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Als Imperialisierung oder auch Imperialisierung der Galaxis werden die politischen, militärischen und wirtschaftlichen Maßnahmen sowie die galaktische Restrukturierung bezeichnet, die Imperator Palpatine nach der Ausrufung des Galaktischen Imperiums durchführte.

Vorgeschichte

Durch die immer weiter vorrückenden Separatisten wurden 22 VSY die Rufe nach einer Großen Armee im Senat immer lauter. Mit dem Misstrauensvotum gegen Kanzler Valorum und der Einsetzung des neuen Obersten Kanzlers Palpatine wurde man dieser Forderung gerecht. Palpatine ließ, bereits im Vorfeld dieser Ereignisse, eine Armee von Klonkriegern erschaffen, die unter der Führung von erfahrenen Admirälen, Generälen und Jedi-Rittern die separatistischen Droidenarmee bekämpfen sollte. Die Klonkriege begannen.[1]

Die erste Schlacht der Klonkriege wurde 22 VSY auf Geonosis ausgefochten. Die letzten Schlachten fanden 19 VSY im Rahmen der Belagerungen im Äußeren Rand statt. Die Klonkriege endeten mit der Hinrichtung der separatistischen Führungsriege durch den zu dem Sith-Lord Darth Vader gewordenen, ehemaligen Jedi Anakin Skywalker auf Mustafar und der Ausrufung des Galaktischen Imperiums durch Palpatine sowie der Order 66, bei der die Klonkrieger ihre Jedi-Generäle töten sollten.[2]
Hauptartikel: Klonkriege
Hauptartikel: Belagerungen im Äußeren Rand
Hauptartikel: Order 66

Politische Maßnahmen

Palpatines Rede

Palpatine bei der Deklaration des Galaktischen Imperiums

Palpatine verlaß noch am Tag der Ausrufung sein Konzept zur Neuen Ordnung, in der er seine Generäle zu regionalen Gouverneuren erhob und sie mit der Koordination der zahlreichen imperialen Streitkräfte zur Friedenssicherung und Überwachung der Neuen Ordnung beauftragte. Er sicherte außerdem dem Senat, als vormals wichtigen Teil der Legislative, eine Rolle als Beratungsgremium zu, dass er zur Einführung neuer Gesetze konsultieren wollen würde. Allerdings warnte er die Senatoren auch, dass seine Entscheidungen unantastbar sein würden und dass er Entscheidungen ohne die vormals üblichen Debatten, Senatsanhörungen, Gerichtsentscheidungen oder anderen demokratischen Mittel fällen würde. Die 63 Senatoren, die sich diesen Vorgaben widersetzten, wurden der Verschwörung und des Hochverrats angeklagt und verhaftet.[3]

Obwohl der Senat noch einige Jahre weiter existierte, war er praktisch handlungsunfähig. Die Senatoren hatten keinerlei Kontrolle über sektoriale Armeen und konnten keinerlei Handlungen anordnen, um die imperiale Vorgaben in ihren Sektoren anzupassen oder durchzuführen. Mit dem Sektorkontrolldekret wurden den Senatoren quasi die letzten verbleibenden Rechte entzogen, so dass der Senat faktisch nicht mehr exisiterte.[3]
Hauptartikel: Sektorkontrolldekret
Hauptartikel: Neue Ordnung

Militärische Maßnahmen

Rückeroberung-des-Randes EGW

Die Kampagne zur Rückeroberung des Randes

Prioritäts-Sektoren

Tatsächlich war es so, dass die Sektorpolitik nun von 20 regionalen Gouverneuren bestimmt wurde, die ebenfalls die Befehlsgewalt über die in ihrem Sektor vorhandenen bzw. zugeordeneten Militäreinheiten hatten. Diese als Prioritäts-Sektoren bezeichneten, begrenzten Gebiete der Galaxis waren auch schon zur Zeit der Galaktischen Republik eine wichtige politische Separation. Allerdings wurden diese durch einen Vorschlag von Moff (wie die regionalen Gouverneure nun genannt wurden) Wilhuff Tarkin flexibilisiert und aus den 20 Prioritäts-Sektoren wurden sieben und ihre Verwalter wurden fortan als Großmoffs betitelt. Tarkins Vorschlag beruhte auf dem speziellen Verlangen nach militärischen Kampagnen und speziellen Projekten. Dazu gehörte auch die Rückeroberung des Randes durch die imperialen Truppen. Die Kamapgne war Voraussetzung für die Stabilisierung von Palpatines Macht und den noch geplanten Projekten, zum Beispiel dem Bau des ersten Todessterns. Viele der bei der Kampagne eroberten Gebiete waren als Rohstoffvorkommen für dieses Projekt unerlässlich.[3]
Hauptartikel: Prioritäts-Sektor
Hauptartikel: Rückeroberung des Randes

Wirtschaftliche Maßnahmen

Viele der Unternehmen, die vor und während der Klonkriege noch eher den Separatisten zugeordnet werden konnten, verschwanden im Rahmen der Imperialisierung. Sie wurden entweder einfach verstaatlicht oder als separate Unternehmen loyalen Konzernen, wie zum Beispiel der Tagge Company, der Sienar-Flottensysteme oder den Kuat-Triebwerkswerften, untergeordnet. Als Folge davon wurden diese loyalen Konzerne sehr viel mächtiger und sehr viel reicher. Allerdings mussten einige der Vorsitzenden auch am eigenen Leibe erfahren was es heissen würde, sich dem Imperator zu widersetzen.[3]

Andere Maßnahmen

Mal abgesehen von den eher drastischen politischen, militärischen und wirtschaftlichen Maßnahmen wurden auch andere Maßnahmen durchgeführt, die im Vergleich eher unspektakulär waren. So wurde der Republikanische Geheimdienst zum Imperialen Geheimdienst und viele der Ministerien berichteten nicht mehr an den Senat, sondern nun nur noch an Imperator Palpatine oder seiner neuen Kommission zur Erhaltung der Neuen Ordnung. Diese neue Behörde übernahm die bürokratischen Funktion seines Imperiums aber besaß auch die Kontrolle über Kultur, Kunst und Bildung. Außerdem wurde der Zugang zum HoloNet eingeschränkt und Coruscant wurde zu Imperial City.[3]

Nachwirkungen

Aufgrund der Macht und Zielstrebigkeit, die das Imperium mit der Imperialisierung der Galaxis demonstrierte, war es für Exekutor Nom Anor und Kriegsmeister Tsavong Lah von den Yuuzhan Vong 27 NSY sehr beruhigend, dass sie es nicht mehr mit dem Imperium zu tun hatten, da sie dem Imperator zutrauten, dass er, wenn er noch an der Macht wäre, sowohl ihre Praetorite Vong als auch alle folgenden Krieger mit einem Schlag zerschmettern hätte können.[4]

Quelle

Einzelnachweise

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