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Obwohl die ''Hardcell''-Klasse hauptsächlich als Frachter konzipiert war, ließ sich ebenso wie zahlreiche Transportschiffe der [[Handelsföderation]] auch für Kampfeinsätze nutzen. Die äußere Form dieser leichten Großraumer bestach vorwiegend durch ihre kegelförmige „Schiffsnase“ an deren hinterem Ende über einen Triebwerksring die Treibstoffzellen mit insgesamt sechs einzeln einstellbaren Triebwerkseinheiten sowie der [[Hyperantrieb]] angebracht sind. Von diesen Triebwerkseinheiten rührt auch die Bezeichnung „Hardcell“ – „Festzelle“ – her, da diese jeweils einzeln bewegt werden musste, um den Kurs des knapp 220 Meter langen Frachters zu verändern. Die Vielseitigkeit der ''Hardcell''-Frachter war vor allem darin begründet, dass sich dieser sowohl im Weltraum als auch innerhalb einer Atmosphäre steuern ließ, und darüber hinaus auch auf den unzugänglichsten Raumhäfen landen konnte. Zu verdanken war diese Eigenschaft der vertikalen Form des Frachters und vor allem der Tatsache, dass das Schiff in aufrechter Haltung landete und mit drei stabilen Landestützen die nötige Standfestigkeit gewährleisten konnte. Eine vertikale Landung war aufgrund des Rückstoßantriebs sogar bis zu einer Geschwindigkeit von 800 km/h möglich – somit war höchstmögliche Effizienz bei minimalem Platzbedarf absolut gewährleistet. Die sechsfache Antriebssektion verhalf dem Frachter bei einem Start von einer Planetenoberfläche zu einer Geschwindigkeit von knapp 4.000 km/h.
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Obwohl die ''Hardcell''-Klasse hauptsächlich als Frachter konzipiert war, ließ sie sich ebenso wie zahlreiche Transportschiffe der [[Handelsföderation]] auch für Kampfeinsätze nutzen. Die äußere Form dieser leichten Großraumer bestach vorwiegend durch ihre kegelförmige „Schiffsnase“, an deren hinterem Ende über einen Triebwerksring die Treibstoffzellen mit insgesamt sechs einzeln einstellbaren Triebwerkseinheiten sowie der Klasse-Eins-[[Hyperantrieb]] angebracht waren. Von diesen Triebwerkseinheiten rührte auch die Bezeichnung „Hardcell“ – „Festzelle“ – her, da diese jeweils einzeln bewegt werden mussten, um den Kurs des knapp 220 Meter langen Frachters zu verändern. Die Vielseitigkeit der ''Hardcell''-Frachter war vor allem darin begründet, dass sich diese sowohl im Weltraum als auch innerhalb einer Atmosphäre steuern ließen, und darüber hinaus auch auf den unzugänglichsten Raumhäfen landen konnten. Zu verdanken war diese Eigenschaft der vertikalen Form des Frachters und vor allem der Tatsache, dass das Schiff in aufrechter Haltung landete und mit drei stabilen Landestützen die nötige Standfestigkeit gewährleisten konnte. Eine vertikale Landung war aufgrund des Rückstoßantriebs sogar bis zu einer Geschwindigkeit von 800 km/h möglich – somit war höchstmögliche Effizienz bei minimalem Platzbedarf absolut gewährleistet. Die sechsfache Antriebssektion verhalf dem Frachter bei einem Start von einer Planetenoberfläche zu einer Geschwindigkeit von knapp 4.000 km/h, um anschließend im Weltraum auf einen Treibstoff sparenden Vakuumbetrieb zu wechseln.
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Doch trotz ihrer enormen Leistungsfähigkeit und den hoch entwickelten Hyperantriebsmotivatoren war die ''Hardcell''-Klasse nicht vor gewissen Schwächen gefeit. Im Militäreinsatz erwies sich die offene und daher gegen Angriffe sehr empfindsame Treibstoffzelle als größter Schwachpunkt, da sich die Schiffe somit durch den gezielten Beschuss des Treibstoffrings mit Leichtigkeit zerstören ließen. Ungeachtet dessen ließen außerdem die Sublichttriebwerke, die von der Techno-Union in einem Dualmodus konstruiert wurden, an Geschwindigkeit und Wendigkeit zu wünschen übrig. Die enorme Schubkraft und das fortschrittliche Hyperantriebssystem machten dieses Manko jedoch wieder wett, da der ''Hardcell''-Frachter in Sekundenschnell zum Abheben und zudem gleich mehrere Sprungkoordinaten berechnen konnte, um eine schnelle Flucht in den Hyperraum zu ermöglichen. Zur Verteidigung standen dem Frachter neben einem mit einer Titanlegierung gepanzerten Rumpf auch noch eine Reihe [[Deflektorschild]]e und einige kleine [[Lasergeschütz|Laserbatterien]] zur Verfügung. Für eine Militäreinsatz eigneten sie sich daher nur bedingt, weshalb sie sich in Gefechten meist schnell in den Hyperraum absetzten. Nach Ausbruch der Klonkriege wurden die ''Hardcell''-Frachter zu einer speziellen Kampfversion für den Militäreinsatz um- und aufgerüstet.
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Das Innere des Schiffs bestand in der Standardeinteilung aus mehreren mit [[Turbolift]]en verbundenen Stockwerken. Dabei bedienten sich die Ingenieure der Techno-Union und des Bankenverbands eines ausgeklügelten Konstruktionsmerkmals, um den Energieverbrauch der Schwerkraftgeneratoren und damit einen bedeutenden Teil der Fixkosten eines solchen Raumschiffen möglichst gering zu halten. Die normale Schubkraft des ''Hardcell''-Frachters erzeugte nämlich eine ausreichende Beschleunigung, um auf sämtlichen Decks einen gewissen Andruck zu erzeugen, der im Vergleich einer künstliche geschaffenen Standard-Gravitation entsprach. Im größten Teil des Frachtraumes lagerten in ringförmigen Aufhängungen hunderte [[IG-277 Hailfire-Droide|Hailfire-Droiden]], während sich im oberen Bereich die Manschaftsquartiere, Medi- und Kommandodecks sowie die Kommunikationsanlagen befanden.
   
 
==Geschichte==
 
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Version vom 27. Dezember 2008, 22:53 Uhr


Todesstern II UC
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Der interstellare Raumfrachter der Hardcell-Klasse war vor und während der Klonkriege ein vom Intergalaktischen Bankenverband vielseitig verwendetes Transportschiff. Trotz der Größe der Flotte des Bankenverbands bestand diese überwiegend aus Hardcell-Frachter, mit denen säumige Schuldner aufgesucht wurden, um deren fällige Zahlungen mit der Androhung von Gewalt oder Belagerung einzutreiben. Während der Klonkriege stellte San Hill, Vorsitzender des Bankenverbands, die Frachter der Konföderation unabhängiger Systeme zur Verfügung. Seitdem fungierten sie als Militärtransporter, um Legionen von Kampfdroiden ins Gefechtsgebiet zu befördern.

Beschreibung

Obwohl die Hardcell-Klasse hauptsächlich als Frachter konzipiert war, ließ sie sich ebenso wie zahlreiche Transportschiffe der Handelsföderation auch für Kampfeinsätze nutzen. Die äußere Form dieser leichten Großraumer bestach vorwiegend durch ihre kegelförmige „Schiffsnase“, an deren hinterem Ende über einen Triebwerksring die Treibstoffzellen mit insgesamt sechs einzeln einstellbaren Triebwerkseinheiten sowie der Klasse-Eins-Hyperantrieb angebracht waren. Von diesen Triebwerkseinheiten rührte auch die Bezeichnung „Hardcell“ – „Festzelle“ – her, da diese jeweils einzeln bewegt werden mussten, um den Kurs des knapp 220 Meter langen Frachters zu verändern. Die Vielseitigkeit der Hardcell-Frachter war vor allem darin begründet, dass sich diese sowohl im Weltraum als auch innerhalb einer Atmosphäre steuern ließen, und darüber hinaus auch auf den unzugänglichsten Raumhäfen landen konnten. Zu verdanken war diese Eigenschaft der vertikalen Form des Frachters und vor allem der Tatsache, dass das Schiff in aufrechter Haltung landete und mit drei stabilen Landestützen die nötige Standfestigkeit gewährleisten konnte. Eine vertikale Landung war aufgrund des Rückstoßantriebs sogar bis zu einer Geschwindigkeit von 800 km/h möglich – somit war höchstmögliche Effizienz bei minimalem Platzbedarf absolut gewährleistet. Die sechsfache Antriebssektion verhalf dem Frachter bei einem Start von einer Planetenoberfläche zu einer Geschwindigkeit von knapp 4.000 km/h, um anschließend im Weltraum auf einen Treibstoff sparenden Vakuumbetrieb zu wechseln.

Doch trotz ihrer enormen Leistungsfähigkeit und den hoch entwickelten Hyperantriebsmotivatoren war die Hardcell-Klasse nicht vor gewissen Schwächen gefeit. Im Militäreinsatz erwies sich die offene und daher gegen Angriffe sehr empfindsame Treibstoffzelle als größter Schwachpunkt, da sich die Schiffe somit durch den gezielten Beschuss des Treibstoffrings mit Leichtigkeit zerstören ließen. Ungeachtet dessen ließen außerdem die Sublichttriebwerke, die von der Techno-Union in einem Dualmodus konstruiert wurden, an Geschwindigkeit und Wendigkeit zu wünschen übrig. Die enorme Schubkraft und das fortschrittliche Hyperantriebssystem machten dieses Manko jedoch wieder wett, da der Hardcell-Frachter in Sekundenschnell zum Abheben und zudem gleich mehrere Sprungkoordinaten berechnen konnte, um eine schnelle Flucht in den Hyperraum zu ermöglichen. Zur Verteidigung standen dem Frachter neben einem mit einer Titanlegierung gepanzerten Rumpf auch noch eine Reihe Deflektorschilde und einige kleine Laserbatterien zur Verfügung. Für eine Militäreinsatz eigneten sie sich daher nur bedingt, weshalb sie sich in Gefechten meist schnell in den Hyperraum absetzten. Nach Ausbruch der Klonkriege wurden die Hardcell-Frachter zu einer speziellen Kampfversion für den Militäreinsatz um- und aufgerüstet.

Das Innere des Schiffs bestand in der Standardeinteilung aus mehreren mit Turboliften verbundenen Stockwerken. Dabei bedienten sich die Ingenieure der Techno-Union und des Bankenverbands eines ausgeklügelten Konstruktionsmerkmals, um den Energieverbrauch der Schwerkraftgeneratoren und damit einen bedeutenden Teil der Fixkosten eines solchen Raumschiffen möglichst gering zu halten. Die normale Schubkraft des Hardcell-Frachters erzeugte nämlich eine ausreichende Beschleunigung, um auf sämtlichen Decks einen gewissen Andruck zu erzeugen, der im Vergleich einer künstliche geschaffenen Standard-Gravitation entsprach. Im größten Teil des Frachtraumes lagerten in ringförmigen Aufhängungen hunderte Hailfire-Droiden, während sich im oberen Bereich die Manschaftsquartiere, Medi- und Kommandodecks sowie die Kommunikationsanlagen befanden.

Geschichte

Quellen

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