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Ein gemeinsamer Feind ist die dritte Comicgeschichte von Legacy VI – Visionen der Dunklen Seite, dem 52. Sonderband von Panini Comics aus der Legacy-Comicreihe. Der Comic wurde von John Ostrander geschrieben und von Omar Francia gezeichnet. Er erzählt von den Geschehnissen rund ein Jahrhundert nach den Ereignissen der Romanreihe Das Erbe der Jedi-Ritter (137 NSY).

Handlung

Der Planet Raltiir zählt zu den großen Finanzplätzen der Galaxis und aufgrund dieser bedeutenden strategischen Funktion wird er von den Streitkräften von Darth Krayts Sith-Imperium schwer bewacht. Neben den planetaren Verteidigungsanlagen auf den umliegenden 28 Monden befindet sich im Orbit von Raltiir zusätzlich die dritte Imperiale Flotte. Admiral Peto Kelsan, der die dritte Flotte kommandiert, ist überrascht, als seine Streitkräfte plötzlich von Admiral Gar Stazi und dessen Restflotte von der Galaktischen Allianz angegriffen werden. Der imperiale Admiral hält Stazis Manöver für wahnsinnig, da die Imperialen zahlenmäßig weit überlegen sind. Gar Stazi, der seine Leute von der Brücke der Alliance aus befehligt, ist jedoch von seinem Schlachtplan fest überzeugt und glaubt, im folgenden Gefecht einen Großteil der dritten imperialen Flotte erobern zu können. Stazis Plan baut auf die Unterstützung der zweiten Flotte von Bastion unter dem Kommando von Admiral Edouard Fenel von Imperator Roan Fels Widerstandsbewegung auf. Dies stellt die erste Zusammenarbeit zwischen Gar Stazi und den Streitkräften von Roan Fel dar, wobei beide Parteien großes Misstrauen hegen. Speziell die Beziehung zwischen Stazi und Fenel ist angespannt, da sie beide in der Schlacht von Caamas im Jahr 130 NSY noch Feinde waren und sich gegenseitig zu bekämpfen versuchten, bis Stazi schließlich den Rückzug anordnete und die Flucht ergriff. Deswegen fällt es ihnen nun schwer, einander zu vertrauen.

Mit reichlich Verspätung erreicht Admiral Edouard Fenel und seine zweite Flotte von Bastion schließlich den Orbit von Raltiir, wodurch sich Admiral Kelsan nun in der Unterzahl sieht. Fenel stellt den Feinden ein Ultimatum vor – entweder sie ergeben sich und verbünden sich mit Roan Fel, den sie fortan als den wahren und einzig rechtmäßigen Imperator ansehen, oder sie werden dem Feuergefecht zum Opfer fallen. Zunächst scheint Admiral Kelsan kooperieren zu wollen, doch nachdem Captain Vaclen Tor von der imperialen Fregatte Steadfast seine Kameraden erneut auf ihre Pflicht zu Darth Krayt und dem Imperium eingeschworen hat, revidiert er seine Entscheidung und leitet stattdessen die Selbstzerstörung seiner Flotte ein. Edouard Fenel droht damit, die Steadfast und jegliche Rettungskapseln von Imperialen zu vernichten. Gar Stazi ist von dem Plan seines angeblich Verbündeten nicht überzeugt und zweifelt daran, dass Fenel wirklich dem Willen von Roan Fel folgt. Da der Duros-Admiral keinesfalls zu jener Form des Bösen werden möchte, welche er jahrelang zu bekämpfen versuchte, stellt er sich mitsamt seiner Flotte zwischen die Steadfast und Fenels Streitkräfte. Das Bündnis zwischen der Restflotte der Galaktischen Allianz und dem Fel-Imperium droht an dieser Meinungsverschiedenheit zu zerbrechen. Allerdings möchte sich Gar Stazi von seinen imperialen Freunden nicht vorschreiben lassen, wie er zu kämpfen hat, denn er fordert Gleichberechtigung. So weigert sich der Admiral vehement die Steadfast auszuliefern.

Schließlich meldet sich Roan Fel über Hologramm auf der Brücke der Alliance zu Wort und gibt zu verstehen, dass er der Imperator und er und Gar Stazi keinesfalls gleiche seien. Stazi widerspricht mit Hinweis darauf, dass er als Kommandant der Restflotte ebenso ein Staatsoberhaupt sei, woraufhin Roan Fel einlenkt und eingesteht, dass Admiral Fenel die Situation falsch verstanden haben muss. Als Zeichen seines guten Willens beschließt Stazi, die Steadfast nach ihrer Eroberung Roan Fel als Geschenk zu überlassen. Doch für den Duros-Admiral wird sich noch entscheiden, ob er das Fel-Imperium uneingeschränkt als seinen Verbündeten betrachten kann.

Dramatis personae

Literaturangaben

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