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Erläuterung: Der Artikel wurde nicht fertiggestellt. Gavin Darklighter (Einsatzzentrale) 13:47, 24. Feb. 2015 (UTC)

Die Flotte der Neuen Republik war ein Teil der Verteidigungsstreitkräfte der Neuen Republik und bildete von deren Gründung bis zu ihrem Untergang den für die Raumkriegsführung beauftragte Teilstreitkraft der Neuen Republik. Hervorgegangen aus der Flotte der Rebellenallianz übernahm die Flotte den Schutz der Mitgliedswelten, die Grenzpatrouille und den Kampf gegen jede Art feindlicher Elemente.

Infolge der Aufgabenverteilung war das Militär essenziell am Verlauf des Galaktischen Bürgerkriegs und des Yuuzhan-Vong-Kriegs beteiligt.

Geschichte

Y-wing-A4

Y-Flügler: der Bomber der Rebellen

Ursprünge

Die Wurzeln der Flotte reichen bis zur Umstrukturierung der alten Republik in das Galaktische Imperium zurück. Als Palpatine begann, seine Position zu festigen und die Neue Ordnung zu etablieren, begannen schon früh Individuen, Organisationen und ganze Welten, sich dagegen aufzulehnen. Da sich schon zu Beginn des Imperiums abzeichnete, das Politiker oder medialer Widerstand nur geringer bis gar keine Wirkung zeigen würde und nicht selten Repressalien von offizieller Seite nach sich zog, gingen schon sehr früh viele in den Untergrund und begannen von dort aus das Imperium aktiv zu bekämpfen. Durch das aggressive Verhalten des Imperiums entstanden schon bald viele Rebellengruppen, welche teils massive finanzielle und materielle Unterstützung von Privatpersonen, Firmen und Planeten erhielten. Als die größten Widerstandsgruppen sich zur Rebellen-Allianz zusammenschlossen, verfügten sie genug Ressourcen, um dem Imperium ernstzunehmenden militärischen Widerstand leisten zu können. Doch da die Rebellion bei einem offenen Krieg keine Aussicht auf Erfolg gegen das übermächtige Imperium hatte, bewegte sie sich zumeist im Rahmen einer Partisanenkriegsführung. Zu diesem Zweck setzte die Flotte der Rebellen-Allianz überwiegend auf kleine und mittelschwere Raumschiffe, da Großkampfschiffe nur schwer erhältlich und meist völlig veraltet waren. Mit dem Erbeuten von imperialen Großkampfschiffen und der Unterstützung der Mon Calamari durch ihre Kreuzer änderte sich diese Situation langsam und man begann in den letzten Jahren der Rebellion in sehr begrenztem Maße auch mit einer regulären Raumkriegsführung.

Gründung

Nach den Schlachten von Endor und Coruscant und dem damit einhergehenden Zerfall des Imperiums benutzte die Rebellion diese Siege als Symbole, um sich damit zur Neuen Republik umzuwandeln und so ihren Machtanspruch über die gesamte Galaxis zu legitimieren. Deswegen wurde die Rebellenflotte in die Flotte der Neuen Republik umgewandelt. Materiell und personell änderte sich dadurch anfänglich nichts, doch strategisch und operativ wurde die Vorgehensweise vollständig verändert. Die Flotte war nun gezwungen ihre Hit&Run -Taktik aufzugeben, die Mitgliedswelten der Neuen Republik zu schützen und seine Feinde nicht nur zu schwächen, sondern ihnen im offenen Kampf entgegen zu treten.

Erste Schritte

Obwohl die Neue Republik mit dem Tod Imperator Palpatines und der Eroberung Coruscants ihre wichtigsten Zwischenziele erreicht hatten, blieb die militärische Lage unverändert. Das Imperium war militärisch noch immer weit überlegen und konnte jederzeit versuchen, Coruscant zurückzuerobern. Zusätzlich war Coruscant das Ziel jedes Kriegsherren, welcher sich zum Nachfolger Palpatines aufschwingen wollte. Der Kryto-Virus tat sein Übriges, indem er die Neue Republik lähmte und die Flotte damit beschäftigte, die Versorgung mit Bacta sicherzustellen. Doch die schnell wachsende Unterstützung für die Neuen Republik, die Machtgier der Kriegsherren und die erlittenen Niederlagen beschleunigten den Zerfall des Imperiums zusehends wodurch es gelähmt war und es sich mehr mit sich selbst und seinen Kriegsherren beschäftigte. Diese Ruhepause nutzte die Flotte um sich zu erholen, seine Positionen zu stärken und neue Kräfte in die eigenen Reihen einzugliedern. Nach dem die Renegaten-Staffel Ysanne Isard von Thyferra vertrieb und den Supersternzerstörer Lusankya in Besitz der Neuen Republik brachte, konnte der Kryto-Virus effektiv eingedämmt werden und die Neue Republik war nun in der Lage, sich wieder dem Imperium und den imperialen Kriegsherren zuzuwenden. Nachdem sich mehrere Hundert Welten der Republik angeschlossen hatten und die Flotte ihre zwischenzeitliche Schwäche überwunden hatte, wurden die Angriffe auf das Imperium wieder fortgesetzt und war so in der Lage, mehrere Welten zu erobern und das Imperium weiter zu destabilisieren. Durch den freiwilligen Anschluss oder die gewaltsame Eroberung von Werft-Welten wie Dac, Kuat, Sluis Van oder Corellia war die Neue Republik nun auch in der Lage, eine eigene Flotte aufzubauen und so zum Imperium aufzuholen.

Feldzug gegen Zsinj

Zsinj2

Kriegsherr Zsinj

Zsinj hatte sich nach der Schlacht von Endor vom Imperium losgesagt und durch geschickte Nutzung seiner Flotte und seiner weitverzweigten Firmen schnell an Macht gewonnen. Er hatte 6 NSY bereits ein Drittel des ehemaligen Imperiums unter seine Kontrolle gebracht und Coruscant als konkretes Angriffsziel im Blick, um sich so zum Nachfolger Palpatines aufzuschwingen. Die Neue Republik, welche es mittlerweile geschafft hatte, sich zu konsolidieren, sendete den Großteil ihrer Streitkräfte unter dem Kommando von Han Solo aus, um die Bedrohung, die von Zsinj ausging, zu beseitigen und den anderen Kriegsherren so eine Warnung zu schicken. Für diesen Feldzug wurden auch die ersten republikanischen Großkampfschiff-Neubauten wie die MC80B-Sternkreuzer eingesetzt. Die Imperiale Flotte sandte Admiral Rogriss mit dem gleichen Ziel aus. Obwohl das Kräfteverhältnis eindeutig zu Gunsten Zsinjs sprach, war er nicht in der Lage, den heimlich koordinierten Aktionen der Neuen Republik und des Imperiums effektiv entgegen zu wirken, welche weniger gegen seine Flotte als viel mehr gegen seine Wirtschaft und damit seine finanzielle Grundlage zielten. Nach längeren Kämpfen, bei denen auch der noch unvollendete imperiale Supersternzerstörer Razor's Kiss zerstört wurde, starb Zsinj scheinbar und die Flotte unter Han Solo wurde nach Coruscant zurückbeordert, während der noch lebende Zsinj zu seiner Rancor-Basis nach Dathomir flog, um dort seine Kräfte neu zu sammeln. Kurze Zeit später wurde er und ein Teil seiner Streitkräfte von hapanischen Streitkräften vernichtet. Anschließend begannen die imperialen Kriegsherren, die Neue Republik und das Imperium um Zsinjs Reich zu kämpfen. Eine Flotte unter dem Kommando von Admiral Gial Ackbar konnte den Großteil davon für die Neue Republik sichern, verlor dort aber die meisten der Sternzerstörer, die sie von den Hapanern geschenkt bekommen hatte.

Thrawn-Feldzug

Bilbringi

Schlacht von Bilbringi

Im Jahre 9 NSY war das Imperium auf ein Drittel seiner ursprünglichen Größe zusammengeschrumpft und die Streitkräfte der Neuen Republik waren denen des Imperiums kräftemäßig beinahe ebenbürtig. Doch mit der Zeit fing das Imperium an, immer mehr Schlachten zu gewinnen und Gerüchte über einen neuen Imperialen Großadmiral machten die Runde, ohne bewiesen werden zu können. Als Thrawn dann schließlich aus dem Schatten trat, hatte er bereits den Großteil der imperialen Splittergruppen und kleineren Kriegsherren wieder in das Imperium eingegliedert und sich zumindest die Unterstützung der größeren Kriegsherren zusichern können. Mit Hilfe der Spaarti-Klon-Zylinder und der erbeuteten Katana-Flotte konnte er der neuen Republik schnell zwei Dutzend Sektoren abnehmen und die Streitkräfte der neuen Republik an allen Fronten zurückdrängen. Als Thrawn von seinem Leibwächter Rukh getötet wurde, fiel die Werft bei Bilbringi an die Neue Republik und viele imperiale Kriegsherren lösten sich wieder vom Imperium.

Angriff auf die Ciutric-Hegemonie

9 NSY begann die neue Republik einen Feldzug gegen die unter der Kontrollen Delak Krennels stehende Ciutric-Hegemonie und konnte schnell einen ersten Erfolg erzielen, welcher der Republik aber von Krennel durch die Intrige des Klones von Isanne Isard faktisch geschenkt wurde. Wenige Wochen später konnten die Streitkräfte der Neuen Republik Krennel in der Schlacht von Ciutric töten und die Hegemonie in die Republik eingliedern.

Operation Schattenhand

Palpatine-Klon

Palpatines Klon

Kurz nach dem Sieg, der zur Niederwerfung Krennels führte, starteten die Tiefkern-Kriegsherren eine massive Offensive gegen die Kernwelten. Sie konnten die neue Republik auf breiter Front zurückwerfen und viele wichtige Planeten erobern. darunter auch Coruscant. Die Führung der neuen Republik musste sich der erdrückenden Übermacht beugen und verlegte ihr Hauptquartier auf einen geheimen Stützpunkt. Auf Mon Calamari und den Kernwelten kam es zu wochenlangen verheerenden Gefechten.

Mit der Zeit stellte sich, heraus, dass Palpatine in Form von Klonen wiederauferstanden war und erneut das Imperium beherrschte. Über dem neuen Hauptquartier der Republik gelang es Leia Organa Solo und Luke Skywalker, Palpatine zu verletzen, der daraufhin mit einem selbst entfesselten Machtsturm den Großteil seiner Flotte und sein Flaggschiff, die Eclipse, zerstörte. Palpatine selbst starb dabei. Währenddessen zerfiel auch der Zusammenhalt der Kriegsherren, welche nun begannen, neben der Neuen Republik auch das Imperium und sich gegenseitig zu bekämpfen. Bei diesen Kämpfen wurde Imperial City schwer verwüstet.

Derart in seinen Zielen zurückgeworfen, versuchte der erneut wiedergeborene Palpatine mit dem Galaxisgeschütz die Galaxis unter seiner Herrschaft zu befrieden, fand aber einen endgültigen Tod an Bord der Eclipse II, welche kurz darauf mit dem Galaxisgeschütz kollidierte.

Das führte zum erneuten Zusammenbruch des Imperiums, welches sich nun seinerseits aus den Kernwelten zurückzog. Die Neue Republik war schnell in der Lage die verlorenen Welten zurückzuerobern und den Vor-Schattenhand-Status wiederherzustellen.

Daalas Feldzüge

Angriff auf Mon Cal

Daala greift Dac an

11 NSY verließ Admiral Daala mit ihre Flotte aus vier Sternzerstörern nach zehn Jahren Isolation den Schlund nahe Kessel und begann sofort mit schweren Angriffen auf wichtige Ziele der Neuen Republik. Sie richtete dabei schwere Schäden an, musste sich aber nach dem Verlust des Schlundzentrums und der beiden dort gebauten Superwaffen, des Sonnenhammers und des Prototypen des Todessterns, und dem fast vollständigen Aufreiben ihrer Flotte in imperialen Raum zurückziehen.

Kurze Zeit später versuchte Daala mit diplomatischen Mitteln die Kriegsherren des Tiefkerns davon zu überzeugen, ihre Kräfte gegen die Neue Republik zu vereinen. Da dies aber nicht gelang, beseitigte sie die Kriegsherren, eignete sich ihre Reiche an und schuf so das Tiefkern-Imperium. Kurz nachdem sie das neue Reich konsolidiert hatte, begann sie von ihrem neuen Supersternzerstörer Jedi-Hammer aus erneut mit massiven Angriffen auf die Neue Republik. Bei der Schlacht von Yavin verlor Admiral Daala ihren Supersternzerstörer und musste sich mitsamt ihrer Flotte in den Tiefkern zurückziehen, wo sie, ob der erneuten Niederlage, das Kommando an Gilad Pellaeon übergab. Nach dem Rückzug Daalas kam es an der Front zwischen dem Tiefkern und der Neuen Republik, militärisch zu einem relativen Stillstand.

Yevethanischer Krieg

Doornik-319

Die Schlacht von Doornik-319

Kurz nach der Schlacht um Endor erhoben sich die Yevethaner gegen das Imperium und konnten sie aus ihrem Territorium, der Duskhan-Liga, vertreiben. Dabei eroberten sie das komplette imperiale Einsatzkommando "Schwarzes Schwert", welches auch drei Supersternzerstörer umfasste. Zwölf Jahre später hatten die äußerst xenophobischen Yevethaner die Flotte wieder auf volle Leistungsfähigkeit gebracht, mit einer großen Anzahl eigener Schiffsklassen ergänzt und wähnten sich nun so in der Lage, ihren in ihren Augen absolut gerechtfertigten Anspruch auf eine Vormachtstellung im Koornacht-Sternenhaufen und der ganzen Galaxis durchzusetzen. Sie nutzten dabei geschickt die innenpolitischen Querelen der Neuen Republik, um diese in ihren Gegenmaßnahmen zu behindern. Als sie dann schließlich losschlugen, begannen sie auf mehreren Welten einen Genozid und zwangen so die Neue Republik dann schließlich doch zum Handeln. Die Fünfte Neue Republikanische Flotte konnte schließlich die yevethanischen Streitkräfte bei Doornik-319 stellen und besiegen. Allerdings konnten die letzten Überlebenden des Schwarzen-Schwert-Kommandos die Schiffe imperialer Bauart vor der Schlacht zurückerobern und mit ihnen zurück in imperiales Territorium fliegen, wodurch sie weiterhin eine Bedrohung für die Neue Republik darstellten.

Caamas-Dokument-Krise

Pellaeon Gavrisom Vertrag

Der Friedensvertrag

19 NSY war das Imperium militärisch geschlagen und auf ein acht Sektoren großes Gebiet beschränkt, die Neue Republik war aber dennoch nicht in der Lage, den endgültigen Sieg zu erringen, da es massiven inneren Zerrüttungs- und Zerfallserscheinungen ausgesetzt war. Zu diesem Zeitpunkt entdeckte der Devaronianer Lak Jitin ein unvollständiges Dokument über die Zerstörung von Caamas in den Überresten von Mount Tantiss auf Wayland. Dieses Dokument enthielt Informationen, die besagten, dass mehrere Bothaner an der Sabotage des Planetenschildes von Caamas beteiligt waren, war aber soweit beschädigt, dass die genauen Namen der Verantwortlichen nicht zu erfahren waren. Dies nutze eine Gruppe imperialer Verschwörer aus, um die Neue Republik zu destabilisieren und Großadmiral Pellaeon zu entmachten, welcher das Kommando über die imperiale Flotte hatte und der Neuen Republik ein Friedensangebot unterbreiten ließ. Als die Neue Republik wegen des Streits über das Vorgehen gegen die Bothaner kurz vor einem Bürgerkrieg stand, konnte die Verschwörung aufgedeckt und zerschlagen werden. Als Teil des Friedensvertrages zwischen der Neuen Republik und des Imperiums wurde das vollständige Caamas-Dokument veröffentlicht und die verantwortlichen Bothaner bestraft.

Aufstand der Vergessenen

[…]

Yuuzhan-Vong-Invasion

[…]

LucyAgainstTheDiamondsInTheSky

Die Flotte der Neuen Republik im Kampf mit den Yuuzhan Vong

Stärke, Aufbau und Zusammensetzung

Stärkeentwicklung

Da die Flotte der Neuen Republik aus den Streitkräften der Rebellion hervorging, konnte sie anfangs fast nur auf leichte und mittlere Einheiten zugreifen. Kapitale Kampfschiffe waren für die Rebellion kaum zugänglich und deren Zahl wurde während der Schlacht von Endor stark dezimiert. Diese Situation änderte sich nur langsam durch Neubauten der Mon Calamari und imperiale Schiffe, die überliefen oder erobert wurden. Die militärische Lage war stets angespannt und die Siege gegen das Imperium waren allzu oft eher dem inneren Zerfall des Imperiums als der militärischen Schlagkraft der Neuen Republik zuzurechnen. Mit der Zeit konnte die Neue Republik ihr militärisches Potenzial steigern, in dem sie Werftwelten eroberte und weitere imperiale Einheiten in ihren Besitz brachte. Imperiale Schiffe wie Sternzerstörer und mit Schilden ausgestattete TIE-Jäger waren bald ein normales Bild innerhalb der Flotte. Acht Jahre nach der Schlacht von Yavin hatte es die Neue Republik geschafft, ihre Schlagkraft und Ausbildung der des Imperiums gleichzusetzen, sie konnte aber keine entscheidenden Vorteile gegen das Imperium erringen, zumal die ersten innenpolitischen Zerfallserscheinungen auftraten und die imperialen Kriegsherren ebenfalls noch auf der intergalaktischen Bühne agierten. Trotz schwerer Rückschläge durch Angriffe wie die Kampagnen von Thrawn oder des wiedergeborenen Imperators konnte die Neue Republik ihre Schlagkraft weiter steigern und neue Schiffsklassen in Dienst stellen. Von da an stellte die Flotte die größte Kampfkraft der bekannten Galaxis dar. Ein Zustand, der trotz weiterer Krisen wie den beiden fast begonnenen Bürgerkriegen von 19 NSY und 24 NSY bis zum Einfall der Yuuzhan Vong erhalten blieb.

Zusammensetzung

Die Flotte der Neuen Republik verfügte anfangs fast nur über leichte und mittlere Einheiten. Die wenigen kapitalen Schiffe waren meist veraltete oder umgebaute Zivilschiffe, zumal die wenigen schweren Einheiten bei Schlachten wie Endor oder Fondor stark dezimiert wurden. Da die neue Republik anfangs ohne nennenswerte Werftkapazitäten verfügte, musste sie sich, mit Ausnahme der Mon-Calamari-Sternkreuzer, auf ihre bewährten Sternjäger wie die A-, B-, X-, und Y-Flügler verlassen. Die Situation änderte sich langsam durch erbeutete und übergelaufene imperiale Schiffe sowie Militäreinheiten, die von neuen Mitgliedswelten zur Verfügung gestellt wurden. Auch konnte sich die neue Republik nach und nach Industrie- und Werftwelten einverleiben, was den Bau neuer Großkampfschiffs- und Jägerklassen wie die Republik-Klasse Sternzerstörer sowie E- und V-Flügler in ausreichender Zahl ermöglichte.

Nach dem Tod des geklonten Imperators Palpatine gab die Regierung der Neuen Republik den Bau der Schiffe des Neue-Klassen-Programms in Auftrag. Diese standardisierten acht Schiffsklassen basierten auf vier Schiffshüllen, die sich je zwei Klassentypen teilten. Obwohl die neueren MC90-Sternkreuzer und auch die Corona-Klasse Fregatten als Teil des Projekts zählten, sollten folgende Schiffsklassen die Reihen des Militärs in den künftigen Jahren verstärken:

Die Sternzerstörer der Nebula- und Flottenträger der Endurance-Klasse, die Schweren Kreuzer der Majestic- und Angriffsträger der Defender-Klasse, die Flottentender der Hajen- und Fregatten der Sacheen-Klasse sowie die Kanonenboote der Warrior- und Aufklärungsschiffe der Agave-Klasse bildeten ab der Zeit der Krise um die Schwarze Flotte das Rückgrat des neu-republikanischen Militärs.[1] Die Sacheen-Klasse Fregatte war die erste Schiffsklasse, die fertiggestellt wurde. Die Nebula-Klasse Sternzerstörer sollten erst kurz vor Beginn der Schwarze-Flotte-Krise vom Stapel laufen. Trotz der neuen Klassen begann die Neue Republik, eigene Imperiale Sternzerstörer in Dienst zu stellen, da diese sich stets bewährten und eine Multifunktionsrolle erfüllten, welche die Neue Republik ebenso benötigte wie das Imperium. Ironischerweise stellten neben den Mon-Calamari-Sternkreuzern vor allem diese Sternzerstörer, welche einst das offensichtlichste Symbol Imperialer Macht darstellten, das Rückgrat der Flotte und wurden selbst nach dem Untergang der Neuen Republik noch weiter gebaut. Bis zum Beginn des Yuuzhan-Vong Krieges entwickelte die Neue Republik weiter Schiffsmodelle wie die Ranger-Klasse Kanonenboote sowie die Mon-Calalamari-Sternverteidiger, um ein Gegengewicht gegen die letzten verbliebenen Imperialen Supersternzerstörer aufzubauen.

Aufbau und Organisation

Wedge & Ackbar

Admiral Ackbar und Wedge Antilles - Veteranen des Militärs

Die Verteidigungsstreitkräfte umfassten die Flotte, das Sternjägerkorps sowie die Armee der Neuen Republik und waren in verschiedene Büros und Behörden unterteilt, die direkt dem Oberbefehlshaber, meist Admiral Ackbar, unterstanden. Der militärische Oberbefehlshaber war jedoch von der Zustimmung des Senats und des Staatschefs der Neuen Republik abhängig und musste sich dem Staatschef gegenüber verantworten.

Als exekutives Organ der Streitkräfte trat das Flottenamt auf, welches die Aufstellung der Flottenteile verwaltete. Die Basis stellten stets die Sektor-Flotten und die fünf Hauptkampfflotten dar. Zusätzlich gab es stets eine große Anzahl an kleineren Flotten, Kampfgruppen und einzelnen Schiffen, welche stets der Situation entsprechend umstationiert wurden.

Ausgehend von der Fünften Flotte der Neuen Republik dürfte sich eine Flotte standardmäßig aus 106 Schiffen zusammengesetzt haben, die wiederum in fünf Flottenuntergruppen unterteilt wurden, Kampfgruppen oder Einsatzgeschwader genannt. Diese Organisationsstruktur entstand jedoch erst mit der Zeit bzw. größeren administrativen Möglichkeiten der Neuen Republik.

Schiffsklassen der Neuen Republik

Träger, Kreuzer, Schlachtkreuzer & Sternzerstörer

Zerstörer & Fregatten

Korvetten & Kanonenboote

Jäger & Abfangjäger

Jagdbomber & Bomber

Luftgleiter

Raumstationen, Basen und Satelliten

Siehe auch

Quellen

Einzelnachweise

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