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IG-88 B war ein IG-88-Attentäterdroide der IG-Serie. Er wurde von Holowan Mechanicals produziert.

Biografie

Konstruktion

IG-88 B wurde in den Laboratorien der Firma Holowan Mechanicals im Auftrag des imperialen Beamten Gurdun entworfen und konstruiert. Er war einer von vier Droiden seiner Klasse, die Gurdun als Attentäter und Leibwächter dienen sollten. Als die Droiden kurz vor der Fertigstellung standen, entwickelte einer der Droiden, IG-88 A, eine Persönlichkeit und befreite sich. Nach dieser Aktion entdeckte der Droide die anderen drei Exemplare, denen er seine Daten übertrug und so IG-88 B, IG-88 C und IG-88 D erschuf. Sie waren alle exakte Duplikate, und dadurch, dass IG-88A ihnen allen seine Daten überspielt hatte, hatten sie auch alle dieselbe Persönlichkeit und ein starkes Überlegenheitsgefühl allen Lebewesen gegenüber. Als alle vier einsatzbereit waren, attackierten sie die Sicherheitsbeamten des Labors und kämpften sich einen Weg in die Freiheit, wo sie mit einem der Holowan-Schiffe den Planeten verließen und ehrgeizige Pläne zu schmieden begannen. Aufgrund ihrer hohen Ausrüstung und großen Fähigkeiten wollten die Droiden die Herrschaft über die Galaxis übernehmen.

Übernahme der Droidenfabrik

Als ersten Schritt zu diesen Plänen flogen sie auf den Industrieplaneten Mechis III, wo eine der größten Produktionstätten für Droiden existierte. Als sie mit dem Kurierschiff der Holowan Laboratorien auf Mechis III zuflogen, begannen sie mit der Übernahme der Systeme der Fabriken. Dafür drangen sie in die Computersysteme ein und übernahmen die Kontrolle über sämtliche Droiden, Fabrikationsanlagen und Gerätschaften. Die wenigen Menschen, die als Kontrolleure auf Mechis III lebten, wurden von ihnen schnell ausgeschaltet und so hatten die vier Droiden nun die komplette Kontrolle über die Produktion. Gemeinsam mit dem Administrationsdroiden 3D-4X übernahmen sie die Produktion der Droiden. Von diesem Moment an wurde in jeden produzierten Droiden, der Mechis III verlassen sollte, ein kleines Sonderprogramm installiert, was es den IG-88s erlauben sollte, mit einem Befehl eine gewaltige Droidenrevolte auszulösen. Doch da das Imperium nach ihnen suchte, beschlossen die Droiden, dass IG-88 B als Kopfgeldjäger in Aktion treten sollte, um die imperialen Agenten abzulenken.

Kopfgeldjagd

„Ich bin Kopfgeldjäger. Ich suche gut bezahlte Arbeit. Ich bin außerstande, in irgendeiner Mission zu scheitern.“
— IG-88 B macht Werbung für sich (Quelle)

Doch obwohl IG-88 B sich scheinbar normal als Kopfgeldjäger anwerben lassen wollte, verfolgte er auch hier wieder Ziele, die den Plänen der vier IG-88 nützen sollten. So suchte er zunächst nur Planeten auf, auf denen ehemalige Wissenschaftler von Holowan Mechanicals lebten, die er eliminieren wollte, um so zu verhindern, dass jemand etwas gegen sie unternehmen konnte. Obwohl er und die anderen Droiden von Imperium gesucht wurden, war sich IG-88 B sicher, dass er Arbeit finden könnte. Mit seinem neuen Schiff, der IG-2000 brach er auf, um seiner ursprünglichen Programmierung nachzugehen.

Sein erstes Ziel befand sich auf Peridon's Folly, einem Planeten der voll von konkurrierenden Waffenschmugglern und Verbrechern war. Schnell wurde IG-88 B von einem dieser Schmugglerbosse, Grlubb, angeworben und auf einen anderen Schmuggler angesetzt. Da IG-88 B entschlossen war, seinen ersten Einsatz erfolgreich zu beenden, griff er die Festung des Waffenschmugglers sofort an. Mit mehreren Sprengladungen gelang es dem Droiden, das Schott, das ihm den Weg ins Innere der Festung blockierte, aufzusprengen und in die Festung einzudringen. Nur kurze Zeit später hatte IG-88 B die Wachleute, die ihn angriffen, ausgeschaltet und giftige Gase und Biowaffen, die der Schmugglerboss hergestellt hatte, in dem Gebäude freizusetzen, woraufhin er zu Grlubb zurückkehrte und seine Belohnung entgegennahm. Danach ging er sein zweites Ziel auf Peridon's Folly an, den ehemaligen Wissenschaftler Bolton Kek, der sich auf dem Planeten zur Ruhe gesetzt hatte. Als er in das Haus des Wissenschaftlers eindrang, schlief Kek, sodass der Attentäterdroide leichtes Spiel hatte.

In den folgenden Monaten betätigte sich IG-88B in zahllosen weiteren Aufträgen und wurde bald zu einem der besten in seiner Branche. Zudem gelang es ihm, fast alle Mitarbeiter der Holowan Mechanicals aufzuspüren und zu töten, die mit den IG-88s in Verbindung standen. Schließlich wurde er von IG-88 C angefunkt, der ihn nach Hoth schickte, wo die Imperialen die Rebellen-Basis angegriffen hatten. IG-88 B hielt sich während der Schlacht zurück, doch wurde er kurz darauf von Darth Vader persönlich an Bord des Supersternzerstörers Exekutor gerufen.

Vader Executor Kopfgeldjäger

IG-88 B mit anderen Kopfgeldjägern auf der Executor

Als er dort eintraf, waren auch mehrere andere Kopfgeldjäger, darunter Boba Fett, Bossk und der Droide 4-LOM auf der Brücke des Supersternzerstörers eingetroffen. Dort wurden sie bald von Darth Vader aufgesucht, der sie über ihre Einsatzziele instruierte: Sie sollten den flüchtigen Rebellen Han Solo und dessen Schiff aufspüren und gefangen nehmen. Als die Besprechung beendet war, verließ IG-88B die Brücke und beauftragte einen der auf Mechis III hergestellten Mausdroiden damit, die Schiffe der anderen Kopfgeldjäger mit Peilsendern auszustatten. Dann suchte er ein Terminal auf, und begann mit seiner eigentlichen Mission an Bord der Executor: Er hackte sich in die Datenbanken des Imperiums und lud sämtliche Daten in seinen Speicher; selbst die geheimsten Anweisungen und Pläne gelang es ihm zu erfassen. Dann flog er mit der IG-2000 los und begann die Daten zu analysieren und nach Mechis III zu schicken.

Schließlich wurde er abgelenkt, als der Peilsender, den er an Boba Fetts Schiff angebracht hatte, ihn wieder auf die Jagd auf Han Solo lenkte. Fett hatte zu diesem Zeitpunkt Solo auf Bespin gestellt, sodass IG-88 B sich beeilte, um ihn dort abfangen zu können. Als er auf Bespin eintraf, betrat er die Stadt und machte sich auf die Suche nach Fett. Dabei traf er auf einen Protokolldroiden, der ihm weiterhalf. Als er in den unteren Ebenen der Stadt eintraf, ging er vorsichtig weiter, doch als er durch eine Schleuse trat, traf ihn der Angriff Boba Fetts dennoch unerwartet. Dieser hatte vier Ionenkanonen aktiviert, die nun gleichzeitig auf IG-88B feuerten und den Droiden teilweise lähmten. Dann trat Fett dazu und schob dem Attentäterdroiden zwei Detonatoren unter den Panzer, die IG-88 B vernichteten. Doch kurz vor seiner Zerstörung war es IG-88B gelungen, eine Botschaft zu seinen "Brüdern" zu schicken, woraufhin IG-88 C und IG-88 D aufbrachen, um Rache an Boba Fett zu üben.

Quellen

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