FANDOM


Kanon

Legends halbtransparent

Kanon-30pxÄra KlonkriegeÄra ImperiumÄra Widerstand

Der BTL-Y-Flügel-Sternjäger, kurz Y-Flügler, war eine Serie von Sternjägern der Koensayr-Produktionsgesellschaft, deren viele Modelle von der Galaktischen Republik, der Allianz zur Wiederherstellung der Republik, der Neuen Republik und dem Widerstand als Langstrecken-Bomber, Angriffssternjäger und Jagdbomber genutzt wurden, oft als Anti-Großkampfschiff-Bomber und Snubfighter.

Beschreibung und Varianten

Alle Y-Flügler besaßen am Bug ein Transparistahl-Cockpit, das mit zwei fest nach vorne montierten Laserkanonen, einem Geschütz mit zwei Ionenkanonen und zwei Torpedowerfern ausgestattet war. In einer nach hinten ragenden Verbindungssektion saßen ein Astromechdroide, der Reaktor und ein Hyperantrieb. Zu den Seiten ragten zwei weitere Verbindungsmodule, die die beiden großen Ionendüsentriebwerke mit je einer Sensorkuppel an der Spitze hielten. Als Schutz dienten schwere Deflektorschilde und schwere Panzerung, vor allem am Cockpit. In seiner Rolle als Bomber war er mit einem Zielcomputer ausgestattet und konnte auf explosive Beladung wie Protonenbomben zurückgreifen. 0 NSY war ein BTL-Y-Flügler für 130.000 Credits zu haben.

BTL-B-Y-Flügel-Langstrecken-Jagdbomber

Roter Y-Flügler

Der BTL-B-Y-Flügler

Hauptartikel: BTL-B-Y-Flügel-Sternjäger

Diese Sternjäger- und Langstrecken-Bomber-Variante wurde von der Republik seit Beginn der Klonkriege 22 VSY genutzt und hatte eine Länge von 23,4 Metern. Das Cockpit besaß ein schräges Fenster achtern, die Triebwerke waren komplett verkleidet und die Hülle erstreckte sich schwungvoll vom Cockpit zu deren Ansätzen. Die Besatzung des Jagdbombers umfasste neben dem Piloten und einem Astromechdroiden auch einen Kanonier, der die beiden Anti-Sternjäger-Ionenkanonen in einem rundum rotierbaren dorsalen Geschützturm bediente. Die Torpedowerfer waren mit je sechs Protonentorpedos geladen. Die besonders schnell feuernden Waffen konnten auch vom Astromech gesteuert werden. Bekannte Staffeln waren die Schatten- und die Gold-Staffel. Außer Dienst gestellte Schiffe wurden auch von der Rebellen-Allianz genutzt.

BTL-S3-Y-Flügel-Jagdbomber

Y 4

Der BTL-S3-Y-Flügler

Nach dem Starterfolg des BTL-B entwickelte Koensayr noch im gleichen Jahr den BTL-S3, einen schmaleren zweisitzigen leichten Bomber, bei dem der Kanonier jedoch Rücken an Rücken mit dem Piloten innerhalb der Cockpithaube saß. Variationen ließen das zweite Crewmitglied ebenfalls in Flugrichtung blickend sitzen. Der auch mit Bomben ausgestattete Y-Flügler konnte selbst nach mehreren Treffern von Jägern und einer Fregatte flugtauglich bleiben. Das Schiff konnte auch ohne Kanonier oder sogar komplett ferngesteuert geflogen werden. Der BTL-S3-Jagdbomber wurde ebenfalls von der Rebellion genutzt, was sich als sehr erfolgreich erwieß. 0 NSY flug Luke Skywalker den Zweisitzer Y 4. 34 NSY galt der BTL-S3 zwar als Antiquität, wurde jedoch vom Widerstand als bewaffneter Zweisitzer genutzt.

BTL-A4-Y-Flügel-Angriffssternjäger/-Bomber

BTL-A4-Y-Flügel-Sternjäger

Der BTL-A4-Y-Flügler

Der 16,24 Meter lange, 8,54 Meter breite und 2,44 Meter hohe BTL-A4 glich dem BTL-S3 in vielen Aspekten, war jedoch ein Einsitzer. Er wurde ebenfalls im Rahmen der Produktionserweiterung des BTL-B-Erfolgs für die Republik eingeführt. Der Angriffssternjäger wurde von der Rebellen-Allianz und der Neuen Republik in durch die Entfernung vieler Hüllenplatten leicht modifizierter Form vor und während des Galaktischen Bürgerkriegs genutzt. Der Einsitzer war zusätzlich zu den normalen Waffensystemen fähig, auch Ionentorpedos zu verschießen, seine frontal fixierten SW-4- oder SW-5-Ionenkanonen wurden gegen Ziele unterschiedlicher Größe gebraucht, und er konnte auch Haftladungen tragen. Seine beiden R200-Ionenspaltungstriebwerke brachten ihn mit einer Beschleunigung von 2.700 g auf 70 MGLT und 1.000 Kilometer pro Stunde in der Atmosphäre. Der Koensayr-R300-H-Hyperantrieb hatte den hervorragenden Wert der Klasse 1. Vor allem die Gold- und Grau-Staffel der Rebellen nutzten diese Bomber, doch auch die Grün-, Blau-, Rot-, Phönix- und Shepherd-Staffel griffen auf sie zurück.

BTA-NR2-Y-Flügel-Sternjäger/-Patrouillenschiff

BTA-NR2 ventral

Der BTA-NR2-Y-Flügler

Nach Entstehung der Neuen Republik eröffente Koensayr die Produktion der Y-Flügler-Serie wieder (wenn auch nicht mehr unter dem Namen BTL) und produzierte als anpassbares verlässliches planetares Verteidigungs- und Patrouillenschiff den einsitzigen BTA-NR2. Er war in vielen technologischen Aspekten fortschrittlicher als seine Vorgänger, unterlag aber als Friedenssicherungsjäger Restriktionen der Galaktischen Konkordanz. Standardmäßig besaß das 18,17 Meter lange, 8,78 Meter breite und 2,85 Meter hohe Schiff zwei IX4-B-Laserkanonen am Bug, der Widerstand, der sich des Modells ebenfalls bemächtigte, ergänzte jedoch auch zwei Flexrohr-Protonentorpedowerfer, Protonenbomben und zwei leistungsverstärkte SW-9-Ionenkanonen, die in einem automatisierten Geschützturm an der Cockpitrückseite saßen. Die wartungsarmen R750-Ionendüsentriebwerke erlaubten 80 MGLT, eine Beschleunigung von 2.750 g und 1.050 km/h. Die Deflektorschilde waren verstärkt und die Sensoren ausgefeilter. Die Vorräte reichten für eine Woche; der R400-H-Hyperantrieb hatte ebenfalls die Klasse 1. Die Fluchtmöglichkeiten umfassten neben einem Schleudersitz auch die Abkopplung der Cockpitkapsel.

Hinter den Kulissen

Battle for Death Star

Erste Illustration eines Y-Flüglers von Ralph McQuarrie

In den Filmen der klassischen Star-Wars-Trilogie sind lediglich drei Y-Flügler zu sehen, da die Modellbauer sich eher auf die Entwicklung des T-65-X-Flügel-Sternjägers konzentrierten. Am originalen Design der Y-Flügler, wie sie in den beiden Schlachten um die Todessterne aus Episode IV – Eine neue Hoffnung und Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter zu sehen sind, arbeiteten die Modellbauer David Beasley, Steve Gawley und Jon Erland, wobei sie sich von einem frühen Entwurf von Colin Cantwell inspirieren ließen. Diese von Cantwell angefertigten Modelle zeigten im Unterschied zum finalen Design einen großen drehbaren Geschützturm, der gleichzeitig als Cockpit für den Kanonier diente. Da die Technik des Bluescreens zu dieser Zeit noch nicht sehr ausgereift war, wurde die Idee von einem großen Geschützturm in folgenden Entwürfen für den ursprünglichen Y-Flügler nicht wieder aufgegriffen.

Quellen

Nutzung von Community-Inhalten gemäß GFDL , sofern nicht anders angegeben.