- Obi-Wan Kenobi: „Ich suche nach einem Jedi. […] Ein Mädchen wurde entführt. Ich benötige Eure Hilfe, um sie zu finden.“
- Haja Estree: „Ich bin Haja Estree. Jedi. Ich helfe allen in Not. Als Dank erwarte ich nur ein paar wenige Credits.“
- — Haja Estree stellt sich Kenobi vor (Quelle)
Haja Estree war ein menschlicher Trickbetrüger, welcher während der Ära des Imperiums auf Daiyu lebte. Später unterstützte er den Pfad, eine Organisation, die Machtnutzer beim Untertauchen half.
Biografie[]
Aufeinandertreffen mit Kenobi[]
Kenobi bedroht Haja Estree
Im Jahr 9 VSY ließ die Dritte Schwester die Adoptivtochter Leia Organa des imperialen Senators Bail Organa von den Piraten unter Vect Nokru Kommando entführen und nach Daiyu bringen. Dort wurde die alderaanische Prinzessin in Vect Nokrus Versteck festgehalten, um als Köder für den untergetauchten Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi zu dienen. Dieser brach nach Daiyu auf, um die junge Prinzessin zu retten. Auf den Straßen von Daiyu wurde der einstige Jedi von einem Jungen angesprochen, der von einem Jedi erzählte, welcher Leuten helfe. Er bot Kenobi an, ihn zu ihm zu führen. Als Kenobi in Estrees Versteck aufkreuzte, durchschaute er den vermeintlichen Jedi und erkannte schnell, dass dieser nur ein gewöhnlicher Trickbetrüger war. Kenobi erbat Haja um Hilfe und schilderte ihm seine Situation. Als Haja einen Wucherpreis verlangte, bedrohte ihn Kenobi mit einem Blaster und entlarvte dessen Tricks. Kenobi zwang den Trickbetrüger, ihm zu helfen, woraufhin Estree Kenobi von einem Gewürzlabor erzählte, in welchem Leia festgehalten wurde. Kenobi verschaffte sich in einer Verkleidung Zutritt zum Labor ein und befreite Leia aus ihrer Zelle. Nachdem die Dritte Schwester davon erfuhr, rief sie ein Kopfgeld auf Kenobi aus, weswegen jeder Kopfgeldjäger vor Ort auf die Präsenz des Jedi aufmerksam gemacht wurde und somit auch die Inquisitoren über ein mögliches Auftauchen von Kenobi informieren sollte. [1] Gerade als ein Kopfgeldjägerdroide die beiden Flüchtigen in einer Gasse stellte, erschoss Haja den Droiden und bot seine Hilfe als Wiedergutmachung an. Er erzählte, dass die ganze Stadt abgeriegelt worden sei und verwies auf einen vollautomatisierten Frachthafen mit einem Transporter, der Leia und Obi-Wan nach Mapuzo bringen sollte. In einer Gasse stellte sich Haja der Dritten Schwester in den Weg und gab sich als Jedi zu erkennen. Diese durchschaute sofort, dass Haja kein Jedi war, er aber einen kenne. Als sich Haja weigerte, der Inquisitorin Kenobis Aufenthaltsort preiszugeben, nutze diese die Macht, um die Informationen zu bekommen. Sie ließ Haja am Leben und machte sich auf den Weg zu Kenobi. Diesem gelang es dennoch mit Leia von Daiyu zu fliehen.[1]
Flucht vor dem Imperium[]
- Obi-Wan Kenobi: „Haja? Was machst du den hier?“
- Haja Estree: „Ich konnte nirgendwo sonst hin. Nach unserem Abschied bin ich mit dieser gruseligen Inquisitorin aneinandergeraten. Jetzt flüchte ich vor dem Imperium.“
- — Haja Estree und Kenobi (Quelle)
Haja Estree trifft erneut auf Kenobi
Nach seiner Konfrontation mit der Inquisitorin suchte der Trickbetrüger auf Jabiim Schutz vor dem Imperium. Im Versteck des Pfads traf Haja erneut auf Kenobi. Dabei erzählte er dem Jedi-Meister von seiner Begegnung mit der Inquisitorin und scherzte über seine derzeitige Situation. Währenddessen riegelt Leias Spielzeugdroiden, welcher zuvor von der Dritten Schwester gehackt wurde, das Versteck ab und sperrte alle Anwesenden im Innern des Bunkers ein. Kurz darauf traf ein Sternzerstörer im Orbit ein.[4]
- „Nicht sehr beeindruckend.“
- — Haja kommentiert Rocken Versuch, das Hangartor zu öffnen (Quelle)
Kenobi hält vor allen anwesenden eine Rede
Der einstige Jedi Kenobi richtete seine Worte an alle Anwesenden innerhalb des Bunkers und hielt eine motivierende Ansprache, dass sie trotz ihrer Unterzahl ausharren müssten, bis sie alle evakuiert werden könnten. Dabei rief er alle Anwesenden zur Mitarbeit an der Verteidigung auf und verteilte bestimmte Aufgaben, wie die Verriegelung aller Nebeneingänge Während die Imperialen vor dem Versteck Stellung bezogen und das Tor mit einer Laserkanone attackierten, versuchte Kawlan Roken das Hangartor manuell zu öffnen, was jedoch misslang, woraufhin Haja den Fehlschlag kommentierte. Nach einem Schlagabtausch mit Roken schlug Haja vor, in den Lüftungsschacht zu klettern, um dem Problem auf den Grund zu gehen. Daraufhin entschied sich Leia dazu, in den Lüftungsschacht zu klettern, was Roken jedoch als kindische Spielerei abtat, jedoch konnte ihn Kenobi überzeugen, Leias Anweisung nachzukommen und ihr eine Leiter zu besorgen. Kenobi wandte sich an Haja und bat ihn darum, ein Auge auf Leia zu haben, woraufhin dieser äußerte, dass er kein Babysitter sei. Zugleich zog sich Kenobi zurück, um eingegangene Nachricht abzuspielen. Als die Imperialen die Verteidigung durchbrachen und vorrückten, hetzte Haja Leia dazu sich zu beeilen. Genervt bat Leia den Trickbetrüger, nicht so rumzuschreien, woraufhin dieser die Prinzessin erinnerte, den Roten Schalter zu aktivieren. Nachdem die Verteidiger sich im Hangar verschanzt hatten, stritt Roken mit Kenobi darüber, ob es für den Pfad und die Gefallenen überhaupt sinnvoll wäre, wenn sich Kenobi kapitulieren würde. Kawlan Roken protestierte lautstark, dass das Imperium es auf alle Mitglieder des Pfads abgesehen hätte und das Opfer der Gefallenen sinnlos gewesen wäre. Kenobi hingegen zeigte sich überzeugt, dass Vader ihn unbedingt zu fassen kriegen wollte. Als sich auch Haja Estree einschaltete und verwundert fragte, ob Kenobi gegen Vader kämpfen wollte, äußerte Kenobi, dass Vader wüsste, er würde alles daran legen, den Pfad zu beschützen. Der Jedi-Meister übergab Haja seine Waffen und seinen Holoprojektor mit der Anweisung, auf Leia Acht zu geben. Der Jedi-Meister ließ von den Imperialen gefangen nehmen, um auf die Inquisitorin einzureden. Diese ließ Kenobi von Sturmtruppen nach einem Gespräch wieder ins Innere des Verstecks bringen. Der Jedi tötete die zwei Sturmtruppen und kehrte zum Hangar zurück, gerade als Leia erfolgreich die Verriegelung aufhob. Dadurch war es allen Anwesenden möglich, an Bord eines Frachters von Jabiim zu fliehen.[4]
- „Ihr habt mein Wort. Auch wenn das Wort eines Lügners und falschen Jedi euch sicher nichts bedeuten kann.“
- — Haja Estree zu Kenobi (Quelle)
Auf ihrer Flucht vor einem Sternzerstörer, stellte Kenobi im Gespräch mit Roken fest, dass sie es nicht bis nach Tessen schaffen würden. Er entschied sich dazu, an Bord eines Shuttle den Sternzerstörer wegzulocken, um das Überleben aller Anwesenden zu sichern. Obwohl sich Leia weigerte, den Jedi-Meister gehen zu lassen, hielt dieser an seinem Plan fest. Er bat Haja darum, Leia zurück nach Hause zu bringen, worauf ihm der Trickbetrüger sein Wort gab. Dabei scherzte Haja, dass die Worte eines Trickbetrügers und falschen Jedi Kenobi sicher nichts bedeuten könnten, woraufhin ihm Kenobi versicherte, dass ihm seine Worte genug bedeuten würden. Haja hielt sein Wort und brachte Leia zurück zur ihrer Familie.[3]
Hinter den Kulissen[]
- Haja Estree tauchte das erste Mal in der Zweiten Folge der Live-Action-Serie Obi-Wan Kenobi auf wurde von Kumail Nanjiani verkörpert. In der deutschsprachigen Fassung wird er von Marius Clarén synchronisiert.
Quellen[]
- Obi-Wan Kenobi: Teil II
- Obi-Wan Kenobi: Teil V
- Obi-Wan Kenobi: Teil VI
- Haja Estree in der Datenbank von StarWars.com
Einzelnachweise[]
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Obi-Wan Kenobi: Teil II
- ↑ Haja-Estree in der Datenbank von StarWars.com
- ↑ 3,0 3,1 Obi-Wan Kenobi: Teil VI
- ↑ 4,0 4,1 4,2 Obi-Wan Kenobi: Teil V