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Kanon

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Kanon-30pxÄra ImperiumÄra Widerstand


Die Imperium-I-Klasse, meist auch einfach als Imperium-Klasse, Imperialer Sternzerstörer, Imperium I oder kurz ISZ bezeichnet, war ein Modell von Sternzerstörern, das von den Kuat-Triebwerkswerften für das Galaktische Imperium produziert wurde. Die von Lira Wessex designte Klasse war eine der leistungsstärksten des Galaktischen Bürgerkriegs und eine der häufigsten der Imperialen Flotte. Sie war Nachfolgerin der Venator-Klasse der Republik und ging ihrerseits der Imperium-II-Klasse vorraus.

Beschreibung[]

Sternzerstörer über Jedha

Hangars und Reaktorvorsprung an der Unterseite

Die 1.600,518 Meter langen[6] Großkampfschiffe besaßen so eine keilartige Form mit hoch aufragender Kommandobrücke in den schwer gepanzerten Heckaufbauten und waren auch auf einschüchternde Wirkung hin designt.[4] Zum Betrieb eines derartigen Schlachtschiffs wurden 9.235 Offiziere, 27.850 Mannschaftssoldaten und mindestens 2.500,[19] standardmäßig 9.700 Sturmtruppen benötigt. Da die Imperium-Klasse auch als Trägerschiff diente, wurden 72 TIE-Sternjäger,[8] meist TIE/ln-Raumüberlegenheitsjäger, TIE/sa-Bomber und TIE-Enterschiffe,[3] typischerweise auch TIE/in-Abfangjäger[4] oder teilweise TIE/rb-Brutes,[13] aber auch Shuttles wie die Lambda-[8] und die Sentinel-Klasse sowie Barkassen und Tiefflug-Angriffstransporter/Exekutive in den Hangars an der Unterseite mitgeführt mitgeführt, die mindestens 42 Landebuchten umfassten. Die Hauptöffnung diente an Bug und Seiten als TIE-Landeanlage, zum Kapern kampfunfähiger Schiffe in Korvettengröße und am Heck als Angriffshangar für die Landungsschiffe. Der kleinere Fronthangar wurde für Shuttles hoher Offiziere und zur Entlastung genutzt, da es intern eine direkte Verbindung zur Haupt-TIE-Bucht gab. TIE-Bomber wurden wegen ihrer explosiven Beladung in gesicherten Abteilen gelagert; sie und die -Jäger wurden an Transferträgern zu den vielen kleinen Starthangars an den Seiten der Hauptöffnung gebracht.[3] Als Bodentruppen dienten 20 Allterrain-Angriffstransporter, 30 Allterrain-Scouttransporter oder -Defensivpods und 15 Imperiale Truppentransporter.[8]

ISZ-Hauptreaktor

Blick in die Hauptsektionen

Der Sternzerstörer war in fast allen Gefechten überlegen und besaß dafür schwere Deflektorschilde sowie eine vielseitige Bewaffnung: Die primären Batterien waren sechs schwere doppelte Turbolaser-Geschütztürme[1] mit 50 Metern Durchmesser[3] und zwei hinter ihnen sitzende schwere Doppelionenkanonentürme zu beiden Seiten der Brückenaufbauten. Dazu kamen zwei schwere Vierlingsturbolaserbatterien an den Seitenkanten, zwei mittlere Turbolaser, drei mittlere Drillingsturbolaser[1] als Verteidigungstürme der oberen Mittelkante[3] und 60 schwere XX-9-Turbolaserbatterien von Taim & Bak.[8] Von diesen verteilten sich je zehn schwere Batterien dorsal sowie zu Back- und Steuerbord, und je zehn leichte Turbolaser ragten zu den Flanken und dem Bug.[4] In Sachen Turbolaserfeuerkraft war ein ISZ einem MC80-Sternkreuzer um mindestens 33 % überlegen.[21] Die Sternzerstörer waren speziell auf Orbitalbombardements ausgelegte Schlachtschiffe.[17] Auch gab es 60 Borstel-NK-7-Ionenkanonen,[10] von denen je zehn schwere Türme an Back- und Steuerbord saßen, zehn schwere Batterien ventral montiert waren und je 15 mittlere Kanonen zu den Flanken wiesen. Turbolaser und Ionenkanonen wurden meist in Dreier- oder Vierergruppen eingesetzt.[4] Darüber hinaus waren einige Punktverteidigung-Laserkanonen vorhanden,[1][11] doch die Gesamtbewaffnung ließ einige tote Winkel offen, und das Heck war kaum geschützt.[4] Zum Entern und Festhalten von gegnerischen Raumschiffen waren zehn schwere[4] Phylon-Q7-Traktorstrahlprojektoren vorgesehen, darunter an der Bugspitze.[3] Als Antrieb dienten einen Hyperantrieb der Klasse 2 und drei große und vier mittlere Gemnon-4-Ionentriebwerke der Cygnus-Raumwerften,[8] die für eine Geschwindigkeit von 975 Kilometern in der Stunde in der Atmosphäre sorgten.[1] Ein großer Teil der hinteren Sektionen wurde vom Haupt-Energiegenerator eingenommen, von dem eine Kuppel an der Unterseite hervorstand. Flankiert wurde er von Hilfsantriebs- und Nebenreaktoren. Vor letzteren saßen große Antiresonanzplatten.[3]

Commander Kallus

Strategieraum und Brücke

Das Brückeninnere umfasste wie bei verwandten Klassen einen zentralen Laufsteg hin zu den Frontfenstern für höhere Offiziere, zu dessen Seiten Crewgräben Untergebene beherbergten. Dahinter folgte ein durch ein Tor abgetrennter Kommandobesprechungsraum mit Holotisch,[15][12] alles ähnlich dem Brückenaufbau der Venator-Klasse.[24] Die gesamten Schiffsoperationen wurden von der Brücke auf dem Kommandodeck kontrolliert, was ein Problem bei einem Ausfall ihrerseits darstellte.[4] Von der nachfolgenden Imperium-II-Klasse unterschieden sie sich durch die X-förmige Traktorstrahl-Zielerfassungsanlage auf dem Brückenturm, während die Imperium-II-Klasse tischförmige Aufbauten hatte. Auch hatten diese im Gegensatz zum ursprünglichen Modell keine Steuerklappen an den Triebwerken, dafür waren die Primärbatterien achtläufig. Im Laufe der Jahre wurden einige Schiffe der Imperium-I-Klasse jedoch auf das Design der Imperium-II-Klasse umgerüstet. Taktische Nachteile des Designs umfassten die exponierte Brücke mit ihren Schildgeneratorkuppeln – Schwachstellen, die von Rebellen-Sternjägern ausgenutzt werden konnten. Die Imperium-I-Klasse erwieß sich gegen fähige Rebellenpiloten weitaus weniger effektiv als es ihr Vorgänger der Klonkriege, die kleinere Venator-Klasse, gegen Droidenjäger getan hatte.[8] T-65-X-Flügler konnten die Schildgeneratoren zerstören, und Ionentorpedos einer kleinen Gruppe BTL-A4-Y-Flügler reichten daraufhin, um den ganzen Sternzerstörer lahmzulegen.[15] Wie Jäger konnten auch kleine Kanonenboote mit Bomben und Torpedos schwere Schäden anrichten.[4]

Geschichte[]

Devastator2

Zu erkennen: die Triebwerksklappen, die sie u.a. vom Nachfolgemodell unterscheiden

Obwohl das Imperium eine Vielzahl anderer Großkampfschiffsklassen besaß, wurde die Imperium-Klasse als Nachfolger der Venator-Klasse zum standardmäßigen Raumschiff praktisch aller wichtiger Schlachten. Die Imperium-Klasse hatte – bei geringerer Jägerkapazität – eine einschüchternde Wirkung und war somit besser als Rückgrat der Imperialen Marine geeignet als die veralteten Großkampfschiffe der Republik. Viele Admirale, Großmoffs und ISB-Agenten nutzten sie als Hauptquartier und Flaggschiff, und als eine Kombination aus Basis-, Schlacht- und Trägerschiff war diese Klasse in der Lage, mit fast allen feindlichen Schiffen klarzukommen. Auch gegen planetare Stellungen konnten Sternzerstörer eingesetzt werden, besonders in Form von Blockaden. Die Kuat-Triebwerkswerften ließen die Imperium-Klasse ab 19 oder 18 VSY auch in zivilen Werften auf Corellia, Ringo Vinda und Fondor bauen.[1] Schnell machte sie auch die Sternzerstörer der Sieges-I- und -II-Klasse obsolet.[4] Zu den ersten Schiffen gehörte Moff Wilhuff Tarkins Flaggschiffe Executrix[20] und Monarch.[17] Die ersten Imperialen Sternzerstörer wurden eingesetzt, um während der Klonkriege umkämpfte Welten zu unterwerfen und Anzeichen von Widerstand niederzuschlagen.[8] Ein einzelner reichte, um einen aufständischen Planeten zu unterwerfen, während Industriewelten Ziel eines halben Dutzends neben Unterstützungskreuzern und Versorgungsschiffen wurden.[3] Eine Kampfgruppe unter der Führung eines solchen Schiffs konnte leicht einen ganzen Sektor kontrollieren.[4] Imperiale Task Forces waren meist um einen ISZ herum aufgebaut, unterstützt von Kreuzern, Fregatten und/oder Korvetten,[25] während vollwertige Flotten eine Vielzahl von Sternzerstörern umfassten.[12] Ein weiterer herausragender Sternzerstörer war die Chimaera,[25] die unter Großadmiral Thrawn die Siebte Flotte leitete und mit ihrem Namen gerecht werdenen Markierungen versehen war.[12]

Devastator

Die Devastator, der letzte produzierte Sternzerstörer der Imperium-I-Klasse

Die spätestens 9 VSY aktive Devastator[16] Darth Vaders war das letzte produzierte Schiff der Imperium-I-Klasse, danach wurde die Imperium-II-Klasse hergestellt.[3][1] Im Galaktischen Bürgerkrieg jagten die Sternzerstörer Prioritätsziele und griffen Zentren von Rebellenoperationen an.[8] Der T-65-X-Flügler wurde für den Angriff auf Imperiale Sternzerstörer entworfen.[26] Noch während der ganzen Herrschaft des Imperiums hielten sich die Sternzerstörer in der Flotte. Nicht selten wurden Schiffe der Imperium-I-Klasse in einem Trockendock zu ihrem Nachfolgemodell aufgerüstet. Sterndreadnoughts der Exekutor-Klasse führten indes als Supersternzerstörer die Dolchform der Imperium-Klasse in stark vergrößertem Maßstab fort. Bis zur Harbinger war es der Rebellen-Allianz nicht gelungen, einen ISZ für sich zu beanspruchen. Schätzungen besagten, dass die Produktion der Kuat-Triebwerkswerften von Imperium-Klasse-Schiffen 3 NSY 2.500 Einheiten betrug,[21] darunter tausende des ersten Modells.[4] Bei Kuat und Cymoon 1 wurden weitere Refits vollzogen.[27] Mit dem Erstarken der Neuen Republik wurde eine Vielzahl an Sternzerstörern zerstört, einige auch übernommen.[28][29] 31[30] bis 34 NSY verfügte die Erste Ordnung über Sternzerstörer der Imperium-Klasse, das Submodell ist jedoch nicht bekannt. Sie wurden dabei von den Schlachtkreuzern der Resurgent-Klasse von der Front verdrängt.[21] Die Xyston-Klasse der Letzten Ordnung griff das Design der Imperium-I-Klasse für einen größeren Sternzerstörer auf, der einen axialen Superlaser tragen konnte.[3]

Hinter den Kulissen[]

  • Der originale englische Name lautet Imperial( I)-class Star Destroyer, kurz ISD.
  • Ursprünglich sollten die Sternzerstörer Imperiale Kreuzer sein. Der Gedanke war, sie schnell und schwer bewaffnet aussehen zu lassen. Doch aus dem ersten Entwurf wurde später die Sieges-Klasse, und im fertigen Film von 1977 ist nur noch die Bezeichnung übrig geblieben. So spricht Han Solo in Episode IV – Eine neue Hoffnung noch von Imperialen Kreuzern, ab Episode V – Das Imperium schlägt zurück heißen sie stattdessen Sternzerstörer.
ISZ-Modell

Das Modell für Episode IV

  • Um die Schiffe der Imperium-Klasse auf die Leinwand zu bringen, fertigten die Spezialisten von ILM Modelle an, die detailliert gestaltet und aufwändig mit Leuchtelementen versehen wurden. Bei der Filmproduktion traten allerdings einige Ungereimtheiten in Zusammenhang mit den Dimensionen des ISZ auf: Offiziell beträgt die Länge eines Sternzerstörers 1.600 Meter. Der Nachbau der ILM-Modellabteilung, mit dem die Aufnahmen für Episode IV – Eine neue Hoffnung gemacht wurden, hatte aber eine Länge von 91 cm, was bei einem beabsichtigten Maßstab von 1:350 eine tatsächliche Länge von nur 320 Metern ergab. Im Film sollte der Sternzerstörer laut anfänglichem Plan sogar 9.000 Meter lang wirken.
  • Der Begriff „Sternzerstörer“ bezieht sich nicht auf die Zerstörung von Sternen, sondern auf die militärische Kontrolle eines Sternsystems. Der Typ Zerstörer existiert ebenfalls in Star Wars, weshalb die Vorsilbe (und im Englischen die Großschreibung) auch eine wichtige Unterscheidung ist.
  • Rebels zeigt die Imperium-I-Klasse mit überdimensional langer Halssektion und acht achtläufigen Primärbatterien, wie sie eigentlich dem Folgemodell zustehen.
  • Oft werden Schiffe der Imperium-I-Klasse im Design ihrer Nachfolgeklasse dargestellt, auch lange bevor diese existiert haben kann.

Quellen[]

Einzelnachweise[]

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 1,19 1,20 1,21 1,22 1,23 1,24 Rogue One – Die Illustrierte Enzyklopädie
  2. Fast and Aggressive
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 3,14 3,15 3,16 3,17 3,18 3,19 3,20 3,21 3,22 3,23 3,24 3,25 3,26 3,27 3,28 3,29 3,30 Raumschiffe und Fahrzeuge – Neuausgabe
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 4,13 4,14 4,15 4,16 4,17 4,18 4,19 4,20 4,21 4,22 4,23 4,24 Starships and Speeders
  5. 5,0 5,1 5,2 Episode IV – Eine neue Hoffnung
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 Tweet von Pablo Hidalgo (Screenshot)
  7. Super Graphic: A Visual Guide to a Galaxy Far, Far Away
  8. 8,00 8,01 8,02 8,03 8,04 8,05 8,06 8,07 8,08 8,09 8,10 8,11 8,12 8,13 8,14 8,15 8,16 8,17 8,18 8,19 8,20 8,21 8,22 Das ultimative Buch
  9. Die Blade-Staffel
  10. 10,0 10,1 Die Geschichte der Rebellen
  11. 11,0 11,1 11,2 Thrawn – Verrat
  12. 12,0 12,1 12,2 12,3 12,4 RebelsAngriff auf die Rebellenbasis (3.21 & 3.22)
  13. 13,0 13,1 13,2 Solo: A Star Wars Story
  14. TIE-Jäger/Schattengeschwader
  15. 15,0 15,1 15,2 Rogue One: A Star Wars Story
  16. 16,0 16,1 16,2 Obi-Wan Kenobi: Teil V
  17. 17,0 17,1 17,2 17,3 Darth VaderBrennende Meere
  18. RebelsRelikte der Alten Republik (2.04)
  19. 19,0 19,1 19,2 Absolut alles, was du wissen musst
  20. 20,0 20,1 Der Auslöser
  21. 21,0 21,1 21,2 21,3 21,4 21,5 Das Buch der Rebellen – Gesammelte Geheimdienstdokumente der Allianz
  22. 22,0 22,1 Alphabet SquadronAlphabet Squadron
  23. Imperialer Sternzerstörer in der Encyclopedia von StarWars.com (Archiv-Link)
  24. The Clone WarsDer Fall eines Droiden (1.06)
  25. 25,0 25,1 Thrawn (Roman)
  26. Das Erwachen der Macht – Raumschiffe und Fahrzeuge
  27. Chimaera
  28. NachspielLebensschuld
  29. Alphabet SquadronVictory's Price
  30. Vor dem Erwachen

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