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Die Deckkanonen waren schwere Waffen, die von der Konföderation unabhängiger Systeme auf ihren Kriegschiffen eingesetzt wurden, um gegen Sternkreuzer der Galaktischen Republik im Raumkampf zu bestehen.

Beschreibung

Als die Republik ihre Armee gegen die Separatisten aufstellte, rüsteten diese ihre Schiffe mit neuen Waffen aus. Die Deckkanonen waren fast auf jedem Kriegsschiff der Droiden zu finden und in den unteren Waffenhangars aufgestellt. Sie waren auf einer schwenkbaren Geschützplattform montiert, um bewegliche Ziele angreifen zu können. Da die Kanone jedoch über keine Schnellfeuerlaser verfügte, war sie lediglich gegen Großkampfschiffe effektiv. Das Geschütz hatte bei Abfeuerung einen starken Rückschlag, weshalb es in einer Rille eingelassen war, damit sie zurückfahren konnte. Der hintere Teil der Kanone wurde hauptsächlich von den primären Hitzeableitern und dem Munitionsverteiler eingenommen. Die Sprengkörper wurden über eine Spirale nachgeladen, die in die oberen Lager führte und von Droiden aufgefüllt wurde. Wenn jedoch ein technisches Problem entstand, konnten die Sprengkörper auch einzelnd eingesetzt werden. An der linken Seite der Kanone befand sich der Führerstand, in dem ein Droidenschütze Platz fand. Am Bug der Kanone ragte das auffällige, übergroße Massentreiber-Geschützrohr vor, dass immer eine Ladung abfeuern konnte. Danach wurde die leere Hülle nach hinten abgeworfen und die nächste nachgeladen. Dies passierte automatisch und innerhalb von Sekunden, sodass die Kanone sowohl eine hohe Feuerrate als auch eine starke Durchschlagskraft besaß. Ungewönlich für eine solche Waffe war, dass die Deckkanone zusätzlich noch über eine sekundäre Ionenkanone verfügte. Da die Projektile Schilde durchdrangen und Schiffe zerstörten, nutzen die Schützen die Ionenkanone, um ein Schiff nur lahmzulegen, wenn sie es enternt wollten.

Die Kanonen wurden meist in Reihen postiert, mit genügend Abstand, um Spielraum für Anvisierungen zu haben. In der Regel wurden immer sechs Kanonen auf jeder Seite postiert, sodass ein Kriegsschiff mit zwölf solcher Kanonen bewaffnet waren. Die Kanonen befanden sich hinter einem Druckluftschild, das zwar das Vakuum abhielt, die eigenen Geschosse jedoch hindurchließ. Der Nachteil war, dass ein guter Klonschütze genau in diese Panzerungslücke schießen konnte, um die Kanonen zu zerstören. Die Projektilsprengköpfe waren zudem überaus explosiv, sodass ein solcher Treffer eine Kettenreaktion auslösen konnte, dass dass Schiff von innen heraus schwer beschädigen konnte.

Das Prinzip der Deckkanone wurde zur Entwicklung der Protonenkanone verwendet, die am Boden eingesetzt wurden.

Geschichte

Die Kanonen wurden auf den meiste Kriegsschiffen der Separatisten verwendet, so auf den Munificent-Klasse Sternenfregatten und den Zerstörern der Providence-Klasse. Bedeutende Rollen spielten die Kanonen in allen Schlachten, da sie eine der wenigen Waffen waren, die die Schilde der feindlichen Kreuzer durchdrangen. So konnten sie eine verheerende Zerstörung anrichten.

Bei der Schlacht von Devaron wurden dem Kopfgeldjäger Cad Bane mehrere Sternfregatten zur Verfügung gestellt, als die Jedi Anakin Skywalker und Ahsoka Tano mit ihren Kloneinheiten ein Entermanöver starteten. Bane hatte zuvor den Selbstzerstörungsmodus eingeschalten, der durch die Explosion einiger Projektilsprengköpfe dieser Kanonen beschleunigt wurden. Schlussendlich wurde die Fregatte zerstört.

Im letzten Jahr der Klonkriege fand über Coruscant eine gewaltige Schlacht statt. Der Oberste Kanzler Palpatine war von General Grievous entführt worden und auf die Unsichtbare Hand entführt worden. Die Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker galang es, ihn zu retten, doch geriet die Hand in ein Feuergefecht mit der Guarlara, wobei die Deckkanonen dem Kreuzer schwere Schäden zufügten. Jedoch behielt der Venator-Kreuzer die Oberhand und schaffte es, durch die Druckluftschilde zu feuern und so die Kanonen zu zerstören. Die Explosion der Sprengköpfe und weitere Schäden sorgen dafür, dass das Schiff abstürzte.

Quellen

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