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„Brüder! Was tun wir hier?! Wir kamen hierher, um Ryloth aus den Klauen der Separatisten zu befreien - Und das taten wir auch. Aber seht Euch um. Jetzt wird uns befohlen, gegen jene Twi'lek vorzugehen, denen wir schworen, sie zu beschützen ... und ich werde nicht länger ein Teil davon sein. Wer schließt sich mir an?“
— Klon-Captain Howzer (Quelle)

Howzer war der Rufname eines Klonkriegers, der als Captain der Galaktischen Republik[3] und später dem Galaktischen Imperium nach dem Ende der Klonkriege diente.[1] Dabei wurde er mit seiner Einheit auf dem Planeten Ryloth stationiert, wo er mit dem Twi’lek und General Cham Syndulla während des Krieges zusammen arbeitete, um dessen Heimat von einer Invasion der Separatisten zu bewahren.[3][1] Nachdem die Twi'Leks in eine Imperiale Besatzung durch die Klonarmee eingewilligt hatten, blieb Howzer auf Ryloth, wo er schließlich von Vizeadmiral Rampart den Befehl erhielt, gegen die Freiheitskämpfer unter Syndulla vorzugehen, nachdem diese für den Anschlag auf Senator Orn Free Taa beschuldigt wurden.[1] Da Howzer die Twi'leks beschützen und die Entscheidungen des Imperiums nicht mehr länger mittragen wollte, unterstütze er die Flucht der Syndullas und einiger Freiheitskämpfer von Ryloth. Unterdessen hielt der Captain eine Rede vor seinen Männern, bei der er das Vorgehen des Imperiums verurteilte und sich dazu entschied, seine Befehle mit einigen seiner Männer zu verweigern, wofür sie schlussendlich verhaftet wurden.[2]

Biografie

Ära der Klonkriege

Howzer wurde wie alle Klonkrieger aus dem genetischen Material von Jango Fett geklont und auf Kamino zu einem Soldaten ausgebildet, bevor er in den Klonkriegen eingesetzt wurde.[3] Dabei diente er als Klon-Captain an der Seite des Generals Cham Syndulla, mit dem er sich im Verlauf der Zeit anfreundete, während sie den Planeten gegen die Separatisten verteidigten. Als die Republik in das Galaktische Imperium umgewandelt und die Klonkriege beendet wurden, blieb Howzer weiterhin auf Ryloth, um die Bevölkerung mit seinen Männern zu beschützen.[1]

Ära des Galaktischen Imperiums

Besatzung auf Ryloth

Howzer: „Alles in Ordnung, General?“
Cham Syndulla: „Ich sollte zufrieden sein, dass der Krieg vorbei ist, aber Veränderung ist nicht immer einfach. Ich hoffe, das mein Volk diesen Frieden akzeptiert.“
Howzer: „Der Kampf hat sich gelohnt, Cham. Ryloth ist in Sicherheit.“
Cham Syndulla: „Das ist wahr.“
— Howzer und Cham Syndulla im Gespräch (Quelle)

Klon-Captain Howzer bei der Rede von Cham Syndulla

Da die Klonarmee trotz eines vormaligen Versprechens von Orn Free Taa[4] weiterhin auf Ryloth blieb und das Imperium eine neue Raffinerie errichtete, begangen die Twi'leks, sich zunehmend gegen ihren Protektor aufzulehnen. Demzufolge versammelte sich eine große Gruppe Zivilisten vor dem Regierungssitz des Senators in der Hauptstadt Lessu, um sich dort gegen die imperiale Besatzung auszusprechen. Während sich Syndulla mit Howzer unterhielt, bemerkte Vizeadmiral Rampart gegenüber dem Senator, dass die Stimmung im Volk gegen das Imperium spräche. Da Taa und Syndulla der Meinung waren, das Ryloth nach dem Krieg dringend Frieden und Wohlstand benötigte, entschieden sie sich dazu, eine Ansprache vor dem Volk zu halten. Hierbei bemerkte Howzer jedoch, dass der General Bedenken bezüglich der Veränderungen hatte, sodass der Klon ihm versicherte, das sich ihr Kampf gelohnt hätte. Nachdem Syndulla ihm zugestimmt hatte, dass Ryloth nun sicher war, traten sie zu Senator Taa, der die Besatzung der Klonarmee und die Kooperation mit dem Imperium verteidigte. Da die Twi'leks die Meinung von Syndulla hören wollten, trat dieser vor, um den Einsatz der Klonkrieger bei der Verteidigung von Ryloth zu loben. Dabei führte er den Twi'leks Howzer vor, während er von der Tapferkeit und Kameradschaft der Klonkrieger und Freiheitskämpfer sprach, um diese davon zu überzeugen, die Besatzung der Klonarmee zu akzeptieren. Nachdem er die Bürger aufgefordert hatte, gemeinsam für eine bessere Zukunft zu arbeiten, applaudierten sie zu seiner Rede, bevor sich die Versammlung wieder auflöste.[1]

Howzer: „Ich bin in einer Zwickmühle, Cham. Nur unter uns, grade ist alles etwas … angespannt. Ich werd' das nicht melden, aber es darf sich nicht wiederholen.“
Cham Syndulla: „Ich gebe Ihnen mein Wort. Vielen Dank, Howzer.“
— Howzer bringt Hera Syndulla zu ihrem Vater (Quelle)

Howzer bringt Hera Syndulla zum Anwesen ihrer Familie

Kurze Zeit später entdeckte ein Trupp Klonkrieger die junge Hera Syndulla und ihren Astromechdroiden C1-10P in der Nähe der Raffinerie, deren Gelände als Sperrzone galt. Demzufolge brachte Captain Howzer die Tochter von Cham Syndulla zu dessen Anwesen, wo der General dafür sorgte, dass die Freiheitskämpfer ihre Waffen abgaben. Als der Klon das Mädchen an Syndulla übergab, vertraute er ihm an, das er sich in einer Zwickmühle befände, da die Lage recht angespannt war. Dennoch entschied er sich dazu, den Vorfall nicht zu melden, woraufhin Syndulla ihm versicherte, dass sich der Vorfall nicht wiederholen würde. Demzufolge entfernten sich die Soldaten vom Anwesen der Familie, um sich wieder anderen Aufgaben zu widmen.[1]

Howzer: „Sir, sie ist doch nur ein Kind.“
Orn Free Taa: „Sie ist eine Aufständische! Führt sie alle ab!“
— Howzer verteidigt Hera Syndulla (Quelle)

Howzer verteidigt Hera Syndulla vor seinen Vorgesetzten Taa und Rampart

Nachdem der Elitetrupp von Commander Crosshair eine Gruppe Freiheitskämpfer unter Gobi Glie bei einer Waffenlieferung abgefangen hatte, rückten Howzer, Rampart und Senator Taa mit einem Trupp Klonkrieger aus, um die gefangenen Twi'leks zu begutachten. Dabei bemerkte der Admiral das Mädchen Hera Syndulla, wonach Taa schlussfolgerte, das Cham Syndulla einen Aufstand gegen das Imperium plante. Da dem General keine Beteiligung nachgewiesen werden konnte, stellte Rampart stattdessen fest, dass sich dessen Tochter des Hochverrats strafbar gemacht hätte. Da Howzer der Meinung war, dass Hera als Kind keine Schuld traf, verteidigte er das Mädchen vor seinen Vorgesetzten, die sie dennoch als Aufständische ansahen. Demzufolge befahl Taa den Klonen, die Gefangenen an Bord eines HCVw-A9-Turbopanzers abzuführen, was der Captain trotz seiner Bedenken auch tat. Anschließend machte sich der Konvoi auf den Weg nach Lessu, wo sie die bereits verurteilten Verräter inhaftieren und bestrafen wollten.[1]

Orn Free Taa: „Sie müssen sie aufhalten, bis Verstärkung eintrifft.“
Rampart: „Nein. Es ist zu spät dafür. Sagen Sie ihnen, wir kapitulieren.“
— Taa und Rampart zu Howzer (Quelle)

Captain Howzer und Rampart einigen sich auf eine Kapitulation

Da Syndulla und seine Freiheitskämpfer Hera und ihre Freunde befreien wollten, griffen sie den Konvoi im Schutz der Nacht an, wobei sie zunächst die BARC-Gleiter-Eskorte angriffen. Dadurch wurde Howzer jedoch von seinen Männern alarmiert, wonach Taa feststellte, dass Syndulla sie aus dem Hinterhalt angriff. Demzufolge gab der Senator dem Klon-Captain den Befehl, etwas zu unternehmen, was Howzer trotz eigener Zweifel auch tat. Da die Freiheitskämpfer ihren Transporter jedoch kapern und ihren Funk stören konnten, wies Taa den Klon an, sie bis zum Eintreffen ihrer Verstärkung zu verteidigen. Während sich Howzer auf einen Kampf vorbereitete, gab Rampart ihm zu verstehen, dass sie kapitulieren müssten, damit sie überleben könnten.[1]

„Cham, halten Sie doch bitte kurz inne und denken Sie nach.“
— Howzer zu General Syndulla (Quelle)

Nach dem Anschlag auf Orn Free Taa denkt Howzer über das Geschehene nach

Infolge dessen brachten die Twi'leks die restlichen Klone sowie Rampart und Taa vor den Juggernaut, wo Cham Syndulla den Senator beschuldigte, seine Tochter bedroht und Ryloth vernachlässigt zu haben. Als der General drohte, den Senator zu erschießen, bat Howzer ihn, zuerst nachzudenken, was es seiner Frau Eleni ermöglichte, ihren Mann von einem Mord abzuhalten. Daraufhin dankte Rampart dem Senator für seinen Beitrag, woraufhin der Scharfschütze Crosshair den Senator niederschoss. Da Howzer und seine Männer von dem Angriff überrascht wurden, suchten sie nach dem Schützen, woraufhin ihre Verstärkung eintraf und die Twi'leks umzingelte, während Hera in einem Landgleiter entkommen konnte. Während Rampart die Freiheitskämpfer für den Anschlag auf Orn Free Taa verhaften ließ, dachte Howzer über das Ereignis nach, woraufhin der Admiral ihm Chams Blaster in die Hand drückte und den Befehl gab, das flüchtige Mädchen einzufangen.[1]

Gefängnisausbruch und Desertion

„Sir, diese Leute sind keine Aufständischen. Es gibt keinen Grund sie zu verhaften.“
— Howzer zu Rampart (Quelle)

Howzer hört mit an, wie Rampart Hera Syndulla als Druckmittel benutzen will

In der Hauptstadt Lessu war Howzer präsent, als Rampart versuchte, dem Syndulla-Ehepaar den möglichen Aufenthaltsort ihrer Tochter Hera zu entlocken. Der imperiale Offizier meinte dabei auch, dass ihre Tochter und ihr Volk weitaus einfacher zu kontrollieren wären, wonach Eleni ihm mitteilte, dass sie nicht mit ihm kooperieren würden. Daraufhin verließ Rampart den Zellenblock, wobei Howzer einen Blick auf die Syndullas warf, bevor er dem Vizeadmrial mit bedauern folgte. Auf dem Weg zum Versammlungsplatz befahl der Offizier ihm, die Suche nach Syndulla-Sympathisanten auszuweiten und diese zu verhaften. Für Howzer waren die Twi'leks keine Aufständischen, weswegen er keinen Grund darin sah, die Anhänger von Cham Syndulla gefangen zu nehmen. Als Rampart auf den Überfall auf den Gefangenenkonvoi und das Attentat auf Orn Free Taa zu sprechen kam, erklärte Howzer ihm, das er auch dort war und das die Twi'leks nicht für den abgefeuerten Schuss verantwortlich waren. Darauf reagierte der Vizeadmrial gereizt und fragte den Captain, wer sonst auf den Senator geschossen hätte, worauf Howzer eingeschüchtert reagierte und meinte, dass er es nicht wüsste. Der Offizier erinnerte ihn anschließend daran, dass er nur seine Befehle zu befolgen hätte und ihm das Denken überlassen sollte.[2]

Rampart: „Überlassen Sie das denken mir, Captain. Sie haben Ihre Befehle.“
Howzer: „Ja, Sir. Ich werde Hera Syndulla persönlich suchen.“
Rampart: „Wird nicht notwendig sein. Ein anderer Trupp erledigt das. Es ist nur eine Frage der Zeit bis sie gefunden wird.“
— Rampart und Howzer (Quelle)

Rampart und Howzer über die Freiheitskämpfer

Da er selbst um Hera Syndullas Sicherheit besorgt war, bot Howzer an, die Suche nach der Tochter des Freiheitskämpfers persönlich anzugehen. Rampart entgegnete daraufhin, dass er bereits einen Elitetrupp mit der Aufgabe betraut hatte und sich sicher wäre, dass man die junge Tochter schon bald ausfindig machen könnte. Nachdem Rampart der Zivilbevölkerung von dem Vorfall im Sektor 3 berichtet hatte, gab es eine Meinungsverschiedenheit zwischen ihm und Howzer. So meinte Rampart aufgebracht, dass es nicht ausreichen würde, nur ein Paar von Syndullas Anhängern zu verhaften. Dabei warnte der Captain ihn vor den möglichen Konsequenzen eines harten Vorgehens gegenüber den friedlichen Zivilisten, wobei er einen Aufstand prognostizierte. Howzer folgte seinem Befehlshaber zurück in dessen Büro, wo Rampart ihm sagte, dass der Frieden seinen Preis hätte und er deswegen auch diese aufständischen Bürger in Gewahrsam nehmen müsste.[2]

Howzer begegnet Crosshair

Als Crosshair von der Sichtung der Kloneinheit 99 berichtete, hob Howzer überrascht seine Augenbraue. Rampart selbst schenkte der Schaden-Charge jedoch nur wenig Aufmerksamkeit und ermahnte Crosshair dazu, sein Augenmerk wieder auf die Suche nach Hera Syndulla zu legen, da er andernfalls jemand fähigerem die Aufgabe übertragen würde. Howzer und Crosshair teilten daraufhin kurz einen Blick miteinander, ehe Letzterer den Raum wieder verließ.[2]

Cham Syndulla: „Das ist also die Seite, auf die Sie sich stellen?“
Howzer: „Hören Sie. Sie beide haben einen imperialen Konvoi angegriffen. Was dachten Sie, was passieren würde?“
Eleni Syndulla: „Taa ließ uns keine Wahl. Es ging um Heras Sicherheit.“
Howzer: „Darum geht es mir ja auch. Admiral Ramparts Trupp sucht in diesem Moment nach ihr. Sie ist in Gefahr. Also…bitte…Wenn Sie wissen, wo sie ist, sagen Sie es mir. Ich kann Sie beschützen.“
Cham Syndulla: „Wie Sie geschworen haben, Ryloth zu beschützen? Wir vertrauten Ihnen, Howzer. Diesen Fehler werde ich nicht wiederholen.“
— Howzer und das Syndulla-Ehepaar (Quelle)

Nach dem Gespräch wandte sich Howzer bei den Gefängniszellen an das Syndulla-Ehepaar, welche ihren Überfall auf den Gefangenenkonvoi mit der Sorge um Heras Sicherheit rechtfertigten und ihre Enttäuschung über den Vertrauensmissbrauch des Captains kundtaten. Howzer versicherte den beiden, dass auch er um das Mächen besorgt wäre und erbat die Twi'leks darum, ihm das Versteck ihrer Tochter zu verraten. Cham Syndulla weigerte sich jedoch, Howzer abermals sein Vertrauen zu schenken, was der Klon bedauerte, jedoch aufgrund der Geschehnisse verstand. Als es im Zuge der Rettungsmission zu einem Angriff auf die imperiale Doonium-Raffinerie kam, alarmierte Howzer seinen Vorgesetzten, welcher sich bereits auf den Weg machte und den Captain damit beauftragte, die Hauptstadt zu verteidigen. Hierbei bemerkte er später, wie Crosshairs Einheit nicht zur Raffinerie aufbrach, woraus Howzer schlussfolgerte, dass sie wegen den Twi'leks geblieben waren.[2]

„Cham, warten Sie! Sie laufen in eine Falle. Sie werden da draußen erwartet. […] Was das Imperium hier tut … ist unrecht. Sie brauchen einen anderen Ausweg. Die Ausgänge sind alle blockiert.“
— Howzer zu Cham Syndulla (Quelle)

Howzer appelliert an seine Brüder

Als Hunter und Echo die Gefangenen befreien konnten und dabei waren, in eine Falle von Crosshair zu laufen, hielt Howzer die Flüchtigen auf und warnte sie davor, dass sie erwartet wurden. Als Gobi an der Glaubhaftigkeit des Klons zweifelte, erklärte er ihm, das er auf ihrer Seite stand, da er die Entscheidungen des Imperiums nicht mehr mittragen könnte. Dabei entschuldigte er sich auch bei seinem General, woraufhin Cham ihm versicherte, das ihr Kampf nicht vorbei wäre. Da die Gruppe dem Captain vertraute, entschieden sie sich für eine alternative Fluchtroute über Orn Free Taas Privathangar. Hierbei bot Eleni dem Captain an, sie ins Exil zu begleiten, was Howzer ablehnte, da er versuchen wollte, an seine Einheit zu appellieren. Während die Flüchtigen das Shuttle von Senator Orn Free Taa erreichten und aus dessen Hangar starteten, stellte sich Howzer seinen Männern entgegen und hielt eine Ansprache, in welcher er das Vorgehen des Imperiums verurteilte und zusammen mit mehreren anderen Klonen desertierte. Für seinen Verrat wurde er auf Crosshairs Befehl hin festgenommen, jedoch ermöglichte dies den Freiheitskämpfern, zusammen mit Kloneinheit 99 nach Ord Mantell zu fliehen. Als man ihm Gelenkfesseln anlegte, blickte Howzer für einen Moment dem fliehenden Shuttle nach, ehe er sich umwandte und ins Kapitol abgeführt wurde.[2]

Persönlichkeit

„Ich werde meine Einheit nicht im Stich lassen, das sind gute Männer. Ich muss versuchen, sie zu erreichen. Gehen sie. Die Zeit läuft davon.“
— Captain Howzer (Quelle)

Howzer sorgt sich um die Sicherheit der Syndullas

Howzer war ein überaus pflichtbewusster und ehrenvoller Klonkrieger, welcher sich als Soldat darin verpflichtet sah, diejenigen zu beschützen, die sich selbst nicht verteidigen konnten.[3] So sah er in dem Schutz der Bevölkerung von Ryloth vor den Separatisten seine Hauptaufgabe und zeigte auch Empathie für den Syndulla-Clan, als sich die junge Hera Syndulla in Gefahr befand. Obwohl er seinen Befehlen folge leistete, hielt sich Howzer nicht zurück, wenn es darum ging, offen seine Gedanken auszusprechen. Dabei widersetzte er sich auch gegen seine eigenen Vorgesetzten, da er die imperiale Vorgehensweise auf Ryloth nicht länger unterstützen konnte.[2] Der Captain machte bezüglich der strengen Umsetzung bestimmter Regeln und Protokollarien des neuen Regimes ausnahmen und bemerkte sofort, dass das Imperium anders als die Republik war.[1] Dies schürte schließlich seinen inneren Konflikt, der ihn dazu veranlasste, sich gegen das Imperium und auf die Seite der Twi'leks zu stellen. Da er seine Einheit dennoch nicht im Stich lassen wollte, entschied er, eine Ansprache vor seinem Trupp zu halten, wofür er und seine Gefolgsleute verhaftet wurden.[2]

Ausrüstung

Howzer mit seinem DC-17-Handblaster

Als Captain der Klonarmee trug Howzer eine weiße Phase-II-Rüstung mit türkisfarbenen Markierungen, die er um ein oberhalb türkis gefärbtes Schulter-Pauldron erweiterte. Seine Rüstung zeigte hierbei Kampfspuren, die anhand von Kratzern auf den Farbmarkierungen sichtbar waren. Während sein Helm mit zwei türkise Balke verziert wurde, die von der Stirn bis zum Hinterkopf verliefen und in der Mitte getrennt wurden, besaß seine Brustplatte einen Streifen, der vertikal und mittig vom Bauch bis zum Hals verlief. Des Weiteren hatten seine vorderen Handgelenkarmschienen und seine Schenkelplatten türkise Bemalungen, wobei letztere einen außen gelegenen Halbkreis umfassten.[1]

Für den Kampf war Howzer mit einem DC-17-Handblaster und einem DC-15S-Blasterkarabiner bewaffnet, während er zwecks Kommunikation einen Komlink an seinem Armgelenk trug.[1]

Beziehungen

Cham Syndulla

Howzer: „Es tut mir Leid, General. Ich hätte viel früher einschreiten sollen.“
Cham Syndulla: „Unser Kampf um Ryloth ist noch nicht vorbei. Wir kehren zurück.“
— Howzer und Cham Syndulla (Quelle)

Howzer unterstützt Cham und seine Symphathisanten

Der Klon-Captain verband mit Cham Syndulla eine enge Freundschaft, die sich bereits im Verlauf der Klonkriege entwickelte. Da Howzer sich mit seinen Männern dem Schutz von Ryloth verpflichtete, beeindruckte dies Syndulla und seine Freiheitskämpfer, wonach sie den Soldaten zunehmend vertrauten.[1][2] Demnach tauschten sich Cham und Howzer oft miteinander aus, wobei der Klon auch Sympathien für dessen Frau und Tochter entwickelte. Nachdem das Imperium Ryloth besetzte und die Syndullas beschuldigt wurden, ein Attentat auf Senator Taa verübt zu haben,[1] spaltete sich die Beziehung zwischen Howzer und dem General. Dennoch versuchte der Klon, den Syndullas bei dem Schutz ihrer Tochter zu helfen, da der Soldat befürchtete, dass das Imperium sie ergreifen könnte. Da Cham dem Captain nicht mehr länger vertraute, entfachte dies einen inneren Konflikt in dem Soldaten, der dazu führte, das er sich gegen seine Befehle wendete. Demzufolge warnte er Kloneinheit 99 und die flüchtigen Twi'leks vor einer Falle, wobei er sich bei dem General für sein Verhalten entschuldigte. Daraufhin baten ihm die die Syndullas an, mit ihnen ins Exil zu flüchten, was Howzer ablehnte, da er an seine Männer appellieren wollte. Hierbei sorgte seine Ansprache vor seinen Truppe dafür, dass die Twi'leks zusammen mit Kloneinheit 99 von Ryloth fliehen konnten.[2]

Rampart

Rampart: „Sie unterstützen eine Bedrohung. Syndullas Kämpfer griffen unseren Konvoi an und schossen auf Senator Taa.“
Howzer: „Ich war auch dort. Dieser Schuss wurde weder von Cham, noch von seinen Kämpfern abgefeuert.“
Rampart: „Ist das so? Dann klären sie mich auf. Wer ist der wahre Täter?“
Howzer: „Das, ähm, das weiß ich nicht, Sir.“
Ramper: „Überlassen sie das denken mir, Captain.“
— Howzer und Rampart über das Attentat auf den Senator (Quelle)

Howzer widerspricht Rampart

Howzer hatte zu Rampart ein eher kühles Verhältnis, bei dem der Vizeadmiral den Ton vorgab. Obwohl der Captain weiterhin seine eigene Meinung vertrat und dem Offizier seine Bedenken schilderte, wusste Rampart, wie er mit diesen umzugehen hatte.[2] Da der Klon dennoch seinen Anweisungen folgte und Resultate lieferte, schätze Rampart ihn, weswegen der Captain eher selten von seiner Seite wich.[1] Als der Offizier dem Klon jedoch den Befehl gab, weiterhin unschuldige Twi'leks zu verhaften, förderte dies Howzers Entscheidung, sich gegen das Imperium zu wenden.[2]

Hera Syndulla

Howzer sorgte sich genauso wie ihre Eltern um die Sicherheit der jungen Hera Syndulla[2] und zeigte aufgrund des jungen Alters der Twi'lek auch viel Verständnis für ihre Aktionen. Sein Mitgefühl ging dabei soweit, dass er auch gut und gerne mal das imperiale Protokoll brach, um Verstöße wie Heras Spionage bei der Fördereinrichtung nicht zu melden. Er setzte sich sogar in Gegenwart von Rampart und Orn Free Taa für das Kind ein.[1]

Hinter den Kulissen

Quellen

Einzelnachweise

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