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Der B-Flügler/E von Slayn & Korpil war eine Weiterentwicklung des einsitzigen B-Flüglers für das Mitführen eines Kanoniers. Später entstand aus ihm wiederum das enhanced model 2, kurz B-Flügler/E2 oder auch Expanded B-Wing. Beide wurden weiterhin als schwere Angriffssternjäger genutzt.

Beschreibung

Das Cockpit des B-Flüglers/E war um drei Meter verlängert worden, um dem Kanonier Platz hinter dem Piloten zu bieten. Er besaß dafür eigene unabhängige Gyrostabilisatoren, damit Ausweichmanöver ein stabiles Schussfeld nicht negativ beeinflussten. Fünf weitere Kilogramm Fracht konnten nun an Bord genommen werden. Die Triebwerke waren verändert worden, sodass sie nun eine erhöhte Geschwindigkeit von 1.000 km/h erlaubten, konnten jedoch nur eine geringere Manövrierfähigkeit bereitstellen. Durch verstärkte Schutzschilde und Panzerung war der B-Flügler/E widerstandsfähiger. Der Zielcomputer war besser als bei seinem Vorgänger. Die Bewaffnung wurde umgestaltet: Die Autoblaster wurden entfernt, dafür kam eine zweite Angriffslaserkanone hinzu. Der B-Flügler/E besaß nur einen Torpedowerfer, der aber ein Magazin von acht schweren Protonentorpedos fasste. Die drei Ionenkanonen wurden beibehalten.

Beim B-Flügler/E2 wurde ein zweiter Protonentorpedowerfer für eine höhere Feuerrate hinzugefügt, das 8-Torpedo-Gesamtmagazin aber beibehalten. Dazu gab es nun die Möglichkeit, ein Magazin mit zwölf weiteren schweren Protonentorpedos unter dem Cockpit zu befestigen, was jedoch wegen der Massenbalance auf Kosten der Manövrierfähigkeit ging. Deshalb wurde es nur bei speziellen Missionen, die eine hohe Geschossanzahl erforderten, verwendet.

Geschichte

Da die B-Flügler-Piloten der Rebellen-Allianz nur sehr schwer alle Waffensysteme allein bedienen konnten, entschloss sich Slayn & Korpil dazu, ein zweisitziges Modell des Sternjägers zu bauen. Dieses sollte neben dem Piloten einem Waffenleitoffizier Platz bieten, der die Waffensysteme bedienen und somit den Piloten entlasten sollte, um alle Möglichkeiten des Jagdbombers bzw. Angriffsjägers effizient zu nutzen. Entwickelt wurde es unter der Aufsicht des damaligen Commander Gial Ackbar auf der Shantipole-Forschungsstation. Kurz vor der Schlacht von Endor wurde somit der B-Flügler/E eingeführt. Er zeigte sich in dieser und weiteren Schlachten sehr effektiv gegen feindliche Großkampfschiffe, konnte aber auch gut gegen Jäger eingesetzt werden. Die Rate zerstörter Feinde stieg stark nach der Einführung des Kanoniers. Die neuen Modelle waren 30.000 Credits teurer als der Standard-B-Flügler.

In der Neuen Republik wurde noch eine weitere Version entwickelt, der B-Flügler/E2, der als weitere Verbesserung des Designs größere Vielseitigkeit bei den Torpedosystemen bereitstellte. Erste B-Flügler/E2 wurden schon ein Jahr nach dem Design des B-Flüglers/E entwickelt. Ackbar verwendete dabei einen persönlichen B-Flügler/E2 als diplomatisches Shuttle, an dem er zahlreiche Modifikationen testete.

Hinter den Kulissen

Quellen

Einzelnachweise

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