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Die Iskalonier sind ein friedliebendes Volk, das auf der Wasserwelt Iskalon lebt und sich aus mehreren intelligenten Spezies zusammensetzt, deren Gemeinsamkeit darin besteht, dass sie an das Leben im Meer angepasst sind. Seitdem ihre Welt im Jahre 3 NSY vom Galaktischen Imperium verwüstet worden ist, hassen die Iskalonier alle Fremden und führen ein vom Rest der Galaxis isoliertes Leben.

Beschreibung

Von den Spezies, die das Volk der Iskalonier bilden, sind die Inleshat und die Chukyvi diejenigen, deren Aussehen dem von Menschen am stärksten ähnelt. Andere Spezies der Iskalonier haben mit Fischen eine größere Ähnlichkeit als mit Humanoiden. Auf Grund ihres Körperbaus können sich zumindest die humanoiden Iskalonier auch eine Zeitlang außerhalb des Wassers aufhalten, allerdings benötigen sie dazu spezielle Druckanzüge oder mit Wasser gefüllte Helme, damit sie atmen können.[1]

Die Iskalonier messen der Gemeinschaft eine größere Bedeutung als dem Individuum bei und versuchen, im Einklang mit der Natur zu leben. Der Gedanke, die Umwelt aus Profitgier zu schädigen, ist ihnen fremd. Iskalonier haben keine Geheimnisse voreinander; die Konzepte von Täuschung und Verrat haben sie erst durch den Kontakt zu anderen Spezies kennengelernt. Sie sind jedoch nicht gewillt, diese Denkweise zu übernehmen.[2]

Geschichte

Ursprünglich waren die Iskalonier Fremden freundlich gesinnt und hießen sie auf ihrer Welt willkommen. Damit sie mit Besuchern von anderen Planeten in Kontakt treten konnten, bauten sie die Unterwasserstadt Pavillion. Nachdem das Galaktische Imperium Iskalons Nachbarplaneten Gamandar erobert und dessen Bevölkerung versklavt hatte, schickten die Iskalonier Botschafter nach Gamandar, damit sie das Imperium um Frieden baten. Der imperiale Kommandeur Griggor Tower ließ die Gesandten jedoch hinrichten, indem er ihre Wassertanks zerstören ließ. Die entsetzten Iskalonier bekamen nur zu hören, dass dies der einzige Frieden sei, den ihre Botschafter für ihre Einmischung verdient hätten. Danach ließ Tower seine Sturmtruppen regelmäßig Manöver auf Iskalon abhalten, damit sie sich an die dortigen Umweltbedingungen gewöhnten. Die Iskalonier waren damit zwar nicht einverstanden, aber nach dem grausamen Tod ihrer Botschafter wagten sie es nicht, dem Imperium offen Widerstand zu leisten.[1]

Als im Jahre 3 NSY die Rebellen Luke Skywalker, Leia Organa, Lando Calrissian und Chewbacca mit ihren Droiden C-3PO und R2-D2 auf der Suche nach dem vermissten Agenten Tay Vanis nach Iskalon kamen, erwachte in den Iskaloniern, die zu dieser Zeit von einem Inleshat namens Primor angeführt wurden, die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Herrschaft des Imperiums. Diese Hoffnung wurde jedoch enttäuscht, als Admiral Tower Iskalon mit einer Rakete verwüstete, um die Rebellen auszulöschen.[1] Die Rakete erzeugte eine gewaltige Flutwelle, die sich über die gesamte Oberfläche des Planeten ausbreitete und die Stadt Pavillion zerstörte. Diesem so genannten Iskalon-Effekt fiel der größte Teil der Iskalonier einschließlich ihres Anführers Primor zum Opfer. So wurde die Zivilisation der Meeresbewohner mit einem Schlag vernichtet.[2] Die verbitterten Überlebenden zogen sich unter Führung von Primors Sohn Mone in die Tiefen des Meeres zurück und duldeten von nun an auf ihrem Planeten keine Außenweltler mehr.[3] Auch nach der Niederlage des Imperiums in der Schlacht von Endor hielten die Iskalonier an dieser Einstellung fest und lehnten es ab, der Allianz Freier Planeten oder der Neuen Republik beizutreten. Um Fremde von ihrer Welt zu vertreiben, waren die sonst friedfertigen Meeresbewohner sogar bereit, tödliche Gewalt anzuwenden.[4]

Quellen

Einzelnachweise

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