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Gewissenskonflikt ist eine Star-Wars-Kurzgeschichte von Erin Endom. Sie erschien 2003 im Buch Flucht der Rebellen und handelt von der Ärztin Aurin Leith, die ihren Eid als Medizinerin bricht, indem sie bei einer Mission jemanden tötet.

Handlung

Die Ärztin Aurin Leith wird von ihrem normalen Dienst befreit, um an einer Mission teilzunehmen. Der Anführer einer Rebellenzelle, Gebnerret Vibrion, wurde gefangen genommen und wird nun auf Selnesh verhört. Da er zu viel weiß, muss er schnellstmöglich befreit oder zu Schweigen gebracht werden. Da Vibrion am Zithrom-Syndrom, einer Nierenerkrankung, leidet, bei der er regelmäßig Clondex einnehmen muss, ist bei dieser Mission eine Medizinerin vonnöten. Das Einsatzteam unter Leutnant Haslam besteht neben Aurin aus der Soldatin Melenna, dem Wookiee Liak, dem schweigsamen Gowan und dem Slicer Enkhet. Während der Einsatzbesprechung erklärt Haslam, dass sie Vibrion wenn möglich herausholen wollen, ihm anderenfalls einen leichten und raschen Tod verschaffen. Hauptsache sei, dass er nichts mehr verraten könne. Aurin hat Bedenken, was diese Vorgehensweise betrifft, da sie als Ärztin im Normalfall Leben rettet und nicht beendet. Doch vorerst behält sie ihre Einwände für sich. Haslam erläutert weiter, dass sie getarnt in das Gefängnis eindringen werden. Melenna, Liak und Aurin spielen die Gefangenen, während Enkhet und Gowan als Sturmtruppler mit Haslam als ihrem Kommandanten auftreten. Nachdem er den Ablauf im Inneren des Gefängnisses erklärt hat, entlässt er die anderen, nur mit Aurin möchte er noch unter vier Augen sprechen. Die Ärztin möchte erfahren, ob sie Vibrion im Falle einer Reiseunfähigkeit umbringen muss. Haslam gibt zu, dass er Vibrion auch lieber lebend herausholen würde, räumt aber ein, dass ein Verhör keine schöne Art zu sterben sei und er Vibrion in dem Fall lieber den Tod erleichtern will. Als Aurin erklärt, dass sie den Rebellenführer nicht töten kann, nimmt Haslam diese Aufgabe widerwillig an. Aurin bietet an, Vibrion ein Betäubungsmittel zu geben, sodass er seinen Tod nicht mitbekommt. Haslam ist einverstanden und so startet die Mission.

Als Aurin an Bord des Transporters geht, bekommt sie als erstes einen Blaster von Melenna ausgehändigt. Obwohl sie sich sträubt, schnallt Melenna ihr das Holster um. Nach vier Tagen im Hyperraum erreichen sie Selnesh. Der Anflug und die Landung verlaufen ohne Probleme. Haslam stellt sich als Leutnant Gallant und die Gefangenen als Rebellensympathisanten vor. Als ein imperialer Offizier sie in den Zellentrakt geleitet hat, behauptet Haslam, für den Geheimdienst zu arbeiten und bittet den Imperialen, sie für die Befragung der Gefangenen allein zu lassen. Der Offizier stimmt zu und lässt das Rebellenteam allein. Gowan schaltet die Überwachungskameras aus und bringt Vibrions Zellennummer in Erfahrung. Obwohl Vibrion seine Medikamente nicht mehr regelmäßig einnehmen konnte und an starker Dehydrierung leidet, ist er noch gut bei Kräften. Während Aurin den Patienten versorgt, öffnet Liak ihren Fluchtweg. Aurin und Melenna helfen Vibrion und bilden die Nachhut, als das Team durch einen Zugangstunnel zum Hangar zurückkehrt. Vor dem Hangar machen sie Halt, da der Plan vorsieht, erst eine Vibrogranate dort hinein zu werfen. Während Aurin in ihrem Medipack nach etwas sucht, bemerkt sie aus dem Augenwinkel, wie sich ein Sturmtruppler nähert. Ihr ist klar, dass sie die anderen nicht rechtzeitig warnen kann und sie ihnen außerdem im Weg steht. Und wenn sie fällt, trifft es Vibrionals Nächsten. Aurin zieht also ihren Blaster, schießt und trifft den Imperialen in die Kehle. Dabei löst sich der Helm des Sturmtrupplers und Aurin kann kurz das Gesicht eines jungen Mannes erkennen. Die anderen eröffnen nun das Feuer auf die Imperialen, während Aurin und Vibrion so gut es geht in Deckung gehen. Schließlich kann das Team zu seinem Shuttle laufen und mit diesem fliehen. In den ersten Minuten im Hyperraum versorgt Aurin Vibrion und die Wunden von Haslam und Gowan. Dann zieht Aurin sich in den Aufenthaltsraum zurück. Dort versucht sie den Mord an dem Sturmtruppler vor sich selbst zu rechtfertigen, was ihr allerdings nicht gelingt. Immer wieder muss sie daran denken, dass sie als Ärztin einen Eid geschworen hat, keinem Lebewesen etwas zu Leide zu tun. Der sonst eher schweigsame Gowan unterbricht ihre Gedanken und redet tröstend auf sie ein. Es gelingt ihm auch, Aurin so weit zu beruhigen, dass sie wieder alltäglichen Tätigkeiten nachgehen kann.
Nach ihrer Rückkehr bekommt Aurin einen Orden, den jeder nach dem erfolgreichen Abschluss seiner ersten Mission erhält. Sie steckt ihn in eine Schublade und sieht ihn nie wieder an. Dennoch ist er da.

Dramatis personae

Enthalten in

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