri allerdings von Krayn entlarvt und zusammen mit Anakin eingesperrt. Mit der Hilfe des Küchenmädchens Berri gelangten die beiden wieder an ihr Lichtschwert, sodass sie sich aus ihrer Zelle befreien und die Flucht ergreifen konnten. Gerade als Obi-Wan die beiden Padawane wieder zu Gesicht bekam, musste er mit ansehen, wie sich sein Schüler dem Hass und der Dunklen Seite beugte und Krayn tötete.[6]

Aufbruch zu neuen Welten

„Skywalker darf nicht auf dieses Schiff gehen. Er muss hierbleiben.“
— Darth Sidious nachdem er hörte, dass Anakin am Extragalaktischen Flugprojekt teilnahm. (Quelle)

<Die Kundschafter>

Mission auf Radnor

„Ich will Obi-Wan zeigen, dass ich auch eine komplizierte Mission im Griff habe.“
— Anakin Skywalker (Quelle)
Anakin Skywalker Radnor

Anakin während seiner Mission auf Radnor.

Dass Anakin Skywalker in vielerlei Hinsicht ein Ausnahmetalent war, wusste auch der Jedi-Rat. Dennoch unterzogen sie ihm kein besonderes Training, sondern er musste wie jeder andere das normale Training eines Padawans absolvieren, da es seine Lehrer als wichtig für seine persönliche und charakterliche Entwicklung empfanden, Anakin nicht hevorzuheben oder zu bevorzugen. Diese Tatsache konnte Anakin nicht mit seinem Ehrgeiz vereinbaren, da ihm während des Unterrichts häufig Langeweile aufkam, da dieser unter seinen eigentlichen Möglichkeiten blieb. Außerdem war sich nicht nur Anakin sondern auch ein Großteil seiner Mitschüler darüber im Klaren, dass er ein Ausnahmefall war – nicht zuletzt deshalb, weil er bei Antritt seiner Jedi-Ausbildung das übliche Alter bereits weit überschritten hatte. Außerdem war er gleich am Anfang von Obi-Wan Kenobi als Padawan angenommen worden, während die anderen Jünglinge ihren Mentor selbst suchen mussten. Obi-Wan wusste, dass dieser Umstand ihm eine große Hürde sein würde, Anakin zu einem selbstlosen Jedi auszubilden, zumal ihm der Ruf des Auserwählten in jeglichen Situationen vorauseilte. Seine Entwicklung betrachtete Obi-Wan aus einer Kombination von Qui-Gons Vertrauen und Yodas Vorsicht.[8]

An seinem dreizehnten Geburtstag überreichte Obi-Wan seinem Schüler das traditionelle Padawan-Geschenk in Form eines machtsensitiven Flusssteins. Anakin freute sich über den Stein, wohlweislich, dass sein Meister ihn seinerzeit von Qui-Gon geschenkt bekommen hatte und er Obi-Wans wertvollster Besitz war. Im Jedi-Tempel wurde Anakin zwar von den anderen Jedi und seinen Mitschülern respektiert und geachtet, doch hatte er bis zu seinem vierzehnten Lebensjahr noch keine engen Freundschaften geschlossen. Bei einem Streifzug in den unteren Ebenen von Coruscant, was für ihn eigentlich verboten war, traf er den Padawan Tru Veld. Er verstand sich sofort gut mit Tru und er wurde Anakins erster richtiger Freund, seitdem er Tatooine verlassen hatte.[8]

Zurück im Tempel erwartete ihn eine Mission zum Planeten Radnor. Zusammen mit seinem Meister Obi-Wan und drei weiteren Jedi-Teams, bestehend aus Ry-Gaul, dessen Schüler Tru Veld, Siri Tachi und deren Schüler Ferus Olin sowie Soara Antana ihrer Padawan Darra Thel-Tanis, sollte er ein Giftunglück untersuchen und die Bevölkerung während der Evakuierung beruhigen. Nach ihrer Ankunft auf dem Planeten trafen sie auf den Wissenschaftler Galen und dessen Schwester Curi, die am Unfall beteiligt waren. Diese versuchten, dem Jedi zu helfen. Während der Mission wurden Schüler und Meister von einander getrennt, wobei Anakin und Ferus Olin aneinander gerieten. Ferus war sehr begabt und Anakin konnte ihn nicht leiden, da er das Gefühl hatte, dass alles immer nach Ferus' Vorstellungen ablaufen musste. Im weiteren Verlauf der Mission stellte sich heraus, dass Galen der Schuldige war und dass es sich nicht um einen Unfall handelte. Die Avoner, ein hinterhältiges Volk vom Planeten Avon, wollten den Planeten Radnor einnehmen, sobald alle Einwohner verschwunden waren, was Anakin und seine Jedi-Gefährten allerdings verhindern konnten. Doch Anakin hatte mit Tru nicht nur einen guten Freund gefunden, sondern mit Ferus auch einen Rivalen, der ihn die nächsten Jahre begleiten sollte.[8]

Überlebenstraining auf Ragoon VI

„Es gibt Situationen, in denen du nicht wissen musst, was ich denke. Du musst einfach darauf vertrauen, dass ich es besser weiß.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin (Quelle)

Einige Zeit nach ihrer Rückkehr von Radnor begaben sich Anakin und sein Meister Obi-Wan nach Ragoon VI, einem Planeten frei von jeglicher industrieller Zivilisation und Kolonisierung. Obi-Wan wollte seinen Schüler hier einem Überlebenstraining unterziehen, wie er es unter Qui-Gons Lehre selbst einmal erfahren hatte. Anakin hielt das Training auf Ragoon VI lediglich für ein besseres Spiel und bewertete es als Zeitverschwendung. Viel lieber würde er sich auf eine neue Mission begeben, um echte Abenteuer zu erleben. Obi-Wan hielt das Training jedoch für notwendig, da es während seiner eigenen Jedi-Ausbildung die Bindung zu seinem Meister stärkte, und nun erhoffte er sich, auch bei Anakin ein besseres Verhältnis aufbauen zu können. Tatsächlich stellte Anakin die Beziehung zu seinem Meister in Frage, da er wusste, das Obi-Wan ihn nicht aus freien Stücken zu seinem Padawan nahm, sondern nur, weil er es dem sterbenden Qui-Gon Jinn versprochen hatte. Obwohl er Obi-Wan als Meister ehrte und ihn würdevoll respektierte, hatte Anakin im Gegensatz zu seinen Mitschülern, die von einem Meister zum Padawan angenommen wurden und dadurch eine besondere Ehre erfuhren, seiner Meinung nach keinen Grund, sich von Obi-Wan geehrt zu fühlen.[9]

Anakin &amp; Obi-Wan auf Ragoon VI

Anakin und Obi-Wan während des Trainings auf Ragoon VI.

Nach ihrer Ankunft auf Ragoon VI verabschiedeten sich Anakin und Obi-Wan von ihrem Piloten, den Jedi Wren Honoran, der anschließend auf dem Planeten umherstreifte. Anakins Ziel für dieses Training war es, nach einigen Stunden die Verfolgung von Wren aufzunehmen und ihn innerhalb von zehn Tagen aufzuspüren. Der junge Padawan war sich seiner Sache derart sicher, dass er mutmaßte, Wren noch vor Einbruch der Dunkelheit einzuholen. Nachdem er mit Obi-Wan als Begleitung die Suche aufnahm, sah er sich bereits nach kurzer Zeit einigen Gefahren ausgesetzt, die ihn verspüren ließen, dass sich die Suche schwerer gestalten würde, als zuvor angenommen. So marschierten sie durch ein Malia-Revier, woraufhin sie von den wilden Raubtieren angegriffen wurden, und kurz darauf führte sie Wrens Spur durch eine Höhle, die während ihrer Erkundung von Wasser überflutet wurde. Daraufhin beschlich Anakin das Gefühl, von einem unbekannten beobachtet zu werden, woraufhin er und Obi-Wan ihren Verfolger in einen Hinterhalt lockten. So trafen sie auf ein junges Mädchen Floria, bei der sich später herausstellte, dass es sich um eine Kopfgeldjägerin handelte, die gemeinsam mit ihrem Bruder Dane sowie Teleq, Mol Arcasite, Hunti Pereg und einigen anderen Jägern von einem gewissen Granta Omega dazu beauftragt wurde, Anakin und Obi-Wan auf Ragoon VI zu töten. Anakin und sein Meister mussten mehrere Angriffe durch Kopfgeldjäger abwehren, wobei sie auch auf Wren stießen, der von den Verbrechern festgenommen und schwer verletzt wurde. Während ihres gemeinsamen Streifzugs durch die Wildnis des Planeten fiel Anakins störend auf, das sein Meister nicht alle seine Gedanken mit ihm teilte. Als Anakin ihn darauf ansprach, wurde er von Obi-Wan zurechtgewiesen. Erst nachdem sich herausstellte, dass es sich bei Granta Omega offensichtlich um einen Student der verbotenen Lehren der Sith-Holocrone handelte, weihte er seinen Padawan ein.[9]

Nachdem sie den Planeten wieder verlassen hatte und Wren der Obhut der Mediziner des Jedi-Tempels überstellten, tauschten sich Obi-Wan und Anakin über die rätselhafte Identität des ominösen Granta Omega aus. Da der Zutritt nach Ragoon VI vom Galaktischen Senat streng überwacht war, lag der Verdacht nahe, dass Omega gute Kontakte zu einem Senator pflegte. Anakin war erfreut, als sich Obi-Wan bei ihm entschuldigte, ihn nicht früher von seinen Gedanken unterrichtet zu haben. Zwar fiel es Anakin schwer, doch versuchte Obi-Wan ihm begreiflich zu machen, dass er nicht jeder seiner Gedanken wissen musste, sondern er einfach auf seine richtige Herangehensweise vertrauen sollte. Angespornt von der Vorstellung, dass Obi-Wan ihm eines Tages genug Vertrauen entgegenbringen könnte, um die Verfolgung der Sith aufzunehmen, konzentrierte er sich darauf, ein guter Padawan für seinen Meister zu sein – ungeachtet davon, dass Obi-Wan ihn vielleicht nur deshalb behielt, um Qui-Gons letzten Willen zu erfüllen.[9]

Illegale Podrennen auf Euceron

„Ich dachte, dass meine Verbindung zur lebendigen Macht deutlich war, aber das ist sie ganz und gar nicht. Ich habe noch einen sehr langen Weg vor mir.“
— Anakin Skywalker (Quelle)
Anakin &amp; Podrenner

Der 14-jährige Anakin während einer Mission auf Euceron.

Im Jahr 27 VSY reisten Obi-Wan und Anakin auch zum Planeten Euceron, um dort auf Wunsch der Regierenden Macht die Galaktischen Spiele als Hüter des Friedens zu patrouillieren. Neben ihnen waren die beiden Jedi-Teams Siri und Ferus Olin sowie Ry-Gaul und Tru mit der selben Aufgabe betraut worden. Die Spiele waren ein sportliches Großereignis, dass alle sieben Jahre auf einem anderen Planeten ausgetragen wurde und in dem verschiedene Spezies aufeinanderstrafen. Die beiden Jedi sollten verhindern, dass dieses Zusammentreffen von verschiedenen Interessen und Kulturen nicht in einem Scharmützel endete, und stattdessen einen reibungslosen Ablauf gewährleisten. Obwohl Liviani Sarno, die Vorsitzendes des Rates der Spiele, keine Auseinandersetzungen erwartete, war ihr zur Ohren gekommen, dass außerhalb der Hauptstadt Eusebus ein illegales Podrennen veranstaltet werden sollte. Mit dieser Nachricht war Anakins Interesse für die Mission schlagartig geweckt, doch sein Meister wies ihn dahingehend zurecht, dass das illegale Podrennen nicht das primäre Ziel ihrer Mission darstellte sondern viel mehr die Bewachung der Wettkämpfe. Als die Padawane von ihren Meistern ein wenig Freizeit zugesprochen bekamen, begab sich Anakin dennoch zum Schauplatz des illegalen Podrennens. Dort lernte er Doby und Deland Tyerell kennen, die an dem Podrennen teilnahmen, um mit einer Wette ihre Schwester Djulla aus Sebulbas Knechtschaft zu befreien. Ohne die Zustimmung seines Meisters eingeholt zu haben, versprach Anakin den beiden Brüdern, sie bei der Rettung ihrer Schwester zu unterstützen. Zunächst half er ihnen bei der Reparatur und Instandsetzung ihres Podrenners, doch nachdem sich Deland, der als Pilot fungieren sollte, seinen Arm gebrochen hatte, erklärte sich Anakin bereit, selbst das Steuer der Maschine zu übernehmen.[10]

Anakin auf Euceron

Anakin nimmt am illegalen Podrennen teil.

Obi-Wan stand der Rettungsaktion von Djulla zunächst missbilligend gegenüber, doch als sich im weiteren Verlauf der Mission herausstellte, dass mehrere Wettkämpfe manipuliert wurden, gestattete Obi-Wan seinem Padawan die Teilnahme am Podrennen, um die Hintermänner der Manipulation in Erfahrung zu bringen. Da während des Rennens ein Navigationscomputer eingesetzt werden sollte, der dem Podrenner-Piloten nach und nach einen Abschnitt des Streckenverlaufs aufdeckte, kam Anakin zu dem Verdacht, dass Hekula, der Sohn von Sebulba und sein Widersacher im Podrennen, über einen Computer verfügte, der die Streckenabschnitte früher aufdeckte als bei allen anderen Piloten. Anakin war von dem Betrugsversuch von Sebulba und seinem Sohn so sehr überzeugt, dass er ihnen auch noch die Sabotage an seiner Maschine anhängte, als während des Rennens die Steuerung versagte. Indem er seinen Navigationscomputer ausschaltete, konnte Anakin seine Steuerelemente wieder aktivieren und das Rennen fortsetzen. Allerdings konnte er somit den Streckenverlauf nicht mehr verfolgen, sodass er sich hinter Hekula platzierte und sich von ihm zum Ziel führen ließ, um ihn kurz vor der Ziellinie zu überholen. Anakins Plan war trotz eines weiteren Ausfalls seiner Systeme erfolgreich und gewann das Rennen. Als Sebulba ihn des Betrugs bezichtigte, verlor Anakin seine Selbstbeherrschung und war sogar im Begriff, seinen Erzfeind mit dem Lichtschwert zu bedrohen, wovon Obi-Wan ihn jedoch abhalten konnte. Die Ermittlungen seines Meisters ergaben, dass hinter der Manipulation in Wirklichkeit Liviani Sarno selbst und der ehemaliger Wettkampfteilnehmer Maxo Vista steckten, die einen Komplott zu Diskreditierung bestimmter Senatoren schmiedeten. Mit Entsetzen nahm Anakin außerdem zur Kenntnis, dass nicht Hekula den modifizierten Navigationscomputer besaß sondern er. Im Vorfeld des Rennens hatten Delund und Doby ein Abkommen mit Max Vista geschlossen, um sich eines manipulativen Tricks zu bedienen, der zum Rennsieg und zur Befreiung Djullas führen sollte.[10]

Anakin sah ein, dass er sich von seinen Gefühlen hatte blenden lassen, und Sebulba und Hekula nur deshalb beschuldigte, weil er es ihnen zutraute und sich selbst keine andere Möglichkeit eingestand. Obwohl es gerade diese Lektion war, an deren Umsetzung Anakin sich schwer tat, sah er ein, dass Verbindungen zu anderen Wesen, gut oder böse, rein und frei von eigenem Begehren sein mussten.[10]

Kampftraining mit Soara Antana

„Ich war überzeugt, dass du das Potenzial hast, einer der größten Jedi-Kämpfer aller Zeiten zu werden. Ich dachte, ich könnte dir etwas beibringen. Aber jetzt habe ich tiefe Zweifel an dir, Anakin.“
— Soara Antana (Quelle)
Anakin Skywalker vs. Ferus Olin

Anakin im Übungskampf mit Ferus Olin.

Später reisten Anakin und Obi-Wan gemeinsam mit der Jedi-Ritterin Soara Antana und ihrer Padawan Darra Thel-Tanis zum Planeten Haariden. Dort sollten sie gemäß eines Auftrags des Galaktischen Senats eine Gruppe von fünf Wissenschaftlern retten, die im Zuge einer Expedition in einen tobenden Bürgerkrieg gerieten und nicht mehr in der Lage waren, den Planeten ohne fremde Unterstützung zu verlassen. Nach einem Fußmarsch durch die vom Krieg verwüstete Landschaft stießen sie schließlich in den Ruinen des Dorfs Tenuuri auf die gesuchten Wissenschaftler. Die Flucht zurück zum Landeplatz der Jedi wurde jedoch kurz darauf von einem Angriff durch eine Haariden-Patrouille aufgehalten. Während der Auseinandersetzung erlaubte sich Anakin gleich zwei schwere Fehler. Zunächst verfehlte er beim Abwurf seiner Blendgranaten sein Ziel, weil er sich in seiner Selbstsicherheit wog und sich dadurch nicht auf seine Aufgabe konzentrierte. Anschließend wurde im folgenden Nahkampf gegen die Soldaten Darra durch seine Schuld von einem Blasterschuss verwundet, weil er ihr zu Hilfe eilen wollte und dadurch ihre Konzentration störte. Indem sich Soara und Obi-Wan in das feindliche Lager schlichen und die Patrouille zur Kooperation zwangen, konnten sie den Planeten wieder verlassen und sowohl die Wissenschaftler als auch die verletzte Darra nach Coruscant begleiten.[11]

Nach seiner Rückkehr in den Jedi-Tempel erfuhr Anakin von seinem Meister, dass sich Soara Antana bereiterklärt hatte, dem jungen Padawan Einzelunterricht im Lichtschwertkampf zu geben. Soara, die selbst zu den fähigsten Jedi-Kämpfern im Tempel zählte, war für ihre schonungslosen Lernmethoden bekannt. So führte sie Anakin nicht nur in die Unterstadt von Coruscant, wo sie ihn gegen seinen besten Freund Tru Veld antreten ließ, sondern sie ließ ihn auch mehrere hundert Mal die selbst Übung wiederholen, um bewusst die Geduld und Ausdauer des jungen Padawans zu strapazieren und auf die Probe zu stellen. Schließlich arrangierte Soara auch einen Übungskampf zwischen Anakin und Ferus Olin, wohl wissend, dass Anakin große Vorbehalte gegen Ferus hegte und ihn stets als Rivalen betrachtete. Nachdem Anakin das Duell gewonnen hatte, zeigte sich Soara Antana schwer enttäuscht von ihrem Zögling, denn während des Kampfes ließ sich Anakin zu seiner Wut auf Ferus hinreißen, um als Sieger aus der Herausforderung zu gehen. Mit der Bemerkung, dass dies nicht der Weg der Jedi wäre, beendete Soara ihr Kampftraining mit Anakin. Diese unmissverständliche Lektion hatte Anakin in seinem Stolz verletzt und er schwor sich, Soara eines Tages das Gegenteil zu beweisen und sich ihr als würdiger Jedi-Kämpfer zu erweisen. Zunächst beschloss er jedoch Obi-Wan eine Überraschung zu bereiten, da er herausgefunden hatte, dass Tic Verdun, einer der von Haariden geretteten Wissenschaftler, einige Informationen über Granta Omega kannte. Da sich Anakin bereits auf Haariden mit Tic angefreundet hatte, war er umso erschütteter, dass es sich bei dem Wissenschaftler in Wirklichkeit um Granta Omega selbst handelte.[11]

Nach einem weiteren gescheiterten Versuch von Obi-Wan und Anakin, Omega auf Haariden zu stellen und festzunehmen, brachte Anakin in einem Gespräch mit seinem Meister seine Verwirrung zum Ausdruck. Es war das erste Mal, dass Anakin dem Bösen begegnete, das auf dem ersten Blick nicht böse zu sein schien. Die Tatsache, dass er sich zunächst mit Tic Verdun anfreundete, um später dessen wahre Identität zu erfahren, bereiteten sowohl ihm selbst auch seinem Meister großes Unbehagen.[11]

Undercover-Einsatz auf Andara

„Du hast mich und den Jedi-Orden mit deinen Taten verraten. Und deine Unfähigkeit, das zu erkennen, macht mir die meisten Sorgen.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)
Anakin &amp; Söldnergruppe

Anakin als Mitglied der geheimen Söldnergruppe.

Im Jahr 26 VSY erhielten Obi-Wan und sein inzwischen 16-jähriger Padawan einen neuen Auftrag. Gillam Tarturi, der Sohn von Senator Berm Tarturi, wurde während seines Aufenthalts in der Akademie für Führungskräfte auf dem Planeten Andara von einer geheimen Söldnergruppe entführt. Gleichzeitig herrschte ein erbitterter Streit zwischen Andara und der benachbarten Welt Ieria unter der Regentschaft von Rana Halion, die eine Opposition bildete, um eine gerechte Aufteilung der Handelsrouten und einen zweiten Platz im Galaktischen Senat zu erzwingen. Der Jedi-Rat schloss den Verdacht nicht aus, dass die Entführung des Senatorensohnes im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen der beiden Nachbarwelten sowie der persönlichen Ränkespiele von Tarturi und Halion standen. Aus diesem Grund wurde Anakin beauftragt, gemeinsam mit Ferus Olin verdeckte Ermittlungen in der Akademie auf Andara anzustellen, um in Erfahrung zu bringen, wie die Söldnergruppe die hohen Sicherheitsvorkehrungen der Eliteschule umgehen konnte und wo sich Gillam Tarturi befand. Dass Anakin ausgerechnet mit Ferus Olin zusammenarbeiten musste, war vom Rat nicht zufällig gewählt. Zwar waren die Ratsmitglieder zweifelsfrei der Ansicht, Anakin mehr Eigenverantwortung in seinen Missionen zuteil werden zu lassen, doch nutzten sie die Gelegenheit auch, um Ferus noch als Gegengewicht einzusetzen. Eine gemeinsame Mission sollte ihre Feindseligkeiten im Laufe der intensiven Zusammenarbeit vergessen lassen. Außerdem glaubte der Rat, dass Ferus' Ausgeglichenheit der Impulsivität von Anakin entgegenwirken könnte.[12]

Anakin &amp; Co auf Andara

Anakin, Obi-Wan, Siri und Ferus auf Andara.

In seiner falschen Identität als Stipendiat fand Anakin schnell Anschluss zu den Mitgliedern der Söldnergruppe, die selbst aus Schülern der Akademie bestand. Dem jungen Padawan gelang es, sich das Vertrauen der Gruppenmitglieder zu erwerben, bis sie ihn schließlich in ihren Reihen aufnahmen. Ferus Olin jagte inzwischen einem anderen Hinweis nach, indem er Reymet Autem ins Verhör nahm, der von Gillams Verschwinden zu wissen schien. Als schließlich auch Ferus spurlos verschwunden war, beschloss Anakin, sich gemeinsam mit der Söldergruppe auf eine Mission zum Planeten Ieria zu begeben, statt seinen Mit-Padawan zu suchen oder zumindest ein Notrufsignal an Obi-Wan zu senden. Anakin war der Überzeugung, dass sowohl die Entführung von Gillam als auch das plötzliche Verschwinden von Ferus mit der Gruppe in Verbindung stand, wodurch er es als notwendig erachtete, an der geheimen Mission teilzunehmen. Nach seiner Ankunft auf Ieria stellte Anakin jedoch fest, dass die Söldnergruppe im Auftrag von Rana Halion einen Bürgerkrieg zwischen Andara und Ieria provozieren sollten. Außerdem stellte sich heraus, dass Gillam überhaupt nicht entführt wurde, sondern dieser den Vorfall selbst inszenierte, um seinen verhassten Vater in Misskredit zu bringen. Dazu sah Gillam vor, seinen eigenen Tod vorzutäuschen, um später den Verdacht zu erwecken, Berm Tarturi hätte seinen eigenen Sohn entführt und dies den Ierianer anhängen wollen. Um die Täuschung zu ermöglichen, sollte Anakin getötet und dessen Leiche dann als die Gillams ausgegeben werden. In den Wirren des Bürgerkriegs, den die Gruppe auszulösen plante, würde niemand den Leichnam genauer untersuchen können. Als Anakin von der Söldnergruppe mit Blastern und von zehn Kampfdroiden bedroht wurde, entbrannte eine Wut und eine Kraft in ihm, die ihn so mächtig werden ließ, dass er in der Lage war, sich alleine gegen seine zahlenmäßig überlegenen Angreifer zur Wehr zu setzen. Als Obi-Wan und Siri Tachi, die inzwischen Ferus aus einem versteckten Raum in der Akademie befreiten, auftauchten, hatte Anakin die Gruppe bereits überwältigt.[12]

Im Anschluss an der Mission erteilte Obi-Wan seinem Schüler eine Rüge, da Anakin ihn nicht über Ferus' Verschwinden informierte und sich stattdessen zur Teilnahme an einem Überfall bereiterklärte, der einen Bürgerkrieg hätte auslösen sollen. Obwohl Obi-Wan zweifelsfrei von den guten Absichten in Anakins Handlungsweise überzeugt war, hatte sein Schüler eine wichtige Regel des Jedi-Kodex gebrochen und außerdem das Vertrauen des Jedi-Rates, welches dieser Anakin in dieser Mission entgegenbrachte, erschüttert. Obi-Wan informierte den Rat über diesen Missstand, während sich Anakin zutiefst missverstanden fühlte.[12]

Angespannte Padawan-Meister-Beziehung

Anakin &amp; Obi-Wan &amp; Granta Omega

Anakin, Obi-Wan und Granta Omega.

„Warum bin ich auserwählt? Warum ich? Kann ich mich dagegen wehren? Könntet Ihr nicht zulassen, dass ich mich dagegen wehre? Könntet Ihr mich nicht davon befreien?“
— Anakin Skywalker zu Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Anakins Alleingang auf Andara hatte Obi-Wans Vertrauen in seinen Padawan zutiefst erschüttert, wodurch sich eine tiefe Kluft zwischen den beiden aufgetan hatte. In der folgenden Zeit vermied es Obi-Wan, mit Anakin zu kommunizieren, um ihm die Gelegenheit zu geben, über seine Fehler nachzudenken. Allerdings kam Anakin nicht zur Ruhe, da ihm im Jedi-Tempel eine Vision erschien, die eine Sklaven-Revolte auf Tatooine und den Tod seiner Mutter Shmi Skywalker zeigte. Außerdem vernahm er durch die Vision, dass „diejenige, die unten weilte, ewig unten weilen werde“. Nachdem er seine Vision Obi-Wan und Yoda vortrug, erfuhr er, dass es sich bei derjenigen, die unten weilte, um Jedi-Meisterin Yaddle handelte, die gerade zu einer Mission nach Mawan aufbrach, um dort den einheimischen Mawanern beim Wideraufbau der von einem Bürgerkrieg zerstörten Welt zu helfen. Yoda interpretierte die Mission so, dass Obi-Wan und Anakin ebenfalls nach Mawan aufbrechen sollten, um Yaddle zu unterstützen. Anakin war hingegen der Meinung, dass die Vision seine Mutter betraf, die es vor der Sklaven-Revolte zu retten galt. Da seine Interpretation der Vision nicht anerkannt wurde, reiste Anakin schließlich gemeinsam mit Obi-Wan und Yaddle nach Mawan. Ihre Mission bestand darin, die drei vorherrschenden Verbrecherfürsten Feeana Tala, Decca und Striker zu vertreiben, die Energieversorgung der Stadt Naatan wieder in Gang zu setzen und somit die Etablierung eines provisorischen Übergangskomitees zu gewährleisten. Während Yaddle die Aufgabe übernahm, die Energieversorgung wiederherzustellen, ließen sich Obi-Wan und Anakin von den einheimischen Tunnelarbeitern Swanny Mull und Rorq zu den drei Verbrecherfürsten führen. Jedoch geriet Anakin im Verlauf der Mission in die Gefangenschaft Strikers, bei dem es sich in Wirklichkeit um Granta Omega handelte. Omega sprach Anakin auf seine Sehnsüchte an und erklärte sich bereit, sofort mit ihm nach Tatooine aufzubrechen, um seine Mutter zu besuchen. Obwohl der Gedanke verführerisch war, traute Anakin Omega nicht und hielt dagegen. Anschließend hielt Omega den jungen Padawan als Geisel, um ein Treffen mit Meisterin Yaddle zu erzwingen. Als diese daraufhin erschien, offenbarte Omega, dass er im Besitz einer biologischen Waffe sei, mit der ganz Naatan auf einen Schlag ausgelöscht werden könne. Im Moment als Omega die Waffe einsetzte, ergriff Yaddle die Initiative und absorbierte die Energie der Biowaffe mithilfe unter Aufopferung ihres eigenen Lebens. Trotz seiner betäubenden Fassungslosigkeit über den Tod Yaddles konnte Anakin aus der Gefangenschaft Omegas entkommen und Kontakt mit Obi-Wan aufnehmen. Nachdem Yoda nach Mawan reiste, gelang es den Jedi, ihre Mission erfolgreich abzuschließen.[13]

Anakin &amp; Obi-Wan vs. Gundark

Anakin und Obi-Wan im Kampf gegen Gundarks.

„Ich habe dich das letzte Mal so gesehen, als wir in das Nest der Gundarks gefahren sind!“
— Obi-Wan zu Anakin (Quelle)

Nach dem Tod von Meisterin Yaddle empfand Anakin große Schuldgefühle und obwohl Yoda und Obi-Wan beteuerten, dass Yaddle diese Entscheidung selbst getroffen hatte, sich selbst zu opfern, um zahlreiche andere Leben zu retten, wusste Anakin nicht, wie er jemals zu dem Punkt finden sollte, an dem er sich selbst vergeben konnten. Zudem war seine Vertrauensbasis zu Obi-Wan Kenobi zutiefst erschüttert worden, da sein Meister insgeheim der Meinung war, dass die Mission einen anderen Ausgang genommen hätte, sofern Anakin die richtigen Entscheidungen getroffene hätte. Zwar schwebten ihre Diskrepanzen auch in der folgenden Mission mit, doch erfuhr Anakin durch diese eine gewisse Ablenkung von seinen zermürbenden Selbstvorwürfen. Sie wurden beauftragt, einen Spähposten auf dem Mond TY44 aufzusuchen, um die dort befindlichen Invasionspläne anschließend nach Typha-Dor zu transportieren, sodass ein bevorstehender Angriff durch die Flotte von Vanquor abgewehrt werden werden könnte. Allerdings hatten Obi-Wan und Anakin mit zahlreichen Widrigkeiten zu kämpfen – nicht nur, dass ihr Schiff nach ihrer Ankunft auf TY44 von einer Vanquor-Patrouille zerstört wurde, sondern dass sie bei der Abreise vom Mond auch ausgerechnet auf Vanquor notlanden mussten. Anakin und die überlebenden Mitglieder des Typha-Dor-Spähtrupps wurden daraufhin festgenommen und in ein Kriegsgefangenenlager abgeschoben. Von Shalini, der Anführerin des Spähtrupps, erhielt Anakin die Holo-Disk mit den Invasionsplänen, mit der Bitte, diese so schnell wie möglich nach Typha-Dor zu bringen. Zunächst war Anakin festen Willens, dieser Bitte nachzukommen und Typha-Dor vor den Aggressoren zu warnen, doch letztlich wurde dieser Wille mithilfe einer Droge, die Anakin im Zuge eines Experiments in der Zone der Selbstbeherrschung verabreicht wurde, gebrochen. Mit diesen Experimenten wollte die zuständige Wissenschaftlerin Jenna Zan Arbor eine Methode entwickeln, um ein komplettes Volk gefügig zu machen. Die Wirkung der Droge vernebelte Anakins Sinne, wobei er diese sorgenfreie Behaglichkeit innerhalb der Zone der Selbstbeherrschung genoss und dabei auch seine eigentliche Mission aus den Augen verlor und sogar in Kauf nahm, dass seine Verbindung zur Macht schwand.[14]

Schließlich wurde Anakin aus dem Kriegsgefangenenlager befreit, doch verheimlichte Anakin gegenüber seinem Meister, was ihm in seiner Haft widerfahren war. Anakin glaubte, dass sein Meister es nicht tolerieren würde, wenn er zugebe, dass er in der Zone der Selbstbeherrschung in Wirklichkeit mehr Freiheiten genoss als in seinem Leben als Jedi. Auf der Flucht vor einigen Vanquor-Kriegsdroiden stürzte Obi-Wan in ein Gundark-Nest, konnte jedoch von Anakin gerettet werden, dessen Verbindung zur Macht nur langsam wiederkehrte. Anschließend kamen ihnen Siri Tachi, Ferus Olin, Ry-Gaul und Tru Veld zu Hilfe, die die beiden Jedi von Vanquor bargen und sie nach Typha-Dor brachten. Dort konnten Obi-Wan und Anakin gerade noch rechtzeitig ein Verrat des Kommunikationsoffiziers Mezdec aufgedecken und die wahren Invasionspläne den Regenten Binalu und Talus übermitteln, ehe die Vanquor-Flotte ihren Angriff einleitete.[14]

Grenzkonflikt auf Ansion

Wiedersehen mit Padmé

Anakin und Obi-Wan waren gerade von Ansion zurückgekehrt, als sie nach Coruscant in die Gemächer Padmé Amidalas gerufen wurden, die nun als als Senatorin ihrer Heimatwelt Naboo tätig war. Padmé kämpfte gegen den anhaltenden Separatismus an, der von Graf Dooku initiiert wurde und der zahlreiche Sternsysteme dazu gebracht hat, der republikanischen Regierung den Rücken zu kehren und der so genannten Konföderation unabhängiger Systeme beizutreten. Ferner war Padmé eine Verfechterin eines Entwurfs zu einem neuen Militärgesetz, dass die Aufstellung einer republikanischen Armee für ein militärisches Vorgehen gegen die Konföderation legitimeren sollte. Nach einem Terroranschlag, der auf das Leben Padmés abzielte, jedoch ihre Doppelgängerin Cordé erwischte, war es an Anakin und Obi-Wan die Funktion als Jedi-Leibwächter einzunehmen und die Senatorin vor weiteren Anschlägen zu schützen. Der inzwischen 19-jährige Anakin war von Padmés Anblick überwältigt. Seit seiner Aufnahme in den Jedi-Orden hatte er sie nicht mehr zu Gesicht bekommen und sie schien ihm nun weitaus hübscher und selbstbewusster, als er es in Erinnerung hatte. Er fühlte sich zur ihr hingezogen, was Padmé zunächst nicht bemerkte. Zu Anakins Leidwesen war sie ihm fremd geworden, zu politisch und mit weitaus wichtigeren Angelegenheiten beschäftigt. Wohl wissend, dass ihre Mission nur die Leibwache der Senatorin zum Ziel hatte, versprach Anakin gegenüber Padmé, dass er nicht eher ruhen werde, bis der Attentäter aufgespürt sei. Obi-Wan wies seinen Padawan zurecht und erinnerte ihn, daran zu denken, wo sein Platz an seiner Seite sei.[15]

Bereits in der folgenden Nacht kam es zu einem weiteren Anschlag, bei dem ein Attentäterdroide zwei hochgiftige Kouhuns in das Schlafzimmer der Senatorin einschleuste. Durch die Macht nahm Anakin die drohende Gewahr war und handelte unverzüglich, indem er mit einem gezielten Hieb seines Lichtschwerts die zwei Tiere tötete. Gleichzeitig bemerkte Obi-Wan den Attentäterdroiden am Fenster, sprang hinaus und klammerte sich an dessen Tragflächen fest. Sich der Gefahr bewusst, in der sein Meister schwebte, verließ Anakin die Gemächer, stahl sich einen Luftgleiter und nahm ebenfalls die Verfolgung des Droiden auf. Als der Droide von der Kopfgeldjägerin Zam Wesell abgeschossen wurde und Obi-Wan in die Tiefe stürzte, fing Anakin seinen Meister auf. Anschließend verfolgten sie die Kopfgeldjägerin bis in den Outlander-Nachtclub, wo sie schließlich gestellt werden konnte. Obi-Wan schlug Zam während eines kurzen Gefechts den rechten Arm ab und zerrte sie anschließend aus der Bar, wo sie den Jedi offenbaren sollte, von welchem Klienten sie angeheuert wurde. Ehe sie antworten konnte, traf sie ein Giftpfeil in den Hals, der sie binnen Sekunden tötete. Der Schütze des Pfeils war ein weiterer Kopfgeldjäger, der jedoch erfolgreich die Flucht ergreifen konnte.[15]

Tags darauf wurde Anakin für den Schutz von Padmé abbestellt und da sich Coruscant als zu gefährlicher Aufenthaltsort für die Senatorin erwies, sollte Anakin sie nach Naboo begleiten. Sie selbst sträubte sich jedoch gegen eine Abreise, da sie unbedingt an der Abstimmung für das neue Militärgesetz teilnehmen wollte. Deshalb bat der Jedi-Rat Anakin, sich mit Kanzler Palpatine zu beraten, in der Hoffnung, dass er Padmé von diesem Vorhaben überzeugen könne. Während des Gesprächs teilte Anakin dem Obersten Kanzler auch mit, dass er seine erste Solomission zugetragen bekommen hatte, woraufhin der junge Jedi von Palpatine schmeichelhaft gelobt wurde – fest davon überzeugt, dass er der größte seines Ordens werden würde. Nachdem auch Padmé einsah, dass ihre Sicherheit wichtiger war, und sie ihr Stimmrecht für den Galaktischen Senat an ihren Stellvertreter Jar Jar Binks übertrug, freute sich Anakin auf die Mission, da er abseits der ständigen Belehrungen durch Obi-Wan endlich die Gelegenheit bekam, seine Gefühle für die Senatorin zu ergründen.[15]

Entwicklung einer Liebesbeziehung

„Abhängigkeit ist verboten, Besitz ist verboten, Mitgefühl, welches ich als bedingungslose Liebe definieren würde, ist das wesentlichste im Leben eines Jedi. Man könnte also sagen, dass wir zur Liebe ermutigt werden.“
— Anakin Skywalker zu Padmé Naberrie (Quelle)

Zum Schutz vor Verfolgern und weiteren Anschlägen reisten Anakin und Padmé in der Verkleidung einfacher Flüchtlinge in einem Zwischendeck des umgebauten Transporters Jendirian Valley nach Naboo. Diese Anonymität führte zu einer ungestörten Atmosphäre zwischen der Senatorin und ihrem Jedi-Leibwächter, wodurch sich Anakin dazu verleitet sah, offen seine Gefühle zu äußern, obwohl diese im Widerspruch zu seiner Jedi-Ausbildung standen. Dabei kamen sie nicht nur auf die Spannungen zwischen Anakin und seinem Meister zu sprechen, sondern leiteten bald zu Themen über, die sich um Verantwortung und Liebe handelten. Mit Padmé fand Anakin auch endlich ein offenes Ohr für seine ständig wiederkehrenden Albträume, was seiner Bewunderung für die Senatorin enorm zuträglich war. Zwar hatte er zuvor auch mit Obi-Wan über seine Träume gesprochen, doch dessen ruhige und nüchterne Ansichten halfen Anakin nur wenig weiter und konnten außerdem der Tatsache nicht entgegenwirken, dass Anakin Schuldgefühle für das Leid seiner Mutter verspürte.[15]

Anakin küsst Pamé

Unbeobachtet geben sich Anakin und Padmé ihren Gefühlen hin.

Nach ihrer Ankunft auf Naboo bat Padmé um eine Audienz bei Königin Jamillia im königlichen Palast von Theed, wo sie sich darüber berieten, welches Versteck das sicherste für die Senatorin sei. Alleine kam Padmé zu dem Schluss, sich auf der Halbinsel Varykino, dem abgeschiedenen Landsitz der Naberrie-Familie inmitten des Seenlands zurückziehen, woraufhin sich Anakin in seiner Funktion als Schutzbefohlener übergangen fühlte. Davon überzeugt, eine starke Persönliche Beziehung zur Senatorin aufgebaut zu haben, war Anakin plötzlich verärgert darüber, dass er von ihr als einfacher Leibwächter hingestellt wurde, obwohl dies auch seine einzige Aufgabe an der Seite der Senatorin war. Eine unüberlegte Bemerkung Padmés, nach der ihr Begleiter „nur ein Padawan“ sei, führte zu weiteren Unmutsäußerungen von Anakin. Im Gegensatz betrachtete Anakin betrachtete Padmé ihre Beziehung weit weniger emotional und sie vermochte, zwischen Privat- und Berufsleben klar zu unterscheiden, woran Skywalker jedoch scheiterte. Schließlich gelangte Anakin zu der Einsicht, dass der Naberrie-Landsitz ein geeigneter Rückzugsort war. Die zuvor geschürte Meinungsverschiedenheit war schnell vergessen, als Anakin die Senatorin zu ihrem Elternhaus begleitete und er dort deren Familie – ihre Eltern Jobal und Ruwee sowie ihre Schwester Sola – kennenlernte. Anakins vorherige Zweifel, die Familie könnte eine Beziehung aktiv zu unterbinden versuchen, waren unbegründete, und stattdessen wurde der junge Padawan von einem warmherzigen Empfang von Padmés Familie überrascht. Sie zeigten sich äußerst dankbar, dass Padmé gerade von jenem jungen Mann beschützt wurde, der einst ihren Heimatplaneten vor der Unterdrückung durch die Handelsföderation rettete.[15]

Von der wunderschönen Umgebung und der romantischen Idylle des Planeten beeindruckt, ließ sich Anakin dazu hinreißen, seinen Liebesgefühlen nachzugeben. Er küsste Padmé, die dessen Umarmung liebevoll erwiderte, ehe sie erschrocken auswich. Padmé führte Anakin die Gefahren vor Augen, die mit einer Liebesbeziehung vor dem Hintergrund ihrer Verpflichtung gegenüber dem Galaktischen Senat bzw. dem Jedi-Orden einhergingen. Schließlich sahen sich die beiden dazu gezwungen, ihre Situation offen auszudiskutieren. Während Anakin sich für die Möglichkeit aussprach, eine Beziehung einzugehen und diese vor der Öffentlichkeit zu verheimlichen, betrachtete Padmé die Lage rationaler. Sie weigerte sich eine Lüge zu leben, an der sie eines Tages zu zerbrechen drohten.[15]

Verlust der Mutter

„Sie sind tot. Ich habe jeden einzelnen umgebracht. Nicht nur die Männer, die Frauen ebenfalls und die Kinder auch. Sie sind wie Tiere und wie Tiere habe ich sie auch abgeschlachtet. Ich hasse sie!“
— Anakin Skywalker, nachdem er ein Tusken-Lager ausrottete (Quelle)

Trotz der intensiven Gefühle, die Anakin für Padmé empfand, konnte er die Sorgen um seine Mutter nicht vergessen – nicht zuletzt deshalb, weil er in nächtens von Albträumen über ihren Tod gequält wurde. Aus der Angst, es könnte sich bei den Träumen um Visionen handeln, die sich in der Zukunft genauso ereignen könnten, kam Anakin zu dem Entschluss – entgegen den strikten Anweisungen von Obi-Wan Kenobi – nach Tatooine zu reisen und Shmi aufzusuchen. Verblüfft nahm er zur Kenntnis, dass Padmé ihn auf die gefährliche Reise in den Äußeren Rand begleiten wollte, und so gab Anakin bereits im Vorfeld auf, die Senatorin eines Besseren zu belehren. Nach der Ankunft auf seiner früheren Heimat erfuhr Anakin von seinem alten Besitzer Watto, dass Shmi bereits aus der Sklaverei freigekauft worden war und anschließend von ihrem Käufer, dem Feuchtfarmer Cliegg Lars, geheiratet wurde. Anakin folgte dieser Spur und erreichte somit die Lars-Farm, wo er zu seinem Entsetzen feststellen musste, dass Shmi bereits vor geraumer Zeit von einer Gruppe Tusken-Räuber entführt worden war. Unverzüglich begab er sich auf eine Rettungsaktion in die Wüste, wo er in der Nacht auf ein Tusken-Lager stieß, in dem seine Mutter gefangen gehalten wurde. Allerdings kam Anakins Hilfe zu spät, denn durch die Folter war Shmi schwer verletzt und dehydriert. In Anakins Anblick fand sie die Erlösung ihres gebrochenen Lebenswillens, sodass sie kurz darauf in den Armen ihres Sohnes starb.[15]

Erfüllt von Trauer über den Tod seiner Mutter und dem Hass auf die Tusken-Räuber, ergriffen Rachegelüste Besitz von Anakin. Nachdem er aus dem Zelt gestiegen war und sein Lichtschwert aktivierte, tötete er die Sandleute in einem regelrechten Rausch. Ob Männer, Frauen oder Kinder – Anakin tötete sämtliche Anhänger des Nomadenvolks, derer er habhaft werden konnte. Während dieser Tat stand er der Dunklen Seite derart nahe, dass selbst Meister Yoda auf dem entfernten Planeten Coruscant eine Erschütterung in der Macht wahrnahm. Mit dem eingewickelten Leichnam seiner Mutter kehrte Anakin zur Lars-Feuchtfarm zurück und verbarg sich anschließend in der Werkstatt, wo er mit der Reparatur von Gegenständen nach Zerstreuung suchte. Als Padmé zu ihm stieß, um ihn zu trösten, wurde Anakin von seinen Gefühlen übermannt, verfiel in unkontrollierte Weinkrämpfe und gestand reuelos sein Vergehen an den Sandleuten. Dieser Schicksalsschlag ließ Anakins Entschlossenheit, der mächtigste Jedi aller Zeiten zu werden, nur noch weiter anwachsen und gegenüber Padmé offenbarte er außerdem den Wunschz u lernen, das Sterben der Menschen zu verhindern. Niemals wieder – so schwor er sich während einer kurzen Trauerzeremonie am Grab seiner Mutter – würde er auf ähnliche Weise versagen.[15]

Obwohl Anakin seinen Rachefeldzug an den Tusken nicht bereute und fortan einen regelrechten Groll gegen das Nomadenvolk hegte, war er sich im Klaren, dass dies nicht der Weg eines Jedi war. Nur seine engsten Bezugspersonen wie etwa Palpatine oder Padmé unterrichtete er über diese Untat – seinem Meister Obi-Wan begegnete er in dieser Hinsicht mit Verschwiegenheit.[16]

Klonkriege

Schlacht von Geonosis

Augenblicke nach der Bestattung seiner Mutter erreichte Anakin die Meldung, dass die Ermittlungen seines Meisters Obi-Wan ihn zum Planeten Geonosis führten, wo er jedoch in Gefangenschaft des Grafen Dooku geriet. Ehemals ein mächtiger Jedi war Dooku der Dunklen Seite verfallen und kämpfte nun als Separatistenführer für die Konföderation unabhängiger Systeme, um unzufriedene Sternsysteme von der Galaktischen Republik abzuspalten. Mit seinem hitzköpfigen Temperament eilte Anakin gemeinsam mit Padmé nach Geonosis, womit er einem ausdrücklichen Befehl von Jedi-Meister Mace Windu missachtete, der ihm anwies, weiterhin für den Schutz der Senatorin zu sorgen. Unmittelbar nach ihrer Landung auf Geonosis lieferten sich Anakin und Padmé in einer Droidenfabrik einen Kampf gegen geonosianisches Wachpersonal und dem Kopfgeldjäger Jango Fett, denen sie sich nicht erwehren konnten und letztendlich festgenommen wurden. Wohl wissend, dass Padmé ein Talent für diplomatische Unterredungen hatte, überließ Anakin ihr die folgenden Verhandlungen mit Graf Dooku und Erzerzog Poggle über ihre Freilassung. Allerdings begegneten sie Padmé mit der Forderung, den Planeten Naboo unter separatistischer Herrschaft zu stellen, was Padmé entschieden ablehnte. In einem Schauprozess wurden Anakin und Padmé daraufhin von Poggle der Spionage für schuldig befunden und zum Tode verurteilt.[15]

Padmé auf Geonosis

Padmé und Anakin während der Schlacht von Geonosis.

Anakin Skywalker: Das nennst du eine diplomatische Lösung?“
Padmé Amidala: „Nein, das nenne ich aggresive Verhandlungen“
— Anakin und Padmé in der Schlacht von Geonosis (Quelle)

Den Tod vor Augen gestand Padmé gegenüber Anakin ihre Liebe für ihn ein und küsste ihn in liebevoller Umarmung, ehe sie in einem Schinderkarren festgekettet in die Arena der Gerechtigkeit transportiert wurde, wo bereits Tausende von geonosianischer Schaulustige eine Exekution erwartete. In der Arena traf Anakin auch auf Obi-Wan, der ebenfalls hingerichtet werden sollte. Zunächst sollten die beiden Jedi und die Senatorin mithilfe von drei wilden Bestien getötet werden, was sich jedoch als wirkungslos erwies, da es Anakin gelang, den Reek zu zähmen und gegen einen Nexu einzusetzen, der Padmé bedrohte. Als schließlich Droidekas in die Arena eingelassen wurde, sahen Anakin und seine Freunde zu Aufgabe gezwungen. Das plötzliche Auftauchen von rund 200 Jedi unter der Führung von Mace Windu weckte jedoch schnell den Kampfgeist von Anakin und Padmé wieder, während Dooku prompt mit immer wieder nachrückenden Heerscharen von B1-Kampf- und B2-Superkampfdroiden reagierte, um die Jedi-Armee zu dezimieren. Anakin und Padmé fuhren auf ihrem Schinderkarren quer durch die Arena, während sie Droiden mit dem Lichtschwert bzw. mit dem Blaster bekämpften und somit eine Schneise in die Reihen ihrer Angreifer schlugen. Nichtsdestotrotz waren die Jedi der zahlenmäßigen Übermacht der Droiden unterlegen, wobei Jedi-Meister Yoda im richtigen Zeitpunkt mit der Klonarmee von Kamino eintraf, um die überlebenden Jedi in der Arena zu evakuieren und die Schlacht außerhalb Hinrichtungsstätte fortfahren zu lassen.[15]

Dooku feuert Machtblitze

Dooku feuert Machtblitze auf Anakin.

Während die republikanischen Truppe die Oberhand gewannen und die konföderierten Streitkräfte zum Rückzug zwangen, verfolgten Anakin, Padmé und Obi-Wan den Separatistenführer mit einem TFAT/i-Kanonenboot. Eine abrupte Flugbahnänderung in Kombination mit der Erschütterung eines feindlichen Treffers führten dazu, dass Padmé den Halt verlor und aus dem Fluggefährt in die Sanddünen stürzte. Zunächst wollte Anakin die Verfolgung abbrechen, um seiner geliebten Senatorin zu Hilfe zu eilen, doch ließ er sich letztendlich von Obi-Wan von der Dringlichkeit von Dookus Festnahme überzeugen. Der Graf führte sie zu einem Hangar, wo bereits Dookus Solarsegler zum Abflug bereits stand. Noch von der Sorge um Padmé erfüllt, stürmte Anakin impulsiv auf Dooku zu, ohne sich zuvor mit seinem Meister Gedanken über die Herangehensweise gemacht zu haben. Dooku erteilte dem ungestümen Padawan eine Lektion, in dem er eine Ladung Machtblitze auf ihn abfeuerte und ihn somit kurzzeitig außer Gefecht setzte. Obi-Wan nahm infolgedessen alleine den Kampf auf, unterlag jedoch ebenfalls dem Sith-Lord. Wieder bei Bewusstsein schnappte sich Anakin die Waffe seines Meisters und attackierte den Separatistenführer daraufhin mit zwei Lichtschwertern. Jedoch war Anakin außerstande, Dookus Verteidigung zu durchbrechen, und als der Graf seinerseits einen Fehler in Anakins Parade erkannte, schlug er ihm den rechten Unterarm ab und warf ihn mithilfe der Macht zu Boden. Bevor Dooku das Schicksal der beiden Jedi besiegeln konnte, erreichte Meister Yoda den Hangar, verwickelte Dooku und in ein weiteres Lichtschwertduell und zwang ihn schließlich zur Flucht.[15]

Im Hangar oder schon im Kanonenboot hielt Anakin vor schmerzen Padmés Hand, sodass sie eine Quetschung erlitt. Auf irgendeine Art und Weise bekam das nur Obi-Wan mit, kein Klon und auch Yoda nicht. Nach der Schlacht, die den Auftakt der Klonkriege zwischen der Galaktischen Republik und der Konföderation unabhängiger Systeme bedeutete, wurde er in eine Tief Heil Trance versetzt, dabei bekam er eine Armprothese.[17]

Padmé und Anakin heiraten

Padmé und Anakin heiraten auf Naboo.

Anschließend reisten er und Padmé zurück nach Naboo, wo sie im Seenland von einem Priester in einer geheimen Zeremonie verheiratet wurden.[15] Zwar waren sie froh darüber, dass ihre Zukunft und ihr Schicksal nun für alle Zeiten miteinander verbunden war, doch waren sie sich einig, dass sie ihre Beziehung vor der Öffentlichkeit verbergen mussten, um ihre Pflichten für die Republik und des Jedi-Ordens nicht zu verletzen. Ohnehin würden sie in den folgenden Jahren nur sehr selten sehen können, da Padmé als Mitglied von Kanzler Palpatines Loyalisten-Komitee sowie ihrer fürsorglichen Mithilfe von Kriegsflüchtlingen sehr eingespannt und Anakin mit den Kriegsmissionen an der Seite seines Meisters nicht wenige beschäftigt war.[18]

Verteidigung von Kamino

Obi-Wan-Anakin-Kamino

Anakin und Obi-Wan während der Schlacht von Kamino.

Einige Zeit nach der Schlacht von Geonosis erhielt die Galaktische Republik durch die Aufklärungsarbeiten des Jedi Quinlan Vos Informationen über einen geplanten Angriff auf die Klonanlagen von Kamino durch die Konföderation unabhängiger Systeme. Aufgrund dieser Informationen konnten sich die Jedi einen Vorteil verschaffen, da der der Überraschungsangriff der Konföderation von Seiten der Jedi geplant werden konnte, bevor der eigentliche Angriff stattfand. Obi-Wan übernahm die Führung dieser Mission und plante mithilfe von zwei Jedi-Staffeln den Luftraum von Kamino zu schützen, während ein Jedi-Bodentrupp die Anlagen vor Ort verteidigen sollte. Auf Anweisung von Obi-Wan wurde Anakin dem Bodentrupp zugeteilt, da Obi-Wan viel sich um seinen Padawan sorgte und ihn nicht zu sehr belasten wollte. Anakin, der sich selbst als bester Pilot der ganzen Staffel sah, war mit dieser Entscheidung nicht einverstanden und ließ seinen Frust über diese Angelegenheit bei einem abendlichen Gespräch mit Aayla Secura aus. Gerade hatte Aayla Anakin beruhigt, als Obi-Wan verkündete, dass Anakin doch als Pilot des Roten Geschwaders auftreten durfte.[19]

Während der folgenden Schlacht wurde Obi-Wan von einem Vulture-Klasse Droiden-Sternjäger beschossen, sodass er in Kaminos Meere stürzte. Anakin, der dieses Ereignis zuvor bereits in seinen Träumen vorhersah, eilte seinem Meister zu Hilfe und rettete ihn vor einem Seeungeheuer. Auf dem Wrack von Obi-Wans Jedi-Sternjäger treibend, wurden die beiden später von einem Kaminoaner und dessen Aiwha gerettet und zurück zu den Klonanlagen gebracht. Später kämpften Obi-Wan und Anakin zusammen mit Shaak Ti und Alpha-17, einem aus der Stasis befreiten ARC-Klonkrieger, um die Erhaltung der dritten Generation von Klonkriegern. Diese befand sich in einem Labor, das lediglich durch eine langen Untersee-Tunnel mit der Hauptanlage verbunden war. Anakin, Shaak Ti und Obi-Wan nutzten die Macht, um den Tunnel zu zerstören und das Labor zu verdichten, um den heranrückenden Kampfdroiden den Weg abzuschneiden. Das Vorhaben gelang und als die Gruppe vom Labor der dritten Generation geborgen wurde, war die Schlacht bereits zugunsten der Galaktischen Republik entschieden.[19]

Mission auf Ohma-D'un

Anakin auf Ohma-Dun

Beim Anblick der toten Gungans kann sich Anakin nicht mehr halten.

Kurz nach der Schlacht von Kamino reiste Anakin zusammen mit Obi-Wan, Alpha-17 sowie dem Jedi Glaive und dessen Padawan Zule Xiss ins Naboo-System. Zu der auf dem Mond Ohma-D'un angesiedelter Gungan-Kolonie brach jeglicher Kontakt nach Naboo ab. Laut der amtierenden Königin von Naboo, Jamillia, wurden die Gungans in ein Gefecht mit den dort arbeitenden Gewürzschürfern verwickelt und ausgelöscht. Doch nachdem Anakin und die anderen Jedi den Mond erreichten, bot sich ihnen ein erschreckender Anblick. Überall lagen tote Gungans verstreut, die bei näherer Betrachtung nicht durch Gewürzschürfer ermordet wurden. In Wirklichkeit hatte die Konföderation den Mond benutzt, um eine neue chemische Massenvernichtungswaffe an lebenden Geschöpfen zu erproben, um das Giftgas anschließend flächendeckend auf Naboo und im weiteren Krieg einzusetzen.[20]

Mit dem Auftauchen des Kopfgeldjägers Durge, beschloss Obi-Wan die Gruppe aufzuteilen. Während Glaive, Zule und Obi-Wan weiterhin gegen Durge kämpften, suchten Anakin und Alpha-17 nach den gefangen genommenen Gewürzschürfern. Nachdem Anakin eine Gruppe von Arbeiter befreite, erzählten sie ihm, dass die Konföderation die mit dem Giftgas voll beladenen Gewürztransporter über Naboo zum Absturz bringen möchte. Um diesen Plan zu vereiteln, brachen Anakin und Alpha-17 auf, um den Abflug der Transporter zu stören. Auf der Suche nach dem konföderierten Lager versuchte Anakin mit Alpha-17 ins Gespräch zu kommen. Da sich Anakin nicht mit den typischen numerischen Bezeichnungen eines Klons anfreunden konnte, nannte er seinen Partner nur noch Alpha. Alpha-17 war dies gleich, da seinem Dasein als Klon offen gegenüberstand. Nach der Entdeckung des Lagers und den dort befindlichen Transportschiffen nutzten Anakin und Alpha-17 die Gelegenheit, um die Schiffe auf der Stelle zu vernichten. Die folgende Explosion hatte Durges Aufmerksamkeit erregt, der dann Alpha-17 attackierte. Anakin konnte den Kopfgeldjäger zurückschlagen und ihn zur Flucht zwingen. Er verließ zusammen mit Asajj Ventress, die in der Zwischenzeit gegen Obi-Wan kämpfte und Glaive tötete, den Mond. Trotz des Erfolges der Mission war Anakin Erschüttert zu welchen Mitteln die Konföderation griff, um den Krieg zu ihren Gunsten zu entscheiden.[20]

Nach einigen Wochen versuchte Obi-Wan auf einer Mission auf dem Planeten Queyta ein Gegenmittel gegen das Giftgas zu finden. Obwohl er der einzige Überlebende aus seiner Gruppe aus insgesamt fünf Jedi-Meistern war, war seine Mission erfolgreich. Anakin, der zusammen mit Mace Windu auf der Landeplattform des Jedi-Tempels warteten, waren über Obi-Wans Rückkehr sehr erleichtert.[21]

Jagd nach Asajj Ventress

Anakin vs Ventress auf Yavin 4

Anakin und Asajj Ventress duellieren sich auf Yavin IV.

„Ich bezweifle das es selbst Meister Qui-Gon gelungen währe, einen Jedi auf so etwas vorzubereiten“
— Obi-Wan Kenobi über Anakins Einsatz auf Muunilinst

Seine Wege als Held der Republik führten Anakin im weiteren Verlauf der Klonkriege auch in eine Schlacht nach Muunilinst, einem Planeten, der vom Intergalaktischen Bankenverband kontrolliert wurde. Während Obi-Wan Kenobi die Bodentruppen leitete, wurde Anakin, dank der Führsprache des Kanzlers, dazu eingeteilt die Raumjäger zu kontrollieren. Entgegen der Vorstellungen von Yoda und Obi-Wan, beschloss der Kanzler den jungen Anakin Skywalker als Oberhaupt der Flotte einzusetzen. Anakin leitete den Einsatz der Sternjäger und lenkte die feindlichen Kurzstreckenjäger ab, während Obi-Wan mit den Bodentruppen landete. In einem geschickten Manöver, bei dem er die eignen Zielraketen auf sich selbst lenkte, gelang es Anakin, den größten Teil der Flotte fast im Alleingang zu zerstören.[22]

Als ein einzelner Jäger auftauchte und eine komplette Staffel zerstörte, schien Anakins zuvor gut verlaufene Schlacht außer Kontrolle zu geraten. Anakin selbst verfolgte den unbekannten Jäger bis zur Planetenoberfläche. Damit verstieß er gegen einen ausdrücklichen Befehl, was Obi-Wan, dessen Bodenschlacht mittlerweile erfolgreich beendet war, sehr verärgerte, zumal Anakin seine Staffel verlassen hatte. Selbst als der Pilot in den Hyperraum sprang, ließ Anakin nicht ab und beendete den Funkverkeht mit seinem protestierenden Meister. Der unbekannte Pilot, von dem Anakin nun wusste das er die Macht für sich nutzen konnte, floh auf den Dschungelmond Yavin IV. Die kleine Truppe von Klonkriegern, die von Obi-Wan geschickt wurde, um Anakin zu beschützen, wurde innerhalb kürzester Zeit von dem Unbekannten getötet. Anakins Gegner entpuppte sich im Duell als die Dunkle Jedi Asajj Ventress, die im Dienst von Graf Dooku stand und von diesem dazu beauftragt wurde, Skywalker zu töten. Doch im Kampf gegen Anakin, der nun durch vollen Hass neue Energien mobilisierte, wurde sie an den Rand einer Felsklippe gedrängt und stürzte wenig später die Schlucht hinunter. Anschließend kehrte Anakin zurück nach Muunilinst, wo er von seinem Meister empfangen wurde.[22]

Kriegerischer Scharfsinn

Mission auf Nivek

Anakin und Obi-Wan kämpfen mit verbundenen Augen.

Nachdem bekannt wurde, dass sich auf dem Planeten Nivek ein geheimes Waffenlager befinden sollte, wählte der Jedi-Rat Obi-Wan und Anakin aus, um sich dieser Sache anzunehmen und das Waffenlager unschädlich zu machen. Mace Windu warnte sie allerdings vor der Tatsache, dass auf dem Planet zu jeder Zeit Dunkelheit herrschte und sie mit zahlreichen Hinterhalten zu rechnen hatten. Nach ihrer Ankunft auf Nivek wurden Anakin und sein Meister tatsächlich von schattenhaften Wesen angegriffen, die sich die dunkle Umgebung zu Nutze machten, um die beiden Jedi stets hinterrücks anzugreifen. Ohne sich angemessen verteidigen und sich auf die Suche nach dem Waffenlager konzentrieren zu können, waren Anakin und Obi-Wan somit ständiges Ziel von Hinterhalten und Seitenhieben. Obi-Wan gelangte schließlich zu der Erkenntnis, dass sie sich zu sehr damit beschäftigten, ihre Angreifer in der Dunkelheit zu sehen. Da dies unmöglich schien, verband er sich mit einem Stofffetzen seiner Tunika die Augen und überließ seine Wahrnehmung und die Führung seines Lichtschwerts vollständig dem Willen der Macht. Anakin folgte seinem Beispiel und so waren die beiden Jedi in der Lage, die Oberhand zu gewinnen und ihre Widersacher abzuhängen. Schließlich war es ein leichtes, das Waffenlager ausfindig zu machen, das darin untergebrachte Arsenal von Kampfdroiden zu vernichten und ihre Mission erfolgreich abzuschließen.[23]

Anakin auf Terra Sool

Anakin während der Schlacht von Terra Sool.

Wenig später reisten Anakin und Obi-Wan zum Planeten Terra Sool, um diesen vom Einfluss der Konföderation zu befreien. Das Luftgefecht verlief zunächst reibungslos, da die Jedi lediglich auf einige Droiden-Sternjäger stießen, die sie mit ihren Abfangjägern leicht ausmanövrieren und zerstören konnten. Anakin gelangte aufgrund des leichten Missionsverlauf sogar zu der Ansicht, dass die diese noch vor Einbruch der Dunkelheit erfolgreich abschließen konnten. Kurz darauf entdeckten die beiden Jedi im Luftraum eine ganze Flotte von Kampfgeschützen, die gleichzeitig als Landeplattform für Kampfdroiden fungierten. Als der Padawanvon dem Sperrfeuer der Geschütze erfasst wurde, sah er sich gezwungen eine Notlandung auf einer der Plattformen hinzulegen. Von dort aus ging er in den Nahkampf über, bis Obi-Wan ihn darauf hinwies, das die Geschütze einige Raketen abfeuerten, die im Begriff waren, den Planeten zu verwüsten. Um dieses Szenario zu verhindern, vollführte er ein gewagtes Manöver, bei er auf den einzelnen Raketen ritt und zwischen ihnen umher sprang, um sie schließlich mit seinem Lichtschwert unschädlich zu machen. Zuletzt sorgte Anakin mithilfe der Macht dafür, dass eines der Landeplattformen ins Schussfeld der Raketen-Salve geriet und diese in einer Explosion aufging. Obi-Wan wusste zwar um das außerordentlich Talent seines Padawans, was Luftkämpfe anging, doch war er beeindruckt, dass Anakin auch außerhalb eines Cockpits eine Schlacht entscheiden konnte.[24]

Schlacht von Jabiim

Im weiteren Verlauf der Klonkriege kämpften die Jedi mit ihren Klontruppen auf dem Planeten Jabiim an einer Front, die sich zwischen den Jabiimi-Loyalisten unter der Führung von Captain Gillmunn und den Jabiimi-Rebellen von Alto Stratus bildete. Stratus schloss einen Pakt mit der Konföderation und da es sich die Republik nicht leisten konnte einen derart rohstoffreichen Planeten wie Jabiim zu verlieren, mussten die separatistischen Streitkräfte zurückgedrängt werden. Die Schlacht verlief jedoch unvorhergesehen kompliziert, da das regnerische Klima auf dem Planeten zahlreiche organisatorische und taktische Schwierigkeiten hervorbrachte. zudem verloren immer mehr Jedi-Meister und Padawane ihr Leben, sodass schnell große Verluste abzusehen waren.[25]

Anakin Jabiim

Anakin während der Schlacht von Jabiim.

Anakin patrouillierte gerade das Hauptlager der Republik, als dieses Ziel eines Überraschungsangriffs von Stratus wurde. Zwar dauerte es nicht lange bis verstärkende Truppen eintrafen, doch Stratus' Nimbus-Kommando zeigte sich gegen die AT-AT-Kampfläufer äußerst geschickt. Als sie einen vollbesetzten Kampfläufer zu Fall brachten, beschlossen Obi-Wan und Sirrus die Klontruppen im Inneren der Maschine zu bergen. Kurz darauf mussten Anakin und Aubrie Wyn mit ansehen wie der AT-AT-Kampfläufer mitsamt ihren Meistern explodierte. Aufgrund des vermeintlichen Tods von Obi-Wan wurde Anakin dem Padawan-Rudel zugeteilt, einer Gruppe von meisterlosen Padawanen. Auf Befehl der Jedi Leska reiste das Rudel zur Kobalt-Station, um sich dort zurückzuziehen und in Sicherheit zu wiegen. Allerdings hatte Stratus durch einen Späher erfahren, wo sich das Rudel versteckte und marschierte nun zusammen mit einer 10.000 Mann starken Armee zur Kobalt-Station, um die Padawane auszulöschen.[25]

Durch eine Holo-Botschaft von Captain Gillmunn erfuhr das Rudel von dem bevorstehenden Angriff und entschied einstimmig, die Stellung der Kobalt-Station zu halten. Sie wussten allerdings, dass sie gegen eine Armee dieser Größenordnung nur wenige Tage durchhalten konnten. Kurz bevor Stratus die Station erreichte, erhielt Anakin eine Nachricht vom Obersten Kanzler Palpatine. Anakin wurde aufgetragen, das Lager zu verlassen, um die republikanischen Truppen bei ihren Evakuierungsmaßnahmen anzuführen. Widerwillig verließ Anakin seine Freunde und fuhr zum Monsun-Plateau, wo die Evakuierung stattfinden sollte. Da jedoch lediglich ein Republikanischer Kreuzer auftauchte, musste Anakin abwägen ob er die Klone oder die Jabiimi rettete. Aus taktisch militärischen Gründen entschied er sich für die Klone und überließ die Jabiimi ihrem Schicksal. Gillmunn schwor ihm für diesen Verrat ewige Rache.[25]

Nach der verlorenen Schlacht reiste Anakin zur Krankenstation auf dem Planeten New Holstice, wo er den Jedi A'Sharad Hett traf. Hett stellte Anakin die schwer verletzte Sora Mobari vor. Da sich ihre Verletzungen nicht kurierten und sie sich niemals wieder erholen würde, sollte Anakin sie mit der Macht vereinen. Anakin glaubte allerdings, ihr Leben retten zu können und versuchte es mit dem Macht-Würgegriff. Hett war geschockt zu sehen, wie Anakin die schwer verletzten Jedi nur unnötigen Qualen und Schmerzen aussetzte. Nach Mobaris Tod ließ Anakin zu Ehren seiner Freunde des Padwan-Rudels und zum Gedenken Obi-Wans jeweils eine Gedächtnis-Motte frei.[25]

Attacke gegen A'Sharad Hett

Anakin Skywalker vs. A&#039;Sharad Hett

Anakin greift A'Sharad Hett an.

Unmittelbar nach der Schlacht von Jabiim wurde Anakin aufgrund seines tot geglaubten Meisters der Aufsicht von Jedi-Meister Ki-Adi-Mundi unterstellt. Gemeinsam mit ihm sowie A'Sharad Hett und dessen Padawan Bhat Jul und einem Kontingent republikanischer Streitkräfte reiste Anakin zur Wüstenwelt Aargonar, da sich dort zwischen der umkämpften Grenzregion zwischen der Galaktischen Republik und der Konföderation unabhängiger Systeme eine neue Frontlinie aufgetan hatte. Ihr Ziel bestand darin, die konföderierten Streitkräfte mit einem Luftangriff zurückzutreiben, was ihnen jedoch misslang. Bereits während der Anfangsphase der Schlacht stürzte das Schiff mit Anakin, A'Sharad Hett und Bhat Jul an Bord ab, wobei sich letzterer im folgenden Nahkampf mit einigen Kampfdroiden so schwer verletzte, dass er kurze Zeit später starb. Während in Anakin durch den toten Nikto und den maskierten Tusken in seiner Begleitung Erinnerungen an seine tote Mutter Shmi Skywalker aufbrachen, erkannte A'Sharad nicht den Hass, der in Anakin wuchs. Viel mehr versuchte A'Sharad, Anakin die Kultur und die Denkweise der Tusken näher zu bringen. Ohne zu wissen, dass Anakin insgeheim einen Groll gegen jenes Nomadenvolk hegte, führte A'Sharad ihm die vielen Gemeinsamkeiten vor Augen, die sie miteinander verbanden, und äußerte anschließend ein für Anakin zweifelhaftes Kompliment, dem nach er ein „guter Tusken“ wäre. In der folgenden Nacht wurde Anakin so sehr von seiner Trauer und seinem Hass erfasst, dass er in einen Trancezustand unkontrollierbaren Ausmaßes geriet, dabei sein Lichtschwert gegen A'Sharad Hett richtete und seinen Ordensbruder regelrecht attackierte. Während des Kampes brüllte Anakin wutentbrannt, dass er einen ganzen Tusken-Stamm – Männer, Frauen und Kinder – ausgelöscht hatte, um den Tod seiner Mutter zu rächen, ehe A'Sharad Hett an seinen Gaderffi-Schlagstock gelangte und Anakin gewaltsam zur Besinnung bringen konnte.[26]

Trotz der Tragweite dieser Offenbarung reagierte A'Sharad Hett gelassen auf das Geständnis von Anakin, zumal er dessen Rachegefühle nachvollziehen konnte. Die Tatsache, dass Anakin dieses Geheimnis bislang mit niemandem geteilt hatte, nicht einmal mit seinem Meister Obi-Wan, veranlasste A'Sharad dazu, seine Maske abzunehmen und Anakin sein Gesicht zu zeigen. Skywalker war entsetzt, als er erfahren musste, dass der vermeintliche Tusken in Wirklichkeit ein Mensch war. Der Konflikt, in dem A'Sharad Hett steckte – äußerlich ein Mensch zu sein und sich innerlich wie ein Tuske zu fühlen – regte Anakin zum Nachdenken an und er entschuldigte sich bei dem Jedi. Nachdem diese Differenzen ausgetragen waren, widmeten sie sich wieder ihrem eigentlichen Missionsziel. Nach der erfolgreichen Beendigung der Schlacht wies A'Sharad Hett Anakin darauf hin, dass er mit seinem Zorn und seinen Selbstzweifeln einen Weg beschreite, der eines Tages auf die Dunkle Seite führe. Um ein solches Schicksal abzuwenden, empfahl Hett, sich den Folgen seines Tusken-Mordes zu stellen und sich die Falschheit dieser Untat einzugestehen. Insgeheim widerstrebte Anakin dieser Sichtweise, da er seine Tat in diesem Moment als das einzig Richtige erachtete.[26]

Wiedervereinigung mit Obi-Wan Kenobi

Kampf-Riflor

Obi-Wan und Anakin nach ihrer Wiedervereinigung auf Riflor.

Obi-Wan Kenobi: „Bitte sag mir, dass das micht wieder eine deiner typischen Rettungsaktionen ist, bei denen die gesamte Republikanische Armee benötigt wird, um sicher davonzukommen.“
Anakin Skywalker: „Nein, Meister“
— Anakin und Obi-Wan während der Wiedervereinigung (Quelle)

Der vermeintliche Tod seines Meisters reihte sich in eine Abfolge von Schicksalsschlägen ein, die Anakin im Laufe seines Lebens erfahren musste und die ihn in seinen Träumen immer wieder erschienen. Doch die Tatsache, dass Obi-Wans Leiche auf Jabiim niemals gefunden und er dessen Tod in der Macht niemals wahrgenommen hatte, weckten in ihm die Hoffnung, dass sein Meister doch noch am Leben sein könnte. Ki-Adi-Mundi spürte, dass Anakin diese Gedanken schwer beschäftigten und so versuchte der Cereaner, seinen erst kürzlich zugewiesenen Padawan mit dem Unvermeidlichen vertraut zu machen. Doch Anakin konnte seinen neuen Meister nicht ernst nehmen – zum einen hielt er es für äußerst zweifelhaft, dass Ki-Adi-Mundi entgegen der Vorschriften des Jedi-Kodex gleich eine mehrfache Liebesbeziehung führen durfte und andererseits war er dem Gedanken abgeneigt, dass sein Instinkt ihn täuschte und Obi-Wan wirklich tot war. Während einer folgenden Mission zum Planeten Varonat, wo die Jedi eine Gruppe von Piraten vertreiben sollten, entdeckte Anakin vor seinem geistigen Augen, wie Obi-Wan mit einem Raumschiff auf Riflor havarierte. Kurzerhand sprang er das Piratenschiff mit einem gezielten Schuss in die Luft und begab sich anschließend eilig nach Riflor, während Ki-Adi-Mundi ihn zunächst davon abriet und kurz darauf Skywalkers Hartnäckigkeit nachgab und ihm folgte. Nach seiner Landung auf dem Planeten stieß Anakin tatsächlich auf seinen Meister, der nach der Explosion auf Jabiim von Asajj Ventress entführt und gemeinsam mit Alpha-17 zu ihrer Heimatwelt Rattatak verschleppt wurde. Anakin und Ki-Adi-Mundi retten die beiden vor einer Bande Kopfgeldjäger und begleiteten sie sicher zurück nach Coruscant.[27]

Eine gemeinsame Mission, die Anakin und Obi-Wan wieder gemeinsam bestritten, führte sie zum Planeten Zaadja in die äußeren Randgebiete der Galaxis, wo die Republik gerüchtweise erfahren hatte, dass sich dort eine Droidenfabrik der Konföderation befinde. Begleitet wurden sie von der Jedi Tohno, die sich aufgrund ihres Studiums in Architektur und Ingenieurwesen für eine Infiltrierung der Droidenfabrik eignete. Anakin war schockiert über die Tatsache, welches Risiko der Jedi-Rat Tohno aufbürdete, zumal sie nicht sehr viel war als er. Nicht nur Obi-Wan sprachen von der Dringlichkeit dieses Auftrages, sondern auch Tohno selbst, die sich ihrer Risiken bewusst war. Dennoch war sie gewillt, diese einzugehen, da ein Frontalangriff aufgrund der separatistischen Verteidigungsanlagen wenig erfolgsversprechend aussah. Während der Infiltrierung konnte Anakin die Gefahr spüren, in der sich die junge Jedi befand, und da er davon überzeugt war, sie retten zu können, eilte er mit einem Kanonenboot in Richtung der Fabrik. Das Sperrfeuer der vor der Fabrik positionierten Droidenarmee sowie die eindringlichen Bitten seines Meisters und Tohno bewirkten jedoch, dass Anakin seine Rettungsaktion abbrach und Tohnos Opfer schweren Herzens akzeptiert. Tohno, die sich von einigen Geonosianern bedrängt sah, tötete sich selbst mit einer Ladung Sprengstoff und zerstörte dabei die Droidenfabrik.[28]

Eroberung von Praesitlyn

Anakin auf Praesitlyn

Anakin Skywalker auf Praesitlyn.

Eines Tages hielt sich Anakin alleine im Jedi-Tempel auf, weil sein Meister Obi-Wan ohne ihn auf eine Mission geschickt wurde. Dabei lernte er den Jedi-Ritter Nejaa Halcyon kennen, mit dem er sich oft zu Lichtschwert-Übungsstunden oder zum Meditieren traf. Da sie sich gut verstanden, und über viele Dinge gleiche Ansichten hatten – auch Halcyon war verheiratet und hatte eine Familie – freundeten sich die beiden an. Zu dieser Zeit starteten mehrere Millionen Kampfdroiden der Konföderation unter Führung Kaptain Pors Toniths einen Angriff auf die friedliche Welt Praesitlyn. Ihr Ziel war das Kommunikationszentrum des Planeten, das einen wichtigen Knotenpunkt des intergalaktischen Kommunikationsnetzwerkes der Republik darstellte. Die den Angreifern zahlenmäßig weit unterlegenen und unerfahrenen Verteidiger wurden schnell außer Gefecht gesetzt und das Zentrum wurde besetzt. Da ihre Kommunikation gestört wurde konnten sie keinen Notruf nach Coruscant senden, was ihnen jede Hoffnung auf Rettung nahm. Zur gleichen Zeit befand sich jedoch ein Piratenschiff unter der Führung eines gewissen Kapitän Zozridor Slaykes im Orbit des Planeten, und als sie die Invasion bemerkten, berichteten sie Coruscant davon und starteten einen Angriff auf die Separatisten.[29]

Nejaa Halcyon wurde damit beauftragt, das Kommunikationszentrum zu befreien und wählte daraufhin Anakin aus, um ihn als sein Stellvertreter zu begleiten. Als die beiden Jedi schließlich mit ihrer Armee auf Praesitlyn eintrafen, war nur noch ein kleiner Rest der Streitkräfte Slaykes übrig, die meisten waren in dem aussichtslosen Kampf gegen eine vielfach größere Armee der Gegner gefallen. Zu Beginn gab es etliche Streitigkeiten zwischen den drei Kommandanten, denn Slayke verachtete Jedi und hielt die beiden für miserable Feldherren. Nach und nach erkannte er aber doch ihr Potenzial und war besonders von Anakins außergewöhnlichen Fähigkeiten der Kriegsführung überrascht. Der erste groß angelegte Angriff der Republik scheiterte, da Pors Tonith ihn vorhergesehen hatte. Anakin beschloss daraufhin, mit 20 Soldaten das Kommunikationszentrum, das die Kommandozentrale der Konföderation darstellte, zu stürmen. Bei dem Angriff verlor Anakin beinahe sein Leben, er war aber erfolgreich: Die dort festgehaltenen Geiseln wurden befreit und Tonith, der dazu gezwungen wurde, die Droiden zu deaktivieren, verhaftet.[29]

Inzwischen hatte jedoch eine konföderierte Einsatzflotte den Planeten erreicht und lieferte sich ein erbittertes Gefecht mit den republikanischen Schiffen im Orbit. Anakin und Halycon unterstützten ihre Streitkräfte und kämpften in ihren Jägern mit. Als Anakin das Flaggschiff der Separatisten zerstörte, worauf dieses in einem gewaltigen Feuerball explodierte, glaubte man schon an den Tod des Jedi, doch es war ihm erneut gelungen, dem Tod zu entrinnen. Aufgrund seiner außerordentlichen Leistungen auf Praesitlyn diskutierten die Mitglieder des Jedi-Rates schon darüber, Anakin den Rang eines Jedi-Ritters zu verleihen.[29]

Ernennung zum Jedi-Ritter

„Anakin Skywalker, kraft der Befugnis des Rates und im Einklang mit dem Willen der Macht, ernenne ich dich zu einem Jedi – Ritter der Republik.“
— Yoda (Quelle)
AnakinJedi

Anakin Skywalker vor seiner Ernennung zum Jedi-Ritter

Nach der Schlacht von Hypori, in deren Verlauf der sepratistische Droidengeneral Grievous auftauchte und sich gleich gegen fünf Jedi erfolgreich zur Wehr setzte, schlug Obi-Wan Kenobi – inzwischen Mitglied des Jedi-Rates – vor, Anakin in diesen schweren Zeiten ohne die üblichen Prüfungen zum Jedi-Ritter zu ernennen. Der Vorschlag entfachte sogleich eine hitzige Diskussion unter den Ratsmitgliedern, da Oppo Rancisis durch diese Maßnahmen die Tradition des Ordens verletzt sah, während Ki-Adi-Mundi wiederum die Frage in den Raum warf, warum der Auserwählte zurückgehalten werden sollte, wo er doch seine Fähigkeiten in zahlreichen Situationen mit stets siegreichen Missionen und erfolgreichen Rettungsaktionen unter Beweis stellte. Doch der Gedanke, dass Anakin der Auserwählte sein könnte, überzeugte Mace Windu ebenso wenig, wie Palpatines Forderung, Skywalker endlich zu einem Ritter zu schlagen. Weder war bewiesen, dass es sich bei Anakin tatsächlich um den prophezeiten Auserwählten handelte, noch hatte sich Palpatine in die Angelegenheiten des Jedi-Ordens einzumischen. Nichtsdestotrotz entschied sich Yoda dafür, Anakin in den Rang eines Jedi-Ritters zu erheben, noch bevor er seine Prüfungen absolvierte. Die Prüfungen, die ihm der Krieg abverlangte, sollten für einen solchen Status genügen.[22]

Wunden im Krieg

„Senatorin Padmé Naberrie von Naboo, wenn ich nicht irre. Hübsch – für ein Jedi-Spielzeug. [...] Erst töte ich das Ding, das du liebst. Dann töte ich dich.“
— Asajj Ventress zu Anakin Skywalker (Quelle)

Im weiteren Verlauf der Klonkriege gelang es den republikanischen Streitkräften, die Konföderation unabhängiger Systeme aus dem galaktischen Kern immer weiter in die äußeren Randgebiete der Galaxis zurückzutreiben. Folglich bestritten Anakin und Obi-Wan auch immer mehr Missionen, die sie im Zuge der Belagerungen im Äußeren Rand zu weit entfernten Planeten führten – immer danach bestrebt, den Widerstand der Konföderation endgültig zu brechen und den Konflikt beizulegen. Gemeinsam mit seinem früheren Meister kämpfte Anakin in der Schlacht von Bomis Koori IV gegen General Oro Dassyne, um eine separatistische Festung zu zerstören. Wenig später unterstützte Anakin Jedi-Meister Saesee Tiin bei einer Raumschlacht gegen Droiden-Tri-Jäger und rettete die Jedi Aayla Secura, Voolvif Monn und Agen Kolar, die auf einer Eiswelt von einigen Krabbendroiden in die Zange genommen wurden.[22][30]

Ventress vs Skywalker

Asajj bringt Anakin zur Raserei, indem sie mit dem Mord an Padmé droht.

Als die Republik erfahren hatte, dass sich die Rendili Verteidigungsflotte der Konföderation angeschlossen hatte, wurde eine republikanische Flotte in den Orbit von Rendili entsandt, damit Meister Plo Koon die Verhandlungen mit Jace Dallin, dem Kommandant der Rendili-Flotte, aufnehmen und ihn zum Verrat bewegen konnte. Nach Anweisung des Galaktischen Senats und des Obersten Kanzlers musste sich die Rendili-Flotte entweder wieder mit der Republik verbünden oder aufgrund ihrer militärischen Stärke, die keinesfalls der Konföderation zufallen durfte, zerstört werden. Anakin verstärkte die republikanische Streitmacht, indem er dem Flottenkommandant Saesee Tiin seine und die Truppen von Obi-Wan zur Verfügung stellte. Wie sich weiteren Verlauf der Mission zeigte, scheiterten Plo Koons Verhandlungen und er wurde gemeinsam mit seinem Begleiter Jan Dodonna und sogar Jace Dallin selbst von dem aufständischen Leutnant Mellor Yago festgenommen. Anschließend ernannte sich Yago selbst zum Kommandant der Rendili-Flotte und drohte, Plo Koon und die anderen Gefangenen zu töten, sollten die republikanischen Streitkräfte nicht den Rückzug antreten. Um ein solches Blutbad zu verhindern, stahl sich Anakin heimlich und ohne Zustimmung der anderen Jedi aus der Sundiver, um einen wagemutigen Plan auszuführen. Nach einer Analyse der Pläne der Dreadnaught-Kreuzer hatte er eine Möglichkeit herausgefunden, die Rendili-Schlachtschiffe auszuschalten, ohne sie zu zerstören. Ein genauer Abschuss von Sprengsatz konnte das Astronavigationssystem der Mersel Kebir, dem Flaggschiff der Rendili-Flotte lahmlegen und ihr somit die Fluchtmöglichkeit in den Hyperraum abschneiden. Während Anakin erfolgreich seinen Plan ausführte, infiltrierten Obi-Wan und Quinlan Vos die Mersel Kebir, um Yagos Geiseln zu befreien und den aufständischen Leutnant zur Aufgaben zu zwingen. Die Operation verlief erfolgreich und nachdem Jace Dallin wieder den Befehl der Rendili-Flotte übernahm, schloss er sich der Republik an.[31]

Im Anschluss an der Schlacht von Rendili sagte Anakin für Quinlan Vos vor dem Jedi-Rat aus, da dieser im Verdacht stand, sich der Dunklen Seite der Macht angeschlossen zu haben. Nach Erledigung seiner Pflichten zog er sich zurück, um ein Treffen mit seiner Frau Padmé zu arrangieren. Doch wie er von Moteé erfahren musste, war Padmé wegen einer dringenden Angelegenheit verhindert. Allerdings hinterließ sie eine Holo-Übertragung, in der sie ihre Liebe zu Anakin beteuerte und sich für ihre Abwesenheit entschuldigte. Die Dunkle Jedi Asajj Ventress hatte das Liebesgeständnis in der Übertragung jedoch heimlich mitgehört und zog nun Anakins Zorn auf sich, in dem sie versprach, Padmé zu töten. Sofort ging Anakin zum Angriff über und attackierte die Dunkle Jedi mit seinem Lichtschwert. Während des Lichtschwertkampfs fügte Asajj dem Jedi eine tiefe Schnittwunde am rechten Auge zu, was später zu einer Narbe verheilte. Mit steigendem Zorn gelang es Anakin, elektrisch geladene Kabel aus der Konstruktion, auf der sie kämpften, zu reißen und Asajj damit zu umwickeln. Er folterte sie eine zeitlang mit den elektrischen Ladungen, ehe er sie in die Tiefe Coruscants stürzen ließ.[31]

Anakin erhält einen Padawan

„Du bist verwegen. Als Obi-Wans Padawan hättest du keine Chance – aber vielleicht als meiner.“
— Anakin Skywalker zu Ahsoka Tano (Quelle)
Anakin Schlacht von Teth

Anakin während der Schlacht von Teth.

Obwohl er mit Anakins vorzeitiger Ernennung zum Jedi-Ritter großes Vertrauen in dessen Fähigkeiten legte, war sich Yoda über den selbstsicheren Charakter bewusst, der bereits an Arroganz grenzte. Während seiner Jedi-Ausbildung hatte Anakin sein rücksichtsloses und impulsives Wesen offenbart, das auch Obi-Wan nur begrenzt zu zügeln vermochte. Aus diesem Grund entschloss sich der Jedi-Großmeister, Anakin das junge Togruta-Mädchen Ahsoka Tano als Padawan zuzuteilen. Da Ahsoka ebenfalls Naivität, überschwänglichen Optimismus sowie großen Eigensinn und Enthusiasmus in ihrem Wesen vereinte, hoffte Yoda, dass Anakin während seiner Zusammenarbeit mit dem Mädchen seine eigenen Schwächen erkennen und diese in seiner Vorbildfunktion als Mentor beseitigen würde. Skywalker sollte lernen, persönliche Verantwortung zu übernehmen, und dabei wichtige Jedi-Tugenden wie Reife und Geduld erwerben. Anakin lernte Ahsoka während einer Schlacht auf dem Planeten Christophsis kennen, doch hielt er es zunächst für eine Verwechslung, dass sie seine Padawan und nicht die Obi-Wans sein sollte. Er betrachtete es in den Kriegswirren als Störfaktor, eine Padawan ausbilden zu müssen, wodurch er dem jungen Togruta-Mädchen zunächst aus dem Weg ging. Im Verlauf der Schlacht ließ er sich allerdings von ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit überzeugen, sodass er Ahsoka schließlich als seine Padawan akzeptierte.[32]

Anakin &amp; Ahsoka

Anakin und Ahsoka Tano in Jabbas Palast.

Die erste Mission, die Anakin gemeinsam mit seiner neuen Padawan bestritt, war die Rettung des Hutt-Kindes Rotta, dem Sohn des Gangsterbosses Jabba Desilijic Tiure, der von einigen fremden Renegaten zum Planeten Teth verschleppt wurde. Da sich die Republik durch ihr Eingreifen den Zugang zu den von Jabba kontrollierten Hyperraumrouten versprach, sollten Anakin und Ahsoka nach Teth reisen und dort den jungen Hutts aus seiner Gefangenschaft befreien. Die Rettungsaktion mündete jedoch in einer großangelegten Schlacht, da das Kloster, welches Rottas Gefängnis darstellte, von Kampfdroiden unter dem Kommando von Asajj Ventress umstellt war. Dennoch gelang es den beiden Jedi in der Begleitung von Captain Rex, das Kloster zu infiltrieren, Rotta zu befreien, einem Vergeltungsschlag von Ventress zu entkommen und mit dem alten Frachter Twilight die Flucht nach Tatooine zu ergreifen. Bevor sie Rotta seinem Vater übergaben, entschied sich Anakin für ein Täuschungsmanöver, um ihren Verfolger, Graf Dooku, in die Irre zu führen. Nach ihrer Ankunft in Jabbas Anwesen stellte sich heraus, dass Dooku dem Hutt bereits glaubhaft machte, die Republik wäre für Rottas Entführung verantwortlich gewesen. Der Gangsterboss wollte gerade Rache an den beiden Jedi nehmen, als ihn eine HoloNetz-Übertragung erreichte, die seinen Onkel Ziro als wahren Entführer entlarvte. Jabba war von der Unschuld der Jedi überzeugt und zeigte sich schließlich mit einer Nutzungsgenehmigung für die von ihm kontrollierten Hyperraumrouten des Hutt-Raums erkenntlich.[32][33]

Anschließend konzentrierten sich Anakin Skywalker, Obi-Wan Kenobi und Ahsoka Tano verstärkt auf die Suche nach dem Droidengeneral Grievous, um ihn daran zu hindern, weitere Pläne auszuhecken.[34] Durch Informationen, die Obi-Wan von seinem Freund Dexter Jettster erhielt, fanden die Jedi heraus, dass Grievous Bothawui anzugreifen plante. Da der Jedi-Meister auf dem Rückweg zum Jedi-Tempel schwer verletzt wurde, war es an Anakin und Ahsoka, Grievous aufzuspüren und dessen Pläne zu vereiteln. Im Bothan-Sektor traf er dreimal auf Grievous und dreimal mussten beide Parteien einen Umweg fliegen. Schließlich nahm Anakin Kontakt mit Obi-Wan auf, der ihn darüber in Kenntnis setzte, dass Grievous an drei Fronten zugeschlagen hatte, darunter auch Falleen, und nun mit einer Übermacht zurückgekehrt war. Später kamen sie ihm in der Schlacht im Orbit von Bothawui auf die Schliche, bei der Anakin an Bord der Resolute nach einem verheerendem Schlachtverlauf die letzte Verteidigungslinie gegen Grievous' Munificent-Fregatten bildete. Obi-Wan hielt die Lage für aussichtslos und schlug einen Rückzug vor, während Anakin sich weigerte, Grievous ein weiteres Mal entwischen zu lassen und den strategisch wichtigen Sektor um Bothawui der Konföderation zu überlassen. Ahsoka versuchte, ihren Meister davon abzuhalten, seine Truppen in ein Selbstmordkommando zu befehligen, zumal Grievous Verstärkung von separatistischen Streitkräften erwartete, die soeben Falleen erobert hatten. Anakin hatte bereits sämtliche Vorkehrungen getroffen, um den Droidengeneral in einen Hinterhalt zu locken. Auf einem Asteroiden inmitten des Asteroidenrings um Bothawui ließ der Jedi einige AT-TE-Kampfläufer positionieren, da er fest damit rechnete, dass Grievous bei der Durchquerung des Asteroidenrings die Schutzschilde auf die Frontpartien seiner Schiffe ausrichten würde. Als Ablenkung griffen Anakin und einige Klonkrieger die separatistischen Fregatten mit Sternjägern an, bis Grievous und seine Schiffe den Ring soweit durchquert hatten, dass die Kampfläufer unter dem Kommando von Captain Rex das Feuer auf die ungeschützten Hecks der Munificent-Fregatten eröffneten. Der Plan verlief erfolgreich, sodass sich Grievous abermals zur Flucht gezwungen sah, was Anakin zu verhindern versuchte. Jedoch hatte er mit einer Beschädigung seines Schiffes zu kämpfen, die er während der Raumschlacht erlitten hatte, weswegen er die Kontrolle über seinen Jäger verlor.[35][36]

Suche nach R2-D2

„R2 ist mehr als nur ein Droide. Er ist ein Freund.“
— Anakin Skywalker (Quelle)
Anakin &amp; Ahsoka auf der Vulture&#039;s Claw

Anakin, Ahsoka und R3-S6 auf der Suche nach R2-D2.

Im Weltraum umher treibend, wurde der bewusstlose Anakin später von Captain Rex geborgen und in die medizinische Station an Bord der Resolute transportiert wurde. Nachdem Anakin wieder zu sich kam, musste er nicht nur frustriert feststellen, dass im Grievous entwischt war, sondern auch, dass er R2-D2 offenbar während der Schlacht verloren hatte. Er kontaktierte zuerst Obi-Wan. Ihm gegenüber schlug Anakin vor, das Schlachtfeld nach dem Astromechdroiden abzusuchen, was Obi-Wan jedoch widerstrebte, zumal er keinen wirklichen Nutzen darin erkannte, da R2-Einheiten leicht zu ersetzen waren. Anakin konnte seinen ehemaligen Meister erst von der Wichtigkeit des Droiden überzeugen, als er gestand, dass er vergessen hatte, R2-D2s Gedächtnisspeicher zu löschen. Sollte der Droide der Konföderation in die Hände fallen, konnten sie mit einer Auswertung des Speichers die Positionen republikanischer Stützpunkte und sämtliche Angriffstaktiken in Erfahrung bringen. Schließlich willigte Obi-Wan ein, und Anakin begab sich gemeinsam mit Ahsoka an Bord der Twilight auf die Suche. Außerdem wurde Anakin mit R3-S6 ein Ersatzdroide zur Verfügung gestellt, den Ahsoka in Anlehnung auf die Farbe der Außenhülle liebevoll „Goldie“ nannte. Anakin widerstrebte es, seinen geliebten Droiden ersetzen zu müssen, ließ sich jedoch von seiner Padawan überzeugen. Auf ihrer Suche fiel Anakin ein marodes Bergungschiff auf, bei dem es sich um die Vulture's Claw des trandoshanischen Schrotthändlers Gha Nachkt handelte. Gha Nachkt durchstreifte das Schlachtfeld nach verwertbaren Überresten, doch wie ein Besuch seines Schiffes zeigte, schien er nicht im Besitz R2-D2s zu sein. Daraufhin legte Obi-Wan seinem ehemaligem Schüler nahe, zu akzeptieren, dass R2-D2 in der Schlacht zerstört wurde. Nun galt es, seine Aufmerksamkeit, wieder auf das Kriegsgeschehen zu lenken, da Späher herausgefunden haben, dass Grievous Funksprüche der Republik abfangen konnte, was auf eine Abhörstation schließen ließ. Anakin erhielt den Auftrag, seine Kampfverbände aufzuteilen, um nach der Station zu suchen und diese zu zerstören. Da Anakin der Meinung war, dass zu viele Schiffe die Aufmerksamkeit der Separatisten auf sich ziehen würden, plante Anakin, alleine den äußeren Korridor des Sektors auszukundschaften. Aufgrund R3-S6 entwickelte sich der Flug zu einer brenzligen Angelegenheit, da der Droide den Peilsender statt des Langstreckencanners aktivierte und somit unfreiwillig General Grievous und seine Flotte auf den Plan rief. Der Droidengeneral tauchte unverzüglich auf, und zwang Anakin zur Flucht, doch auch diese wurde von R3-S6 unnötig erschwert. Rechtzeitig tauchten Ahsoka und Captain Rex an Bord der Twilight auf, die Anakin aufnahmen und anschließend in den Hyperraum flohen. Nicht zuletzt der Unfähigkeit seines Ersatzdroiden wegen, wünschte sich Anakin sehnsüchtig R2-D2 zurück, weswegen er trotz Obi-Wans gegenteiliger Anweisungen die Suche nach ihm nicht aufgab.[35]

Anakin und Klonkrieger

Anakin infiltriert die Skytop-Station, um R2-D2 zu retten.

Tatsächlich war R2-D2 nicht während der Schlacht zerstört worden. Er befand sich in der Gewalt von Gha Nachkt, der bereits mit Grievous in Kontakt getreten war, um den Droiden an die Konföderation zu verkaufen. Jedoch hatte der trandoshanische Schrotthändler Schwierigkeiten, gegen den R2-D2s unbändige Selbstständigkeit anzukämpfen. Einmal gelang es dem Droiden, eine Übertragung an die Twilight auszusenden, die von Anakin empfangen wurde. Wohl wissend, dass es sich bei den Pfeiftönen, um seinen Droiden handelte, war Anakin fest entschlossen, ihn zu finden. Dabei kam ihm der Umstand zugute, dass Gha Nachkt geradewegs auf die Skytop-Station zusteuerte, Grievous' geheime Abhörstation. So konnte Anakin dem Auftrag Obi-Wans nachkommen, die Station unschädlich zu machen, und gleichzeitig R2-D2 aus der Gewalt des Schrotthändlers zu befreien. Obi-Wan erklärte zwar, dass dies keine Rettungsmission war, doch stand es für Anakin außer Frage, die Rettung seines Droiden mit der Zerstörung der Abhörstation zu kombinieren. Nach der Infiltrierung der Skytop-Station machte sich Anakin auf den Weg, R2-D2 aufzuspüren, während Ahsoka Tano, Captain Rex und einige weitere Klonkrieger sowie R3-S6 in Richtung der unteren Ebenen zum Reaktorraum marschierten, um dort Sprengsätze zu platzieren. Als Anakin auf R2-D2 stieß, war dieser bereits in seine Einzelteile zerlegt und wieder provisorisch zusammengesteckt worden. Anakin erledigte die MagnaWächter und benachrichtigte anschließend die Twilight zur Evakuierung. Da sich Ahsoka in einem Duell gegen Grievous verwickelt sah, war es ihr nicht möglich, zur Evakuierung in der Landestation zu erscheinen. Dort gab sich R3-S6 schließlich als Spion der Separatisten zu erkennen, als er die Hangartore der Landebucht schloss und einige Droiden-Sternjäger aktivierte. Daraufhin gab Anakin Anweisung, die im Reaktorraum platzierten Sprengsätze vorzeitig auszulösen, während R2-D2 von der Außenplattform aus die Hangartore öffnete. Als Ahsoka schließlich auftauchte gelang ihnen die Flucht von der Station, ehe diese zerstört wurde.[37]

Kampf gegen die Malevolence

Anakin &amp; Ahsoka im Jäger

Anakin und dessen Kanonier Ahsoka brechen mit der Schatten-Staffel auf.

Anschließend erhielt Anakin vom Jedi-Rat die Anweisung ins Bith-System zu reisen, um dort mit seinem Kampfverband mit der Resolute an ihrer Spitze einen Versorgungskonvoi zu beschützen. Während dieses Einsatzes erhielten Anakin und Ahsoka jedoch einen Notruf von Jedi-Meister Plo Koon, der im Zuge einer Aufklärungsmission im Abregado-System auf eine Geheimwaffe der Konföderation unabhängiger Systeme gestoßen war. Dabei handelte es sich um das Schlachtschiff Malevolence unter dem Kommando von General Grievous. Plo Koon forderte Verstärkung an, doch sah sich Anakin dazu verpflichtet, erst den Jedi-Rat darum zu bitten, seinen Posten verlassen zu dürfen. Die Situation gewann umgehend an Dramatik, als Plo Koon von dem separatistischen Schlachtschiff angegriffen wurde und jegliche Kommunikation mit ihm abbrach. Mace Windu und Yoda sprachen sich schließlich gegen eine Befreiungsaktion aus, da sämtliche Kampfverbände zur Eskortierung der Konvois benötigt wurden und es weitere Verluste durch die Malevolence zu vermeiden galt. Einmal mehr widersetzte sich Anakin einer direkten Anweisung, wobei er Admiral Wullf Yularen das Kommando übertrug und anschließend gemeinsam mit Ahsoka Tano an Bord der Twilight ins Abregado-System reiste, wo sie Plo Koon und weitere Überlebende des Angriffs zu bergen hofften. Mit Entsetzen mussten sie jedoch feststellen, dass die Kampfschiffe des Kel'Dors vollständig vernichtet wurden und es keine Anzeichen auf Überlebende gab. Anakin wollte gerade wieder umkehren, als Ahsoka das Steuer in die Hand nahm und die Twilight instinktiv zu Plo Koon führte, der gemeinsam mit einigen Klonkriegern einen Überlebenskampf gegen separatistische Kampfdroiden ausgefochten hatte.[38] Nach ihrer Rückkehr ins Bith-System erarbeitete Anakin Skywalker einen Plan zur Ausschaltung von General Grievous durch einen gezielten Beschuss der Brücke der Malevolence. Da Grievous im Begriff war, das Kaliida-Medcenter anzugreifen, gerieten Anakin und seine Schatten-Staffel in Zeitnot, wodurch sie gezwungen waren, den Kaliida-Nebel zu durchqueren, um Grievous' Schiff einzuholen. In der folgenden Schlacht verlor Anakin die Hälfte seiner Jäger, sodass er schließlich den Ratschlägen seiner Padawan nachgab und eine Planänderung vollzog. Durch gezielte Schüsse auf Grievous' Ionenkanone konnte diese derart beschädigt werden, dass sie beim Abschuss überladete, sich selbst zerstörte und dabei gleichzeitig den Hyperantrieb der Malevolence lahmlegte.[39]

Aufgrund der Tatsache, dass Padmé Amidala, die einem falschen Hinweis nachging, vom Traktorstrahl der Malevolence angezogen wurde und somit in die Fänge von General Grievous geriet, sah sich Anakin dazu gezwungen, das separatistische Schlachtschiff zu infiltrieren, um seine Geliebte zu retten. Mit Obi-Wans Begleitung gelang es Anakin schließlich, Padmé zu befreien und den ohnehin schwer beschädigten Navigationscomputer der Malevolence so zu manipulieren, dass das Schiff nach der erfolgreichen Flucht der Jedi direkt mit einem Mond kollidierte. Allerdings war auch Grievous die Flucht aus seinem Schiff gelungen.[40] Mehrere Wochen lang bekam die Republik keine weiteren Informationen mehr von Grievous Aufenthaltsort, weshalb Anakin drei Tage lang wach blieb und in der Kommandozentrale nach dem General suchte. Rex und Cody flogen alleine nach Rishi, um den dortigen Außenposten zu inspizieren, der vor Angriffen auf Kamino warnen sollte. Als Rex und Cody sich nicht meldeten und die Station nicht mehr das Freigabesignal sendete, flogen Anakin und Obi-Wan mit der Flotte nach Rishi. Dort trafen sie auf Grievous, der tatsächlich einen Angriff auf Kamino geplant hatte, doch der Separatistengeneral zog sich zurück.[34]

Verfolgung von Graf Dooku

„Obi-Wan Kenobi, ich wusste doch, dass ich eine unerquickliche Erschütterung der Macht gespürt habe. Wie ich sehe, habt ihr den jungen Skywalker befreit. Was würde er bloß tun, wenn ihr nicht immer zur Stelle wärt, um ihn zu retten?“
— Dooku (Quelle)
Anakin verfolgt Dooku

Anakin folgt Dooku durch eine Falltüre und wehrt Machtblitze ab.

Um bis zum inneren Kern der Konföderation vorzudringen, bastelte Anakin einen Köder, mit dem er die Aufmerksamkeit Graf Dookus zu erregen und den Sith-Lord im Zuge eines Hinterhalts gefangen zu nehmen hoffte. Dazu präparierte Anakin seinen Jedi-Abfangjäger so, dass es wie ein Wrack aussah, um sich anschließend auf einer Eiswelt abzusetzen. Entgegen den Erwartungen von Ahsoka Tano, die dem Plan pessimistisch gegenüberstand, wurde Anakins Abfangjäger von Dookus Munificent-Fregatte entdeckt und geborgen. So gelangte Anakin ohne jeglichen Widerstand an Bord des Schiffes, wo er sich daran machte, die überraschten Kampfdroiden mit seinem Lichtschwert zu besiegen. Dabei wurde Anakins Lichtschwert zerstört, woraufhin er von den Droiden überwältigt und gefangen genommen wurde.[41] Wenig später infiltrierte Obi-Wan das Schiff, um Anakin aus seiner Zelle zu befreien und Dooku aufzulauern. Als die beiden Jedi wieder vereint waren, stellten sie den gerade meditierenden Separatistenführer in seinem Quartier, während die Resolute das Feuer gegen Dookus Fregatte eröffnete. Über eine Falltüre verschaffte sich der Graf einen Fluchtweg in den Hangar seines Schiffes, von wo aus er seinen Solarsegler erreichte. Mit einem neimoidianischen Raumschiff nahmen Obi-Wan und Anakin die Verfolgung auf, und zwangen den Graf zur Landung auf den nahe gelegenen Planeten Vanqor. Allerdings wurde auch das Schiff der Jedi von Droiden-Sternjägern erwischt, sodass auch sie auf Vanqor bruchlanden mussten. Dort stellten sie fest, dass Dooku seinen Segler inzwischen verlassen hatte, und offenbar in eine Höhle geflohen war. Nachdem sie die Höhle betreten hatten, wurden sie von Dooku überrascht, der den Eingang mithilfe der Macht verschüttete und anschließend Anakins Lichtschwert aus dem Geröll barg. In der Höhle sahen sich Obi-Wan und Anakin mit einem Gundark sowie einem Giftgas konfrontiert, ehe sie von der eintreffenden republikanischen Verstärkung unter dem Kommando von Ahsoka Tano, die Anakin im Vorfeld angefordert hatte, aus der Höhle befreit wurden. Frustriert stellten sie fest, dass ihnen Dooku abermals entkommen konnte.[42]

Obi-Wan und Anakin Folter

Anakin und Obi-Wan in der Gefangenschaft Hondo Ohnakas.

Die Jedi ahnten nicht, dass sich Dooku in der Gefangenschaft einer Gruppe Weequay-Piraten unter der Führung von Hondo Ohnaka befand. Sie hatten den Separatistenführer auf Vanqor entdeckt, nach Florrum zur ihrem Stützpunkt gelockt und dort überwältigt und gefangen genommen. Als Hondo Ohnaka daraufhin den Kontakt mit Kanzler Palpatine aufnahm und ihm anbot, Graf Dooku gegen eine Gewürz-Lieferung im Wert von einer Millionen Credits der Republik auszuliefern, fiel Anakin und Obi-Wan der Auftrag zu, als Vorboten nach Florrum zu reisen, um die Gefangennahme Dookus durch die Piraten zu bestätigen. Die beiden Jedi waren gleichermaßen überrascht wie amüsiert darüber, dass sich der Sith-Lord von einer Gruppe gieriger Piraten hatte überlisten und festnehmen lassen. Nachdem sie Ohnakas Aussagen gegenüber dem Kanzler bestätigten und somit die Überbringung des Lösegeldforderung in Gang setzten, nahmen Anakin und Obi-Wan an einem Bankett teil, das die Piraten anlässlich ihres letzten Erfolgs veranstalteten.[42] Die beiden Jedi brachten den Piraten kein Vertrauen entgegen, weshalb sie äußerst umsichtig handelten. Nichtsdestotrotz wurden sie von dem kowakianischen Echsenaffen Pilf Mukmuk mithilfe eines Betäubungsmittels außer Gefecht gesetzt.[43] Da die Piraten die Chance erkannten, nicht nur für Dooku sondern auch noch für die beiden Jedi ein Lösegeld einzutreiben, nahmen sie Anakin und Obi-Wan gefangen. Nach ihrem Erwachen aus der Bewusstlosigkeit fanden sich die Jedi in der selben Gefängniszelle wieder, in der auch Dooku festsaß. Gemeinsam mit dem Sith-Lord unternahmen Anakin und Obi-Wan gleich mehrere Ausbruchsversuche, doch wurden sie immer wieder von den Piraten entdeckt und erneut eingebuchtet. Nach dem dritten Versuch verlor Hondo Ohnaka die Geduld und fesselte die beiden Jedi an eine Foltervorrichtung, die elektrische Impulse durch Anakins und Obi-Wans Körper jagte. Als überraschend die Stromzufuhr ausfiel, konnten sich Anakin und Obi-Wan befreien, sich mithilfe der Macht ihrer Lichtschwerter bemächtigen und Hondo Ohnaka überwältigen. Anschließend erreichte Abgeordneter Binks gemeinsam mit einigen Klonkriegern, die während ihres Vorhabens, das Lösegeld abzuliefern, ebenfalls von Piraten überfallen wurden, und sich außerdem für den Stromausfall verantwortlich zeichneten. Da Dooku, der sich aufgrund des Stromausfalls aus seiner Zelle befreien und die Flucht ergreifen konnte, nun nicht mehr zur Verfügung stand, behielten die Jedi die Gewürz-Lieferung und reisten an Bord der Twilight von Florrum ab.[44]

Weitere Missionen

Anakin in Lebensgefahr

Anakin schwebt in Lebensgefahr.

Als Aayla Secura im Orbit von Quell ein Gefecht gegen die Konföderation verlor, kamen ihr Anakin und seine Truppen zur Hilfe. Dabei gelang es ihnen, die Flucht vom Schlachtfeld zu ergreifen, jedoch erlitt Anakin dabei schwere Verletzungen, als er seine Kameraden vor einer herannahenden Feuerwand schützen wollte. Mit einem bewaffneten Consular-Schiff wollten sie an die Resolute andocken, um Anakin zu versorgen. Allerdings wurde das Schiff von mehreren Droiden-Sternjägern getroffen, wodurch der Pilot starb und versehentlich der Sprung in den Hyperraum eingeleitet wurde. Dem Schiff gelang ein Ausweichmanöver, um im Gefecht in eine freie Richtung zu springen, darauf flog es aber auf einen kleinen Stern zu, da die Koordinaten falsch eingegeben wurden. Um eine Kollision zu verhindern, musste das System neu gestartet werden, sodass Skywalkers Notversorgung kurz unterbrochen wurde. Das Schiff sprang noch rechtzeitig aus dem Hyperraum, doch befand sich vor ihnen nun der abgelegene Planet Maridun, auf dem sie schließlich eine Bruchlandung hinlegten. Dort errichteten sie ein kleines Lager, wo Anakin unter der Betreuung von Captain Rex weiter medizinisch versorgt wurde, während Ahsoka, Aayla, Bly und die anderen Klone nach Bewohnern des Planeten suchten, die ihnen bei Anakins Rettung behilflich sein könnten. Später wurde das Lager von Mastif-Phalones angegriffen, die Rex jedoch nach einer kurzen Rangelei vertreiben konnte.[45]

Die Verteidiger des Friedens

Die Truppe beschützt die Lurmen.

Neben Anakin und Rex überlebten nur noch Bly, Aayla und Ahsoka, die anderen Klone sind gestorben. Aayla sollte im Dorf der Lurmen, von denen der Heiler, den sie mitgebracht hatten, abstammte, bleiben, weil eine Entführung vermutet wurde.[45] Anakin konnte langsam geheilt werden, als plötzlich Separatisten eintrafen. Die Truppe floh in ein Feld, während Kampfdroiden, unter der Führung von Lok Durd, der das Dorf in "Besitz" genommen hatte, die Siedlung verwüsteten. Die kleine Gruppe republikanischer Soldaten zerstörte eine separatistische Sonde und sie spionierten die schnell errichtete Anlage der Droiden aus. Die KUS testete eine Waffe, die Droiden unberührt lässt, aber alles Organische zerstört. Die Truppe konnte sich gerade noch retten. Schließlich stahlen sie mit einem komplizierten Angriffsplan ein Schiff und flogen zum Dorf. Dort bereiteten sie alles auf ein bevorstehendes Gefecht vor. Die Lurmen hatten kein Verständnis dafür, sie wollten lieber sterben, statt kämpfen. Als die Droiden kamen und die Waffe abfeuerten, aktivierten die Republikaner ein Schutzschild, welches das Dorf schützte. Die Droiden schickten, nachdem die erste Kompanie zerstört wurde, eine zweite und dritte, mit Superkampfdroiden. Der Schild wurde deaktiviert, aber Anakin stieß nach vorn und zerstörte die Waffe. Die Droiden konnten mithilfe dem Nachwuchs der Lurmen zerstört werden: Die athletischen Lurmen umwickelten die Droiden mit Seilen und zogen anschließend daran. Ahsoka zerstörte alle am Boden liegenden Tötungsmaschien.[46]

Anakins Zeichnung für Frieden

Anakin macht die friedvollen Absichten deutlich.

Hauptartikel: Schlacht von Orto Plutonia

Als das Signal der Glid-Station abbrach, begaben sich Anakin, Obi-Wan, Rex und seine Männer mit der Senatorin und dem Vorsitzenden des Mondes Pantora nach Orto Plutonia. Sie fanden die Station ohne Lebenszeichen. Die Jedi dachten, entgegen des Vorsitzenden, dass es keine Separatisten waren, da sie Klon-Köpfe auf Speeren fanden und ausmachen konnten, dass es keine separatistische Vorgehensweise war. Chi Cho, der Vorsitzende, wurde ein wenig wütend. Anakin und Obi-Wan begaben sich zur Separatistenbasis, die Rex' Leute hinter einem Bergrücken ausfindig machen konnten. Dort sahen sie dasselbe. Bei der Wiedergabe einer Überwachungskamera konnten sie ein Wesen feststellen, dass sie nicht einordnen konnten. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Klone zwischen den Fronten waren und die Wesen provozierten. Schließlich sahen sie etwas auf einem Berg glitzern. Sie flogen hin. Dort angekommen sahen sie ein Lager von Talz. Sie erklärten, dass sie die Talz nicht attackieren wollen. Zurück in der Basis berichteten sie den Gesandten des Planeten und Chi Cho befahl den Angriff. Die Senatorin musste sich ihm unterordnen und die Jedi der Senatorin, also konnten sie nichts machen. Da die Kanonenboote bei dem Sturm, der draußen fegte, nicht starten

Riyo Chuchi auf Orto Plutonia

Die Friedensverhandlungen

konnten, musste ein Teil des Zuges in der Basis bleiben. Der Vorsitzende verhandelte agressiv und trotz aller Bemühungen der Jedi und der Senatorin konnte kein Krieg vermieden werden. Eigentlich wollten die Talz nur, dass man sie respektiert und alleine auf "ihrem Planeten" ließ. Die Talz ließen alle gehen. Den Tuppen wurde befohlen, Chi Cho in den Krieg zu folgen. Anakin befahl Rex um jeden Preis den Vorsitzenden zu beschützen, aber so wenig Talz wie möglich zu töten. Die "Friedenstruppe" reiste zurück zur Basis, wo sie Pantora kontaktierten. Da der Sturm nachgelassen hatte, konnten die Kanonenboote starten und zum Schlachtfeld fliegen. Dort sahen sie Chi Cho sterben, der Planet hatte ihm die Befehlsgewalt genommen und Riyo Chuchi, die Senatorin, konnte einen Friedensvertrag aushandeln.[47]

Auf Naboo konnte Anakin eine neue Welle des Blauschattenviruses verhindern. Der Forscher Nuvo Vindi hatte es, in einem geheimen, separatistischen Labor neu entworfen, sodass es sich über die Luft verteilte.[48] Nachdem der Forscher verhaftet wurde, explodierte im verriegelten Labor eine Virus-Bombe. Ahsoka, Padmé, Jar-Jar Binks, Rex und weitere Klonkrieger befanden sich noch unten, sie hinderten die Droiden am öffnen des Labors. Anakin und Obi-Wan holt eine Reeksa-Wurzel vom Planeten Iego. Dort mussten sie Drol, den Schrecken der Bewohner, weswegen im Orbit ein Raumschiffsfriedhof ist und keiner den Planeten lebend verlassen konnte, bekämpfen. Schleßlich konnten alle Beteiligten gerettet werden.[49]

Blockade von Ryloth

Als die Separatisten den Planeten Ryloth besetzten, mussten Anakin, Ahsoka und die Blaue Staffel die Blockade durchbrechen. Ahsoka, die zum ersten mal das Staffelkommando hatte, verweigerte einen Rückzugs-Befehl, als die Separatisten eine Falle zu schnipen lies: 2 Munificent-Fregatten tauchten aus dem Hyperraum aus. Durch die Befehlsverweigerung verlor Ashoka fast die komplette Staffel. Die Redeemer, ein Schiff der Venator-Klasse, wurde zerstört und die Defender stark beschädigt. Das Kommandoschiff, die Resolute, war noch relativ gut erhalten.

Ahsoka war sehr niedergeschlagen und das machte auch Anakin Sorge. Schließlich überllies er Ahsoka das gesamt Kommando und er selbst wollte mit der evakuierten Defender in das Kommando-Schiff der Separatisten fliegen. Er überlies Ashoka ebenfalls jedwetliche Planung. Als das 14-jährige Togruta-Mädchen

Resolute Manöver

Ahsokas Angriffsplan, damit die Resolute dem Feuer wiedersteht.

ihren Angriffsplan vorstellte, fand sie wenig begeisterung. Doch Admiral Yularen, der verletzt war und nun wieder auf die Brücke kam, sah ebenfalls das das der einzige Angriffsplan ist.

Anakin stellte Kontakt zum Schiff der Separatisten her und überlies ihnen das Schiff mit all der Besatzung, die natürlich gar nicht mehr an Bord war. Als die Droiden mit einem Scanner den Schwindel aufdeckten, war es schon zu spät. Anakin und R2 flogen in einer Rettungskapsel vom Schiff weg. Nachdem das Kommando.Schiff unbrauchbar war, erledigte Ahoka mit einer weiteren Staffel den Rest.[50]

Während Windu's Bodenangriff erledigten Anakin, Ahsoka und die Jäger die Bomber der Separatisten.

Kiros und das Volk

AATs-Kiros

Panzer versperren den Weg.

Später zogen Anakin, Ahsoka, Obi-Wan, Rex und Cody mit der Geisterkompanie in das von Separatisten besetzte Kiros. Die Jedi, Rex und ein paar Klone fegten die Hauptstraße entlang, während die Geisterkompanie den Nord- und Südquadranten sicherte. Skywalker und Co. wurden von Panzern gestoppt. Rex erledigte sie mit seinem Raketenwerfer und so konnten sie das Kommandogebäude sichern. Ahsoka leidete an Depressionen, da sie einen Planeten der Togruta Teils mitzersörten. Obi-Wan traf sich mit Xerius Ugg, einem besaliskischen Droidenkommandanten. Anakin und Ahsoka belauschten das Gespräch und erfuhren, das überall in der Stadt Bomben platziert wurden. R2 machte sie ausfindig und beide deaktivierten eine nach der anderen, während Obi-Wan in einem Faustkampf Zeit schindete. Schließlich wurde Xerius Ugg besiegt und sein Fluchtschiff zerstört. Obi-Wan hatte Informationen erhalten, dass das Volk von Kiros nach Zygerria versklavt wurde.[51]

AhsokaSklave

Ahsoka als Sklavin

Nach der verlustreichen Übernahme eines Zygerrianischen Sklavenschiffes, dessen ehemaliger Inhaber eine Lizenz zur "großen Sklaven-Auktion" trafen Obi-Wan und Rex, welche sich als zygerrianische Wachen verkleidet hatten, sowie Anakin, der jetzt ein Sklavenhalter war, und Ahsoka, Anakins Sklavin und bemerkten das sich vor Zygerria viele Luxuriöse und Separatistische Schiffe tummelten. Nachdem sie gelandet waren stürmte Ahsoka vor, als ein Junge geschlagen wurde. Anakin konnte den Zygerrianer mit der Macht besänftigen, allerdings schickte er Ahsoka zurück auf Schiff. Kurz darauf kam der Hauptmann der Wache und fragte ihn, warum er eines ihrer Schiffe, speziell Onyx Schiff flog. Als der Hauptmann Anakin, der sich als Lars Quell ausgab, bedrohte, zog Anakin seinen blitzschnell und schoss gegen den seines Kontrahenten. Auf Befehl der Königin wurde Anakin anschließend zu ihr gebracht. Die Königin meinte das Lars Quell ein guter Sklavenhändler werden würde. Sie unterhielten sich und Anakinj konnte eine Attentäterin davon abhalten, die Königin umzubringen. Schließlich wollte sie Anakin Ware sehen. Dieser rief Ahsoka. sie kam im letzten Augenblick und sah wie eine junge Thronerbin aus, die sich als sehr wiederstandsfähig ausgab, im Gegensatz zum ersten Vorfall. Bei der großen Auktion durfte Anakin, der Ahsoka der Königin schenkte, neben ihr sitzen. Er bekam zhlreiche Informationen, so auch das Zygerria Mitglied der Separatisten ist und die Bevölkerungen der eroberten Planeten versklavt werden. Schließlich wurde Obi-Wan, der gefangen wurde, als Sklave aufgeführt. Anakin sollte ihn auspeitschen, doch tat er es nicht. Ein Gefecht entbrannte, Ahsoka und Anakin wurden betäubt und Rex und Obi-Wan gefangen. Letzteren beiden wurden als Sklaven nach Kadavo, ins Umerziehungslager gebracht.[51]

Anakin musste den Leitwächterjob für die Königin spielen. Schließlich wollte die Königin allein sein und Anakin konnte Ahsoka suchen. Währenddessen trafen Dooku und Ventress ein. Unwissend das Anakin nicht bei der Königin war, befahl Dooku das Ventress zuerst gegen Ahsoka kämpfen solle um Anakin von der Königin wegzulocken. Anakin hatte Ahsoka allerdings schon befreit und sie stahl den Solarsegler von Dooku, bei dem keiner mehr war, da Dooku zur Königin lief. Das tat Anakin nun auch und Dooku würgte die Königin, da Atai, der Berater der Königin sie für ihren Platz verriet. Anakin setzte Dooku mit einem Machtschub außer Gefecht, und die Königin sagte ihm, dass sich seine Freunde auf Kadavo befanden. Da kam Ventress und kämpfte gegen Anakin, der nahm ihr ein Schwert ab und kämpft kurz gegen Ventress und Dooku, der sich erholt hatte. Dann sprang er aus dem Fenster auf Ahsokas gestohlenes Schiff[51]

Als sie dann nach Kadavo flogen konnten sie alle Sklaven befreien.[51]

Cad Bane

Das Geiseldrama

Aurra Sing und Cade Bane

Als der Kopfgeldjäger Cad Bane mit seiner Truppe zum Senat kam, befand sich Anakin bei Padmé. Sie hatten einen kleinen Streit und er überlies ihr, als Zeichen der Liebe, sein Lichtschwert. Als plötzlich Bail Organa eintrat ging Padmé mit Anakins Lichtschwert hinter ihm her. Einige Senatoren wollten darüber abstimmen, ob der Kanzler das Gesetz zur Einschränkung der Privatsphäre durchsetzten darf. Die Sitzung wurde von Bane und seinen Leuten gestört. Bane kontaktierte den Kanzler, er solle Ziro the Hutt freilassen. Nachdem ein Hacker alle Sicherheitssysteme aktiviert- und alle Komlink-Übertragungen deaktiviert, sodass sie vollkommen von der Außenwelt abgeschrimt waren, und dort keiner was mitbekam. Anakin hatte sich langsam angeschlichen um zusehen was passiert war, doch wurde er entdeckt und auf ihn eschossen. Unbewaffnet wie er war flüchtete er. Shahan Alama und ein Attentäter-Droide folgte ihm. Er konnte sich verstecken und mit einigen Technik-Tricks stellte er Verbindung zum Obersten Kanzler her. Der sagte ihm er sei im Moment die einzige hoffnung auf Rettung. Diese Übertragung hörten die beiden Verfolger. Anakin konnte sie wieder verstecken und sie mit der Macht, überreden woanders hinzugehen. Der Weequay ging ins obere- der Droide ins untere Stockwerk. Anakin konnte den Droiden mit bloßer Hand ausschalten und sich abermals vor dem anderen verstecken. Doch gang dieser zurück zu Bane und berichtete ihm, dass der Jedi kein Lichtschwert bei sich hatte. Der Kopfgeldjäger zog mit Aurra Sing los, um ihn zu überwältigen. Anakin sah den Hacker und lief auf ihn zu. Er verschloss sich hinter einer Sicherheitstür. Plötzlich kam von hinten der Weequay und zielte auf Anakin. Mit der Macht holte Anakin sich dessen Waffe, doch er bückte sich hinunter und Aurra sing schoss. Anakin konnte ausweichen, doch der Hacker schockte ihn bewusstlos. Er wurde zu den anderen Senatoren gebracht. Bane und seine Leute gingen nun weg, sie hatten zuvor noch Bomben angebracht, die bei der kleinsten Berührung in die Luft gingen. Als Anakin wieder zu bewusstsein kam, gab Padmé ihm sein Schwert, mit der Entschuldigung ihr hattet es wohl verloren. Er machte ein Loch in den Boden und alle fielen eine Etage tiefer. Im selben Augenblick explodierte der Raum über ihnen. Ziro wurde dann an die Kopfgeldjäger, die in Darth Sidious Auftrag arbeiteten, übergeben.[52]

In der ersten Schlacht von Felucia übergab Anakin seinem Padawan sehr viel Verantwortung. Als Anakin und Obi-Wan zurückgedrängt wurden, befahlen sie Ahsoka, die die droiden zurückdrängte zu evakuieren. Von ihrem schnellen Erfolg geblendet bemerkte sie nicht, dass sich die Droiden zu einem Sammelpunkt zurückzogen. Anakin stellte sich mit seinen Kanonenbooten vor Ahsoka und sie musste wohl oder übel einsteigen. Als sie abgehoben haben wurde Ahsokas Einsatzgruppe brutal schnell zerstört.[53]

Cad Bane mit Holocron

Cad Bane klaut das Jedi-Holocron

Später drang Cad Bane in den Jedi-Tempel ein. Anakin und Obi-Wan folgten ihm quer durch die Lüftungsschächte. Schließlich gelangten sie zu einer Stelle, an der es mehrere Möglichkeiten gab. Sie entschieden sich für die Kommandozentrale. Auf dem Weg flog ihnen eine Bombe in Form des Droiden Todo 360 entgegen. Sie überlebten die Explosion.[53]

Mission auf Cato Neimodia

Nach langer Zeit kam es mal wieder zu einem Treffen zwischen Anakins Gefährtin Padmé Amidala und ihm. Währenddessen ignorierte er die Kommunikationsversuche des Jedi-Rats zu ihm. Irgendwann gab er nach und begab sich zu Mace Windu, Obi-Wan Kenobi und Yoda, die ihm auftrugen, Padmé davon zu überzeugen, ihren ehemaligen Verehrer Rush Clovis zu spionieren, indem sie ihre ehemalige Beziehung wieder aufbaut, da der Rat die Befürchtung hatte, er sei ein Spion der Separatisten. Der neidische Anakin informierte sie. Sie nahm den Auftrag zögerlich an.

Padme und Clovis dinner

Padmé und Clovis beim Dinner

Padmé verabredete sich mit Clovis zum Dinner und es stellte sich heraus, dass Clovis erfreut über ihre Wiederaufnahme der Beziehung war. Padmé fand schnell heraus, dass er aus geschäftlichen Gründen nach Cato Neimodia flog. Padmé bat, mitkommen zu dürfen. Clovis war einverstanden.

Als Pilot des Naboo Starskiff getarnt flog Anakin das Schiff. Aus Neid auf Clovis versuchte er möglichst unauffällig während des Fluges zu vermeiden, dass Padmé und Clovis sich näher kamen.

Auf Cato Neimodia angekommen führte Clovis Padmé aus und sie wurde als Ehrengast bei den Neimodianern aufgenommen. Es kam zum Dinner mit den Neimodianern und dem Paar, bei welchem sie von den Neimodianern vergiftet wurde, damit sie ein Druckmittel in den Verhandlungen mit Clovis hatten. Nach dem Dinner wurde ihr etwas übel. Dennoch gelang es ihr Clovis abzulenken und herauszufinden, dass Clovis sich mit den Separatisten verbündet hatte. Sie stahl ein Holocron. Aus Sorge schlich Anakin, der die ganze Zeit bei dem Schiff gewartet hatte, zu ihr. Clovis war inzwischen wieder bei Padmé, der es gelungen war, die Holodisk zu verstecken. Während einer Umarmung ließ sie die Disk einfach fallen und Anakin hob sie im Fall mit der Macht auf und verschwand. Clovis merkte schnell an den Symptomen, dass sie vergiftet wurde und beschwerte sich bei den Neimodianern. Clovis und Anakin verbündeten sich, stahlen das Gegengift und heilten Padmé. Anakin ließ Clovis bei den verärgerten Neimodianern zurück und flog nach Coruscant.

Schlacht von Geonosis

<Kampf und Wettkampf> <Die Waffenfabrik> <Vermächtnis des Terrors> <Gehirn-Parasiten>

Belagerungen im Äußeren Rand

Amidala &amp; Anakin

Anakin und Padmé verbringen ihren Urlaub gemeinsam.

„Hättet ihr mich das Schiff fliegen lassen, wie ich vorgeschlagen hatte, Meister, dann hätten diese Vulture-Droiden uns niemals abgeschossen.“
— Anakin zu Obi-Wan (Quelle)

Als sich die konföderierten Streitkräfte immer weiter in den Äußeren Rand zurückzogen und die Republik kurz vor einem Sieg zu stehen schien, war es deren Helden, Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi, vergönnt, einige Tage abseits der Front verbringen zu dürfen. Während Anakin sich auf Varykino zurückzog, um seinen Urlaub gemeinsam mit seiner Frau Padmé zu verbringen, nutzte Obi-Wan die Gelegenheit, einer persönlichen Mission nachzugehen – der Suche nach Asajj Ventress. Obwohl sich Anakin bemühte, die zurückliegenden Ereignisse zu vergessen und die gemeinsame Zeit mit seiner Frau zu genießen, waren seine Gedanken bei Obi-Wan. Er war enttäuscht darüber, dass sein früherer Meister sich nicht eingestehen wollte, dass die Dunkle Jedi längst von Anakin besiegt wurde. Schließlich erbat Obi-Wan sogar die Mithilfe Anakins, da er von Asajjs Überleben fest überzeugt war. Davon abgesehen hatte Obi-Wan auf dem Planeten Trigalis in Erfahrung gebracht, dass Dooku offensichtlich einen Attentäter mit dem Mord an einer corellianischen Händlerin beauftragte, die es nun zu retten galt. Zwar glaubte Anakin, dass sein ehemaliger Mentor die Rettungsaktion nur als Vorwand erwähnte und er in Wirklichkeit auf die Jagd nach Asajj abzielte, doch kam er Obi-Wans Bitte letztendlich nach und begleitete ihn zu einem nächsten Abenteuer. Im Orbit des Planeten Maramere entdeckten die die beiden Jedi gemäß den Hinweisen von Obi-Wans vorhergehenden Ermittlungen einen Raumkreuzer, der jedoch nach näher Inspektion bereits von der Konföderation erobert wurde. Anakin und Obi-Wan erkannten bald, dass es sich um eine Falle Dookus handelte, der einmal mehr seinen Kopfgeldjäger Durge auf die beiden Jedi aussetzte. Während Obi-Wan die Logbücher des Schiffs durchsuchte, um Hinweise auf Dookus und Ventress' Aufenthaltsort in Erfahrung zu bringen, stellte sich Anakin dem Kopfgeldjäger zum Kampf. Indem er Durges eigene Sprengladungen auf ihn schleuderte, schwächte Anakin den widerstandsfähigen Gen'Dai so sehr, dass er sich anschließend mithilfe der Macht in eine Rettungskapsel bewegen ließ. Die Kapsel verglühte kurz nach ihrem Abschuss in einer nahe gelegenen Sonne.[54]

Mission nach Ruhe

Anakin und Obi-Wan während ihrer Mission auf Ruhe.

Kur nach ihrer Flucht aus dem Raumkreuzer fanden Anakin und Obi-Wan an Bord der Intervention bei Senator Bail Organa Zuflucht. Dort trafen sie auch auf die Jedi Ki-Adi-Mundi Saesee Tiin, Mace Windu, Agen Kolar, Kit Fisto, Plo Koon, Adi Gallia und einigen weiteren Ordensbrüdern, die anlässlich der Belagerungen des Äußeren Randes aufgebrochen waren. Nachdem die Jedi erfahren hatten, dass der Planet Boz Pity von konföderierten Streitkräften blockiert wurde, beschlossen sie, den Grund für das plötzliche Interesse der Separatisten an dem Friedhofsplaneten zu erforschen. Wie sich nach der Landung herausstellte, befand sich auf dem Planeten ein Stützpunkt der Konföderation, in dem sich nicht nur Graf Dooku und General Grievous zurückgezogen hatten, sondern auch Asajj Ventress medizinisch behandelt wurde. Als Dooku die Jedi bemerkte, befreite er Asajj aus ihrem Bacta-Tank, damit diese die Jedi in einen Kampf verstrickte, während er gemeinsam mit Grievous die Flucht ergreifen konnte. Anakin und Obi-Wan gelang es zwar, Asajj zu besiegen, doch konnten sie die Flucht des Separatistenführers nicht verhindern. Im Glauben, die Dunkle Jedi endgültig besiegt zu haben, ließen sie sie mit der Sanitätsfregatte Bright Flight nach Coruscant transportieren, wo sie bestattet werden sollte.[54]

Nach der versäumten Gelegenheit auf Boz Pity, die Führungsriege der Konföderation zu stellen, setzten Anakin und Obi-Wan die Hetzjagd nach Graf Dooku fort. Seine Spur führte die beiden Jedi zum Planeten Ruhe, wo sie bereits im Orbit von einer Scharr Droiden-Sternjäger abgeschossen und zur Notlandung gezwungen wurden. Da sich die gesuchte Zitadelle, in der sich der Separtistenführer verschanzt haben sollte, bereits in Sichtweite befand, konnten Anakin und Obi-Wan das Anwesen mit Düsenschlitten erreichen. Kurz bevor sie das Gebäude infiltrierten, bemerkten sie, dass Dookus Solarsegler gerade zum Landeanflug ansetzte. Allerdings war die anfängliche Freude schnell vergangen, als sich auch diese Spur als Hinterhalt entpuppte. Die komplette Zitadelle war mit Kampfdroiden belagert, während nichts auf Dookus Anwesenheit hindeutete, und den beiden Jedi blieb nichts anderes übrig, als mit Klon-Kommandant Jenks und seinem Kanonenboot von Ruhe zu fliehen.[55]

Auf Darth Sidious' Spur

„Wer sonst sollte für dich sorgen, wenn ich es nicht tue?“
„Ach, es gibt schon noch ein paar andere.“
— Obi-Wan und Anakin (Quelle)

Mit General Jan Dodonna als Unterstützung beteiligten Obi-Wan und Anakin sich an der Schlacht um Cato Neimoidia, wo sie Nute Gunray gefangen nehmen wollten. Über Pilzplantagen unter seiner Zitadelle konnte sie in seinen Komplex eindringen, auch wenn sie sich hier mit Droidekas und anderen Problemem auseinandersetzen mussten. Als sie in die Nähe des Vizekönigs kamen, sollte Obi-Wan die Ablenkung spielen, während Skywalker sich um Gunray selbst kümmerte, doch er kam mit seinen Leuten zu spät und ihm gelang die Flucht. Anakin kehrte zu Obi-Wan zurück, wo nun berichtet wurde, dass der Vizekönig seinen Mechnostuhl zurückgelassen hatte. Anakin wollte, dass R2 eine Analyse durchführte, da seines Erachtens die Zeit drängte, doch der Stuhl machte sich schon mit R2 im Gepäck davon. Wenn auch knapp konnten die beiden Jedi ihn aufhalten und einen initiierten Selbstzerstörungsmechanismus unterbrechen, sodass eine Nachricht abgespielt wurde, die den Sith-Lord Darth Sidious zeigte. Der Geheimdienst übernahm den Stuhl schlussendlich und Anakin wurde vom Kanzler kontaktiert. Beide hatten ein kurzes Gespräch und Skywalker bat seinen Gegenüber, Padmé viele Grüße ausrichten zu lassen. [56][57]

Der Stuhl war unter der Mitarbeit von T'laalak-s'lalak-t'th'ak entstanden, was Anakin, seinen Meister und den Protokolldroiden TC-16 nach Charros IV, der Xi-Char-Heimatwelt, führte. Nach einem Besuch beim Prälat wurden sie zum Graveur, der den Mechno-Stuhl damals bearbeitet hatte, gebracht, doch die beiden Jedi überließen ihrem Begleiten das Reden. Ihr Ziel war es, Sidious' Aufenthaltsort in Erfahrung zu bringen. Kurzzeitig versuchte T'laalak-s'lalak-t'th'ak, zu entkommen, doch schließlich gab er ihnen die gewünschten Informationen, die sie nach Escarte führten. Auf Anweisung des Rates übernahmen sie davor noch einen anderen Auftrag und flogen mit einer Streitmacht der Republik nach Belderone, um dort General Grievous von der Übernahme des Planeten abzuhalten. An der Seite seines Meisters flog Anakin in der Schlacht gegen die konföderierten Streitkräfte auf Grievous' Flaggschiff, der Invisible Hand, zu und wollte die Aufmerksamkeit des Generals erwecken, in dem er mehrmals auf die Brücke feuerte. Dies war ein „Vorgeschmack“ auf das, was noch kommen solle.[56][57]

Nelvaan anakins pruefung

Anakin unterzieht sich auf Nelvaan einer rituellen Weihe.

Bei Escarte gaben sich Obi-Wan und Anakin als unabhängige Geschäftsleute aus, doch da es keine freien Landeplätze mehr gab, ließen sie sich festnehmen, um zu Thal K'sar zu kommen, welcher ebenfalls in die Affäre um den Stuhl verwickelt war. Dank Travale, einem Agenten der Republik, der gleichzeitig ein hochrangiger Beamter auf Escarte war, gelangten sie in eine Zelle mit dem Bith, in die sich Travale auch kurz darauf gesellte, da er enttarnt worden war. Travale hatte einen Stromausfall arrangiert, der allen vieren die Flucht von Escarte ermöglichte. K'sars Informationen brachten die Jedi nach Naos III, wo sie die Pilotin Fa'ale Leh suchten. Im Zum verzweifelten Piloten erfuhren sie, dass Fa'ale Leh sich nun Gemme nannte und wo sie sich aufhielt. Als sie sie fanden und befragten, kam es zu einem Attentat trandoshanischer Kopfgeldjäger, das jedoch alle überlebten. Die Jagd auf Sidious ging weiter, doch Anakin und Obi-Wan waren nicht weiter involviert und wurden nach Tythe geschickt, wo sich Dooku aufhielt. Nach einem Gefecht mit der Raumverteidigung drangen sie in den Komplex auf Tythe ein und kämpften mit Kampfdroiden, doch als Dooku die Flucht ergriff, wurde Anakins Zorn so groß, dass die Decke der Halle einstürzte. Nachdem sie sich befreiten, konnten sie gerade noch sehen, wie Dooku von Tythe verschwand.[56] Nach diesem Fehlschlag wurden Anakin und Obi-Wan von Kanzler Palpatine angewiesen, auf Nelvaan nach General Grievous zu suchen, da er sich dort aufhalten sollte. Mit einem Regiment Klonkrieger machten sie sich auf den Weg dorthin. Von einem nelvaanischen Schamanen wurde Anakin im Beisein von Obi-Wan einer rituellen Weihe unterzogen. Alle Männer dieses Stammes wurden von der Techno-Union entführt und sollten zu noch stärkeren Kriegern umgerüstet werden, als sie ohnehin schon waren. Man traf zwar nicht auf Grievous, doch immerhin konnten die Krieger gerettet werden. Tiefer Hass entlud sich Anakin entgegen den fliehenden Wissenschaftlern, sodass er einen von ihnen mit einem Macht-Würgegriff über eine Klippe hielt. Nun erreichte den beiden Jedi die Meldung, dass Coruscant angegriffen wurde, weshalb Skywalker und Kenobi unverzüglich dorthin aufbrachen.[22][57]

Rettung des Obersten Kanzlers

„Ich spüre große Furcht in dir, Skywalker. Du verfügst über Hass, du verfügst über Zorn, doch du benutzt sie nicht.“
— Dooku (Quelle)

Als Anakin und Obi-Wan die Meldung erreichte, dass General Grievous in einem schnellen Manöver eine Invasion auf der republikanischen Zentralwelt Coruscant vollführte und dabei den Obersten Kanzler Palpatine entführte, kehrten die beiden Jedi unverzüglich in den galaktischen Kern zurück. Ihr Ziel war es, den Kanzler zu befreien, noch bevor die konföderierten Streitkräfte sich aus dem Orbit von Coruscant zurückziehen konnten. Für Anakin war diese Mission gleichzeitig eine persönliche Angelegenheit, da Palpatine für ihn eine wichtige Vertrauensperson darstellte, die ihn so akzeptierte wie er war und von dem er viel Zuspruch und Lob erntete. Nachdem sich die beiden Jedi mit ihren Jedi-Abfangjägern einen Weg zu Grievous' Flaggschiff, der Invisible Hand gebahnt hatten, schlugen sie sich mit ihrem Lichtschwert einen Weg in Quartier von Grievous, wo sich nach R2-D2s Recherchen der an einem Stuhl gefesselte Oberste Kanzler aufhalten sollte. Zwar war ihnen bewusst, dass es sich offensichtlich um eine weitere Falle handelte, doch blieb ihnen nichts anderes übrig, als sich dieser zu stellen. Tatsächlich stellte sich im Quartier des Generals heraus, dass es sich um einen Hinterhalt von Graf Dooku handelte, der die beiden Jedi in einen Kampf verwickelte. Vor den Augen Palpatines entbrannte ein Lichtschwertkampf, in dessen Verlauf Obi-Wan von dem Sith-Lord weggeschleudert und unter einem einstürzenden Balkon begraben wurde. Aufgrund der Ungewissheit über den Gesundheitszustand seines früheren Meisters, der Tatsache von Palpatines Gefangenschaft und der ganzen Pein, die die Republik und insbesondere seine Frau Padmé unter Dookus Einfluss ertragen mussten, gab sich Anakin seinem Zorn und seiner Aggression gegenüber dem Sith-Lord hin. Schließlich gelang es ihm, Dooku beide Hände abzuschlagen und dessen Lichtschwert an sich zu reißen. Obwohl sich Anakin darüber im Klaren war, dass es den Prinzipien der Jedi widerstrebte, einen wehrlosen Feind zu töten, enthauptete er den Sith-Lord, nachdem Palpatine es eindringlich von ihm verlangte.[58][16]

Dooku vs Skywalker &amp; Kenobi

Anakin und Obi-Wan kämpfen gegen Dooku.

Den bewusstlosen Obi-Wan auf den Schultern tragend und unter Palpatines Begleitung, begab Anakin zu einem der Turbolifte, um den Hangarbereich zu erreichen, wo bereits R2-D2 auf sie wartete. Durch den Umstand, dass die Invisible Hand von den republikanischen Streitkräften – und insbesonderem dem Carrack-Kreuzer Integrity – kontinuierlich beschossen wurde, versagte schließlich der Schutzschild, was gleichzeitig zu ruckartigen Änderungen der Gravitation führte. Der Schacht des Turbolifts veränderte sich somit zu einem horizontalen Korridor, den Anakin mit dem Kanzler entlang rannte, ehe sich die künstliche Schwerkraft wieder erholte und sich der Korridor wieder in einen Schacht verwandelte. Rechtzeitig gelangten Anakin, Palpatine und Obi-Wan, der inzwischen wieder aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht war, wieder aus dem Schachte, bevor ein hinabstürzender Turbolift sie erfassen konnte. Im Korridor 328 stieß R2-D2 wieder der Gruppe hinzu, die schließlich von einem Strahlenschild festgehalten und von Kampfdroiden zu General Grievous' Kommandobrücke abgeführt wurde. Doch die Jedi wussten sich auch aus dieser Situation zu befreien und während Anakin und Obi-Wan die MagnaWächter von Grievous bekämpften, floh der Droidengeneral selbst mit einer Rettungskapsel aus seinem untergehenden Flaggschiff.[58][16]

Der permanente Beschuss der Integrity führte schließlich zur Zerstörung der Kontrollzellen, sodass das Schiff aus dem Orbit zu fallen und in der Atmosphäre zu verglühen drohte. Da sämtliche Rettungskapseln bereits abgeschossen waren, waren alle Fluchtmöglichkeiten aufgebraucht. Vor diesem Hintergrund entschied sich Anakin dazu, das Steuer zu übernehmen und eine Notlandung in Angriff zu nehmen, während Obi-Wan die Kommunikation übernahm und die angreifenden Schiffe darüber aufklärte, dass die Invisible Hand erobert wurde. Während des Fluges stellte Anakin nicht nur fest, dass die Heckkontrollzellen versagten, sondern sich sogar das komplette Heck vom Mittelteil des Schiffs löste. Nichtsdestotrotz gelang des Anakin, das Wrack auf die Landeplattform eines Industriegebiets von Coruscant zu manövrieren. Anakins wurde als Held gefeiert, denn er hatte nicht nur den Obersten Kanzler gerettet, sondern gleichzeitig mit Dooku die Spitze der Konföderation zerschlagen. Die Tatsache, dass er diese Heldentaten praktisch im Alleingang vollführte, während Obi-Wan bewusstlos und sogar auf seine Hilfe angewiesen war, nährte seinen Eigensinn nur noch.[58][16]

Fall zur Dunklen Seite

Zwischen den Fronten

„Es ist sehr riskant, ihn auf den Kanzler einzusetzen. Ich glaube nicht, dass der Junge das schafft. Ich vertraue ihm nicht.“
— Mace Windu über Anakin (Quelle)

Nach ihrer Ankunft am Landeplatz des Senatsgebäudes wurden Anakin, Obi-Wan und der Oberste Kanzler von einigen anwesenden Delegierten gebührend empfangen. Hinter einer Säule versteckt bemerkte Anakin auch seine Frau Padmé, die er seit seinem Abzug in die äußeren Randgebiet nicht mehr gesehen hatte. Padmé zeigte sich zutiefst besorgt, da sie Gerüchte über den Tod Anakins gehört hatte. Außerdem gestand sie ihrem Mann, dass sie ein Kind von ihm erwartete und bereits kurz vor der Schwangerschaft stand. Während Padmé befürchtete, ihre Ehe mit einem zusätzlichen Kind nicht länger vor der Öffentlichkeit geheim halten zu können, überkam Anakin sogleich Vorfreude auf das Kind, sodass er Versuchte Padmés Sorgen auszureden. Gerade durch Padmés Schwangerschaft wurde Anakins ohnehin großes Verlangen nach friedlicher Zweisamkeit bestärkt. Er zog sogar in Erwägung, nach Kriegsende den Jedi-Orden zu verlassen und sich mit seiner Frau und mit seinem Kind auf Naboo zurückzuziehen. Bald sah sich Anakin jedoch mit einer Vision seiner näheren Zukunft konfrontiert, dernach Padmé bei der Entbindung ihres Kindes sterben würde. Obwohl Padmé diesen Traum als Metapher wertete, zweifelte Anakin nicht an der prophetischen Aussagekraft seiner Vision, zumal sich ähnliche Träume wie der seiner sterbenden Mutter in der Vergangenheit immer bewahrheiteten. Anakin schwor sich, alles daran zu setzen, um die Verwirklichung seines Traumes zu verhindern. So suchte er zunächst ein vertrautes Gespräch mit Meister Yoda auf, in dessen Verlauf Anakin jedoch enttäuscht feststellen musste, dass der Jedi-Großmeister keinen besseren Ratschlag geben konnte, als persönliche Bindungen abzustellen. Anschließend beschloss Anakin die Jedi-Archive aufzusuchen, wo er all das zu finden hoffte, was über prophetische Träume bekannt war, und wie man verhinderte, dass sich solche Prophezeiungen erfüllten. Zu seinem Missfallen waren diese Geheimnisse in Holocrons gespeichert, die seit der Affäre um Lorian Nod streng bewacht in einem geheimen Gewölbe lagerten, das nur Jedi-Meister betreten konnten. Ehe er seinen ehemaligen Meister Obi-Wan um diesen Gefallen bitten konnte, wurde Anakin zu einem Gespräch mit dem Obersten Kanzler zu dessen Büro eingeladen.[58][16]

Im Gespräch mit Anakin brachte Palpatine seine wachsenden Vorbehalte gegenüber dem Jedi-Rat sowie sein Unverständnis zum Ausdruck, dass Anakin trotz seiner neuesten Heldentaten nicht in den Rang eines Meisters erhoben wurde. Der Kanzler gab vor, die Konsequenzen des Rates hinsichtlich eines neuen Gesetzesentwurf, nach dem Palpatine im Rahmen seiner Notstandsvollmachten auch noch die Kontrolle des Jedi-Rates zufallen würde, zu fürchten. Der Senat stimmte diesem Schritt zu, um den Kanzler mit der alleinigen autoritären Kriegsführung zu beauftragen und die Kampfhandlungen zu einem raschen Ende zu begleiten. Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass die Ratsmitglieder diesem Gesetzesentwurf kritisch gegenüberstanden, wurde Anakin von Palpatine zu seinem persönlichen Repräsentanten im Jedi-Rat ernannt. In dieser Funktion sollte Anakin einen Platz im Rat einnehmen und dem Kanzler über sämtliche verdächtige Vorkommnissen Bericht erstatten. Die Ratsmitglieder betrachteten diese Entscheidung des Kanzlers mit großem Argwohn und behaarten darauf, ihre Ratsmitglieder selbst zu ernennen. Nichtsdestotrotz räumten sie Anakin einen zusätzlichen Platz als des Kanzlers Repräsentant im Jedi-Rat ein, doch weigerten sie sich, ihm den Rang und die Privilegien eines Jedi-Meisters zu gewähren. Anakin reagierte aufbrausend – hatte er doch gehofft, als Meister die geheimen Holocrone erforschen zu können und eine Möglichkeit zu finden, Padmé zu retten. Nicht zuletzt sah er sich mit dieser außerordentlichen Maßnahme, dass ein Ratsmitglied nicht gleichzeitig ein Meister war, in seinem Stolz verletzt. Wie Anakin in einem folgenden Gespräch mit Obi-Wan erfuhr, hatte der Rat ihn lediglich als Mitglied akzeptiert, um die Handlungen des Kanzlers zu beobachten und dem Rat vorzutragen. Er erkannte in diesem Auftrag einen Verrat, der sich nicht nur gegen die Republik wandte sondern auch gegen einen jahrelangen Freund und Förderer.[58][16]

„Das Gute hängt vom Blickwinkel des Betrachters ab. Die Sith und die Jedi, Anakin, gleichen sich in fast sämtlichen Belangen – einschließlich ihres Strebens nach größerer Macht.“
— Palpatine (Quelle)

Bei einem Besuch im Galaktischen Opernhaus schilderte Anakin gegenüber Palpatine sein erschüttertes Vertrauensverhältnis zum Rat, woraufhin der Kanzler den Verdacht äußerte, die Ratsmitglieder würden Anakins außergewöhnliche Macht fürchten und ihm deshalb den Rang des Meisters vorenthalten. Anakin hielt dagegen und verwies auf den selbstlosen Charakter und die guten Absichten der Jedi, doch Palpatine erklärte daraufhin, dass das Gute vom Blickwinkel des Betrachters abhinge und dass sich die Sith ebenso wie die Jedi für Stabilität und Ordnung in der Galaxis einsetzten. Zwar blieb Anakin von diesem Vergleich unbeeindruckt, doch war er erstaunt zu erfahren, dass Palpatine um die Legende eines gewissen Darth Plagueis wusste. Dieser Sith-Lord soll in der Lage gewesen sein, die Midi-Chlorianer mithilfe der Dunklen Seite derart zu beeinflussen, um Leben zu erschaffen oder selbiges vor dem Tod zu bewahren, bis er von seinem eigenen Schüler im Schlaf ermordet wurde. Palpatine verdeutlichte, dass ein solcher Sith mit derartigen Fähigkeiten der mächtigste Mann in der Galaxis und darüber hinaus noch relativ unsterblich sein könnte. Es gab Anakin zu denken, als Palpatine erwähnte, dass die Jedi einen solchen Mann mitsamt seines Wissens auslöschen würden – nicht als Strafe für ein Verbrechen sondern alleine aus der Tatsache heraus, dass er ein Sith sei. Gleichzeitig erkannte Anakin, dass er diese Fähigkeit dazu verwenden konnte, um Padmé vor dem Tod zu bewahren und obwohl er nicht wusste, wie er diese Macht finden sollte, erklärte er sich instinktiv dazu bereit, sie zu erlernen – auch wenn die Jedi es missbilligten.[58][16]

Später sollte Anakin einer weiteren Bitte des Obersten Kanzlers nachkommen. Eine Delegation von Senatoren, die die zunehmenden Exekutivrechte des Kanzlers mit Sorge betrachteten und darin die Existenz der Demokratie in Gefahr sahen, hatte ein Treffen mit dem Kanzler anberaumt, um die Notwendigkeit einer diplomatischen Lösung im Krieg zu schildern und mit der Sicherheit einer großangelegten Petition offen einzufordern. Palpatine sah in den Absichten der Senatoren eine Verschwörung, um ihn von seinem Amt zu entfernen. Sein Verdacht ging sogar soweit, dass er das Gerücht anstellte, der Jedi-Rat hätte eine Opposition von Senatoren dazu überredet, eine Kabele zu formen, und diese gegen den Kanzler aufgebracht. Anakin sollte dem Treffen beiwohnen, um mithilfe seiner Jedi-Fähigkeiten die tugendhafte Fassade der Senatoren zu durchbrechen und ihre wahren Absichten aufzudecken. Eine Verwicklung mit dem Jedi-Rat schloss Anakin bis zu dem Zeitpunkt aus, als Palpatine erwähnte, dass Obi-Wan die Residenz von Padmé Amidala zu einer unschicklichen Stunde verlassen hatte. Wie Anakin selbst herausfand, war Obi-Wan kurz vor seiner Abreise nach Utapau tatsächlich im Appartement seiner Frau anwesend gewesen, und zu Anakins Entsetzen war Padmé die Wortführerin der so genannten Delegation der 2000, die sich gegen das Sektorkontrolldekret aussprach und offen die Rückgabe der Notstandsvollmachten an den Senat sowie die Aufnahme von Friedensgesprächen mit der Konföderation einforderte. Für Anakin machte es den Anschein, als hätte Palpatine mit seinem Verdacht richtig gelegen und Padmé hatte sich mitsamt des Jedi-Rates gegen den Kanzler verschworen.[58][16]

Anakin sah sich inmitten eines politischen Machtspiels zwischen dem Jedi-Rat und dem Obersten Kanzler verstrickt, die gegenseitig Ränke schmiedeten. Dabei erkannte er nicht die Verschleierungstaktik und die Saat des Zweifels von Palpatine, der den jungen Jedi immer weiter vom Orden entfremdete und ihn stets seiner größten Sorge – dem Tod Padmés – aussetzte.[58]

Verwandlung in Darth Vader

„Hüte dich vor den Jedi, Anakin! Nur durch mich kannst du jene Macht erlangen, die weit umfangreicher ist als die eines jeden Jedi. Lerne die Dunkle Seite der Macht kennen und du wirst die Möglichkeit besitzen, deine Frau vor dem sicheren Tod zu bewahren.“
— Palpatine (Quelle)
Anakin-Palpatine EGF

Anakin akzeptiert Palpatine als seinen neuen Meister.

Nachdem es Obi-Wan gelungen war, Grievous auf dem Planeten Utapau zu lokalisieren und den Kampf mit ihm aufzunehmen, erhielt Anakin von Mace Windu den Auftrag, diese Nachricht dem Kanzler zu überbringen und dabei auf seine Reaktion zu achten. Der Korun-Meister war sich sicher, dass sich der versteckte Sith-Lord in Anbetracht eines baldigen Siegs der Republik in den Klonkriegern bald zu erkennen geben müsste. Palpatine reagierte jedoch kaum auf diese Botschaft und stattdessen verwickelte er Anakin in ein weiteres Gespräch, das die Verwirrtheit des jungen Jedi noch steigerte. Palpatine äußerte mit sicherer Gewissheit, dass der Jedi-Rat kurz davor stünde, den Kanzler aus seinem Amt zu entbinden, den Senat zu übernehmen und die Kontrolle der Republik an sich zu reißen. Außerdem bezichtigte er alle Befürworter der „Petition der Zweitausend“ als Verräter, die mit dem Jedi-Rat zusammenarbeiteten, um einen Umsturz herbeizuführen. Er forderte Anakins dazu auf, den Verrat zu erkennen und sich seiner Loyalität gegenüber der Republik zu besinnen. Auf Anakins ungläubige Reaktion antwortete Palpatine mit seiner Offenbarung, in Wirklichkeit der gesuchte Sith-Lord Darth Sidious zu sein. Palpatine erklärte, einst der Schüler von Darth Plagueis gewesen zu sein, bis dieser ihm alles beigebracht hatte, was er wusste, und er seinen Schüler im Schlaf ermordete. Demnach wäre er dazu in der Lage, Padmé vor dem Tod zu bewahren, was Anakins entschieden davon abhielt, den Sith-Lord auf der Stelle mit seinem Lichtschwert zu töten. Anakin war ohnehin voller Zweifel, da er bei näherer Betrachtung in Palpatines Handeln keine Böswilligkeit erkennen konnte. Er war ebenso für Frieden und Gerechtigkeit in der Galaxis, er wäre dazu bereit, Padmé zu retten, und nicht zuletzt war er ein jahrelanger Freund, vor dem er sich niemals zu verstellen brauchte – die Jedi würden Palpatine lediglich aufgrund philosophischer Differenzen töten wollen. Nichtsdestotrotz sah sich Anakin außerstande, eine Entscheidung zu treffen, und so übergab er Palpatine dem Jedi-Rat.[58][16]

Während sich Mace Windu, Saesee Tiin, Kit Fisto und Agen Kolar – neben Shaak Ti, die gemeinsam mit Tormeister Jurokk den Jedi-Tempel bewachte, die einzigen auf Coruscant verbliebenen Ratsmitglieder – Palpatine annahmen, um ihn unter Arrest zu stellen, war es Anakin nicht gestattet, sie zu begleiten. Stattdessen begab er sich in die Ratskammer, um dort seine Eindrücke zu verarbeiten, wie Mace Windu es ihm anwies. Während er über Palpatines Worte nachdachte, ging er gleichzeitig eine telepathische Verbindung mit Padmé ein. Aus der Furcht heraus, Palpatine und sein Wissen um die Fähigkeit, den Tod aufzuhalten, könnten von den Jedi-Meistern ausgelöscht werden, eilte er zum Büro den Kanzlers. Als er eintraf, war Palpatine bereits entwaffnet und Mace drohte, den Kanzler zu töten. Anakin sah in Maces Handlungsweise die Befürchtungen von Palpatine bestätigt, dass die Jedi den Kanzler stürzten – nicht, um ihn eines Verbrechens zu bestrafen, sondern alleine aus der Tatsache heraus, dass er ein Sith war. Anakin schlug vor, Palpatine festzunehmen und vor ein Gericht zu stellen, doch dies lehnte Mace entschieden ab. Während der Korun-Meister zu einem tödlichen Hieb ausholte, streckte Anakin sein gezündetes Lichtschwert aus und schlug Mace somit sein Handgelenk mitsamt seiner Waffe ab. Palpatine, der von den Anstrengungen seines Kampfes und den Folgen seiner eigenen Machtblitze völlig deformiert war, sprang auf und schleuderte Mace mit weiteren Blitzen aus dem Fenster seines Büros. Während Anakin sofort begann, reumütig seine Tat anzuzweifeln, erklärte Palpatine, dass er lediglich den Verrat der Jedi aufgehalten hatte und sich seine Loyalität zur Republik eingestand. Anschließend erklärte der Kanzler sämtliche Jedi zu Staatsfeinden, die es zu jagen und zu vernichten galt. Obwohl Anakin noch immer Schwierigkeiten hatte, diese Entwicklung mit seinem Gewissen zu vereinbaren, erschien ihm Palpatines Angebot, sein Schüler zu werden und gemeinsam mit ihm das Geheimnis zu ergründen, Padmé vor dem Tod zu bewahren, als annehmbar. Nicht mehr von dem Gerechtigkeitswillen der Jedi überzeugt, erkannte Anakin keine böswilligen Motive der Sith, denn Palpatine wollte nach wie vor den Krieg beenden und den Frieden wiederherstellen. So akzeptierte er seine neue Identität als „Darth Vader“, dem Sith-Schüler von Palpatine.[58][16]

Erste Taten als Darth Vader

Darth Vader &amp; 501. Legion

Darth Vader zieht mit der 501. Legion in den Jedi-Tempel.

„Ich werde dich nicht verlieren, so wie ich meine Mutter verlor. Ich werde mächtiger werden, als je ein Jedi zu träumen gewagt hat. Und ich habe es für dich getan, um dich zu beschützen.“
— Darth Vader zu seiner Frau Padmé Naberrie (Quelle)

Als erste Maßnahme, um die Klonkriege zu einem raschen Ende zu bringen, befahl Palpatine einen Präventivschlag gegen die Jedi, ehe diese sich an den Senat wenden und einen Bürgerkrieg anzetteln konnten. In der Folge rief er nicht nur die Order 66 aus, die sämtliche Jedi überall in der Galaxis zu Staatsfeinden erklärte und dernach sich auch die Klonkrieger gegen sie wandten, sondern er befahl seinem neuen Schüler, einen Überraschungsangriff gegen den Jedi-Tempel anzuführen. Erst wenn diese Tat vollstreckt sein würde, wäre die Dunkle Seite stark genug in ihm, damit Darth Vader auch die Fähigkeit erlernen könnte, Padmé vor dem Tod zu bewahren. Daraufhin zog Darth Vader als Anführer der 501. Legion in den Tempel, wo er den Auftakt der Großen Jedi-Säuberung zelebrierte. Er tötete sämtliche Jedi, die sich in den heiligen Hallen des Tempels aufhielten, einschließlich den Jünglingen. Sein nächstes Ziel stellte der Planet Mustafar dar, wo sich die Führungsebene der Konföderation zurückgezogen hatte. Dort bereitete Darth Vader dem Separatismus ein endgültiges Ende, indem er mit der Hinrichtung von San Hill, Wat Tambor, Poggle, Shu Mai, Nute Gunray und viele weiteren Unterstützer der Konföderation das Regime vollständig zerschlug. Somit war er es, der die dreijährigen Klonkriege schließlich zu einem Ende brachte und aus seiner Sicht den Frieden in der Galaxis wiederherstellte – immer noch nicht erkennend, dass der Krieg in Wirklichkeit eine Scharade Palpatines wahr, um die Jedi auszulöschen und die Herrschaft an sich zu reißen. Während seiner Mordserien spürte Darth Vader, wie die Dunkle Seite ihn durchflutete und ihn mächtiger werden ließ, sodass er den Gedanken hegte, Palpatine zu stürzen und der mächtigste Mann der Galaxis zu werden, sobald sein Meister ihm das Geheimnis gelehrt hatte, Padmé zu retten.[58]

Darth Vader auf Mustafar

Darth Vader auf Mustafar.

Schließlich bemerkte Darth Vader, dass Padmé auf dem Landedeck vor dem Kontrollzentrum auf Mustafar mit ihrem Naboo Starskiff gelandet war. In einem folgenden Gespräch erfuhr Vader von seiner Frau, dass Obi-Wan ihn verurteilte und behauptete, Jedi-Jünglinge getötet zu haben. Daraufhin beteuerte er, dass Obi-Wan ebenso wie alle anderen Jedi ein Staatsfeind sei, ein Verräter an Kanzler Palpatine und der Republik, und dass er versuche, sie gegen ihn einzunehmen. Padmé war entsetzt, als ihr Mann davon erzählte, dass er diese Gräueltaten nur deshalb vollstreckte, um die Verwirklichung seines Traumes zu verhindern. Ferner brachte er den Plan hervor, Palpatine eines Tages zu stürzen, um selbst über die Galaxis zu herrschen und für Frieden zu sorgen. Doch Padmé brach bei diesen Worten nur in Tränen aus und erwiderte, dass sie sich ihm dieser Sache nicht anschließen könne. Seine maßlose Enttäuschung über die Ablehnung seiner Frau verwandelte sich schlagartig in Wut und Aggression, als Obi-Wan aus dem Starskiff stieg. Vader hegte sofort den Verdacht, dass Padmé ihn verraten hatte und sie Obi-Wan mit nach Mustafar brachte, um ihn zu töten. Er erinnerte sich an die Worte Palpatines und begriff, dass seine Liebe ihn blind machte, sodass er die verräterischen Absichten seiner Frau nicht erahnen konnte. Er griff mit der Macht nach Padmés Kehle und würgte sie bis zur Bewusstlosigkeit. Anschließend stellte er seinen ehemaligen Mentor vor die Wahl, sich seiner Sache anzuschließend und seine Loyalität weiterhin der Republik zu widmen oder als Verräter zu sterben. Obi-Wan versuchte vergeblich, seinen einstmals besten Freund und Padawan von der Lüge in Kenntnis zu setzen, die Palpatine ihm eintrichterte, bis die Situation in einem rasanten Lichtschwertkampf eskalierte.[58]

Obi-Wan vs. Vader

Obi-Wan und Darth Vader duellieren sich.

„Wenn Ihr nicht auf meiner Seite steht, dann seid Ihr mein Feind.“
— Darth Vader zu Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Nach tausenden Stunden im Übungskampf und unzähligen Kämpfen und Schlachten, die sie Seite an Seite bestritten, lieferten sich Darth Vader und Obi-Wan ein erbittertes Duell. Dieses führte Vader zurück in den Kontrollraum, wo er und sein Widersacher die Einrichtung und die Ausrüstung des Komplexes in wilder Konfrontation der Hellen und der Dunklen Seite zerschlugen. Dabei zerstörte Vader auch jene Konsolen, die für die Aufrechterhaltung der Repulsorfelder zuständig waren, die wiederum den Minenkomplex vor ausbrechender Lava schützten. Ohne diesen Schutz drohte die Anlage, aufgrund der unvorhergesehenen Vulkanerruptionen auseinanderzubrechen. Nichtsdestotrotz erstreckte sich der Kampf weiter über den Balkon des Kriegsraums zu einem Stützarm der Lavafilter, der kurz darauf zerbrach und gemeinsam mit den beiden Duellanten den Lavafluss hinabtrieb. Von dort aus schafften sowohl Darth Vader als auch Obi-Wan den Absprung zu einer Schwebeplattform, während sie sich einander zu bekämpfen versuchten. Schließlich erlangte Obi-Wan einen entscheidenden Vorteil, als er ans Ufer des Lavaflusses sprang. Vaders Überheblichkeit, die nicht zuletzt auf seiner Stellung des Auserwählten sondern auch auf Arroganz und Blutgier begründet war, bedeckte seine kämpferische Vorsicht und sein Einschätzungsvermögen, sodass er den Versuch unternahm, über Obi-Wan hinweg zu springen und ihm seine Waffe in den Rücken zu rammen. Allerdings konnte sein ehemaliger Meister diese Attacke mühelos abwehren und Vader beide Beine mitsamt seines linken Armes abschlagen. Schwer verstümmelt und von aufsteigendem Feuer angesengt, brachte es Obi-Wan nicht über sich, seinen ehemaligen Freund zu töten, den er wie einen Bruder geliebt hatte. Stattdessen nahm er Vaders Lichtschwert an sich, wandte sich von ihm ab und überließ sein Schicksal dem Willen der Macht.[58]

Vader-Operation

Darth Vader bekommt seine lebenserhaltende Rüstung angelegt.

Da Palpatine durch die Macht spürte, dass sein Schüler auf Mustafar einer hohen Gefahr ausgesetzt war, begab er sich nach seinem Kampf gegen Meister Yoda unverzüglich dorthin. Vader schwer verstümmelt und mit starken Brandverletzungen vorfindend, ließ er seinen Schüler unverzüglich nach Coruscant ins Imperiale Chirurgische Rekonstruktionszentrum Palpatines transportieren. Dort wurde Darth Vader in einem von Droiden durchgeführten chirurgischen Eingriff mit künstlichen, biomechanischen Gliedern, mit Lungen ersetzenden Mechanismen, optischen Sensoren sowie einem Lebenserhaltungssystem ausgestattet, das Vaders schwer verletzten Körper fortan in eine Rüstung hüllte. Als Darth Vader im Anschluss an die Operation wieder zu Bewusstsein kam, erfuhr er von seinem Meister vom Tod Padmés. Er realisierte, dass er mit seinem Handeln ihren eigenen Tod herbeigeführt hatte. Sein Versuch, zu verhindern, dass seine Vision von der Zukunft Wirklichkeit wurde, bewirkte letztendlich, dass sie Realität gewann. In diesem Moment erkannte er auch die Falle der Dunklen Seite, die Verführung der Sith und was sie mit ihm anstellten. Er hatte nicht nur seine Frau verloren sondern auch seine Menschlichkeit, seine Ideale und Prinzipien, für die er sein Leben lang gekämpft hatte. Was ihn in diesen Momenten blieb, war sein Zorn, der die Kraft der Dunklen Seite in ihm nährte. Es entfuhr ihm ein Schrei seiner Seelenqualen, während er gleichzeitig sämtliche Gerätschaften seiner näheren Umgebung zerstörte.[58][16]

Große Jedi-Säuberung

Aufstieg des Darth Vader

Vader-Palpatine Episode III

Darth Vader an der Seite von Imperator Palpatine.

Auch in der folgenden Zeit kamen Darth Vader immer wieder Gedanken an seine Zeit als Jedi auf, doch wurde er dabei stets vom Zorn und Hass der Dunklen Seite eingeholt. Gleichzeitig setzte er die Studien der dunklen Macht unter seinem Meister fort und lernte einige neue Lektionen. Nichtsdestotrotz machte er sich Gedanken, wie es zu seinem Verhalten, dem Jedi-Orden und seinen Freunden in den Rücken gefallen zu sein, kommen konnte. Außerdem zweifelte er die Fähigkeiten Palpatines an, da dieser offenbar nicht in der Lage war, seine Frau vor dem Tod zu bewahren. Vader begann sogar, Ränke gegen seinen Meister zu schmieden, was er jedoch bald beilegte, als Palpatine ihn offen mit seinem inneren Konflikt konfrontierte. Schließlich gestand er sich ein, dass Palpatine keine Schuld am Tod seiner Frau trug – immerhin war es Vader selbst, der Padmé im Zorn angriff. Viel mehr sollte er sich der dunkle Lord der Tatsache erkenntlich zeigen, dass sein Meister ihn auf Mustafar barg und ihm somit das Leben rettete. Seine alte Identität als Anakin sollte nun endgültig ein Ende finden. Vaders Zorn richtete sich nun gegen Obi-Wan, der einerseits seine Frau gegen ihn aufbrachte und ihn anderseits um seine Menschlichkeit beraubte, und gegen Padmé, die ihm seine Hilfe verweigerte und sich stattdessen auf die Seite der Jedi gesellte. Ihre Schuld an seinem Versagen, ihr veralteter Glauben an den Senat und der Republik und ihrer Treue nach dem toten Glauben an die Helle Seite der Macht, sollten seine Taten rechtfertigen.[59]

Vader-Imperiale

Darth Vader zur Zeit seiner Mission nach Murkhana.

Vier Wochen nach Kriegsende entsandte der Imperator Vader nach Murkhana, da der dunkle Lord hier über einige Klone richten sollte, die sich geweigert hatten, die Order 66 auszuführen. Zudem erteilte Palpatine ihm die Erlaubnis, jeden Jedi zu töten, den er im Verlauf seiner Mission begegnen sollte. Mit Commander Appo und der 501. Sturmtruppenlegion setzte er auf dem Planeten über, wo ihm drei der sechs Jedi, die man nach Murkhana gebracht hatte, gezeigt wurden und wo er die abtrünnigen Klone exekutieren wollte. Als diese jedoch die Flucht ergriffen, stellte sich ihm eine der überlebenden Jedi namens Bol Chatak entgegen, die er jedoch im Kampf mit einer Beschädigung seines linken Unterarms besiegte. Da zwei der Jedi überlebt hatten, startete Vader eine Suchaktion, sodass seine Leute die Dead Ringer fanden, auf der sich jedoch nur einige Sockenpuppen befanden. Roan Shryne und Olee Starstone gelang die Flucht, weshalb Vader befahl, die Berechnungen der Fluchtvektoren wieder zu löschen. Wenn die Jedi verschwinden wollten, dann sollten sie es ruhig tun. Nach seiner Rückkehr nach Coruscant schickte Imperator Palpatine seinen Schüler, trotz Vaders Zweifel, was seine neue Rolle als Vollstrecker anbelangte, in den Jedi-Tempel, um ihn noch einmal an seine Taten zu erinnern. Armand Isard, Chef des Geheimdienstes, berichtete hier, dass Jedi sich vom Jaguada-System aus in den Tempelcomputer einklinken wollten. Da sie den Sender von Meisterin Chatak benutzten, wusste Vader, dass es sich um Shryne und Starstone handelte, und er wies die Garnison auf Jaguada an, sich der Jedi anzunehmen. Diesen gelang jedoch rechtzeitig wieder die Flucht, weshalb die Suche wieder von vorne begann. Sidious entsandte seinen Schüler nun nach Alderaan, wo er den abtrünnigen Senator Fang Zar verhaften sollte. In Aldera traf er sich mit Bail Organa, der ihm versprach, ein Treffen mit Zar zu arrangieren, doch es wurde gemeldet, dass der Senator die Flucht ergreifen wollte. Vader verfolgte ihn und konnte ihn, kurz bevor er das Fluchtschiff erreichte, mit einem Schwertwurf töten.[59]

Palpatine berichtete nach seiner Rückkehr auf Coruscant, dass Shryne und Starstone, die bereits bei dem Geschehnissen auf Alderaan beteiligt waren, sich nach Kashyyyk begaben und Vader ebenfalls dorthin reisen sollte, um sich der Sache endgültig anzunehmen. Der dunkle Lord traf sich mit Wilhuff Tarkin, der ihm den Vorschlag machte, bei der Suche nach den Jedi und der Gefangennahme von Wookiees auf Kashyyyk zusammen zu arbeiten. Vader befahl, Truppen in die großen Bevölkerungszentren zu schicken und mit einem Abfangkreuzer Schiffe an der Flucht zu hindern. Ein Bombardement lehnte er anfangs ab, doch als er sich zum Planeten begab, wurde von starken Widerständen berichtet, weshalb er dem Vorschlag zustimme. In Kachirho, das als letztes bombardiert werden sollte, stellt er sich Shryne und seinen Getreuen entgegen und konnte einige von ihnen töten, wobei auch Starstone und ein paar anderen die Flucht gelang. Bevor er Shryne niederstreckte, weihte er ihn in sein Geheimnis ein, dass er Anakin Skywalker und damit der Auserwählte war, auf den viele ihre Hoffnungen gesetzt hatten.[59]

Blutgier nach Jedi

Jedi-Säuberung

Darth Vader während seines Kampfes auf Kessel.

„Hier geht es nicht um Jedi. Hier geht es um Euren früheren Meister Obi-Wan Kenobi. Ihr wollt Euch an ihm rächen, für das Leid, das er Euch angetan hat.“
— Palpatine zu Darth Vader (Quelle)

Darth Vader unterstützte seinen Meister maßgeblich bei seinem Vorhaben, die Jedi zu jagen und zu vernichten. Aufgrund persönlicher Rachegelüste schenkte Darth Vader dieser Aufgabe jedoch zuweilen mehr Aufmerksamkeit, als es Palpatine lieb war. Der dunkle Lord war besessen darauf, Obi-Wan Kenobi zu finden, um sich an ihm zu rächen. Als es Vader gelang, den Jedi Dama Montalvo gefangen zu nehmen, unterzog er ihn eine Folter, um dadurch Obi-Wans Aufenthaltsort in Erfahrung zu bringen. Da sich der Jedi jedoch als wenig hilfreich erwies, tötete Vader ihn im Zorn. Palpatine, der die Szene beobachtete, erklärte, dass die Jedi keine Gefahr mehr für das Imperium darstellten, denn immerhin war ihr Orden zerschlagen und einige führerlose Anhänger quer in der Galaxis verstreut. Nichtsdestotrotz ging Vader kurz darauf einem weiteren Hinweis nach, dem nach sich Obi-Wan gemeinsam mit einer Gruppe von Jedi nach Kessel zurückgezogen haben sollte. Der dunkle Lord ahnte nicht, dass es sich hierbei um eine Falle von Shadday Potkin handelte, die dem Imperium entsprechende Informationen hatte durchsickern lassen, um Darth Vader nach Kessel zu locken und um ihn dann im Kampf zu töten. Im Kampf gegen die achtköpfige Jedi-Gruppe erwies sich Vader zwar als mächtiger Sith, doch drohte er letztendlich, an der Überzahl seiner Angreifer zu scheitern. Von den Jedi waren immer noch Tsui Choi, Roblio Darté und Jastus Farr, als Vader mit einem, durch die Macht hervorgerufenen Steinschlag, in die Knie gezwungen werden konnte. In diesem Moment traf jedoch überraschend die 501. Sturmtruppenlegion ein, die die überlebenden Jedi in einem kurzen Feuergefecht tötete. Mit schweren Beschädigungen an seiner Rüstung und der Atemmaske sowie einer abgeschlagenen Armprothese kehrte der dunkle Lord nach Coruscant zurück.[60]

Der Konkurrent Malorum

„Muss ich Euch erneut an Eure Unwichtigkeit erinnern?“
— Darth Vader zu Malorum (Quelle)

Ungefähr ein Jahr nach dem Ende der Klonkriege wurde ein neuer Inquisitor von Imperator Palpatine ernannt: Malorum. Dieser Mann stellte Ermittlungen über die frühere Identität Vaders an, mit dem Ziel, dessen Platz einzunehmen. Kurz bevor die Sicherheitsaufzeichnungen des Jedi-Tempels gelöscht wurden, sah er in einem Hologramm, wie Palpatine Anakin Skywalker als „Darth Vader“ ansprach. So war er einer der Wenigen, die über Vaders frühere Identität im Klaren waren. Des Weiteren wusste er, dass die frühere Senatorin Amidala seine Ehefrau gewesen war und dass sie schwanger gewesen war. Jedoch war er sich nicht sicher, ob das Kind lebend zur Welt kam. Malorum hatte inzwischen sein Büro in Yodas ehemaligen Wohnräumen im Jedi-Tempel eingerichtet. Er verbreitete zusammen mit Vader das Gerücht, dass sich im Tempel gefangene Jedi aufhielten. So wollten sie erreichen, dass andere Jedi sich dorthin begaben und versuchten, ihre Ordensbrüder zu befreien. Jedoch erwartete sie eine Garnison Sturmtruppen, die sie gefangen nahm.[61][62]

Im selben Jahr stattete Vader Malorum einen Überraschungsbesuch ab. Der dunkle Lord wollte dem übereifrigen Inquisitor, dem er stets mit Verachtung begegnete, seine Präsenz und Macht demonstrieren. Als er den Tempel betrat, wunderte er sich, warum überall Soldaten patrouillierten. Malorum gab zu, dass zwei Eindringlinge den Tempel betreten hatten und einer von ihnen ein Lichtschwert trug. Vader war zufrieden, dass die Gerüchte ihre Wirkung nicht verfehlten; er wies dem Inquisitor an, die Eindringlinge zu schnappen, da sie sonst von keinem Nutzen wären. Trotzdem war Vader verärgert, dass Malorum seinem Befehl, Coruscants Widerstandsnester auszumerzen, nicht nachgegangen war. Dieser entgegnete verzweifelt, dass er dazu fähig sei. Mit dem nicht ernst gemeinten Befehl, den Tempel in die Luft zu sprengen, um so die Eindringlinge loszuwerden, brachte Vader Malorum dazu, zu sagen, dass dabei seine wertvollen Aufzeichnungen verloren gingen. Vader warf ihm daraufhin vor, dass er gegen die Vorschriften des Imperators verstoße, wenn er Daten zurückhielt und wollte wissen, um welche Daten es sich handle. Malorum erwähnte Nachforschungen über Polis Massa; das brachte den Sith-Lord so in Rage, dass er begann, seinen Gesprächspartner durch die Macht zu würgen. Dabei wirbelten Gegenstände durch den Raum und die Wände begannen zu bersten. Dabei kamen die zwei Eindringlinge zum Vorschein, die sich hinter der Wand versteckt hatten. Vader unternahm jedoch nichts gegen sie, um Malorum zu demütigen und weil er überzeugt war, dass die Sicherheitskräfte sie schnappen würden.[61]

Später konnte Malorum einen der Eindringlinge festnehmen: Ferus Olin. Er wollte nähere Informationen über weitere Jedi erhalten, doch Olin sagte nichts. Er schickte ihn auf eine Gefängniswelt, wo er exekutiert würde, falls er die Aussage weiterhin verweigerte. Jedoch konnte Olin aus dem Gefängnis fliehen. In der Zwischenzeit stellte Malorum weitere Nachforschungen über die verstorbene Padmé Naberrie und ihr Kind auf Naboo an. Er fand heraus, dass ihr Kind lebte. So erhoffte er sich weitere Druckmittel gegen Vader. Er konnte diese Informationen jedoch nicht weitergeben, weil er von Ferus Olin in einem Duell getötet wurde. Vader hatte sich damit seines Rivalen entledigt.[61][62]

Mit Ferus Olin auf Samaria

Palpatine: „Ihr müsst die Sitation unter Kontrolle bringen. Samaria muss uns gehören.“
Darth Vader: „Es wird geschehen, Meister.“
— Palpatine und Vader (Quelle)

Nachdem Ferus Olin Inquisitor Malorum auf Naboo besiegt hatte, rief Palpatine ihn zu einer angeblich unverbindlichen Bitte in sein Büro auf Coruscant. Der Imperator bat ihn, sich zu dem Planeten Samaria zu begeben, um die dortigen Computersysteme von einem hartnäckigen Virus zu befreien und den Saboteur ausfindig zu machen. Da der Wüstenplanet Samaria vollkommen von den Computersystemen abhängig war und außerdem einen strategischen Nutzen für das Imperium darstellte, wollte Palpatine dieses Problem so schnell wie möglich beseitigt wissen. Olin lehnte zunächst ab. Doch als Palpatine drohte, seine gefangenen Freunde Roan Lands und Dona Telamark exekutieren zu lassen, falls er nicht kooperierte, begab er sich nach Samaria, um den dortigen imperialen Berater, Bog Divinian, zu unterstützen. [63]

Einige Tage später wurde Vader persönlich in das Büro seines Meisters gerufen. Palpatine erörterte, dass die Vorgänge auf Samaria nicht gut liefen. Vader verwunderte dies nicht, zumal Bog Divinian für die Operation angesetzt worden war. Sein Meister sprach ihn daraufhin auf das Projekt Senator Sauros an, machtsensitive Kinder auf die Militär-Akademien zu schicken. Vader äußerte sein Missfallen über dieses Projekt, aus Angst erneut mit seiner Vergangenheit konfrontiert zu werden und weil er wusste, dass Sauro ein Komplott gegen ihn schmiedete. Palpatine versicherte seinem Schüler, dass wenn ihm unwohl bei dieser Sache wäre, könne er Sauro aufhalten. Jedoch überließ er ihm die Wahl des Zeitpunktes. Am Ende des Gesprächs ordnete er Vader an, sich nach Samaria zu begeben und die Vorgänge wieder unter Kontrolle zu bringen. Und auch mit der Absicht, ihn auf die Probe zu stellen: Die Konfrontation mit seiner Vergangenheit – verkörpert durch Ferus Olin. [63]

Auf Samaria angekommen, hatte Darth Vader wenig Schwierigkeiten, den Saboteur der Computersysteme ausfindig zu machen. Begleitet von mehreren Schwadronen Sturmtruppen und Suchdroiden, leitete er persönlich die Durchsuchung eines Wohnkomplexes. Der Saboteur konnte dennoch entkommen. Später stieß Ferus Olin auf ihn. Vader teilte ihm mit, dass einige Sturmtruppen und Droiden zerstört worden waren und dass Lichtschwerter beteiligt gewesen waren. Das ließ darauf schließen, dass der Saboteur Hilfe hatte. Ferus zeigte sich ahnungslos, obwohl Vader vermutete, dass er dem Saboteur zur Flucht verholfen hatte – was auch so war. Vader fragte außerdem, ob er den Namen des Saboteurs herausgefunden hatte. Ferus nannte den Namen „Quintus Farel“; Vader entgegnete unverzüglich, dass dies ein Pseudonym sei. Vader entwickelte einen großen Zorn gegenüber Olin, doch durfte er ihm nichts antun, da er unter dem Schutz des Imperators stand. Er fragte sich später, warum sein Meister Olin engagiert hatte. Ihm wurde schnell klar, dass Olin in der Lage wäre, zu einem Sith-Schüler ausgebildet zu werden und – bedingt durch Vaders beträchtliche Verletzungen – zu höherer Macht aufsteigen könnte als er selbst. Ihm wurde klar, dass augenblicklich nicht Sano Sauro sein Problem war, sondern Ferus Olin. [63]

Wenig später besuchte Imperator Palpatine persönlich den Planeten, um einer Preisverleihung an Bog Divinian beizuwohnen. Zu Vaders Ärgernis wandte er sich nach seinem Eintreffen nicht direckt ihm zu, sondern Ferus Olin. Palpatine lobte den ehemaligen belassanischen Helden für seine Effiziens, die er an den Tag gelegt hatte und bezichtigte indirekt Vader, bei der Festnahme des Saboteurs versagt zu haben. Des Weiteren befahl er Olin, Kontakt mit der samarischen Widerstandsbewegung aufzunehmen und ihr eine Amnestie zu gewähren, falls sie sich selbst auflösten. Und er sollte nur ihm persönlich Bericht erstatten – eine Ehre, die sonst nur Vader zuteil kam. Nachdem Olin die Widerstandsgruppe kontaktiert hatte, rief Vader ihn zu sich. Er verlangte einen Bericht über den Widerstand; Olin jedoch wollte ihm diesen nicht geben. Daraufhin drohte ihm Vader, was ihm jedoch nicht gelang und auch überraschte. Bevor er Olin fortschickte, ließ er die Bemerkung »Ich kenne Euch« fallen, aber sich dann korrigierte, dass Olin durchschaubar sei. Dieser vermutete nach dieser Bemerkung, dass Vader ein gefallener Jedi sein könnte. Wenig später, als Bog Divinian offiziell zu Samarias Regenten ernannt worden war, ordnete der Dunkle Lord die Invasion von Samarias Nachbarplaneten Rosha an. Er ging mit einer Holonet-Nachricht über die Invasion an seinen Widersacher Olin, der entsetzt feststellen musste, dass das Imperium nicht vorhatte, Samaria zu erobern, sondern Rosha; dies führte ihm vor Augen, dass er versagt hatte. Danach verließen Vader und Olin den Planeten. [64]

Unternehmen auf Bellassa

„Ich habe ein Team aus den besten Wissenschaftlern der Galaxis zusammengestellt. Diejenigen, die nicht mit uns zusammenarbeiten wollten, konnten wir überreden.“
— Vader zu Palpatine (Quelle)

Kurz nach der Invasion Roshas machte sich Vader, zusammen mit Ferus Olin, auf den Weg nach Bellassa – dem Planeten, auf dem Olin als Held des Widerstands gegolten hatte. Während des Flugs suchte er gezielt Kontakt zu Olin, um ihn aus der Fassung zu bringen. Vor der Ankunft auf dem Planeten empfingen er und Olin eine Holo-Botschaft des Imperators, der vor allem Olin den Zweck der Reise genauer erläuterte. Er sollte Vader bei der Umrüstung der bellassanischen Fabriken hin zu Kommunikations- und Infrastrukturgütern helfen. Dabei würde das Holonet laufend Bericht erstatten. Die Unterredung wurde durch einen kleineren Angriff bellassanischer Widerständler auf das Schiff gestört. Vader unterbrach die Unterredung und begab sich – in Begleitung Olins – auf die Brücke. Das Schiff wurde von zwei alten V-Flügel Sternjägern umkreist; Vader ordnete deren Abschuss an und führte anschließend alleine das Gespräch mit Palpatine fort: Sein Meister erläuterte, dass Ferus Olin der Schlüssel zu Bellassas Unterwerfung sei und dies als mahnendes Beispiel für andere aufsässige Welten dienen würde. Gleichzeitig würde der Planet mit dem Industrieprojekt wichtige Infrastruktur für den Bau des Todessterns liefern; daher würde Gouverneur Tarkin Vader assistieren. Anschließend erkundigte er sich über die Fortschritte des Geheimprojekts Twilight. Vader sagte, dass es erst schleppend lief, aber es nun Fortschritte gäbe und er überzeugt sei, dass sein Agent gute Arbeit leisten würde. Zum Ende des Gesprächs legte Palpatine seinem Schüler nahe, Ferus Olin noch ein wenig länger in die Arbeit einzubeziehen, da er noch nützlich sei. Vader war darüber zwar nicht erfreut, doch widersprach er nicht. Stattdessen wollte er auf Bellassa einen Weg finden, seinen Rivalen loszuwerden. [65]

Auf dem Planeten angekommen, gab Vader angereisten Wissenschaftlern aus der gesamten Galaxis Anweisungen, wie sie zu arbeiten haben; dabei teilte er ihnen nicht den genauen Grund ihrer Arbeit mit, sondern nur, dass sie inovative Lösungen für Probleme finden sollten.
Ferus Olin hatte inzwischen, zusammen mit Roan Lands, der Wissenschaftlerin Amie Antin und Trever Flume, einen Plan entwickelt, in das Hauptquartier der Imperialen auf Bellassa einzudringen, um an geheime Informationen zu gelangen. Sie konnten herausfinden, dass das Imperium ein großangelegtes Projekt namens Twilight auf Despayre, einer Strafkolonie im Outer-Rim, in die Wege geleitet hatte. Vader blieb dieser Einbruch nicht unbemerkt. Er war sich sicher, dass der Hausmeister der Anlage ihnen den Weg geebnet hatte. Als dieser ihm keine Informationen lieferte, brachte Vader ihn um. Anschließend konnte er Roan Lands und Amie Antin festhalten. Kurz darauf stieß Olin zu ihm. Er versuchte, Vader glaubend zu machen, er würde die Gefangenen abführen; der dunkle Lord hatte jedoch Roan Lands, Ferus' ehemaligen Partner längst erkannt. In einem plötzlichen Satz durchbohrte er Lands mit seinem Lichtschwert, sodass er starb. Olin geriet dabei so in Rage, dass er Vader mit seinem Lichtschwert angriff. Für den Sith-Lord war es jedoch ein Leichtes, seinen Rivalen zu entwaffnen und festnehmen zu lassen. Um ihn zusätzlich zu erniedrigen, ließ er Olin sein Lichtschwert mitnehmen – als Zeichen seines Versagens. [65]

Als Olin später in einer Gefängniszelle verweilte, wurde er von Palpatine persönlich besucht. Der Imperator gab zu erkennen, dass alleine der Umstand, dass Olin Vader attakiert hatte, Grund genug für eine Exekution wäre. Jedoch war er der Meinung, dass sein Schüler desöfteren seine Kompetenzen überschreite – wie bei der Tötung Roan Lands. Deshalb ließ Palpatine Gnade vor Recht ergehen und wollte Olin als Gegenelement zu Vader einsetzen. Er erörterte Olin, dass er durch seine Ausbildung in den Wegen der Dunklen Seite der Macht sehr mächtig werden könnte – vielleicht mächtiger als Vader. Als ersten Schritt unterstellte er Olin die Inquisitoren, um auf die Suche nach verbliebenen Jedi zu gehen. Von den Rachegelüsten gegenüber dem Mörder seines langjährigen Freundes getrieben, stimmte Olin Palpatines Angebot zu. [65]

Erinnerungen an die Vergangenheit

Als er von der Freilassung Olins erfuhr, war Vader verärgert. Olin war nicht aufgrund seiner selbst für ihn zu einem ersten Problem geworden, sondern wegen den Erinnerungen, die er in ihm weckte. Zusätzlich wurde der Dunkle Lord seit einiger Zeit von Albträumen heimgesucht: Er hörte die Stimme Padmés, ganz gleich ob er wach war oder schlief. Auf der Suche nach einer Lösung für seine Albträume hörte er von dem Projekt der einst kriminellen Ärztin Jenna Zan Arbor. Sie forschte an einem Medikament, das bestimmte Gedächtniszeiträume löschen konnte – so als ob man jene Zeit nie erlebt hätte. Vader wollte das Mittel bei sich selbst anwenden, um so die Erinnerungen aus seiner Vergangenheit endgültig zu verbannen. Daher traf er sich in den Bergen Bellassas mit Zan Arbor, um die Bedingungen auszuhandeln. Sie stellte neben finanziellen auch zahlreiche weitere Forderungen, die der Sith-Lord jedoch akzeptierte. Zusätzlich sollte er nach geeigneten Testpersonen suchen, bevorzugt Kinder. Daher wandte sich Vader an Sano Sauro, dem Leiter der Imperialen Marineakademie; er sollte nach geeigneten Rekruten für das Projekt suchen. Bog Divinian, dem das Vorhaben nicht unbekannt blieb, schlug seinen Sohn Lune vor, in der Hoffnung, sich so Vorteile bei Vader erschleichen zu können. Erst als er die Details des Projekts erfuhr, wurde Bogs Haltung ablehnend. Vader konnte ihn jedoch überzeugen, indem er vorschlug, die Gedanken an Lunes Mutter Astri Oddo – Bogs Ex-Frau – zu löschen. Bevor die Prozedur an Lune vorgenommen werden konnte, gelang es Ferus Olin und Trever Flume, ihn aus dem Gebäude zu schaffen und zu fliehen. [66]

Wenige Tage später wurde Vader in das Büro seines Meisters gerufen. Palpatine befahl ihm, sich nach Alderaan zu begeben und Bail Organa in das Geheimprojekt Twilight einzubinden. Der Senator provozierte im Senat eine anti-imperiale Stimmung und des Weiteren wehrten sich die Alderaaner gegen die Einseztung eines Gouverneurs; Vader sollte nun alles für dessen endgültige Amtseinführung vorbereiten. Palpatine machte seinen Schüler ebenfalls darauf aufmerksam, dass sich Ferus Olin bereits auf Alderaan befände und sich ihre Wege sicher kreuzen würden. Vader zweifelte dessen Loyalität an, jedoch entgegnete Palpatine, dass er genauso handeln würde, wie er es vorrausgesehen hatte. Auf Alderaan angekommen, begab sich Vader zum königlichen Palast der Hauptstadt Aldera. Noch bevor er den Eingang erreichte, begegnete er Olin. Er sagte, dass seine Ermittlungen über das machtsensitive Kleinkind gut liefen und dass seine nächste Station ihn nach Mustafar führen würden. Diese Bemerkung traf den Dunklen Lord wie ein Stich ins Herz – er fragte sich, was Olin über ihn wusste. Anschließend traf er auf Bail Organa, dem er mit Verhaftung drohte, falls er seinen Protest gegen die Einsetzung des Gouverneurs weiterhin betrieb. Nachdem der Senator versucht hatte, ihn davon abzubringen, teilte Vader ihm mit, dass der Gouverneur in zwei Tagen eintreffen würde. Daraufhin verließ er den Palast und flog zurück nach Coruscant, um sich bei der Ärztin Jenna Zan Arbor über die Fortschritte des Erinnerungsmedikaments zu erkundigen. Er traf sie im Turbolift ihres Appartements; er verlangte die Lieferung des Medikaments bis Ende des Monats. Zan Arbor entgegnete, dass weitere Versuche an Testpersonen von Nöten seien, Vader war jedoch der Ansicht, dass genügend Test durchgeführt worden seien und teilte ihr mit, dass er am nächsten Tag wiederkäme. [67]

„Überall gibt es Widerstand. Es ist an uns zu entscheiden, wann und wo wir ihn zerschlagen werden. Ihr habt diesen Leuten einen nutzlosen Sieg verschafft.“
— Darth Vader zu Ferus Olin (Quelle)

Nachdem er das Gebäude verlassen hatte, empfing er eine Nachricht von Palpatine. Vader lieferte ihm einen Bericht über die Fortschritte von Twilight und über die Ankunft des Gouverneurs am morgigen Tag. Sein Meister war zufrieden und verlangte von ihm, dass er sich wieder nach Alderaan begeben sollte. Um die Ernennung eines Gouverneurs zu rechtfertigen, hatte Vader dem imperialen Spion Dartan Ziemba angeordnet, heimlich Waffen in den Marktbuden Alderas zu verstecken, die dann in einer inzenierten Durchsuchung gefunden werden sollten. Jedoch hatten die Alderaaner, mit Hilfe von Ferus Olin, diese Waffen rechtzeitig wegbringen lassen. Am Tag der Ankunft des Gouverneurs wartete Vader an der Landeplattform. Der Imperator persönlich erschien zusammen mit dem Gouverneur und ganzen Schwadronen Sturmtruppen, die wohl einen Kampf erwarteten. Der kleine Gouverneur ordnete zugleich die Durchsuchung des Marktes an, fand jedoch nichts. Diese Schmach wurde von der Presse live in die übrigen Kernwelten übertragen. Palpatine stieß wütend zu seinem Schüler und Ferus Olin, dem er seine Zufriedenheit über dessen Arbeit mitteilte. Gegenüber Vader bekundete er die Notwendigkeit, dass dieser einen Stellvertreter benötigte – und zwar Ferus Olin. [67]

Ausführung der Operation Twilight

„Du weißt also, wer ich war. Und du denkst, dass das für mich einen Unterschied macht? Anakin Skywalker ist tot!“
— Darth Vader zu Ferus Olin in ihrem finalen Duell (Quelle)

Nachdem Vader Alderaan wieder verlassen hatte, begab er sich zum Wohnturm 500 Republica, um bei Zan Arbor das Erinnerungsmedikament in Empfang zu nehmen. Ohne die bedrückenden Erinnerungen an Padmé, so hoffte er, würde er stärker werden. Als er dann in das Appartement der Ärztin eintrat, fand er sie in einem wirren Zustand vor. Sie konnte sich an nichts mehr erinnern, sie erkannte nicht einmal mehr Vader. In einem Anflug von Zorn und Hass tötete der Dunkle Lord die verrückt gewordene Ärztin. Anschließend begab er sich zu dem Planeten Revery, um sich mit seiner Agentin Eve Yarrow in deren Privatresidenz zu treffen. Zu seinem Missfallen stellte er fest, dass sie nicht dort war. Er setzte sich mit Palpatine in Kontakt, der voller Sorge war, Twilight abbrechen zu müssen. Vader versicherte ihm jedoch, dass das Projekt bereits liefe und dass es an der Zeit sei, „den Maulwurf zu wecken“ und den Notfallübergabepunkt zu prüfen. Dieser Übergabepunnkt befand sich im ehemaligen Jedi-Tempel, genauer im Karten-Archiv. Yarrow hatte die Nachricht hinterlassen, dass sie keine Koordinaten der geheimen Asteroidenbasis herausfinden konnte, jedoch hatte sie zwei der drei Schiffe, die die Anführer der Widerstandsgruppen dorthin bringen sollten, mit Peilsendern ausgestattet. [68]

Ferus Olin war ebenfalls zum Jedi-Tempel gekommen, um diese Nachricht abzufangen. Nachdem er sie gelesen hatte, traf Vader auf ihn. Es entbrandte ein Duell auf Leben und Tod. Olin wusste von Vaders früherer Identität und konfrontierte seinen Gegener damit, um seinen eigenen Zorn zu nähren. Vader ließ sich immer mehr von seinem Hass übermannen, bis Olin schließlich den Tod Padmés einwarf. Dies versetzte den Sith-Lord so in Rage, dass er seinen Gegner mit Gegenständen aus dem Raum bewarf. Letztendlich ging Vader als Sieger aus dem Duell hervor. Er würgte Olin mit Hilfe der Macht und ließ ihn im Tempel liegen, sich sicher, dass er sterben würde. [68]

Vaders Verbindungsmann auf der Asteroidenbasis Toma, auch Maulwurf genannt, hatte dafür gesorgt, dass der Peilsender aktiviert war und dass alle Transportmöglichkeiten zerstört worden waren. Auf dieser Basis hatten Ferus Olin und seine Freunde etliche Anführer von Widerstandszellen der gesamten Galaxis versammelt, um eine gemeinsame Vorgehensweise zu besprechen. Dies war die perfekte Gelegenheit für das Imperium, alle auf einen Schlag auszuradieren. Vader befand sich an Bord eines modifizierten Sternzerstörers, auf dem eine Superwaffe – ein Prototyp des Superlasers – angebracht worden war. Als der Sternzerstörer sein Ziel erreicht hatte, gab er sofort den Feuerbefehl. Daraufhin verwandelte sich der Asteroid in ein Trümmerfeld. Wenig später fand er sich im Büro seines Meisters auf Coruscant wieder. Palpatine zeigte sich erfreut über den zweifachen Erfolg: Zum einen waren die Köpfe des Widerstands ausgeschaltet und zum anderen hatte die neue Superwaffe funktioniert. Dennoch gab er seinem Schüler zu verstehen, dass er den Test, den er ihm auferlegt hatte, nicht bestanden hatte. Vader verstand dies nicht und entgegnete, dass er sowohl den Widerstand als auch Olin vernichtet hatte. Palpatine meinte, dass Vader mit seiner Vergangenheit nicht abgeschlossen hätte; er konnte Anakin Skywalkers Gefühle und Erinnerungen nicht hinter sich lassen. Er versicherte seinem Meister, dass er „Anakin eliminieren“ würde. Dieser sagte ihm noch, bevor er ging, dass er andernfalls eine Enttäuschung für ihn sei – ganz gleich, wie nützlich er wäre. [68]


Im Jahre 7 VSY gab es eine schwerwiegende Tragödie auf dem Planeten Falleen. Ein Forschungsprojekt mit einer biologischen Waffe scheiterte an einem Unfall, bei dem große Flächen verseucht wurden. Da der Virus hochansteckend war, ordnete Vader die Bombardierung des Bereichs an, um die Opfer so gering wie möglich zu halten. Dabei starben nahezu 200.000 Falleen, darunter auch die Familie Prinz Xizors. Als Anführer der Schwarzen Sonne entwickelte Xizor tiefen Hass auf Vader und führte einen persönlichen Rachefeldzug gegen Darth Vader. [69]

Galaktischer Bürgerkrieg

Jagd auf die Todesstern-Baupläne

Obwohl Darth Vader dem gesamten Todesstern-Projekt von Großmoff Tarkin verächtlich gegenüberstand, war sich der Dunkle Lord um dessen Wichtigkeit als unbarmherziges Werkzeug bewusst, um jeglichen Widerstand gegen das Imperium bereits im Keim zu ersticken – einschließlich der Bedrohung durch die Rebellen-Allianz. Im Vergleich zu den Fähigkeiten, die ihm die Dunkle Seite der Macht verlieh, hielt Vader die technischen Errungenschaften des Gouverneurs für unbedeutend. Da es während der Bauarbeiten immer wieder zu Rückschlägen durch Unfälle oder Sabotage kam, wurde Vader vom Imperator losgeschickt, um Tarkin das Missfallen Palpatines über die permanenten Verzögerungen zum Ausdruck zu bringen und um außerdem nachdrücklich darauf zu drängen, dass der Großmoff künftig vorsorgende Präventivmaßnahmen ergreifen sollte, um derartige Pannen an seinem Lieblingsprojekt zu vermeiden. So begab sich Vader mit seinem Imperium-Klasse Sternzerstörer Devastator ins Horuz-System, wo im Orbit von Despayre der Todesstern gebaut wurde. Bei seiner Ankunft führte der Großmoff ihn in der Baustelle herum, wobei Vader mithilfe der Macht die Gedanken der umgebenden Personen zu lesen versuchte. Jedoch konnte er nur Teela Kaarz' Gedanken nicht erreichen, da die Mirialanerin über einen starken Geist verfügte und seinen mentalen Blick abwehren konnte. Davon überrascht nickte er ihr nur zu und wandte sich wieder dem Großmoff zu. Vader verhörte nun einen Verdächtigen und wie er feststellte, war der Mann zwar unschuldig, doch er tötete ihn trotzdem, um ein Exempel zu statuieren. Wie sich herausstellte sorgte Vaders alleinige Anwesenheit und Machtdemonstration dafür, dass die Bauarbeiten auch nach der Abreise des Dunklen Lords mit erhöhter Effizienz fortgesetzt wurden.[70]

Darth Vader-Tantive IV

Darth Vader erobert die Tantive IV.

Wie Darth Vader später erfuhr, waren Kopien der Konstruktionspläne des Todessterns zu einer imperialen Forschungseinrichtung inmitten der Stadt Trid nach Danuta geschickt worden, wo sie daraufhin von dem Rebellen-Spion Kyle Katarn, ein imperiale Deserteur, dessen Freund in der Anlage als imperialer Offizier tätig war, aufgegriffen wurden. Anschließend hatte das Rote-Hand-Geschwader der Rebellen-Allianz unter der Führung von Bria Tharen noch das imperiale Informationszentrum auf Toprawa überfallen, wo sie sich Zugriff auf die imperiale Nachrichtenübermittlung verschafften, weitere Blaupausen der Kampfstation herausfilterten und die lückenhafte Datenmatrix von Kyle Katarn somit komplettierten. Zwar konnte Vader Katarns Zugriff nicht aufhalten, doch versuchte er, den Überfall auf Toprawa mit allen Mitteln zu unterbinden. Der Imperator ließ ihn bei dieser Operation freie Hand, sodass der Dunkle Lord nach Gutdünken gegen die Rebellen vorgehen konnte und kurzerhand die gesamte Sendestation zerstören ließ. Außerdem bestand er nicht darauf, Piloten des Rote-Hand-Geschwaders gefangen zu nehmen, weshalb die Imperialen ihre Widersacher überrollten und letztendlich vollständig vernichteten. Zu Vaders Missfallen waren die Konstruktionspläne jedoch an den corellianischen Blockadebrecher Tantive IV weitergegeben worden, der nun zu fliehen versuchte.[18] Vader nahm jedoch mit der Devastator unverzüglich die Verfolgung auf und stellte das vermeintliche Diplomatenschiff im Orbit von Tatooine. Innerhalb weniger Minuten hatten Sturmtruppen die Tantive IV vollständig eingenommen und Prinzessin Leia Organa gefangen genommen.[71]

Obwohl es der Prinzessin gelang, die Konstruktionspläne in den Astromechdroiden R2-D2 einzuspeisen, der wiederum mit einer Rettungskapsel nach Tatooine flüchtete, wertete Darth Vader die Gefangennahme Leia Organas als Erfolg. Dem Sith-Lord war es nicht entgangen, dass die noch junge Senatorin gemeinsam mit ihrem Vater Bail Organa zu den Rädelsführern der Rebellen-Allianz zählte und sie demnach eine wichtige Informationsquelle war, wenn es darum ging, den Aufenthaltsort des Stützpunktes der Allianz in Erfahrung zu bringen. Der Dunkle Lord ließ sie in Gewahrsam nehmen, entsandte einige Suchtrupps nach Tatooine und nahm anschließend Kurs auf den Todesstern.[71]

Vernichtung des Todessterns

Darth Vader foltert Leia Organa

Darth Vader foltert Prinzessin Leia Organa.

Nach seiner Ankunft auf den Todessterns verhörte Darth Vader die Prinzessin, um den Standort der Rebellen-Allianz zu erfahren. Allerdings erwies sich Leia Organa als äußerst widerstandsfähig, da sich ihr Schweigen selbst durch die Folter eines IT-O Verhördroiden und mit Zuhilfenahme der Dunklen Seite der Macht nicht brechen ließ. Daraufhin schlug Tarkin eine andere Taktik vor, um die Prinzessin gefügig zu machen, der nach er damit drohte, Leias Heimatplaneten Alderaan mit dem Superlaser des Todessterns zu vernichten. Daraufhin verriet sie, dass sich der Rebellen-Stützpunkt auf dem Planeten Dantooine befand, der dem Großmoff allerdings zu weit entfernt war, um eine Machtdemonstration seiner Kampfstation zur Schau zu stellen. Kurzerhand befahl er die Vernichtung Alderaans mitsamt seiner Bewohner. Wenig später hatte Tarkin auch erfahren, dass er von der Prinzessin belogen wurden, da der Rebellen-Stützpunkt auf Dantooine bereits seit längerer Zeit verlassen war. Wutentbrannt befahl Tarkin, Leias Hinrichtung. So wurde Leia in den Gefangenenblock AA-23 gesperrt, doch ehe ihr Todesurteil vollstreckt werden konnte, erhielten Vader und Tarkin die Nachricht, dass ein alter corellianischer Raumfrachter, der Millennium Falke, eingefangen wurde, der den Suchtruppen auf Tatooine entkommen war. Instinktiv gelangte Vader zu dem Schluss, dass der Frachter nach Alderaan unterwegs war, um der Prinzessin die gestohlenen Konstruktionspläne zurückzubringen. Auf Wunsch des Sith-Lords zog Tarkin sein Todesurteil wieder zurück, um die Prinzessin als Köder zu verwenden. Während seiner Untersuchung des Millennium Falken spürte Vader durch die Macht eine vertraute Präsenz, die ihn an seinen alten Meister Obi-Wan Kenobi erinnerte.[71]

Vader-Kenobi Episode IV

Darth Vader nimmt Rache an seinem früheren Meister Obi-Wan.

Der dunkle Lord sollte sich nicht irren. Obi-Wan Kenobi befand sich tatsächlich auf der Kampfstation, um seinen Kameraden, dem Feuchtfarmer Luke Skywalker, dem Schmuggler Han Solo und dessen Kopiloten Chewbacca, durch die Deaktivierung des Traktorstrahls die Flucht mit dem Millennium Falken zu ermöglichen. Von seinem Hass angetrieben, sah Darth Vader nun endlich eine Möglichkeit, sich des Jedi-Meisters zu entledigen und gleichzeitig die Rebellion zu zerschlagen. Der Sith-Lord ließ ein Peilgerät an den Millennium Falken und riet Tarkin anschließend, die Prinzessin, die ohnehin aus ihrem Zellblock ausgebrochen war, entkommen zu lassen, um ihr bis zur Rebellen-Basis zu folgen. Anschließend bestand Vader darauf, Kenobi aufzusuchen, was ihm nach einem kurzen Marsch durch die Korridore des Todessterns auch gelang. In dem kurzen Lichtschwertduell verkündete Vader, dass er nun der Meister sei, woraufhin Obi-Wan erwiderte, dass sein ehemaliger Schüler lediglich zu einem Meister des Bösen verkommen war. Obwohl Vader spürte, wie die Kräfte des alten Manns nachließen, behauptete Obi-Wan voller Überzeugung, dass er niemals als Sieger aus diesem Duell hervorgehen könne. In dem Moment als die flüchtige Prinzessin gemeinsam mit ihren Rettern in den Millennium Falke einstieg, ließ Kenobi seine Deckung fallen, woraufhin er von Vader getötet wurde. Doch als er nach der Leich des Jedi-Meisters sah, war Kenobi zu Vaders Verwunderung verschwunden. Er war eins geworden mit der Macht, sodass der dunkle Lord lediglich seinen leeren Umhang auf dem Boden vorfand. Wenige Augenblicke später ergriff der Millennium Falke die Flucht aus der Kampfstation.[71]

Das Peilgerät des Millennium Falke führten den Todesstern direkt zur Rebellen-Basis auf dem Dschungelmond Yavin IV. Den Rebellen kam jedoch der Umstand zugute, dass sich der Todesstern nach seinem Austritt aus dem Hyperraum genau auf der gegenüberliegenden Seite des Gasriesen Yavin befand, sodass dieser einen kurzzeitigen Schutz zwischen dem Mond und der Kampfstation bildete. Die Rebellen nutzten die Zeit für einen schnellen Gegenangriff, ehe der Todesstern aus dem Schatten Yavins heraustrat. Dennoch sah sich Tarkin nicht genötigt, seine imperialen TIE-Jäger ausschwärmen zu lassen, da er den Widerstand für gering genug hielt, um ihn auch mithilfe der Oberflächenkanonen einzudämmen. Dennoch ließ Vader seine Black Staffel gegen die X- und Y-Flügler der Rebellen antreten, während er selbst mit einem modifizierten TIE-X1 Turbojäger flog. Während seines Flugs schaltete Vader einige Rebellen aus, bis ein E-2T-Medishuttle auffiel, in dem er die Präsenz der Architektin Teela Kaarz wahrnahm, deren Geist er bereits während seines Rundgangs durch die Raumstation spürte. Sofort wusste er, dass es sich um Deserteure handelte und so widmete er seine Konzentration der Zerstörung des Medishuttles. Doch musste er es letztendlich ziehen lassen, da eine weitere Dreiergruppe in den Äquatorialgraben des Todessterns eintauchte, um sich einen Weg zum Lüftungsschacht zu bahnen. Dabei spürte Vader auch die Gegenwart von jemandem, der stark in der Macht war. Wohl wissend, das von diesem Piloten eine hohe Gefahr ausging, tötete Vader zunächst dessen Flügelmann Biggs Darklighter und beschädigte das Schiff von Wedge Antilles schwer, sodass dieser abdrehen musste. Ehe der dunkle Lord auch den machtsensitiven Piloten ausschalten konnte, tauchte überraschend Han Solo mit dem Millennium Falke auf und zerstörte Vaders Steuerbord-Flügelmann, woraufhin sein Backbord-Flügelmann ins Trudeln kam und führerlos gegen die Grabenmauer prallte. Daraufhin verlor auch Vader die Kontrolle über seinen Jäger und wurde aus dem Graben hinaus ins Weltall geschleudert. Als er die Kontrolle zurückerlangte, war es dem Rebellen-Pilot bereits gelungen, den Todesstern mit einem gezielten Schuss in den Lüftungsschacht zu zerstören. Vader, der sich inzwischen außerhalb der Gefahrenzone befand, sah sich gezwungen in den Hyperraum zu fliehen, um dem Imperator unverzüglich Bericht zu erstatten. Jedoch würde Darth Vader zurückkehren und die Identität des machtsensitiven Piloten in Erfahrung bringen – nicht ahnend, dass es sich dabei um seinen eigenen Sohn Luke Skywalker handelte.[70][71]

Erfolglose Jagd

Vader vs Raubtiere

Darth Vader wendet die Macht gegen ein Rudel Raubtiere an.

„Wenn es in diesem Universum irgendeine Intelligenz gibt, die fähig ist, die Macht heraufzubeschwören – egal wie schwach – dann ist das Imperium in größter Gefahr.“
— Darth Vader (Quelle)

Allerdings war die Kommunikationsanlage von Darth Vaders TIE-X1 Turbojäger außer Gefecht gesetzt und auch seine Hyperraum-Navigation war aufgrund der Beschädigungen an seinem Schiff stark eingeschränkt. So sah er sich gezwungen, den nächstgelegenen imperialen Außenposten auf dem Planeten Vaal anzusteuern, um von dort aus die Weiterreise nach Coruscant zu organisieren. Wie der Dunkle Lord jedoch schmerzlich feststellen musste, befand sich in unmittelbarer Nähe zum Planeten ein Asteroidenfeld, dem Vader nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte, sodass er – nicht zuletzt aufgrund seiner defekten Navigationssysteme – mit den Gesteinsbrocken kollidierte und auf Vaal abstürzte. Nach einem Tagesmarsch durch die Savanne des Planeten, bei dem Vader sich gegen zahlreiche Raubtiere verteidigen musste, erreichte er schließlich den Außenposten und erwischte die dort stationierten Arbeiter beim Faulenzen. Daraufhin ließ Vader die Arbeiter von einem zuvor gezähmten Rudel Raubtiere töten, während er selbst eine Lambda-Fähre bestieg und die weitere Reise nach Coruscant antrat.[72] Doch auch nach seiner Ankunft im Imperialen Zentrum konnte Darth Vader dem Imperator nicht sofort Bericht erstatten, denn stattdessen musste er unverzüglich in die Unbekannten Regionen aufbrechen, wo eines von Großmoff Tarkins Holobändern aufgetaucht war. In diesen Aufzeichnungen waren Pläne für die Gravitationsprojektoren zu finden, die später während der Konstruktion der Interdictor Sternzerstörer umgesetzt werden sollten. Auch blieb es dem Dunklen Lord zunächst verwehrt, den Bau seines Supersternzerstörers Exekutor bei Fondor zu überwachen, da er vom Imperium in den Plan verwickelt wurde, die Kopfgeldjägergilde zu zerschlagen. Nachdem diese Angelegenheiten erledigt waren, machte es sich Vader zu seinem vordringlichen Ziel, jenen Rebellen-Piloten zu jagen, der ihm in der Schlacht von Yavin entwischt war, und von dem er glaubte, ein Potenzial im Umgang mit der Macht festgestellt zu haben.[18]

Vader auf Ultaar

Darth Vader entdeckt auf Ultaar eine ausgelöschte Rebellen-Einheit.

Dieses Machtempfinden war Darth Vaders einziger Hinweis auf die Suche nach dem Rebellen-Piloten, da er noch immer nicht die Identität von Luke Skywalker kannte. Nichtsdestotrotz hatte der Dunkle Lord während einer Odyssee durch den Weltraum die Präsenz des Jungen in der Macht wahrgenommen, woraufhin er Lukes Geist derart eindringlich erforschte, dass der angehende Jedi sein Bewusstsein verlor. Seine fieberhafte Suche führte den Dunklen Lord auch ins Ultaar-System, wo er auf einem tropischen Planeten eine Einheit der Rebellen-Allianz entdeckte, die zu seinem Missfallen jedoch schon von jemandem ausgelöscht wurde, der sie vor Vaders Ankunft entdeckt hatte. In einem Stahlbunker entdeckte Vader noch einen überlebenden Rebell, von dem er erfuhr, dass die Rebellen-Einheit von einem Cyborg-Kopfgeldjäger namens Beilert Valance aufgerieben wurde, der ebenfalls auf der Suche nach dem Rebellenjungen war. Der Dunkle Lord erlöste den Rebell mit einem schnellen Lichtschwerthieb, ehe er seine Suche nach Luke Skywalker fortsetzte. Wohl wissend, dass Valance einer heißen Spur nachging, ließ Vader von Captain Mulchive Wermis an Bord der Devastator sämtliche Zielmöglichkeiten für Raumschiffe innerhalb des Koordinatenquadranten des Ultaar-Systems überprüfen, woraufhin die Raumstation Das Rad als mögliches Reiseziel von Valance und des jungen Rebellen-Piloten erschlossen werden konnte.[73] Tatsächlich befand sich Luke Skywalker mitsamt Prinzessin Leia Organa und Han Solo an Bord des Rades, doch waren diese gerade wieder auf der Abreise, als Vader die Raumstation erreichte. Luke entkam nur knapp, weil er für kurze Zeit seinem Hass und seiner Furcht vor dem Dunklen Lord nachgab und diesen dadurch mit der Macht schockte. Frustriert musste Vader mitansehen, wie sein Feind in den Hyperraum verschwand, doch stärkte dies seine Entschlossenheit, die Jagd nach Luke fortzuführen, da er überzeugt war, dass von dessen Machtfähigkeiten eine erhebliche Gefahr für das Imperium ausging.[74]

Um Luke Skywalker zu finden, musste sich Darth Vader an jeden Hinweis klammern, da der von Tatooine stammende Farmerjunge auch Wochen nach der Schlacht von Yavin seine Identität vor dem Dunklen Lord geheim halten konnte. Von einem Spion, dessen Schweigsamkeit Vader nach langer Folter brechen konnte, erfuhr er von dem Rebell Tyler Lucian. Dieser kannte die Identität jenes Rebellen-Piloten, der in der Schlacht von Yavin den Todesstern vernichtete, weshalb sich Darth Vader darum bemühte, Lucian aufzuspüren. Die Spur des Rebellen führte ihn bis zum Flammensee auf dem Planeten Centares, wo Vader neben Lucian noch auf Beilert Valance stieß. Dieser hatte jedoch die Absicht, Lucian zu töten, um zu verhindern, dass Vader im Falle eines erfolgreichen Gefangennahme von Lucian hinter die Identität Lukes kommen könnte. Während sich Lucian in einem Aussichtsturm verschanzte, entbrannte zwischen Vader und Valance ein Duell, in dessen Verlauf der Sith-Lord seinem Widersacher das Lichtschwert in den Bauch rammte und ihn somit zunächst kampfunfähig machte. Allerdings hielt sich Valance mit seiner kybernetischen Hand an Vaders Bein fest, um den Dunklen Lord mit in den Flammensee zu ziehen. Rechtzeitig gelang es Vader, Valances Arm mit dem Lichtschwert zu durchtrennen und den Kopfgeldjäger somit endgültig zu vernichten. Gerade als sich Vader Lucian zuwenden wollte, sprang dieser aus dem Aussichtsturm direkt in die Lava, wobei er sein Geheimnis um Lukes Identität mit in den Tod nahm.[75] Unterdessen hatte Luke zwei von Darth Vaders Feinden geschlagen, nämlich Baron Orman Tagge und dessen Bruder Silas, die den Sturz des Sith-Lords planten, indem sie ihn vor dem Imperator in Misskredit zu bringen versuchten. Zwar hatten die beiden Brüder die Identität von Luke aufgedeckt, doch beschlossen sie, es für sich zu behalten, bis sie mit ihrem Geheimnis von dem Rebell ausgelöscht wurden.[18]

Auf Luke Skywalkers Fersen

Vader foltert Rebell

Vader foltert einen Rebellen, um Luke Skywalkers Identität zu erfahren.

„Bisher war deine Art, mit der Macht umzugehen, ein unbekannter Faktor. Du hast mich ein paar Mal damit an der Nase herumgeführt. Jetzt ist endgültig Schluss, Luke Skywalker! Ich habe dich getestet, wie du auf feindliche Umgebung reagierst, wie du dich verhältst, wenn deine Freunde in Gefahr sind! Ich kenne nun deine Grenzen und deine Schwächen...“
— Darth Vader zu Luke Skywalker (Quelle)

Erst rund zwei Monaten nach der Schlacht von Yavin erfuhr Darth Vader die wahre Identität des Mannes, der den Todesstern zerstörte.[18] Vader heuerte eine Gruppe von Agenten, Spionen und Kopfgeldjägern an, darunter auch der Agent Ban Papeega sowie die Kopfgeldjäger Brazzo, Selle und Mala Mala, die einen Rebellen-Piloten aufspürten und ihn anschließend im Museum der Alten Republik auf dem Planeten Centares unter Zuhilfenahme diverser Foltertechniken verhörten. Der Dunkle Lord war fassungslos, als er erfuhr, dass es sich dabei um seinen eigenen Sohn Luke Skywalker handelte. Dennoch handelte er blitzschnell, indem er die Endlosschleife, auf der die Aussage des Rebellen aufgezeichnet war, vernichtete und sämtliche seiner zuvor angeheuerten Agenten, Spione und Kopfgeldjäger tötete. Seine Absicht war es, sämtliche Mitwissende auszuschalten, um zu verhindern, dass diese Information bis zum Imperator vordringen könnte. Er plante, Luke Skywalker zu töten oder auf seine Seite zu ziehen, um gemeinsam mit ihm gegen Palpatine vorzugehen und die Herrschaft der Galaxis an sich zu reißen. Mithilfe der Information des Rebellen Jal Te Gniev holte Vader Skywalker auf dem Planeten Jazbina ein, doch wie er von König Prepredenko erfahren musste, war dieser bereits hingerichtet worden. Infolgedessen ließ Vader den König festnehmen, in eine Zelle sperren und foltern. Bald erkannte Vader, dass Luke Skywalker überhaupt nicht hingerichtet wurde, und während er weiter seinem Sohn aufzulauern versuchte, erfuhren die Jazbinaner von der Gefangenschaft ihres Würdenträgers, wodurch sie sich der Grausamkeit des Imperiums bewusst wurden und sich gegen das Schreckensregime stellten. Luke Skywalker, der zu dieser Zeit vorübergehend erblindet war, stand dem Dunklen Lord bereits gegenüber, als die Bevölkerung von Jazbina einen Aufstand vollführte und den Rebellen-Piloten in Schutz nahm. Vader zog sich zurück, da er wusste, dass sich schon bald eine bessere Gelegenheit ergäbe, um Luke zu schnappen. In der Zwischenzeit erfuhr Palpatine von der Kopfgeldjägerin Mala Mala, die Vaders Massaker auf Centares entkommen war, ebenfalls von der Identität Skywalkers.[76]

Luke vs falscher Vader

Luke glaubt, gegen Vader zu kämpfen, dabei ist es Orman Tagge.

Darth Vader konnte sich der von Luke Skywalker besiegten Mitglieder der Tagge-Familie habhaft machen, Orman und Silas Tagga, die er von ihren Rettungskapseln barg und sie anschließend luftdicht versiegeln ließ, um sie in einem Zustand der Bewusstlosigkeit zu halten. Anschließend wandte sich der Dunkle Lord an den ehemaligen General und Flottenkommandant der Blockade von Yavin, Ulric Tagge, der von vermeintlichen Ableben seiner Brüder profitierte und dabei nicht nur den Familientitel erbte sondern auch die Geschäftsführung des Familienunternehmens. Wie Vader erwartet hatte, ließ sich sein Verhandlungspartner schnell zu einer Mitarbeit ein, nachdem Ulric Tagge erfahren musste, dass sein Anrecht auf den Adelstitel von den Lauenen des Sith-Lords abhängig waren. Vader benutzte die Familie, um die Rebellen auf dem Planeten Monastery in einen Hinterhalt zu locken. Dabei liefen ihm tatsächlich Luke sowie dessen Rebellen-Freunde Leia Organa, Han Solo und Chewbacca in die Falle. [77][18] Schließlich kam es im Kristalltal zu einem Duell zwischen Darth Vader und seinem Sohn. Luke ahnte nicht, dass er dabei in Wirklichkeit gegen Orman Tagge antrat, der als Darth Vader verkleidet war, und tötete seinen Widersacher. Vader hatte den Baron seinem Willen unterworfen, um ihn zu bestrafen, weil ihm seine Rivalität um die Gunst des Imperators lästig geworden war. Gleichzeitig nutzte der Dunkle Lord das Duell zwischen Luke und Orman Tagge, um das volle Potenzial der Machtfähigkeiten seines Sohnes sowie dessen Verhalten auf widrige Umstände zu ergründen. Daraufhin zog sich Vader von Monastery zurück und wich somit einem direkten Lichtschwertkampf gegen seinen Sohn aus.[78]

Jagd auf die Rebellen-Flotte

Vader mit Lichtschwert

Vader während eines Kampfes gegen Falleen-Angreifer.

„Ich benötige Informationen über die Rebellen, die für die Zerstörung der Kampfstation des Imperators verantwortlich sind. Sie starteten ihren Angriff vom vierten Mond Yavins aus. Und jetzt ist es ihnen gelungen, einer imperialen Blockade zu entgehen und spurlos zu verschwinden. Aber der Strafe des Imperators entgehen sie nicht. Sie müssen gefunden werden...“
— Darth Vader (Quelle)

Vader profitierte von Kontakten in der gesamten Galaxis und er war sich sicher, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis er die Flotte der Rebellen-Allianz und mit ihr auch Luke Skywalker aufspüren würde. Einer dieser Kontaktmänner war auch der auf der Void-Station ansässige Informationshändler Jib Kopatha, der zu Vaders Missfallen jedoch eher Spekulationen als Fakten lieferte. Aus diesem Grund begab sich der Dunkle Lord im fünften Monat nach der Schlacht von Yavin zur Void-Station, um den habgierigen Bothaner höchstselbst darüber in Kenntnis zu setzen, dass Falschinformationen ernsthafte Konsequenzen nach sich zogen. Zudem setzte Vader eine Frist von einer Woche, in der Kopatha an die geforderten Informationen des Sith-Lords gelangen musste oder andernfalls dessen Zorn zu spüren bekommen sollte. Während Darth Vader die Station wieder verließ, wurde er überraschend in einen Angriff einer Falleen-Gruppe unter der Führung Xoras verwickelt. Sie planten, sich an dem Tod zahlreicher Falleen zu rächen, die im Zuge wissenschaftlicher Experimente des Imperiums umgekommen waren. Jedoch bereitete es Vader keine Probleme, die Angreifer mit seinem Lichtschwert auszuschalten, um die Station anschließend wieder zu verlassen.[79] Wie angekündigt, kehrte Vader nach einer Woche wieder zur Station zurück. Zwar war es Kopatha in der Zwischenzeit gelungen, Han Solo gefangen zu nehmen, doch konnte dieser wieder entwischen, ohne dass Kopatha den Standort der Rebellen-Flotte erfahren hatte. Von dessen Unfähigkeit erbost, enthauptete der Dunkle Lord den Bothaner mit einem schnellen Lichtschwerthieb.[80]

<Treueschwur>

Neben seiner fieberhaften Suche nach der Rebellen-Flotte schmiedete Darth Vader auch einige andere Coups, um verdeckte Rebellen-Zellen oder geheime Sympathisanten aufzuspüren. Acht Monate nach der Schlacht von Yavin setzte er die politische Führung des Planeten Tiss'sharl auf den Prüfstand, da diese das Imperium seit geraumer Zeit als wertvoller Waffenlieferant unterstützte, sich aber aufgrund der schlechten Wirtschaftslage zunehmende Unruhen ausbreiteten. Darth Vader gab zunächst vor, die Preise für die Produktion von Waffen weiter nach unten drücken zu wollen, woraufhin Si-Di-Ri, der Präsident von Tiss'sharl, seinen Unmut äußerte. Doch aus Furcht vor dem Imperium musste er dieser Forderung nachkommen. In der folgenden Zeit beobachtete Vader die Aktivitäten des Präsidenten mit großer Sorgfalt, um seine Reaktion auf diese vermeintliche Senkung der Produktionskosten zu begründen. Tatsächlich wurde Si-Di-Ri nur wenig später von dem ehemaligen Senator Timi Rotramel angesprochen, der dem Präsidenten eine bessere Bezahlung anbot, sollte er im Auftrag der Rebellion produzieren. Si-Di-Ri lehnte jedoch ab, da er eine Zusammenarbeit mit den Rebellen als zu riskant erachtete. Vader, der das Gespräch aus dem Hintergrund verfolgte, töte daraufhin den ehemaligen Senator. Da er von der Loyalität Si-Di-Ris überzeugt war, erklärte sich Vader bereit, von einer Senkung der Produktionskosten abzusehen.[81]

Vader Jabiim

Die Rückkehr nach Jabiim stimmt Darth Vader nachdenklich.

Noch während seiner Unternehmungen auf Tiss'sharl erhielt Darth Vader eine heiße Spur, die ihn direkt zur Rebellen-Flotte führen sollte.[81] Tal Hesz, ein Mitglied der Jabiimi-Loyalisten unter der Führung Nolan Gillmunns wandte sich direkt an den Dunklen Lord und verriet diesem, dass sich Luke Skywalker auf Jabiim aufhielt, um die Loyalisten von den Ansichten der Rebellen-Allianz zu überzeugen. Mit diesem Verrat hoffte Tal Hesz, dass Darth Vader als Gegenleistung die Abrüstung der imperialen Besatzungstruppen von Jabiim veranlasste. Obwohl Jabiim einer der wenigen Orte in der Galaxis war, an die Darth Darth Vader nie zurückkehren sich geschworen hatte, nahm er mit seiner Flotte Kurs auf den mittlerweile ausgedörrten Planeten. Als Anakin Skywalker hatte er zur Zeit der Klonkriege eine erbitterte Schlacht gegen einen lokalen Aufrührer und die Konföderation unabhängiger Systeme geschlagen, musste sich jedoch zurückziehen und seine verbündeten Jabiimi-Krieger ihrem Schicksal überlassen. Zwar ging Darth Vader auf die Abmachung mit Tal Hesz ein, doch wusste er bereits, dass er Jabiimi niemals vom Einfluss des Imperiums befreien würde. Hesz, der von der Intrige des Dunklen Lords nichts ahnte, lieferte den Rebellen-Ingenieur Jorin Sol an das Galaktische Imperium aus. Dieser kannte die geheimen Standorte, Hyperraumrouten und Rendezvous-Punkte der Allianz-Flotte und war daher von unschätzbarem Wert für den Dunklen Lord. Dennoch wollte er auf die Ankunft Luke Skywalkers warten, ehe er Jabiim aus dem Orbit bombardierte, um die Jabiimi auszurotten und den Planeten für die Allianz zu diskreditieren. Zu seiner Enttäuschung musste der Dunkle Lord jedoch feststellen, dass Luke die Flucht aus der Gefangenschaft der Jabiimi-Nationalisten gelang. Außerdem durchbrach er gemeinsam mit seinen Rebellen-Freunden die imperiale Blockade im Orbit des Planeten, sodass Vader nichts anderen übrig blieb, als auf Jorin Sols Wissen zurückzugreifen. Da dieser sich niemals freiwillig dem Willen des Sith-Lords unterwerfen würde, nahm sich Darth Vader der Aufgabe an, Jorin Sol persönlich einer Folter zu unterziehen.[82] Aufgrund der zugefügten seelischen und körperlichen Qualen, sah sich Sol gezwungen, dem Imperium alles zu verraten, was er wusste. Nach seiner Abschiebung zum Planeten Kalist VI wurde er sogar einer Gehirnwäsche unterzogen, um ihn nachhaltig dem Willen des Imperiums zu unterwerfen.[83][84]

Zwar besaß Darth Vader nun die Hyperraum-Protokolle und den Fluchtalgorithmus der Rebellen-Flotte, doch benötigte er noch deren aktuellen Standort, um den nächsten Rendezvous-Punkt ausmachen zu können. Aus diesem Grund plante er, eine Gruppe von Rebellen-Kundschaftern gefangen zu nehmen, doch wurden diese von einem orbitalen Bombardement des Imperium-Klasse Sternzerstörers Reprisal unter dem Kommando von Offizier Demmings vollständig getötet. Auch ein Übergriff auf eine corellianische Korvette mit Rebellen-Besatzung schlug fehl, da diese vollständig vernichtet wurde. Zunächst machte Darth Vader Kommandant Demmings für das Versagen verantwortlich, doch bald fiel sein Verdacht auf den zuständigen Kanonier Garil Dox, der – wie sich herausstellte – ein Sympathisant der Rebellen war. Der Dunkle Lord täuschte den Kanonier, indem er vorgab, eine Rebellen-Außenposten auf Ejolus überfallen zu wollen. Einmal mehr sorgte Garil Dox dafür, dass der Außenposten vollständig vernichtet wurde und keine Zeugen für ein anschließendes Verhör zur Verfügung standen. Nun sah es Vader als erwiesen an, dass Dox ein Verräter war, und während er ihn gefangen nehmen und abführen ließ, offenbarte er dem sichtlich überraschten Kanonier, dass er auf Ejolus in Wirklichkeit eine der letzten verbliebenen Kolonien Alderaans auslöschte.[85] Auf Kalist VI gelang es der Rebellion, einen Angriff gegen die imperiale Basis zu verüben und dabei ihren Kameraden Jorin Sol zu befreien.[86] Für Darth Vader sollte sich diese Rettungsaktion als äußerst vorteilhaft erweisen, denn nachdem Jorin Sol in der Obhut der Allianz wieder zu Bewusstsein kam, übermittelte er dem Imperium die Koordinaten des nächsten Rendezvous-Punkts. Zu Vaders Ärgernis konnte er das Katz-und-Maus-Spiel auch bei dieser Gelegenheit nicht beenden, da Sol rechtzeitig seinen Verstand zurückgewann, um dem Rebellenschiff Rebell Eins die Flucht in den Hyperraum zu ermöglichen.[84]

Kampf gegen sich selbst

„Ich habe einen Auftrag für dich. Ich setzte gerade ein beachtliches Preisgeld auf die Köpfe dreier Individuen aus. Zwei menschliche Kinder und ein männlicher Shi'ido.“
— Darth Vader zu Boba Fett [87]

Auf seiner Suche nach Luke bereiste Vader mit einem Battalion Sturmtruppen den Planeten Dantooine, in dem Glauben, dass Luke die dortige Jedi-Enklave aufsuchen würde. Zwar bestand diese seit Gezeiten nur noch aus Ruinen, doch glaubte Vader, dass Luke mehr über die Macht erfahren wollte und diese ihn dorthin leiten würde. Er selbst wurde bei seinem Aufenthalt an seine eigene Zeit als Jedi erinnert. Allerdings währten seine Bedenken nur vorübergehend, nachdem er sich daran erinnerte, wer er nun war, der Dunkle Lord der Sith, der sich nicht mehr mit seiner Identität als Anakin Skywalker identifizierte.[88]

Im Innern der Enklave, die er nur durch Einsatz der Macht betreten konnte, wurden er und seine Truppen angegriffen und Vader verletzt. Alle seine Sturmtruppen wurden ausgelöscht, und als einziger Überlebender entdeckte er die Ursache für den Angriff - eine Falle, die über die Generationen hinweg die Enklave schützte. Zwar wurde ihm bewusst, dass etwas Wertvolles in den Ruinen verborgen sein musste, doch wurde er über einen Stützpunkt der Rebellen informiert und musste Dantooine vorerst hinter sich lassen. Er schwor sich, dass er zurückkommen und das Geheimnis lüften würde.[88]

Vader Klon

Darth Vader im Kampf gegen seinen Klon.

Aus dem Blut, das er verloren hatte, wurden jedoch Gene für einen Klon verwendet, ein Ebenbild seiner selbst. Als Vader etwa ein halbes Jahr später, im Jahr 1 NSY zurückkehrte, fand er eine ganze Armee vor, die zum größten Teil aus Klonen von Zak und Tash Arranda bestanden. Somit war das Geheimnis um den Zweck der alten Einrichtung gelöst, allerdings fand er auch seinen eigenen Klon vor. Wenn er auch das Klonverfahren interessant fand, duldete er diesen nicht und es entbrannte sofort ein Kampf zwischen ihnen, in welchem sie sich mit Machttechniken attackierten, doch der tatsächliche Vader war seinem Klon überlegen und streckte ihn nieder. Sein nächstes Ziel waren die Kinder Zak und Tash, da diese ihm nun ein weiteres Mal in die Quere gekommen waren. Mit der Absicht, sie auszulöschen, verfolgte er sie, allerdings entwischten sie ihm nun ein zweites Mal seit ihrer ersten Begegnung. Er schwor sich, dass dies kein drittes Mal vorkommen würde. Die übrigen Klone ließ er für weitere Untersuchungen einsammeln.[88]

Einen Monat später ließ Vader den Kopfgeldjäger Boba Fett auf die Exekutor rufen. Als Fett dieser Einladung nachkam, unterbreitete er ihm das Angebot, ihm bis zu 50.000 Credits zu zahlen, wenn er Zak und Tash Arranda lebendig an ihn ausliefern würde, für deren Onkel Mammon Hoole bot er 100.000, tot war ihm dieser immerhin noch 75.000 Credits wert. Der Kopfgeldjäger wollte den Auftrag ursprünglich nicht annehmen, doch nachdem Vader ihn bedrohte, machte er sich auf die Suche und reiste nach Nar Shaddaa. Seine Verfolgung ging über Koaan weiter bis nach Dagobah, wo er jedoch auf Widerstand durch Yoda und Platt Okeefe stieß, vor denen er flüchten musste. Obwohl Boba Fett mit seiner Jagd somit keinen Erfolg hatte, kontaktierte Vader ihn und beendete den Auftrag vorzeitig. Als nächstes setzte er den Kopfgeldjäger stattdessen auf ein anderes Ziel an, Han Solo, der ihm weiterhin ein Dorn im Auge war.[89]

Vertreibung von Rebellen

Nachdem Vader sich sicher war, dass der Pilot, dem er im Graben des Todessterns begegnet war, ein Jedi war, machte er sich auf den Weg diesen zu finden. Der junge Padawan Luke musste sich gerade einigen Herausforderungen im gefährlichen Dschungel Circarpous Vs entgegenstellen. Genau als sein Fuß unter einem Stein begraben war, tauchte Vader auf. Leia stellte sich ihm mit Lukes Lichtschwert entgegen, was aber einer völligen Verzweiflungstat gleichkam; sie wurde von Vader schwer verwundet. Der von Vader tödlich verletzte Hin schafft es aber, Luke von dem Felsbrocken zu befreien. Vader duellierte sich erstmalig mit seinem Sohn Luke, bei dessen ausgeglichenem Kampf Vader plötzlich in einen Abgrund stürzte und die Rebellen entkommen konnten. Der zuständige Armeeoffizier Grammel wurde aufgrund seiner Inkompetenz durch Vaders Klinge getötet.

Danach wurde er vom Imperator mit der Jagd auf die Rebellen beauftragt und erhielt deshalb den Supersternzerstörer Exekutor und das Todesschwadron Admiral Kendal Ozzels. Dieser behielt das Kommando bis zu seinem Tod, nach der Entdeckung der Echo-Basis auf dem Eisplaneten Hoth.

VadersKapsel

Auf Grund seiner Verletzungen muss Darth Vader regelmäßig in diese Kapsel.

Dort leistete er sich einen taktischen Fehler, welcher ihm das Leben durch Vaders Macht kostete. Nach der Flucht der Rebellen, ließ Vader die Flotte ausschwärmen, um ihnen nachzueilen. Er verfolgte sie mit Hilfe des Kopfgeldjägers Boba Fett bis zur Wolkenstadt auf Bespin. Dort legte er einen Hinterhalt für seinen Sohn, Luke, der zuvor von Meister Yoda auf Dagobah zu einem halbfertigen Jedi ausgebildet wurde. Vader wollte Luke auf die dunkle Seite der Macht ziehen, und mit ihm den Imperator vernichten, damit sie beide als Vater und Sohn die Galaxis beherrschen konnten. Dazu wollte er Luke Skywalker in Karbonit einfrieren. Die Anlage dazu testete er vorher an Han Solo und übergab diesen dann an den Boba Fett.

Es kam zum Duell zwischen Vader und Luke. In dessen Verlauf konnte der dunkle Lord der Sith Lukes rechte Hand mit seinem Lichtschwert abtrennen und ihn in die Ecke treiben. Dabei offenbarte er, dass er sein Vater sei. Er wies ihn an seiner Bestimmung zu folgen und zusammen den Imperator zu stürzen. Zusammen könne man dann als Vater und Sohn über die Galaxis herrschen. Doch Luke ließ sich in den Reaktorschacht der Wolkenstadt fallen und glitt durch einen Entlüftungsschacht nach unten, wo ihn Lando Calrissian half in den Millennium Falken zu gelangen, der von Chewbacca direkt unter einer Antennenkonstruktion geflogen wurde. Vader kehrte zu seinem Schiff und ins imperiale Zentrum zurück.

Intrigen der Verbrecherfürsten

Nach dem Duell in der Wolkenstadt wandte sich die Aufmerksamkeit Vaders neben Luke auch einem neuen Todesstern und dem Falleen Xizor zu, dem Unterlord der Schwarzen Sonne. Xizor wollte sich an Vader dafür rachen, da der dunkle Lord für den Tod seiner Familie verantwortlich war, was jedoch ihm selbst nicht wirklich bewusst war. Auf Coruscant traf er sich mit dem Unterlord und teilte ihm mit, dass er für das neue Bauprojekt die Unterstützung seiner Firma benötigte, die ihm Xizor sofort zusagte. Vader setzte kein Vertrauen in seinen Konkurrenten um die Gunst des Imperators und verübte sogar ein Attentat auf ihn, dass der kampferprobte Prinz jedoch mühelos überlebte. Der Imperator befahl Vader, die Jagd auf Luke erstmal nicht fortzusetzen, da der neue Todesstern sich noch im Bau befand, und zu dieser Zeit wurde er von Guri, Xizors Assistentin, kontaktiert. Der Unterlord wollte sich mit ihm treffen und sie vereinbarten eine Verabredung im Himmelsdom des Imperators. Hier berichtete Xizor von einer geheimen Rebellenwerft in den Vergesso-Asteroiden, deren Zerstörung einen harten Schlag gegen die Rebellion darstellen würden. Vader löschte alle Daten über Xizors Aufenthalt, überprüfte die Informationen und erhielt nun vom Imperator den Auftrag, sich dieser Weft anzunehmen. Mit Admiral Okins als Kommandanten der Exekutor brach er sofort auf, da er seinen Auftrag so schnell wie möglich erledigen und wieder zurückkehren wollte.Er ahnte, dass Xizor etwas im Schilde führte. Bei einer Ankunft beschloss Vader, mit seinem Abfangjäger zu starten und die feindlichen Jäger zu bekämpfen, doch nachdem er einige von ihnen zerstört hatte, ließ er den letzten entkommen. Er war enttäuscht, dass er hier keinen ebenbürtigen Gegner gefunden hatte, was in ihm den Entschluss heranreifen ließ, dass der Kampf gegen Luke zum „Zweikampf seines Lebens“ werden würde. Er kehrte zur Exekutor zurück und nahm beim Rückflug Kontakt zum Imperator, dem er von seinem Sieg berichtete. Zu seinem Bedauern befand sich Xizor ebenfalls bei seinem Meister und es kam heraus, dass Vader die Informationen über die Werft nicht alleine gefunden hatte. [69]

Nach seiner Rückkehr nach Coruscant gelang es einigen Rebellen darunter Luke, Pläne des neuen Todessterns, die der Imperator trotz Vaders Widerstand ihnen zugespielt hatte, nach Kothlis zu bringen. Da hier gleichzeitig Luke von einigen Kopfgeldjägern gefangen genommen wurde, entsandte der Imperator seinen Schüler in den Bothan-Sektor, um sich den beidem anzunehmen, weil er zudem die Rebellen von der Wichtigkeit der Pläne überzeugen wollte. Bei einer Ankunft stellte er jedoch fast, dass Luke die Flucht gelungen war und Xizor befohlen hatte, ihn zu töten, weshalb er sofort wieder nach Coruscant zurückkehrte, aber nicht ohne vorher eine Rebellenbasis auf einem Mond von Kothlis zu bombardieren. Hier glaubte er die Daten des Zweiten Todessterns. Der Imperator verabschiete sich auf Coruscant von Vader und brach zum Zweiten Todesstern auf und schon kurz darauf stellte er fest, dass sich Luke im imperialen Zentrum aufhielt, doch der Junge antwortete nicht auf seine Rufe in der Macht und Vader fand etwas anderes, was seine Aufmerksamkeit auf sich lenkte: einer seiner Offiziere hatte herausgefunden, dass Xizors Familie dank Vader umgekommen war, was alle Intrigen des Prinzen zu einer persönlichen Angelegenheit machte. Er kontaktierte ihn und stellte klar, dass er ihn für den Tod von Luke Skywalker persönlich verantwortlich machen würde, und schon bald konnte er eine Nachricht abfangen, die ihn endgültig dazu veranlasste, sich des Prinzen anzunehmen. Er brach mit seiner Flotte auf, die Xizors Schiffe angriff, und stellte ihm ein Ultimatum, sich zu ergeben und seine Schiffe zurückzufordertn. Sogar das Risiko, den Zorn des Imperators auf sich zu ziehen, war Vader bereit einzugehen. Der Prinz meldete sich nach Ablauf der Frist nicht, weshalb der dunkle Lord den Befehl gab, seinen Himmelsdom Falleenfaust zu zerstören. Bei einem Treffen mit dem Imperator erklärte Vaders Meister, dass dies noch lange nicht das Ende der Schwarzen Sonne bedeute und die Falle beim Todesstern schon die Vernichtung der Rebellion bedeuten würde. [69]

Schlacht von Endor

Zur Zeit der Schlacht auf Endor im Jahr 4 NSY entschied Luke Skywalker sich seinem Vater Darth Vader zu stellen, um ihn von der guten Seite der Macht zu überzeugen. Luke wurde schließlich auf den zweiten Todesstern gebracht und Imperator Palpatine vorgestellt, der beabsichtigte, Luke die dunkle Seite der Macht vorzustellen. Luke war fest entschlossen nicht auf die dunkle Seite zu wechseln, stattdessen offenbarte er seinem Vater, dass er noch immer Gutes in ihm spüre.

LukeVaderEndor

Trotz der Rüstung seines Vaters, vermutet Luke die Gute Seite in ihm.

Der Imperator versuchte Lukes Hass immer weiter aufzubäumen, sodass er ihn niederstrecken sollte. Schließlich gelang es dem Imperator ihn soweit zu bringen, doch Vaders Klinge blockte den tödlichen Hieb ab. Es entbrannte ein Duell wie schon auf der Wolkenstadt. Doch Luke seine Absicht war klar, er wollte Vader auf die helle Seite zurückbringen und agierte deshalb passiv. Aber Vaders Haltung blieb gleich, sodass er sein Schwert auf Luke warf. Dabei stürzte Baugerüst ein und Luke versteckte sich hinter einer Säule. Als Vader mithilfe der Macht die Gedanken seines Sohnes erforschte, nahm er auch seine Tochter wahr; Lukes Zwillingsschwester Leia Organa. Vader drohte, dass seine Tochter von der dunklen Seite Gebrauch machen wird, sollte sich Luke nicht bekehren lassen. Erzürnt griff Luke seinen Vater mit einer schnellen Hiebfolge seines Lichtschwerts an und bediente sich dabei kurzweilig der dunklen Seite der Macht. Luke schnitt Vaders mechanische rechte Hand ab und besiegte somit seinen Vater.

Siegessicher trat Palpatine heran. Da er die dunkle Seite in Luke wahrnahm und er seinen Vater besiegt hatte, hoffte er nun Luke als neuen Schüler zu gewinnen. Vermutlich bemerkte Vader an dieser Stelle, als Palpatine Luke aufforderte, sein Schicksal zu erfüllen und Vaders Platz an seiner Seite einzunehmen, dass er verraten worden war. Entgegen den Vorstellungen des Imperators warf Luke sein Lichtschwert beiseite und widersetzte sich, sich ihm anzuschließen. Palpatine sah keine weitere Möglichkeiten mehr, den jungen Skywalker zu überzeugen und beschoss ihn stattdessen mit einer Ladung Machtblitze. An der Seite von Palpatine beobachtete Vader wie sein Meister, der ihn eben hätte verraten wollen, seinen Sohn zu töten versuchte.

Anakin Skywalker

Anakin ohne Maske.

Schon in seinem ersten Duell mit Dooku bekam Anakin die unglaublichen Schmerzen eines Machtblitzes zu spüren. In seinem Leben hatte er schon viele nahe stehende Personen verloren, die er nicht vor ihren Schicksalen retten konnte. Seine Mutter starb in seinen Armen, ohne dass er diese Tragödie in irgendeiner Weise hätte aufhalten können. Er hatte den Jedi-Meister Mace Windu getötet, war zudem noch für den Tod seiner geliebten Padmé verantwortlich, hatte seinen alten Freund und Meister Obi-Wan auf dem Gewissen und stand nun vor der Gelegenheit, seinem Sohn das Leben zu retten. In seiner letzten heldenhaften Bemühung der Selbstaufopferung und in der Hoffnung, die eingesehenen Fehler in seinem Leben zu korrigieren und seine vernebelte Wahrnehmung als Darth Vader fallen zu lassen, trat die gute Seite des Anakin Skywalker aus der Dunkelheit. Aufopferungsvoll nahm er den Imperator in die Höhe, wodurch die Machtblitze seinen mechanischen Kreislauf störten, und warf ihn den Reaktorschacht des Todessterns hinab. Anakins Sauerstoffgerät wurde kurzgeschlossen und er drohte zu ersticken, aber durch diese Tat hoffte er, seine Fehler auszugleichen.

Letztendlich brachte Anakin Skywalker die Macht wieder ins Gleichgewicht, wie es von dem Auserwählten in der Prophezeiung gesagt wurde. Durch Palpatines Fall wurde diese erfüllt und Anakin Skywalker war erlöst. Er bat seinen Sohn, ihm zu helfen seine Maske abzunehmen, sodass er seinen Sohn zumindest einmal mit eigenen Augen sehen konnte. Anakin gab zu, dass Luke Recht gehabt hatte und noch immer Gutes in ihm steckte. Mit diesen Worten starb Anakin Skywalker und wurde eins mit der Macht.

Post Mortem

Erlösung von Anakin Skywalker

„Es gibt keine Rechtfertigung für ... meine Taten. Dennoch hat mich dein Bruder vor der Dunkelheit gerettet.“
— Anakin zu seiner Tochter Leia Organa. (Quelle)
Jedi

Anakin (l.) erfüllte die Prophezeiung und wurde eins mit der Macht.

Luke entkam dem explodierenden Todesstern und erreichte Endor, wo er seinen Vater mit demselben Todesritual eines Jedi einäscherte. Während den Feierlichkeiten auf Endor erschien neben den geisterhaften Gestalten von Obi-Wan Kenobi und Yoda auch die von Anakin Skywalker. Mit dem Untergang der letzten beiden Sith hatte Anakin das Gleichgewicht hergestellt und sein Schicksal erfüllt, wodurch er von der guten Seite der Macht aufgenommen wurde und in deren Umwelt gestorben war.

Wenige Tage später erschien Anakin seiner Tochter Leia in deren Zimmer auf Bakura. Er beauftragte sie, ihrem Bruder auszurichten, dass Furcht zur Dunklen Seite gehöre. Leia erkannte ihn nicht, deshalb eröffnete Anakin ihr, dass er ihr Vater sei. Leia reagierte geschockt, da sie ihre Verbindung zu Vader nicht anerkennen wollte. Für sie war weiterhin Bail Organa ihr Vater. Anakin meinte, er wolle Leias Zorn auf ihn vertreiben. Leia blieb jedoch abweisend und forderte ihn auf zu verschwinden, da sie ihm die Zerstörung Alderaans nachtrug. Skywalker fur mit seinen Beschwichtigungen fort und bat Leia um Vergebung. Diese lehnte jedoch ab, da sie ihm die Qualen, die er Han auf Bespin zugefügt hatte, nicht verzeihen wollte. Schließlich verabschiedete sich Anakin, mit der Aussicht, dass er auf diese Art nicht noch einmal erscheinen könnte. Er meinte jedoch, dass er es spüren würde, falls sie ihre Meinung ändern würde. Nachdem Leia und die Allianz das Imperium von Bakura vertrieben hatte, schloss sie ihren Frieden mit Anakin. Später benannte sie auch ihren zweiten Sohn nach ihm.

Stimmen der Vergangenheit

Wer ich bin ... Was ich bin ... Auch das gehört zu deinem Erbe ... und deinem Schicksal.“
— Darth Vader zu Cade Skywalker (Quelle)
Vader und Cade auf Ossus

Cade kämpf in einer Halluzination gegen Anakin

Rund 130 Jahre nach seinem Tod erschien Anakin Skywalker seinem Nachfahren Cade Skywalker in einer durch Todesstäbchen ausgelösten Halluzination. Nachdem sich Cade durch seine Heilungsfähigkeiten erneut der dunklen Seite angenähert hatte, entschloss er alleine nach Ossus zu reisen. Dort konsumierte er drei Fläschchen der Droge um seinen Schmerz zu betäuben und sich von der Macht abzukapseln. Als er alleine in den Ruinen des Jedi-Tempels war erschien ihm zuerst Mara Jade Skywalker, welche ihm über die Gratwanderung zwischen der Hellen und der Dunklen Seite berichtete. Kurz darauf erschien jedoch Anakin in Cades Halluzination. Dieser erkklärte ihm wer er war, doch sein Nachfahre wusste über ihn bescheid. Er konterte indem er ihn als abschreckendes Beispiel dafür anführte überhaupt jemals ein Jedi zu werden. Anakin antwortete darauf, dass Cade zwar wusste wer er war und was er getan hatte, er es aber nicht wirklich verstanden habe warum. Dann verwandelte sich das Trugbild Anakins in Lord Vader und zog sein rotglühendes Lichtschwert.[90]

Cade und Anakin kämpften gegeneinander. Während des Kampfes versuchte Vader ihn über das Erbe der Skywalker aufzuklären und zudem zur Dunklen Seite verführen. Er erkannte, dass in Cade nach dem Tod seines Vaters eine Menge Zorn innewohnte, nur das dies noch nicht ausreichen würde um vollends zur Dunklen Seite zur verfallen. Das Lichtschwertduell ging daneben unbeirrt weiter und Vader gelang es die Oberhand zu gewinnen. In seiner Halluzination durchbohrte der Dunkle Lord Cade mit seinem Schwert und dieser ging zu Boden. Anakin erzählte Cade er solle seinen Zorn bündeln und gegen ein Ziel richtigen, sonst währe er vergebens und würde früher oder später auf ihn zurückfallen. Hierbei nahm er seine Maske ab und zeigte seinem Nachfahren sein verbranntes Gesicht und erzählte ihm, dass er die Macht kontrollieren müsse die er besaß da sonst sein Schicksal ähnlich verlaufen könnte wie das von Anakin und er würde sterben. Plötzlich flog das Anakin-Trugbild jedoch von einem Windstoß getroffen hinfort. Schneemaßen flogen in den kleinen Raum des Tempels und Jedi-Meister K'Kruhk erschien, welcher den schwachen Cade am Boden liegen sah. Er heilte sein Leiden und Cades Halluzinationen waren vorbei, Anakin Skywalker war verschwunden.[90]

Persönlichkeit

Anakin Obi-Wan

Anakin zeigt seine Demut

„Ja, Habgier ist ihm fremd!“
— Shmi Skywalker über ihren Sohn zu Qui-Gon Jinn (Quelle)

Anakins Persönlichkeit schwankte in seinem Leben in Extremen. Während er als kleiner Sklavenjunge auf Tatooine stets als ein hilfsbereiter Junge auffiel, der selbst Fremden, die er noch nie gesehen hat hilft, so wurde er mit zunehmendem Alter und ausgefeilteren Fähigkeiten auch zunehmend aggressiver und aufbrausender.[5]

Kindheit

Es ist anzunehmen, dass sich Anakins außerordentliches technisches Talent der seit Kindesbeinen andauernden Arbeit bei dem Toydarianer und Schrotthändler Watto zurückzuführen ist. Seine tägliche Arbeit in Wattos Laden war der Antrieb für seine immer größer werdenen technischen Meisterleistungen. Seine ausgeprägten handwerklichen Fähigkeiten führten dazu den Protokolldroiden C-3PO zu entwickeln, der von Anakin selbstständig aus alten Schrottteilen zusammengebaut wurde, um seiner Mutter bei der Arbeit zu helfen. Er zeigte großes Engagement alte Schrottteile wiederherzustellen und zu reparieren, um sich damit aus der Sklaverei freikaufen zu können. Anakin war davon überzeugt, dass er und seine Mutter Shmi besseres verdient hätten, als an die harten Sklavenarbeiten gebunden zu sein. Daraus resultierte sein Gefühl, unterwürfig und gefangen zu sein, woraus aus dem sonst liebevollen, empathischen Menschen schnell ein launisch, aggressives Gegenbild entstand.[5]

Anakin war ein sehr kühnes und abenteuerlustiges Kind, sodass er an den sehr gefährlichen Podrennen teilnahm, nachdem er es von Watto erlaubt bekam. Dort konnte er seine schnellen Reflexe, Konzentration und die ausgesprochene Disziplin einbringen, verschrottete jedoch Wattos Podrenner. Anschließend begann er mit der Konstruktion seines eigenen Podrenners, den er seinen Spielkameraden aus der Sklavensiedlung bereitwillig präsentierte. Eine Erkenntnis aus der Fähigkeit Podrenner überhaupt steuern zu können war, dass es ihm möglich war, Ereignisse aus der Zukunft früher wahrzunehmen.[5]

Oft riskierte er sein eigenes Wohl, um denjenigen zu helfen, die Hilfe nötig hatten. Er kümmerte sich wenig um die eventuell resultierenden Folgen, die sich aus seinen Taten ergeben konnten. Als er auf eine nach Ersatzteilen suchende Gruppe Republikaner traf, bot er ihnen sofort Hilfe an, die sie annahmen. Es stellte sich heraus, dass einer der Republikaner der Jedi Qui-Gon Jinn war, der im Falle eines Sieges Anakins bei dem Boonta-Eve-Classic bei Watto die Freilassung Anakins heraushandelte. Durch sein selbstloses Handeln half er nicht nur den Fremden, sondern erspielte sich selbst seine Freiheit, da er das Rennen gewann. Qui-Gon versprach Anakin, ihn als ein Jedi auszubilden, doch dafür musster er Tatooine und seine Mutter verlassen. Dies stellte ein schwerer Verlust für den Jungen dar, mit dessen Problem er sich ein Leben lang zu kämpfen hat. Es stellte sich nachfolgend heraus, dass Anakin der Auserwählte einer uralten Jedi-Prophezeiung sei, um das Gleichgewicht in der Galaxis wiederherzustellen.[5]

Sein selbstloses Jedi-reifes und überaus mutiges Handeln sollte sich in der Schlacht von Naboo wiederholen, als er im Kampf gegen die Handelsföderation einen N-1 Sternjäger steuerte und die Schlacht durch die Zerstörung des Droiden-Kontrollschiffs entschied. Währenddessen wurde jedoch Anakins stärkster Befürworter ein Jedi zu werden, von dem Sith Darth Maul getötet, aber Obi-Wan Kenobi versprach Qui-Gon kurz vor seinem Tod Anakin auszubilden, was der Jedi-Rat letztlich akzeptierte.[5]

„So ist das Junge. Zorn und Hass sind dein Treibstoff. Schüre das Feuer und sammle Kraft.“
— Eine unbekannte Stimme spricht zu Anakin. (Quelle)

Zu Beginn seiner Ausbildung zum Jedi musste sich Anakin erstmal der neuen Herausforderung gegenübersehen und der strengen Disziplin unterordnen. Als er im Alter von zwölf Jahren zusammen mit seinem Meister Obi-Wan Kenobi zu seiner ersten Mission nach Zonama Sekot geschickt wurde, hat er im Vorfeld schon unerlaubter Weise an einem gefährlichen Grubenrennen teilgenommen. Schon früh stellte sich das herausragende Piloten-Talent heraus, aber auch seine Eigenwilligkeit. Anakin sah sich im Laufe der Mission neuen Gefahren ausgesetzt, die unter anderem mit der Entführung Jabitha Hals, zu der er freundschaftliche Gefühle entwickelte, und der Bloßstellung seiner eigenen Schwächen in Wut, Verweiflung und Hass mündeten – all die Attribute die der Dunklen Seite der Macht zugeschrieben werden und gegen den Jedi-Kodex agieren.

„Sammle deinen Zorn. Sammle deine Enttäuschung. Wandle sie um und zehre von ihrer Energie.“
— Eine unbekannte Stimme spricht zu Anakin. (Quelle)

So wirkte die Fürsprechung einer mysteriösen, unbekannten Stimme, die möglicherweise von ihm selbst ausgeprochen wurde, dazu, dass er seinen Hass gegenüber dem Blutcarver Ke Daiv bündelte und ihn innerlich verbrennen ließ. Dieser hatte Jabitha entführt sowie Anakin auf das Gröbste beleidigt und wollte beide anschließend töten. Anakin erkannte anschließend selbstkritisch, dass er zutiefst falsch gehandelt hatte.[7]

Er hörte gerne Komplimente, sodass es für den Kanzler nicht schwer war, ihn zu betören. Die Jedi, besonders sein Meister Obi-Wan Kenobi, lobten ihn selten. Doch trotz der ehrgeizigen Art lebte Anakin für seine Liebe, die Senatorin Padmé Naberrie. Für sie tat er alles. Er stellte sich selbst unter die Mächte der Dunklen Seite, nur da er glaubte seine Liebe so retten zu können. Er konnte jedoch nicht sehen das Padmé all das gar nicht wollte. Selbst als Sith behielt er einen Funken dessen, durch das er als kleiner Junge so viele Freunde bekommen konnte und konnte sich selbst von den Fesseln der dunklen Seite losreißen. Seinen Meister respektierte er, war jedoch auch oft unzufrieden mit ihm, da er meinte, aufgrund seiner Fähigkeiten eine bessere Behandlung zugesprochen zu bekommen und für schwierige Mission zugeilt werden müsste.

Ausrüstung

Lichtschwerter

Luke, Lichtschwert

Luke Skywalker betrachtet das Lichtschwert seines Vaters.

Nachdem Anakin sein erstes Lichtschwert selbst konstruierte, nutzte er es von seiner Zeit als Padawan über die Klonkriege bis zu dem Zeitpunkt, wo er endgültig der Dunklen Seite verfiel. Als Darth Vader benutzte er sein blaues Lichtschwert auch weiter, als er in den Jedi-Tempel auf Coruscant marschierte, um dort den Willen seines neuen Meisters zu vollstrecken. Nachdem er auf Mustafar die Anführer der Separatisten getötet hatte, stellte er sich mit diesem Schwert seinem alten Meister Obi-Wan Kenobi entgegen. Letztendlich unterlag Anakin durch seinen Übermut und Obi-Wan entwaffnete ihn. Er nahm die Waffe an sich und behielt sie in seinem Besitz, selbst als er nach Tatooine zog um dort auf Anakins Sohn Luke Skywalker zu wachen. Als dieser alt genug war, überreichte Obi-Wan dem Sohn das Lichtschwert seines Vaters.[15][58][71]

Darth Vader

Darth Vader und sein neues Lichtschwert.

Kurze Zeit nach seinem Duell mit Obi-Wan Kenobi auf Mustafar konstruierte Anakin, welcher nun Darth Vader hieß, ein neues Lichtschwert. Es wurde nach Palpatines Wünschen angefertigt. Dieser gab ihn sein eigenes Lichtschwert und einen Synthkristall damit Vader das Schwert seines Meisters als Vorlage dienen sollte. Er entschied sich jedoch dagegen. Sein eigener Entwurf war hingegen seinen neuen Lebensumständen angepasst, welche mit seiner Rüstung einherging. Da er durch seine Rüstung auch seinen Lichtschwertkampfstil verändern musste, war sein neues Schwert mit einem Gewicht versehen, um es zusätzlich zu beschweren und besaß durch den Kristall eine rubinrote Sith-Klinge. Es war zudem dicker und länger als sein altes Schwert, da nur so er es mit seinen mechanischen Händen greifen konnte. Darth Vader beabsichtigte zuerst ein komplett neuen Schwerttyp zu erschaffen, doch gelang es ihm nicht. Abgesehen von den Änderungen, welche mit seiner Rüstung einhergingen und einer schwarzen Färbung, blieb es dennoch eine grobschlächtige Kopie seines Lichtschwertes, welches er als Anakin Skywalker verwendete. Der Griff war erneut geriffelt, die Bedienelemente befanden sich vorne und der Emitter war vorne abgeschrägt. Technisch besaß es ebenfalls eine starke Diatium-Energiezelle und basierte auf dem Zwei-Phasen-System, was es durch einen gesonderten Konzentrationskristall schaffte. Dennoch verwendete er dieses Schwert, obwohl er es verabscheute, um damit gegen verbliebene Jedi und andere Gegner des Imperiums vorzugehen. Sein erster Gegner war die Jedi Chatak, und obwohl sie ihn verwundete, gelang es ihm, sie niederzustrecken. Spätestens nach dem Duell gegen Roan Shryne hatte er bewiesen, dass er mit seinem neuen Lichtschwert umgehen konnte.[59]

So behielt er sein Schwert und bestritt mit diesem viele Kämpfe und Duelle. Dazu zählte auch zweites Duell gegen seinen alten Meister Obi-Wan, was Darth Vader dieses mal für sich entscheiden konnte.[71] Später kämpfte er auch gegen seinen eigenen Sohn auf Bespin, welcher sein altes Schwert verwendete. Auch in dieser Auseinandersetzung konnte er mit seinem neuen Schwert die Oberhand gewinnen und er besiegte seinen Sohn, indem er ihm die Hand abschlug.[91] Als sie später auf dem Zweiten Todesstern aufeinander trafen kreuzte er erneut mit seinem Lichtschwert die Klinge mit dem neuen Lichtschwert seines Sohnes. Diesmal unterlag er jedoch und er verlor sein Lichtschwert. Es verblieb auf dem Todesstern, als dieser Zerstört wurde.[92] Es konnte später nicht geborgen werden, trotz der vielen Plünderer und Glücksjäger, welche sich in den Monaten nach der Schlacht von Endor auf die vielen Wracks im Orbit und auf der Planetenoberfläche des Waldmondes stürzten. Dennoch hielt sich hartnäckig das Gerücht, dass die blutrote Klinge des Sith-Lords sich noch immer in einem der Wrackteile des Todessterns befand oder inzwischen auf den Planeten abgestürzt war. Da dem Finder eine gewaltige Belohnung winkte, welche ihm mehr Wohlstand einbringen sollte, als er sich vorstellen konnte, zog es viele Abenteurer nach Endor, um das Relikt zu suchen, bisher aber ohne Erfolg.[93]

Darth Vaders Rüstung

Hauptartikel: Darth Vaders Rüstung

Nachdem Obi Wan Darth Vader schwer verletzt auf Mustafar zurückgelassen hatte, wurde Vaders gesamter Körper mit schweren Brandwunden übersäht, da Funken aus der Lava seinen Körper in Brand gesteckt hatten. Kurze Zeit später entdeckte ihn der Imperator mit einer Legion von Klonen. Der Imperator ließ Vader schnell in einen medizinischen Behälter schaffen und brachte ihn ins neugegründete Imperator-Palpatine-Rekonstruktionszentrum. Dort wurde Vader von einigen medizinischen Droiden mit der Hilfe einiger Cyborg-Teilen am Leben erhalten. Die Droiden ersetzten seine versengten Gliedmaßen durch mechanische Prothesen, und bauten so seinen Körper wieder auf. Seitdem musste Vader nun mit der Rüstung leben. Die Rüstung beatmete ihn, generierte eine Stimme, und ließ ihn wieder auf aufrechten Beinen gehen. Vader musste immer wieder in seine eigene, umgebaute Form einer Meditationskammer, um seine Rüstung dort reparieren zu lassen. Die Kammer war der einzige Ort, an dem er ohne die Hilfe seiner Rüstung überleben konnte. Im Laufe der Zeit wurde die Rüstung einige Male repariert und aktualisiert. Darth Vader betrachtete die Rüstung allerdings als Verstümmelung seines Körpers.

Beziehungen

Shmi Skywalker

Anakins Abschied

Anakin verabschiedet sich von seiner Mutter Shmi Skywalker.

„Ich war nicht stark genug, um dich zu retten, Mom. Ich war nicht stark genug. Aber ich verspreche dir, ich werde nicht nochmal versagen. Ich vermisse dich, für immer.“
— Anakin Skywalker vor dem Grab seiner Mutter (Quelle)

Anakin Skywalker besaß eine besonders innige Bindung zu seiner Mutter. Auf der rauen Wüstenwelt und während seines unbarmherzigen Sklavendaseins unter Gardullas und später Wattos Diensten war es Shmi Skywalker, die ihren Sohn auf ein solches Leben vorbereitete und die ihm die dazu nötige Kraft mit auf den Weg gab.[18] Außerdem war sie für Anakin bis zu dessen Entdeckung durch den Jedi-Meister Qui-Gon Jinn die einzige Bezugsperson in seinem Leben, da Anakin aus Gründen, die selbst seine Mutter nicht erklären konnte, keinen Vater besaß. Shmi war barmherzig, fürsorglich und sie hatte immer gewusst, dass ihr Sohn etwas ganz besonderes war und dass ihm ein anderes Leben vorherbestimmt war, als eines in ewiger Knechtschaft. Der Abschied seiner Mutter betrachtete Anakin mit gemischten Gefühlen. Einerseits war er überglücklich, als er erfuhr, dass er aus der Sklaverei befreit worden war und ihn nun ein Leben auf Coruscant erwartete, wo er zum Jedi ausgebildet werden sollte, und andererseits musste er sich für diesen Lebenstraum von seiner geliebten Mutter trennen. Anakin tröstete sich jedoch mit dem Gedanken, dass er eines Tages nach Tatooine zurückkehren werde, um seine Mutter ebenfalls aus der Sklaverei zu befreien und ihr ein besseres Leben zu schenken.[4]

Seine enge emotionale Bindung zu seiner Mutter war neben seinem Alter eines der Gründe, warum Anakin aus Sicht des Jedi-Rates nicht zum Jedi ausgebildet werden sollte. Es zeugte von Qui-Gons unerschütterlicher Entschlossenheit und dem eisernen Glauben in den Jungen, dass er sich dennoch für Anakin einsetzte und der Rat schließlich nachgab.[4] Doch wie der Jedi-Rat es vorausgeahnt hatte, konnte Anakin auch während seiner Ausbildung nicht von seiner Mutter loslassen und wurde von Albträumen geplagt, die Shmi Skywalker in Gefahr zeigten.[13] Als die Träume mit der Zeit immer eindringlicher wurden, reiste Anakin gemeinsam mit Padmé nach Tatooine, um Shmi zu retten. Dabei sollte sich herausstellen, dass seine Träume in Wirklichkeit Visionen waren, die Anakin die Zukunft offenbarten. Trotz aller Bemühungen konnte er Shmi nicht retten und so starb sie in Anakins Armen. Der junge Padawan drohte, an diesem Verlust zu zerbrechen, doch fand er den nötigen Halt in der Liebesbeziehung zu Padmé Naberrie. Nichtsdestotrotz zog Anakin eine ernste Konsequenz aus dieser tragischen Erfahrung – er würde daran arbeiten, um der mächtigste Jedi aller Zeiten zu werden, damit sich ein solches Ereignis nicht nochmal wiederholen konnte.[15]

Padmé Naberrie

Vader Erinnerungen

Anakins Martyrium

„Du liebst mich? Ich dachte, wir hätten beschlossen, dass wir uns nicht verlieben, dass wir gezwungen wären, eine Lüge zu leben, und dass dies unser Leben zerstören würde.“
— Anakin Skywalker zu Padmé Naberrie (Quelle)

Bereits während ihrer ersten Begegnung auf Tatooine fühlte sich der neunjährige Anakin instinktiv zu Padmé Naberrie hingezogen. Als Zeichen seiner Freundschaft zu ihr, schenkte Anakin ihr eine selbst geschnitzte Halskette, die sie ständig an ihn erinnern sollte. Erst kurz vor Ausbruch der Klonkriege sollte sich die Beziehung der beiden weiter vertiefen, bis hin zu einer beiderseitigen Liebe. Allerdings war sich Padmé ihrer Verantwortung als Senatorin so sehr bewusst, dass bei diesen Gedanken zunächst ein schlechtes Gewissen hatte, obgleich sie von Anakins Veränderung und seiner Reife beeindruckt war, was ihn in ihren Augen attraktiv machte. Außerdem war Padmé von Anakins Albträumen ergriffen, wodurch sie ein gewisses Mitgefühl für ihren Jedi-Begleiter entwickelte, der sie in dieser Zeit vor Attentaten schützen sollte. In der idyllischen Einsamkeit des Planeten Naboo wählte Anakin einen ruhigen Moment, um Padmé zu küssen und ihr somit seine Liebe zu ihr zu signalisieren. Zunächst erwiderte sie seine Gefühle, wich aber rasch wieder zurück, um in einem späteren Gespräch ihre gegenseitige Beziehung zueinander zu besprechen. Padmé war beunruhigt durch die Gefühle, die Anakin ihn ihr weckte, doch versuchte sie dessen Annäherungsversuche rein rational zu beantworten. Für sie war es undenkbar, dass ein Jedi und eine Senatorin zusammenkommen, zumal es für Jedi verboten war, eine Ehe einzugehen, und Padmé in ihrer eigenen hektischen Laufbahn selbst keinen Platz für Liebe fand. Anakin akzeptierte diese Entscheidung nur widerwillig, weshalb er umso überraschter war, als Padmé schließlich doch noch ihre Liebe zu ihm eingestand, nachdem sie auf Geonosis zum Tode verurteilt wurden. Entgegen der Prinzipien der Jedi ging Anakin eine Ehe mit Padmé ein, die sie beide vor aller Öffentlichkeit geheim zu halten versuchten.[15][18]

Besonders nach dem Tod seiner Mutter war Padmé neben Obi-Wan und Palpatine einer der wichtigsten Menschen in Anakin Skywalkers Leben. Er liebte sie von ganzem Herzen und obwohl sie sich während der Klonkrieger nur sehr selten treffen konnten, reichte Anakin bereits der Gedanke oder die Aussicht auf ein baldiges Wiedersehen aus, um genug Kraft für die stets blutigen und zermürbenden Schlachten aufzubringen. Nach jedem Wiedersehen fiel es Anakin immer schwerer von seiner Frau loszulassen und dem Pfad der Jedi und seinem Ruf als Held der Republik, der ihm zur Zeit der Klonkriege vorauseilte, nachzukommen. Während eines gemeinsamen Urlaubs auf Naboo fasste Anakin sogar den Entschluss, den Jedi-Orden nach dem Ende der Klonkriege verlassen zu wollen, um sich gemeinsam mit Padmé an einen friedlichen Ort zurückziehen zu können und um ihre Beziehung nicht länger geheim halten zu müssen.[54]

Qui-Gon Jinn

„Er ist der Auserwählte. Das müsst ihr doch sehen!“
— Qui-Gon Jinn über Anakin Skywalker vor dem Jedi-Rat (Quelle)

Qui-Gon Jinn erkannte, dass Anakin Skywalker ungewöhnliche Talente besaß, die lediglich mit seinem enormen Macht-Potenzial zu erklären waren. Aus diesem Grund nahm er Anakin mit nach Coruscant, wo er zum Jedi ausgebildet werden sollte. Qui-Gon hatte sich begeistert für Anakin vor dem Jedi-Rat ausgesprochen und erklärt, er halte ihn für den prophezeiten Auserwählten, von dem es hieß, er werde die Macht ins Gleichgewicht bringen. Auch nachdem der Rat ein klares Nein zu Anakins Jedi-Ausbildung aussprach, war Qui-Gon fest entschlossen den Jungen auszubilden und dessen wahres Potenzial auszuschöpfen.[4] Eine Entschlossenheit, die Anakin in seiner Beziehung zu Obi-Wan vermisste, zumal Anakin häufig das Gefühl hatte, sein Meister würde ihn zurückhalten und auf eine andere Weise ausbilden, als es Qui-Gon zu Lebzeiten getan hätte.[9]

Obi-Wan Kenobi

„Du bist stark und klug, Anakin. Und ich bin wirklich sehr stolz auf dich. Ich habe dich ausgebildet, seitdem du ein kleiner Junge warst. Ich habe dir alles beigebracht, was ich weiß, und du bist ein größerer Jedi geworden, als ich jemals hätte werden können.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)
Anakin &amp; Obi-Wan Vorstellung

Anakin und Obi-Wan stellen sich einander vor.

Insbesondere zu Beginn seiner Jedi-Ausbildung war es für Anakin Skywalker schwierig, ein Vertrauensverhältnis zu Obi-Wan Kenobi aufzubauen. Zum einen stand zwischen ihnen der überraschende Tod Qui-Gon Jinns, mit dem Obi-Wan nicht nur seinen Mentor sondern Anakin auch eine bedeutsame Respektperson verloren hatte, und zum anderen spürte Anakin, dass sein Meister gewisse Vorbehalte gegen ihn hegte. Obwohl Anakin keineswegs eifersüchtig auf Qui-Gon Jinn war, empfand er es als störend, dass Obi-Wan häufig an ihn dachte und er Anakins Ausbildung wie die eigene gestaltete. Außerdem spürte Anakin, dass Obi-Wan ihn nur zögernd als seinen Padawan angenommen hatte. Anakin war zunächst fest davon überzeugt, dass Qui-Gons eiserner Glaube in die Fähigkeiten des Jungen, Obi-Wan beeinflusst haben musste. Tatsächlich konnte Obi-Wan seinem geliebten sterbenden Mentor nicht widersprechen, dessen letzter Wille es war, Anakin einer Jedi-Ausbildung zu unterziehen. Anakin war sich auch des Unterschieds bewusst, dass Obi-Wan ihn nicht aus freien Stücken zu seinem Padawan ausgewählt hatte, sondern sich bei seiner Entscheidung auf den letzten Willen seines Meisters Qui-Gon berief. Die Tatsache, dass Obi-Wan bestimmte Dinge vor seinem Padawan verheimlichte, um Anakin nicht unnötig zu belasten, wirkte sich dabei nicht gerade förderlich aus.[9] Die ohnehin gestörte Bindung zwischen Meister und Padawan erreichte mit dem Tod von Jedi-Meisterin Yaddle während einer Mission zum Planeten Mawan ihren vorläufigen Tiefpunkt.[13] Anakin war tief betroffen, da er sich die Schuld für den Tod der Jedi-Meisterin gab und obwohl Obi-Wan versuchte, ihm diese Gedanken auszureden, musste er ständig über diesen tragischen Augenblick nachdenken. Zwar beteuerte Obi-Wan, dass er Anakin keine Schuld für diesen Vorfall gab, doch glaubte Obi-Wan insgeheim, dass sein Schüler einen solchen Ausgang dieser Mission hätte verhindern können, hätte er nur die richtigen Entscheidungen getroffen. Dieser Vorfall hatte die Kluft zwischen ihnen beiden vergrößert und Obi-Wan begann zu glauben, dass er aufgrund Anakins reiner Verbindung zu Macht ihm in dieser Hinsicht nur noch wenig vermitteln konnte. Allerdings wusste Obi-Wan, dass es mehr bedarf, ein Jedi zu sein, als nur den Umgang mit der Macht zu beherrschen. Im weiteren Verlauf seiner Ausbildung legte Obi-Wan verstärkt darauf wert, Anakins mangelnde innere Ausgeglichenheit aufzubauen, denn nur so könnte sein Schüler die Macht auf die bestmögliche Art einsetzen.[14] Anakin widerstrebten jedoch diese Lehrmethoden, da er das Gefühl hatte, sein Meister würde ihn zurückhalten, was den Umgang mit der Macht anging. Nur so konnte Anakin in einem seiner nicht zurechnungsfähigen Momenten überhaupt den paradoxen Rückschluss ziehen, Obi-Wan sei am Tod seiner Mutter schuld, weil er ihn falsch ausbildete.[15]

Obi-Wan Kenobi vs Darth Vader

Obi-Wan und Darth Vader in ihrem letzten Duell.

Überraschenderweise blühte Anakin Skywalker in den Wirren der Klonkriege regelrecht auf, was auch seiner Beziehung zu Obi-Wan zugute kam. Trotz oder gerade wegen seiner rebellischen Natur entwickelte sich Anakin zu einem idealistischen, dickköpfigen und exzentrischen Jedi, der langsam zu verstehen begann, wie er sich mit Obi-Wan besser arrangieren konnte. Zahlreiche Schlachten schweißten die beiden ungleichen Charaktere zu engen Freunden zusammen, die sich durch zahlreiche Erfolge gegen die Konföderation unabhängiger Systeme einen heldenhaften Ruf in der Galaxis verdienten. Während Obi-Wan als Diplomat und Unterhändler geschätzt wurde, war Anakin der furchtlose Krieger, der vor keiner Aufgabe zurückschreckte und selbst seinen Meister aus so mancher unschicklichen Situation zu befreien vermochte. Auch nach seiner Erhebung zum Jedi-Ritter kämpfte er häufig Seite an Seite mit Obi-Wan. Der Krieg hatte sie in vielerlei Hinsicht näher zusammen kommen lassen. Durch ihn hatte sich eine noch engere Freundschaft zwischen den beiden aufgetan, von der Anakin glaubte, sie könne nichts und niemand auseinanderreisen. Sie betrachteten und respektierten sich einander wie Brüder, von denen keiner sich das Leben ohne den anderen vorstellen konnte.[16] Trotz dieser engen Bande erkannte Anakin nicht, wie sich Palpatine langsam zwischen ihre Freundschaft stellte, um diese zu brechen und Anakin auf die Dunkle Seite der Macht zu verführen. Dies war vor allem dadurch möglich, da Anakin ebenfalls ein stetig wachsendes Vertrauensverhältnis zu Palpatine pflegte, dieser jedoch die Jedi allmählich verunglimpfte, bis er schließlich vorgab, die Jedi seien Verräter an der Republik. Durch seine Beziehung zu Padmé und deren vermeintlich lebensbedrohlichen Lage sah sich Anakin gezwungen, sich von Obi-Wan abzuwenden, da er sich unbedingt Palpatines geheimer Sith-Techniken bedienen musste, um das Leben seiner Frau zu retten. Da sich Obi-Wan weigerte, sich Anakin anzuschließen, kam es zum schicksalhaften Duell zwischen den beiden ehemaligen Freunden und sie wurden zu erbitterten Feinden.[58] Anakin, der nunmehr unter dem Namen Darth Vader bekannt war, machte Obi-Wan dafür verantwortlich, dass Padmé sterben musste und er auf ein lebenserhaltende Rüstung angewiesen war.[59] Deshalb verspürte er später zur Zeit des Galaktische Bürgerkriegs große Genugtuung, den mittlerweile in die Jahre gekommenen Jedi-Meister auf dem Todesstern zu jagen und zu töten.[71]

Palpatine

Wilhuff Tarkin

Luke Skywalker

„Obi-Wan hat dir nie erzählt, was wirklich mit deinem Vater passiert ist.“
„Er hat mir genug erzählt. Er hat mir erzählt, dass sie ihn umgebracht haben.“
„Nein! Ich bin dein Vater.“
— Anakin und Luke Skywalker am Ende ihres Duells in der Wolkenstadt (Quelle)

Mara Jade

„Es gibt überall Sympathisanten. So wie es überall Verschwörer gibt, die etwa ihre Vorgesetzten stürzen wollen.“
— Lord Vader gegenüber der Hand des Imperators (Quelle)

Anakin sah sich selbst als einziger Diener und Schüler des Imperators, weshalb er eine große Abneigung gegenüber der neuen Dienerin des Imperators, Mara Jade, der Hand des Imperators empfand. Sie war jung und unerfahren und verstand die Abneigung, welche ihr Lord Darth Vader entgegenbrachte nicht. Als sie in Erfahrung brachte, dass er nach einem gewissen Luke Skywalker suchte, empfand er dies als Bedrohung. Als sie sich erneut an Bord der Exekutor wiedersahen, wurde Anakin von seinen Gefühlen übermannt und verfiel in eine Raserei und griff Mara Jade an, welche in dieser Situation sein größter Feind zu seien schien. Nach einem kurzen Kampf konnte er jedoch die Kontrolle über sich selbst zurück erlangen. Nach diesem Vorfall verbesserte sich die Beziehung der beiden. Da die Hand einen Auftrag des Imperators erfolgreich beendete, sah er in ihr doch eine loyale Dienerin Palpatines und begann sie im gewissen Maße zu respektieren.[94]

Untergebene

„Sie haben zulange unter Lord Vader gedient, Captain. Ich habe keine Probleme, einen nützlichen Vorschlag zu akzeptieren, nur weil er nicht von mir ist. Meine Stellung und mein Ego werden dadurch nicht bedroht.“
— Großadmiral Thrawn zu Captain Pellaeon (Quelle)

Noghri

Vader und die Noghri

Lord Vader wurde von den Noghri verehrt

Hinter den Kulissen

Hintergrund

In den Filmen spielt die dramatische Geschichte um Anakin Skywalker eine zentrale Rolle. Sein Lebensweg, angefangen von der Kindheit bis hin zu seinem Tod, wird dabei aus verschieden Sichtweisen dargestellt. Im Grunde stellt Anakin den mythologisch archetypischen Held dar, welcher durch naives, egoistisches, aber auch teilweise selbstloses Handeln sich von seinen eigentlichen Idealen abwendet ohne es selbst wahrzunehmen.

Ursprünglich hatte George Lucas die Motive von unterschiedlichen Vätern vorgesehen, die sich zwischen gutem und schlechtem Verhalten unterschieden. Der gute Vater sollte Anakin Starkiller heißen und für den Bösewicht war der Name Darth Vader vorgesehen. Vermutlich stammt der Zusatz Vader aus dem niederländischen Wortschatz, was übersetzt Vater bedeutet. Da sich die Namen der anderen Sith in den Filmen auf englische Worte beziehen, liegt aber auch die Herkunft von invader nahe, was auf Englisch "Eindringling, Invasor" bedeutet. Allerdings stammen diese Namen alle aus der Prequel-Trilogie. Letztlich wurden beide Figuren zu einem Charakter zusammengefasst, die durch das maschinelle Auftreten der Figur und dem vorhandenen menschlichem Mitgefühl diese zwielichtige Präsenz ausstrahlen sollte.

George Lucas hatte bisher nicht erwähnt auf welchen Hintergrund der Begriff Anakin zurückzuführen ist. Trotzdem lassen viele Ableitungen darauf schließen, dass der Name nicht willkürlich entstanden ist. Der Name Anakin bedeutet auf Sanskrit Krieger. Außerdem könnte Anakin auch ein Synonym mit dem Bezug des Auserwählten sein, denn wenn man den Namen in An Akin teilt, ergibt das übersetzt die Bezeichnungen einzigartig oder auch Gleichstellung.

Andere Interpretationen besagen, dass der Name Anakin sich von dem Namen „Enak“ aus dem hebräischen ableitet, was übersetzt „Gigant“ bedeutet. Anak, Anakim oder Enak kommt in der Bibel einige Male vor. Dort werden z.B. die Nephilim als Söhne Enaks bezeichnet. Diese waren die Söhne von Engeln, die menschliche Gestalt angenommen hatten und mit menschlichen Frauen Kinder zeugten. Die Nephilim zeichneten sich durch Bösartigkeit, Gewalt und besondere Körpergröße und Kraft aus. Sie waren buchstäblich Söhne gefallener Engel.

George Lucas verwendet in Star Wars oft Namen und Charaktere aus vielen Mythologien und Kulturen. Somit lässt sich auch eine Verbindung zwischen Anakins Geburt ohne Vater und Jesu Christi Geburt herstellen. Es gibt Interpretationen, dass Darth Plagueis, welcher die Macht so beeinflussen konnte, um Leben zu erschaffen, Anakin erschaffen haben soll. Jedoch handelt es sich hierbei um Spekulationen, welche offiziell von George Lucas nicht bestätigt sind.

Widersprüche im Kanon

  • Obwohl in zahlreichen Quellen angegeben ist, dass Anakin 41 VSY geboren wurde (das Datum als solches steht in Jedi vs. Sith – The Essential Guide to the Force, Romane wie Der Weg des Padawan und der Die Rache der Sith bestätigen dies mit Altersangaben Anakins zu bestimmten Zeiten), legte Leland Chee in seinem Blog auf StarWars.com das Datum 41,9 fest. Gleichzeitig setzt er das Datum von Episode I auf 3:4:14 NGR, womit Anakin im Film bereits 10 und nicht wie in diversen Quellen angegeben, neun Jahre alt ist. Zwar sind die Angaben von Leland Chee als offiziell zu verstehen, doch widersprechen sie in diesem Fall anderen Quellen und widersprechen sich gegenseitig.
  • Auf dem Cover von Clones ist Darth Vader im Lichtschwertkampf gegen seinen Klon zu sehen, obwohl in der Geschichte selbst deutlich wird, dass das Lichtschwert des Klons gar nicht funktionieren kann. Wie genau der Kampf zwischen den beiden am Ende des Romans stattfindet, wird nicht ganz klar.

Trivia

Light Vader

Vader in seiner weissen Rüstung.

  • Darthvaderum ist eine Gattung der Hornmilben. Die REM-Bilder der Mundregion erinnerten den Erstbeschreiber Hunt sofort an Darth Vader. Ebenso wurde die Grabwespenart Polemistus vaderi nach Darth Vader benannt.
  • In Die Rückkehr der Jedi-Ritter, einer Ausgabe der nichtkanonischen Infinities überlebt Vader die Vernichtung des Imperators und kehrt als Jedi in einer weissen Rüstung wieder zurück.
  • Anakin Skywalker hatte in der Rolle des Darth Vader einen Gastauftritt im vierten Teil der Soul Calibur-Videospielreihe. Dort war er zunächst nur für die PS3-Version erhätlich, konnte aber über XBox Live kostenpflichtig heruntergeladen werden.
  • Darth Vader taucht als Bösewicht in Nachts im Museum 2 auf.
  • In Stirb langsam 2 wird ein Flughafen mit Namen Annex Skywalk (sprich: Anak Skywalk) bedroht. Der Name ist ein Beweis für die Zusammenarbeit der Teams der Stirb langsam - Reihe und Star Wars.

Darsteller

Anakin Skywalker wird in Die dunkle Bedrohung von Jake Lloyd, in Angriff der Klonkrieger und Die Rache der Sith von Hayden Christensen und in Die Rückkehr der Jedi-Ritter von Sebastian Shaw dargestellt. Die kurze Szene, worin Anakin als geisterhafte Gestalt neben Obi-Wan und Yoda erscheint, wurde im Jahre 2004 anlässlich der DVD-Veröffentlichungen geändert. Dadurch wird der Geist nicht mehr von Sebastian Shaw dargestellt, sondern von Hayden Christensen, der in diese Szene digital hineinkopiert wurde. Diese Änderung ist gerade wegen des großen Altersunterschieds zwischen Shaw und Christensen umstritten. Dazu kommt, dass der digital ersetzte Anakin in derselben jugendhaften Erscheinung auftritt, wie er auch in Die Rache der Sith zu sehen ist. Sebastian Shaws Auftritt, als Luke Anakins Maske abnimmt, wurde zwar optisch den vorherigen Teilen angepasst, erfuhr jedoch keinen Wechsel der Schauspieler.

Werk Darsteller deutscher Sprecher
Episode I – Die dunkle Bedrohung Jake Lloyd Constantin von Jascheroff
Episode II – Angriff der Klonkrieger Hayden Christensen Wanja Gerick
Episode III – Die Rache der Sith Hayden Christensen Wanja Gerick
Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter Hayden Christensen/Sebastian Shaw Kein Dialog mit Anakin
Star Wars: Clone Wars Computeranimiert Wanja Gerick

Quellen

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Jedi vs. Sith – The Essential Guide to the Force
  2. Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
  3. 3,0 3,1 Vector (Knights of the Old Republic)
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 4,6 Episode I – Die dunkle Bedrohung
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 5,5 Episode I – Die dunkle Bedrohung (Roman)
  6. 6,0 6,1 6,2 Der Pfad der Erkenntnis
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 Planet der Verräter
  8. 8,0 8,1 8,2 Der Weg des Padawan
  9. 9,0 9,1 9,2 9,3 9,4 Die Spur des Jedi
  10. 10,0 10,1 10,2 Tödliche Spiele
  11. 11,0 11,1 11,2 Meister der Täuschung
  12. 12,0 12,1 12,2 Die Akademie der Angst
  13. 13,0 13,1 13,2 Die Schattenfalle
  14. 14,0 14,1 14,2 Der Augenblick der Wahrheit
  15. 15,00 15,01 15,02 15,03 15,04 15,05 15,06 15,07 15,08 15,09 15,10 15,11 15,12 15,13 15,14 15,15 Episode II – Angriff der Klonkrieger
  16. 16,00 16,01 16,02 16,03 16,04 16,05 16,06 16,07 16,08 16,09 16,10 16,11 Episode III – Die Rache der Sith (Roman)
  17. Wilder Raum (Roman)
  18. 18,0 18,1 18,2 18,3 18,4 18,5 18,6 18,7 Das offizielle Star Wars Fact File
  19. 19,0 19,1 Die Verteidigung von Kamino
  20. 20,0 20,1 Im Visier des Bösen
  21. Welle der Vernichtung
  22. 22,0 22,1 22,2 22,3 22,4 Clone Wars
  23. Blind Force
  24. Skywalkers
  25. 25,0 25,1 25,2 25,3 Das letzte Gefecht um Jabiim
  26. 26,0 26,1 Der Sturm nach dem Sturm
  27. Niemandsland
  28. Für immer jung
  29. 29,0 29,1 29,2 Die Feuertaufe
  30. Oro Dassyne in der Datenbank auf StarWars.com
  31. 31,0 31,1 Schlachtschiffe über Rendili
  32. 32,0 32,1 The Clone Wars – Die illustrierte Enzyklopädie
  33. The Clone Wars (Film)
  34. 34,0 34,1 Rekruten (normal und Decoded)
  35. 35,0 35,1 Der Fall eines Droiden
  36. Laut dem Roman Wilder Raum spielt Der Fall eines Droiden und Kampf der Droiden eine Woche nach dem Kinofilm. In dieser Woche waren Anakin und Ahsoka laut dem Roman die ganze Zeit über auf Coruscant und haben trainiert. Daher muss die Malevolence-Trilogie nach Der Fall eines Droiden und Kampf der Droiden spielen.
  37. Kampf der Droiden
  38. Der Angriff der Malevolence
  39. Der Schatten der Malevolence
  40. Die Zerstörung der Malevolence
  41. Bait
  42. 42,0 42,1 Die Ergreifung des Count
  43. Switch (Comic)
  44. Der Freikauf
  45. 45,0 45,1 Die Bruchlandung
  46. Die Verteidiger des Friedens
  47. Der Übergriff
  48. Das Virus
  49. Das Geheimnis der Monde
  50. Sturm über Ryloth
  51. 51,0 51,1 51,2 51,3 Sklaven der Republik
  52. Das Geiseldrama
  53. 53,0 53,1 Holocron Heist
  54. 54,0 54,1 54,2 Besessen
  55. Obi-Wan Kenobi & Anakin Skywalker in: Klonkriege
  56. 56,0 56,1 56,2 Labyrinth des Bösen
  57. 57,0 57,1 57,2 Leland Chee im Message Board auf StarWars.com
  58. 58,00 58,01 58,02 58,03 58,04 58,05 58,06 58,07 58,08 58,09 58,10 58,11 58,12 58,13 58,14 58,15 Episode III – Die Rache der Sith
  59. 59,0 59,1 59,2 59,3 59,4 Dunkler Lord – Der Aufstieg des Darth Vader
  60. Kaltblütige Jagd
  61. 61,0 61,1 61,2 Unterwelt
  62. 62,0 62,1 Tod auf Naboo
  63. 63,0 63,1 63,2 Im Netz des Bösen
  64. Die Rückkehr der Dunklen Seite
  65. 65,0 65,1 65,2 Die Geheimwaffe
  66. Gegen das Imperium
  67. 67,0 67,1 Der Meister der Täuschung
  68. 68,0 68,1 68,2 Die Abrechnung
  69. 69,0 69,1 69,2 Schatten des Imperiums
  70. 70,0 70,1 Die Macht des Todessterns
  71. 71,0 71,1 71,2 71,3 71,4 71,5 71,6 71,7 Episode IV – Eine neue Hoffnung
  72. Auf verlorenem Posten (Comic)
  73. Der Schwarze Lord
  74. Kreuzfahrt des Wahnsinns
  75. Der schwarze Henker!
  76. Vaders Rache
  77. Donner in den Sternen
  78. Duell auf Leben und Tod
  79. Vader im Visier
  80. Die Narrenreihe
  81. 81,0 81,1 Der Preis der Macht
  82. Im Schatten des Vaters
  83. Scheidewege
  84. 84,0 84,1 Mein Bruder – Mein Feind
  85. Täuschungsmanöver
  86. Auf der falschen Seite des Krieges
  87. „I have an assignment for you. I have just put a large bounty on the heads of three individuals. Two human children and a male Shi'ido.“ (The Hunger)
  88. 88,0 88,1 88,2 Clones
  89. The Hunger
  90. 90,0 90,1 Geister
  91. Episode V – Das Imperium schlägt zurück
  92. Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
  93. Endor and the Modell Sector
  94. Treueschwur
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