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„Ich hatte ein gutes Arrangement mit den Jedi. Sie wussten meine Einblicke zu schätzen. Aber nun, da sie alle tot sind, hat die Nachfrage nach meinen Diensten abgenommen. Daran ist dieses Imperium Schuld.“
— Cid zur Kloneinheit 99 (Quelle)

Cid war eine trandoshanische Informationshändlerin, welche die Jedi zur Zeit der Klonkriege mit hilfreichen Details versorgt hatte. Mit dem Fall der Galaktischen Republik hielt sich Cid auf dem Planeten Ord Mantell relativ bedeckt. Während der Ära des Imperiums wurde Cid in ihrer Cantina Cids von den Klonkriegern der Kloneinheit 99 aufgesucht, welche sie als Söldner zur Rettung des Rancors Muchi anheuerte. Neben einer Bezahlung für den absolvierten Auftrag, gab Cid an den Klon-Sergeant Hunter hilfreiche Informationen – bezüglich der Identität der Kopfgeldjägerin Fennec Shand – von Kontakten innerhalb der Kopfgeldjägergilde weiter. Die Kloneinheit 99 arbeitete kurz darauf weiterhin für die Trandoshanerin als Söldner, wobei sie zunehmend mehr Schulden als Credits einstrichen.

Biografie

Rettung von Muchi

„Ihr seid die ersten Klon-Deserteure, die mir einen Besuch abstatten.“
— Cid zu Hunter (Quelle)

Cid wimmelt Hunter schroff ab.

Im Jahr 19 VSY geriet das junge Klonmädchen Omega ins Visier der menschlichen Attentäterin Fennec Shand auf dem Mond Pantora. Nachdem die Jagd auf Omega zunächst gescheitert war, flog die Truppe auf Anweisung des Cyborgs Echo an Bord des Omicron-Klasse-Angriffsshuttles Havoc Marauder nach Ord Mantell. In einer zwielichtigen Cantina trafen die Klonkrieger auf Cid, welche gerade den Spielautomaten für das Glücksspiel Credit Pusher wartete. Die Schaden-Charge erkannte sie jedoch nicht sofort als die gesuchte Informationshändlerin. Nachdem Cid die Kloneinheit 99 abgewimmelt hatte, erkannte Omega, dass es sich bei der Trandoshanerin um die Verbindungsfrau handelte. In ihrem Büro erklärte Cid, dass sie zur Zeit der Galaktischen Republik gut mit den Jedi zusammengearbeitet hatte. Seit dem Aufstieg des Galaktischen Imperiums wurden Cids Verbindungen jedoch weniger in Anspruch genommen. Als Hunter meinte, dass alles sich ändern würde, stimmte Cid zu und meinte, dass die Kloneinheit 99 die ersten Klon-Deserteure waren, die ihr bislang unter die gelben Augen kamen. Als Tech auf ideologische Meinungsverschiedenheiten als Grund für das Desertieren angab, rollte Cid nur mit den Augen und meinte, dass sie kein Interesse an den Gründen hätte. Sie verlangte von der Truppe, schnell zur Sache zu kommen.[2]

„Aber sicher doch, fühlt euch wie Zuhause.“
— Cid zu Kloneinheit 99 (Quelle)

Cid betrachtet ein Hologramm von Fennec Shand.

Mit Hunters Einwilligung nutzte Echo seinen Computerschnittstellenarm, um eine Verbindung zum Holoprojektor des Raumes herzustellen. Zynisch meinte Cid mit verschränkten Armen, dass die Männer sich wie Zuhause fühlen könnten. Hunter präsentierte ihr ein Hologramm von Shand, allerdings konnte Cid zunächst nicht die Identität der Kopfgeldjägerin ausmachen. Sie identifizierte nur ihre offensichtliche Profession, willigte aber auf Echos Nachfrage hin ein, weitere Informationen bezüglich Fennec Shand zu beschaffen. Voraussetzung hierfür war jedoch, dass die Kloneinheit 99 der Trandoshanerin einen Gefallen als Gegenleistung tun sollte. Als sich die Klone nur irritiert ansahen, ranzte Cid die Gruppe an, dass sie nur für eine Gegenleistung als Söldner die benötigten Informationen weitergeben würde.[2]

„Seid ihr frisch aus der Retorte?! Ihr erledigt einen Job für mich und ich besorge euch die Informationen, die ihr wollt. So läuft diese Söldnersache.“
— Cid zu Kloneinheit 99 (Quelle)

Cid wird von Bib unter Druck gesetzt.

Cid trug der Kloneinheit 99 auf, den jungen Rancor Muchi aus der Gefangenschaft von zygerrianischen Sklavenhändlern zu befreien. Sie verschwieg dabei aber, die Spezies des Kindes und dass Cid selbst über den Twi’lek-Majordomus Bib Fortuna von Jabba dem Hutten zu der Wiederbeschaffung des Rancors angestiftet wurde. In der Abwesenheit der Kloneinheit 99 kontaktierte Fortuna die Informationshändlerin in ihrem Büro und sprach auf Huttisch eine Drohung gegenüber der Trandoshanerin aus. Cid versicherte, dass sie ihre besten Mitarbeiter auf die Rettung von Muchi angesetzt hatte. Fortuna und die gamorreanischen Wachen erschienen kurz darauf persönlich in Cids Laden. Cid blieb äußerlich ruhig und versicherte, dass sie ihre Versprechen immer einhielt und sich der Verbrecherboss Jabba nur noch etwas mehr gedulden müsste. Genau in dem Moment ertönte Muchis Schrei in den Straßen. Außerhalb des Lokals kommentierte Cid, dass die Aktion gut gelaufen war und forderte ihre Bezahlung ein. Nachdem Bib mit Muchi abreiste, wandte sich Cid an die Gruppe und gab offen zu, dass sie sich nicht sicher war, ob die Gruppe der Aufgabe gewachsen war. Echo prangerte daraufhin an, dass Cid bewusst wichtige Details verschwiegen hatte. Cid selbst entgegnete schroff, dass sie dies vergessen hatte.[2]

„Du, düsterer Grübler, komm mit in mein Büro.“
— Cid zu Hunter (Quelle)

Cid verabschiedet die Truppe.

In der Abwesenheit der Kloneinheit 99 hatte die Trandoshanerin sich an Kontakte in der Kopfgeldjägergilde gewandt, welche ihr mitgeteilt hatten, dass es sich bei Shand um eine neue Jägerin handelte, deren skrupelloser Ruf sich schnell verbreitete. In ihrem Büro gab sie diese Informationen an Hunter weiterte und übergab ihm auch seinen Anteil an der Belohnung. Als Hunter das Büro verlassen wollte, kommentierte die Trandoshanerin, dass sie noch weitere Aufträge für die Klone hätte und äußerte ihre Vermutung, dass die abtrünnigen Soldaten von großem Wert sein mussten, wenn man einen Kopfgeldjäger wie Shand auf sie angesetzt hatte.[2]

Mission von Corellia

„Gut, genug gespielt. Wir müssen uns unterhalten. Ihr zwei, macht die Flatter.“
— Cid (Quelle)

Während ihres weiteren Aufenthaltes in Cids Versteck machte Omega mit ihrem neuen Energiebogen einige Schießübungen. Als Wrecker meinte, dass Omega nicht wirklich ein Naturtalent im Bogenschießen sei, verpasste Cid dem muskulösen Klonkrieger einen kräftigen Schlag gegen die Schulter. Das Training spielte sie kurzerhand als Spielen herunter und verscheuchte ihre beiden Stammgäste Bolo und Ketch aus der Bar, um sich mit den Klonsoldaten zu unterhalten. Nachdem sie mit einem weiteren Klaps auf den Oberschenkel des Weequays das Spieler-Duo vorerst vertrieben hatte, wandte sich die Trandoshanerin an die Kloneinheit 99 und fragte diese, ob sie wüssten, was ein Taktikdroide sei. Tech begann sofort sein gesammeltes Wissen über die Taktikdroiden der Droidenarmee der Konföderation unabhängiger Systeme zu referieren, wurde aber von Cid abgewürgt, welche ihre Einsatzbesprechung selber fortsetzen wollte.[4]

„Bababababab. Das ist meine Einsatzbesprechung, Besserwisser. Die Daten eines Taktikdroiden sind Gold wert.“
— Cid zu Tech (Quelle)

Cid erteilt der Kloneinheit 99 einen zweiten Auftrag.

Nachdem sie Wrecker abermals beiseite geschubst hatte, aktivierte die Informationshändlerin einen Holoprojektor, auf welchem das holografische Abbild eine Taktikdroiden zu sehen war. Cid erklärte, dass die gespeicherten Daten aus zahlreichen Kriegsverläufen viel Geld wert sei. Sie wies die frischgetauften Söldner dazu an, in das Abwrackwerk auf Corellia einzubrechen und einen der Droiden zu stehlen, ehe sie alle geschmolzen wurden. Hunter warf ein, dass sie noch nicht entschieden hätten, ob sie überhaupt für Cid als einfache Söldner arbeiten wollten. Cid entgegnete daraufhin, dass sie die Entscheidung für die Gruppe treffen würde und sie dabei wären. Da sich Hunter weiterhin skeptisch zeigte, leistete die Trandoshanerin weitere Überzeugungsarbeit und sprach von den Vorzügen einer beidseitigen Zusammenarbeit. So sah Cid einen finanziellen Vorteil für beide Seiten und versprach zudem auch, dass sie sich für die Klone einsetzen würde, damit diese abgetaucht blieben.[4]

Hunter: „Hach…Dann sind wir wohl dabei.“
Cid: „Klar seid ihr dabei! Ich sagte euch, dass ihr es seid.“
— Hunter und Cid (Quelle)

Cid demonstriert Omega das Zielschießen.

Hunter stimmte seufzend zu, woraufhin sich Cid kurz nach der Missionsbesprechung an Omega wandte. Sie äußerte ihre Beobachtung, dass Omega aufgrund ihrer schwachen Arme viel zu schnell den Pfeil loslassen würde und mehr Kraft aufbauen müsste. Cid nahm daraufhin den Energiebogen selbst in die Hand und feuerte mehrmals hintereinander direkt ins Schwarze der aufgemalten Zielscheibe. Nach ihrer Demonstration verkündete Cid das Ende der Lektion und gab Omega ihre Waffe zurück.[4]

Weitere Aufträge

Hunter: „Wowowow, du hast gesagt, der Job bringt dreimal so viel ein.“
Cid: „Ja, mir. Aber nicht euch.“
Echo: „Und inwiefern soll das bitte von beiderseitigen Vorteil sein?!“
Cid: „Ihr atmet doch noch, oder? Was großzügig von mir ist, wenn man eure Schulden bedenkt.“
— Kloneinheit 99 streitet mit Cid (Quelle)

Cid berechnet die Schulden der Klone.

Nach ihrer Mission auf Corellia versorgte Cid die Kloneinheit 99 mit weiteren Söldneraufträgen. So entsandte sie die Truppe, um eine gürtelartige Kreatur aus den Händen der Rhokai-Bande zu stehlen, der Omega den Namen Ruby gab. Als die Gruppe mit der Echse zu Cids Versteck zurückkehrte, beäugte Cid das Tier kritisch. Auf Echos Nachfrage, wofür Cids Auftraggeber – der sich später als Devaronianer Roland Durand herausstellte[3] – die Kreatur haben wollte, zeigte sich die Trandoshanerin desinteressiert. Ihr war es demnach gleich, ob ihr Auftraggeber ein neues Haustier wollte oder aber vorhabe, die Echse zu verspeisen. Hunter verwies darauf, dass sich Cid ausschließlich für das Geld interessierte, woraufhin Cid mit einem Schmunzeln zustimmte und meinte, dass auch die Kloneinheit 99 bezahlt würde. Cid wies die Einheit an, die Echse in ihr Büro zu bringen und ging dafür voraus. Hinter ihrem Schreibtisch sitzend gab Cid Hunter den Anteil ihrer Belohnung. Hunter und Echo protestierten dabei, dass sie nur einen kleinen Teil der großen Belohnung erhielten und stellten das Abkommen in Frage. Cid reagierte gelassen und erläuterte, dass sie die Söldner trotz ihrer angehäuften Schulden nicht hinterging. Als sich Hunter entrüstet fragte, welche Schulden sie genau meinte, warf Cid ihm eine Liste in Rechnung gestellter Versorgungsrationen wie dem Mantell-Futter und das Treibstoffmittel für ihr Raumschiff auf den Tisch.[5]

„Wisst ihr, ich mag euch Jungs ja, aber ich tue das hier nicht aus Nächstenliebe, klar?! Ihr müsst 'was dickes an Land ziehen, damit wir quitt werden.“
— Cid zu Kloneinheit 99 (Quelle)

Gegenüber den Klonen vertrat Cid ihren Standpunkt, dass sie den Deserteuren nicht einfach bloß aus Empathie verhalf und verlangte, dass sie ihre Schulden beglichen. Auf Hunters Nachfrage, welche Gegenleistung Cid akzeptieren würde, verwies Cid auf die Mission zur Beschaffung der Daten des Taktikdroiden auf Corellia, welche Hunter am Ende den Schwestern Trace und Rafa Martez überlassen hatte. Die Klonkrieger unter Druck setzend meinte Cid, dass sie sich besser schnell etwas einfallen ließen, ehe sie ihre hässliche Seite kennenlernen würden. Da Tech flüsterte, ob dies nicht bereits ihre hässliche Seite wäre, zischte Cid ihn beleidigend als Brillenschlange an.[5]

Cid trifft auf Captain Rex.

„Oh, klasse…noch ein Klon. Als ob hier nicht schon genug wären. Tja, fühl dich hier bloß nicht wie zuhause. Noch mehr Streuner kann ich nicht gebrauchen. Das hier ist kein Clubhaus für Klone, haben wir uns verstanden? Einfach unfassbar, glaubt, dass ihm der Laden gehört….“
— Cid zu Rex (Quelle)

Das Gespräch wurde jedoch durch das Geräusch von Blasterfeuer gestört, da sich Captain Rex inkognito in Cids begeben hatte und mit Bolo in einen Streit geraten war. Augenrollend meinte Cid sarkastisch, dass in ihrem Etablissement noch nicht genug Klone herumliefen und riet Rex dazu, sich gar nicht erst wie zuhause zu fühlen. Verärgert vor sich hinmurmelnd ließ Cid die Klone unter sich und zog sich in ihr Büro zurück.[5]

Babysitting Omega

„Ich hab 'ne Mission für euch, Jungs. Ist ne simple Exfiltration auf Raxus.“
— Cid zur Kloneinheit 99 (Quelle)

Cid beauftragt Kloneinheit 99 mit der Rettung eines Separatisten.

Im Zuge der imperialen Besatzung der ehemals separatistischen Hauptwelt Raxus und der öffentlichen Inhaftierung von Senator Avi Singh vom Senat der Separatisten, nahm der RA-7-Protokolldroide GS-8 auf Anweisung ihres Herren Kontakt mit Cid auf. Cid gab die Rettungsmission in ihrem Spielsalon an die Kloneinheit 99 weiter, welche sich wiederum gegen den Gedanken sträubten, einem Separatisten zu helfen. Als Tech erläuterte, dass Raxus mittlerweile zu einem imperialen Außenposten geworden war, würgte Cid ihn damit ab, dass sie kein Interesse an einer Geschichtsstunde hätte. Mit dem holografischen Abbild von Singh erklärte Cid den Söldnern ihre Mission. Hunter lehnte ab, woraufhin Cid sie an ihre angehäuften Schulden erinnerte.[6]

„Hast du vergessen, dass eure Schulden nicht abbezahlt sind? Ein Job ist ein Job.“
— Cid zu Hunter (Quelle)

Der Klon-Sergeant nahm die Trandoshanerin beiseite und vertraute ihr seine Bedenken an, Omega mit zur Hauptstadt Raxulon zu nehmen, in welcher es von imperialen Truppen nur so wimmelt. Cid bot im Gegenzug an, auf Omega während der Abwesenheit der Klone Acht zu geben. Als Hunter meinte, dass ihm das Vertrauen fehlte, stimmte die Informationshändlerin zu, dass es besser wäre, niemandem zu vertrauen. Sie meinte jedoch, dass sie gerne auf Omega aufpassen würde, wenn dies für sie einen finanziellen Vorteil bedeuten würde. Nachdem Hunter widerwillig akzeptiert und mit seiner Truppe Ord Mantell verlassen hatte, wandte sich Cid an Omega und warf dieser einen Schwamm zu, um sie zum Putzdienst zu verdonnern.[6]

„Heh, Winzling. Ich hab 'ne Mission für dich. Mach dich ans Schrubben.“
— Cid zu Omega (Quelle)

Cid versucht Omega aufzubauen.

Nach einiger Zeit erschien Omega gelangweilt, woraufhin Cid kaltschnäuzig meckerte, dass Omega die Stimmung verschlechterte. Mit einem Augenrollen erkundigte sich Cid nach Omegas Sorgen und erfuhr von dem Klonmädchen, dass diese sich um ihre Freunde sorgte. Als Omega mit verschränkten Armen meinte, dass es eine unfaire Entscheidung gewesen war, sie in Cids Versteck zurückzulassen, nahm Cid den Schwamm in die Hand und erklärte ihr trocken, dass das Leben unfair wäre und sie die Dinge selbst in die Hand nehmen müsste, um ihre Situation zu verbessern. Cid schlug mit ihrem Ratschlag über die Strenge, als sie meinte, Omega wäre aufgrund ihrer Hilflosigkeit zurückgelassen worden, wofür die Trandoshanerin verurteilende Blicke von Ketch und Bolo zugeworfen bekam. Cid warf dem Weequay daraufhin den Schwamm gegen den Kopf und wandte sich erneut an Omega. Sie erklärte ihr, dass sie Hunter versprochen hatte, auf Omega Acht zu geben. Für Omega war jedoch offensichtlich, dass Cid dies nur aufgrund des Geldes bereitwillig tat. Einige Zeit später spielte Cid gegen Bolo und Ketch eine Partie Dejarik, woraufhin Omega sie vor einen bestimmten Zug warnte. Als Cid den Ratschlag ignorierte und dabei war, zu verlieren, gab sie Omega eine Chance ihre Strategie unter Beweis zu stellen und gewann das Spiel überraschenderweise.[6]

Omega: „Das ist ein Strategiespiel. Ich bin gut, wenn's um Strategie geht.“
Cid: „Hmm…Wie gut? Gut genug, um äh…mit ein paar Partien Geld zu verdienen?“
Omega: „Naja…ich würde sagen, wie hoch ist mein Anteil?“
— Omega und Cid (Quelle)

Cid sieht in dem begabten Mädchen eine neue Geldquelle.

Cid erkannte das Potential in Omega und bot dem Klonmädchen an, ihre Fähigkeiten auch in Spielen um Geld unter Beweis zu stellen. Omega feilschte mit der Informationshändlerin und konnte für sich einen sechzigprozentigen Anteil am Gewinn ausmachen. Als die Kloneinheit 99 nach der erfolgreichen Rettung des Senators nach Ord Mantell zurückkehrten, ließ Cid Omega bereits eine Partie gegen einen Pantoraner spielen. Cid zeigte sich begeistert und fürsorglich um Omega, als diese zum wiederholten Mal eine Partie Dejarik gewann. Aufgrund von Hunters strengem Blick beendete Cid abrupt die Veranstaltung und scheuchte die Gäste hinaus aus ihrem Lokal. Trotz eines Lobs von Cid zeigte sich Hunter unzufrieden darüber, dass Cid so viel Aufmerksamkeit auf Omega gelenkt hatte. Cid offenbarte Hunter daraufhin, dass Omega genug Geld eingespielt hatte, um ihre Schulden zu begleichen. Sie nannte Omega dabei erstmals ihre Freundin und forderte von Hunter mehr Dankbarkeit ein. Omegas Schulter tätschelnd lobte Cid Omega ein weiteres Mal für ihre Arbeit und wandte sich schließlich an den Senator und seinen Droiden, mit welchen sie die finanziellen Angelegenheiten besprechen wollte.[6]

Waffenlieferung für Ryloth

Hunter: „Sind Sie Gobi? Cid hat uns geschickt.“
Tech: „Und drei Dutzend Blaster sowie eine Kiste Thermaldetonatoren.“
— Hunter und Tech (Quelle)

Auf Anfrage des Twi’lek-Widerstandskämpfers Gobi Glie beauftragte Cid die Kloneinheit 99 damit, drei Dutzend Blaster und eine Kiste beladen mit Thermaldetonatoren zu einem nahegelegenen Mond von Ryloth zu schmuggeln. Die Twi'leks hatten zuvor ihre Waffen aufgegeben, weswegen Glie eine heimliche Wiederbewaffnung anstrebte, um dem Galaktischen Imperium nicht vollkommen ausgeliefert zu sein.[7]

Rückeroberung des Cids

Omega: „Aber was ist mit Cid? Was hat er gemeint, als er gesagt hat, sie ist raus?“
Tech: „Von seinem Tonfall ausgehend wäre es eine plausible Annahme, dass sie entweder rausgedrängt…oder ausgeschaltet wurde.“
Omega: „Aber dann…dann müssen wir ihr helfen!“
Cid: „Chrm, chrm. Schön, dass es wenigstens einen von euch schert. Rein mit euch, sofort.“
— Omega und Tech über Cid (Quelle)

Cid braucht persönlich die Hilfe der Kloneinheit 99.

Nach der Rettung von Hera Syndullas Eltern schickte Cid die Kloneinheit 99 auf eine Mission, bei derer sie verschwiegen hatte, dass sich bei der Landeposition mehrere Gundarks tummelten. Als die Gruppe von ihrem Auftrag zurückkehrte, erkannten sie, dass das Cids von Cids Klienten Roland Durand und dessen Lakaien übernommen wurde. Obwohl Hunter zunächst beschloss, Ord Mantell umgehend zu verlassen, machte sich Omega dafür stark, Cid in ihrer Notsituation zu helfen. Die trandoshanische Auftraggeberin wartete dabei bereits in der Marauder und kommentierte, dass wenigstens Omega sich um sie zu Sorgen schien. Nachdem sie die Klone in ihr eigenes Raumschiff zitiert hatte, erläuterte sie, dass der devaronianische Verbrecherlord ihr den Spielsalon entrissen hatte, da dieser ein beliebter Treffpunkt zum Aushandeln von Deals war. Cid war fest entschlossen mit der Hilfe der Schaden-Charge ihre Einrichtung zurückzukriegen und drohte den Klonen damit, dass sie ihre Anwesenheit nicht melden würde, solange sie in ihrem Dienst verblieben. Da auch Omega sich erneut für Cid stark machte, willigte Hunter ein.[3]

„Wenn ich verlier', verliert ihr auch. Vergesst nicht, wie gut ich Geheimnisse für mich behalte.“
— Cid zu Kloneinheit 99 (Quelle)

Cid begibt sich mit Tech und Omega in eine Förderlore.

Von einem Informanten erfuhr Cid, dass Roland einen Gewürz-Deal im Cid abwickeln wollte, weswegen die Trandoshanerin plante, die illegale Substanz aus ihrem Hinterzimmer unbemerkt zu stehlen. Durch die Sabotage erhoffte sich Cid, dass Durand in finanzielle Schwierigkeiten mit dem Pyke-Syndikat geraten würde, sodass sie schlussendlich ihr Etablissement zurückerhalten könnte. Sie führte die Gruppe quer durch Ord-Mantell-Stadt zu einer versteckten Luke, die in Ord Mantells altes Bergbautunnelnetz führte. Cid begab sich zusammen mit Tech und Omega in eine der Förderloren, mithilfe derer sie sich manuell entlang der Schienen durch die Höhlen unterhalb der Stadt fortbewegten. Beim Passieren der Tore ermahnte Cid ihre Verbündeten zur Achtsamkeit und Ruhe, damit diese nicht einen Schwarm aus nachtaktiven Irrlingen erweckten. Trotz eines Missgeschicks seitens Wrecker gelangte das Team zu Cids Hinterzimmerbüro, aus welchem sie die Gewürzkisten stahlen. Bei ihrem Coup wurden sie von Durands Anhängern entdeckt, weswegen die Gruppe bei der Flucht im Minenbahnnetzwerk verfolgt und beschossen wurde. Als der Schwarm durch das Blasterfeuer aufgeschreckt wurde, verlor die Gruppe das kostbare Gewürz. Bei der Rückkehr in ihrem Spielsalon wurden sie allesamt Zeuge davon, wie viele von Rolands Anhänger bereits getötet worden waren und Roland Durand ebenfalls in Gelenkfesseln von den Pykes abgeführt wurde. Bei dem Aufeinandertreffen bezichtigte der Devaronianer Cid und ihre Freunde als Diebe, wobei sich Cid unwissend stellte.[3]

Cid und ihre Begleiter geraten in Bedrängnis durch die Pykes.

Pyke: „Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass du unsere Ladung Gewürz gestohlen hast. Gib sie zurück und wir betrachten die Angelegenheit als erledigt.“
Cid: „Keine Ahnung, was er euch erzählt hat. Aber ich habe ganz sicher kein Gewürz.“
Pyke: „…Tötet sie alle.“
— Cid und ein Pyke (Quelle)

Als der Pyke seinen Mitstreitern befahl, die Klone und Cid zu eliminieren, gab Hunter offen zu, dass sie die Position der Gewürzladung kannten. Die Pykes nahmen daraufhin Omega als Geisel, die erst mit der Rückgabe des gestohlenen Gewürzes ausgelöst werden konnte. Da Cid wusste, dass sie es sich nicht mit dem gesamten Pyke-Syndikat verscherzen sollten, überließen sie Omega vorerst der Obhut der Pykes und begaben sich zurück zur Marauder. Cid erläuterte, dass Omega nur ihretwegen in der Situation steckte, weswegen sie alles daran setzen wollte, Omega wieder zu befreien.[3]

Wrecker und Cid holen das Gewürz zurück.

Mit dem Angriffsshuttle flogen sie zu einer Kluft, von wo aus sich Wrecker und Cid herabseilten und die Kisten hinaufzogen. Dabei warnte Cid den muskulösen Klon, nicht erneut etwas fallen zu lassen. Als Cid und Wrecker sich mit der letzten Ladung heraufziehen ließen, stieß Cid mit eine der Förderloren zusammen, welche daraufhin in die Tiefe stürzte und die Ptero-Kreaturen erweckte. Dank einer Blendgranate von Tech konnten die lichtempfindlichen Kreaturen verjagt und das Gewürz den Pykes zurückgegeben werden. Als diese jedoch Roland Durand für das schlechte Geschäft bestrafen wollten, setzte sich Omega für den Devaronianer ein und auch Cid versuchte zu argumentieren, dass die Pykes sich sicherlich nicht in einen Krieg mit Durands Mutter, der Gangsterin Isa Durand, stürzen wollten. Die Pykes schnitten Durand trotzdem ein Horn ab und verließen Ord Mantell wieder. Cid kehrte kurz darauf zu ihrem Spielsalon zurück[3] und nahm ihre Geschäfte sofort wieder auf, indem sie die Kloneinheit 99 sogleich zu ihrer nächsten Mission schickte. Die Einheit brach diese Mission jedoch aufgrund eines Hilferufs von Rex ab, um den Klonkrieger Gregor aus der Militärbasis auf Daro zu retten.[8] Cid zeigte sich laut Echos Worten wenig begeistert darüber, dass die Klonkrieger Gregor bei ihr im Cids abgeliefert hatten und selbst zur Rettung von Hunter aufbrachen.[9]

Persönlichkeit

„Wir teilen uns das Geld, 70/30 zu meinen Gunsten. Keine Diskussion.“
— Cid zu Kloneinheit 99 (Quelle)

Cid ist zynisch und schroff.

Cid war von ihrer Persönlichkeit her ein zynischer und schroffer Charakter, welche sich von Grund auf misstrauisch gegenüber Fremden zeigte. Sie zeigte nur wenig Interesse für Politik und hatte als knallharte Geschäftsfrau nur ihren eigenen finanziellen Vorteil im Sinn. Ihre Zusammenarbeit mit den Jedi und der Kloneinheit 99 basierte auf gegenseitigen Gefallen. Cid war eine wertvolle Informationsquelle aufgrund ihrer Kontakte zu den Hutten und zu der Kopfgeldjägergilde. Ihre eigene Cantina auf Ord Mantell war nur spärlich besucht und ließ hygienisch zwar zu Wünschen übrig, dennoch bestritt sie ihren Alltag unscheinbar wie immer durch das Warten der Spielautomaten. Die Trandoshanerin hatte von Grund auf eine ablehnend Haltung mit verschränkten Armen, rollte auch schon einmal mit den Augen und beleidigte ihre Klienten.[2]

Beziehungen

Omega

Omega und Cid.

Hunter

Wrecker

Tech

Echo

Hinter den Kulissen

Konzeptzeichnung von Cid aus The Bad Batch

Quellen

Einzelnachweise

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