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„Manchmal muss ein guter Soldat das tun, was er für richtig hält.“
— Faro Argyus (Quelle)

Faro Argyus war während der Klonkriege Captain der Senatskommandos. Er wurde auf dem Planeten Tepasi geboren und wie die Männer seiner Familie seit fünf Generationen den Senatswachen zugeteilt. Zu einer seiner ersten Einsätze gehörte eine diplomatische Mission mit dem Jedi Dooku, mit dem er sich anfreundete und nach dessen Seitenwechsel im Geheimen auch die Treue schwor. Tatsächlich wurde er nach einiger Zeit sogar zu den Senatskommandos abkommandiert und in den Rang eines Captains erhoben. Nachdem es Senatorin Padmé Amidala während eines Einsatzes auf dem Planeten Rodia gelungen war, den neimoidianischen Vizekönig Nute Gunray von der Handelsföderation gefangen zu nehmen, konnte ihn Argyus an Bord des Venator–Sternzerstörers Tranquility befreien und von Bord flüchten. Argyus wurde allerdings von Asajj Ventress, die ebenfalls an der Mission beteiligt gewesen war, nach dem Auftrag erstochen.

Biografie

Im Dienste der Republik

„Ausschwärmen! Sie sind diesen Weg gegangen. Die Verdächtigen sind unbewaffnet, ich wiederhole, unbewaffnet.“
— Argyus auf der Suche nach Faytonni und Med-Beq (Quelle)[3]
Argyus-Verbrechensbekämpfung

Argyus im Einsatz.

Faro Argyus wurde auf dem Planeten Tepasi geboren. Da seine Familie bereits seit über fünf Generationen den Senatswachen diente, war es keine Frage für den jungen Argyus, dass auch er eines Tages der Eliteeinheit beitreten würde.[2] Argyus begann seine Karriere bei den Senatswachen als junger Rekrut einige Jahre vor der Naboo-Krise. Zu seinen ersten Missionen zählte die Eskortierung einer diplomatischen Botschaft, zu deren Mitgliedern auch der damalige Jedi Dooku zählte. Allerdings drohte die Mission aufgrund gescheiterter Verhandlungen eine unerwartete Wendung zu nehmen, woraufhin das Raumschiff der diplomatischen Botschaft unter feindlichen Beschuss geriet. Dabei zog sich Argyus schwere Verletzungen zu, doch wurde er von Dooku, der dem jungen Gardisten rechtzeitig zu Hilfe eilte, gerettet. Seitdem verband die beiden eine freundschaftliche Beziehung. Als er den Orden der Jedi verließ, kontaktierte er Argyus, inzwischen durch seine Einsatzbereitschaft und Tüchtigkeit zum Captain befördert, und bat ihn im Geheimen für ihn zu arbeiten. Argyus nahm das Angebot an, arbeitete jedoch weiter im Dienste der Republik, bis der Tag gekommen wäre, an dem er seine Zugehörigkeit beweisen konnte.[4] Kurz darauf wurde er den Senatskommandos zugeteilt, bei denen er in kurzer Zeit aufstieg und sogar zu einem der führenden Mitglieder der Eliteeinheit wurde.[2] Argyus war überwiegend auf der republikanischen Zentralwelt Coruscant stationiert. Seine Einsätze führten ihn auch direkt in das Büro des Obersten Kanzlers Palpatine, als dieser beispielsweise Senatorin Amidala Geheiminformationen über potenzielle Verhandlungen mit dem Intergalaktischen Bankenverband anvertraute und sie anschließend auf eine diplomatische Mission schickte. Später verfolgte er die beiden Verbrecher Dannl Faytonni und Achk Med-Beq mit seinen Männern im Senats-Distrikt. Die beiden versteckten sich jedoch und entzogen sich dem Zugriff der Wachen. Danach versuchten sie, in einem J-Typ Naboo Starskiff des Gungan-Abgeordneten Jar Jar Binks und dem Protokolldroiden C-3PO zu entkommen, indem sie sich als Sicherheitsbeamte ausgaben und das Schiff kontrollieren. Tatsächlich schafften sie es, das Schiff zu starten und zu fliehen, doch steuerte sie der Autopilot zurück auf den Planeten.[5]

Befreiung von Vizekönig Gunray

Argyus: „Eine Befreiungsaktion wie aus dem Lehrbuch, Vizekönig. Das wird mich zur Legende machen.“
Gunray: „Ich hatte immer schon ein gutes Gefühl bei Ihnen, Captain.“
— Argyus und Gunray nach dessen Rettung (Quelle)
Argyus' Tod

Argyus wird von Asajj Ventress mit dem Lichtschwert ermordet.

Während des anhaltenden Krieges gelang es der Senatorin Amidala, Vizekönig Gunray auf Rodia festzunehmen. Nachdem ihr Raumkreuzer mit ihr, einer Gruppe Klone, dem gefangenen Gunray sowie den beiden Jedi Luminara Unduli und Ahsoka Tano an die Tranquility angedockt hatte, wurde der von Rodia aufgelesene Nute Gunray direkt der Obhut von Captain Argyus und seinen begleitenden Gardisten überstellt und von diesen zur Inhaftierungsebene des Sternzerstörers geführt. Die Jedi und deren Klonkrieger ahnten zu diesem Zeitpunkt nicht, dass Argyus in Wirklichkeit ganz eigene Pläne verfolgte. Er wurde unlängst von Graf Dooku kontaktiert und angeworben, um Gunray aus seiner Gefangenschaft zu befreien. Als Belohnung erwartete ihn eine beträchtliches Vermögen, was dem Captain des Senatskommandos angemessen erschien, um seine Loyalität gegenüber der Republik aufzugeben und auf die Seite der Konföderation zu wechseln, zumal er Dooku bereits seit jungen Jahren kannte. Argyus offenbarte seine verräterischen Absichten jedoch erst, als die Tranquility von Vulture-Klasse Droiden-Sternjägern und Enter-Stacheln angegriffen und die beiden Jedi in einen Lichtschwertkampf gegen die Attentäterin Asajj Ventress verwickelt wurden. Er erhielt von der Attentäterin das Signal für den Übergriff, auf welches Argyus unverzüglich reagierte. In einem schnellen Manöver erschoss Argyus die Gardisten an der Zelltür, befreite Nute Gunray und nahm diesen als lebendes Schutzschild, um vor Klon-Kommandant Gree sicher zu sein. Mit einem gezielten Blasterschuss gelang es dem Klon dennoch, Argyus zu entwaffnen, woraufhin dieser seine Geisel auf Gree schleuderte. Die beiden entwaffneten Soldaten lieferten sich einen kurzen Schlagabtausch, bis sich Gunray in die Handgreiflichkeiten einmischte und Gree hinterrücks niederschlug. Anschließend war für Argyus und Gunray der Weg zum Hangar frei, von wo aus sie den Sternzerstörer über eine Fregatte verließen. Kurz nach dem Abflug erreichte auch Asajj Ventress mithilfe einer Rettungskapsel die fliehende Fregatte. Argyus zeigte sich äußerst zufrieden mit dem Missionsverlauf und erwähnte, dass er für Asajj Ventress angesichts ihrer guten Leistungen einige lobende Worte für seinen Bericht an Graf Dooku übrig hätte. Empört über diese herablassende Äußerung zögerte die Dunkle Jedi nicht, um Argyus ihr Lichtschwert in die Brust zu rammen und höhnisch anzumerken, dass sie Dooku selbst Bericht erstatten werde, ehe Argyus das Bewusstsein verlor und starb.[6]

Persönlichkeit und Ausrüstung

Argyus: „Seht ihr, Attentäterin, unser Plan lief wie am Schnürchen.“
Ventress: „Unser Plan?“
Argyus: „Und ich werde natürlich für eine lobende Erwähnung Eurer Leistung in meinem Bericht an Count Dooku sorgen.“
— Argyus und Ventress, bevor sie ihn tötet (Quelle)
Argyus-Gunray

Argyus hat Gunray befreit.

Durch seine Tüchtigkeit und Einsatzbereitschaft gelang es Argyus, in die Reihen der Senatskommandos aufgenommen zu werden und sogar bis in den Rang eines Captains aufzusteigen. Da er jedoch nicht unter ständiger Kontrolle stehen wollte, schloss er sich Dookus Separatisten an, den er bereits früh kennenlernte und eine Freundschaft entwickelte.[4] Seine Prahlerei und Arroganz gegenüber Ventress wurden ihm jedoch zum Verhängnis, als ihn Ventress von hinten erstach.[6]

Er trug eine typische Rüstung der Senatskommandos, eine etwas größere und andersfarbige Version der Klon-Rüstungen,[7] auf der jedoch ein Symbol der Republik gedruckt war.[8] Zudem waren seine Schulter-Pauldrons blasterresistent.[9] Sein Helm war mit traditionellen Mustern bedruckt.[10]

Hinter den Kulissen

  • Captain Argyus wurde im englischen Original von The Clone Wars von James Marsters gesprochen. Er versuchte dabei, den Charakter möglichst arrogant klingen zu lassen.[11]
  • Argyus' Vorname Faro wurde erst in The Clone Wars – Die neuen Abenteuer erwähnt.
  • Im Holocron-Archiv der Nintendo DS-Version von The Clone Wars – Republic Heroes wird berichtet, dass Argyus „Gunray entkommen ließ“. In der Episode wird das jedoch deutlich anders dargestellt.[12]
  • Wie die anderen Senatskommandos wurde Argyus nicht als Klon dargestellt, da sie die Elite symbolisieren sollten (ähnlich der Imperialen Ehrengarde). Außerdem sollte es keinen Klon geben, der die Republik verriet. Diese These wurde aber in der Folge Der unsichtbare Feind widerlegt, als Slick zum Verräter wurde.[7]

Quellen

Einzelnachweise


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