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Kanon

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Der BTL-A4-Y-Flügler-Angriffssternjäger/-Bomber war eine schmale, einsitzige Variante des BTL-Y-Flügel-Sternjägers der Koensayr-Produktionsgesellschaft. Er wurde in den Klonkriegen für die Galaktische Republik produziert, doch auch die frühe Rebellion, die Allianz zur Wiederherstellung der Republik und die Neue Republik nutzten dieses Modell von verlässlichen Angriffssternjägern und Bombern.

Beschreibung

Der BTL-A4 hatte die typische Form eines Y-Flüglers, eine Länge von 16,24 Metern, eine Breite von 8,54 und eine Höhe von 2,44 Metern. Er wurde anders als bisherige Y-Flügler-Modelle von nur einem Piloten und einem Astromechdroiden geflogen. Als Bewaffnung gegen Jäger, Großkampfschiffe und Bodenziele dienten zwei frontale IX4- oder KX5-Laserkanonen von Taim & Bak, zwei SW-4- oder SW-5-Ionenkanonen von ArMek in einem im Gegesatz zu bisherigen Varianten fest montierten Doppelgeschütz über dem Cockpit und zwei Flexrohr-Protonentorpedowerfer von Arakyd Industries unten am Bug, die nicht nur mit standardmäßigen Protonentorpedos, sondern auch besonderen Ionentorpedos geladen werden konnten. Einige Y-Flügler konnten sogar Bomben wie Protonenbomben und Haftladungen abwerfen.

Gold 3 schießt Torpedos

Ein BTL-A4 schießt Torpedos

Für die Zielerfassung gab es an den Spitzen der Triebwerksblöcke Langstrecken-Sensoren, außerdem ermögliche ein Hecksensor Rundumblick. Die Wartung in Anspruch nehmenden Ionenspaltungstriebwerke gehörten dem Koensayr-Modell R200 an; auch war ein verlässlicher Klasse-1-R300-H-Hyperantrieb Koensayrs vorhanden. Rebellen-Y-Flügler konnten sogar zehn Hyperraumsprünge ohne zwischenzeitige Neuprogrammierung absolvieren. Zur Schutz dienten Deflektorschilde eines Chempat-Schildgenerators, schwere Panzerung vor allem am Cockpit und die robuste Bauweise; TIE-Jägern waren sie jedoch aufgrund der geringeren Geschwindigkeit von 1.000 km/h in der Atmosphäre und 70 MGLT in Jägergefechten oft unterlegen. Er war jedoch auf den Geschwindigkeitsniveau schneller Großkampfschiffe und konnte Flugabwehrfeuer widerstehen.

Geschichte

Zu Beginn der Klonkriege 22 VSY führte Koensayr den wuchtigen, zweisitzige BTL-B-Y-Flügel-Sternjäger ein. Dieser erwieß sich als so erfolgreich, dass die Flotte der Galaktischen Republik Koensayr beauftragte, die Produktion des Langstrecken-Bombers auszuweiten sowie weitere Modelle der BTL-Serie zu entwickeln. Noch im gleichen Jahr trat der BTL-S3 in Dienst, der den Kanonier nicht innerhalt einer rotieren Geschützturmkanzel sondern direkt hinter dem Piloten im Cockpit situierte. Der ebenfalls folgende BTL-A4 konnte als eine einsitzige Version des BTL-S3 gesehen werden, bei der die Ionenkanonen fest montiert waren. Nach Kriegsende sah sich Koensayr nach Verlust eines Regierungsauftrags zum günstigen Verkauf seiner Bestände gezwungen, sodass viele Y-Flügler in die Hände von Rebellenzellen gelangten, die sich dem Galaktischen Imperium widersetzten. Der sich zusammenschließenden Rebellen-Allianz diente der Y-Flügler als solides Arbeitstier. Der BTL-A4 war dabei besonders populär und wurde von Rebellentechnikern modifiziert, indem sie die viele der glatten Hüllenplatten entfernten. Auch die Triebwerksgestelle lagen zur leichteren Wartung nun offen. Mitunter wurden BTL-S3s auch zu BTL-A4s umgebaut.

Y-Flügler Yavin

Y-Flügler in der Schlacht von Yavin

Gold-Staffel Scarif

Bomberangriff bei Scarif

Die Gold- und Teile der Grün- und Blau-Staffel der Massassi-Gruppe bestanden aus Y-Flüglern. Die Grün-Staffel griff 2 VSY einen Sternzerstörer in der Schlacht von Atollon an, jedoch entkamen von ihr und der Blau-Staffel nur zwei Y-Flügler. Beim Angriff auf Lothal setzte die Phönix-Staffel Y-Flügler neben neuen T-65-X-Flügel-Sternjägern bei dem Versuch ein, die TIE/d-Defender-Produktionsanlagen auszuschalten, sie wurden von einer gewaltigen TIE-Jäger-Übermacht jedoch alle abgeschossen. In der Schlacht von Scarif 0 VSY wurden einige BTL-A4s von der Flotte der Rebellenallianz genutzt, unter anderem, als die Gold-Staffel Protonentorpedos auf das Schildtor schoss, und um einem Imperium-I-Klasse-Sternzerstörer, der schon einen Schildgenerator durch X-Flügler-Angriffe verloren hatte, mit Ionentorpedos lahmzulegen. In anschließenden der Schlacht von Yavin flogen die acht Schiffe der Gold-Staffel einen Angriff auf den Todesstern, wurde jedoch bis auf einen Y-Flügler zerstört. In den folgenden Jahren bildeten Y-Flügler eine Hauptstütze des Allianz-Sternjägerkorps. An der Schlacht von Endor 4 NSY nahmen ebenfalls BTL-A4s in Form der Grau-Staffel und Anteilen in anderen Einheiten wie der Gold- und Rot-Staffel teil. Auch bei der entscheidenen Schlacht von Jakku waren sie zugegen, mussten jedoch Verluste einstecken. Bei Kriegsende waren die meisten noch funktionstüchtigen BTL-B- und BTL-A4-Y-Flügler über 20 Jahre alt, letzterer hatte sich aber einen Status als ehrwürdig und anpassbar erarbeitet. Aus diesen Gründen lehnte Koensayr das für die Neue Republik geschaffene BTA-NR2-Y-Flügel-Patrouillenschiff, das mit vielen technologischen Verbesserungen daherkam, in vielen Aspekten an den BTL-A4 an.

Quellen

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