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Artoz war ein männlicher Mon Calamari, welcher als Ingenieur arbeitete. Nach dem Ende der Klonkriege arbeitete er für das Galaktische Imperium auf der Desolation Station, von wo er jedoch verschwand und sich Berch Tellers Rebellengruppe anschloss. Mit ihnen führte er im Jahr 14 VSY einen Feldzug gegen das Imperium aus.

Biografie

Klonkriege

Der auf Mon Cala geborene Artoz arbeitete als Schiffssystemingenieur in den Mon-Calamari-Schiffswerften. Als die Quarren anfingen, unterstützt von den Separatisten die Mon Calamari anzugreifen, formierte sich eine Widerstandsgruppe unter dem Namen Mon-Cal-Ritter, welche die Quarren bekämpfte, und der auch Artoz beitrat.

Nach dem Ende der Klonkriege wurde Artoz in den Dienst des neugegründeten Imperiums gestellt und arbeite fortan als Ingenieur auf der Desolation Station, wo er auch von den Arbeiten für den Todesstern erfuhr.

Berch Tellers Rebellengruppe

Kurz nachdem Berch Teller, welcher kurz vor der Säuberung von Antar 4 als Sicherheitschef auf die Station versetzt wurde, verschwunden war, verschwand auch Artoz und schloss sich Tellers Rebellengruppe an, um gegen das Imperium zu kämpfen.

Mission von Murkhana

„Computergestützte Feuerkontrollen für die seitlichen Laser und Kurzstreckenwaffen, Navigationscomputer, Tarnsystem-Kontrollen, Sublicht-Ionentriebwerke, Hyperantrieb. […] Sensoren, Antennenkontrollen, Trägheitsdämpfer, invertierter Beschleunigungskompensator, […] Luftschleusen-Notverriegelung, Polarisierung für die Aussichtsfenster … Habe ich etwas vergessen? […] Annäherungsalarm, Hyperkomm-Einheit, imperialer HoloNetz-Codierer ...“
— Artoz zählt die Instrumente der Aasdorn auf (Quelle)

Als Wilhuff Tarkin und Darth Vader auf dem Planeten Murkhana eingetroffen waren, nachdem der ISB-Agent Bracchia über seinen Verbindungsoffizier Stellan auf ein Versteck voller Spionage- und Kommunikationsausrüstung aufmerksam geworden war, stahlen Artoz und die anderen Mitglieder Tarkins persönliches Schiff, die Aasdorn. Mit der Aasdorn verfügten sie über die nötige Feuerkraft, um einen Zerstörungsfeldzug, unterstützt durch ihren imperialen Kontakt, Vizeadmiral Dodd Rancit, zu starten.

Während sich der Pilot Salikk und der Technikexperte Cala mit der Steuerung und den Funktionen des Schiffes vertraut machten, behielt Artoz sie im Auge, während er die vielen Systeme der Aasdorn aufzählte. Nachdem die Journalisten Anora Fair und Hask Taffnach ihrer Inspektion des Schiffes auch wieder auf die Brücke kamen, unterhielten sie sich ein wenig über das Schiff und Tarkin selber. Als sie merkten, dass die Parsecpanther, das Schiff eines Sugi-Waffenhändlers von Murkhana, ihnen folgte, kamen Anora und Hask als erste auf die Idee, dass das Schiff nicht von den Sugi, sondern von Tarkin und Vader geflogen wurde. Daraufhin führten sie einen kurzen Sprung in das Fial-System aus, um zu testen, ob sie trotz ihrer Tarnsysteme auch durch den Hyperraum verfolgt werden konnten. Als sie dort ankamen warteten sie eine kurze Zeit, und tatsächlich erschien wenig später die Panther, weswegen sie auf Tellers Befehl hin direkt weiter ins Galidraan-System sprangen.

Angriff auf die Galidraan-Station

„Ich glaube, dieses Ding ist der Peilsender. Ich glaube, dieses … was auch immer es ist, gehört Vader. Er hat irgendeine Verbindung zu seinem Eigentum, und deshalb konnte er uns erst nach Fial und dann nach Galidraan folgen.“
— Artoz über die Meditationskapsel (Quelle)

Nach dem Erreichen des Galidraan-Systems griff die Aasdorn eine dortige Raumstation an und zerstörte große Teile der Anlage. Als sie jedoch einige massive Treffer einstecken mussten und die Station weitere Sternjäger in Suchformation ausschickte, um sie zu finden, entschieden die Rebellen sich zu fliehen. Während der Schlacht bemerkte Artoz die Meditationskapsel Vaders und vermutete, sie sei dafür verantwortlich, das Tarkin und Vader ihnen durch den Hyperraum hatten folgen können, was er Teller mitteilte. Bevor die Aasdorn in den Hyperraum flüchtete, warfen sie die Kapsel über Bord und zerstörten die lokale Hyperraum-Boje.

Angriff auf Lucazec

Kurz darauf griffen sie die Minen von TaggeCo auf Lucazec an, wobei Anora und Hask dafür verantwortlich waren, ein HoloVid zu erstellen, welches es jedoch so darstellte, als seien die Imperialen die Angreifer.

„Teller, manchmal könnte man wirklich meinen, du wärst geradewegs einem Holo-Drama entsprungen. Ich weiß nicht, ob ich den Kopf schütteln oder Beifall klatschen soll. Mein Produktionsteam auf Coruscant hätte einen Star aus dir gemacht.“
— Anora zu Teller (Quelle)

Wenig später, als sie in einem unbenannten Sternsystem eine kurze Pause machten und auf Neuigkeiten warteten, kontaktierte Teller Rancit, welcher ihm mitteilte, dass Tarkin durch den Treibstoffverbrauch herausgefunden hatte, dass sie entweder Gromas oder Phindar anfliegen mussten, um die Aasdorn zu betanken. Da bei Gromas jedoch auch ein imperialer Stützpunkt lag, stufte er dies als wahrscheinlicheres Ziel ein und gab es an das Flottenkommando weiter. Nachdem Teller den Rest der Mannschaft darüber in Kenntnis gesetzt hatte, dass sie bei Phindar mit wenig Gegenwehr zu rechnen hatten, und er Anora wegen ihrer Arbeit an dem Holovid gelobt hatte, brach jedoch ein Streit zwischen ihm und Hask aus. Sie beschuldigte ihn, es mache ihm nichts aus, einfach wahllos zu morden, nur weil die Getöteten für das Imperium arbeiteten. Anora schaffte es, Spannung aus der Situation zu nehmen, indem sie Teller mit eine Figur aus Holodramen verglich.

Schlacht von Phindar

Als sie bei Phindar angekommen waren, schaffte die Crew die verbrauchten Treibstoffzellen auf den sich im Orbit des Planeten befindlichen Tanker und schmuggelte so eine Bombe an Bord. Die Betankung verlief reibungslos, was Teller sehr misstrauisch stimmte, sodass er die Transferschläuche lösen ließ. Unmittelbar nachdem die Aasdorn sich vom Tanker gelöst hatte, tauchte der imperiale Eskortträger Goliath auf und vollführte einen Mikrosprung näher an die Station. Während Salikk bestmöglich versuchte, das Schiff gegen die Angriffe der von Vader und Tarkin geführten Gelb-Staffel zu verteidigen, filmte Anora den ganzen Kampf. Als dann jedoch der Administrator des Phindar-Tankers seine eigenen Jäger zur Vernichtung der Aasdorn losschickte, brach Chaos aus und Tarkin gab der Goliath den Befehl, auf die Aasdorn zu feuern. Bevor der Träger seine Protonentorpedos abfeuern konnte, aktivierte die Aasdorn ihr Tarnsystem, woraufhin die Goliath versuchte, sie durch Schüsse entlang ihres Flugvektors ausfindig zu machen. Den Augenblick nutzte die Crew der Aasdorn, um die Bombe zu zünden, welche den Tanker zerstörte, sodass es in Anoras Kameras so aussah, als hätte die Goliath ihn getroffen. Zeitgleich konnte der Traktorstrahl des Trägers die Korvette jedoch kurz erfassen, bevor sie in den Hyperraum floh, was sie nachhaltig beschädigte.

Der Kampf hatte sowohl die Aasdorn selber als auch ihre Besatzung stark beansprucht und große Teile des Schiffes waren funktionsunfähig. Da das Imperium große Teile des Holonetz eingestellt hatte, erklärte Anora, dass es etwas dauern könnte, bis das Holovid sich verbreiten würde.

„Vielleicht ist der Hyperantriebsmotivator nicht richtig eingestellt. Wir könnten versuchen die Synchonisierungsrelais neu zu kalibrieren.“
— Artoz versucht, die Treibstoffdiskrepanz zu erklären.

Kurze Zeit später sprangen die Dissidenten ins LCC-447-System, wo Salikk auffiel, dass etwas mit den Treibstoffzellen nicht stimmte, da die Menge des nutzbaren Treibstoffs nicht dem entsprach, was sie getankt hatten. Als Cala die Zellen überprüfte, fand er heraus, dass eine der Zellen leer war und Teller bat ihn, diese in die Quarantänekabine zu bringen, damit die Diagnoseeinheit sich die Zelle ansehen konnte. Als Cala verkündete, dass sich in der Zelle ein Paralicht-Transmitter befand, welcher sämtliche Befehle, die in den Navicomputer eingegeben wurden, weiterleitete, beriet sich die Crew über ihre Möglichkeiten. Letztlich entschieden sie sich dazu, den Transmitter außer Gefecht zu setzen und andere den Sprung zu den letzten eingegebenen Koordinaten machen zu lassen. Dafür heuerten sie den Captain der Verschwiegene an, welcher auf ihr Geheiß ins Obroa-skai-System sprang und dort von Tarkin und Vader festgesetzt und mitsamt seiner Crew verhört wurde.

Schlacht von Nouane

Als nächstes griff die Aasdorn den Planet Nouane an, auf dem sie jedoch nur minimalen Schaden anrichten konnten, da Rancit dort seine Flotte positioniert hatte und die Korvette unmittelbar nach ihrem Auftauchen beschießen ließ, sodass sie sich schnellstmöglich zurückziehen mussten, nachdem große Teile des Schiffes zerstört worden waren.

„Du weißt, dass das Imperium nicht eher ruhen wird, bis es uns gefunden hat.“
— Artoz zu Teller (Quelle)

Nachdem die Aasdorn nach 10 Parsecs aus dem Hyperraum getrudelt war, musste Teller sich auf Anoras Drängen hin eingestehen, dass Rancit sie verraten hatte und sie ihm nicht mehr vertrauen konnten. So gaben sie die Korvette auf, obgleich Artoz bezweifelte, dass ihnen das helfen würde, ihre Fährte zu verwischen, und schickten sie mit dem Autopilot nach Carida, welches das nächste mit Rancit vereinbarte Ziel gewesen war, während sie selbst sich mit dem Rest der Rebellengruppe zusammenschlossen. Bei Carida hatte Rancit vor, die Rebellen zu vernichten, was jegliche Spuren seines Verrats ausgelöscht und ihm viel Ruhm eingebracht hätte, jedoch wurde sein Verrat kurz zuvor aufgedeckt und Vader ließ ihn noch im Orbit Caridas hinrichten.

Angriff auf den Todesstern-Hyperantriebs-Konvoi

Knotts: „Wie weit wird es sie zurückwerfen, wenn wir den Konvoi zerstören?“
Artoz: „Allein an den Hyperantriebskomponenten hatten sie schon drei Jahr gearbeitet, als ich zur Desolation Station geschickt wurde. Selbst wenn die Pläne inzwischen fertiggestellt sind und sie ihre Bemühungen verdoppeln, wird sie unser angriff vier Jahre kosten.“
— Knotts und Artoz über die Mission (Quelle)

Die Rebellengruppe selbst fand sich in ihrer vollen Stärke, einschließlich Knotts und dem Träger, der Wochen zuvor die Sentinel-Basis angegriffen hatte, nahe dem Golf von Tatooine zusammen.

Als ein Konvoi, der Komponenten für den Hyperantrieb des Todessterns transportierte, den Hyperraum verließ, konnte die Rebellengruppe nach jahrelanger Planung den Angriff durchführen, auf den sie immer hingearbeitet hatten. Während der Angriff jedoch lief und die Rebellen schon viele Eskortschiffe zerstört hatten, traf Tarkin auf dem Sternzerstörer Exekutrix ein. Nach kurzer Zeit wendete er das Blatt und die Imperialen schafften es, die Jäger zu zerstören, den Träger flugunfähig zu machen und sämtliche Besatzungsmitglieder festzunehmen. Nur Teller konnte in seinem Z-95-Kopfjäger entkommen, nachdem er von Salikk und Anora darum angefleht wurde.

Tarkin ließ alle 26 Überlebende zusammentreiben und begutachtete sie. Dabei zeigte er vor allem Interesse an denen, die am Kreuzzug selbst beteiligt gewesen waren, die jedoch nur Verachtung für ihn übrig hatten. Er ließ sie anschließend nach Coruscant bringen, wo sie alle von Spezialisten des Imperialen Sicherheitsbüros verhört und anschließend hingerichtet wurden.

Persönlichkeit

„Vielleicht ist sie einfach nur hier, um sich betanken zu lassen.“
— Artoz über die Goliath (Quelle)

Artoz hielt sich stets im Hintergrund und versuchte, effizient vorzugehen. Er redete nur, wenn er oder andere es für nötig hielten. Außerdem versuchte er, für alles eine möglichst friedliche Erklärung zu finden, wobei er meistens selber nicht daran glaubte, wie beispielsweise, als er über Phindar meinte, die Goliath könne auch einfach nur zum Tanken da sein.

Beziehungen

Berch Tellers Rebellengruppe

Mit der gesamten Rebellengruppe kam Artoz gut aus. Er hielt sich aus Streitereien heraus und verfolgte die meisten Unterhaltungen nur still, womit er niemandem eine Angriffsfläche bieten konnte. Dennoch vertraute er den anderen und verließ sich auf sie.

Hinter den Kulissen

Quellen

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