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BKL-Icon Dieser Artikel behandelt das Sith-Imperium, das zur Zeit des Großen Sith-Krieges existierte, für weitere Bedeutungen siehe Sith-Imperium (Begriffsklärung).

Exar Kuns Sith-Imperium war ein mächtiges Imperium unter der Führung des gefallenen Jedis Exar Kun. Während des Großen Sith-Krieges schlossen sich die Krath und die Mandalorianer diesem Reich an.

Geschichte

„Akzeptiere die dunkle Seite der Macht. Lass ihre unergründliche Energie in dich fließen. Ergib dich der dunklen Seite!“
— Freedon Nadd zu Exar Kun

Während des Großen Sith-Krieges führten die Nachkommen von Kaiserin Teta, die die Krath, eine die Sith verehrende Gesellschaft, anführten, im Kaiserin-Teta-System einen Putsch durch. Zu dieser Zeit geriet der Jedi Exar Kun in Streit mit seinem Meister Vodo Siosk-Baas. Er befand sich, zusammen mit seinem Meister und zwei weiteren Schülern (den Cathar Crado und Sylvar) auf Dantooine, um dort zu trainieren. Allerdings war Exar Kun seit langem von der Dunklen Seite der Macht fasziniert und hatte die Prophezeiung vom nahenden Goldenen Zeitalter der Sith studiert. Exar Kun vertiefte sich ganz in die Lehren der Sith, führte Experimente durch, in denen er monströse Lebensformen wie die Terentatek erschuf, die sich von Jedi-Blut ernährten. Schließlich beschloss er, sich mit anderen Sith - den Krath aus dem Teta-System, die starken Zulauf erhielten - zusammenzuschließen, um vollends das neue Reich herbeizuführen. Auf Onderon traf er den Geist von Freedon Nadd und auf Yavin IV wurde er von den Massassi als neuer Dunkler Lord der Sith akzeptiert. Während er seine Herrschaft auf Yavin IV festigte, schleuste der Jedi-Rat den Jedi Ulic Qel-Droma in die Krath ein. Dieser hatte die Aufgabe, jene von innen heraus zu zerstören. Jedoch wurde Qel-Dromas Verstand von den Krath vergiftet, sodass er sich ihnen anschloss und das Oberkommando über ihre Armee erlangte.

Wenig später hatte Exar Kun beschlossen, ins Teta-System zu reisen, um sich mit den Krath zusammenzuschließen. Ulic Qel-Droma sah er dabei als Rivalen an, den es zu beseitigen galt. Exar Kun forderte Ulic Qel-Droma im Regierungspalast in Cinnagar zum Kampf heraus, doch während dieses Duells erschien der Geist des verstorbenen Sith-Lords Marka Ragnos, der beide Männer dazu aufforderte, ihre Kräfte zu vereinen und zusammen für das Reich der Sith zu kämpfen. Exar Kun und Ulic Qel-Droma folgten dieser Anweisung und schmiedeten, gemeinsam mit den Krath, eine Allianz gegen die Republik und den Jedi-Orden.

Die Mächte der Finsternis

Während Exar Kun für die philosophischen Aspekte der Sith zuständig war, übernahm Ulic die militärische Planung. Gemeinsam mit Aleema Keto stellte er die Flotte der Krath zusammen, um damit gegen die Republik zu ziehen. Allerdings kam ihm ein unvorhergesehener Gegner in die Quere: Die mandalorianischen Kreuzritter unter der Führung von Mand'alor dem Unbezähmbarem hatten beschlossen, die sieben Planeten des Teta-Systems zu erobern und griffen die Flotte an. Ulic war empört über diese Störung, weil sie seine Pläne behinderte, und schließlich nahm er Kontakt mit dem Mandalore auf, um ihn zu stoppen. Aleema hegte den Verdacht, dass die Mandalorianer sich dem Kampf der Sith anschließen wollten und es der Sinn ihres Angriffs war, die Aufmerksamkeit Ulics zu erregen - sie versprachen sich von einem solchen Krieg Ehre und Ruhm. Ulic ließ sich schließlich auf einen Zweikampf mit dem Mandalore ein, unter der Bedingung, dass die Mandalorianer sich Ulic im Falle einer Niederlage ihres Anführers bedingungslos unterwarfen. Da sie, im Gegensatz zu den Krath, über hochmoderne Technik wie Basilisk-Kriegsdroiden verfügten und zudem erfahrene und verbissene Kämpfer waren, wären sie ein wertvoller Verbündeter für die Sith. Auf den Ebenen von Harkul des Planeten Kuar kämpfte Ulic gegen den Mand'alor und besiegte ihn schließlich, so dass die Mandalorianer sich der Allianz aus Sith und Krath anschlossen. Zusammen nannte sich das neue Bündnis „Die Mächte der Finsternis“. Der Mandalore übernahm, gemeinsam mit Ulic und Aleema, das militärische Kommando und bereicherte die Führungsspitze damit um seine große militärische Erfahrung.

Der Krieg

Während des Krieges wurde Ulic Qel-Droma von der Republik gefangen genommen und auf Coruscant vor Gericht gestellt. Zuir selben Zeit befahl Exar Kun seinen neuen Sith-Schülern, ehemaligen Jedi, die von Sith-Artefakten korrumpiert wurden, auszuschwärmen und ihre ehemaligen Jedi-Meister zu töten, um dadurch vollends ihre Macht zu stärken. Die gefallenen Jedi verließen Yavin IV, um ihre Meister aufzusuchen und zu töten, während Exar Kun zurückblieb, um die nächsten Pläne zu schmieden. Dort wurde er von Mandalore dem Unbezähmbaren aufgesucht, der ihm von der Gefangennahme Ulic Qel-Dromas berichtete und ihn bat, ihn bei der Befreiung zu helfen. Exar Kun ließ sich von ihm überreden, weil er die Gelegenheit nutzen wollte, der Republik seine Stärke zu demonstrieren. Gemeinsam mit ihren Kriegern reisten die beiden Anführer nach Coruscant, wo sie in die Gerichtsverhandlung platzten und einen Kampf heraufbeschworen. Hierbei setzte Exar Kun erstmals das von ihm erfundene Doppelklingenlichtschwert ein. Schließlich gelang es ihm, in einem Zweikampf seinen ehemaligen Meister Vodo zu töten. Gemeinsam mit Ulic und dem Mandalore entkam Kun von Coruscant.

Im weiteren Verlauf des Krieges löste Aleema Keto bei einem Angriff auf eine republikanische Raumstation bei Kemplex IX nichtsahnend eine nukleare Kettenreaktion aus, als sie eine geheime Superwaffe des verstorbenen Sith-Lords Naga Sadows einsetzte. Diese Explosion zerriss nicht nur ihr eigenes Schiff, sondern setzte auch eine gewaltige Schockwelle frei, die sich in der Galaxis ausbreitete und schwerste Verwüstungen auf allen Planeten ausrichtete, die in ihrer Bahn lagen. Schließlich raste die Schockwelle - wie von Exar Kun geplant - auf Ossus zu. Die Jedi waren gezwungen, ihre jahrtausendealte Jedi-Bibliothek innerhalb von zwei Stunden zu evakuieren - eine unlösbare Aufgabe, die normalerweise Monate in Anspruch genommen hätte. Sie waren nicht in der Lage, das Material zu sichten und wichtige Dinge zuerst zu bergen, sondern mussten hinausschaffen, was gerade verfügbar war. Dabei wurde deutlich, dass es ihnen nicht gelingen würde, auch nur einen Bruchteil ihrer Aufzeichnungen zu retten und dass deswegen Werke von unschätzbarem Wert für immer verloren gehen würden. Als ob diese frustrierende Erkenntnis, die viele Jedi in Verzweiflung stürzte, nicht genügte, starteten Exar Kun, Ulic und die mandalorianischen Kreuzritter einen Blitzangriff auf Ossus, um die dort verzweifelten Jedi zu treffen und zu plündern, was ihnen in die Hände fiel - insbesondere wertvolle Artefakte.

Ulic traf während dieses Angriffs auf seinen Bruder und Nomi Sunrider, die versuchten, ihn zurück zur hellen Seite zu bekehren und von seinem dunklen Weg abzubringen. Ulic erschlug seinen Bruder in blinder Wut in einem Duell. Zutiefst entsetzt darüber kam ihm schlagartig die Erkenntnis, was er angerichtet hatte. Widerstandslos ließ er sich von den Jedi umzingeln. Nomi Sunrider, in Verzweiflung über den Tod ihres Geliebten Cay, ließ sich von ihrer Trauer überwältigen und richtete eine besondere Macht gegen Ulic: sie hüllte ihn in ein Schild ein, das ihn fortan von der Macht trennte - da er nun blind für die Macht war, war er kein Jedi mehr.

Die Schlacht von Onderon

Die Mandalorianer hatten sich inzwischen einem neuen Ziel zugewandt: Onderon und der dunklen Zitadelle von Iziz, der Hauptstadt des Planeten. Ulic Qel-Dromas letzte Anweisung war es gewesen, diesen Planeten zu erobern, und der Mandalore fühlte sich trotz der Abkehr Ulics diesem Befehl verpflichtet. Die Kreuzritter überfielen den Planeten und wurden von den vereinten Streitkräften der Republik und den Bestienreitern Onderons schließlich zurückgeschlagen, da sie ihnen zahlenmäßig weit unterlegen waren. Hastig ordnete der Mandalore einen Rückzug zu Onderons Mond Dxun an, um ihre Kräfte dort zu sammeln und es den Verfolgern in den dichten Dschungeln schwerer zu machen. Auf Dxun jedoch stürzte der Basilisk des Mandalore stürzte beim Versuch der Landung ab und der Anführer der Mandalorianer wurde von seinen Leuten getrennt. Schließlich fiel er den einheimischen Raubtieren zum Opfer.

Exar Kuns Ende

Exar Kun hatte sich nach dem Überfall auf Ossus und dem Verlust Ulic Qel-Dromas nach Yavin IV zurückgezogen, wohin ihn die Streitkräfte der Republik und die Jedi verfolgten, nachdem sie das Teta-System erobert und die Krath vernichtend geschlagen hatten. Ulic Qel-Droma selbst führte sie zum Versteck seines ehemaligen Verbündeten und bald war der gesamte Planet umzingelt. Exar Kun, wütend über den Verrat seines Partners, verschanzte sich mit seinen Massassi-Kriegern in seinen Tempel, um dort ein besonderes Sith-Ritual durchzuführen, das seine Feinde ein für alle Mal vernichten sollte. Er schmiedete sich selbst an eine pyramidenförmige Säule im Zentrum des Tempels. Durch die Energie tausender Massassi, die sich selbst opferten, um ihm ihre Lebenskraft für das Ritual zur Verfügung zu stellen, wollte Exar Kun eine ungeheure Macht entfesseln. Allerdings versuchten die Jedi ihrerseits, ihn mit heller Macht zu stoppen, woraufhin auf Yavin IV ein Feuer ausbrach, das sich in kürzester Zeit über den ganzen Planeten ausbreitete. Die Jedi hielten Exar Kun daraufhin für tot und zogen ab, um die nun von den Sith und ihren Verbündeten befreite Galaxis wiederaufzubauen. Tatsächlich jedoch hatte Exar Kuns Geist die Katastrophe überlebt und würde für weitere Jahrhunderte im Tempel eingeschlossen sein.

Quellen

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