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30px-Ära-Legacy

„Wir sind Imperiale Ritter. Wir tun unsere Pflicht gegenüber dem Imperator und der Macht, ungeachtet des Preises.“
— Sigel Dare (Quelle)

Die Imperialen Ritter waren eine zur Zeit des Sith-Imperialen Krieges und danach aktive Gruppe von Macht-Benutzern. Sie waren Imperator Roan Fel gegenüber loyal und bildeten seine Leibgarde. 137 NSY wurden sie von Meister Antares Draco angeführt.

Die Ritter waren voll ausgebildet in den Wegen der Macht, allerdings sah der Jedi-Orden in ihnen Graue Jedi, da sie dem Galaktischen Imperator und nicht der Macht die Treue schworen. Sie trugen alle ein silbernes Lichtschwert von gleicher Bauart und eine Rüstung, die Parallelen zu den imperialen Gardisten Imperator Palpatines aufwiesen.

Als Darth Krayt sich zum neuen Imperator ausrief und den vermeintlichen Roan Fel tötete, wurden alle hierbei anwesenden Ritter ermordet. Die Überlebenden machten sich auf die Suche nach Roan Fel und standen ihm bei seiner Rebellion gegen den neuen Imperator treu zur Seite. Die Ritter waren bei Fels Übernahme von Bastion an der Seite ihres Imperators.

Beschreibung und Organisation

Den Imperialen Rittern oblag die primäre Aufgabe, den amtierenden Imperator des Neuen Galaktischen Imperiums zu beschützen und somit die Erhaltung des Regimes zu gewährleisten. Damit waren sie in gewisser Weise mit der Imperialen Ehrengarde zu vergleichen, die seinerzeit die Leibwache des Imperators Palpatine bildete. Ein eklatanter Unterschied zur Imperialen Ehrengarde war jedoch die Tatsache, dass Imperiale Ritter voll ausgebildete Jedi waren, die diesen in ihren Fähigkeiten im Umgang mit der Macht, ihrer Disziplin und ihrer Kampfkraft in nichts nachstanden. Allerdings teilten die Imperialen Ritter und die Jedi nicht die selbe Philosophie. In erster Linie waren die Imperialen Ritter Krieger, die nicht zuletzt durch ihre Ausbildung und ihr Training, auf ein solches Leben eingestimmt wurden. Für sie war die Macht mehr ein Werkzeug, das dennoch respektiert und nicht eigennützig eingesetzt werden sollte, während die Jedi eher an Selbstbeherrschung und Meditation glaubten und die Macht nur dann einsetzten, wenn dies zur Verteidigung der eigenen oder einer anderen Person unvermeidbar war. Dennoch waren sich die Imperialen Ritter der Gefahr, der Dunklen Seite zu verfallen, durchaus bewusst, weswegen der Einsatz dunkler Machtfähigkeiten gegen ihr eigenes Ehrgefühl verstieß.[1] Die Jedi betrachteten die Imperiale Ritter als Graue Jedi, da sie sich weder zur Hellen Seite noch zur Dunklen Seite bekannten.[2]

Im wesentlichen waren alle Imperialen Ritter gleichgestellt. Der Imperator bestimmte jedoch einen Anführer, der den Rang eines „Meisters“ hielt. Während der Amtszeit von Imperator Roan Fel hatte sich Antares Draco um den Meister-Titel verdient gemacht.[1] Als Zeichen ihrer Einheit besaßen alle Imperialen Ritter ein baugleiches Lichtschwert mit einer farblosen Klinge. Dies sollte außerdem signalisieren, dass das individuelle Selbst weniger war, als das Imperium, dem es diente.[2] Im Gegensatz zur Jedi-Tradition suchten sich Imperiale Ritter ihre Lichtschwertkristalle nicht selbst aus Höhlen wie denen von Ilum, sondern verwendeten synthetisch hergestellte Kristalle, deren Produktion auf Techniken aufbaute, die in Palpatines Werk The Book of Anger beschrieben wurden. Im Lichtschwertkampf orientierten sich die Imperialen Ritter stark an die Kampfstile der Jedi. Überdies wurden sie in zwei weiteren einzigartigen Kampftechniken ausgebildet, die ihren Schwerpunkt auf das Zusammenspiel mehrerer Kämpfer und den individuellen Stärken des Einzelnen legten. Die aggressive Technik Praetoria Vonil bevorzugte schnelle Bewegungen und starke Schläge, während das eher defensiv ausgerichtete Praetoria Ishu auf die Unterstützung eines Kameraden aufbaute, damit dieser eine Lücke in der Verteidigung des Widersachers ausfindig machen konnte. Auch wenn dem Lichtschwert eine hohe Bedeutung zugeschrieben wurde, war sie nur eine von mehreren Waffen im Arsenal eines Imperialen Ritters. Sie beherrschten neben dem Einsatz der Macht noch den Umgang mit verschiedenen Fahrzeugen, sie gebrauchten Blaster und waren in verschiedenen waffenlosen Kampftechniken trainiert.[1]

Der Imperator bestimmte selbst, wem er eine Ausbildung zum Imperialen Ritter ermöglichte. Ähnlich der Jedi des Alten Ordens durfte ein Imperialer Ritter immer nur einen Schüler ausbilden. Für die Ausbildung war die Loyalität zum Imperium, das durch seinen Imperator verkörpert wurde, von essentieller Wichtigkeit, denn nur wer dem Imperator ewige Treue schwor, dem wurde auch eine Ausbildung in den Wegen der Macht und der Imperialen Ritter ermöglicht.[1] Verletzte ein Imperialer Ritter seinen Treueschwur und wurde dem Imperium abtrünnig, dann hatte dies ernsthafte Konsequenzen. Bis zum Jahr 137 NSY hatte sich nur ein Imperialer Ritter von seinem Eid losgesagt, woraufhin er mit dem Tod bestraft wurde.[3] Dieses strenge Verständnis von Loyalität und Pflichtgefühl und die Anforderung eines starken Umgangs mit der Macht erschwerten das Rekrutieren neuer Imperialer Ritter ungemein. Tatsächlich standen dem Imperator in der Regel weniger als ein Dutzend Imperialer Ritter zur Verfügung.[1]

Bekannte Imperiale Ritter

Hinter den Kulissen

Interessanterweise haben einige Imperiale Ritter Namen, die sich zum Teil aus dem Deutschen ableiten. Beispiele sind Elke Vetter oder Ganner Krieg. Dies ist jedoch bei Mitgliedern des Neuen Galaktischen Imperiums weit verbreitet, siehe auch Oron Jaeger, Leutnant Kiefer, Konrad Rus oder Moff Geist.

Quellen

Einzelnachweise

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