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Gloyd war ein männlicher Houk und Geschützoffizier auf der Omen, einem Sith-Raumschiff, das während des Großen Hyperraum-Kriegs auf Kesh abstürzte. Im sich aus der Besatzung der Omen entwickelnden Vergessenen Stamm der Sith war Gloyd die rechte Hand des Kapitän und späteren Großlord Yaru Korsin.

Geschichte

Frühe Jahre

Gloyd war zusammen mit einer Band Verbrecher aus unbekannten Gründen in die Stygische Caldera gekommen. Die meisten seiner Begleiter überlebten ihre Entdeckung, das Sith-Imperium, nicht. Gloyd hatte nur überlebt, da er in seinem früherem Leben als Schütze und Fußsoldat gemeinsam mit Jedi gekämpft hatte, was ihn für Naga Sadow und später für Yaru Korsin nützlich machte.[2]

Mehrere Jahre vor dem Absturz der Omen wurde Gloyd durch das Lichtschwert eines Jedis schwer verletzt. Seitdem war sein Gesicht entstellt und er verzog den Mund automatisch zu einem starren Halbgrinsen.[1]

Im Vergessenen Stamm der Sith

Gloyd: „Dafür, Leute auf eure Seite zu ziehen, ist keine Zeit. Ihr wählt den Weg, und jeder, der nicht bereit ist, diesen Weg zu gehen...“
Yaru Korsin: „Wird zurückgelassen?“
— Am ersten Tag nach dem Absturz der Omen (Quelle)

5000 VSY war Gloyd an Bord der Omen als sie Lignan-Kristalle bei Phaegon III beschafften. Gemeinsam mit dem Schwesterschiff der Omen, der Herold, wurden sie, nachdem sie die Ladung an Bord genommen hatten, von einem Jedi-Sternjäger angegriffen. Die Omen wollte gerade in den Hyperraum springen, als sie von der schwer beschädigten Herold gerammt wurde. So veränderte sich der Kurs der Omen im Hyperraum und sie stürzten manövrierunfähig auf dem Planeten Kesh ab. Gemeinsam mit etwa 300 Sith überlebte auch Gloyd den Absturz. Schon am ersten Tag machte er Kapitän Yaru Korsin klar, dass dieser das Kommando übernehmen müsse und alle zurücklassen sollte, die ihm nicht folgen würden.[1]

Nachdem die Sith sich bei den Ureinwohnern Keshs, den Keshiri, als deren Gottheiten, die Himmelsgeborenen, ausgegeben hatten und sie somit friedlich unterworfen hatten, bekam er von ihnen den Beinamen "Riesenfreund". Auch 15 Jahre nach dem Absturz versuchte Gloyd verzweifelt eine Möglichkeit zu finden Kesh wieder zu verlassen. Dabei kam er auf immer absurdere Vorschläge, die er Yaru Korsin unterbreitete, sodass ihn bald niemand mehr ernst nahm.[2]

4975 VSY begingen Korsins Ehefrau Seelah und derenSohn Jariad Verrat an Großlord Korsin. Als dieser nur zusammen mit Gloyd und vier Leibwachen sich zur zum Tempel umgebaute Omen begab, wurden sie von Jariad und seiner Gruppe von Schwertern angegriffen. Gloyd und Korsin wurden im Kampf getrennt und Gloyd in die Räume des Tempels getrieben. In die Ecke gedrängt machte er das wahr, was er immer behauptet hatte: Dass derjenige, der ihn töten würde, diesen Triumph nicht feiern könne. Gloyd hatte seit dem Absturz der Omen einen Protonendetonator in seinem Ärmel versteckt. Diesen zündete er und brachte somit den ganzen Raum zum Einsturz. Alle anwesenden Schwerter, sowie er selbst kamen dabei ums Leben. Allein Seelah konnte sich mit Hilfe der Macht schwerverletzt aus den Trümmern befreien.[3]

Quellen

Einzelnachweise

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