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Kampfdoiden

Das Chassis der B1-Kampfdroiden beruht auf einer gehenden Fortbewegung.

Das Chassis bezeichnet die tragende Komponente einer technischen Gerätschaft. Je nach Typ und Verwendungszweck einer Maschine, eines Roboters oder eines Droiden kann sich die Skelettform dieser Konstruktionen sehr voneinander unterscheiden. Es gibt mehrere Grundtypen von Chassis-Modellen, von denen jeder für sich Vor- und Nachteile aufweist. Während Kampf- und Protokolldroiden auf ein Skelettchassis mit zweibeinigen Gliedern setzen, bevorzugen Astromechdroiden ein einfaches Radchassis, mit dem sie sich rollend fortbewegen.

Insbesondere bei Droiden beeinflusst das Chassis-Modell maßgeblich die Größe und Standfestigkeit.

Chassis-Grundtypen

Bei Droiden gibt es insgesamt sechs verschiedene Chassis-Modelle:

  • Stationäre Droiden:
    Diese Droiden können sich selbständig nicht fortbewegen, da sie keine Komponenten besitzen, die Bewegungsfreiheit gestattet. Zwar sind sie meistens fest mit ihrem Arbeitsplatz verankert, doch verfügen einzelne Arme über eine durch Sensoren gesteuerte Bewegung. Der TT-8L-Portaldroide, welcher in Jabbas Palast eingesetzt wurde, war ein stationärer Droide.
  • Räderdroiden:
    Durch Antriebsräder bewegen sich Droiden mit einer Radchassis bevorzugt über glatte und ebene Oberflächen hinweg. Treppen oder steile Hügel und Berge sind für sie unüberwindbar. Deshalb werden sie bevorzugt für einfache Aufgaben im Haushalt eingesetzt, wie beispielsweise der R-10-Haushaltsdroide. Kampfdroiden wie die Droidekas der Handelsföderation oder die Hailfire-Droiden des Intergalaktischen Bankenverbands machten von einer extremen Form der Radchassis Gebrauch. Ihre komplette Konstruktion bestand aus einem oder mehreren Rädern, sodass sie sich auch auf unwegsamem Gelände fortbewegen konnten.
  • Raupen-Droiden:
    Raupen-Droiden bewegen sich mit Ketten fort, die mit einem Radantrieb betrieben werden. Ähnlich wie bei den Räderdroiden können auch Raupen-Droiden keine Treppen erklimmen, können sich allerdings auch in unwegsamem Gelände fortbewegen. Das Kettenchassis gilt mittlerweile als veraltet und gilt lediglich unter kleineren Wartungs- und Servicedroiden als üblich. Der LIN-Demolitionmech nutzte eine solche Form der Fortbewegung.
  • Gehende Droiden:
    Das zweibeinige Chassis von gehenden Droiden kommt der menschlichen Fortbewegung am nächsten. Droiden werden in der Regel mit Beinen ausgestattet, um eine humanoide Gestalt anzunehmen oder komplett zu imitieren, wie es bei Replikantendroiden der Fall ist. Auch bei Protokoll-, Arbeits- oder Kampfdroiden wird meistens ein gehendes Chassis bevorzugt. In den Klonkriegen kamen von Seiten der Konföderation unabhängiger Systeme gehende B1-Kampf- und B2-Superkampfdroiden zum Einsatz. Obwohl die Mehrheit der gehenden Droiden zwei Beine besitzt, gibt es auch Modelle mit vier oder noch mehr Gliedern.
  • Schwebedroiden:
    Das Chassis der Schwebedroiden basiert auf Repulsorlift-Antriebstechnik, wodurch sie die Eigenschaft erhalten, sich im Schwebezustand fortbewegen zu können. Diese Droiden-Modelle können sich über jegliche Form von Oberfläche hinweg bewegen und sind keinerlei Einschränkungen in ihrer Bewegungsfreiheit unterworfen. Genutzt wird diese Form von diversen Wach- und Suchdroiden sowie einigen Lastenhebern.
  • Fliegende Droiden:
    Die größte Flexibilität und Unabhängigkeit besitzen Droiden, die durch einen eingebauten Unterlichtantrieb fliegen können. Durch ihre technische Ausstattung und ihre uneingeschränkte Bewegungsfreiheit, die selbst das Chassis der schwebenden Droiden übersteigt, sind sie in der Regel sehr kostspielig in der Anschaffung. Zur Zeit der Klonkriege setzt beispielsweise die Handelsföderation zahlreiche Vulture-Klasse Droiden-Sternjäger ein, die sich sowohl fliegend als auch gehend fortbewegen konnten.

Quellen

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