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Legends-30px30px-Ära-Aufstieg

Bok war einer der letzten Morgukai. Er lebte mit seinem Vater Tsyr auf Kintan, und schloss sich später Graf Dooku an.

Biografie

Kindheit

„Vater, ich brauche deine Hilfe.“
„Wenn du mein Sohn bist - ein wahrer Morgukai - dann wirst du das überstehen. Wenn nicht, hast du den Tod verdient!.“
— Die gnadenlose Ausbildung von Bok (Quelle)

Bok wuchs auf dem Planeten Kintan auf. Dort wurde er von seinem Vater Tsyr, dem letzten noch lebenden Morgukai, eine Kriegerkaste der Nikto, von klein auf hart trainiert, um der Erbe von Tsyr zu werden und die Linie der Morgukai weiterzuführen. Tsyr brachte ihm den Umgang mit den verschiedensten Waffen bei, von Blastern über Vibroklingen und Wurfsternen, bis hin zu Energiestäben aus einer Cortosis-Legierung, womit die Morgukai sogar gegen das Lichtschwert eines Jedi bestehen konnten. Neben dem Üben mit Waffen und Trainieren der Ausdauer, lehrte Tsyr seinen Sohn auch andere Dingen, die für einen Krieger ebenfalls wichtig waren: Skrupellosigkeit, Zähigkeit und Schmerzunempfindlichkeit. So konnte Bok später sogar einen Sturz in Lava und den Verlust seines Arms ohne einen Schmerzenslaut überstehen.

Entführung von Nat Secura

Im Jahre 29 VSY wurden die beiden Morgukai von dem Twi'lek Kh'aris Fenn angesprochen, der von seinem Heimatplaneten Ryloth verbannt worden war. Fenn war daraufhin eine Allianz mit Graf Dooku eingegangen und hatte Pläne geschmiedet, um den Thron von Ryloth zu besteigen und die Alleinherrschaft über den Planeten zu besitzen. Nun heuerte er die beiden Morgukai Tsyr und Bok an, um den Thronerben des Clanes Secura, Nat Secura, zu entführen. So wollte er Lon Secura, den Vater von Nat Secura, erpressen, ihm die Herrschaft zu überlassen. Tsyr heuerte den Devaronianer Vilmarh Grahrk an, der sie nach Ryloth bringen und sie später auch wieder herausschmuggeln sollte. Mit dessen Schiff, der Inferno, landeten sie schließlich auf Ryloth. Als Bok nach Ryloth aufgebrochen war, wusste er noch nicht, dass er dort zum ersten Mal auf Jedi treffen würde. Denn die Jedi Aayla Secura und ihr Meister Tholme befanden sich im Palast des Clans Secura, um den Twi'lek zu helfen. Aayla Secura hatte sich, da sie als weibliche Twi'lek nicht auffiel, in die Gemächer von Ro Fenn, einem Verwandten von Kh'aris Fenn, eingeschmuggelt und spionierte dort.

Bok entführt Nat Secura

Bok bei der Entführung von Nat Secura

Als Bok und sein Vater auf Ryloth die Entführung planten, ging der Devaronianer zu Ro Fenn. Dort wurde er von Aayla dabei belauscht, wie er über die geplante Entführung sprach. Sofort alarmierte sie ihren Meister, doch Bok und Tsyr waren bereits in die Gemächer des Secura-Clans eingedrungen. Als Bok gerade mit dem kleinen Nat Secura fliehen wollte, stürmte Tholme in den Raum und begann ein Duell mit Tsyr. Obwohl ihn sein Vater angewiesen hatte, zu fliehen, konnte Bok nicht zusehen, wie sein Vater die ganze Ehre bekam, wenn er den Jedi besiegte. Also nahm er seinen Blaster und feuerte auf den Jedi, der den Strahl mühelos parierte, doch dadurch so sehr abgelenkt wurde, dass Tsyr ihn niederschlagen konnte. In diesem Augenblick stürmten Twi'lek-Soldaten den Raum. Diese waren für die beiden Morgukai keine Herausforderung und sie flohen schließlich zu der Inferno und starteten sie sofort. Doch war es Tholme gelungen, ebenfalls an Bord des Schiffes zu gelangen, was jedoch aufflog, als NT, der Astronavdroide von Garhrk, bemerkte, dass jemand im Schiff ein Komlink benutzte. Sofort eilte Bok mit seinem Vater in den Laderaum der Inferno und nahm den Jedi gefangen, der nicht riskieren wollte, dass die Nikto ihre Geisel töteten.

Als Bok und Tsyr ihre Geisel und den Jedi nach Kintan brachten, wurden sie dort bereits von Kh'aris Fenn erwartet. Dieser ließ den Jedi zu seinem Folterdroiden bringen, AX/RX, um herauszufinden, wie viel Tholme mitbekommen hatte. Währenddessen bereiteten sich die Morgukai darauf vor, gegen Eindringlinge zu kämpfen, die wahrscheinlich kommen würden. Dann brach Kh'aris auf, um die Verhandlungen mit Lon Secura aufzunehmen. Als Bok mit seinem CS-Sternjäger patrouillierte, wurde er plötzlich auf etwas aufmerksam, dass ein Sensor ihm berichtete: Ein Schiff flog zwischen den Schluchten auf die Festung der Morgukai zu. Er berichtete es seinem Vater, der ihm befahl, die Eindringlinge nicht anzugreifen. Doch wiedereinmal missachtete Bok den Befehl seines Vaters. Er aktivierte seine Laserkanonen und attackierte das Schiff, in dem sich Aayla Secura und der Jedi-Ritter Quinlan Vos befanden. Es gelang ihm, die beiden Jedi zum Absturz zu bringen, doch wurde auch er dabei getroffen. Bald darauf traf Tsyr am Unglücksort ein. Er verlor kein Wort über das eigenmächtige Handeln seines Sohnes und sagte Bok, dass sie nicht hinter den Jedi herlaufen, sondern ihnen eine Falle stellen würden. Dieses mal gehorchte Bok.

Erstes Duell mit Jedi

Bok vs Quinlan Vos

Bok im Duell mit Quinlan Vos

„Jeediii ist zwischen uns und dem Feuerfluss gefangen.“
„Du unterschätzt die Jeediii, mein Sohn.“
— Wortwechsel zwischen Bok und Tsyr (Quelle)

Bok und sein Vater bauten ihren Hinterhalt an einem Lavastrom auf. Sie gruben sich ein, um die Jedi zu überraschen, wenn diese über oder neben ihnen waren. Sie warteten, bis Quinlan Vos den Lavastrom überquert hatte, dann hielt es Bok nicht mehr aus und attackierte Aayla, die noch auf der gleichen Seite mit den Morgukai stand. Tsyr, erneut ungehalten über das eigenmächtige Handeln seines Sohenes, brach ebenfalls aus dem Boden. So hatten sie die blauhäutige Twi'lek umzingelt. Doch Aayla zündete ihr Lichtschwert und stellte sich dem Kampf. Durch die Macht war sie einen Hauch schneller und wendiger als die beiden Krieger, da sie außerdem keine schwere Rüstung trug. So gelang es ihr, über Bok hinwegzuspringen und auf einem Felsen auf dem Lavastrom zu landen. Sofort eilte Bok hinter ihr her, da er der Meinung war, dass ein Morgukai überall hingehen kann, wo ein Jedi hinkommt. Als er den Felsen erreichte, begann ein heftiges Duell zwischen den beiden. Quinlan, der am anderen Ufer stand, musste tatenlos zusehen, wie seine Padawan in Gefahr geriet. Doch als der Felsen unter den beiden Kämpfenden zu schwanken begann, stabilisierte Quinlan diesem mit der Macht, um Aayla zu helfen. Doch Tsyr, der bisher gewartet hatte, beschloss nun, ebenfalls in den Kampf einzugreifen. Er nahm seinen Blaster und feuerte. Bok, der in der Schusslinie seines Vaters stand, wurde knapp verfehlt, doch traf ihn ein von Aayla abgewehrter Schuss in die Schulter. Diesen Moment nutzte die Jedi und sprang auf das andere Ufer. Bok, der nun alleine auf dem Felsen stand, merkte plötzlich, dass sich der Felsen auf einen Lavafall zubewegte, als Quinlan ihn nicht mehr stabilisierte. Als er seinen Vater um Hilfe bat, lehnte dieser dies ab und stellte es als die letzte Bewährungsprobe für Bok dar. Dann stürzte Bok den Strom hinunter.

Verlust seines Vaters

„Du hast mir meinen Vater geraubt!“
— Bok zu Quinlan Vos (Quelle)

Doch Bok schaffte es, den tödlichen Feuermassen zu entgehen. Als er aus dem Lavastrom kam, eilte er sofort zurück zur Festung, in der sie den jungen Nat Secura gefangen hielten. Dort traf er gerade rechtzeitig ein, um zu sehen, wie sein Vater gegen die beiden Jedi kämpfte. Dann eilte Aayla davon, während Quinlan blieb, um Tsyr zu beschäftigen. Zu diesem Zeitpunkt entschied sich Bok, in den Kampf einzugreifen. Er kam von hinten heran und schlug Quinlan mit seiner Cortosis-Klinge zu Boden. Damit hatte er seinen Vater beeindruckt, weshalb ihm sein Vater die Ehre überließ, Quinlan zu töten und eilte selbst los, um Aayla aufzuhalten. Doch er kam nicht weit, da Quinlan fast sofort wieder auf den Beinen war und den jungen Morgukai attackierte. Damit hatte er die beiden Morgukai genügend provoziert, sodass beide blieben, um ihn zu töten. Der Kampf verlief heftig, doch auf einmal machte Bok einen Fehler. Er war zu langsam und selbstsicher, als er ausholte, um mit seiner Cortosis-Klinge den Jedi zu treffen und gab diesem damit die Gelegenheit, ihn mit einem gezielten Tritt niederzustrecken. Während Bok bewusstlos in einem Haufen Seile lag, ging Quinlan noch einmal mit aller Kraft gegen Tsyr vor. Dieser hatte keine Chance, als Quinlan plötzlich ein zweites Lichtschwert zündete, und danach von dem Jedi geköpft wurde. Als Bok aufwachte, sah er gerade noch, wie die Leiche seines Vaters zu Boden fiel. Das ließ ihn in eine wilde Raserei verfallen, aufgrund der er Quinlan von hinten in die Schulter stach. Dann schlug er den entkräfteten Jedi zu Boden. Als er gerade zu tödlichen Streich gegen Quinlan ausholte, stürmte Aayla in den Raum. Sie hatte Meister Tholme und den jungen Twi’lek befreit und griff Bok ohne zu zögern an. Doch das Gefecht war kurz. Bok war überzeugt, dass er der Jedi weit überlegen sei, was sich jedoch als Irrtum herausstellte. Mit einem schnellen Streich trennte sie den rechten Arm Boks von seinem Rumpf und schleuderte ihn mit der Macht auf den Boden. Doch als sie ihn am Leben lassen wollte, um ihn gefangen zu nehmen, tat Bok so, als würde er sich von der Klippe stürzen, auf der sie gekämpft hatten. Er überlebte dies aber, da er das ganze nur als Fluchtmöglichkeit geplant hatte, um den Jedi zu entkommen.

Anwerbung als Genspender

„Du hast mir den Arm abgetrennt. Mich beschämt.“
— Bok zu Aayla Secura (Quelle)

Nach dem Verlust seines Armes war Bok kein würdiger Morgukai mehr. Daher fertigte er sich eine Arm-Prothese an, die den im Gefecht verlorenen Arm ersetzten sollte und lernte, mit ihr zu kämpfen. In den darauf folgenden Jahren lebte Bok im Untergrund und führte manchmal kleinere Attentate und Aufträge aus. Dann trat eines Tages der Führer der Separatistenbewegung Konföderation unabhängiger Systeme, Graf Dooku, an ihn heran. Dooku hatte bereits als Drahtzieher hinter den Versuchen von Kh’aris Fenn gestanden, die Macht auf Ryloth zu übernehmen und war daher bereits mit Boks Fähigkeiten vertraut. Dooku hatte vor, eine Klonarmee aufzustellen, die die der Republik übertreffen sollte. Daher traf er sich mit Bok, und hoffte, diesen als Genspender anzuwerben. Dabei benutzte er eine der wenigen Schwächen, die Bok hatte: Er versprach Bok, die Morgukai wiederauferstehen zu lassen. Da Bok mit der Tatsache, dass er der letzte lebende Morgukai war, stark belastet war, willigte er ein und folgte Dooku auf die geheimen Klon-Einrichtungen auf Saleucami. Dooku hatte zu diesem Zeitpunkt bereits durch seinen Schüler Sora Bulq sämtliche auf Anzat verfügbaren Anzati-Ausbilder rekrutiert und ebenfalls nach Saleucami bringen lassen. So konnten die Klone Boks sofort ausgebildet werden, um dann als Schattenarmee die Jedi und Klonkrieger der Republik zu überraschen und zu überrennen. Doch war Jedi-Meister Tholme dem Klon-Projekt auf die Schliche gekommen und hatte, nachdem er mehrere Gespräche von Bok mit Dooku, Sora Bulq und dem Anführer der Anzati, Rath Kelkko, belauscht hatte, den Jedi-Rat angerufen und seine Entdeckung mitgeteilt. Die Gefahr, die von den Morgukai-Klonen ausging, erkennend, schickte der Jedi-Rat eine große Zahl an Klonkriegern und Jedi unter der Führung von Jedi-Meister Oppo Rancisis auf den Planeten und die Schlacht von Saleucami begann.

Schlacht von Saleucami

Bok diskutiert mit Anzati

Bok und der Anführer der Anzati, Rath Kelkko

„Die Republik muss sofort nach Saleucami kommen.“
— Tholme in einer Nachricht an Aayla Secura (Quelle)
Tholme jedoch war entdeckt worden und in die Weiten der Produktionsstätte geflüchtet, wo er mit einer Serie von Attentaten und Sabotageakten den Klonen und ihren Ausbildern hart zugesetzt hatte. Als die Schlacht begann, war Bok bereits stark enttäuscht. Die Klone, von denen er sich eine Auferstehung der Morgukai erhofft hatte, waren lange nicht so gut, wie er gedacht hatte. Dennoch hielt er Dooku die Treue und begann, mit den Klonen und dem dunklen Jedi Tol Skorr die Attacken der Bodentruppen der Republik abzuwehren. Hunderte der Klone starben, doch gelang es den feindlichen Truppen auch nur langsam, die Gegend um die Klon-Fabrik zu umzingeln. Bok blieb dabei die meiste Zeit in der Fabrik und nahm nicht an den Kämpfen teil, doch als der Jedi und Doppelagent Quinlan Vos mit der Jedi-Ritterin Aayla Secura, seine größten Hass-Gegner, in die Fabrik eindrangen, konnte Bok sich kaum mehr beherrschen.
Bok killed

Bok stirbt

Doch schien Vos ein Agent und Schüler Dookus zu sein, und so konnte er dem Jedi nichts anhaben. Doch als Vos verriet, das Aayla unterwegs sei, um Sprengladungen an den Schildgeneratoren anzubringen, folgte Bok dem Befehl von Sora Bulq liebend gerne, die Jedi zu finden und zu töten. Gemeinsam mit seinen besten Männern zog er los, doch als sie den von Vos benannten Ort erreichten, fanden sie dort weder die Twi’lek noch die Sprengsätze. Obwohl Bok nicht der intelligenteste war, durchschaute er doch sofort, was geschehen war. Also gab er Dooku Bescheid, dass Vos sie belogen habe. Dann explodierten die Sprengsätze an einer anderen Stelle. Sofort brach Bok auf. Doch kurz darauf sah er Aayla, die zu Quinlan und Tholme kommen wollte, die inzwischen gegen Skorr und Bulq um ihr Leben kämpften. Vor dem von Laserschranken versperrten Eingang zur Kommandozentrale, in dem sich der Kampf abspielte, stellte er Aayla. Er wollte sie töten, da er sich immer noch gedemütigt fühlte, da sie ihm den Arm abgeschlagen hatte.

Doch Aayla konnte erneut gegen ihn bestehen. Dann brachte Bok jedoch eine neue Waffe zum Einsatz: Handschuhe aus reinem Cortosis. Als Aaylas Lichtschwert ausfiel, schien Bok der Sieg sicher zu sein, doch Aayla schaffte es mehrmals, den Schlägen von Boks Cortosis-Klinge auszuweichen. Dann stand sie mit dem Rücken zu den tödlichen Laserschranken. Als Bok erneut auf sie zustürmte, schlug sie einen Salto über ihn hinweg und schleuderte den Morgukai dann mit der Macht vorwärts, sodass er in die Laserschranken stürzte. Innerhalb von Sekunden war Bok tot. Als die Schlachtschiffe der Republik kurze Zeit später das Feuer aus dem Orbit auf die Klon-Station eröffneten, wurden auch die letzten Klone Boks getötet und mit ihnen die letzte Hoffnung auf ein Überleben der Morgukai.

Quellen

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