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Kanon

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Die Imperium-I-Klasse, meist auch einfach als Imperium-Klasse, Imperialer Sternzerstörer oder kurz ISZ bezeichnet, war ein Modell von Sternzerstörern, das von den Kuat-Triebwerkswerften für das Galaktische Imperium produziert wurde.

Beschreibung

Devastator2

Ventrale Achternansicht

Die 1.600,518 Meter langen[2] Großkampfschiffe waren im Terrordesign gebaut und besaßen so eine große, keilartige Form und eine hoch aufragende Kommandobrücke. Zum Betrieb eines derartigen Schlachtschiffs wurden 9.235 Offiziere, 27.850 Einberufene und mindestens 2.500,[14] standardmäßig 9.700 Sturmtruppen benötigt. Da die Imperium-Klasse auch als Trägerschiff diente, wurden 72 TIE-Sternjäger,[4] meist TIE/ln-Raumüberlegenheitsjäger, teilweise TIE/sa-Bomber, TIE-Enterschiffe[12] oder TIE/rb-Brutes,[11] aber auch Shuttles wie die Lambda-[4] und die Sentinel-Klasse und Polizeikanonenboote in den Hangars an der Unterseite mitgeführt mitgeführt, die mindestens 42 Landebuchten umfassten. Als Bodentruppen dienten 20 Allterrain-Angriffstransporter, 30 Allterrain-Scouttransporter oder -Defensivpods und 15 Imperiale Truppentransporter.[4] Der Sternzerstörer war in fast allen Gefechten überlegen und besaß dafür Deflektorschilde und eine vielseitige Bewaffnung: Die primären Batterien waren sechs schwere Zwillingsturbolaser-Geschütztürme und zwei schwere Zwillingsionenkanonentürme zu beiden Seiten der Brückenaufbauten. Dazu kamen zwei schwere Vierlingsturbolaserbatterien an den Seitenkanten, zwei mittlere Turbolaser, drei mittlere Drillingsturbolaser[1] an der oberen Mittelkante und 60 schwere XX-9-Turbolaserbatterien von Taim & Bak.[4] In Sachen Turbolaserfeuerkraft war ein ISZ einem MC80-Sternkreuzer um mindestens 33 % überlegen.[16] Auch gab es 60 Borstel-NK-7-Ionenkanonen, einige Punktabwehr-Laserkanonen[1][6] und große Torpedovorräte.[7] Zum Entern und Festhalten von gegnerischen Raumschiffen waren zehn Phylon-07-Traktorstrahlprojektoren vorgesehen. Als Antrieb dienten einen Hyperantrieb der Klasse 2 und drei große und vier mittlere Gemnon-4-Ionentriebwerke der Cygnus-Raumwerften,[4] die für eine Geschwindigkeit von 975 Kilometern in der Stunde in der Atmosphäre sorgten.[1] Von der nachfolgenden Imperium-II-Klasse unterschieden sie sich durch die X-förmige Traktorstrahl-Zielerfassungsanlage auf dem Brückenturm, während die Imperium-II-Klasse tischförmige Aufbauten hatte. Auch hatten diese im Gegensatz zum ursprünglichen Modell keine Steuerklappen an den Triebwerken, dafür waren die Primärbatterien achtläufig. Im Laufe der Jahre wurden einige Schiffe der Imperium-I-Klasse jedoch auf das Design der Imperium-II-Klasse umgerüstet. Taktische Nachteile des Designs umfassten die exponierte Brücke mit ihren Schildgeneratorkuppeln – Schwachstellen, die von Rebellen-Sternjägern ausgenutzt werden konnten. Die Imperium-I-Klasse erwieß sich gegen fähige Rebellenpiloten weitaus weniger effektiv als es ihr Vorgänger der Klonkriege, die Venator-Klasse, gegen Droidenjäger getan hatte.[4] T-65-X-Flügler konnten die Schildgeneratoren zerstören, und Ionentorpedos einer kleinen Gruppe BTL-A4-Y-Flügler reichten daraufhin, um den ganzen Sternzerstörer lahmzulegen.[12]

Geschichte

Devastator

Die Devastator, der letzte produzierte Sternzerstörer der Imperium-I-Klasse

Obwohl das Imperium eine Vielzahl anderer Großkampfschiffsklassen besaß, wurde die Imperium-Klasse als Nachfolger der Venator-Klasse zum standardmäßigen Raumschiff praktisch aller wichtiger Schlachten. Die Imperium-Klasse hatte – bei geringerer Jägerkapazität – eine einschüchternde Wirkung und war somit besser als Rückgrat der Imperialen Marine geeignet als die veralteten Großkampfschiffe der Republik. Viele Admirale, Großmoffs und ISB-Agenten nutzten sie als Hauptquartier und Flaggschiff, und als eine Kombination aus Basis-, Schlacht- und Trägerschiff war dese Klasse in der Lage, mit fast allen feindlichen Schiffen klarzukommen. Auch gegen planetare Stellungen konnten Sternzerstörer eingesetzt werden, besonders in Form von Blockaden. Die Kuat-Triebwerkswerften ließen die Sternzerstörer ab 19 oder 18 VSY auch in zivilen Werften auf Corellia, Ringo Vinda und Fondor bauen.[1] Zu den ersten Schiffen gehörte Moff Wilhuff Tarkins Exekutrix.[15] Die ersten Imperialen Sternzerstörer wurden eingesetzt, um während der Klonkriege umkämpfte Welten zu unterwerfen und Anzeichen von Widerstand niederzuschlagen.[4] Imperiale Task Forces waren meist um einen ISZ herum aufgebaut, unterstützt von Kreuzern, Fregatten und/oder Korvetten,[10] während vollwertige Flotten eine Vielzahl von Sternzerstörern umfassten.[9] Die spätestens 0 VSY aktive Devastator war das letzte produzierte Schiff der Imperium-I-Klasse, danach wurde die Imperium-II-Klasse hergestellt.[1] Im Galaktischen Bürgerkrieg jagten die Sternzerstörer Prioritätsziele und griffen Zentren von Rebellenoperationen an.[4] Noch während der ganzen Herrschaft des Imperiums hielten sich die Sternzerstörer in der Flotte. Nicht selten wurden Schiffe der Imperium-I-Klasse in einem Trockendock zu ihrem Nachfolgemodell aufgerüstet. Sterndreadnoughts der Exekutor-Klasse führten indes als Supersternzerstörer die Dolchform der Imperium-Klasse in stark vergrößertem Maßstab fort. Bis zur Harbinger war es der Rebellen-Allianz nicht gelungen, einen ISZ für sich zu beanspruchen. Schätzungen besagten, dass die Produktion der Kuat-Triebwerkswerften von Imperium-Klasse-Schiffen 3 NSY 2.500 Einheiten betrug.[16] Mit dem Erstarken der Neuen Republik wurde eine Vielzahl an Sternzerstörern zerstört, einige auch übernommen. 31 bis 34 NSY verfügte die Erste Ordnung über Sternzerstörer der Imperium-Klasse, das Submodell ist jedoch nicht bekannt. Sie wurden dabei von den Schlachtkreuzern der Resurgent-Klasse von der Front verdrängt.[16] Die Xyston-Klasse der Letzten Ordnung griff das Design der Imperium-I-Klasse für einen größeren Sternzerstörer auf, der einen axialen Superlaser tragen konnte.[17]

Hinter den Kulissen

  • Der originale englische Name lautet Imperial( I)-class Star Destroyer, kurz ISD.
  • Ursprünglich sollten die Sternzerstörer Imperiale Kreuzer sein. Der Gedanke war, sie schnell und schwer bewaffnet aussehen zu lassen. Doch aus dem ersten Entwurf wurde später die Sieges-Klasse, und im fertigen Film von 1977 ist nur noch die Bezeichnung übrig geblieben. So spricht Han Solo in Episode IV – Eine neue Hoffnung noch von Imperialen Kreuzern, ab Episode V – Das Imperium schlägt zurück heißen sie stattdessen Sternzerstörer.
ISZ-Modell

Das Modell für Episode IV

  • Um die Schiffe der Imperium-Klasse auf die Leinwand zu bringen, fertigten die Spezialisten von ILM Modelle an, die detailliert gestaltet und aufwändig mit Leuchtelementen versehen wurden. Bei der Filmproduktion traten allerdings einige Ungereimtheiten in Zusammenhang mit den Dimensionen des ISZ auf: Offiziell beträgt die Länge eines Sternzerstörers 1.600 Meter. Der Nachbau der ILM-Modellabteilung, mit dem die Aufnahmen für Episode IV – Eine neue Hoffnung gemacht wurden, hatte aber eine Länge von 91 cm, was bei einem beabsichtigten Maßstab von 1:350 eine tatsächliche Länge von nur 320 Metern ergab. Im Film sollte der Sternzerstörer laut anfänglichem Plan sogar 9.000 Meter lang wirken.
  • Der Begriff „Sternzerstörer“ bezieht sich nicht auf die Zerstörung von Sternen, sondern ist auf den Schiffstyp bezogen und bedeutet so viel wie „Zerstörer in den Sternen“, da Raumschiffstypen mit Schiffstypen zu vergleichen sein sollen. Ähnliches geschah beim auf die Flugzeuge bezogenen Sternjäger. Der Typ Zerstörer existiert jedoch auch bei Star Wars und unterscheidet sich vom Sternzerstörer, weshalb die Vorsilbe auch eine wichtige Unterscheidung ist.
  • Rebels zeigt die Imperium-I-Klasse mit überdimensional langer Halssektion und acht achtläufigen Primärbatterien, wie sie eigentlich dem Folgemodell zustehen.

Quellen

Einzelnachweise

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