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BKL-Icon Dieser Artikel behandelt den MC80-Sternkreuzer, für weitere Bedeutungen siehe Defiance (Begriffsklärung).

Die Defiance war ein Schwesterschiff der Heimat Eins und der Unabhängigkeit. Genauso wie die bekanntere Heimat Eins wurde sie als Kommandoschiff zu etlichen Missionen im Vorfeld der Schlacht von Endor geschickt, wo sie den Rücken der Flotte decken sollte. Im Anschluss an die Schlacht beteiligte sich die Defiance an der Verfolgung der flüchtenden imperialen Schiffe. Jahre später gab Admiral Gial Ackbar seinem Nachfolge-Flaggschiff der Heimat Eins, einem MC90-Sternkreuzer, zu Ehren der Besatzung ebenfalls den Namen Defiance.

Geschichte

Als das Galaktische Imperium Dac übernahm, erkämpfte die Defiance zusammen mit der Unabhängigkeit und der Liberty ein Loch in die feindliche Blockade und entkam in den Hyperraum. Die Schiffe hielten sich über Jahre im Calamari-Sektor versteckt und störten imperiale Kräfte. Vor der Schlacht von Yavin verbündeten sie sich mit der Allianz und halfen bei der Befreiung ihrer Heimat.[1]

Nachwirkungen der Schlacht von Hoth

Die Defiance war um das Jahr 3 NSY im Anoat-Sektor stationiert und in der Nähe der geheimen Echo-Basis auf dem Planeten Hoth. Nach der Schlacht von Hoth hatte das Imperium größere Aktivität im Anoat-Sektor gezeigt, und die Defiance und die weitere Flotte der Rebellen-Allianz befanden sich immer in der beängstigenden Situation, beinahe aufzufliegen. Auch wenn einige MC80-Sternkreuzer und generell eine größere Flotte in der Region der Galaxis lag, waren sie dem Imperium und ihren zahlreichen imperialen Sternzerstörern doch deutlich unterlegen, sodass sie auf ihr typisches Angriffskonzept mit Überfällen und schnellen Angriffen, die maximalen Schaden erzielen sollten, weiterhin zurückgriffen.[3]

Nammo

Nammo auf der Brücke der Defiance

Nachdem das Galaktische Imperium die Azzameen-Heimatbasis, die Heimat einer mit der Allianz sympathisierenden Organisation, beschlagnahmt hatte, gelang es dem Zivilisten Ace Azzameen und seinen Familienmitgliedern, Asyl bei einer Flotte der Rebellenallianz zu suchen. Dadurch dass einer der Piloten der Allianz mit der Tochter des Besitzers der Twin Suns Transport Services befreundet war, wussten sie vom Standort des Defiance-Kampfverbandes. Nachdem Olin Garn für die Neuankömmlinge bürgen konnte, wurde sogar der jüngste Azzameen Ace Pilot an Bord des Sternkreuzers, nachdem er eine Chance bei Commander Devers erhalten hatte, die er nutzte. Bei seinen Testflügen lag die Defiance bei der Lost Station an.[3]

Zu dieser äußerst brenzligen Zeit für die Rebellion wurden in regelmäßigen Abständen Missionen auf imperiale Ziele ausgeführt. Die Defiance diente dabei als Start- und Zielpunkt sowie als Einsatz- und Kommandozentrale. Von ihr als Kommandoschiff ging der Überfall auf einen imperialen Konvoi nahe dem Hoth-System aus. Der Veltnor-Konvois konnte dabei erfolgreich abgeschossen werden und brachte dem Imperium so eine immense Niederlage ein, da vor allem Bodenmaterial für Stützpunkte verloren ging.[3]

Suche nach einem neuen Standort

Um sich immer der aktuellen Gefahr bewusst zu sein, schickte das führende Personal der Defiance einen Aufklärungsflug über den Corrupter-Kampfverband aus, der aus zwei A-Flüglern bestand. Admiral Nammo wollte dadurch herausfinden, wie das Galaktische Imperium mit der Suche nach der Rebellion fortschritt und welche Methoden es benutzte. Durch die Zerstörung ausgeschickter Aufklärungsdroiden hat es das Imperium zudem weiterhin sehr schwer, den Standort des Defiance-Kampfverbandes zu lokalisieren und andere Sternsysteme zu überwachen. Bis die persönliche Suchaktion von Admiral Holtz neu geordnet war, sollte die Flotte einen neuen Standort haben und aus dem Anoat-Sektor entkommen sein.[3]

Eine der nächsten Missionen diente der Befreiung von Kriegsgefangenen der Schlacht von Hoth, die sich in einem Dreadnaught-Klasse-Kreuzer auf dem Weg zu einer Strafkolonie befanden. Die Y-Flügler setzten die VTR-LX außer Gefecht und ein Rettungsteam sicherte die Gefangenen. Unter anderen wurde auch ein ehemaliger Commander der Defiance, Kupalo, gerettet, der nach einiger Zeit Erholung seinen Dienst wieder antrat.[3]

Die Zeit drängte aber, sodass etwas später ein weiterer Angriff auf imperiale Raumschiffe gestartet wurde. Nach Informationen des Geheimdiensts befand sich nämlich eine Reparaturmannschaft auf den Weg zur Corrupter, die beschädigt in einem System trieb. Während dieser Schlacht wurde das Reparaturteam vernichtet, weswegen die Mission ein voller Erfolg für die Allianz wurde, da ihre Verfolger nun weitere Zeit nur über beschädigte, nicht 100% einsatzbereite Komponenten an ihrem Schiff verfügten. Die Mannschaft der Defiance hatte aber gleichzeitig dennoch keine Zeit zu verlieren, um sich mit ihrer Flotte vor dem Imperium in Sicherheit zu bringen, sodass für die Piloten eine ausschweifende Nachbesprechung ausfiel, da nur kurze Zeit nach der Landung eine weitere wichtige Mission auf dem Programm stand. Die Hauptziele dieser Mission stellte eine Sensorkontrollstation und die dazugehörige Hauptanlage des Galaktischen Imperiums dar. Nachdem diese erfolgreich vernichtet werden konnte, erreichte die Defiance und der restliche Verband das System. Anschließend konnte die Mission noch zu Ende gebracht werden und sämtliche Sternjäger und Transporter auf der Defiance landen, die allesamt der Allianz einen immens wichtigen Sieg bescherten. In der relativen Sicherheit des Äußeren Randes der Galaxis war es nun der Allianz möglich, sich neu ordnen zu können. Dem gesamten Defiance-Kampfverband wurde die Chance gewährt, einen neuen Standort zu beziehen.[3]

In der Neuen Republik

Nammo kommandierte in den Anfangstagen der Neuen Republik Teile der Zweiten Flotte. 6 NSY gehörte er jedoch zu dem Mon-Calamari-Kader Ackbars, der die Dritte Flotte unterstützte. Dabei schickte Ackbar Nammo und die Defiance während seines Versuchs, nach Coruscant vorzudringen, nach Bilbringi. Dort unterlagen sie jedoch Admiral Teren Rogriss und Turr Phennirs 181. Jägergeschwader.[2]

Hinter den Kulissen

  • Defiance bedeutet so viel wie Trotz oder Herausforderung.
  • Im Film Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter wird ein weiterer MC80 von dem Todesstern zerstört. Da es namentlich nur drei erwähnte der Gattung gab, ging man von der Defiance aus. Im Customizable Card Game wird allerdings über ihre Rolle nach der Schlacht von Endor geschrieben.
  • Im Videospiel X-Wing Alliance wird die Defiance von dem Superlaser des Zweiten Todessterns zerstört.

Quellen

Einzelnachweise

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