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„Da, ein Späher! Embo!“
— Sugi beauftragt Embo, einen Späher von Hondo Ohnaka zu töten (Quelle)

Der Kyuzo Embo war ein zu Zeiten der Klonkriege lebender Kopfgeldjäger, der von dem Planeten Phatrong stammte.[4] Wie in seiner Spezies üblich, wurde er schon im Kindesalter hart trainiert, um sich auf seine Zukunft vorzubereiten. Nach seiner Ausbildung zählte er zu einem der besten Kopfgeldjäger in der Galaxis und wurde für zahlreiche Aufträge angeheuert.[5] Schon relativ früh schloss er sich der Bande der Zabrak-Kopfgeldjägerin Sugi an, die den Kyuzo-Krieger sehr schätzte. Mit den Mitgliedern der Gruppe erledigte er Aufträge in allen Teilen der Galaxis, so auch auf Felucia[2] oder Nal Hutta. Dabei arbeitete er sowohl für kleine Farmerfamilien als auch für große Organisationen wie die Hutten[6] oder die Separatisten.[7]

Biografie

Verteidiger auf Felucia

„Halt, tut ihnen nichts. Seht ihr denn nicht, dass das Jedi sind? Wir sind gerettet!“
— Cassis zu den Kopfgeldjägern (Quelle)
AnakinEmbo

Embo und Anakin Skywalker

Embo verließ seine Heimat früh, da er seiner Bestimmung folgen und sein Geld als Kopfgeldjäger verdienen wollte, wie es die meisten seiner Spezies taten.[4] Trotz seiner guten Ausbildung und langer Jahre der Arbeit durchlief er eine wenig erfolgreiche Berufslaufbahn. Als er sich schließlich der Gruppe der Zabrak Sugi anschloss, führte sie ihn mit Seripas und Rumi Paramita an verschiedene Orte, wo sie einige Aufträge erhielten.[1] Im Jahre 21 VSY kam die Gruppe nach Felucia, wo sie von den dort lebenden Farmern engagiert wurden.[2] Da die Farmer das sehr seltene Heilkraut Nysillim anbauten, wurden sie von einer Piratenbande unterdrückt, die ihnen einen Teil ihrer Ernte abforderten.[1] Cassis, der Führer des Dorfes, bat die Kopfgeldjäger um Schutz gegen die Piraten, die er aus den Einnahmen ihrer Ernte zahlten. Obwohl die vier den Weequay-Piraten jedoch in der Unterzahl waren, nahmen sie den Auftrag an und beschlossen, die Farmer zu verteidigen, selbst mit ihrem Leben. Während die Kopfgeldjäger sich auf den anstehenden Kampf vorbereiteten, trafen die Jedi Obi-Wan Kenobi, Anakin Skywalker und Ahsoka Tano ein, die das Verschwinden einer Medistation aufklären wollten. Dabei wurden sie jedoch von Vulture-Klasse Droiden-Sternjägern abgeschossen und strandeten auf dem Planeten. Als sie das Dorf entdeckten und ein Haus betraten, folgten ihnen Embo und die anderen und bedrohten sie mit ihren Waffen. Embo meinte, die Jedi sollten aufgeben, da sie in der Überzahl seien, doch dann traf Cassis ein und gebat Einhalt, da er die drei als Jedi erkannte und dadurch ihre Rettung vor den Piraten sah.[2]

Nachdem die ersten Feindseligkeiten überwunden worden waren, erklärte Cassis den Jedi, warum er die Kopfgeldjäger angeworben hatte und hoffte, sie als Verbündete zu gewinnen.[1] Obi-Wan Kenobi jedoch lehnte bedauernd ab, da sie so schnell wie möglich die Galaktische Republik von der Zerstörung des Med-Centers unterrichten mussten. Da ihr Schiff jedoch abgeschossen war und das einzige hyperraumtaugliche Schiff in der Nähe das von Sugi war, saßen sie vorübergehend fest. Kurz darauf teilte ein Farmerjunge mit, dass die Piraten im Anmarsch seien. Embo, seine Begleiter sowie die Jedi gingen nach draußen, und Sugi erklärte den Piraten, die mit Düsenschlitten gekommen waren, dass sie nicht weiter kommen würden, da die Farmer unter dem Schutz der Kopfgeldjäger standen. Daraufhin trat Hondo Ohnaka, der Anführer der Piratenbande hinzu, worauf eine heftige Diskussion zwischen den Piraten und den Kopfgeldjägern entbrannte. Schließlich zogen sich die Piraten wieder zurück, um die unerwartete Unterstützung der Farmer in ihren Plan einzukalkulieren.[2]

Vorbereitung auf den Kampf

„Ich sagte doch, wir sind keine Soldaten. Wir haben nicht einmal Waffen.“
— Dilanni während dem Training (Quelle)
EmboBowcaster

Embo eliminiert mithilfe seines Bowcasters einen Weequay-Späher

Kurz darauf besprachen die Jedi mit den Kopfgeldjägern und den Farmern einige strategische Ziele und erklärten ihnen, wie wichtig es sei, den Bergpass im Norden und den Wald im Süden des Dorfes im Auge zu behalten, wenn die Piraten sie erneut überfallen würden. Jedoch merkte der Farmer Dilanni an, dass die Kopfgeldjäger nur zu viert seien und niemals gegen so viele Piraten ankommen würden. Embo widersprach, doch auch die Jedi schienen nicht viel Vertrauen ihn ihn und seine Gefährten zu setzten.[1] Daher schlug Skywalker vor, die Farmer zu trainieren, damit sie sich in Zukunft selbst verteidigen könnten. Dilanni meinte jedoch, das es doch unsinnig sei, sich selbst zu verteidigen, wenn sie doch schon die Kopfgeldjäger bezahlten. Skywalker hingegen sah den Umstand etwas optimistischer und begann am nächsten Morgen damit, mit Farmern zu trainieren, die entschlossen waren, ihr Dorf zu verteidigen. Andere Farmer waren inzwischen damit beschäftigt, ihr erntereifes Nysillin mithilfe eigener Maschinen einzufahren. Währenddessen verfolgte Embo das Training Skywalkers und wie dieser versuchte, die einfachen Farmer im Kämpfen mit ihren Mistgabeln und anderen Werkzeugen, die sich als Waffen eigneten, zu unterrichten. Doch Embo merkte, dass die Dörfler Schwierigkeiten hatten und amüsierte sich darüber, wie die Felucianer so unbeholfen versuchten, sich zu organisierten.[2] Da Dilanni fand, dass das alles sinnlos sein, trat er nach einem kurzen Wortgefecht mit Kenobi aus der Trainingsgruppe aus.[1]

Kurz darauf entdeckte Sugi einen Späher der Weequays auf dem nördlichen Hang, woraufhin sie Embo losschickte, ihn aufzuhalten, bevor er Ohnaka über die Verteidigungsaktivitäten berichten konnte. Embo erreichte den Piraten gerade rechtzeitig, bevor dieser sich mit seinem Düsenschlitten davonmachen konnte. Er zerschoss mit seinem Bogenspanner die Gasleitung des Speeders, sodass dieser explodierte. Der Späher rettete sich im letzten Moment mit einem Sprung aus dem Explosionsradius und zückte seinen Blaster um Embo zu töten. Dieser jedoch, auf alles gefasst, konnte die Schüsse abwehren und seinem Gegner schließlich das Genick brechen. Sugi, die mit den Jedi hinzukam, konnten nur noch Embos Arbeit bewundern.[2]

„Das ging schnell.“
— Anakin Skywalker, nachdem Embo den Späher getötet hat. (Quelle)
Embo kämpft

Embo auf dem von ihm entführten Gleiter der Piraten.

Da sie den Angriff der Piraten bald erwarteten, aktivierten die Kopfgeldjäger einen Energiezaun, um das Dorf zu schützten und die kampfbereiten Farmer brachten sich in Stellung[1] Keine Minute später trafen die Piraten auf Düsenschlitten ein und fielen in das Dorf ein. Embo gelang es, den Gleiter eines Piraten gewaltsam zu übernehmen und einen anderen hinterrücks zu erschießen. Jedoch wurde er kurz darauf von mehreren anderen Piraten verfolgt, die die Farmer auf ihren Reittieren allerdings schnell eliminieren konnten. Die Dörfler konnten sich im weiteren Verlauf des Gefechts gut gegen die Piraten behaupten, da sie in der Lage waren, diese mit den vorher errichteten Fallen und der Hilfe der Jedi außer Gefecht zu setzen. Während Seripas die Weequay außerhalb des Dorfes in Schach hielt und Rumi und Sugi die innerhalb,[2] versuchte Embo die Flanken zu schützen, um den Jedi einen schnellen Gegenangriff gewährleisten zu können. Hondo Ohnaka griff derweil mit einem Panzer in den Kampf ein und beschoss die Gebäude des Dorfes. Embo, der in die Schusslinie geriet, wurde schwer verletzt, überlebte jedoch im Gegensatz zu Rumi Paramita, die ebenfalls getroffen wurde.[4] Sugi brachte Embo anschließend in die Scheune, wo er weitgehend vor Angriffen der Piraten sicher war. Währenddessen gelang es Skywalker, nach einem harten Zweikampf mit Ohnaka, diesen dazu zu bringen, seine Männer vom Planeten abzuziehen und vorläufig nicht wiederzukommen. Nach diesem Sieg nahmen die Kopfgeldjäger wie auch die Jedi den Dank der Farmer entgegen. Da die Jedi, als sie auf Felucia ankamen, ihr Transportmittel verloren hatten, bot Sugi ihnen an, sie bis zum nächsten republikanischen Außenposten in ihrem Raumschiff mitzunehmen.[2]

Um das Jahr 21 VSY waren Embo und Sugi in Jabbas Palast anwesend, als der pantoranische Botschafter und Abgesandte N. Papanoida mit seinem Sohn Ion nach Greedo suchten, der seine beiden Töchter entführt hatte.[8]

Teilnahme an der Entführung Palpatines

„Embo, deine Kopfgeldjägerprämien sind in diesem Jahr nur hinter denen eines einzigen Mannes zurückgeblieben. Cad Bane, den Mann muss ich euch wohl nicht vorstellen.“
— Dooku zu Embo und Cad Bane. (Quelle)

Später erhielt Embo ein Angebot des Separatisten-Führers Count Dooku, der die besten Kopfgeldjäger der Galaxis nach Serenno einlud, um an einer Prüfung teilzunehmen, in der fünf Kandidaten ausgewählt wurden, die eine Entführung des Obersten Kanzlers Palpatine der Galaktischen Republik durchführen sollten. Embo zählte zu den Eingeladenen und war hinter dem Duros Cad Bane der Topfavorit. In der Box, einer riesigen Trainingskammer, absolvierten die Kopfgeldjäger verschiedene Tests, die Körperbeherrschung, Denkvermögen und Geschicklichkeit im Kampf erforderten. Embo, der für sein akrobatisches Talent und seine Kampfkunst bekannt war, meisterte alle Prüfungen und konnte sich gegen seine Konkurrenz durchsetzten. Twazzi, die einst mit ihrem Talent Kanzler Valorum beeindruckte, focht mit Embo intern einen Kampf um die bessere Akrobatik aus. Am Ende der Prüfung hatten nur Cad Bane, Embo, Twazzi, Derrown und Rako Hardeen überlebt, der, was niemand wusste, der getarnte Jedi Obi-Wan Kenobi war. Da der Mitplaner der Mission und Organisator der Prüfungen, Moralo Eval, in einem Zweikampf mit Hardeen versagt hatte, wurde ihm die Führungsrolle entzogen und schlussendlich an Cad Bane weitergegeben.[7]

Kopfgeldjägerrunde

Die Kopfgeldjäger planen die Entführung

Dooku und Eval hatten geplant, den Kanzler auf dem friedlichen Planeten Naboo während des Festivals des Lichts zu entführen, wo der Kanzler eine Rede halten sollte. Embo und die anderen Kopfgeldjäger wählten eine Lagerhalle, die sie infiltrierten, um sich dort zu besprechen. Embo schlug als erstes zu. Er warf seinen Kriegshelm gegen einen Hangararbeiter, der ihn am Hals traf und sofort tötete. Dem zweiten in seiner Nähe brach er das Genick. Die anderen erledigten die verbliebenen Arbeiter, schließlich traf auch Dooku ein. Cad Bane erleuterte den Plan, der vorsah, dass die Kopfgeldjäger durch Schattenhologramme unbemerkt auf ihre Posten kamen, da sie durch sie als Senatskommandos getarnt waren. Embo sollte mit Twazzi den Kanzler wegschaffen, sobald er außer Gefecht war, Derrown würde den Schutzschild ausschalten, der den Kanzler schützte, Eval steuerte das Fluchtfahrzeug und Hardeen diente als Scharfschütze. Als der Schildgenerator von Derrown in die Luft gejagt wurde, der Kanzler bewusstlos und die Redeplattform evakuiert war,
Embos haustier

Marrok

fügten Twazzi und Embo dem Kanzler ein Schattenhologramm an, dass ihn als Senatskommando tarnten und Twazzi seine Gestalt annahm. Sie lenkten die anderen Sicherheitswachen ab, während Cad Bane den wirklichen Kanzler verschleppte. Die Jedi Anakin Skywalker und Mace Windu verfolgten Embo und Twazzi und als sie sie erreichten, bedrohte Windu Embo mit seinem Lichtschwert, während Skywalker, der Twazzi für den Kanzler hielt, in Sicherheit bringen wollte. Doch die griff an, wobei ihre Tarnung aufflog und ihr der Arm abgeschlagen wurde. Embo und Twazzi wurden verhaftet und bekamen nichts vom weiteren Verlauf der Entführung mit.[9]

Später gelang Embo jedoch die Flucht aus dem Gefängnis und er setzte sich nach Tatooine ab. Dort schloss er sich kurze Zeit der Gruppe des jungen Boba Fetts an und wurde von ihm eingeladen, mit ihm und den anderen Mitgliedern einen Auftrag auszuführen. Embo lehnte dies jedoch ab und kehrte der Gruppe wieder den Rücken. Während seines Aufenthalts auf Tatooine lernte er jedoch Marrok kennen, einen dressierten Anooba, der ihn fortan als treuen Freund begleitete.[3] Ebenfalls auf Tatooine konnte man ihn in Chalmuns Cantina sehen.

Kampf gegen die Sith und Deathwatch

Kopfgeldjägerhinterhalt

Die Gruppe in Bereitschaft

Im weiteren Verlauf der Klonkriege schloss sich Embo auch kurzzeitig mit Sugi den Kopfgeldjägern Latts Razzi und Dengar an, als sie den Auftrag vom Huttenkartell bekamen, sie zu beschützen, als die Sith Darth Maul und Savage Opress mit dem Deathwatch-Führer Pre Vizsla in den Hutten-Palast vordrangen, um diese für ihre Streitkräfte zu gewinnen. Die Hutten lehten dies jedoch ab, und Jabba der Hutt wollte die gesuchten Sith fassen. Nun sprang Embo mit Marrok auf den Tisch vor das Hologramm von Jabba, danach erhoben sich auch die anderen Kopfgeldjäger aus ihren Verstecken. Sugi schleuderte ein Wurfmesser auf Darth Maul, doch Opress hielt es mit der Macht zurück, Maul nahm es und warf es zurück, woraufhin es im Tisch stecken blieb. Nun, erschreckt von der Macht der Sith, eröffneten Embo und die Kopfgeldjäger das Feuer, doch die Sith wehrten die Schüsse ab und töteten die Huttenwachen, als diese sich in den Kampf einmischten. Marrok warf sich auf Maul, doch dieser schleuderte den Anooba zurück auf Embo, der vom Tisch fiel. Mit den Körpern der Wachen stießen sie auch die anderen Kopfgeldjäger um und zogen sich zurück. Auf Jabbas Befehl hin verfolgten sie die Sith bis zur Landeplattform, wo diese Unterstützung durch Viszlas Truppen bekamen. Sugi befahl Embo und den anderen den Rückzug, da sie unterlegen waren, bis sie im Inneren des Palastes wieder gegen die Sith antraten. Als Sugi Maul angriff, schleuderte Embo seinen Helm auf Opress, der Sugi von hinten erldigen wollte und nahm es mit ihm auf. Trotz ihrer Kampfkünste waren die beiden den Sith unterlegen, Embo wurde von Opress überwältigt und zurückgeschleudert. Nun warfen er und Sugi Rauchgranaten, um sich den Rückzug zu sichern. Razzi und Dengar hatten sich ebenfalls einen Weg frei gekämpft und gemeinsam traten sie den Rückzug an, während die Hutten geflüchtet waren.[6]

Jagd auf Rush Clovis

Ein alter Freund5

Embo nimmt die Senatoren unter Beschuss

Später bekam Embo einen weiteren Auftrag von den Separatisten, diesmal von Darth Sidious persönlich. Der ehemalige Senator Rush Clovis hatte Hinweise gefunden, die darauf hindeuteten, dass die Banken auf dem Planeten Scipio Pleite waren und den Separatisten trotzdem Gelder zahlten, die ihre Zinsen nicht zurückzahlten. Als Clovis mit dieser Information zu Padmé Amidala ging, einer republikanischen Senatorin, entsandt von Kanzler Palpatine, verfolgte Embo sie und schickte einen Aufklärungsdroiden, um sie in Amidalas Quartier zu belauschen. Embo beschoss die beiden daraufhin, doch hatte er den Auftrag, es zwar nach einem Anschlag aussehen zu lassen, Clovis jedoch nicht zu töten. Dieser verschwand, als Embo das Feuer einstellte.

In seiner abgelegenen Residenz auf Scipio planten Amidala und Clovis einen Einbruch, wo sie Daten stehlen wollten, um die Theorie zu beweisen. Während Clovis und Amidala in dem Zentralgebäude des Bankkomplexes waren, platzierte Amidalas Dienerin Teckla einen Sprengsatz an der Energieversorgungsstation, um das Licht in dem Tresor auszuschalten und ihn zu verriegeln, um Amidala genügend Zeit zu verschaffen. Embo verfolgte sie jedoch und erschoss sie, kurz bevor der Sprengsatz detonierte. Amidala wurde wegen Spionage gefangengenommen, doch gab sie vorher Clovis die Daten, sodass sie kurz darauf von dem eingetroffenen Jedi-Ritter Anakin Skywalker aus der Haft eskortiert wurde. Unterdes hatte sich Embo zum Quartier von Clovis begeben, um nach den Daten zu suchen und verwüstete das Zimmer. Clovis jedoch hatte sich in einer Geheimkammer verstecken können, erst als Skywalker und Amidala dort auftauchten, wagte er sich aus seinem Versteck. Embo hatte sich etwas weiter entfernt postiert, sein Gewehr im Anschlag. Er beschoss sie von seiner Position aus, doch Skywalker konnte die meisten seiner Schüsse mit seinem Lichtschwert abwehren. Sie flüchteten zu ihrem Speeder, mit dem der Jedi und Amidala gekommen waren, während Embo seinen Begleiter, Marrok, auf die Flüchtigen ansetzte. Jedoch hob der Speeder ab, bevor das Tier sie erreichte. Embo schoss daraufhin auf den Tank, der explodierte und der Gleiter abstürzte und auf der schneebedeckten Oberfläche einen langen Abhang herunterrutschte.
Ein alter Freund6

Embo auf Verfolgungsjagd

Embo benutzte seinen Helm, um auf dem Schnee zu rutschen und nahm die Verfolgung auf. Während der Fahrt schoss er auf den Speeder, doch Skywalker konnte die Schüsse abwehren. Also zielte Embo auf einige große Eiszapfen, die über einem Schneebogen hingen und sie fielen auf das Fahrzeug. Der Jedi stieß sie jedoch mit der Macht zur Seite und kurz darauf fuhren sie in einen Eiskanal. Während der beschädigte Gleiter darin fuhr, folgte ihnen Embo über dem Eiskanal und tauchte dann ebenfalls ein, das Fahrzeug immer unter Beschuss haltend. Als sich der Kanal teilte, schwenkte ers nach links und Skywalker produzierte mit einem Lichtschwerthieb eine Eiswolke, die Embo zwangen, nach rechts auszuweichen. Dort kam er jedoch schneller vorran und tauchte nun vor dem Speeder auf, als sich die Wege wieder vereinten. Als Embo dann wieder nach oben springen wollte, stieß ihn Anakin mit der Macht weg, sodass der Kyuzo über den Schnee flog. Die Senatorin und die Männer konnten sich auf ihr Schiff retten, dass Skywalkers Astromech steuerte, während Embo zurückblieb und deren Rückzug beobachete. Marrok trat zu ihm und brachte ihm seinen Helm zurück, den er verloren hatte und er kontaktierte daraufhin Lord Sidious, um ihn vom Verlauf seiner Mission zu unterrichten. Dass die Daten aus der Bank in die Hände der Republik gerieten, waren Teil von Sidious Plan, sodass er Embos Mission als erfolgreich ansah.[10]

Ausrüstung und Bewaffnung

Embo detail

Embo in Kampfstellung

Als Angehöriger der Kyuzo trug Embo eine typische Kriegerrüstung. Seine Lederstiefel waren für den Nahkampf mit Stahlsohlen- und Kappen versehen und sein weites, durch viele Kämpfe schon leicht zerschlissenes Kama bot ihm eine große Bewegungsfreiheit. Sein Oberkörper bedeckte ein ärmelloses Hemd und ein leichter Brustpanzer. Zudem besaß er ein gepanzertes Schulter-Pauldron, dessen Fragmente über der linken Schulter aufgeteilt waren, um ihm eine bessere Bewegung zu ermöglichen. Schräg über die rechte Schulter hatte er einen Patronengurt geschnallt, der zwei schwere Geschosse für seine Waffe enthielt. Embos empfindlichen Hals schützte er zudem durch einen stabilen Kragen, der jedoch weit gnug war, um sich noch ungehindert zu bewegen.[5] Sein wohl auffallenstes Merkmal war jedoch sein großer Kriegshelm, der einen wichtigen Bestandteil der Ausrüstung der Kyuzo-Krieger darstellte.[1]

Für Fernkämpfe nutzte Embo seinen modifizierten Bogenspanner, der eigentlich eine traditionelle Wookiee-Waffe darstellte. Er hatte ihn so aufgerüstet, dass er eine Zielfunktion für Scharfschützeneinsätze besaß und er die vorderen Bügel einklappen konnte, um den Bogenspanner auf den Rücken zu schnallen, ohne dass er allzu sperrig war. Mit ihm konnte Embo perfekt umgehen und hielt ihn immer griffbereit.[5] Für den Nahkampf nutzte er vorwiegend sein eigenes Kampfgeschick mit dem Körper, doch sein Kriegshelm war eine ebenso effektive Waffe wie Verteidigung.[2] Der blasterresistente Helm konnte als Schild gegen Schüsse und Schläge oder aber als Schlagwaffe dienen.[4] Zudem verstand es Embo, den Helm so zu werfen, dass er einen Gegner sofort töten konnte und der Helm anschließend wieder wie ein Bummerang in seine Hand zurückkehrte. Zudem nutzte er ihn während seiner Mission auf Scipio als Transportmittel über den Schnee, wozu er aber eigentlich nicht gedacht war, was bewieß, wofür er alles zu gebrauchen war.[2]

Persönlichkeit und Fähigkeiten

„Du bist zahlenmäßig übertroffen, Lichtschwertkämpfer.“
— Embo zu Anakin Skywalker bei ihrer ersten Begegnung (Quelle)
Embo

Embo auf Felucia

Wie es für seine Spezies üblich war, durchlief Embo schon von Kindesbeinen an ein hartes körperliches und mentales Training, um ihn auf seine Zukunft als Kopfgeldjäger vorzubereiten. Während seiner Ausbildung lernte er den Kampf mit und ohne Waffen sowie den Umgang mit den typischen Kyuzo-Waffen.[1] Seine Schnelligkeit und Geschicklichkeit glich der eines Jedi, weshalb er zu einem der besten Kämpfer unter den Kopfgeldjägern zählte. Ein weiterer Vorteil war seine Ausdauer und Akrobatik, mit der er selbst über lange Strecken und Zeit ein Ziel verfolgen konnte, bis es vor Erschöpfung zusammenbrach.[2] Obwohl er im Kampf eine eher aggressive Haltung verwendete, besaß er dennoch eine innere Ruhe, die es ihm ermöglichte, auch bei schnellen Situationswechseln trotzdem nicht aus der Rolle zu fallen. Bei jeder neuen Situation erfasste er erst einmal die Chancen für sich, sollte es zu einem Kampf kommen und wie er am besten vorgehen würde, selbst wenn es gar nicht nötig war. Daher war er eher ein schweigsamer Geselle und sprach nur, wenn er es für angebracht hielt.[5] Selbst auf vollkommmen neue Situationen, wie der Verfolgungsjagd auf Scipio über den Schnee, stellte er sich schnell ein.[10] Durch seine ruhige, überlegte und überlegene Art sowie sein großes Kampfgeschick erlangte er den großen Respekt der Kopfgeldjägerin Sugi, die ihn in ihr Team aufnahm,[4] doch auch von seinen eigentlichen Feinden wie den Jedi bekam er ein gewisses Maß an Ehrfurcht entgegengebracht.[2]

Hinter den Kulissen

EmboKonzept

Das Konzept von Embo

  • Im Drehbuch der 17. Episode, Kopfgeldjäger, des Multimediaprojekts The Clone Wars war eigentlich vorgesehen, die ersten Worte Embos bei seiner ersten Begegnung mit den beiden Jedi Ahsoka Tano und Anakin Skywalker auf Englisch zu veröffentlichen: „You're outmanned, laserblade.“ Allerdings wurde diese Entscheidung auf Wunsch Dave Filonis wieder geändert und Embo seine Sprechweise zurückgegeben.
  • Embo wurde in der englischen Originalversion von „Kopfgeldjäger“, von Dave Filoni persönlich synchronisiert. Infolgedessen kreierte Filoni eine eigene Sprache für diesen Charakter, welche in manchen Aspekten an die französische Sprache angelehnt ist.
  • Eigentlich sollte Embo vom Schuss des Panzers von Hondo Ohnaka getötet werden. Diese Szene wurde jedoch bald darauf, unter anderem auf Bitte einiger Produktionsmitglieder der Episode, wieder verworfen.
  • Zusammen in mehreren anderen Beziehungen, ist die Episode Kopfgeldjäger, insbesondere Embo und seine Spezies, eine grobe Anlehnung an den Film „Die sieben Samurai“. Sogar einer eben dieser Samurai trägt den Namen Kyuzo.
  • Zudem ist „Embo“ der Name eines Zulieferers für Autoindustrie in Turin.

Quellen

Einzelnachweise

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