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Die Angriffsfregatte war ein Großkampfschiff der Rebellen-Allianz und der Neuen Republik. Das komplette Design stellte eigentlich eine Modifikation des schweren Kreuzers der Dreadnaught-Klasse dar, entwickelte sich jedoch zu einer eigenen Raumschiffsklasse.

Das Design – während der Rebellion aus gekaperten und außer Dienst gestellten Kreuzern der Dreadnaught-Klasse konstruiert – war erfolgreich, besaß jedoch Verbesserungspotential, sodass ein kurzlebiges Nachfolgemodell produziert wurde. Dies brachte dem ersten Modell den Zusatz Mark I bei.

Technologie[]

Viele der Fregatten dienten zur Zeit der Rebellion

Viele der Fregatten dienten zur Zeit der Rebellion

Obwohl oder gerade weil die Angriffsfregatte auf den Konstruktionen alter Kreuzer der Dreadnaught-Klasse aufbauen, waren sie sehr starke Gegner. Die beiden heckwärts angebrachten Solarleitwerke machten sie zudem erheblich wendiger. Die Feuerkraft einer Angriffsfregatte war der ihrer Vorlage überlegen. Mit einem Schutzschild, der in der Leistung dem eines Abfangkreuzers glich, und einer stärkeren Panzerung vermochte sie es mühelos, ältere imperiale Raumschiffe zu zerstören.

Durch die großen Umbauten und die Entfernung einiger Energiegeneratoren musste man zwangsweise auch an Feuerkraft einsparen. Zwar besaß die sogenannte Fregatte immer noch über beeindruckende Feuerkraft, allerdings musste sie an Reichweite und Feuerrate extrem einbüßen.

Auch besaß sie im Gegensatz zu ihrer Vorlage weit weniger Raum für Truppen. Ebenso wurden die Hangarräume entfernt. Stattdessen wurden im Gegenzug 20 externe Andockstutzen an der Außenseite der Hülle befestigt, um 14 Sternjäger oder leichte Frachter sowie sechs Standard-Transporter aufnehmen zu können. Ein Transport durch den Hyperraum war zu Allianzzeiten damit unmöglich, Angriffsfregatten der Neuen Republik waren dagegen dazu in der Lage[11]. Ein modifiziertes imperiales Angriffsshuttle konnte jedoch dafür in die oberen Aufbauten integriert werden.

Da die Angriffsfregatte die starke Modifikation eines Dreadnaughts darstellte, gab es wohl niemals einheitliche Baupläne. Dies führte dazu, dass im Lauf des Galaktischen Bürgerkrieges mindestens drei verschiedene Ausführungen der Angriffsfregatte existierten; von der Nachfolgereihe abgesehen.

Geschichte[]

Angriffsfregatten und  greifen die  an

Angriffsfregatten und X-Flügler greifen die Schimäre an

„Die Sensoren orten vier Kampffregatten der Neuen Republik.“
— Lieutenant Tschel zu Großadmiral Thrawn (Quelle)

Als die Rebellen-Allianz nur wenige Großkampfschiffe zur Verfügung hatte, kam sie in den Besitz einiger alter Dreadnaughts. Da die hohe Besatzungszahl von 16.000 Personen jedoch die Mittel der jungen Allianz überstieg, modifizierten die Allianztechniker das Originalmodell und rüsteten es mit modernerer Technologie aus. Viele Stationen im Schiff wurden durch Computer ersetzt und einige Bereiche wurden komplett entfernt, um Besatzung zu sparen. So wuchs der Dreadnaught um fast 100 Meter in die Länge, und es musste nur noch knapp ein Drittel der eigentlichen Besatzung betrieben werden.

Während des Galaktischen Bürgerkrieges wurden die Angriffsfregatten von der Allianz und später von der Neuen Republik eingesetzt. Die Allianz besaß viel weniger Mark IIs als Mark Is, und selbst von ersteren verfügte sie über mindestens 18.[12] Die Angriffsfregatten verrichteten ihren Dienst so hervorragend, dass bis zur Schlacht von Endor kein Verlust bekannt wurde.[3] Dagegen kämpften vier der Schiffe mit einer Unterstützung von drei X-Flügler-Geschwadern 9 NSY vergeblich gegen die Schimäre und ihre Eskorte unter dem Kommando des taktischen Genies Großadmiral Thrawn. Eine weitere erlag der Schimäre in der Schlacht von Sluis Van. Während des Thrawn-Feldzugs stellten die Angriffsfregatten eine wichtige Ressource der Republik dar, sodass sie kaum von der Front abgezogen wurden. In der Schlacht von Bilbringi, die Thrawns Ende bedeutete, waren ebenfalls zwei Angriffsfregatten vertreten, die Tyrant's Bane und die Liberty Star.

Drei Jahre später diente mit der Dodonna eine Angriffsfregatte in General Wedge Antilles' Flotte während der Krise um die „Darksaber“ genannte Superwaffe.

Hinter den Kulissen[]

  • Die Angriffsfregatten werden – ähnlich wie die Renegaten-Staffel – unterschiedlich ins Deutsche übertragen. So werden sie im Spiel Empire at War als Sturmfregatte bezeichnet, im Roman Erben des Imperiums wiederum als Kampffregatte und im gleichnamigen Comic, wie auch in vielen anderen EU-Publikationen, wörtlich korrekt als Angriffsfregatte.
  • Die Bezeichnung Fregatte scheint zudem inadäquat zu sein, bedenkt man, dass die Schiffe auf Dreadnaught-Klasse-Kreuzern aufbauen und sogar größer und schwerer bewaffnet sind.
  • In Rebellion besitzt die Angriffsfregatte Turbolaser und Ionenkanonen mit den Stärken 70 bzw. 50 am Bug und je 120 bzw. 40 an den Seiten. Die Schildstärke beträgt 600, die Hüllenstärke 1.400. Die Angriffsfregatte erreicht bei Manövrierfähigkeit 2 die Geschwindigkeit 5.

Quellen[]

Einzelnachweise[]