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Anora Fair war eine menschliche Frau, welche als Journalistin arbeitete und die Partnerin von Hask Taff war. 16 VSY trat sie Berch Tellers Rebellengruppe bei und kämpfte zwei Jahre später mit dieser gegen das Galaktische Imperium und betrieb anti-imperiale Propaganda.

Biografie

Massaker von Antar 4

Nach der Umgestaltung der Galaktischen Republik in das Imperium im Jahr 19 VSY hatte Anora bereits schonungslose Interviews und wenig schmeichelhafte Berichte über die imperiale Politik veröffentlicht. Als sie dann im Jahr 18 VSY Berichte über die Säuberung von Antar 4, gespickt mit von ihrer Kollegin Hask Taff produzierten Bildern und Videos des Geschehens, veröffentlichte, wurde die KOMSNOR auf sie aufmerksam. Bevor die KOMSNOR sie jedoch in Gewahrsam nehmen konnte, wurden sie vom Agenten Berch Teller fortgebracht.

Berch Tellers Rebellengruppe

Nachdem sie sich 16 VSY einer von Teller gegründeten Rebellengruppe anschloss, planten sie zwei Jahre lang einen Schlag gegen das Imperium, welcher dann 14 VSY mit dem Angriff auf die Sentinel-Basis eingeleitet wurde.

Mission von Murkhana

Als Wilhuff Tarkin und Darth Vader auf dem Planeten Murkhana eingetroffen waren, nachdem der ISB-Agent Bracchia über seinen Verbindungsoffizier Stellan auf ein Versteck voller Spionage- und Kommunikationsausrüstung aufmerksam geworden war, stahlen Anora und die anderen Mitglieder Tarkins persönliches Schiff, die Aasdorn. Mit der Aasdorn verfügten sie über die nötige Feuerkraft, um einen Zerstörungsfeldzug, unterstützt durch ihren imperialen Kontakt, Vizeadmiral Dodd Rancit, zu starten.

Während sich Teller, der Pilot Salikk, der Waffenexperte Cala und der Ingenieur Artoz auf der Brücke einrichteten und sich mit den Systemen vertraut machten, inspizierten Anora und Hask das Schiff und sicherten die einzelnen Räume. Nachdem sie wieder auf der Brücke waren unterhielten sie sich ein wenig über das Schiff und Tarkin selber. Als sie merkten, dass die Parsecpanther, das Schiff eines Sugi-Waffenhändlers von Murkhana, ihnen folgte, kamen Anora und Hask als erste auf die Idee, dass das Schiff nicht von den Sugi, sondern von Tarkin und Vader geflogen wurde. Daraufhin führten sie einen kurzen Sprung in das Fial-System aus, um zu testen, ob sie trotz ihrer Tarnsysteme auch durch den Hyperraum verfolgt werden konnten. Als sie dort ankamen warteten sie eine kurze Zeit, und tatsächlich erschien wenig später die Panther, weswegen sie auf Tellers Befehl hin direkt weiter ins Galidraan-System sprangen.

Angriff auf die Galidraan-Station

Nach dem Erreichen des Galidraan-Systems griff die Aasdorn eine dortige Raumstation an und zerstörte große Teile der Anlage. Als sie jedoch einige massive Treffer einstecken mussten und die Station weitere Sternjäger in Suchformation ausschickte, um sie zu finden, entschieden die Rebellen sich zu fliehen. Bevor sie das System verließen, warfen sie Vaders Meditationskammer von Bord, die Artoz gefunden hatte und für die erfolgreiche Peilung ihrer Verfolger – selbst durch den Hyperraum – verantwortlich machte. Auch zerstörten sie die Hyperraum-Boje des Galidraan-Systems, bevor sie in den Hyperraum sprangen.

Angriff auf Lucazec

Als sie kurz darauf die Einrichtungen der TaggeCo auf Lucazec angriffen, waren Anora und Hask erstmals dafür verantwortlich, dass die Bilder und Videos, die sie während des Angriffs aufnahmen, ihre Wege in das HoloNetz fanden. Um die Wirkung zu verbessern achteten sie darauf, ihre Aufnahmen so wirken zu lassen, als wäre eines der anwesenden imperialen Schiffe selbst der Angreifer.

„Teller, manchmal könnte man wirklich meinen, du wärst geradewegs einem Holo-Drama entsprungen. Ich weiß nicht, ob ich den Kopf schütteln oder Beifall klatschen soll. Mein Produktionsteam auf Coruscant hätte einen Star aus dir gemacht.“
— Anora zu Teller (Quelle)

Wenig später, als sie in einem unbenannten Sternsystem eine kurze Pause machten und auf Neuigkeiten warteten, kontaktierte Teller Rancit, welcher ihm mitteilte, dass Tarkin durch den Treibstoffverbrauch herausgefunden hatte, dass sie entweder Gromas oder Phindar anfliegen mussten, um die Aasdorn zu betanken. Da bei Gromas jedoch auch ein imperialer Stützpunkt lag, stufte er dies als wahrscheinlicheres Ziel ein und gab es an das Flottenkommando weiter. Nachdem Teller den Rest der Mannschaft darüber in Kenntnis gesetzt hatte, dass sie bei Phindar mit wenig Gegenwehr zu rechnen hatten, und er Anora wegen ihrer Arbeit an dem Holovid gelobt hatte, brach jedoch ein Streit zwischen ihm und Hask aus. Sie beschuldigte ihn, es mache ihm nichts aus, einfach wahllos zu morden, nur weil die Getöteten für das Imperium arbeiteten. Anora schaffte es, Spannung aus der Situation zu nehmen, indem sie Teller mit eine Figur aus Holodramen verglich.

Schlacht von Phindar

„Das Imperium hat den Holonetz-Dienst in den meisten Systemen des Sektors unterbrochen. Es wird also etwas länger dauern, aber früher oder später wird das Holovid die Runde machen.“
— Anora über ihr Holovid von Phindar (Quelle)

Als sie bei Phindar angekommen waren, schaffte die Crew die verbrauchten Treibstoffzellen auf den sich im Orbit des Planeten befindlichen Tanker und schmuggelte so eine Bombe an Bord. Die Betankung verlief reibungslos, was Teller sehr misstrauisch stimmte, sodass er die Transferschläuche lösen ließ. Unmittelbar nachdem die Aasdorn sich vom Tanker gelöst hatte, tauchte der imperiale Eskortträger Goliath auf und vollführte einen Mikrosprung näher an die Station. Während Salikk bestmöglich versuchte, das Schiff gegen die Angriffe der von Vader und Tarkin geführten Gelb-Staffel zu verteidigen, filmte Anora den ganzen Kampf. Als dann jedoch der Administrator des Phindar-Tankers seine eigenen Jäger zur Vernichtung der Aasdorn losschickte, brach Chaos aus und Tarkin gab der Goliath den Befehl, auf die Aasdorn zu feuern. Bevor der Träger seine Protonentorpedos abfeuern konnte, aktivierte die Aasdorn ihr Tarnsystem, woraufhin die Goliath versuchte, sie durch Schüsse entlang ihres Flugvektors ausfindig zu machen. Den Augenblick nutzte die Crew der Aasdorn, um die Bombe zu zünden, welche den Tanker zerstörte, sodass es in Anoras Kameras so aussah, als hätte die Goliath ihn getroffen. Zeitgleich konnte der Traktorstrahl des Trägers die Korvette jedoch kurz erfassen, bevor sie in den Hyperraum floh, was sie nachhaltig beschädigte.

Der Kampf hatte sowohl die Aasdorn selber als auch ihre Besatzung stark beansprucht und große Teile des Schiffes waren funktionsunfähig. Anora hatte zwei Wunden am Kopf, die mit Bactapflastern versorgt worden waren, wofür sie allerdings ihre Locken abschneiden musste. Da das Imperium große Teile des Holonetz eingestellt hatte, erklärte Anora, dass es etwas dauern könnte, bis das Holovid sich verbreiten würde.

„Vielleicht haben wir schon genug bewirkt. Wir könnten es einfach dabei belassen.“
— Anora zu Teller (Quelle)

Kurze Zeit später sprangen die Dissidenten ins LCC-447-System, wo Salikk auffiel, dass etwas mit den Treibstoffzellen nicht stimmte, da die Menge des nutzbaren Treibstoffs nicht dem entsprach, was sie getankt hatten. Als Cala die Zellen überprüfte, fand er heraus, dass eine der Zellen leer war und Teller bat ihn, diese in die Quarantänekabine zu bringen, damit die Diagnoseeinheit sich die Zelle ansehen konnte. Als Cala verkündete, dass sich in der Zelle ein Paralicht-Transmitter befand, welcher sämtliche Befehle, die in den Navicomputer eingegeben wurden, weiterleitete, beriet sich die Crew über ihre Möglichkeiten. Anora meinte daraufhin, dass sie vielleicht schon genug getan hätten, wobei ihr Teller jedoch direkt widersprach. Letztlich entschieden sie sich dazu, den Transmitter außer Gefecht zu setzen und andere den Sprung zu den letzten eingegebenen Koordinaten machen zu lassen. Dafür heuerten sie den Captain der Verschwiegene an, welcher auf ihr Geheiß ins Obroa-skai-System sprang und dort von Tarkin und Vader festgesetzt und mitsamt seiner Crew verhört wurde.

Schlacht von Nouane

Teller: „Noch ein Sprung, dann kommt das große Finale.“
Anora: „Und dann?“
Teller: „Mit ein wenig Glück sind wir dann noch am Leben und können weiterkämpfen.“
Anora: „Mit ein wenig Glück …“
— Anora im Gespräch mit Teller (Quelle)

Auf der Aasdorn unterhielt sich Anora kurz darauf mit Teller, welcher von Rancit Informationen über den Obroa-skai-Vorfall und ein neues Ziel erhalten hatte, wobei ihnen klar wurde, dass sie fast am Ende ihres Kreuzzuges angelangt waren. Anora offenbarte, dass sie nie vorgehabt hatte, Imperiale umzubringen und andere Leute dafür bezahlen zu lassen, und sie es eigentlich größtenteils getan hatte, um ihre Karriere voranzubringen. Außerdem gestand sie, dass sie das Imperium und den Imperator unterschätzt hatte und es ihr leidtat, Hask mit in die Sache reingezogen zu haben.

Als nächstes griff die Aasdorn den Planet Nouane an, auf dem sie jedoch nur minimalen Schaden anrichten konnten, da Rancit dort seine Flotte positioniert hatte und die Korvette unmittelbar nach ihrem Auftauchen beschießen ließ, sodass sie sich schnellstmöglich zurückziehen mussten, nachdem große Teile des Schiffes zerstört worden waren.

„Das sah nicht nur echt aus, Teller, das war echt. Sieh es ein, wir wurden betrogen.“
— Anora zu Teller (Quelle)

Nachdem die Aasdorn nach 10 Parsecs aus dem Hyperraum getrudelt war, musste Teller sich auf Anoras Drängen hin eingestehen, dass Rancit sie verraten hatte und sie ihm nicht mehr vertrauen konnten. So gaben sie die Korvette auf und schickten sie mit dem Autopilot nach Carida, welches das nächste mit Rancit vereinbarte Ziel gewesen war, während sie selbst sich mit dem Rest der Rebellengruppe zusammenschlossen. Bei Carida hatte Rancit vor, die Rebellen zu vernichten, was jegliche Spuren seines Verrats ausgelöscht und ihm viel Ruhm eingebracht hätte, jedoch wurde sein Verrat kurz zuvor aufgedeckt und Vader ließ ihn noch im Orbit Caridas hinrichten.

Angriff auf den Todesstern-Hyperantriebs-Konvoi

„Sie werden noch früh genug von Ihrem hohen Ross fallen, Tarkin. Und es wird keine sanfte Landung.“
— Anora zu Tarkin (Quelle)

Die Rebellengruppe selbst fand sich in ihrer vollen Stärke, einschließlich Knotts und dem Träger, der Wochen zuvor die Sentinel-Basis angegriffen hatte, nahe dem Golf von Tatooine zusammen.

Als ein Konvoi, der Komponenten für den Hyperantrieb des Todessterns transportierte, den Hyperraum verließ, konnte die Rebellengruppe nach jahrelanger Planung den Angriff durchführen, auf den sie immer hingearbeitet hatten. Während der Angriff jedoch lief und die Rebellen schon viele Eskortschiffe zerstört hatten, traf Tarkin auf dem Sternzerstörer Exekutrix ein. Nach kurzer Zeit wendete er das Blatt und die Imperialen schafften es, die Jäger zu zerstören, den Träger flugunfähig zu machen und sämtliche Besatzungsmitglieder festzunehmen. Nur Teller konnte in seinem Z-95-Kopfjäger entkommen, nachdem er von Salikk und Anora darum angefleht wurde.

Tarkin ließ alle 26 Überlebende zusammentreiben und begutachtete sie. Dabei zeigte er vor allem Interesse an denen, die am Kreuzzug selbst beteiligt gewesen waren, die jedoch nur Verachtung für ihn übrig hatten. Er ließ sie anschließend nach Coruscant bringen, wo sie alle von Spezialisten des Imperialen Sicherheitsbüros verhört und anschließend hingerichtet wurden.

Persönlichkeit

Teller: „Du hast dich praktisch darum gerissen, bei dieser Sache mitzumachen.“
Anora: „Das will ich auch gar nicht leugnen. Aber da wir gerade so offen und ehrlich miteinander sind: Ich dachte, es würde meine Karriere voranbringen.“
— Anora über ihre Gründe (Quelle)

Anora war als Journalistin darauf bedacht, stets das zu tun, was ihrem Ruhm zuträglich war. Dies war, wie sie zumindest Teller gegenüber sagte, auch der eigentliche Grund dafür gewesen, dass sie seiner Rebellengruppe beigetreten war. Jedoch hatte sie auch einen Sinn für Gerechtigkeit, weswegen sie nach dem Krieg begann, kritische Berichterstattung über das Imperium zu betreiben, da es ihrer Meinung nach kein angemessenes Regime war. Selbst wollte sie jedoch ebenfalls eigentlich keine Menschen töten und konnte Hasks abwertende Aussagen über Tellers Methoden nachvollziehen.

Beziehungen

Hask Taff

Hauptartikel: Hask Taff

Anoras Beziehung zu Hask war sehr gut. Sie arbeitete bereits während der Klonkriege beruflich mit der Zygerrianerin zusammen, sodass sie sich auch gemeinsam entschieden, Tellers Gruppe beizutreten, um gegen das Imperium zu kämpfen. Anora konnte Hasks Bedenken gegenüber dem, was sie taten, nachvollziehen und es tat ihr Leid, dass sie Hask mit in die Sache hineingezogen hatte.

Berch Tellers Rebellengruppe

Auch mit den anderen Mitgliedern der Rebellengruppe verstand sie sich sehr gut. Zwar betrachtete sie Tellers Aussagen und Taten manchmal mit Skepsis, jedoch waren sie gut befreundet und die Gruppe war zu einem richtigen, effektiven Team zusammengewachsen.

Hinter den Kulissen

  • Anora hatte ihren ersten und bisher einzigen Auftritt im am 4. November 2014 auf Englisch erschienenen Roman Tarkin.
  • Anoras Nachname ist „Fair“, was als Synonym zu „Gerecht“ verwendet wird. Dies könnte ein Hinweis auf ihren Gerechtigkeitssinn sein.

Quellen

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