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30px-Ära-Sith

Als Ausgestoßene wurden Bewohner von Taris bezeichnet, die in die Slums verbannt wurden. Meist handelte es sich um die Nachfahren der Rebellion auf Taris im 41. Jahrhundert vor der Schlacht von Yavin, aber auch um Kriminelle.

Geschichte

Die Rebellion kam zustande, als die Meere so stark verschmutzt waren, dass fast alle Meereslebewesen starben. Da diese die Hauptnahrungsquelle des Planeten waren, ist eine große Hungersnot ausgebrochen. Die Lebensmittel wurden so teuer, dass nur noch die reichen Leute sich Nahrung kaufen konnten. Die ärmeren Schichten zettelten eine Rebellion an, um die reichen Schichten, die ihre Nahrungsquelle zerstörten, zu stürzen. Die Rebellion wurde aber von der besser bewaffneten Regierung und angeheuerten Söldnern niedergeschlagen. Viele Rebellen starben, wurden in die Slums verbannt oder flüchteten selbst dort hin. Seitdem namen sie den Namen „Ausgestoßene“ an.

Durch die unmenschlichen Lebensbedingungen breitete sich rasch die Rakghoul-Seuche aus. Die infizierte Population in den Slums hatte sich stark ausgebreitet, sodass sich sogar die Bewohner der Unterstadt fürchten mussten, angesteckt zu werden, weil die Rakghoule durch die Abwasserkanäle kommen könnten.

Innerhalb der Slums breitete sich die Erzählung des Gelobten Lands rasch aus. In der Folgezeit wurden die Ausgestoßenen immer weiter dahingerafft und ihr Glauben an die Erzählung begann zu schwinden. Stattdessen verbannte die Oberstadt nun auch alle Nicht-Menschen in die Slums. Der Großvater des späteren Ältesten Rukil versuchte, genauso wie Rukils Vater später, das Gelobte Land zu finden, doch nach wenigen Ergebnissen erlag er seinem Schicksal, als er sich von der Rakghoul-Seuche infizierte. Zwar brachten in der Folgezeit einige Verschiebungen der planetaren Regierung geringe Fortschritte aus der Verwahrlosung, diese verpufften jedoch in der gleichen Schnelligkeit wieder. Das von der Galaktischen Republik entwickelte Rakghoul-Serum erreichte jedoch sein Ziel nicht, als die Sith den Planeten übernahmen, die es für sich selbst verwendeten, nicht aber zur Heilung und Bekämpfung der Seuche.

Die „Ausgestoßenen“ erwarteten weiter einen Erlöser, der sie aus ihrer misslichen Lage befreien sollte. Als Revan auf Taris landete, wurde er von dem Ältesten Rukil für den Erlöser gehalten. Revan suchte für den Ältesten die drei Tagebücher, die Rukils Vater- und Großvater sowie Malya angefertigt hatten, bevor sie von der Seuche bei ihrer Suche gestoppt wurden. Diese Daten sollten die „Außgestoßenen“ ins Gelobte Land führen. Revan rettete zu der Zeit Hendar vor einem Mutanten und heilte zudem zwei Infizierte mit dem ungemein teuren Rakghoul-Serum. Als Revan Rukil die Tagebücher brachte, erkannte Rukil mit den Karten, die in den Datapads gespeichert waren, dass das Gelobte Land wirklich existiert. Revan bot an, sie auf den Weg dorthin zu begleiten, Rukil lehnte jedoch dankend ab, da er meinte, dass die Reise mehrere Wochen dauern würde.

Ob die Ausgestoßenen wirklich das Gelobte Land erreichten, oder ob sie die Bombardierung durch die Sithflotte überlebt haben, ist ungewiss.

Quellen

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