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Glaubenskrise ist eine Kurzgeschichte von Timothy Zahn, welche als Bonusmaterial in der 2013 in Deutschland erschienenen Jubiläumsausgabe von Erben des Imperiums enthalten ist. Die Ereignisse der Kurzgeschichte spielen sich einige Zeit vor den Geschehnissen des Buches ab, welche wiederum 9 NSY stattfinden.

Handlung

Nach einigen Niederlagen zog sich der Kriegsherr Nuso Esva mit mehreren seiner Verbündeten auf den Planeten Quethold zurück, um dort mit der Königin der Roten ein Bündnis zu schließen. Der imperiale Sternenzerstörer Admonitor mit Großadmiral Thrawn an Bord spürte Esva auf und begann mit den Vorbereitungen zur Schlacht, die Esva endgültig besiegen sollte.

Die Imperialen schleusten einen mit einer Holokamera ausgestatteten Quesoth, Trevik, in den Bereich von Nuso Esva ein, um Informationen über ihre Widersacher zu erhalten. Vor allem interessierte Thrawn die Kunst von Nuso Esva und seinen Auserwählten. Esva ahnte jedoch, was Thrawn vorhatte und präparierte seine Kunstsammlung.

Als das Imperium mit neun Juggernauts und drei A-Gestell-Trägern einmarschierte und sich anschickte die Kuppelschilde, die Esva installieren ließ, zu durchbrechen, dachte Esva ihren Plan durchschaut und bereits gewonnen zu haben.

Doch es gelang den Sturmtruppen Thrawns mehrere Schildgeneratoren zu zerstören, obwohl die Anzahl der zwar primitiv ausgerüsteten Quesoth-Soldaten ihnen zusetzten, wodurch zwei Sturmtruppler starben. Einer der überlebenden Sturmtruppler, Lhagva, verstand die Soldaten-Sprache, welche nur die Königin und die Quesoth-Soldaten beherrschten. Dies führte zu einem Vorteil für die Imperialen, da die Königin ihre Befehle in der Soldaten-Sprache über mehrere in der Stadt verteilte Lautsprecher gab. Somit konnten auch die Sturmtruppler die Befehle verstehen. Die Zerstörung der Generatoren ermöglichte es zwei TIE-Jäger-Piloten, Baron Soontir Fel und Stent, durch eine Lücke in den Schilden zu gelangen und mehrere Laserkanonen und fast alle Lautsprecher zu zerstören. Esva hoffte unterdessen sieben der neun Juggernauts einnehmen zu können. Doch Thrawn durchschaute ihn erneut und bemannte die Panzer mit Droiden und ließ ihre Waffen entfernen, damit sie für Esva nutzlos werden.

Durch den Angriff auf die Lautsprecher hatte die Königin keine Möglichkeit ihre Truppen zu befehligen. Thrawn, der einen Lautsprecher unbeschädigt und Steuerungs-, Energie- und Kommunikationskabel trennen ließ, speiste nun eine Nachricht in diesen ein. Daraufhin zogen sich die Quesoth-Soldaten zum Palast, der Einsatzzentrale Esvas und der Königin zurück. Esva erkannte seine Niederlage und tötete die Königin, während seine Anhänger die restlichen Quesoth erschossen. Sie ließen einzig Trevik am Leben, welcher den Imperium ausrichten sollte, dass Esvas Anhänger zahlreich seien und sie Thrawn finden würden, egal wohin er gehen würde.

Wenige Zeit später identifizierten die Imperialen die Leiche Esvas, womit der zehn Jahre währende Krieg zwischen dem Imperium und Nuso Esva ein Ende nahm.

Dramatis personae

Quellen

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