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Djinn Altis war ein Querdenker unter seinesgleichen. Er war der festen Ansicht, dass ein Jedi mehr als einen [[Padawan]] ausbilden könne und diese Ausbildung nicht zwangsweise in der Kindheit beginnen müsse. Außerdem sah er das Verbot der Bindung kritisch und gestattete seinen Schülern auch romantische Beziehungen. Oft geriet er dadurch mit dem [[Jedi-Rat]] und anderen Jedi, unter anderem [[Yoda]], aneinander.<ref name="NEGC">''[[The New Essential Guide to Characters]]''</ref> Für gewöhnlich wurden [[macht]]sensitive Individuen während der ersten sechs Monate entdeckt und beginnen dann ihre Ausbildung als [[Jüngling]]e. Allerdings brachte Jinn bei Debatten Aufzeichnung aus früheren Zeiten zu Tage, in denen Ordensmitglieder mehrere Padawane gleichzeitig ausbildeten und sogar romantische Beziehungen und Hochzeiten zwischen Jedi erlaubt waren. Da er allerdings nur auf Widerspruch stieß, verließ Altis [[Coruscant]] und folgte dem Willen der Macht in andere Regionen. Er sammelte sich Wissen an und studierte neue Wege der Interpretation und Kommunikation der Macht, indem er fremde Kulturen besuchte, die abseits der [[Galaktische Republik|republikanischen]] Gebiete lagen. Er reiste hierbei mit seinem Schiff, der ''[[Chu'unthor (neu)|Chu'unthor]]'', die in Gedenken an ein [[Chu'unthor|Schiff]] aus alten Zeiten benannt war.<ref name="Callista in der Datenbank">{{Datenbank|character/callista/|Callista Ming}}</ref>
 
Djinn Altis war ein Querdenker unter seinesgleichen. Er war der festen Ansicht, dass ein Jedi mehr als einen [[Padawan]] ausbilden könne und diese Ausbildung nicht zwangsweise in der Kindheit beginnen müsse. Außerdem sah er das Verbot der Bindung kritisch und gestattete seinen Schülern auch romantische Beziehungen. Oft geriet er dadurch mit dem [[Jedi-Rat]] und anderen Jedi, unter anderem [[Yoda]], aneinander.<ref name="NEGC">''[[The New Essential Guide to Characters]]''</ref> Für gewöhnlich wurden [[macht]]sensitive Individuen während der ersten sechs Monate entdeckt und beginnen dann ihre Ausbildung als [[Jüngling]]e. Allerdings brachte Jinn bei Debatten Aufzeichnung aus früheren Zeiten zu Tage, in denen Ordensmitglieder mehrere Padawane gleichzeitig ausbildeten und sogar romantische Beziehungen und Hochzeiten zwischen Jedi erlaubt waren. Da er allerdings nur auf Widerspruch stieß, verließ Altis [[Coruscant]] und folgte dem Willen der Macht in andere Regionen. Er sammelte sich Wissen an und studierte neue Wege der Interpretation und Kommunikation der Macht, indem er fremde Kulturen besuchte, die abseits der [[Galaktische Republik|republikanischen]] Gebiete lagen. Er reiste hierbei mit seinem Schiff, der ''[[Chu'unthor (neu)|Chu'unthor]]'', die in Gedenken an ein [[Chu'unthor|Schiff]] aus alten Zeiten benannt war.<ref name="Callista in der Datenbank">{{Datenbank|character/callista/|Callista Ming}}</ref>
   
=== Djinn Altis' Jedi Gemeinschaft
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=== Djinn Altis' Jedi Gemeinschaft ===
 
Während einer seiner Reisen wurde Djinn auf dem Planeten [[Chad]] auf ein Mädchen aufmerksam, das die Macht nutzte, um mit den Kreaturen ihrer Heimat zu kommunizieren. Obwohl das Mädchen, Callista, bereits viel älter war, als die Regeln des Ordens es zugelassen hätten, nahm er sie zu seiner Schülerin. Er nahm sie mit auf sein Trainingsgelände, das sich über den Wolken von [[Bespin]] befand. Dort unterrichtete er auch [[Geith]], seinen zweiten Schüler, und erlaubte die schon nach kurzer Zeit entstandene Liebesbeziehung der beiden.<ref name="Callista in der Datenbank"/> Djinn erzählte seinen Padawanen auch aus alten Geschichten der [[Jedi-Archiv]]e und mündlichen Überlieferungen.<ref name="Palpatines Auge"/> Er lehrte sie, die Macht nicht nur zum Kampf einzusetzen, sondern besonders, um diesen zu vermeiden.<ref name="Planet des Zwielichts">''[[The New Essential Guide to Characters]]''</ref>
 
Während einer seiner Reisen wurde Djinn auf dem Planeten [[Chad]] auf ein Mädchen aufmerksam, das die Macht nutzte, um mit den Kreaturen ihrer Heimat zu kommunizieren. Obwohl das Mädchen, Callista, bereits viel älter war, als die Regeln des Ordens es zugelassen hätten, nahm er sie zu seiner Schülerin. Er nahm sie mit auf sein Trainingsgelände, das sich über den Wolken von [[Bespin]] befand. Dort unterrichtete er auch [[Geith]], seinen zweiten Schüler, und erlaubte die schon nach kurzer Zeit entstandene Liebesbeziehung der beiden.<ref name="Callista in der Datenbank"/> Djinn erzählte seinen Padawanen auch aus alten Geschichten der [[Jedi-Archiv]]e und mündlichen Überlieferungen.<ref name="Palpatines Auge"/> Er lehrte sie, die Macht nicht nur zum Kampf einzusetzen, sondern besonders, um diesen zu vermeiden.<ref name="Planet des Zwielichts">''[[The New Essential Guide to Characters]]''</ref>
   

Version vom 3. März 2011, 14:55 Uhr

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„Zehntausend Jahre lang sind wir in der Galaxis die Wächter über Frieden und Recht gewesen. Aber bisweilen dient man der Gerechtigkeit am besten, wenn man weiß, wann man die Hände in den Schoß legen muß.“
— Djinn Altis (Quelle)

Djinn Altis war ein Jedi-Meister des Alten Ordens der sich aufgrund von ideologischen Gründen vom Orden distanzierte und über Bespin ein eigenes Schulungszentrum für Jedi einrichtete. Dort unterrichtete er sowohl machtsensitive wie nichtsensitive Schüler und Schülerinnen in seinen Lehren und gründete damit die Gemeinschaft Altis. Er wurde Meister von Callista Ming, die fünf Jahre lang bei ihm studierte, sowie von Geith Eris. Während der Klonkriege übernahm er humanitäre Einsätze ehe er sich den Jedi im Kampf gegen die Seperatisten anschloß. Er überlebte die Order 66 und ging mit seinen Jedi in den Untergrund. Zusammen mit dem Jedi-Meister Iri Camas baute er ein Flüchtlingsnetz für überlebende Jedi und andere Verfolgte auf. Er war außerdem mit Margani Altis verheiratet.

Biografie

Differenzen mit dem Orden

„Jeder Schüler hat die Pflicht, eintausendachtzig schwere Fehler zu begehen. Je früher ihr sie hinter euch bringt, umso früher rückt der Zeitpunkt heran, von dem an euch keine Fehler mehr unterlaufen.“
— Djinn Altis (Quelle)

Djinn Altis war ein Querdenker unter seinesgleichen. Er war der festen Ansicht, dass ein Jedi mehr als einen Padawan ausbilden könne und diese Ausbildung nicht zwangsweise in der Kindheit beginnen müsse. Außerdem sah er das Verbot der Bindung kritisch und gestattete seinen Schülern auch romantische Beziehungen. Oft geriet er dadurch mit dem Jedi-Rat und anderen Jedi, unter anderem Yoda, aneinander.[1] Für gewöhnlich wurden machtsensitive Individuen während der ersten sechs Monate entdeckt und beginnen dann ihre Ausbildung als Jünglinge. Allerdings brachte Jinn bei Debatten Aufzeichnung aus früheren Zeiten zu Tage, in denen Ordensmitglieder mehrere Padawane gleichzeitig ausbildeten und sogar romantische Beziehungen und Hochzeiten zwischen Jedi erlaubt waren. Da er allerdings nur auf Widerspruch stieß, verließ Altis Coruscant und folgte dem Willen der Macht in andere Regionen. Er sammelte sich Wissen an und studierte neue Wege der Interpretation und Kommunikation der Macht, indem er fremde Kulturen besuchte, die abseits der republikanischen Gebiete lagen. Er reiste hierbei mit seinem Schiff, der Chu'unthor, die in Gedenken an ein Schiff aus alten Zeiten benannt war.[2]

Djinn Altis' Jedi Gemeinschaft

Während einer seiner Reisen wurde Djinn auf dem Planeten Chad auf ein Mädchen aufmerksam, das die Macht nutzte, um mit den Kreaturen ihrer Heimat zu kommunizieren. Obwohl das Mädchen, Callista, bereits viel älter war, als die Regeln des Ordens es zugelassen hätten, nahm er sie zu seiner Schülerin. Er nahm sie mit auf sein Trainingsgelände, das sich über den Wolken von Bespin befand. Dort unterrichtete er auch Geith, seinen zweiten Schüler, und erlaubte die schon nach kurzer Zeit entstandene Liebesbeziehung der beiden.[2] Djinn erzählte seinen Padawanen auch aus alten Geschichten der Jedi-Archive und mündlichen Überlieferungen.[3] Er lehrte sie, die Macht nicht nur zum Kampf einzusetzen, sondern besonders, um diesen zu vermeiden.[4]

Er nahm noch viele weitere Schüler auf, sowohl solche die machtsensitiv waren, wie auch jene die diese Fähigkeit nicht besassen. Außerdem erlaubte er deren Familien sich ihm anzuschließen und auch sonst war Jeder willkommen, so dass seine Gruppe schnell anwuchs und er seine eigenen Jedi ausbildete.

„Es gibt tausend Wege, um die Macht in einem Kampf einzusetzen. Und tausendundeinen Weg, um die Macht dazu einzusetzen, einen Kampf zu vermeiden.“
— Djinn Altis (Quelle)

Djinn lehrte seinen Schülern die Introjektion ihres Geistes in aufnahmefähige Objekte, mithilfe der Macht. Er empfand diese Methode selbst jedoch als feige, da sie dem Anwender ermöglichte, sich der Bereitschaft zu entziehen, ins Jenseits überzugehen.[3]

Klonkriege

Zu Beginn der Klonkriege führte Altis mit seinen Anhängern vor allem humanitäre Einsätze aus. Den ersten Kampfeinsatz hatte er auf JanFathal. Auf dem Weg zum Planeten Yarille, um Hilfsgütter abzuliefern, fing sein Schiff, die Wookieeschütze den Notruf der republikanischen Agentin Hallena Devis auf, und leitete diesen an das Kriegsschiff Leveler weiter. Da Altis in der Macht aber spürte das seine Anwesenheit wichtig war, traf er sich mit der Leveler und schloß sich zusammen mit seinen beiden Padawanen der Rettungsmission an. Dies führte die kleine Gruppe in eine moralische Diskussion da keiner den Krieg oder das Benutzen von Klonen für gut erachtete. Jedoch wollten Sie selbst den Klonen auch keine Vorschriften machen. So schloßen sich die 3 auch dem Bodenrettungstrupp an. Dank seiner Machtfertigkeit und der Hilfe seiner Schüler und Ahsoka Tano war es ihm möglich Hallena in der Macht zu spüren und führte den Rettungstrupp zu dem Haus indem diese festgehalten wurde. Er nimmt persönlich an der Rettungsmission teil und tötet dabei Merish Hath. Um den Rückzug zu decken kämpft er mit Callista und Ahsoka gegen die anrückenden Droiden der Seperatisten und schafft es diese aufzuhalten. Jedoch muss der Trupp die Rückkehr zur Leveler abbrechen da diese aus dem System gesprungen ist.

Wieder zurück auf dem Planeten schließt sich Ahsokas Meister Anakin Skywalker der Gruppe an. Altis spürt sofort dessen innere Leidenschaft und Zerrissenheit und erkennt die Bedrohung die davon ausgeht, wenn er gezwungen wird dies zu unterdrücken. Die Truppe beschließt einen hyperraumfähigen Transporter der Seperatisten zu stehlen um mit diesem zu fliehen. Altis lenkt die Wachen zusammen mit Ahsoka ab so dass man den Transporter einnehmen kann. Die neuerliche Flucht zur Leveler, die inzwischen wieder im System war, gelingt. An Bord befindet sich inzwischen eine größere Gruppe von Jedis aus der Gemeinschaft von Altis unter der Führung der jungen Ash Jarvee. Auf der Flucht zur Leveler wehrt er mithilfe der Macht Beschuß vom Shuttle ab und spendet der verstörten Hallena trost. An Bord führt er ein intensives Gespräch mit Anakin über Bindungen da er ahnt das dieser eine geheime Beziehung führt. Er erklärt ihm den Unterschied zwischen Bindung und Besessenheit und bietet Ihm an jederzeit eine offene Tür für Ihn zu haben.

Seine Gruppe setzt dann den Flug nach Yarille wieder fort, und Hallena Devis hat sich inzwischen der Gruppe angeschlossen. Auf Yarille leisten sie den Flüchtlingen aus der zerstörten Stadt Hilfe und bringen wichtige Lebensmittel und Medikamente. In Mitten der Zerstörung erkennt Altis das dieser Krieg sie alle zerstören kann. Im weiteren Verlauf übernahmen seine Jedi immer mehr Aufträge auch für den Jedi-Rat auf Coruscant und kämpften an deren Seite in zahlreichen Schlachten.[2]

Verfolgt

Altis überlebte wie die meisten seiner Schüler die Order 66, da er sich weder im Tempel noch bei den Klontruppen aufgehalten hatte. Jedoch konnte er sein Schulschiff nicht mehr führen, da dies zu leicht zu finden gewesen wäre. Er ging mit seinen überlebenden Schülern und anderen Verbündeten in den Untergrund. Dort arbeitete er eng mit dem Jedi-Meister Iri Camas zusammen und baute eine Fluchtorganisation für entkommene Jedi und deren Verbündeten auf. Wenige Monate nach der Machtübernahme von Palpatine wurde er von Kal Skirata kontaktiert. Es kam zu mehreren Treffen, sowohl mit Skirata selbst als auch mit dem ehemaligen Jedi Bardan Jusik und einigen der Skirata-Klone. Dabei trafen Altis und Skirata eine Übereinkunft, sich gegenseitig zu helfen, vor allem wollte Skirata so einen Platz haben, an dem er die bei ihm gestrandeten Jedi unterbringen konnte. Altis stimmte zu, diese aufzunehmen. Zu seiner Truppe gehörten aber nicht nur Jedi, sondern auch ehemalige Sektor-Ranger oder Agenten der Republik, die sich mit der neuen Führung nicht anfreunden konnten. Vom Leiter der Imperial Commandos bei der 501. Legion, Roly Melusar, wurde Altis als einer der gefährlichsten überlebenden Jedi eingestuft. Aus Sicht Melusars hatte er Charisma und das Wissen, eine Jedi-Untergrundbewegung aufzubauen und eine ernste Gefahr für das Imperium zu werden. Daher war er auch sehr erpicht darauf, Meister Altis zu finden.

Vermächtnis

Viele von Djinns Lehren sollten später als sein Vermächtnis erhalten bleiben, nachdem Callista sie für Luke Skywalker zusammentrug.[3] Einige Techniken brachte sie diesem auch selbst bei, sodass auch Großmeister Skywalker die Lehren und Techniken von Djinn Altis lernte.[4] Das genaue Schicksal von Altis, zur Zeit des Imperiums, ist jedoch bisher unbekannt.

Persönlichkeit

Altis war nicht der typische Jedi-Meister. Er gab offen seine Fehlbarkeit zu und nannte sich selbst den ältesten Padawan von allen, da er mehr von seinen Schülern lernen konnte als umgekehrt. Er gestand seinen Schülern Fehler zu und wollte diesen nicht befehlen an was sie zu glauben hatten sondern nur helfen dass diese ihren eigenen Weg fanden. Er hielt Bindungen für etwas Positives und erkannte dass das Universum mehr anstatt weniger davon brauchte. Jedoch warnte er vor Besessenheit, da dies der Weg zur dunklen Seite war. Die Gemeinschaft die er aufgebaut hatte, sah er als seine Familie an. Er war sehr charismatisch, weswegen er auch einer der Topgesuchten im Imperium war. Auf Viele wirkte er eher wie ein alter Lehrer oder Philosoph und nicht wie ein Jedi-Meister.

Hinter den Kulissen

Djinn Altis wird in einer Zusammenfassung über Callistas Vorgeschichte im Adventure Journal 14, anschließend zum darin veröffentlichten Murder in Slushtime, erwähnt. Sein Vorname wird dort fälschlicher Weise „Djin“ ausgeschrieben.

Quellen

Einzelnachweise

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