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„Die Jedi brauchen eine leise Möglichkeit, sich in der Galaxis zu bewegen, einen großen Fluss, der sie überall dorthin trägt, wo ihre Gegenwart erforderlich ist.“
— Luke (Quelle)

Der Große Fluss stellte eine Schutzmaßnahme der Jedi des Neuen Ordens während des Yuuzhan-Vong-Krieges dar. Inmitten des Konfliktes sahen sich die Jedi Gegnern wie den Yuuzhan Vong, den Kollaborateuren der Friedensbrigade und feindlich gesinnten Senatoren der Neuen Republik gegenüber. Daher wurde der Große Fluss als Netzwerk zum Schutz der Jedi geschaffen, damit die Ordensmitglieder auf sicheren Welten und in Basen auf Verbündete hoffen und sich vor Verrat sicher wissen konnten.

Geschichte

„Wir versuchen, ein Netzwerk zu schaffen, um es den Jedi zu ermöglichen, gefährliche Welten zu verlassen und einen sicheren Ort zu erreichen.“
— Leia zu Opeli Mors (Quelle)

Während des Yuuzhan-Vong-Krieges war die Rolle der Jedi in der Galaxis und vor allem in den Augen der Neuen Republik nicht unkompliziert. Obwohl schon alleine die Yuuzhan Vong für die Jedi eine ernstzunehmende Gefahr darstellten, hatten sie auch Feinde innerhalb des Senats der Neuen Republik. Daher glaubte der Gründer des Neuen Jedi-Ordens, Luke Skywalker, bereits ein Jahr nach dem Ausbruch des Krieges, 26 NSY, dass es nötig wäre, einen sogenannten Großen Fluss zu schaffen, der den Jedi, ermöglichte sich gefahrenlos in der Galaxis zu bewegen. Vor allem seine Schwester Leia Organa und ihren Ehemann Han sah Luke in der Position diesen Fluss darzustellen. Als eine Diplomatin und einen Schmuggler verfügten sie dafür über die nötigen Fähigkeiten.[1] Die Solos bereisten daraufhin mit dem Millennium Falken unter anderem die Planeten Ryloth und Bimmisaari, jedoch blieb ihnen der ein oder andere Rückschlag nicht erspart. Bei ihrem Auftrag wurden sie zeitweise auch von ihrem Sohn Jacen begleitet, wobei allerdings nicht nur die Yuuzhan Vong sondern auch die Friedensbrigade eine Gefahr für sie darstellte. Die Kollaborateure der Friedensbrigade hatten es als Verbündete der Yuuzhan Vong insbesondere auf die Jedi abgesehen, sodass der Große Fluss ebenso als Schutz der Ordensmitglieder dieser radikalen Organisation dienen sollte.[2]

„Wir reden hier nicht von einem Rettungsnetzwerk für die Jedi, sondern von einem, das es den Jedi erlaubt, sich in relativer Sicherheit zu bewegen.“
— Leia zu Opeli Mors (Quelle)

Nach dem Verlust von Duro gab der Kriegsmeister der Yuuzhan Vong, Tsavong Lah, das Versprechen ab, keine weiteren Welten mehr zu erobern, sofern ihm sämtliche Jedi ausgeliefert würden. Viele Leute nahmen den Kriegsmeister beim Wort, sodass es umso nötiger war, den Großen Fluss zu schaffen. In der geheimen Basis Zuflucht trafen sich die Solos mit Lando Calrissian, der den Jedi beistand, sowie dem Hutten Bana von der Widerstandsbewegung seines Volkes und einer Repräsentantin des Jin'ri-Handelssyndikats, Opeli Mors. Darüber hinaus war die Jedi-Twi'lek Numa Rar vom Widerstand auf New Plympto bei diesem Treffen zugegen, bei welchem Han und Leia über das Jedi-Netzwerk berichteten. Neben dem Schutz für die Jedi sollte der Große Fluss außerdem die Möglichkeit bieten, die Jedi in besetzte Systeme hinein zu befördern. Somit konnten sie dort helfen, wo ihre Hilfe am dringendsten benötigt wurde, sowie Geheimdienste und den Untergrund kontaktieren. Den Jedi sollte in erster Linie die Möglichkeit gegeben werden, in einer gewissen Sicherheit agieren zu können. Der Hutt Bana erhoffte mit dem Netzwerk, dass die Jedi auch seinem Volk beistehen würden und den Fluss dazu verwenden würden, Waffen und Ausrüstungsmaterial zu transportieren. Bei dem Projekt des Großen Flusses stellte der Aspekt des Geldes jedoch ein großes Problem dar. Die Basis Zuflucht war ausschließlich von privaten Geldern und einem Teil des Vermögens der Hutten errichtet wurden, allerdings finanzierte die Neue Republik den Fluss keineswegs. Auch die Repräsentantin des Jin'ri-Handelssyndikats musste für Güter wie Raumschiffen und Truppen eine Bezahlung verlangen, sodass sie letztendlich nur ein einzelnes Schiff kostenlos für den Großen Fluss bereitstellen durfte. Ihr Syndikat betrachtete dies als eine Investition.[2]

Trotz aller Bemühungen, die Han, Leia und einige weitere für den Großen Fluss betrieben, wollte Meister Skywalker zusätzlich eine Heimatbasis schaffen, von der ausschließlich die Jedi und ihre engsten Verbündeten wussten und sie finden konnten. Da der Schlund, wo sich Zuflucht befand, doch recht bekannt war, versuchten Kam und Tionne Solusar daher im Tiefen Kern eine solche Basis ausfindig zu machen.[2] Außerdem diente auch der Rettungsflieger Uldir Lochett dem Jedi-Orden bei der Schaffung dieses Netzwerkes für die Jedi.[3] Die Organisation des Großen Flusses für Agenten, Informanten und Flüchtlinge wurde schließlich unter großen Opfern eingerichtet. Nachdem der Krieg im Jahr 28 NSY weit vorangeschritten war, kam der Große Fluss bei einer Versammlung des Jedi-Rats zu sprechen. Dabei versicherte Meister Skywalker der Jedi-Heilerin Cilghal, dass der Fluss trotz aller Konzentration auf den Krieg nicht fallen gelassen würde und auch er sich weiterhin mit der Organisation beschäftigen würde. Wenig später berichtete der neue Staatschef der Republik, Cal Omas, Meister Skywalker von einer biologischen Waffe, genannt Alpha Red. Die Verbreitung der Waffe sah der Geheimdienstdirektor Dif Scaur am praktischsten mit der Nutzung des Großen Flusses, jedoch lehnte Luke die Beteiligung an dieser Sache entschieden ab.[4]

Quellen

Einzelnachweise

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