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BKL-Icon Dieser Artikel behandelt die imperiale Inquisitorin Hydra; für den gleichnamigen Sternzerstörer siehe Hydra (Schiff).

Hydra war eine imperiale Oberinquisitorin, die 18 VSY Nachfolger des auf Naboo verstorbenen Inquisitors Malorum wurde. Zuvor war sie seine Assistentin gewesen. Sie hatte wie Malorum das Ziel, machtsensitive Wesen aufzuspüren. Dabei arbeitete sie auch mit dem Doppelagenten Ferus Olin zusammen.

Biografie

Über die frühen Jahre ihres Lebens ist nichts bekannt. Sie war in den ersten Monaten des Bestehens des Imperiums die Assistentin des Oberinquisitors Malorum. Sie half ihm bei der Aufspürung machtsensitiver Wesen, um diese entweder in den Dienst des Imperiums zu stellen oder, wie vor allem überlebende Jedi der Order 66, zu vernichten. Nachdem Malorum in einem Duell mit Ferus Olin in Theed, der Hauptstadt des Planeten Naboo, ums Leben gekommen war, trat sie dessen Stelle als Oberinquisitor an. Sie hatte Kontakt mit dem Senator Sano Sauro, der sich ebenfalls um die Suche nach Machtsensitiven kümmerte. Sie stellte auch Ermittlungen über einen Mann mit ungewöhnlichen Fähigkeiten, der auftauchte und dann wieder verschwand, an. Sie fand aber nicht heraus, dass es sich dabei um den Jedi-Meister Ry-Gaul handelte, der die Order 66 überlebt hatte.

Im Verlauf des Jahres 18 VSY wurde ihr von Imperator Palpatine befohlen, Ferus Olin zu Diensten zu stehen. Da dieser einst ein Padawan gewesen war, erhoffte Palpatine sich größere Erfolge beim Aufspüren machtsensitiver Wesen sowie Überlebender der Order 66. Olin wurde darüberhinaus als ihr Vorgesetzter bestimmt. Er kam in ihr Büro auf Coruscant und sie gewährte ihm Einblick in ihre Aufzeichnungen. Darin entdeckte er Hinweise auf den Jedi-Meister Ry-Gaul, auf ein Kleinkind von Alderaan, welches seinen Bewacher gerettet haben soll, sowie einige andere Fälle. Der Fall mit dem Kind setzte er vorerst an letzter Stelle, ohne zu wissen, dass es sich dabei um Leia Organa handelte. Mit dem Hinweis, dass er die Fälle noch einmal in Ruhe durchgehen würde, verließ er das Büro, da er erst am nächsten Tag aufbrechen wollte, sie jedoch hatte vor, schon heute aufzubrechen. Obwohl Ferus Olin den Fall des Kleinkindes als trivial betrachtete, erhielt er Anweisung von Obi-Wan Kenobi, die Identität des Kindes zu schützen.

Sie machte sich daraufhin mit Ferus Olin auf nach Aldera, der Hauptstadt des Planeten Alderaan, um den Fall mit dem Kleinkind genauer durchzugehen. Ein imperialer Spion hatte gemeldet, dass in einem Park ein möglicherweise machtsensitives Kind eine Frau auf einen maroden Zaun aufmerksam gemacht hatte und sie so vor dem Fall von einer Steilwand ins Meer gerettet haben soll. Zunächst besuchten sie den königlichen Palast, um formell eine Erlaubnis einzuholen, auf die Archive zuzugreifen sowie Befragungen durchzuführen. Bail Organa und seine Frau Breha, von denen sie empfangen wurden, boten ihnen keinen netten Empfang. Nach dem Treffen ermante sie ihren Kollegen Olin, dass er gegenüber Bail Organa zu höflich gewesen wäre, aufgrund seiner Opposition im imperialen Senat. Später besuchte sie zusammen mit ihm ein Festival in einem Park, bei dem viele Kinder anwesend waren. Dies war der ideale Zeitpunkt einer Befragung der Eltern und auch der Kinder selbst. Während Hydra nichts herausfinden konnte, entdeckte ihr Kollege – ohne es ihr mitzuteilen –, dass Leia Organa das gesuchte Kind war. Nach dem Besuch im Park trennten sich vorerst ihre Wege. Ferus Olin machte einen Rundgang in der Stadt und sie begab sich in das Aufzeichnungsamt. Als kurz darauf Darth Vader in der Stadt eintraf, teilte sie Olin mit, dass ihre Ermittlungen nun besser liefen, aufgrund der Angst der Einwohner vor Repressalien. Einen Tag später nahm sie abermals Kontakt mit ihm auf, nachdem sie Aufzeichnungen eines Wettersatelliten analysiert hatte, auf denen man einen Teil des Parks, jedoch nicht den Ausschnitt mit dem Kind, sah. Sie konnte sämtliche Gleiternummern den entsprechenden Besitzern zuordnen und sie würden sich so bald wie möglich an deren Befragung machen, um die Namen weiterer Besucher des Parks am gesagten Tag herauszufinden. Hydra erledigte den Hauptteil der Befragungen, während ihr Kollege Olin nur zuschaute, wie sie mit ihrer typischen Genauigkeit und Hartnäckigkeit jedes Detail aus den Befragten herausquetschen wollte. Am Ende des Tages war sie wutentbrannt, weil niemand ihr verwertbare Informationen gegeben hatte. Olin führte jenen Umstand auf das Zusammengehörigkeitsgefühl der Alderaaner zurück. Sie war bereit eine zweite Befragungsrunde anzustellen und vielleicht ein paar Leute in Gefängnisse auf andere Planeten zu werfen und so den Druck zu erhöhen. Als Olin ihre Liste der Befragten durchging, fiel ihm auf, dass sie eine Frau vergessen hatte: Sona Ziemba. Ihm kam es merkwürdig vor, dass sie jemanden vergessen hatte und während des Besuchs bei ihr kam noch ihr Mann Dartan und ihre Tochter Tula dazu. Als Olin bemerkte, dass Hydra dem Mann ein Zeichen gab, dass alles in Ordnung sei, wurde ihm klar, dass Dartan der Spion war, der den Vorfall berichtet hatte. Und deswegen machte sie sich keine Mühe, bei dessen Frau zu ermitteln. Nach der Unterredung berichtete sie ihrem Kollegen, dass am nächsten Tag der imperiale Gouverneur eintreffen würde. Am Ende ihrer Ermittlungen verfasste ihr Vorgesetzter Ferus Olin einen Bericht, in dem er den Vorfall um das angeblich machtsensitive Kind als nicht relevant und unbegründet abschloss. Sie sah jedoch einen Grund in dem ablehnenden Verhalten der Alderaaner gegenüber dem Fall und reichte einen gegenteiligen Bericht ein. Der neue Gouverneur würde dafür sorgen, dass die Ermittlungen nach seiner Einsetzung besser laufen würden.

Persönlichkeit

Hydra hatte durch ihre Inquisitoren-Robe, ihre kurz geschnittenen Haare und ihre ausdruckslose Miene ein obskures Erscheinungsbild. Sie war sehr schweigsam. Generell sagte sie nur etwas, wenn es unbedingt sein musste. Auch beschwerte sie sich nicht, wenn beispielsweise der Reiseverlauf nicht angenehm war. Hydra wies kein rücksichtsvolles Verhalten auf. So nahm sie weder Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer noch auf die Gefühle anderer. Sie setzte die Interessen des Imperiums, an welche sie mit teils dogmatischem Ehrgeiz glaubte, mittels einer sehr genauen, akkuraten und wachsamen Vorgehensweise durch. So dachte sie auch, dass jede Rebellion gegen die imperiale Ordnung zum Scheitern verurteilt wäre, da das Imperium am längeren Hebel saß.

Quellen

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