Best of The Clone Wars Moin allerseits,

The Clone Wars hat heute ein Ende gefunden, endgültig. Für viele von uns war und ist es eine großartige Serie, die uns durch unsere Kindheit begleitet hat und sie ist voll mit epischen, traurigen, lustigen und wirklich unterhaltsamen Momenten. Wir (Yoda, Jul, Tobi und ich) möchten daher jetzt zum Ende der Serie einmal mit euch zurückschauen auf alle 7 Staffeln und unsere Lieblingsmomente der Serie mit euch teilen.

Warnung: Der Blog kann Spoiler zur 7. Staffel enthalten!

Der Film   Meister-Keks95


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Manch einen mag das wundern, wenn hier der Film mit aufgeführt wird, das hat für mich aber einen einfachen Grund. Man sollte ihn nicht als Film betrachten, denn es ist im Endeffekt einfach ein Handlungsbogen der zur Eröffnung zusammen geklatscht wurde. Ich betrachte ihn daher auch nie als Film, sonder nur als Handlungsbogen und für den Anfang finde ich ihn durchaus passend. Und ich bin außerdem der Meinung, dass der Film inhaltlich, so wie natürlich von seiner Funktion her, in so eine Sammlung der besten Momente gehört. Denn zum Einen war es natürlich der Beginn dieser schönen Serie und der Reise von Ahsoka Tano. Zum Anderen hat der Film aber auch angedeutet, was die Serie im späteren Verlauf sehr gut gemacht hat und zwar den Charakteren der Filme und insbesondere den Klonen viel mehr Tiefe verleihen und das in eine spannende Hintergrundgeschichte gepackt. Neben all der Bereicherung, in welchem Sinne auch immer, muss ich mich hier auch mal outen und sagen, dass ich den Film einfach mag und ihn schon erstaunlich oft gesehen habe und wohl auch noch sehen werde. Ich finde es einfach gelungen, wie Ahsoka eingeführt wurde, Anakin Verantwortung übernimmt und die Schlachten haben auch was. Und die Musik der Serie, die ja einen grundsätzlich anderen Ansatz verfolgt und ein ganz anderen Stil hat, gefiel mir auch von Anfang an.

Rekruten   Darth jul


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Es scheint fast zwangsläufig, dass ich jene Episoden, ‘’Rekruten’’ (1.05) und ‘’Klonkadetten’’ (3.01), hier als gemeinsames Highlight auffasse und irritiert möglicherweise, dass ich den Angriff auf Kamino größtenteils außer acht lassen werde, jedoch gibt es außerhalb der Serien-Arcs wohl kaum zwei Folgen, die so sehr zusammengehören, wie jene zwei. Es scheint mir zwar fast schon wie ein grandioses Stilmittel, dass die Chronologie umgekehrt ist, jedoch werde ich mich jetzt auf die tatsächliche Chronologie beziehen. In der Folge Klonkadetten bekommen wir einen interessanten Einblick in die Ausbildung der Klone, die wir schon in den vergangenen zwei Staffel bewundern konnten. Überdies jedoch bekommen wir einen noch weit tieferen Einblick in die Persönlichkeiten der Domino-Einheit, die wir teilweise seit der ersten Staffel kennen und die einige der womöglich schicksalsreichsten Klonleben hervorgerufen hat. Wir sehen, wie die Klone, die wir so lieben, Fives, Echo, Heavy, so geworden sind, wie sie im Verlauf der Serie im republikanischen Dienst sein werden. Auch jedoch sehen wir, wer sonst noch dazugehört und da mag es einen fast verzweifeln, dass bereits nach der ersten Staffel nur noch zwei von ihnen übrig bleiben und nach Kamino zurückkehren können. Kloneinheit 99, der wohl sympathischste Klon der GAR, wird Heavy seinen Orden nie zurückgeben können und wird seine Chance bekommen, für die Republik zu sterben, wie er es in Klonkadetten wünscht. Die Abschiedsszene zwischen Heavy und 99 halte ich im Hinblick auf den Angriff auf Kamino für eine der emotionalsten und traurigsten Szenen der Serie.

Tod von 99   Meister-Keks95


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Passend zum Moment und Text hier drüber, soll es bei mir um den Tod von 99 gehen. Für ihn sind, wie für die Rekruten auch, die Kadetten- und die ARC-Soldaten-Folge wichtig (anders als die anderen, kommt er auch nur da vor). 99 wird in der ersten dieser Folgen zu Unrecht verachtet oder wie ein Wesen niederer Klasse behandelt. Dass er das nicht für gerechtfertigt hält, zeigt sich neben seinem grundsätzlichen Verhalten, auch an seinem Ausspruch im Angesicht des Todes “Ich bin ein Soldat, genau wie ihr!”. 99 hat, im Gegenzug zu den Ausbildern, von Anfang an an seine Brüder geglaubt, an jeden einzelnen von ihnen und sie dabei auch stets wie Individuen mit einem Namen behandelt und angesprochen, nicht einfach mit ihrer Nummer. 99 hat alle seine Brüder so geschätzt wie sie sind, einschließlich ihrer Macken und ihrer teils “schweren” Persönlichkeit. Und daran sollten wir uns natürlich ein Beispiel nehmen und es ihm nachtun. Das schöne und genau das macht den Tod von 99, der selbst leider nie einen Namen bekommen hat, erst so richtig traurig, ist die Tatsache, dass die anderen Klone diese Eigenschaften von ihm sehr zu schätzen gewusst haben. Und ihn genauso wie sich gegenseitig behandelt haben und sich in dem Moment Sorgen gemacht haben wie um jeden Bruder, der an der Front in Gefahr ist. Und dementsprechend haben sie nach seinem Tod auch getrauert. Denn mit 99 einer tapferer und selbstloser Soldat gestorben.

Angriff auf Dathomir   Darth jul


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Die Auswahl der Folge ‘’Wiedergeburt’’ scheint merkwürdig, vor allem vor dem Hintergrund, dass ich fast alle Dathomir-Folgen der Serie nicht mag oder langweilig finde. Jedoch muss man der Folge zugute halten, dass sie etwas sehr wichtiges zeigt, nämlich die Gnadenlosigkeit der Separatisten. Es zeigt als eines der wenigen Male tatsächlich die Gefahr durch die Droidenarmee, da sie innerhalb kürzester Zeit aus Rache ein ganzes Volk auslöscht. Eine gewisse Epik ist dem ganzen ebenfalls zuzuschreiben. Der Aufmarsch der Droidenarmee, das Erbarmungslose Niedermetzeln der Nachtschwester und der Anbruch des finalen Kapitels von Asajj Ventress, einer Person, die uns die ganze Serie begleitete. Zudem gehört die Musik dieser Folge wohl zu den Top-Scores der Serie.


Mortis   Meister-Keks95


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Wer mich auch nur ein bisschen kennt, der weiß, bei Philosophie, den Jedi und er Macht als Thema bin ich sofort dabei, so auch bei diesem Story-Arc. Die Mortis-Folgen sind einfach total wichtig für das Gesamtverständnis der Macht, der hellen Seite, der dunklen Seite, für die ganze Galaxis. Tatsächlich haben wir kürzlich eine sehr spannende Diskussion geführt über die helle und die dunkle Seite und die will ich hier nicht wiedergeben, sondern damit einfach nur sagen: Es ist ein total faszinierendes Thema. Darüber kann man einfach super philosophieren. Solche mystischen Sachen spielen dabei nicht nur in Star Wars eine Rolle, sondern lassen sich auch gut mit anthropologischen oder religiösen Themen koppeln. Und von der Tiefe der Themen ist dieser Handlungsbogen eindeutig mein absoluter Favorit, diese Folgen gucke ich immer sehr gerne. Außerdem wird das Thema Auserwählter, was in den Filmen nur angeschnitten wurde, vertieft, was mir inhaltlich, aber auch von der Umsetzung sehr gefallen hat. Insgesamt befassen sich diese Folgen nicht nur mit spannenden Themen, sondern tun diese auch in einer sehr gelungenen Umsetzung, weshalb die Folgen auch zu meinen Favoriten der Serie gehören und wodurch sie sich hier einen Platz gesichert haben.

Die Dunkelheit von Umbara   TobiThrawn


Pong Krell und die Klone

Wenige Episodentitel haben einen Handlungsbogen so treffend eingeleitet, wie der Titel von Folge 4.07, weshalb ich mich auch für ihn als Abschnittsüberschrift entschieden habe. Der Umbara-Arc zählt ohne Zweifel zu den düstersten und einprägsamsten Geschichten der Klonkriege. Die Art und Weise, wie langsam aber stetig eine tiefe Abneigung gegen Krell aufgebaut wurde, seine Ergebnisse aber immer noch für ihn sprachen, bis sich die gesamte Spannung im Showdown der letzten Folge (4.10 – Krells Blutbad) entlädt, beeindruckt mich immer wieder aufs Neue. Insbesondere sind hier natürlich drei sehr emotionale Szenen zu benennen: Fives' Hinrichtung, die seine Brüder verweigern, zeigt, dass die Klone durchaus auch falsche Befehle hinterfragen. Der Moment, in dem die Klone realisieren, dass sie ihre Brüder abschlachten, ist unglaublich emotional, auch dank Dee Bradley Baker. Und Krells Hinrichtung, bei der man merkt, dass Rex wirklich der Gute ist, und nicht abdrücken kann, bis Krells letzter Verbündeter Dogma schließlich selbst abdrückt – ganz nebenbei auch ein schönes Foreshadowing auf eine gewisse Szene aus Folge 7.11. Die Folgen waren definitiv nicht die am schönsten anzusehenden, aber sie gehörten ohne Zweifel zu den Höhepunkten der Serie!

Maul auf Mandalore (Teil 1)   TobiThrawn


In der 5. Staffel sehen wir Maul zum ersten Mal auf Mandalore, wo er sich mit der Death Watch verbündet, um die Macht über Mandalore und die kriminelle Unterwelt an sich zu reißen. Insbesondere enthalten diese Episoden zwei der wichtigsten und besten Szenen der Serie, und auf diese möchte ich nun zu sprechen kommen.

Pre Vizsla wird von Maul enthauptet

Zum Einen wäre da in Folge 5.15 Schwarze Sonne über Mandalore das Duell zwischen Maul und Pre Vizsla. Die gesamte Szene lebt natürlich vom großartigen Voice Acting – sowohl von Sam Witwer als Maul, als auch von Jon Favreau als Vizsla –, insbesondere Favreaus "Only the strongest… shall rule" ist ein Moment, der wohl jedem Zuschauer im Gedächtnis bleiben wird. Aber, und das ist noch viel wichtiger, sie stellt einen wichtigen Wendepunkt dar, sowohl in der mandalorianischen Geschichte, als auch in Bo-Katans Character Arc, die sich von der Death-Watch-Rebellin wegentwickelt, und beginnt, in die Fußstapfen ihrer Schwester, Herzogin Satine, zu treten. Diese Entwicklung wurde im Serienfinale abgeschlossen, und spätestens in Rebels akzeptiert sie es auch selbst.

Satine stirbt in Obi-Wans Armen

Doch wenn man von diesem Handlungsbogen spricht, gibt es noch eine weitere Szene, die vermutlich noch viel präsenter in den meisten Köpfen ist: Sabine Kryzes Tod. Diese Szene war eine der emotionalsten Szenen der gesamten Serie, und ein wichtiger Punkt in Obi-Wans Charakterentwicklung. Satines Liebesbekenntnis im Sterben (auch wenn das im Deutschen warum auch immer entfernt wurde....) und Obi-Wans Reaktion zeigen, wie ernst es Kenobi um Satine war, aber die Szene zeigt auch, dass er wahrlich der ideale Jedi ist. Kenobi ließ sich – im Gegensatz zu Anakin – nicht auf seine Gefühle ein, auch wenn diese ohne Zweifel genauso vorhanden waren. Auch setzt diese Szene gemeinsam mit Qui-Gons Tod in Episode I – Die dunkle Bedrohung indirekt die Bühne für Mauls eigenen Tod in Rebels: Maul tötet die beiden Menschen, die Obi-Wan (neben Anakin) am meisten bedeuten, beide sterben in Obi-Wans Armen, und am Ende erweist Kenobi seinem alten Erzfeind dieselbe Ehre, als dieser auf Tatooine in seinen Armen stirbt. Doch vor allem anderen, was ich gerade beleuchtet habe, ist die Szene unglaublich emotional, und großartig geschrieben.

Natürlich endet dieser Handlungsbogen mit einem der spektakulärsten Lichtschwertkämpfe der Serie, als Palpatine selbst nach Mandalore kommt, um sich seinen früheren Schüler vom Hals zu schaffen. Das Duell, welches sowohl Palpatines Stärke auf beeindruckende Art und Weise demonstriert, als auch Mauls Hass auf Palpatine durch Savages Tod noch weiter stärkt, ist wohl auch ein wichtiger Punkt in Mauls Motivation, Palpatines Plan im Serienfinale vereiteln zu wollen.

Ahsoka verlässt den Orden   Meister-Keks95


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Ohne Zweifel war es für viele bis zu den neuen Folgen wohl der emotionalste Moment der Serie, wenn nicht von ganz Star Wars, als Ahsoka den Orden verlassen hat. Auf diesen Moment wurde mehrer Folgen lang sehr gut hingearbeitet und wahrscheinlich kann jeder, selbst so ein Jedi-Liebhaber wie ich, es sehr gut nachvollziehen, wenn Ahsoka nach diesen Geschehnissen den Orden verlässt und auf persönliche Sinnsuche geht. Ich bin der Meinung, dass der Moment tatsächlich auch ein gutes Serienende dargestellt hätte. Da es aber direkt noch eine 6. Staffel gab, bin ich froh, dass wir mit der 7, jetzt ein ordentliches Ende haben, welches auch als solches vorgesehen ist. Der Moment muss natürlich in so eine Liste, da sind wir uns wahrscheinlich alle einig. Er ist natürlich emotional, das hatte ich bereits gesagt und auch ein sehr tiefgehender Abschluss des Story-Arcs, aber vom Gesamtsetting muss man sagen, ist dieser Moment einfach grundsätzlich perfekt. Die Musik passt, die Stimmung passt, es ist ein guter Abschluss, ein wahrhaft besonderer Moment dieser Serie, womöglich sogar der beste.

Fives’ Tod   Darth jul


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Ich habe ein persönliches Problem mit dieser Folge, nicht, weil sie schlecht ist, im Gegenteil, sie ist sehr gut. Jedoch erfüllt sie mich mit Wut und Enttäuschung. Zum einen, weil sowohl die Klone, als auch die Jedi so nah daran hätten sein können, die Katastrophe zu verhindern, und zum anderen, weil die Jedi so ignorant, so blind waren. Klar, sie hatten nicht direkt Schuld an Fives Tod, sie hätten ihn jedoch besser schützen müssen, hätten ihn vor dem Zugriff der Klone unter Palpatine verstecken müssen und ihm dabei helfen, der Sache auf den Grund zu gehen. Meiner Meinung nach ist der Jedi-Orden daran Schuld, dass Palpatine die Zeit hatte, Fives aus dem Weg räumen zu lassen. Trotzdem ist es sicherlich ein Highlight der Serie. Wir sehen hier den Tod eines treuen Soldaten, der zu viel wusste und deshalb sterben musste. Wir sehen den Untergang der Domino-Einheit mit dem Tod des vermeintlich letzten Mitglieds (zu jenem Zeitpunkt wusste man noch nichts vom Überleben Echos). Einer der wichtigsten und beliebtesten Klone der Serie wird hier von seinem Bruder ermordet. Somit ist es wohl zurecht eine der traurigsten und emotionalsten Szenen, zusammen mit dem Weggang Ahsokas aus dem Jedi-Orden möglicherweise sogar die emotionalste Szene.

Yodas Reise   Yoda 08


Yodas Reise hat eine, für The Clone Wars einzigartige, tief mystische Atmosphäre und ist von zahlreichen Visionen, exotischen Machttechniken und Geistern geprägt. Ich glaube das mir die meisten zustimmen werden wenn ich sage, das das absolute Highlight dieses Story Arcs das spektakuläre Duell zwischen Yoda und Anakin auf der einen gegen Count Dooku und Sidious auf der anderen Seite ist. In früheren Folgen haben wir diese Charaktere (vor allem natürlich Anakin und Dooku) schon häufig kämpfen sehen, und auch wenn mir diese Kämpfe meist sehr gut gefallen haben, verblassen sie alle im Schein dieses Duells. Yodas und Sidious exotische und einzigartige Kampfstile gepaart mit zahlreichen Machttechniken kreiert eine Kampfszene die seines Gleichen sucht. Auch der Moment an dem man kurz denkt es wäre alles zu Ende und Sidious wäre von der Brücke gestürzt, der durch das abrupte aufblitzen Sidious Klinge schlagartig beendet wird macht den Kampf für mich noch interessanter. Was mir jedoch mit Abstand am besten gefiel war, das Yoda nicht wie in vielen früheren Episoden ein perfekter und nahezu unbesiegbarer Krieger ist, sondern auch Schwächen besitzt wie zum Beispiel seine Eitelkeit die vor allem bei seinem ersten Treffen mit den Machtpriestern zum Vorschein kommt.

The Siege of Mandalore   TobiThrawn


Konzeptzeichnungen von Dave Filoni aus Story-Meetings mit George Lucas bevor The Clone Wars erstmals abgesetzt wurde

The Siege of Mandalore ist der wohl größte Story-Strang, der in The Clone Wars erzählt wurde. Auch wenn nur die ersten beiden Episoden hauptsächlich auf Mandalore spielen, meine ich mit The Siege of Mandalore hier immer die gesamten letzten 4 Episoden. Die Episoden waren in meinen Augen großartig geschrieben, aber auch das Voice-Acting von Sam Witwer, Ashley Eckstein und Dee Bradley Baker war einfach umwerfend, und natürlich hat sich auch Kevin Kiner mit seiner Musik mal wieder selbst übertroffen. Auch wenn ich über diese 4 Folgen wohl problemlos einen eigenen langen Blog schreiben könnte, möchte ich mich an dieser Stelle etwas kürzer fassen, und beschränke mich auf einen besonderen Moment pro Episode (der Abschnitt wird wohl trotzdem der mit Abstand längste, ich kann einfach nicht anders).

Ahsoka sieht die neu-bemalten Helme der Klone

Als erstes sticht hier für mich der Moment heraus, in dem Anakin Ahsoka zu Rex und den Klonen führt, und Ahsoka die neuen Helm-Designs sieht. Dieser Moment war ausgesprochen emotional, sowohl für den Zuschauer, als auch für die Charaktere. Rex und die Klone zeigen ihre tiefe Verbundenheit zu Ahsoka, und das macht natürlich die spätere Order-66-Szene und die gesamte letzte Episode noch viel emotionaler.

Ahsoka und Maul

Aus der zweiten Episode gibt es wohl nur eine Sache, die man sich aussuchen könnte: Das große Duell zwischen Maul und Ahsoka. Für mich persönlich ist dies das beste Duell im gesamten Star-Wars-Universum (ja, noch vor Anakin vs. Obi-Wan, zumindest sage ich das aktuell, im direkten Hype nach dem Duell). Ray Park und Lauren Mary Kim haben den körperlichen Aspekt des Duells dank Motion-Capture großartig dargestellt (seien wir ehrlich, niemand bewegt sich so wie Ray Park – ihn als Maul in The Clone Wars zu sehen war demnach ein wahr gewordener Traum), und Sam Witwer und Ashley Eckstein als Stimmen ebenso – wie in der gesamten Serie, wenn nicht gar noch herausragender als sonst (dass ich ein riesiger Fan insbesondere von Sam Witwer bin, ist wohl mittlerweile klar geworden ;-).gif). Aber neben der technischen Komponente war das Duell auch einmalig gut geschrieben, Maul ist am absoluten Höhepunkt seiner Charakterentwicklung angekommen, beide Charaktere sind absolut nachvollziehbar und 100% getreu ihrem Charakter, und das sorgt für diese unglaubliche emotionale Fallhöhe, als aus dem möglichen Bündnis doch ein Duell wird, das die Galaxis womöglich für immer verändert.

Rex’ Helm fällt auf den Boden, als er die Order 66 ausführen soll

Damit kommen wir zur dritten Folge, und der besondere Moment war ohne Zweifel Rex' Reaktion auf die Order 66. Rex kann dem Befehl zwar nicht widerstehen, trotzdem merkt man ihm an, dass er es versucht (mehr als z. B. Cody in Episode III – Die Rache der Sith ;-).gif). Als Rex der Helm aus der Hand rutscht, und er zitternd vor Ahsoka steht, ihr dabei durch die Erwähnung von Fives noch eine letzte Chance gibt, bevor er sich seiner "Programmierung" fügen muss, war denke ich jeder von uns emotional am Ende. P.S.: Die "Maulway"-Szene… Dagegen sieht Vader in Rogue One: A Star Wars Story ja wie ein Amateur aus. Und generell die viele Anspielungen. Ich liebe einfach Filonis Art, mit sowas zu spielen.

Ahsoka vor den Gräbern der Klone

So, wir haben den 4. Mai (Happy Star-Wars-Day by the way!), und The Clone Wars ist offiziell zu Ende. Was für eine unglaubliche Serie, und was für ein Finale. Ich möchte hier die beiden letzten Szenen hervorheben: Ahsoka und Rex haben Rex' Brüder begraben und stehen nun an den Gräbern – eine Szene, die keine Worte benötigte und genau so perfekt war. Die Emotionalität dieser Szene ist wohl kaum in Worte zu fassen, und als dann Ahsoka ihr Lichtschwert fallen lässt, und damit quasi ihren eigenen Tod vortäuscht (so viel sie ihm Vergleich zum Ahsoka-Roman auch geändert haben, dass das die Auflösung sein musste war klar), war für mich zumindest das perfekte Ende komplett. Doch Dave Filoni wäre nicht Dave Filoni, wenn er auf so eine Szene nicht noch einen draufpacken würde, und so sehen wir Darth Vader Ahsokas Lichtschwert aufheben, und ein besseres Ende hätte sich wohl wahrlich kein Fan wünschen können.


Das waren unsere Lieblings-Momente aus der Serie. Und wir wissen, wir können nicht jeden guten Moment in so einen Blog mit reinnehmen, der wäre sonst einfach zu lang geworden und das war letztlich ja auch nicht unser Ziel. Aber genau aus diesem Grund würde uns interessieren, welche Momente euch fehlen. Welchen Moment hättet ihr noch in die Liste mit aufgenommen? Was war für euch ein wirklich denkwürdiger Moment in The Clone Wars? Eure Antworten dazu und natürlich eure Meinung zu dem Blog würde uns sehr interessieren ;-).gif

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