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„Tief in eurem Inneren dachtet ihr, dass wir euch nichts beibringen könnten. Aber ihr müsst uns vertrauen, wenn ihr erfolgreich sein wollt.“
— Gelassenheit zu Jedi-Großmeister Yoda (Quelle)

Die Gelassenheit war eine unidentifizierte Tote, welche es geschafft hatte, nach ihrem Tod als Inkarnation der Macht wieder bei den Lebenden zu erscheinen. Nun Machtpriesterin, lebte sie auf einem unidentifizierter Planeten und beobachtete mit ihren Cousinen das machtsensitive Leben der Galaxis. Als Jedi-Großmeister Yoda sie dort während der Klonkriege aufsuchte um von ihnen zu lernen, war sie diejenige, die ihn durch seine Prüfungen führte.

Biografie

Erste Begegnung mit Yoda

„Die Bestie seid Ihr, und ihr seid die Bestie.“
— Gelassenheit zu Yoda (Quelle)
Schicksal12

Die Gelassenheit erscheint Yoda zum ersten Mal.

Als Yoda die Stimme seines ehemaligen Schülers Qui-Gon Jinn in der Macht vernommen hatte, beschloss dieser zu lernen, wie man nach dem Tod mit dem Lebenden kommunizierte. Nach eingehenden Untersuchungen im Jedi-Tempel auf Coruscant, unter anderem durch einen Reizentzug, konnte noch immer nicht die Ursache für das Vernehmen Jinns festgestellt werden. Yoda wurde jedoch vom ehemaligen Meister aufgetragen nach Dagobah zu reisen um ausgebildet zu werden. Der Großmeister gehorchte, und auf Dagobah wurde ihm befohlen, der Macht weiter zu folgen.[2]

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Die Gelassenheit und ihre Cousinen.

Das Energiefeld führte ihn weiter zu einem namentlich unidentifizierten Planeten, auf welchem die Priesterinnen lebten. Nach seiner Landung auf einer der schwebenden Insel der Welt vernahm er ein leises „Yoda“. Nachdem er sich umgedreht hatte und die Umgebung aufmerksam beobachtete, erschien die Lichtkugel der Gelassenheit. In einer blendend hellen Erscheinung verwandelte sich die Priesterin von der Kugel zu einer Gestalt, welche Yoda begrüßte und ihn aufforderte ihr zu folgen. Die Gelassenheit führte den Meister in das Dickicht der Insel und bald gelangten sie zu einer Höhle. Die Priesterin öffnete diese und beide traten ein. Nachdem sich die Tore geschlossen hatten, rief die Gelassenheit nach ihren Cousinen, welche sofort erschienen. Da sowohl die Freude, als auch die Traurigkeit, die Verwirrung und die Wut alle unterschiedliche Gemüter verkörperten, gaben sie alle unterschiedliche Kommentare über Yoda ab, bewerteten ihn verschieden und waren sich uneinig wie sie mit ihm weiter verfahren sollte. Doch die Gelassenheit warf ein, dass das Schicksal des Großmeisters bereits vorbestimmt war. Dadurch überzeugte sie die anderen. Zusammen führten sie einen Ritus durch, bei welchem sie sich immer schneller um Yoda im Kreis drehten. Dadurch verlor der Meister das Bewusstsein und kam an einer anderen Stelle der Welt wieder zu sich.[1]

Prüfung des Hochmutes

Yoda: „Was für ein Ort das hier ist?“
Gelassenheit: „Alles was uns umgibt ist die Quelle des Lebens, der Geburtsort dessen, was eure Wissenschaft Midi-Chlorianer nennt. An diesem Ort verbindet sich die Lebendige Macht mit der Kosmischen Macht. Wenn ein Lebewesen stirbt, beginnt alles von Neuem, das Leben geht von der Lebendigen Macht in die Kosmische Macht und wird eins mit ihr. Das eine verleiht dem anderen Kraft und das eine wird durch den anderen erneuert.“
Yoda: „Das ich weiß.“
— Die Gelassenheit erzählt Yoda von der Macht. (Quelle)
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Die Gelassenheit erscheint nach Yodas erfolgreich abgeschlossener Prüfung.

Wieder erschien die Gelassenheit und klärte den Großmeister auf. Sie erzählte Yoda von den Zusammenhängen zwischen der Lebendigen Macht und der Kosmischen Macht und demonstrierte sie diesem sogar, indem sie ein Blatt berührte, welches dadurch sofort zerfiel. Die Lebensenergie der Pflanze speiste nun die Kosmische Macht, welche wiederum die Lebendige Macht stärkte. Nachdem Yoda das Konzept verstanden hatte, führte ihn die Machtpriesterin erneut durch das Dickicht, bis sie am Rande der Insel angekommen waren. Weit in den Lüften erhob sich eine dunkle Insel, einige schwebenden Pflanzen bildeten den Weg dorthin. Durch ihre Fähigkeit zu fliegen, bereiteten die Pflanzen der Gelassenheit keine Schwierigkeiten, doch Yoda kam nur langsam hinterher. Die Priesterin erklärte dem Jedi währenddessen über seinen weiteren Weg seinen Auftrag: Er sollte die Insel aufsuchen und dort seine Angst besiegen. Da Yoda aber überzeugt war, dass er keine Furcht in sich hatte, drang die Gelassenheit nicht zu ihm durch. Trotz seines Widerwillens schaffte es die Priesterin den Meister zu überzeugen; danach formte sie sich wieder zu ihrer Lichtkugel und flog davon. Yoda machte sich zur selben Zeit auf und bekämpfte siegreich seine Angst.[1]

Tal der Vernichtung

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Die Gelassenheit nimmt ihre Maske ab.

Nachdem Yoda nach seinem Kampf zusammengesunken war, erschien die Gelassenheit, diesmal im Beisammensein ihrer Cousinen. Sie gratulierten dem Meister, doch die Gelassenheit warnte ihn seinen Hochmut zu zügeln; auch wenn er die Ausbildung eines Jedis hinter sich hatte hieß das nicht, dass auch ihn im keine schlechten Seiten mehr waren Die Priesterin hatte Yoda überzeugt, durch seine Einsicht öffnete sie ihm das Portal zum Tal der Vernichtung. Bevor die Machtpriesterinnen verschwanden, warnte die Gelassenheit Yoda, dass er auf sie treffen würde, wenn auch nicht in ihrer physischer Form. Das tat der Großmeister in der Tat, als er Graf Dookus Aufforderung ihm zu folgen negierte. Die Gelassenheit zeigte sich in ihm, als der Sith sein Lichtschwert hob und auf ihn einschlug. Ruhig und beherrscht ließ Yoda den Schlag über sich ergehen und bestand somit die Prüfung.[1]

Yodas Bitte

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Die Priesterinnen in ihrer „Nicht-physischen-Form“.

Die Gelassenheit erschien zum dritten Mal als Lichtkugel, als Yoda, welcher das Tal der Vernichtung verlassen hatte, auf einer Lichtung wieder zu sich kam. Die Priesterin gratulierte den Meister zu seinen bestandenen Prüfungen, sie kündigte jedoch an, dass er, wenn er wirklich von ihnen lernen wollte, nach Moraband, der Heimatwelt der Sith, reisen musste um dort seinen größten Ängsten ins Auge zu sehen. Yoda willigte ein, doch er hatte noch eine letzte Bitte: Er wollte die Gelassenheit ohne ihre Maske sehen. Die Machtpriesterin erfüllte ihm seinen Wunsch, nahm ihre Gesichtsbedeckung ab und reinstes Licht erstrahlte. Kurz darauf fiel die gesamte Bekleidung der Gelassenheit zu Boden, ihr Körper war nicht zu sehen, da sie nur durch ihr Gewand in der physischen Welt sichtbar war. Jedoch ertönte ihre Stimme, welche Yoda erklärte, dass sie als Tote den Weg gefunden hatte nach dem Tode mit den Lebenden zu kommunizieren. In diesem Moment erschienen ihre Cousinen, und auch sie taten es der Gelassenheit gleich und entfernten ihre Masken. Diese Handlung bestärkte den Jedi-Meister in seinen Entschlüssen und er brach nach Moraband auf.[1]

Warnung auf Moraband

„Ich muss euch dringend warnen. [...] Aber da drinnen ist ein Ort, über den wir keine Kontrolle mehr haben. Es ist ein Ort absoluter Dunkelheit.“
— Gelassenheit über die Jedi-Opferungskammer. (Quelle)
Opferungshöhle

Die Gelassenheit und ihre Cousinen vor der Jedi-Opferungskammer.

Auf der Sith-Welt erschien die Gelassenheit und ihre Cousinen ein letztes Mal vor Yoda, als sich dieser nach der Begegnung mit Darth Bane der Jedi-Opferungskammer näherte. Nachdem sie sich erneut von den Lichtkugeln zum Humanoiden transformiert hatten, warnte die Gelassenheit den Jedi, dass er sich vor einer Opferungskammer für Jedi befand, ein Ort der tiefsten Dunkelheit. Die Priesterinnen, unter anderen die Gelassenheit, hatten durch die Macht der Sith keine Kontrolle über die Kammer und konnten den Jedi im Ernstfall nicht unterstützen. Dann verschwand die Gelassenheit und trat nie wieder vor Yoda in Erscheinung.[3]

Persönlichkeit und Fähigkeiten

Macht-Priester

Die Gelassenheit und ihre Cousinen.

Die Gelassenheit war stets ausgeglichen und ruhig, die Priesterin besaß keine Emotionen. Sie sah immer das Wesentliche in einem Individuum und bewertete es kühl. Die Gelassenheit war im Allgemeinen die Ansprechperson der Machtpriester, da sie durch das Fehlen von Gefühlen keine Vorurteile und dergleichen besaß. Wie ihren anderen Cousinen auch war es der Gelassenheit auch möglich, sich in eine hell leuchtende Kugel einzuschließen, um so vom einem Ort zum anderen äußerst schnell zu reisen. Mit dieser Kugel konnte sie auch an anderen Orten als ihren Heimatplaneten erscheinen. Die Gelassenheit hatte auch sichtbaren Einfluss auf ihren Planeten. Die Pflanzen der Welt reagierten extrem auf ihre Anwesenheit und beugten sich weg von ihr, falls sie ihnen zu nahe kam. Andererseits konnte die Gelassenheit auch die Flora des unidentifizierten Planeten absterben lassen. Indem die Priesterin eine Pflanze mit ihrer Hand umschloss, zerfiel eine solche. Ihre Aufgabe als Machtpriesterin alles Leben in der Galaxis, welches eine starke Aura in der Macht besaß zu beobachten, erfüllte die Gelassenheit hervorragend. Die Stimme der Gelassenheit hallte beim Sprechen. Im Beisammensein mit ihren Cousinen vollbrachte die Priesterin wahre Wunder; durch das gemeinsame Drehen im Kreis wurde ein in der Mitte Stehender betäubt und an einen anderen Ort geschickt. Bei diesem Ritus verschmolzen die Gesichtsmasken der Priesterinnen, sodass sie optisch „eins miteinander“ wurden.[1]

Aussehen und Ausrüstung

Die Gelassenheit unterschied sich sowohl im Verhalten, als auch in ihrer Gesichtsmaske im Aussehen von den anderen Priesterinnen. Im Gegensatz zu den anderen waren ihre Mundwinkel gerade und unbewegt, selbst die Auge wirkten neutral. Unter der Maske befand sich wie bei ihren Cousinen nur reines Licht, da die Machtpriesterinnen Inkarnationen der Macht darstellten und daher keinen physischen Körper besaßen. Dadurch konnten sie sich nur durch einen langen Umhang und einer Maske in der „realen“ Welt zeigen. Im Falle eines Verlustes dieser Gegenstände, verschwand die Gelassenheit keineswegs. Obwohl die nicht mehr sichtbar war, konnte man sie dennoch in der Macht hören und fühlen. Ihre Beine endeten in zwei langen Füßen mit nur zwei Zehen, welche durch ihre Fähigkeit zu schweben kaum den Boden berührten.[1]

Hinter den Kulissen

Robe-Kenobi-Gelassenheit

Die niedergefallenen Roben der Gelassenheit erinnern an die von Obi-Wan „Ben“ Kenobi in Episode IV - Eine Neue Hoffnung.

Quellen

Einzelnachweise

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