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Calius saj Leeloo, auch die Stadt des glühenden Kristalls genannt, ist die größte Metropole und Hauptstadt[1] auf dem Planeten Berchest, die durch ihr Entstehen aus einem einzigen riesigen Kristall in der ganzen Galaxis als Touristenattraktion bekannt war. Aus diesem Grund wurde sie anlässlich des Jahrestags der Gründung der Galaktischen Republik im Jahr 10000 VSY in die Liste Die Zwanzig Wunder der Galaxis des Historikers Vicendi aufgenommen.[2]

Beschreibung und Geschichte

Um circa 3637 VSY wurde Calius saj Leelo zur Hauptstadt von Berchest.[1]

Die größte Stadt auf Berchest befindet sich auf der Spitze eines riesigen Kristallbergs innerhalb des Leefarimeeres, der gleichzeitig das größte Kristallvorkommen auf dem Planeten darstellt und über Jahrtausende durch Ablagerungen des rot-orangenen Wassers entstanden war. In den frühen Tagen der Galaktischen Republik hatten berchestianische Künstler und Bildhauer über Jahrzehnte den natürlichen Kristall des Berges bearbeitet und abgeschliffen und so die Stadt als Teil der Kristallstruktur entstehen lassen. Nach der Vollendung der Grundstrukturen durch die ursprünglichen Bildhauer, führten deren Nachkommen bis in die Zeit der Neuen Republik die Arbeiten an der Stadt fort, um deren Schönheit zu erhalten und weitere Skulpturen entstehen zu lassen.[3]

Die von Einwohnern wie Besuchern gleichermaßen als überwältigender Anblick beschriebene Kristallstadt gewann durch das orangegoldene Licht des lokalen Sonnenuntergangs eine geradezu atemberaubende und als nicht von dieser Welt bezeichnete Schönheit, da die Bauwerke im Licht der Sonne in verschiedenen Rottönen erstrahlten.[4][5] Dies machte Calius zu einer Touristenattraktion und in der Galaxis als Wunder bekannt, das über die Jahrtausende Millionen von Touristen zur Besichtigung von Stadt und näherer Umgebung nach Berchest lockte.[3]

Das berühmteste Gebäude in Calius saj Leeloo ist das Sanctum Arcti, in dem die Berchestianer zur Ausübung ihrer Weltreligion zusammenkamen. Das Bauwerk selbst ist etwa einen Kilometer hoch und nimmt eine Grundfläche von fast drei Quadratkilometern im Stadtgebiet ein. Die Oberfläche des Sanctum, das an einer Stelle mit maximalem Sonnenlicht platziert wurde, ist komplett mit eleganten Skulpturen und Verzierungen überzogen. Diese sind so gestaltet, dass im Licht der Sonne subtile Farbveränderungen sichtbar werden, wodurch das Bauwerk heller und beeindruckender erscheint als alle anderen Strukturen auf Berchest. Im Sanctum Arcti kamen außerdem die besten Künstler und Bildhauer des Planeten zusammen, um die von den Einwohnern über alles wertgeschätzte und mit der Zeit perfektionierte Kunst des „Citysculpting“ zu pflegen und weiterzuführen. Entsprechend bemühen sich über 2.000 Gelehrte und Künstler um die Planung und Überwachung bei der Erstellung neuer Architekturen und Kunstwerken.[4]

Im Jahr 22 VSY (13:3:13) erschütterte jedoch ein Erdbeben der Stärke 7,1 die Stadt[6], durch das einige Kristallstrukturen einstürzten oder beschädigt wurden und tausende Bürger um ihre Wohnungen brachte. Genaue Zahlen über Opfer der Katastrophe sind nicht bekannt, die Behörden rechneten kurz nach dem Beben allerdings mit mehreren tausend Toten. Der örtliche Raumhafen musste für 12 Stunden schließen, konnte nach den nötigsten Aufräumarbeiten jedoch wieder in Betrieb genommen werden, um die am nächsten Tag eintreffenden Versorgungsschiffe der Flüchtlingshilfe aufzunehmen. Obwohl das Epizentrum in den nur 45 Kilometer westlich gelegenen Bergen befand, wurde das Sanctum Arcti nur minimal beschädigt.[7]

Während der Blütezeit der Galaktischen Republik war Calius saj Leelo wie bereits erwähnt als Touristenattraktion in der Galaxis bekannt, sodass die Einwohner gut mit den Einnahmen der Touristikbranche wirtschaften konnten. Durch das Erdbeben und die Wirren der kurz darauf ausbrechenden Klonkriege waren diese Zeiten für die Berchestianer jedoch vorbei, da immer weniger Touristen nach Berchest kamen und das Einkommen der Bevölkerung sicherten. Entsprechend musste man sich mit dem Aufstieg des Galaktischen Imperiums zu einer Umgestaltung der Stadt zu einem Handelszentrum entscheiden, obwohl man sich nie mit den Ausmaßen der benachbarten Systeme Svivren und Ketaris messen können würde. Hierbei konnte man auf die guten Beziehungen mit verschiedenen Systemen der Galaxis zurückgreifen, die über lange Zeit durch die Tourismusbranche entstanden waren. Einzige die Zugehörigkeit Berchests zum Gebiet des Imperiums erschwerte den Handel, obwohl man durch die Umstellung beachtliche Erfolge erzielen konnte.[3] Dies erklärte sich nicht zuletzt dadurch, dass die friedliebenden Berchestianer weder politisch eindeutig Stellung bezogen noch imperiale Aufmerksamkeit erregten und die meisten Geschäfte nicht mit dem Imperium abschlossen.[4]

Im Jahr 9 NSY befand sich Berchest noch immer unter imperialer Kontrolle, die hauptsächlich durch die in den Straßen patrouillierenden Sturmtruppen sichtbar war. Auch der regierende Gouverneur Raccyx Staffa und sein Adjutant Fingal unterstanden zu dieser Zeit direkt dem imperialen Großadmiral Thrawn. Luke Skywalker und Talon Karrde hielten sich während der Thrawn-Krise kurzzeitig in Calius saj Leeloo auf, als sie die Transportwege für die Klontruppen des Großadmirals ausspionierten. Dabei entdeckten sie, dass die Klone mittels Transportern über die Mavrillestraße aus zum Raumhafen gebracht wurden, da diese als einziger Verkehrsweg breit genug war, um mehreren Fahrzeuge gleichzeitig das Passieren zu erlauben.[3]

Hinter den Kulissen

Calius saj Leeloo ist durch ihre Lage auf der Spitze eines Berges als Parallele zur Inka-Stadt Machu Picchu in Peru anzusehen, die ebenfalls auf neueren Weltwunder-Listen geführt wird.

Quellen

Einzelnachweise

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