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BKL-Icon Dieser Artikel behandelt den Koorivar; für den Planeten siehe Cala; für die Jedi siehe Cala Brin.
„Du willst wohl, dass ich mir eine Strahlenvergiftung einfange. Wurde irgendwann entschieden, dass ich hier der Entbehrlichste bin?“
— Cala zu Teller (Quelle)

Cala war ein männlicher Koorivar, welcher als Waffen- und Überwachungsspezialist galt und für die Galaktische Republik arbeitete. 16 VSY trat er Berch Tellers Rebellengruppe bei und kämpfte 14 VSY mit dieser gegen das Galaktische Imperium. Außerdem betrieb er anti-imperiale Propaganda.

Biografie

Massaker von Antar 4

Während der Klonkriege diente Cala der Galaktischen Republik als Waffen- und Überwachungsspezialist auf Antar 4, wo er dem Geheimdienstagenten Berch Teller unterstand. Als die Republik fiel, in das Galaktische Imperium umgestaltet wurde und Moff Wilhuff Tarkin 18 VSY die Säuberung von Antar 4 begann, rettete Teller ihn und den Piloten Salikk von dem Mond, bevor die Kommission zum Schutz der Neuen Ordnung sie inhaftieren konnte.

Berch Tellers Rebellengruppe

Zwei Jahre später, 16 VSY, schloss er sich Berch Tellers Rebellengruppe an und plante gemeinsam mit der kleinen Ansammlung von Regimegegnern zwei Jahre lang einen Feldzug gegen das Imperium, welcher 14 VSY mit dem Angriff auf die Sentinel-Basis eingeleitet wurde.

Mission von Murkhana

Als Wilhuff Tarkin und Darth Vader auf Murkhana eingetroffen waren, nachdem der ISB-Agent Bracchia über seinen Verbindungsoffizier Stellan auf ein Versteck voller Spionage- und Kommunikationsausrüstung aufmerksam geworden war, stahlen Anora und die anderen Rebellen Tarkins persönliches Schiff, die Aasdorn. Mit ihr starteten sie einen Zerstörungsfeldzug, unterstützt durch ihren imperialen Kontakt, Vizeadmiral Dodd Rancit.

„Modernste imperiale Technologie. Diese Korvette hat mehr zu bieten als ein Sternzerstörer.“
— Cala unterbricht Artiz Ausrüstungsauflistung (Quelle)

Während sich Cala, Teller, Salikk und der Ingenieur Artoz auf der Brücke einrichteten und sich mit den Systemen vertraut machten, inspizierten die Journalisten Anora Fair und Hask Taff das Schiff und sicherten die einzelnen Räume. Nachdem sie wieder auf der Brücke waren, unterhielten sie sich über das Schiff und Tarkin selber. Als sie merkten, dass die Parsecpanther, das Schiff eines Sugi-Waffenhändlers von Murkhana, ihnen folgte, kamen Anora und Hask als erste auf die Idee, dass das Schiff nicht von den Sugi, sondern von Tarkin und Vader geflogen wurde. Daraufhin führten sie einen kurzen Sprung in das Fial-System aus, um zu testen, ob sie trotz ihrer Tarnsysteme auch durch den Hyperraum verfolgt werden konnten. Als sie dort ankamen, warteten sie eine kurze Zeit. Wenig später erschien die Panther, weswegen sie auf Tellers Befehl hin direkt weiter ins Galidraan-System sprangen.

Angriff auf die Galidraan-Station

„Der Hyperantriebsgenerator hat gerade seinen ersten Testlauf beendet. Ich kriege noch immer jede Menge Warnmeldungen, aber wir sollten den Sprung machen können.“
— Cala über den Hyperantrieb (Quelle)

Dort angekommen griff die Aasdorn die Galidraan-Station an und zerstörte große Teile der Station. Als sie jedoch einige massive Treffer einstecken mussten und die Station weitere Sternjäger in Suchformation ausschickte um sie zu finden, entschieden sich die Rebellen zu fliehen, nachdem Salikk die Systeme wieder gestartet und Cala den Hyperantrieb in Gang gebracht hatte. Zuvor warfen sie jedoch Vaders Meditationskammer über Bord, die von Artoz gefunden worden war und die sie für die gelungene Verfolgung durch den Hyperraum verantwortlich machten. Auch zerstörten sie die Hyperraum-Boje des Galidraan-Systems, bevor sie in den Hyperraum sprangen.

Angriff auf Lucazec

Als sie kurz darauf die Einrichtungen der TaggeCo auf Lucazec angriffen, waren Anora und Hask erstmals dafür verantwortlich, dass die Bilder und Videos, die sie während des Angriffs aufnahmen, ihre Wege in das HoloNetz fanden Dabei achteten sie darauf, dass es so aussah, als wäre eines der anwesenden imperialen Schiffe selbst der Angreifer.

Wenig später, als sie in einem unbenannten Sternsystem eine kurze Pause machten und auf Neuigkeiten warteten, kontaktierte Teller Rancit, welcher ihm mitteilte, dass Tarkin durch den Treibstoffverbrauch herausgefunden hatte, dass sie entweder nach Gromas oder Phindar kommen mussten, um zu tanken. Da bei Gromas jedoch auch ein imperialer Stützpunkt lag, stufte er dies als wahrscheinlicheres Ziel ein und gab es an das Flottenkommando weiter. Nachdem Teller dem Rest die freudige Botschaft überbracht hatte, dass sie bei Phindar freie Bahn haben sollten und er Anora wegen ihrer Arbeit an dem Holovid gelobt hatte, brach jedoch ein Streit zwischen ihm und Hask aus. Dieser beschuldigte ihn, dass es ihn nichts ausmache einfach wahllos Personen zu töten, nur weil diese Personen für das Imperium arbeiteten. Anora schaffte es, Spannung aus der Situation zu nehmen, in dem sie Teller mit einer Figur aus Holodramen verglich.

Schlacht von Phindar

„Ein Schiff, näher kommend vom äußeren Systemrand! Imperialer Begleitträger. Ich lege das Bild auf den Schirm. Die Transpondersignatur weist sie als Goliath aus. Kann ein Geschwader Sternjäger transportieren, bewaffnet mit zehn Taim-und-Bak-H-Achtern und einem Kurpx-Raketensystem. Die Schilde sind nicht weiter der Rede wert ...“
— Cala entdeckt die Goliath bei Phindar (Quelle)

Als sie bei Phindar angekommen waren, schaffte die Crew die verbrauchten Treibstoffzellen auf den sich im Orbit des Planeten befindlichen Tanker und schmuggelte so eine Bombe an Bord. Die Betankung verlief reibungslos, was Teller sehr misstrauisch stimmte, sodass er die Transferschläuche lösen ließ. Unmittelbar nachdem die Aasdorn sich vom Tanker gelöst hatte, tauchte der imperiale Begleitträger Goliath auf und vollführte einen Mikrosprung näher an die Station. Während Salikk bestmöglich versuchte, die Angriffe der von Vader und Tarkin geführten Gelb-Staffel abzuwehren, filmte Anora den gesamten Kampf. Als jedoch der Administrator des Phindar-Tankers seine eigenen Jäger zur Vernichtung der Aasdorn losschickte, brach Chaos aus und Tarkin gab der Goliath den Befehl, auf die Aasdorn zu feuern. Bevor der Träger die Protonentorpedos jedoch starten konnte, aktivierte die Aasdorn ihr Tarnsystem, woraufhin die Goliath versuchte, sie durch Schüsse entlang des Flugvektors ausfindig zu machen. Den Augenblick nutzte die Crew der Aasdorn, um die Bombe zu zünden, welche den Tanker zerstörte, sodass es in Anoras Kameras so aussah, als hätte die Goliath ihn getroffen. Zeitgleich konnte der Traktorstrahl des Trägers die Korvette jedoch kurz erfassen, bevor sie in den Hyperraum floh, was sie nachhaltig schädigte.

Der Kampf hatte sowohl die Aasdorn selber als auch ihre Besatzung stark mitgenommen und große Teile des Schiffes waren funktionsunfähig. Da das Imperium große Teile des Holonetz eingestellt hatte, erklärte Anora dass es etwas dauern könnte, bis das Holovid sich verbreiten würde. Daran schloss sich erneut eine Diskussion über Tarkins Wesen und Leben, welche zu einer Hetzrede Tellers ausartete.

„Verflucht, Teller, es ist ein imperialer Peilsender! Laut Datenbank nennt sich das Ding Paralicht-Transmitter – eine Art HoloNetz-Sender, der sämtliche Befehle weiterleitet, die in den Navicomputer eingegeben werden.“
— Cala findet den Peilsender (Quelle)

Kurze Zeit später sprangen die Dissidenten in das LCC-447-System, wo Salikk auffiel, dass etwas mit den Treibstoffzellen nicht stimmen konnte, da die Menge des nutzbaren Treibstoffs nicht dem entsprach was sie getankt hatten, weswegen Cala die Zellen überprüfen sollte. Er fand heraus, dass eine der Zellen leer war und Teller bat ihn, die Zelle in die Quarantänekabine zu bringen, damit die Diagnoseeinheit sich die Zelle ansehen konnte. Als Cala verkündete, dass sich in der Zelle ein Paralicht-Transmitter befand, welcher sämtliche Befehle, die in den Navicomputer eingegeben wurden weiterleitete, beriet die Crew verzweifelt, was sie tun konnten. Anora meinte daraufhin, dass sie vielleicht schon genug getan hatten, wobei ihr Teller jedoch direkt widersprach. Letztlich entschieden sie sich dazu, andere den Sprung machen zu lassen, wozu sie den Captain der Verschwiegene engagierten, welcher auf ihr Geheiß ins Obroa-skai-System sprang und dort von Tarkin und Vader festgesetzt und mitsamt seiner Crew verhört wurde.

Schlacht von Nouane

Als nächstes griff die Aasdorn den Planeten Nouane an, auf dem sie jedoch nur minimalen Schaden anrichten konnten, da Rancit dort seine Flotte positioniert hatte und die Korvette unmittelbar nach ihrem Auftauchen beschießen ließ, sodass sie schnell wieder fliehen musste. Dabei wurden große Teile des Schiffes zerstört.

Nachdem die Aasdorn nach zehn Parsecs aus dem Hyperraum getrudelt war, musste Teller sich auf Anoras Drängen hin eingestehen, dass Rancit sie verraten hatte und sie ihm nicht mehr vertrauen konnten. So gaben sie die Korvette auf und schickten sie mit dem Autopilot nach Carida, welches das nächste mit Rancit vereinbarte Ziel gewesen war, während sie selbst sich mit dem Rest der Rebellengruppe zusammenschlossen. Bei Carida hatte Rancit vor, die Rebellen zu vernichten, was jegliche Spuren seines Verrats ausgelöscht und ihm viel Ruhm eingebracht hätte. Sein Verrät wurde jedoch kurz zuvor aufgedeckt und Vader ließ ihn noch im Orbit Caridas hinrichten.

Angriff auf den Todesstern-Hyperantriebs-Konvoi

„Der Versorgungskonvoi ist gerade aus dem Hyperraum gefallen. HoloNetz- und Kommunikationsstörer sind aktiviert, alle Waffensysteme feuerbereit.“
— Cala unmittelbar vor dem letzten Angriff (Quelle)

Die Rebellengruppe selbst, fand sich in ihrer vollen Stärke, einschließlich Knotts und dem Träger der Wochen zuvor die Sentinel-Basis angegriffen hatte, nahe dem Golf von Tatooine zusammen.

Als ein Konvoi, welcher Komponenten für den Hyperantrieb des Todessterns transportierte, aus dem Hyperraum kam, konnte die Rebellengruppe nach jahrelanger Planung den Angriff durchführen, auf den sie immer hingearbeitet hatten. Während der Angriff jedoch lief und die Rebellen schon viele Eskortschiffe zerstört hatten, traf Tarkin auf dem Sternzerstörer Exekutrix ein. Nach kurzer Zeit wendete er das Blatt und die Imperialen schafften es, die Jäger zu zerstören, den Träger flugunfähig zu machen und sämtliche Besatzungsmitglieder festzunehmen. Nur Teller konnte in seinem Z-95-Kopfjäger entkommen, nachdem er von Salikk und Anora dafür angefleht wurde.

Tarkin ließ alle 26 Überlebende, unter ihnen auch Cala, zusammentreiben und begutachtete sie. Dabei zeigte er vor allem Interesse an denen, die am Kreuzzug selbst beteiligt gewesen waren. Die Gefangenen hatten jedoch nur Verachtung für ihn übrig. Er ließ sie anschließend nach Coruscant bringen, wo sie von Spezialisten des Imperialen Sicherheitsbüros verhört und anschließend hingerichtet wurden.

Persönlichkeit

Cala war loyal und sah nie die Möglichkeit sich von seinen Freunden abzuwenden. Er blieb meistens ruhig und hielt sich aus ausartenden Diskussionen, die oft von Teller, Hask und Anora geführt wurden, heraus, während er sich auf die Mission und das Schiff konzentrierte. Trotz seiner Zurückhaltung war er jedoch nicht ungesellig und gab manchmal auch einen sarkastischen Kommentar ab.

Beziehungen

Berch Teller

Hauptartikel: Berch Teller

Calas Beziehung zu Teller war von tiefer Dankbarkeit geprägt. Nachdem Teller ihm während des Massakers von Antar 4 das Leben gerettet hatte, war es für ihn nicht weiter schwer, Cala dazu zu bewegen, sich an seinem Feldzug gegen das Imperium als Pilot zu beteiligen. Seit spätestens 16 VSY verbrachten sie nahezu ihre gesamte Zeit miteinander und auch im Angesicht des Todes blieb Cala Teller treu, auch wenn er zunehmend ungehalten darüber wurde, dass Teller ihn immer wieder der Strahlung aussetzte.

Berch Tellers Rebellengruppe

Auch mit den anderen Mitgliedern der Rebellengruppe verstand er sich sehr gut. So hielt er sich gerne gemeinsam mit den anderen auf, auch wenn er sich zum größten Teil aus den Diskussionen zwischen Hask und Teller heraushielt.

Hinter den Kulissen

  • Cala hatte seinen ersten und bisher einzigen Auftritt im am 4. November 2014 auf Englisch erschienenen Roman Tarkin.

Quellen

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