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Die Beldons zählen zu den berühmtesten Tierarten des Gasriesen Bespin, da sie eine Größe von bis zu zehn Kilometern erreichen und nebenbei kostbares Tibanna-Gas ausstoßen.

Beschreibung

Beldons sind von einem kleinen elektrischen Feld umgeben, mit dem sie eindringende Gefahr erkennen können. Sie bestehen hauptsächlich aus einer großen Membran, mit der die Beldons durch die gasige Atmosphäre ihres Heimatplaneten treiben und auf ihrem Weg eine riesige Menge von Gas aufnehmen. Sie reisen zusammen in Herden und setzen Eier und Sperma frei, die in der Atmosphäre treiben, bis sie sich befruchten. Ihre kilometerlangen Arme bewegen die Beldons in den unteren Grenzregionen zwischen Gas und Flüssigkeit, wo sie Wasser und Chemikalien aufsaugen und diese anschließend in Energie umwandeln. Ihr ballonförmiger Körperbau erfüllt gleich zwei Nutzen, denn einerseits sorgt es für den nötigen Auftrieb in der Gasumgebung und andererseits wird der Gasmagen für die Umwandlung der Chemikalien in Energie gebraucht. Über diesen biologischen Prozess ist nicht viel bekannt, doch steht fest, dass Beldons unter anderem auch Tibanna-Gas ausstoßen. Sie können sich von 70 km/h bis zu 200 km/h schnell fortbewegen. Ebenfalls besitzen sie spezielle Sensoren, die die Umgebung in 2 Kilometern scannen können.

Geschichte

Trotz ihrer gewaltigen Ausmaße stammen die Beldons nicht von großen Säugetieren ab, sondern entwickelten sich aus Algen.

Die Behörden der Wolkenstadt, deren Wirtschaftlichkeit stark von Tibanna-Gas abhängt, überwacht die Beldons als geschützte Spezies. Dass es auf Bespin verboten ist, eine Waffe in der Nähe eines Beldons abzufeuern, hat aber noch einen anderen Grund: Das Gas der Beldons ist hochexplosiv. Ein einziger Blastertreffer kann eine Kettenreaktion auslösen und so eine Herde von bis zu 3.000 Tieren zur Explosion bringen, was großflächige Verwüstungen anrichten kann.

Quellen

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