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Baraduk war ein männlicher Barabel, der in der Zeit des Galaktischen Imperiums vom entlaufenen Sklaven zu einem gefürchteten Kopfgeldjäger wurde.

Biografie

Der Barabel stammte von dem Planeten Barab I. Sein Volk wurde in der imperialen Zeit von skrupellosen Angehörigen des Imperiums ausgenutzt, und Baraduk selbst in die Sklaverei verkauft. Nach seiner Ankunft in einer imperialen Kolonie auf dem Planten Herios IV konnte er sich jedoch befreien und nutzte die dabei entstehende Verwirrung, um ein Waffenlager auszurauben, bevor er sich in die Urwälder jener Welt zurückzog. Der imperiale Gouverneur von Herios schwor sich, den Barabel einzufangen. Sechs Monate später jedoch hatte der Gouverneur fünfzehn tote Soldaten und keinen Barabel vorzuweisen. So bot er Baraduk die Möglichkeit einer stillschweigenden Amnestie an, wenn er nur den Planeten verließe und nie wieder zurückkehrte. Baraduk nahm das Angebot des Gouverneurs an und begann eine Laufbahn als professioneller Kopfgeldjäger.

In den folgenden Jahren entwickelte Baraduk alle Fähigkeiten eines Kopfgeldjägers. Ein folgenschweres Zusammentreffen hatte er mit dem Kerestianer Galasett, einem anderen Kopfgeldjäger, der den Barabel zur Strecke bringen wollte. Baraduk nutzte jedoch seine außerordentliche Fähigkeit, im Dunkel zu sehen, und konnte Galasett in einem brutalen nächtlichen Kampf erhebliche Wunden zufügen. Allerdings musste auch Baraduk schwere Verletzungen hinnehmen. Nach diesem Zusammentreffen suchte der Barabel das Weite und nahm seine Geschäfte wieder auf. Der Kerestianer hatte jedoch fortan eine Rechnung mit Baraduk offen, und in ihrem gegenseitigen Hass sann jeder der beiden darauf, den anderen zu töten.

Aussehen und Fähigkeiten

Mit seiner beeindruckenden Größe von über zwei Metern und seinem mit schwarzen Schuppen besetzten Reptilienkörper bot Baraduk einen furchteinflößenden Eindruck, hinzu kamen die rot schimmernden Augen und mehrere Reihen scharfer Reißzähne. Wenig bekannt war zu jener Zeit, dass Barabel im Infrarot-Bereich sehen können und daher eine hervorragende Nachtsicht besitzen. Seine natürliche Panzerung ließ Baraduk selbst heftige Angriffe mit Blastern und anderen Waffen überstehen und schützte ihn vor den meisten Arten von Strahlung.

Baraduk war in gewissem Maße machtsensitiv und tendierte dabei zur Dunklen Seite.

Charakter und Vorgehensweise

Baraduk wurde als langsamer und gründlicher Denker beschrieben, der sich selbst als eine Art Freiheitskämpfer ansah. Sein hauptsächlicher Beweggrund war es, dass die Unterdrücker seines Volkes für ihre Untaten – im Wortsinne – „bezahlen“ sollten. Beinahe den gesamten Erlös aus Kopfgeldern sandte er an Gleichgesinnte, um den Freiheitskampf der Barabel auf ihrer Heimatwelt Barab I zu unterstützen.

Beim Aussuchen seiner Ziele war er nicht sonderlich wählerisch, und wenn es not tat, ließ er sich auch von Verbrechern als Leibwächter anheuern. Viele davon sahen sich allerdings wenig später Baraduks Blastermündung gegenüber, nachdem ihr scheinbar dumpfer Gefolgsmann sich gegen sie gewandt hatte.

In geschlossenen Räumen benutzte Baraduk meistens seine Machtpike, während er im Freien mit Vorliebe einen Raketenwerfer einsetzte, eine derjenigen Waffen, welche er aus dem Arsenal auf Herios IV entwendet hatte.

Quellen

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