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„Jyn, was immer ich tue, geschieht nur zu deinem Schutz. Verstehst du?“
— Galen Erso zu seiner Tochter Jyn Erso

Dr. Galen Walton Erso war ein menschlicher Wissenschaftler und Familienvater. Er galt als einer der führenden Wissenschaftler im Feld von Kyberkristallen seiner Zeit. Durch seinen Studienfreund Orson Krennic wurde Erso unfreiwillig in den Bereich der Waffenforschung gelockt, und war schlussendlich maßgeblich an der Entwicklung des Ersten Todessterns beteiligt. Jedoch baute er eine Schwachstelle in die Pläne ein, welche der Rebellenalianz die Zerstörung der Kampfstation ermöglichte.

Biografie

Frühe Jahre

Galen Walton Erso wurde 56 VSY auf Grange[3][Anm. 1] in einer armen Familie geboren – sein Vater war Kaufmann, der selbst angebautes Gemüse verkaufte, und seine Mutter war Grundschullehrerin. Dennoch bemühte sich seine Mutter, die früh sein Potential erkannte, ihm die bestmöglichen Chancen zu gewähren, und kaufte ihm bereits in jungen Jahren etwa einen Musiksynthesizer und einen Chemiebaukasten. So fiel auch Ersos Lehrern dessen Intellekt auf, und so wurden schließlich Talentsucher für das Zukunftsprogramm der Republik auf ihn aufmerksam.[2]

Im Jahre 40 VSY[3] wurde er ins Zukunftsprogramm auf Brentaal IV aufgenommen. Als er bereits eingeschrieben war starb seine Mutter nach kurzer, schwerer Krankheit, sein Vater starb wenige Jahre später bei einem Gleiterunfall.[2] Im Zukunftsprogramm lernte Galen 36 VSY den Architekten Orson Krennic kennen,[3] mit welchem er sich anfreundete und eng zusammenarbeitete. Nach Abschluss des Studiums belegte Erso weiterbildende Kurse, und arbeitete in Forschungspraktika und diversen Lehrstellen. Mit Hilfe seiner Freundes Krennic erhielt Erso eine Gastprofessur am Institut für Angewandte Wissenschaft[2] auf Coruscant, wo er an Kyberkristallen forschte.[3]

Auf einer sechsmonatigen Mission nach Espinar[2] im Jahr 26 VSY[3] lernte Galen seine zukünftige Frau Lyra kennen, die zu dieser Zeit ein Beobachtungsteam leitete, das beim Kartografieren von Höhlen auf Kristalle gestoßen war, welche Galen aufgrund dessen Forschungsschwerpunkts interessierten.[2] Das Paar heiratete 25 VSY[3] auf Coruscant.[2]

Zeit auf Vallt

„Wir standen so kurz davor, auf Vallt etwas Monumentales zu erreichen. Jedes Mal, wenn ich an Nurboo und die anderen denke, und daran, was sie jetzt womöglich durchmachen…“
— Galen Erso nach seiner Rettung über die verpasste Chance eines großen Durchbruchs. (Quelle)[4]

Im Jahre 22 VSY[3][Anm. 1] folgte Erso einem Angebot der Zerpen-Industriewerke, in einer Einrichtung auf Vallt an synthetischen Kyber-Kristallen zu forschen. Dieses Angebot garantierte Erso seine Neutralität in den Klonkriegen. Die ersten vier Monate arbeiteten er und Lyra mit vier Valltii zusammen, welche ihnen bei den Tests und Experimenten halfen. Sie mussten viele Rückschläge wegstecken, standen jedoch kurz vor einem Durchbruch, als ein Machtwechsel auf Vallt stattfand und Marschall Phara, von der Konföderation unabhängiger Systeme unterstützt, putschte und den ehemaligen Herrscher König Chai tötete. Da Phara den Separatisten jedoch im Austausch versprochen hatte, Galen auszuliefern, schickte sie eine Gruppe von Valltii-Soldaten zur Zerpen-Forschungseinrichtung. Galen und die im siebten Monat schwangere Lyra versuchten zwar, mit einem Gleiter zu ihrem Schiff zu fliehen, wurden jedoch am Landeplatz abgefangen und gefangen genommen.[2]

Das Paar wurde getrennt – er wurde zwei Wochen ohne Anklage oder Verhör im Tambolor-Gefängnis festgehalten, während sie in der Burg bleiben durfte. Nurboo – einer der Valltii, welcher mit ihnen zusammengarbeitet hatte – durfte Galen in dieser Zeit kurz besuchen und ließ sich von diesem einen Brief geben, welchen er an Lyra weitergeben sollte. Dann, nach zwei Standardwochen, wurde Galen erstmals Anführer Gruppe vorgeführt, mit welcher sich ein positives Verhältnis bildete. Sie stellte jedoch auch vor die Wahl, sich entweder den Separatisten anzuschließen, oder auf ewig in der Zelle zu bleiben. Dennoch wurde Galen zugesichert, dass er bei der Geburt seiner Tochter anwesend sein dürfe – als es soweit war, sah er zum ersten Mal seit zwei Monaten seine Frau wieder. Die Valltii, die von der Geburt gewusst hatten, feierten mit Galen zusammen, darunter auch Nurboo und Gruppe.[2]

In der Zwischenzeit hatte Orson Krennic versucht, den Vizekanzler Mas Amedda davon zu überzeugen, dass Galen Erso für den Bau des Superlasers des Todessterns unabdingbar sei, und dass sie unbedingt versuchen müssten, ihn aus der Gefangenschaft zu befreien. Nachdem Amedda überzeugt war, entführte Krennic zwei Wissenschaftler mit der Hilfe des Schmugglers Has Obitts und einer Gruppe Elitesoldaten, angeführt von Matese. Mit Phara und den Separatisten handelte er einen Gefangenentausch aus, wobei er sich jedoch als Angehöriger Zerpens ausgab. So wurde Lyra aus Burg gebracht, und erst zum Tambolor-Gefängnis gefahren, wo sie Galen abholten, und schließlich beide gemeinsam zum Ort des Austauschs – ohne dass sie wussten, was gerade geschah. Die Gefangenen wurden ausgetauscht und gemeinsam mit Krennic, der vorspielte, Erso nicht näher zu kennen, betraten sie Obitts Frachter, die Good Tidings. Als sie den Orbit erreichte, wurde das Schiff jedoch von separatistischen Angreifern unter Beschuss genommen. Kurz darauf kam ein Kreuzer der Republik aus dem Hyperraum, welcher die Good Tidings schützte und auf Krennics Befehl die Burg von Tambolor vernichtete, obgleich sowohl Galen als auch Lyra protestierten.[2]

Rückkehr nach Coruscant

Galen Erso: „Was wird mit Grange geschehen?“
Orson Krennic: „Meine Einschätzung? Die Republik wird sich zurückziehen, bevor die Verluste zu groß werden, und Grange fällt unter die Kontrolle der Separatisten.“
Galen Erso: „Ich kann mir das nicht ansehen.“
— Krennic zeigt Erso dessen verwüstete Heimatwelt Grange. (Quelle) [5]

Da Krennics Aufgabe es jedoch war, Galen davon zu überzeugen, sich dem Todesstern-Projekt der Republik anzuschließen, versuchte er, ihn unter Druck zu setzen, indem er ihm seinen vom Krieg zerfressenen Heimatplaneten Grange zeigte. Nach einer Unterhaltung über Krieg und Pazifismus, in der Krennic immer wieder erfolglos versuchte, Galen unauffällig zur Zusammenarbeit zu bewegen, flogen sie gemeinsam nach Coruscant.[2]

Dort angekommen, begann Erso sofort, seine Zukunft zu planen. Sein früherer Arbeitgeber Zerpen ging nicht auf Erso zu – in dessen Augen aufgrund des Spionagevorwurfs, in Wirklichkeit jedoch aufgrund eines Deals zwischen Krennic bzw. der Republik und Zerpen. So schlug Erso seinem scheinbaren Freund Krennic vor, das Militär zugunsten eines gemeinsamen Forschungsprojektes zu verlassen. Erso wollte eine neue Energieanlage bauen, noch größer als jene auf Vallt, und hoffte auf Krennics Unterstützung insbesondere bei der Beschaffung der nötigen Gelder. Krennic lehnte das Angebot mit Verweis auf seine Pflichten gegenüber der Republik ab.[2]

„Da haben wir ihn. Der brillante Kyber-Spezialist, der nicht auf einen Frieden hinarbeiten will. Vielleicht glaubt er ja, dass er zu intelligent ist, um sich mit dem Rest von uns abzugeben. Er würde lieber auf einer Separatistenwelt arbeiten, als der Republik zu dienen.“
— Der angetrunkene Dagio Belcoze wirft Erso Verrat vor. (Quelle)[6]

Mehrere Wochen später traf sich Erso mit seiner früheren Mentorin und Kollegin Prof. Reeva Demesne. Andere frühere Kommilitonen aus dem Zukunftsprogramm hatten Ersos Anfragen zu Treffen abgelehnt. Während des Gesprächs musste Erso feststellen, dass Reeva die Forschung an Energieanreicherung zugunsten von Forschung an Schildtechnologien für das Veteidigunsprojekt eingestellt hatte. Auf ihren Vorschlag hin besuchte Erso auch ein Ehemaligentreffen des Zukunftsprogramms wenige Wochen später, bei welchem ihm von dem Iktotchi Dagio Belcoze Vorwürfe gemacht wurden, er sympathisiere mit den Separatisten. Dies endete in einer physischen Konfrontation, die von Belcoze initiiert wurde, und welche Erso mit einem harten Schlag beendete. Auch Krennic war bei dem Treffen anwesend gewesen – er freute sich insgeheim über die Konfrontation, in der Hoffnung, die Anschuldigungen würden Erso schlussendlich doch motivieren, sich dem Projekt der Republik zu verschreiben.[2]

Es wurde auf Coruscant zudem ein Reiseverbot für die Ersos verhängt, angeblich um sie zu schützen. Im Rahmen der Untersuchungen, ob er Informationen an die Vallti weitergegeben habe oder vielleicht sogar ein Doppelagent sei, wurde Galen u. a. von Generaladjutant Wilhuff Tarkin verhört. Dieser versprach jedoch, die Vorwürfe würden dank des Zuspruchs von Orson Krennic innerhalb weniger Monate fallen gelassen.[2]

Mehrere Monate nach dem Ehemaligentreffen wuchsen die Schulden der Familie Erso, während Galen noch immer erfolglos nach Arbeit suchte. Seine Suche wurde jedoch durch Orson Krennic beendet, der ihm einen Job bei Helical HyperKomm auf dem Planeten Lokori vermittelte. Obwohl diese Stelle Galen unterfordern würde, und einen Rückschritt darstellte, da er nicht mehr sein eigener Chef wäre, nahm er das Angebot schließlich an.[2]

Zeit auf Lokori

Galen Erso: „Ich wollte lediglich klarmachen, dass Helical Geld verschwendet, indem es Pontitkristalle benutzt, obwohl synthetisiertes Relazit vollkommen ausreichend wäre. Die Produktionskosten könnten halbiert werden, und die Bandbreite würde sich verdoppeln.“
Roman Herbane: „Sie wollen also schon an Ihrem ersten Arbeitstag mit mir streiten?“
Erso: „Ich streite nicht mit Ihnen. Ich weise Sie auf etwas hin, von einem Kollegen zum anderen.“
Herbane: „Ich bin nicht Ihr Kollege, Dr. Erso. Ich bin Ihr Vorgesetzter! […] Falls Sie nicht in der Lage sind, Ihre Theorien und Spekulationen auf Ihre Freizeit zu beschränken, schlage ich vor, Sie kehren in den Kern zurück und ersparen uns beiden eine Menge Kopfschmerzen.“
— Erso tut sich schwer damit, sich in die Strukturen bei HH einzufügen. (Quelle) [7]

Drei weitere Monate dauerte es, bis die Ersos schließlich Coruscant verlassen durften, und mit einem Passagierschiff nach Lokori flogen. Im Hauptquartier von Helical HyperKomm in der Stadt Fucallpa wurden sie von Ersos neuem Vorgesetzten Roman Herbane begrüßt. Schnell zeigte sich, dass Ersos kreative Ideen und Theorien in seiner neuen Position unerwünscht waren, Herbane fasste die von Erso nur konstruktiv gemeinten Vorschläge als Streitversuch auf. Letztendlich willigte Erso jedoch ein, sich in die bestehenden Strukturen zu fügen, und der für ihn vorgesehenen Arbeit in der Qualitätssicherung nachzugehen.[2]

Die Ersos lebten sich gut auf Lokori an, und schlossen die lokale Bevölkerung ins Herz. Doch Lokori war im Rahmen der Klonkriege umkämpft, und mehrfach mal mussten sich die Ersos in den Schutzräumen unter dem Helical-Hauptgebäude verschanzen, um Angriffen der Separatisten zu entgehen. Geschützt wurden sie dabei auch durch einen Schildgenerator, der das HH-Hauptgebäude schützte.[2]

„Unsere beste Option sind die Hügel im Süden. […] (S)obald wir auf der anderen Seite der Hügel sind, können wir ins nächste Tal absteigen. Dort gibt es jede Menge Wasser und Verstecke. Ich habe genug Essen für zwei Standardwochen eingepackt – aber falls wir sparsam damit umgehen, sollte es auch länger reichen.“
— Lyra erklärt Galen den Fluchtplan. (Quelle)[8]

Während des letzten separatistischen Angriffs auf Lokori wurde dieser Schildgenerator jedoch zerstört, die Separatisten hatten die republikanische Flotte überwunden. Ein Battalion Kampfdroiden marschierte auf die Stadt zu, und überwältigte die Bodentruppen der Großen Armee der Republik. Die Ersos versuchten, genauso tausende Lokori, in die Berge zu flüchten. Obwohl Galen und Lyra, Jyn tragend, rannten, wurden sie schließlich von Droiden in die Enge getrieben. Die Droiden schossen auf sämtliche lokorische Zivilisten in ihrem Weg. Als sie ihre Waffen auf die Ersos anlegten, stellte sich Galen vor Lyra und Jyn. Die Droiden wurden jedoch genau in diesem Moment abgeschaltet – die Klonkriege waren vorüber, und die Ersos hatten sie überstanden.[2]

Projekt Himmelsenergie

„Der Imperator hat den Wiederaufbau zur Chefsache erklärt, und als Teil seines Hilfsprogramms will er die Welten, die auf beiden Seiten des Konflikts gelitten haben, mit nachhaltiger Energie versorgen. […] Der Imperator bietet dir die Position des Forschungsleiters an.“
— Krennic erzählt Galen von dem angeblichen Forschungsprojekt. (Quelle)[9]

Nach dem Ende der Klonkriege bot Helical HyperKomm Erso die Leitung der Anlage auf Lokori an. Obwohl Erso die Arbeit als nicht verlockend ansah, zog er sie in Erwägung, auch da er und Lyra die Lokori ins Herz geschlossen hatten. Er erbat einen Urlaub, um über das Angebot nachdenken zu können. Galens alter Freund Orson Krennic, der seine Position auch im neuen Imperium innebehalten hatte, fragte jedoch nach einem Treffen während dieses Urlaubs. Bei jenem Treffen im Orona-Hotel auf Kanzi unterbreitete Krennic Erso ein Jobangebot: Imperator Palpatine wolle durch den Krieg versehrte Welten mit günstiger Energie versorgen, und Galen solle das Forschungsprojekt zur Energieanreicherung leiten. Krennic zeigte den Ersos gar Kyber-Kristalle, die sich nach der Order 66 nun in imperialer Hand befanden und zur Forschung genützt werden konnten.[2]

So wurde Erso der Leiter des Projekts Himmelsenergie[Anm. 2], für welches die B'ankora enteignet wurden und auf dem Gelände ihrer früheren Zuflucht auf Coruscant ein großer Forschungskomplex errichtet wurde. Zur Forschung standen Erso diverse Kyber-Kristalle zur Verfügung – von kleinen Kristallen, wie sie etwa in Lichtschwertern verwendet worden waren, bis hin zu riesigen Kristallen von der Größe einer Hütte.[2]

Galen verlor sich sehr schnell in seiner Forschung an den Kristallen, was Lyra Sorge bereitete. So schlief er Monate lang nicht richtig, und die Wände seines Appartements waren mit rätselhaften Skizzen bedeckt. Auch kritisierte er etwa die Jedi dafür, die Kyber-Kristalle so lange für sich behalten zu haben, und glaubte scheinbar die imperiale Propaganda bezüglich des Umsturzversuchs der Jedi – etwas, was er wenige Monate zuvor noch abgelehnt hatte.[2]

„Es ist offensichtlich, auf wen diese Forschung zurückgeht. Galen Erso. […] Wir brauchen ihn hier. Er muss das Projekt leiten.“
— Dagio Belcoze weißt Krennic daraufhin, dass ohne Ersos Anwesenheit dessen Resultate nicht replizierbar seien. (Quelle)[10]

Da Galen vom Einsatz seiner Resultate in der Waffenforschung nichts mitbekommen sollte, baute Krennic auf Malpaz eine zweite Einrichtung für das Projekt Himmelsenergie. Dort sollten Galens Resultate repliziert und für Waffen angewandt werden. Die beteiligten Wissenschaftler taten sich jedoch schwer, Galens Notizen mit Kurzschreibweisen etc. zu verstehen, so kam es zu einem großen Unglück, bei welchem die Forschungsstation sowie die angrenzende Stadt vernichtet wurden.[2]

Flucht nach Lah'mu

Als Erso davon erfuhr, dass er unwissentlich mit den Forschungen am Projekt Himmelsenergie Teil der Bemühungen zum Bau einer Superwaffe war, brach er 17 VSY seine Arbeiten ab und floh mit seiner Familie auf den wenig bewohnten Planeten Lah'mu.[3]

Bei der Tarkin-Initiative

Dort wurde er 13 VSY[3] nach langer Suche schließlich von Orson Krennic aufgespürt, und dieser versuchte Galen Erso dazu zu bringen, zurückzukehren und seine Arbeit wieder aufzunehmen, da es durch die fehlende Hilfe Ersos zu schwerwiegenden Zeitverzögerungen beim Bau des Todessterns kam. Bei dem Versuch Krennic daran zu hindern, Galen und die ganze Familie mitzunehmen wurde schließlich Ersos Frau von Krennics Todestrupplern erschossen, wobei seine Tochter jedoch, die das Ganze aus einiger Entfernung beobachtet hatte, entkommen konnte.

Galen Erso wurde mit einigen anderen Wissenschaftlern auf einer Forschungsbasis auf dem Planeten Eadu stationiert, wo er an der Entwicklung des Superlasers des Todessterns arbeitete, obwohl es ihm widerstrebte, seine Arbeit für Waffen genutzt zu stehen. Letztlich erkannte Galen, dass das Projekt auch ohne ihn fertiggestellt werden könnte und so arbeitete er verbissen weiter, um sich unentbehrlich für Krennic zu machen und sich so die Möglichkeit zu geben, eine Schwachstelle in die Kampfstation einzubauen.

Hochverrat und Tod

Um etwa 0 VSY schickte Galen Erso eine Nachricht an Saw Gerrera, welche diesen dazu aufforderte Jyn mitzuteilen, dass er eine Schwachstelle in den Todesstern gebaut habe. Er meinte, er würde so tun, als hätte der Tod seiner Frau ihn gebrochen, um Jyn schützen zu können.

Krennic erfuhr von der gesendeten Nachricht und begab sich darauf hin nach Eadu, wo er die Wissenschaftler zur Rede stellte. Er wußte jedoch nicht, dass Galen diese Nachricht gesendet hatte und geht daher davon aus, dass dies einer von seinen Mitarbeitern getan haben muss. Als Erso jedoch gestand, wurden sämtliche Kollegen erschossen. Kurz darauf wurde Galen Erso beim Scharmützel von Eadu schwer verwundet und starb in den Armen seiner Tochter Jyn Erso, welche mit Cassian Andor ebenfalls auf Eadu anwesend ist, da Andor Galen Erso ausschalten sollte, was jedoch nicht zu Stande gekommen ist.

Persönlichkeit

Galen Erso war ein freundlicher und sehr intelligenter Mann. Mit seiner Frau Lyra führte er eine lange und treue Ehe – durch die Beziehung zu ihr hatte er überhaupt erst erkannt, dass er zu romantischen Gefühlen in der Form fähig war. Doch auch andere Freundschaften pflegte er, wie etwa zu Orson Krennic. Auch Personen gegenüber, mit denen er häufiger streitete, hegte er keinen Groll, so empfand er etwa Mitgefühl, als sein unkooperativer Vorgesetzter Roman Herbane einen Arm verlor.[2]

„Ich schlage ja nur vor, dass wir Energie von der Produktionsanlage in den Schildgenerator umleiten könnten. Er ist onehin überlastet, und mit unserer Hilfe könnte man ihn stärken und gleichzeitig den Radius des Defensivschirms ausweiten. So ließe sich ein größerer Bereich der Stadt schützen – vielleicht sogar bis hin zum Amboo-Platz und zur historischen Altstadt.“
— Galen versucht Herbane zu überzeugen, mehr Lokori zu schützen. (Quelle)[11]

Auf welchem Planeten er sich gerade auch aufhielt – etwa Vallt oder Lokori –, schlossen er und seine Frau Lyra die lokale Bevölkerung sehr schnell ins Herz. Auf Lokori versuchte er gar seinen Vorgesetzten zu überzeugen, mehr Energie in den Schutzschild zu leiten, um größere Teile der Stadt vor Angriffen schützen zu können. Auch Orson Krennics Angriffsbefehl auf Tambolor kritisierte Galen – trotz seiner Gefangenschafft lagen ihm die Valltii noch immer am Herzen, und selbst mit politischen Gegnern wie Aufseher Gruppe hatte er sich angefreundet.[2]

Während Erso ausgesprochen intelligent war, war er weder eitel noch selbstverliebt – im Gegenteil, er hätte auch das Händlerleben seiner Eltern glücklich geführt, hätte sich nicht die Gelegenheit ergeben, Wissenschaftler zu werden. Als Wissenschaftler war er bescheiden und kollegial – als Leiter des Projekts Himmelsenergie lehnte er jede Sonderbehandlung ab und seine Bürotür stand sämtlichen Mitarbeiten für Fragen offen, obwohl er einen Assistenten hatte, der sich um derartige Dinge hätte kümmern können –, jedoch war er auch direkt und ehrlich, was nicht-Wissenschaftler zum Teil als Streitwille missinterpretieren konnten. Zum Teil verlor Erso sich jedoch auch komplett in seiner Arbeit und seinen Theorien, sodass er etwa kaum schlief und alles außer der Forschungsarbeit vernachlässigte. So wirkte Lyra für ihn als wichtiger Anker, der ihn in der Realität verwurzelte – sie entzifferte etwa auch seine Notizen, und er erklärte ihr seine neuen Theorien bis sie sie verstand.[2]

Wilhuff Tarkin: „Niemand verlangt, dass Sie an der Front kämpfen, Dr. Erso. Dafür haben wir die Große Armee und den Jedi-Orden. Was die Republik braucht, sind Leute, die unsere Kriegsanstrengungen auf andere Weise unterstützen.“
Galen Erso: „Ich habe kein Interesse daran, den Krieg auf irgendeine Weise zu unterstützen.“
— Tarkin versucht vergebens, Erso von einer Arbeit für das Militär zu überzeugen. (Quelle) [12]

Galens vielleicht wichtigste Überzeugung lag in seiner Ablehnung des Krieges, und seiner sturen Weigerung, sich in irgendeiner Form daran zu beteiligen.[2] Auch in Anbetracht seiner Kindheit in Armut, war Galens Ziel meist, die Lebensverhältnisse armer Leute zu verbessern[3] – etwa durch günstig erzeugte Energie, und nicht durch Krieg. Eine Arbeit für das Militär lehnte er grundsätzlich ab, und nahm während der Klonkriege auch Repressalien dafür in Kauf. Als er erkannte, dass er unwissentlich für das Militär gearbeitet hatte, beendete er seine Arbeit daher auch, und flüchtete mit seiner Familie.[2] Nachdem die Ersos auf Lah'mu aufgespürt wurden, und Lyra getötet wurde, erklärte er sich zur erneuten Arbeit an der Todessternwaffe bereit – er hatte erkannt, dass diese auch ohne ihn fertiggestellt werden könnte, und sabotierte die Forschung unauffällig von innen heraus. Schlussendlich führten seine Bestrebungen dazu,[1] dass die Rebellion den ersten Todesstern tatsächlich zerstören konnte.[13]

Beziehungen

Lyra & Jyn Erso

„Sie hört ihm zu. Übersetzt seine komplexeren Gedanken für die Allgemeinheit, falls Sie so wollen. Außerdem sammelt und organisiert sie seine Notizen.“
— Orson Krennic über Lyra Erso (Quelle)[14]

Lyra und Galen lernten sich 26 VSY auf Espinar kennen[3] – am Ende der sechsmonatigen Forschungsmission waren sie ein Paar. Bereits im darauffolgenden Jahr heirateten sie auf Coruscant. Galen und Lyra verband eine enge Beziehung, und die Gefühle, die Galen für Lyra empfand, hatte er so noch nie zuvor gespürt. Lyra faszinierte Galens Intellekt, die Art, wie er sich in seiner Forschung verlieren konnte. Daher unterstützte Lyra Galen auch in seiner Forschungsarbeit, fungierte zum Teil als eine Art Übersetzer zwischen Galens einmaligem Verstand und anderen Personen.[2]

Für seine Frau war Galen bereit, vieles zu tun – um ihre Sicherheit auf Vallt zu garantieren hätte er sich gar den Separatisten angeschlossen. Die Geburt ihres gemeinsamen Kindes Jyn, die von ihrem Vater liebevoll „Sternenstaub“[Anm. 3] genannt wurde, war auch für Galen einer der glücklichsten Momente. Während seiner Forschung im Projekt Himmelsenergie distanzierte sich Galen jedoch immer mehr von Lyra und Jyn, da er sich in seiner Arbeit verlor. Letztlich halfen jedoch auch Lyras Warnungen, damit Galen Orsons Lügen durchschauen konnte. Gemeinsam flohen sie[2] und lebten mehrere Jahre als Familie auf Lah'mu.[3]

Lyras Tod, nachdem Krennic sie aufgespürt hatte, traf Galen hart. Er beugte sich dem Imperium und setzte seine Forschung fort, um Jyn zu beschützen. Das Todessternprojekt benannte er nach seinem Spitznamen für Jyn, und er sabotierte dieses in der Hoffnung, so die Galaxis und damit auch Jyn vor der Waffe beschützen zu können. Letztlich starb Galen in den Armen seiner Tochter, wissend dass seine Handlungen der Galaxis zumindest eine Hoffnung auf Befreiung vom Todesstern gegeben hatten, und dass seine Tochter sein Erbe im Kampf gegen die Superwaffe fortsetzen würde.[1]

Orson Krennic

Galen Erso und Orson Krennic

Galen und Orson lernten sich im Zukunftsprogramm auf Brentaal kennen. Nachdem Orson zu Anfang Galen für merkwürdig gehalten hatte, sah er sehr schnell seine Besonderheit, und die beiden freundeten sich trotz ihrer Unterschiede an. Orson beschützte Galen auch zum Teil vor ihm weniger wohlgesinnten Kommilitonen. Galen hielt Orson für eines der größten Talente innerhalb des Zukunftsprogramms. Auch nach dem Studium blieben die beiden immer wieder in Kontakt. So verhalf Orson Galen zu dessen Gastprofessur am Institut für Angewandte Wissenschaften.[2]

Mas Amedda: „Dr. Erso war Ihre Idee. Inzwischen sind Monate vergangen, und er arbeitet noch immer nicht für uns. Ihnen ist klar, dass unser Projekt ohne die Waffe nichts weiter ist als ein überteuerter, künstlicher Planetoid?“
Orson Krennic: „Vizekanzler, ich könnte mir vorstellen, dass das Angeln auf Ihrer Heimatwelt eine beliebte Freizeitbeschäftigung ist. […] Dann verstehen Sie sicher, dass man den richtigen Köder braucht. […] (E)r schwimmt geradewegs auf unser Netz zu. Es ist Galen Ersos Schicksal, an diesem Projekt zu arbeiten. Er weiß es nur noch nicht.“
— Orson erläutert Mas Amedda seinen Plan für Galen. (Quelle) [15]

Als Krennic Teil des Strategischen Beratungsausschusses wurde, sah er seine Freundschaft zu Galen als eine Möglichkeit, schnell in der Hierarchie aufzusteigen: Die Versuche, eine Waffe für den späteren Todesstern zu kreieren, machten keine Fortschritte, und Krennic wusste, dass Galen dazu in der Lage wäre, eine solche Waffe zu konstruieren. So begann Krennic, das Leben seines Freundes zu manipulieren, und sein Vertrauen auszunutzen. Nach der Rettung von Vallt schlug Galen Orson gar eine Zusammenarbeit außerhalb des Militärs an, Orson lehnte jedoch ab, da er Galen entgegen dessen Überzeugungen in die Waffenforschung locken wollte. Nach dem Fall der Republik gelang ihm dies schließlich auch, indem er Galen mit Lügen zum Projekt Himmelsenergie lockte, welches eigentlich der Waffenforschung diente.[2] Nachdem Galen diese Lügen durchschaut hatte und geflohen war, suchte Orson Galen bis er ihn fand.[3] Orson zeigte bei dem erneuten Aufeinandertreffen keinerlei Reue, als Lyra den Tod fand. Der nun wieder zur Waffenforschung gezwungene Galen hinterging nun ebenfalls seinen früheren Freund, indem er vorspielte, ein gebrochener Mann zu sein, der sich dem Imperium fügt – das Forschungsprojekt aber eigentlich unauffällig sabotierte, und letzten Endes die Rebellion über den Todesstern in Kenntnis setzte.[1]

Reeva Demesne

„Galen, es ist schön, dass sie wieder auf Coruscant sind. Ich hätte Sie mit dem Bart kaum wiedererkannt.“
— Reeva begrüßt Galen, als sie sich das erste Mal nach seiner Zeit auf Vallt treffen. (Quelle)[16]

Professorin Reeva Demesne war Galen Ersos Mentorin während dessen Studienzeit, später arbeiteten sie als Kollegen zusammen. Die beiden verband eine enge Freundschaft. Als Erso nach seiner Zeit auf Vallt mit Spionagevorwürfen zu kämpfen hatte, versuchte er mit mehreren früheren Kollegen Kontakt herzustellen. Seine frühere Mentorin war die einzige, die sich trotz der Vorwürfe mit ihm traf. Sie lud ihn auch zu dem Ehemaligentreffen des Zukunftsprogramms ein. Später arbeitete sie wie Galen am Projekt Himmelsenergie, sie war in einer Einrichtung auf Hypori stationiert, was sie Lyra in einem Komm-Gespräch erzählte. Nachdem besagte Einrichtung zerstört wurde und Reeva dabei ihr Leben verlor, bedauerten die Ersos den Tod der Mirialanerin, und sahen sich die Sensordaten von dem Ereignis an – so realisierten sie, dass Galens Arbeit zur Waffenforschung verwendet wurde.[2]

Wissenschaftliche Leistungen

Forschung

„Mathematik ist mehr als nur Wissenschaft. Sie ist Poesie – ein Versuch, die unsichtbaren Verbindungen zwischen den Dingen einzufangen. Poesie, die die Mysterien der Galaxis beleuchtet und begreifbar macht. Aber die Zeichen und Symbole und Berechnungen, die intelligente Wesen wie wir benutzen, um diese Verbindungen auszudrücken, sind weder neu noch revolutionär. Sie beleuchten lediglich Rätsel, die so alt sind wie die Zeit selbst. All unsere Theorien gehören der Natur, nicht uns. Es ist wie in der Musik. Jede Kombination von Noten und Akkorden wurde schon irgendwo von irgendjemandem gespielt und gesungen …“
— Galen Erso über die Natur der Mathematik (Quelle)[17]

Dr. Erso galt als einer der intelligentesten Wissenschaftler seiner Zeit. Während diverser Praktika und Lehrstellen nach seinem Studium spezialisierte er sich auf den Bereich der Kristallografie & Energieanreicherung. So unternahm er während seiner Gastprofessur am Institut für Angewandte Wissenschaft auf Coruscant auch viele Forschungsreisen und Expeditionen auf der Suche nach seltenen Steinen – darunter auch eine sechsmonatige Expedition nach Espinar, wo er mit seiner späteren Frau Lyra zusammenarbeitete. Die Forschung an Kristallen, insbesondere der künstlichen Synthese von Kyber-artigen Kristallen, setzte er nach seiner Gastprofessur in einer Forschungseinrichtung der Zerpen Industriewerke auf Vallt fort.[2]

Ersos Arbeit beruhte bis zu einem gewissen Grad auf der Forschung von Marsabi, er orientierte sich allerdings stärker an der Forschung Cuatas auf den Planeten Mygeeto und Christophsis. Obwohl er sich insbesondere auf Kristalle spezialisierte, waren Galens Interessen vielfältig. Dies spiegelte sich auch in seiner Forschung wieder, in welcher er interdisziplinär sowohl mathematische und theoretische Probleme löste, als auch an der experimentellen Umsetzung seiner Theorien arbeitete. Dies zeigte sich etwa in der Forschungseinrichtung aus Vallt, wo er vom Aufstellen der theoretischen Gleichungen bis hin zur praktischen Synthese der Kristalle involviert war.[2]

Während seiner Arbeit beim Projekt Himmelsenergie und der dadurch möglichen Forschung an echten Kyber-Kristallen erkannte Erso, dass die Matrix der Kristalle sich zu bewegen schien, fast wie Organellen einer lebende Zelle. Auch entdeckte er, dass längerer Kontakt mit Kybern Schlaflosigkeit auslöste. Zu den Zielen seiner Forschung an den Kristallen zählte u.A. herauszufinden, ob sich die Leitfähigkeit und die Energieausbeute mit Hilfe von Dotiermitteln erhöhen ließen, und ob sich die Oberflächenenergie des Kristalls manipulieren ließe.[2]

Auszeichnungen

„Galen Erso ist einer der angesehensten Universalgelehrten des Kerns. Ein Theoretiker, Mathematiker, Ingenieur und experimenteller Physiker. Momentan ist er die absolute Autorität, was Kristalle und deren Einsatz zur Energiegewinnung angeht.“
— Orson Krennic über Erso (Quelle)[18]

Hinter den Kulissen

„Es war eine Ehre und ein Privileg, gefragt zu werden, Teil des Films zu sein. Ich bin ohne zu zögern an Bord gesprungen.“
— Mads Mikkelsen[19]
  • Galen Erso wird in Rogue One: A Star Wars Story von Mads Mikkelsen gespielt.[1] Der dänische Schauspieler wurde am 15. August 2015 als Teil des Casts auf StarWars.com angekündigt.[20] Mikkelsen ist der Bruder von Lars Mikkelsen, der Stimme von Großadmiral Thrawn in der Animationsserie Rebels.[21]
  • Rogue-One-Co-Autor Gary Whitta erschuf den Charakter unter dem Namen Walton – eine Hommage an den Mittelnamen des Star-Wars-Schöpfers George Lucas.[22] Letztlich wurde Walton jedoch auch bei Galen Erso zum Mittelnamen.[3]
  • Der-Auslöser-Autor James Luceno sagte in einem Interview mit StarWars.com, dass er Erso als brillanten Forscher ansah, der aber Defizite in Bereichen wie Kommunikation hat. Lyra wirkte als quasi eine Art Schnittstelle zur normalen Welt für ihn. Die Dynamik zwischen den beiden fand Luceno besonders interessant. Insgesamt nennt Luceno Der Auslöser deutlich mehr Charakter-zentriert als seine sonstigen Star-Wars-Romane.[23]
  • Galens Charakter und insbesondere den Zwiespalt zwischen wissenschaftlichem Fortschritt, der zum Guten verhelfen könnte, und dem Einsatz des Fortschritts in der Waffentechnologie, verglich Mads Mikkelsen mit J. Robert Oppenheimer, der an der Entwicklung der Atombombe maßgeblich beteiligt war.[24] Auch James Luceno informierte sich über das Manhattan-Projekt und die beteiligten Wissenschaftler als Vorbereitung für Der Auslöser.[25]
  • Beim Schreiben von Der Auslöser kannte Luceno die Castliste von Rogue One. Da das Buch vor Fertigstellung des Films geschrieben wurde und Luceno sich so nicht an der tatsächlichen Performance der Darsteller im Film orientieren konnte, sah er sich frühere Filme mit Mads Mikkelsen an, um den richtigen Ton für Galen zu finden.[25]

Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 1,2 Die Jahreszahlen aus Der Auslöser und Rogue One – Die Illustrierte Enzyklopädie widersprechen sich zum Teil. So wurde Jyn laut Die Illustrierte Enzyklopädie 22 VSY geboren. Laut Der Auslöser findet dies jedoch knapp 5 Jahre nach Galen und Lyras Hochzeit statt (diese datiert Die Illustrierte Enzyklopädie auf 25 VSY), also ca. 20 oder 21 VSY. Auch bei Galens Geburtsjahr gibt es Differenzen: Das hier angegebene Geburtsjahr 56 VSY stammt aus Rogue One – Die Illustrierte Enzyklopädie. Laut Der Auslöser war Galen zu Anfang des Romans jedoch knapp 30 Standardjahre alt. Je nach genauer Jahreszahl zu dem Zeitpunkt (20-22 VSY) dürfte er also laut Der Auslöser ca. 49-52 VSY geboren worden sein. Im Falle derartiger Differenzen folgt dieser Artikel den Jahreszahlen aus Die Illustrierte Enzyklopädie.
  2. Während der englische Projektname „Project Celestial Power“ in Der Auslöser mit „Projekt Himmelsenergie“ übersetzt wurde, wird in Rogue One – Die Illustrierte Enzyklopädie die Übersetzung „Projekt Himmelsmacht“ verwendet.
  3. Während der Kosename „Stardust“ aus dem englischen Original in verschiedenen Büchern (etwa Der Auslöser) wörtlich mit „Sternenstaub“ übersetzt wurde, nutzt die deutsche Synchronisation des Films Rogue One die Übersetzung „Kleiner Stern“. Da das englische Original für den offiziellen Kanon maßgeblich ist, wird in diesem Artikel die wörtliche Übersetzung „Sternenstaub“ verwendet.

Quellen

Einzelnachweise

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 Rogue One: A Star Wars Story
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 2,17 2,18 2,19 2,20 2,21 2,22 2,23 2,24 2,25 2,26 2,27 2,28 2,29 2,30 2,31 2,32 2,33 2,34 2,35 2,36 2,37 2,38 2,39 2,40 2,41 2,42 Der Auslöser – Ein Rogue-One-Roman
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 3,14 3,15 3,16 3,17 3,18 3,19 3,20 Rogue One – Die Illustrierte Enzyklopädie
  4. Kapitel 7 – Große Ideen. 1. Auflage (Blanvalet, Taschenbuch), Seite 109
  5. Kapitel 5 – Freund und Feind. 1. Auflage (Blanvalet, Taschenbuch), Seite 98
  6. Kapitel 8 – Öffentliche Anschuldigungen. 1. Auflage (Blanvalet, Taschenbuch), Seite 138
  7. Kapitel 11 – Banale Wissenschaft. 1. Auflage (Blanvalet, Taschenbuch), Seite 173
  8. Kapitel 12 – Ein Rad im Getriebe. 1. Auflage (Blanvalet, Taschenbuch), Seite 186
  9. Kapitel 12 – Kyber-Bestechung. 1. Auflage (Blanvalet, Taschenbuch), Seite 195 f.
  10. Kapitel 16 – Begleiterscheinungen. 1. Auflage (Blanvalet, Taschenbuch), Seite 251
  11. Kapitel 12 – Ein Rad im Getriebe. 1. Auflage (Blanvalet, Taschenbuch), Seite 183
  12. Kapitel 9 – Der wütende, rote Planet. 1. Auflage (Blanvalet, Taschenbuch), Seite 148
  13. Episode IV – Eine neue Hoffnung
  14. Kapitel 8 – Öffentliche Anschuldigungen. 1. Auflage (Blanvalet, Taschenbuch), Seite 133
  15. Kapitel 8 – Öffentliche Anschuldigungen. 1. Auflage (Blanvalet, Taschenbuch), Seite 133f.
  16. Kapitel 7 – Große Ideen. 1. Auflage (Blanvalet, Taschenbuch), Seite 124f.
  17. Kapitel 11 – Banale Wissenschaft. 1. Auflage (Blanvalet, Taschenbuch), Seite 178
  18. Kapitel 3 – Geheimwaffen. 1. Auflage (Blanvalet, Taschenbuch), Seite 58
  19. Eigenübersetzung von „It was an honor and a privilege to be asked to join the film. I had no hesitation jumping on board.“, Meet the Cast in People Magazine Collector's Edition: Star Wars: The Secrets of Rogue One, Dec. 2016
  20. Rogue One—The Daring Mission Has Begun: Cast And Crew Announced auf StarWars.com
  21. Star Wars Celebration Europe 2016 Live Stream – Day 2 | The Star Wars Show LIVE!
  22. @garywhitta (Gary Whitta) auf Twitter
  23. Crafting Catalyst: James Luceno Discusses His Rogue One Prequel Novel auf StarWars.com
  24. Meet the Cast in People Magazine Collector's Edition: Star Wars: The Secrets of Rogue One, Dec. 2016
  25. 25,0 25,1 Star Wars Catalyst: A Rogue One Novel Author James Luceno Interview bei Collider
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