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„Ich versichere Euch, die Effektivität des imperialen Sternzerstörers lässt sich nicht nur aus seiner massiven Feuerkraft, sondern auch aus seiner schieren Größe folgern.“
— Wilhuff Tarkin

Bei den Sternzerstörern der Imperium-Klasse handelt es sich um das Rückgrat der Imperialen Flotte und die stärksten Standard-Raumschiffe in den von Moffs kommandierten Sektor-Flotten des Imperiums. Gebaut von Kuat Drive Yards nach den Entwürfen der Tochter des Sieges-Klassen Erfinders Walex Blissex, gehören die ISZs (Imperialer Stern-Zerstörer; wie sie auch abgekürzt genannt werden) zu den größten Sternzerstörern, die je gebaut wurden. Während größere Schiffe und Raumstationen der Einrichtungen von hochindustrialisierten Systeme wie Kuat, Rendili, Fondor oder Loronar bedürfen, gehört es zur Flotten-Politik des Imperiums in jedem Sektor Raumdocks zu unterhalten, die in der Lage sind ISZs vor Ort zu bauen und zu warten. Die Hauptproduktionsorte waren jedoch die Werften von Kuat, Fondor, Corellia und Bilbringi.

Da die Sternzerstörer genauso weit verbreitet sind wie die TIE Sternjäger, sieht man in ihnen die Allgegenwärtigkeit des Imperiums und den Herrschaftsanspruch des Imperators Palpatine. Wieviele dieser Schiffe tatsächlich gebaut wurden ist nicht bekannt, es sind aber mehr als 25.000.

Zu den bekanntesten Sternzerstörern gehören Darth Vaders Devastator, die Schimäre, die das Flaggschiff von Großadmiral Thrawn war, sowie die Virulenz, die nach der Schlacht um Thyferra von dem Schmuggler Booster Terrik übernommen und diese als fliegenden Basar namens Errant Venture einsetzte. Zu den bekanntesten Sternzerstörer der ISZ II-Klasse gehörten die Ankläger, die von Captain Piett vor seiner Versetzung auf die Executor befehligt wurde und die Rächer, die während der Ereignisse um die Schlacht von Hoth von Captain Lorth Needa befehligt wurde.

Der ISZ im Einsatz

Der Haupthangar eines ISZ I ist an der Unterseite des Schiffes verortet. Er kann Schiffe bis zur Größe einer Corellianischen Korvette aufnehmen. Aufgrund der großen Crew gibt es im Innern des Schiffes etliche Quartiere, Freizeiteinrichtungen aber auch Räume für Ehrengäste. Da das Schiff jedoch über keine eigenen Wiederverwertungsanlagen verfügt, wird der überflüssige Schrott meist vor Hyperraumsprüngen in den Weltraum entladen.

Im Kampf zeigt der imperiale Sternzerstörer nur wenige Schwächen. Angreifbar ist er dennoch, vor allem von kleinen Jägern, die auf Grund ihrer Größe meist nicht von den Turbolasern erfasst werden können. Die Rebellen-Allianz hat schnell festgestellt, dass die Brücke an der Vorderseite des Aufbaus der wohl verwundbarste Punkt des Sternzerstörers ist, sofern die Zerstörung der beiden oberen Schildgeneratoren gelingt.

An Einsatzmöglichkeiten mangelte es dem ISZ I nicht. Der wohl wichtigste Aufgabenbereich war der des Kommandoschiffes über Raumschiffsverbände. Weiterhin gab es viele Planeten, deren Schutzflotten aus einem oder mehreren Sternzerstörern bestanden. Zum einen, um Feinde von Außen zu besiegen, aber auch um Furcht und Schrecken zu verbreiten, um damit den Planeten auf Seiten des Imperiums zu halten. Ein einzelner Sternzerstörer ist in der Lage einen Planeten zu beherrschen. Vier davon können ein Sonnensystem unter Kontrolle halten. Nachdem der Code "Basis Delta Zero" ausgesprochen worden ist, kann ein Sternzerstörer den Planeten in eine atomare Wüste verwandeln. Sämtliches Leben wird ausgelöscht, Felsen und Sand verwandeln sich zu Glas und die komplette Vegetation wird vernichtet. In Verbänden mit Supersternzerstörern wurden sie ebenfalls - hier zum Schutz und Feuerfang für das größere Schiff - eingesetzt. Kurze Zeit nach Zerstörung des Todessterns erschien eine verbesserte Version, der ISZ II, bei dem die Bewaffnung verändert und die Schilde verstärkt wurden und der einen doppelt so schnellen Hyperraumantrieb besaß.

Die Rolle als das absolut größte Kampfschiff verlor der ISZ aber kurze Zeit später abermals, als der erste Supersternzerstörer, die Executor, fertiggestellt wurde.

Eine Liste aller Sternzerstörer, siehe: Liste aller Schiffe der Imperialen Flotte

Andere Typen

Da die Sternzerstörer der Imperiums-Klasse am weitesten verbreitet sind, werden diese allgemein als Sternzerstörer bezeichnet. Es gibt aber noch folgende Klassen:

  • Acclamator-Klasse: Sie sind Kriegsschiffe, die von der Alten Republik in den Klonkriegen eingesetzt wurden und zusammen mit den Venator-Keuzern bis zur Indienststellung der Victory-Klasse verwendet wurden.
  • Defender-Klasse: Diese Schiffe wurden nach dem Niedergang des Imperiums von der Neuen Republik entwickelt und gebaut. Der erste dieser Zerstörer wurde auf den Namen "Obi-Wan" getauft.
  • Imperium I-Klasse: siehe oben
  • Imperium II-Klasse: verbesserte Imperium I-Klasse mit aufgerüsteter Bewaffnung (u.a. Captain Pietts Ankläger)
  • Interdictor-Sternzerstörer: Normale Imperium-Klasse Sternzerstörer, die mit Gravitationsgeneratoren ausgerüstet sind, durch die der Einsatz des Hyperraumantriebs unmöglich wird.
  • Super-Klasse: Es gibt verschiedene Unterklassen
  • Venator-Klasse: Ebenfalls Kriegsschiffe der Alten Republik; s.o.
  • Victory-Klasse: Diese wurden noch zur Zeit der Alten Republik entworfen und gebaut, aus ihnen geht die Imperiumsklasse hervor.
  • Victory II-Klasse: Ein verbessertes Model des Victory-Kreuzers, welcher mehr für den Raumkampf ausgelegt wurde.

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Hinter den Kulissen

  • Ursprünglich sollten die Sternzerstörer Imperiale Kreuzer sein. Der Gedanke war sie schnell und schwer bewaffnet aussehn zu lassen. Sie sollten sogar kleiner als der Blockadebrecher sein. Doch aus dem ersten Entwurf wurde später die Victory-Klasse, und im fertigen Film von 1977 ist nur noch die Bezeichung übrig geblieben. So spricht Han Solo in der Bar von Mos Eisley noch von Imperialen Kreuzern, ab Episode V heißen sie aber Sternzerstörer.
  • Offiziell ist die Länge eines Sternzerstörers 1600 Meter. Das Modell für Episode IV, mit dem die Aufnahmen gemacht wurden, hatte aber eine Länge von 91 cm, was bei einem beabsichtigten Maßstab von 1:350 eine tatsächliche Länge von nur 320 Metern ergab. Im Film sollte das Raumschiff aber 9000 Meter lang wirken.
  • Der Begriff "Sternenzerstörer" bezieht sich nicht auf die Zerstörung von Sternen, sondern ist auf die Schiffsklasse bzogen und bedeutet so viel wie "Zerstörer in den Sternen", da Raumschiffsklassen mit Schiffsklassen zu vergleichen sind, daher auch das zweite Teilwort "Zerstörer".

Quellen

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