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Die Leichte Korvette der Defender-Klasse, manchmal auch als Vanguard-Klasse bezeichnet, war eine Leichte Korvettenklasse des Jedi-Ordens, die zur Zeit des Großen Galaktischen Krieges bei der auf Corellia ansässigen Rendili Vehicle Corporation in Auftrag gegeben wurde.

Beschreibung

Die Korvetten der Defender-Klasse ähneln in ihrem Äußeren sehr stark anderen Korvettenklassen, da sie auf einem Korvetten-Standardmodell basieren. Die Außenhüllen ist zudem in der typischen rot-grauen Lackierung der republikanischen Jedi-Diplomaten gehalten. Allerdings wurden diverse Umbauten, Neuerungen und Spezialisierungen im Inneren der Korvette vorgenommen, um den Spezifizierungen der Jedi nach Möglichkeiten nachzukommen und die Defender-Klasse zu einem geeigneten Fahrzeugtypen für die Jedi-Missionen zu machen.

Das Innere der Defender-Klasse gliedert sich in zwei Decks auf, die recht karg und militärisch gehalten sind. In der oberen Ebene befinden sich neben einem großen, mittelschiffs gelegenen Konferenzraum auch mehrere Versammlungsräume, die für diplomatische Treffen gedacht sind und dafür auch gemütlicher und prunkvoller eingerichtet worden sind. Der Konferenzraum ist zudem mit einem weiterentwickelten Holokom-System ausgestattet, dass es dem Missionskommandanten ermöglicht, eine direkte und gesicherte Verbindung zum Jedi-Rat auf Coruscant aufzubauen. Auch kann der Konferenzraum für Einsatzbesprechungen genutzt werden.

Defender-Brücke

Blick auf die Brücke

Es hatte ein geräumiges, hammerförmiges Cockpit im mittleren Frontteil, das Platz für einen Piloten und einen Copiloten bot; bei Bedarf konnte es aber auch von einer einzelnen Person bedient werden. Seine Kontrollen entsprachen im Groben der zu dieser Zeit üblichen Anordnung, jedoch war der Zündknopf für den Ionenantrieb unterhalb der Kontrollkonsole angebracht. Außerdem waren die Kontrollen selbst beleuchtet, so dass sie auch bei geringer Cockpitbeleuchtung bedient werden konnten. Da das Cockpit sehr geräumig eingereicht war, beinhaltete sie auch noch zwei weitere Plätze für Passagiere oder weitere Crewmitglieder. Weitere Passagiere konnten in der Lounge direkt an der Einstiegsrampe unterkommen. Im unteren Deck sind neben einer Krankenstation auch Rückzugsquartiere für den oder die Jedi an Bord der Korvette gelegen. Diese Rückzugsquartiere konnten von den Jedi zur Meditation und Erholung genutzt werden und waren teilweise mit kleinen Statuen oder ähnlichem ausgestattet. Außerdem gibt es die Laderäume, in denen zahlreiche Kisten und Materialien Platz finden konnten.

DefenderClass2

Die Defender-Klasse Korvette

Obwohl die Defender-Klasse vor allem für diplomatische Friedensmissionen gedacht war, versäumte man es nicht, dem Schiff auch für Kämpfe eine entsprechende Ausstattung mitzugeben. So besitzen die Korvetten dieser Klasse extrem gute Schilde, die heftigen Laserfeuer widerstehen können, obwohl sie auch keine unbegrenzte Energiereserve besitzen. Zudem sind im Frontbereich an den äußeren Enden des Schiffes Zwillingslaserkanonen angebracht, die für eine recht hohe Feuerkraft sorgen. Das Schiff wird von zwei primären und überdurchschnittlichen Triebwerken angetrieben, zu denen es noch zwei zusätzliche und kleinere Triebwerke gibt. Es ist den Korvetten auch möglich, in den Hyperraum zu springen.

Die Crew einer Defender-Korvette bestand zumeist aus einem oder mehreren Jedi, einer Brückencrew sowie einigen Soldaten, die nicht menschlichen Ursprung sein mussten, um an Bord der Korvette leben zu können. So gab es auch Trandoshaner, die als Crewmitglieder fungierten. Für Wartungsarbeiten und technische Probleme hatte die Defender-Klasse zudem noch Astromechdroiden an Bord.

Geschichte

KorribanGGK

Eine Defender-Korvette im Kampf über Korriban

Zu Beginn des Großen Galaktischen Krieges erkannte der Jedi-Rat, dass man für die Aufträge der Jedi speziellere Schiffe als die gängigen Militärmodelle der Republik benötigte und gab daher die Defender-Klasse in Auftrag. Während der Entwicklung des Schiffes kam Rendili zum Schluss, einen neuartigen, leistungsstarken Ionenantrieb von Barrga dem Hutten auf Nar Shaddaa zu erwerben, um ihn in den Defender-Korvetten einzubauen. Jedoch wollte die Firma sich nicht dauerhaft von Importen abhängig machen, weshalb man das Schiff, das die erste Ladung Ionenantriebe geliefert hatte, zerstörte und plante, anhand der gelieferten Modelle weiter Kopien selbst herzustellen. Einer der Antriebe wurde aber direkt in den Prototypen eingebaut. Dieser wurde jedoch von der Schmugglerin Hylo Visz gestohlen, bevor er seinen ersten Testflug absolvieren konnte. Dennoch kamen bereits kurze Zeit später die ersten Schiffe dieser Klasse zu Einsatz. So wurden mehrere Korvetten nach Korriban entsandt, um den Planeten vor einer Besetzung durch das Sith-Imperium zu bewahren. Doch als die Sith die Republikanische Flotte im Tingel-Arm in schwere Bedrängnis brachten, wurde ein Großteil der Flotte bei Korriban abgezogen. Dies war jedoch der Plan der Sith gewesen, sodass die wenigen verblieben Schiffe, darunter auch die Defender-Korvetten, ein Opfer der Sith-Flotte wurden, die Korriban wieder besetzten.

Hinter den Kulissen

  • Die Korvette der Defender-Klasse wurde zunächst als corellianische Vanguard-Klasse Korvette angekündigt und in ersten Vorstellungsvideos mit diesem Namen benannt. In dem Holonetz-Eintrag des Schiffes wurde es jedoch in die Defender-Klasse umbenannt.
  • Die Defender-Klasse Korvette dient dem Jedi-Botschafter und dem Jedi-Ritter im MMORPG The Old Republic als persönliches Raumschiff.
  • Im sechsten Zeitlinien-Video zu The Old Republic tauchen im Scharmützel um Korriban zwei Schiffe auf, die Defender-Korvetten ähneln. Zu dieser Zeit sollte es das Schiff jedoch eigentlich noch gar nicht geben.

Quellen

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