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Die GX12-Schwebewagen[2], durch die Zivilbevölkerung auch Tragbare Bunker[3] genannt, waren von der Korporationssektorverwaltung hergestellte Repulsorfahrzeuge. Für den offenen Kampf gedacht, besaßen sie sowohl Zwillingsblasterkanonen als auch einen Granatenmörser. Zudem bestand eine ihrer Hauptaufgaben darin, als Transporter eines kompletten Espo-Angriffstrupps zu fungieren. Aufgrund einer Reihe spezieller Systeme wie Infrarotsensoren oder Scheinwerfern konnten die Schwebewagen selbst unter schwierigen Bedingungen eingesetzt werden. Die Gleiter wurden vor allem dann benutzt, wenn die Sicherheitspolizei einer größeren Gefahr gegenüberstand.

Technik

Die 13 Meter langen, für den offenen Kampfeinsatz gebauten Gleiter, nutzten einen Repulsorlift-Antrieb zur Fortbewegung, der sie bis auf eine Höhe von zehn Metern aufsteigen ließ. Zwar konnten sie aufgrund einer Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h nicht mit einem Landkreuzer mithalten, waren allerdings wesentlich stärker bewaffnet und gepanzert. Denn die GX12-Schwebewagen waren mit Atgar Zwillingsblasterkanonen ausgestattet, die eine Reichweite von 1.500 Metern besaßen und unter anderem dazu benutzt wurden, Feuerschutz zu geben, während sich die aussteigenden Insassen in Deckung begaben. Neben den Zwillingsblastern, die sich auf dem Dach des Fahrzeugs befanden, waren die Gleiter mit einem vorwärtsausgerichteten Granatenmörser, der seine Munition bis zu 300 Meter weit schießen konnte, ausgerüstet. Durch mehrere drehbare Scheinwerfer am Bug und Heck des Fahrzeugs sowie einem Infrarotsensor in der vorderen Spitze der Maschine, konnten Feinde selbst unter schlechten Lichtbedingungen effektiv geortet werden. Zudem war eine einziehbare Überdachung aus Transparistahl an der Vorderseite auffällig, die sowohl dem Piloten als auch einem Kanonier, welche dort Platz nahmen, Schutz bot. Vor allem diente das Modell dazu, einen kompletten Angriffstrupp bestehend aus 16 Soldaten in voller Ausrüstung sicher zu transportieren, doch auch eine metrische Tonne an Fracht konnte in dem Vehikel verstaut werden. Mit mehreren seitlichen Klappluken ausgerüstet, war es den Passagieren möglich, den Gleiter schnell zu verlassen. Wenn es Verluste oder Verwundete in den Reihen der Espos gab, konnten diese von einem an Bord stationierten Arzt oder 2-1B-Droiden in den Wagen gebracht werden. Ganz im Gegensatz zu imperialen Angriffsfahrzeugen, legte man die Gleiter nicht auf den Transport von Gefangenen aus, weshalb man sich in diesem Fall auf einen JX40-Gefängnisgleiter verlassen musste. Als Eigenanfertigung der KSV war ein Verkauf an die Öffentlichkeit ausgeschlossen.[1]

Hinter den Kulissen

  • Die GX12-Schwebewagen wurden für das Quellenbuch Han Solo and the Corporate Sector Sourcebook erfunden, welches im Jahr 1993 von West End Games herausgegeben wurde.
  • Während bei der Aufzählung der Statistiken eines GX12-Schwebewagen von zwei Kanonieren gesprochen wird, gibt der Fließtext wiederum an, dass die Überdachung nur einem Piloten und einem Kanonier Schutz biete. Es ist nicht bekannt, ob es sich dabei um einen Fehler handelt oder ob der zweite Kanonier in einem anderen Teil des Fahrzeugs untergebracht wurde.

Einzelnachweise

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 1,19 1,20 1,21 1,22 1,23 1,24 1,25 Han Solo and the Corporate Sector Sourcebook
  2. Eigenübersetzung von GX12 Hovervan
  3. Eigenübersetzung von portable bunkers

Quellen

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