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Auf [[Ossus]] hatte die wohl berühmteste [[Jedi-Bibliothek ]] ihren Sitz. Als dem Planeten während des [[Großen Sith-Krieges]] die Vernichtung drohte verlies der Orden die Welt die so lange sein Sitz war.
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Auf [[Ossus]] hatte die wohl berühmteste [[Jedi-Bibliothek ]] ihren Sitz. Als dem Planeten während des [[Großen Sith-Krieges]] die Vernichtung drohte, verließ der Orden die Welt die so lange sein Sitz war.
   
 
Nach der Zerstörung der [[Eclipse I]] besuchte [[Luke Skywalker]] die Akademie-Ruinen; um andere Jedi zu finden.
 
Nach der Zerstörung der [[Eclipse I]] besuchte [[Luke Skywalker]] die Akademie-Ruinen; um andere Jedi zu finden.

Version vom 30. Juni 2009, 19:54 Uhr

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„Über 1000 Generationen lang sind die Jedi-Ritter in der Alten Republik die Hüter des Friedens und der Gerechtigkeit gewesen. Bevor es dunkel wurde in der Welt, vor dem Imperium“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Der Alte Jedi-Orden war ein Zusammenschluss machtempfänglicher Individuen, die der Hellen Seite der Macht folgten und den Frieden in der Galaktischen Republik zu wahren suchten. Er existierte von 25.783 VSY[1] bis 19 VSY und war in dieser Zeit die berühmteste Gruppe an Machtsensitiven. Der generelle Gegenspieler der Jedi war der so genannte Sith-Orden, wobei dieser sich im Laufe der Zeit in vielen unterschiedlichen Formen präsentierte.

Während sich in der Geschichte des Ordens viele Konflikte finden, so sind doch die Großen Schismen von tragender und nachhaltiger Bedeutung. In diesen Auseinandersetzungen wandten sich Jedi von dem Jedi-Kodex und ihren Meistern ab, um die Künste der Dunklen Seite zu erlernen, welche - im krassen Gegensatz zum Glauben der Jedi - auf offensive Taktiken und Kräfte setzte. Diese Dunklen Jedi gründeten den Orden der Sith, oder auch das Sith-Imperium, und waren fortan die brutalsten Gegenspieler des Jedi-Ordens. Es folgten viele Angriffe, kleinere Konflikte und Kriege, die den Orden der Jedi und besonders die Galaktische Republik selbst erheblich schwächten. Nur wenige Jahre nach dem Großen Sith-Krieg, nach dem anführenden Sith-Lord auch Exar Kun-Krieg genannt, musste die Republik harte Angriffe der Mandalorianer über sich ergehen lassen. Obwohl der Hohe Rat der Jedi sich vorerst gegen eine Einmischung entschied, zogen viele Jedi unter Revan und Malak in die Mandalorianischen Kriege. Die Republik konnte den Krieg dank der Jedi für sich entscheiden, befand sich im Anschluss aber in einem Zustand mangelnder militärischer Handlungsfähigkeit und bildete ein leichtes Angriffsziel für Revan und Malak, welche sich der Dunklen Seite zugewandt und dem Jedi-Orden den Krieg erklärt hatten. Im Laufe des so genannten Jedi-Bürgerkriegs schlossen sich viele Jedi den Sith an und noch mehr starben, so dass nach der Beendigung des Krieges und der Ersten Jedi-Säuberung nur sehr wenige Jedi übrig geblieben waren. Der Jedi-Orden selbst war zu dieser Zeit nicht mehr in seiner ursprünglichen Form aktiv, doch wurde er Jahre später von einigen Verlorenen Jedi wieder aufgebaut.

In einem weiteren Krieg gelang es den unter Lord Hoth vereinten Jedi, die Sith-Angreifer zurückzuschlagen, welche nach einigen Kämpfen auf Ruusan als komplett vernichtet galten. Dies erwies sich als Trugschluss: Bis zu den Klonkriegen verharrten die Sith-Lords im Unbekannten und entzogen sich der Kenntnis des Jedi-Ordens. So war dem Sith-Lord Darth Sidious möglich, als Oberster Kanzler Palpatine seine Macht im Galaktischen Senat zu mehren und im Verborgenen gegen die Jedi zu operieren. Am Ende erkannten die Jedi die versteckte Identität des Kanzlers, doch zu diesem Zeitpunkt war es bereits zu spät. Palpatine rief die Order 66 aus, in der beinahe alle Jedi von den sie begleitenden Klonkriegern getötet wurden. Ausnahmen hiervon waren unter anderem Jedi-Meister Yoda, welcher sich nach Dagobah zurückzog und Obi-Wan Kenobi, der auf Tatooine ins Exil ging. Dies war das Ende des Alten Jedi-Ordens.

Geschichte

Gründung und Frühgeschichte

Der Jedi-Orden formell 25.783 VSY von machtbegaten Mönchen und Gelehrten, die den Macht-Krieg auf Tython überlebt hatten noch 730 Jahre vor Gründung der Galaktischen Republik gegründet. 100 Jahre nach Gründung der Republik schloss sich der Jedi-Orden dieser an.[1] Obwohl viele Aspekte im Dunkeln bleiben, wurden doch einige Zusammenschlüssen und Orden als Vorläufer des Jedi-Ordens bekannt. Unter ihnen befinden sich unter anderem der Orden von Dai Bendu, dessen Symbol sich später zum Zeichen der Republik aufschwang, und die Paladine der Chatos-Akademie.

Als Erstes Großes Schisma wird der auf Tython von Bogan begonnene Macht-Krieg bezeichnet, der von Dunklen Jedi und Jedi ausgetragen wurde. Im Anschluss an diesen Krieg spalteten sich Teile des Jedi-Ordens ab und machte sich zu anderen Planeten auf. Der Jedi-Orden und die Galaktische Republik trafen zum ersten Mal aufeinander, als die Republik die Perlemianische Handelsstraße kartographierte, welche Coruscant mit Ossus verband. Es folgten ein Konflikt mit den Tionese und das Zweite Große Schisma; beide konnten die Republik und die Jedi für sich entscheiden.

Großer Hyperraum-Krieg, Drittes Großes Schisma

Ca. 5.000 VSY wurden die Sith wiedergefunden, was den Großen Hyperraum-Krieg zur Folge hatte. Damals hatte der Jedi Odan-Urr die Vision eines kommenden Kriegs und trug seine Sorge in Begleitung von Memit Nadill und der Kaiserin von Koros, Teta, dem Galaktischen Senat vor. Der Senat nahm die Warnungen nicht ernst, bis Jori Daragon berichtete, das Sith-Imperium gesichtet zu haben und dass dieses sich auf einen Angriff vorbereitete. Nadill brachte darüber so viel in Erfahrung wie möglich und reiste anschließend nach Coruscant, um die Jedi davon in Kenntnis zu setzen. Naga Sadow indes, der neue Dunkle Lord der Sith, ließ seine Flotte mehrere Planeten gleichzeitig angreifen. Mithilfe von Sith-Magie erschuf er Soldaten-Illusionen, um seine Truppen weit größer erscheinen zu lassen und den Feind zu demoralisieren. Als seine Konzentration nachließ, verschwanden diese Soldaten und die Jedi erkannten den Trick; in einem massiven Gegenangriff wurden Naga Sadow und seine Sith zurückgeschlagen.

Im Anschluss daran fand das Dritte Große Schisma statt, ca. 4.250 VSY, welches sich in Form eines Jedi-Bürgerkrieges auf Coruscant äußerte und damit endete, dass mehrere Dunkle Jedi sich in das Vultar-System zurückzogen. Dort fanden und benutzten sie eine Maschine, die sie nicht kontrollieren konnten und mit ihr unwillentlich das gesamte System vernichteten.

Die Alten Sith-Kriege

Der Große Sith-Krieg

„Exar war ein Jedi, der... verführt wurde... von den Seelen der alten Sith. Er wollte die Republik zerstören und eine goldene Ära der Sith begründen.“
— Jolee Bindo
Freedon Nadd Kunst

Freedon Nadd

Der Jedi Exar Kun reiste im Jahre 3.996 VSY zum Dschungelmond Dxun im Onderon-System, wo er auf das Grab Freedon Nadds stieß und von dessen Geist zur Dunklen Seite verfüht wurde. Er war es auch, der Nadds Geist vernichtete und den Thron eines Sith-Lords für sich beanspruchte. Er nahm Naga Sadows Festung auf Yavin IV ein und nahm die Massassi zu seinen Dienern, welche ihm aufgrund seiner Machtfähigkeiten, die denen ihres früheren Meisters so sehr ähnelten, folgten. Die Jedi erkannten die Stärkung der Sith und beriefen eine Versammlung ein, während der sie von einer geheimen Anhängerschaft der Dunklen Seite angegriffen wurden, den Krath. Ulic Qel-Dromas Meister Arca Jeth starb bei dem Angriff. Ulic schlich sich darauf bei den Krath ein, doch konnte er diese auf Dauer nicht täuschen. Sie vergifteten ihn und er wurde ein General der Krath. Exar Kun traf auf ihn mit dem Wunsch, ihn zu töten, doch kam der Geist von Marka Ragnos dazwischen und beschwor die beiden ehemaligen Jedi, zusammen zu arbeiten statt sich zu bekämpfen. Da Exar Kun der Stärkere der beiden war, sollte er der Meister sein, Ulic der Schüler. Sie entführten junge Jedi, um sie zur Dunklen Seite zu bekehren und ihre Reihen zu stärken und gewannen die Mandalorianer als Verbündete. Trotz dessen gelang es ihnen nicht, Coruscant zu übernehmen; sie wurden immer wieder von den Jedi zurückgeschlagen und Ulic Qel-Droma schließlich gefangen genommen. Er erwartete seinen Prozess, als Exar Kun zu seiner Befreiung kam und dabei seinen früheren Meister, Vodo Siosk-Baas, tötete. Sie beendeten die Zeit des Jedi-Ordens auf Ossus, indem sie den Stern im Cron-System sprengten; die Druckwelle der Explosion ergriff den Planeten und den Jedi blieb nichts anderes übrig, als so viele für den Orden wertvolle Gegenstände wie möglich zu retten. Was nicht gerettet werden konnte, wurde später von Exar Kun und Ulic Qel-Droma genommen.

Die Jedi wurden letztlich durch Ulic selbst in die Lage versetzt, sich direkt mit Exar Kun auseinander zu setzen. Als Ulic seinen Bruder Cay tötete und Nomi Sunrider seine Verbindung zur Macht trennte, erkannte er seine Untaten und führte die Jedi zu Yavin IV. Während die Mandalorianer auf Onderon eine Niederlage hinnehmen und sich zurückziehen mussten, band Exar Kun seinen Geist an den Tempel auf Yavin IV, indem er das Leben jedes dort lebenden Massassi opferte, und entzog sich auf diese Weise effizient den Jedi, die den Planeten aus dem Orbit bombardierten und dabei den Tempel zerstörten. Damit nahm der Krieg ein Ende und der Jedi-Orden bezog den Tempel auf Coruscant.

Die Mandalorianischen Kriege

„Zu Beginn stellten sie keine nennenswerte Bedrohung dar. Doch das änderte sich, als der Jedi Revan die Sache in die Hand nahm. Die Flotten der Republik operierten plötzlich mit anderen, ausgefalleneren Strategien. Finten, Gegenangriffe, Massentäuschungen. Revan war ein Genie auf dem Schlachtfeld.“
— Canderous Ordo

Nach dem Großen Sith-Krieg sahen die Mandalorianer ihre Chance, die Republik erneut in Kämpfe zu verwickeln. Unter Mandalore dem Ultimativen wurden zuerst Welten außerhalb der Grenzen der Republik angegriffen, anschließend führten die Mandalorianer Blitzangriffe auf mehrere Welten der Republik aus, woraufhin diese trotz ihrer Schwächung Truppen gegen die Invasoren schicken musste. Die Bemühungen waren nicht sonderlich erfolgreich, die Mandalorianer weiteten ihr Territorium immer weiter in den Einflussbereich der Galaktischen Republik aus. Der Hohe Rat der Jedi entschied sich vorerst gegen eine Einmischung in den Krieg; er forderte Geduld, um die versteckten Muster des Angriffs deuten zu können. Einige Jedi, darunter Revan und Malak, widersetzten sich diesem Beschluss und verstärkten die Republikanische Flotte. Der Jedi-General Revan spielte eine bedeutende Rolle in diesem Krieg; er verwendete die Strategien und Taktiken der Mandalorianer gegen sie selbst und verfeinerte sie. Schon bald hatte die Republik die Oberhand zurück erlangt.

Es ist wahrscheinlich, dass Revan in jener Zeit bereits den Entschluss gefasst hatte, nach den Mandalorianischen Kriegen gegen die Republik und den Jedi-Orden vorzugehen. Er wählte den Ort der Entscheidungsschlacht, Malachor V, und ließ den Zabrak-Techniker Bao Dur den Masseschattengenerator bauen, eine mächtige Waffe, die einen gewaltigen Masseschatten um den Planeten wirft und alles in seiner Reichweite zerstört. Obwohl Malachor V für die Mandalorianer mit bestimmten Tabus versehen war, ließen sie sich zu dem Planeten locken und liefen Revan in die Falle. Im Moment der Aktivierung des Masseschattengenerators krachten unzählige Schiffe beider Flotten auf die Planetenoberfläche und richteten einen irreparablen Schaden an. Die wenigen überlebenden Mandalorianer musste mit ansehen, wie Revan ihre Waffen und Rüstungen zerstörte und den Helm des gefallenen Mandalore an sich nahm. Revan, Malak und ein beträchtlicher Teil der republikanischen Flotte verschwanden in die Unbekannten Regionen. Sichtungen der beiden Jedi auf unterschiedlichen Planeten wurden nie bestätigt; man hielt sie für tot.

Eine weitere Folge des Krieges waren nicht nur die Instabilität der Republik und des Jedi-Ordens, sondern auch der Ausschluss der einzigen Jedi, die in dem Krieg gekämpft hatte und vor den Hohen Rat der Jedi auf Coruscant getreten war. Diese Jedi, später bekannt als Die Verbannte, sollte noch eine wichtige Rolle beim Wiederaufbau des Ordens einnehmen.

Krynda Draay verschrieb sich der Unterweisung von Sehern, damit sich die Ereignisse des Exar Kun-Krieges nicht wiederholen und der Jedi-Orden über eine neuerliche Bedrohung durch die Sith rechtzeitig erfahren konnte. Es formierte sich ein Zusammenschluss auf Taris, dessen vier Meister zu dieser Zeit verantwortlich für das Padawan-Massaker sein würden. Die vier Jedi-Meister sahen in ihren Visionen, wie das Chaos über den Jedi-Orden und die Republik kam, und dass der Verantwortliche einer ihrer Padawane sein könnte. Im Gegensatz zu Vodo Siosk-Baas, der es ihrer Ansicht nach verpasst hatte, Exar Kun aufzuhalten, beschlossen sie, ihre Padawane zu töten. Nur der Padawan Zayne Carrick konnte entkommen.

Der Jedi-Bürgerkrieg

Lord Revan

Revan

Der Jedi-Bürgerkrieg wurde ausgelöst durch Revans und Malaks Rückkehr als Sith-Lords. Mit einer großen Flotte griffen sie die Republik an und begannen mit dem Wiederaufbau des Sith-Imperiums. Viele Jedi aus den Mandalorianischen Kriegen folgten Revan, nun Dunkler Lord der Sith, und weitere schlossen sich ihm im Verlauf des Kriegs an. Das größte Rätsel bildeten die schier unendlichen Ressourcen der Sith; die Flotte schien ständig und unaufhaltsam zu wachsen und ein Planet nach dem anderen fiel in die Hände der Eroberer. Schließlich legten die Jedi Darth Revan einen Hinterhalt. Eine Jedi-Einsatzgruppe, darunter die Padawan Bastila Shan, deren Kampfmeditation der Republik einige Schlüsselsiege im Kampf gegen die Sith erbracht hatte, enterten Revans Flaggschiff mit der Intention, ihn gefangen zu nehmen. Malak erkannte darin seine Chance, den alten Meister aus dem Weg zu räumen, und wies seine Schiffe an, ihr Feuer auf Revans Brücke zu konzentrieren. Er meinte, die Angreifer und Revan getötet zu haben, doch konnten die Jedi Revan von dem Schiff retten.

Malak übernahm den Platz als Dunkler Lord der Sith und fuhr mit den Angriffen auf die Republik fort, wenn auch mit offensichtlicheren und brutaleren Methoden als Revan es getan hatte. Ein besonderes Ziel bildete für ihn die Jedi Bastila; mit ihrem Tod meinte er, die letzte Hoffnung der Republik und der Jedi zunichte zu machen. Nachdem Bastila das Kommando über das republikanische Schiff Endar Spire übernommen hatte, kam es zu einem Kampf im Orbit über Taris, welchen die Sith für sich entscheiden konnte. Bastila jedoch konnte einer Gefangennahme durch die Flucht in einer der Rettungskapseln entgehen. Nur wenige andere republikanischen Soldaten konnten auf diese Weise das Schiff verlassen, darunter Carth Onasi, der in den Mandalorianischen Kriegen mehrmals für seine Tapferkeit ausgezeichnet worden war, und Revan, dessen Bewusstsein von dem Rat der Jedi auf so verändert worden war, dass er sich nun für einen der Republik treuen Soldaten hielt. Gemeinsam mit Bastila, der Twi'lek Mission Vao und deren Wookiee-Freund Zaalbar gelang es ihnen, von Taris zu fliehen, bevor Malak den Planeten in Schutt und Asche legen ließ.

Im Verlauf ihrer Reise wurde Revan abermals zu einem Padawan des Jedi-Ordens gemacht und erhielt die Aufgabe, zusammen mit Bastila nach der Sternenschmiede zu suchen. Malaks Versuche, sie aufzuhalten und zu demoralisieren - unter anderem durch die Zerstörung der Jedi-Enklave auf Dantooine -, misslangen, doch konnte er Bastila auf seine Seite ziehen und als Schülerin gewinnen. In der entscheidenden Schlacht gelangten mehrere Jedi erfolgreich in die Sternenschmiede, darunter Revan, welcher Bastila nach einem kurzen Kampf von der Hellen Seite der Macht überzeugen und sie dazu bringen konnte, ihre Kampfmeditation für die Republik einzusetzen. Im Anschluss stellte Revan sich Malak und tötete ihn. Die Sternenschmiede konnte zerstört werden und Revan wie auch seine Begleiter wurden als Helden gefeiert. Dennoch, der Krieg hatte viele Opfer gefordert und insbesondere dem Jedi-Orden erhebliche Verluste beigebracht, von denen er sich lange nicht erholen konnte.

Die Erste Jedi-Säuberung

„Der Jedi-Tempel auf Coruscant ist leer. Die Wasser im Saal der tausend Quellen sind versiegt, aus Respekt vor den gefallenen Jedi... und denen, die für alle Zeit verloren sind.“
— Kreia

Revan verschwand nach den Ereignissen im Jedi-Bürgerkrieg in die Unbekannten Regionen und andere Sith-Lords, solche, die ein geringes Interesse an Zielen wie einem Sith-Imperium hatten, machten sich die Zerstörung des Jedi-Ordens zur Aufgabe. Diese Sith-Lords waren Darth Traya, Darth Sion und Darth Nihilus. Sie setzten unter anderem Sith-Killer ein, um die verbliebenen Jedi zur Strecke zu bringen. Ein besonderes Ereignis diesen eher stillen Konflikts war die Auslöschung allen Lebens auf Katarr durch Nihilus während einer Jedi-Konklave, die nur eine Angehörige der Miraluka überlebte. Die verbliebenen Jedi wussten die Bedrohung nicht einzuschätzen. Der Hohe Rat auf Coruscant wurde aufgelöst, die Jedi-Meister versteckten sich auf unterschiedlichen Planeten in der Galaxis, um dem Feind ihre Lokalisierung zu erschweren und so die Zeit zu haben, dieser neuen großen Bedrohung auf den Grund zu gehen.

Die so genannte Verbannte, die nach den Mandalorianischen Kriegen aus dem Orden ausgeschlossen worden war, versuchte die Jedi-Meister zum Kampf gegen das Sith-Triumvirat wieder zusammen zu bringen. Bis auf Atris konnte sie alle überzeugen, in der wiedererbauten Enklave auf Dantooine zusammen zu kommen, wo sie entschieden, die Verbannte von der Macht zu trennen, da sie in ihr eine Gefahr für das Leben erkannten. Bevor dies jedoch geschehen konnte, griff Kreia in das Geschehen ein, tötete die Jedi-Meister und verwundete die Verbannte. Sie offenbarte ihre Identität als Darth Traya und ließ ihre Schülerin auf Dantooine zurück. Im Anschluss an dieses Ereignis unterstützte die Verbannte die Republik bei der Verteidigung des von Nihilus angegriffenen Telos IV, tötete den Sith-Lord und sprengte sein Flaggschiff, die Ravager, in die Luft. Ihr weiterer Weg führte nach Malachor V, dem Schauplatz der letzten Schlacht der Mandalorianischen Kriege, wo die Sith die Trayus-Akademie erbaut hatten. Dort besiegte sie Sion und Traya und tötete sie. Bevor Traya jedoch starb, gewährte sie der Verbannten einige Einblicke in zukünftiges Geschehen. Eine ihrer Vorhersagen war, dass einige Begleiter der Verbannten, die so genannten Verlorenen Jedi, die sie während der Reise in der Macht unterwiesen hatte, den Jedi-Orden neu begründen würden. Es ist ungewiss, wie viele Jedi dem Sith-Triumvirat entkommen konnten. Bekannt ist nur noch das Überleben Bastila Shans.

Neue Sith-Kriege

Dreitausend Jahre später kehrten die Sith zurück. In den sieben Schlachten von Ruusan kämpften die Bruderschaft der Dunkelheit gegen die Armee des Lichts. Der ehemalige Jedi Kaan erkannte, dass die Jedi nur von einer vereinigten Sith-Armee vernichtet werden konnte. Er vereinte die Sith unter einem Banner und zog in den Krieg gegen den Orden. Es kam zu mehreren großen Schlachten und schließlich zum großen Showdown auf Ruusan. Insgesamt trafen die Sith und die Jedi siebenmal aufeinander. In der letzten und entscheidenden Schlacht zündete Kaan die Gedankenbombe alle Jedi und alle Sith bis auf zwei wurden vernichtet. Einzig Darth Bane und seine spätere Schülerin Rain überlebten. Darth Bane änderte die Philosophie der Sith und führte die Regel der Zwei ein, größte Feind der Jedi verschwand scheinbar.

Tausend Jahre des Friedens

Nun kam eine gewaltige Ära des Friedens. Die Jedi erblühten und die Republik trug die leuchtende Fackel der Freiheit in alle Ecken und Enden der Galaxis. Doch mit dem Frieden kam die Trägheit. Der Orden wurde korrupt und hochmütig. Und dann begann die dunkle Seite wieder zu wachsen. Doch die Jedi unternahmen nichts gegen die Finsternis.

Aufstand der Yinchorri

33 VSY endete der Frieden mit dem Yinchorri-Aufstand. Die Reptilien griffen mehrere Planeten und sogar den Jedi-Tempel an. Unter Verlusten gelang es einigen Jedi-Meistern mit einem Angriff auf die yinchorrische Hauptwelt die Krise zu beenden. Doch dies war nur eine der Krisen die noch auf den Orden zukommen sollte.

Stark-Hyperraum-Krieg

Der Stark-Hyperraum-Krieg war ein Konflikt bei dem der Orden und die Republik von dem Piraten Iaco Stark zu einem Kampf gezwungen wurde. Die Jedi konnten den Konflikt zwar beenden doch dabei starben wieder mehrere Jedi.

Blockade von Naboo

Als die Handelsföderation den Planeten Naboo angriff, versuchten die Jedi die Krise diplomatisch zu lösen. Als dies scheiterte, konnte die Krise nur mit Waffengewalt beendet werden. Dabei entdeckte der Orden, dass die Sith offensichtlich doch überlebt hatten. Außerdem wurde bei dieser Mission der Auserwählte Anakin Skywalker gefunden.

Klonkriege

Jedi geonosis

Jedi in der Schlacht von Geonosis.

„ Ihr solltet eure Machtsinne neu kalibrieren lassen, jetii. Keiner von euch fühlt die wahre Dunkelheit, wenn sie direkt vor eurer Nase liegt.“
— Walon Vau (Quelle)

Zehn Jahre nach der Schlacht um Naboo begannen die Klonkriege. Die Jedi, die in diesem Krieg auf Seiten der Republik kämpften, waren als Generäle im Einsatz. Viele kritisierten, dass die Jedi damit ihre traditionelle Rolle als Hüter des Friedens verrieten und immer mehr zu Soldaten eines politischen Systems wurden. Auch die Tatsache, dass der Einsatz von Klonsoldaten, die faktisch Sklaven waren, von den Jedi gebilligt wurde zeigt, wie sehr der Orden sich von seinen ursprünglichen Idealen entfernt hatte und vom Obersten Kanzler Palpatine manipuliert wurde. Während der Klonkriege starben hunderte Jedi und der Orden wurde immer mehr dezimiert. Die Padawane und Jünglinge wurden zunehmend in Richtung Kriegsführung unterwiesen und mussten in früher Jugend mit ihren Meistern an der Front kämpfen.

Order 66

„ Jeder einzelne Jedi ist nun ein Feind der Republik.“
— Palpatine (Quelle)
Palpatines Order 66

Palpatine erteilt Cody die Order 66.

19 VSY endeten die Klonkriege plötzlich. Darth Sidious, der lange Zeit als Oberster Kanzler Palpatine die Republik regierte, löschte die Jedi mit einem gezielten Schlag (Order 66) fast vollständig aus. Als der Jedi-Ritter Anakin Skywalker den Orden verriet und sich der Dunklen Seite anschloss, führte er die 501. Legion gegen die Jedi im Tempel, während durch die Order 66 auf dutzenden Planeten die Jedi von ihren Klontruppen verraten wurden. Es wurden fast 99% des Ordens vernichtet.

Imperiale Zeit

Während der Herrschaft des Imperiums wurden die Jedi im Zuge der Großen Jedi-Säuberung verfolgt und praktisch vollständig ausgelöscht. Als Yoda 4 NSY starb sagte er zu Luke Skywalker:

„Wenn diese Welt ich verlassen habe, der letzte der Jedi du wirst sein.“
— Yoda zu Luke Skywalker (Quelle)

Als der Jedi-Meister wenig später starb, starb auch der alte Orden der Jedi mit ihm. Luke Skywalker war jedoch nicht der letzte der alten Jedi, sondern der erste Jedi der neuen Generation. Doch die Traditionen des Ordens lebten im Neuen Jedi-Orden weiter.

Jedi-Ränge des Alten Ordens

Die Ausbildung zum Jedi begann schon sehr früh und normalerweise begann sie jeder Schüler als Jüngling. Machtsensitive Kinder wurden von ihren Familien getrennt und in den Tempel nach Coruscant gebracht. Dort wuchsen sie auf und lernten nach dem Jedi-Kodex zu leben. Später konnten sie von einem Jedi-Ritter als Padawan angenommen werden und schließlich selbst zum Ritter ernannt werden. Danach hatte man die Möglichkeit in den Rang eines Meisters erhoben zu werden und einen Sitz im Hohen Rat der Jedi einzunehmen.

Jüngling

Beinahe alle Jedi begannen ihre Ausbildung als Jünglinge und wurden in kleinen, Clans genannten, Gruppen unterrichtet. Sie benutzten energiearme Trainingslichtschwerter und trugen bei Übungen Schutzhelme, die ihr Sichtfeld einschränkten und ihnen helfen sollten, sich auf die Macht anstatt nur auf ihre Sinne zu verlassen.

Jünglinge trugen, wie auch später als Padawane, eine Kurzhaarfrisur mit dem dünnen Lehrlingszopf auf der rechten Seite, der erst im Rang eines Ritters abgeschnitten wurde. Mädchen hatten aber auch langes Haar.

Padawan

Schüler wurden als Padawane bezeichnet, sobald sie einem Meister zugeteilt wurden, was üblicherweise im Alter von dreizehn Jahren geschah. Ein Meister hatte nie mehrere Padawane zugleich, so wie jeder Padawan auch nur einen Meister hatte, mit dem er den Missionen des Ordens nachging. Wenn ein Jüngling keinen Meister, bis spätestens zum 13. Lebensjahr, finden konnte, wurde er anderen Bereichen, wie zum Beispiel den Agrikultur-Korps, zugeteilt.

Padawane trugen noch die Kurzhaarfrisur und den Zopf eines Jedi-Schülers.

Jedi-Ritter

Am Ende der Ausbildung musste ein Padawan einige Prüfungen bestehen um schließlich zum Jedi-Ritter ernannt zu werden. Manchmal konnte er sich aber auch schon vorher beweisen, wie zum Beispiel Anakin Skywalker, dessen Missionen während der Klonkriege den Prüfungen gleichkamen oder sie sogar übertrafen und Anakin so den Rang eines Ritters einbrachten.

Im Rang eines Ritters kann ein Jedi Aufträge allein erledigen und Padawane ausbilden.

Jedi-Meister

Ein Jedi-Ritter wurde zum Meister ernannt, wenn er besonderes Wissen um die Macht bewiesen oder einen Padawan ausgebildet hatte. Mindestens ein Mitglied des Hohen Rates musste ihn für die Erhebung zum Meister vorschlagen und er musste eine Prüfung bestehen, um diesen Rang zu erhalten. Außerdem gehörte das strikte Befolgen des Jedi-Kodex zu den Voraussetzungen.

Mitglied des Hohen Rates

Der Hohe Rat entschied über den Weg des Ordens und seine Mitglieder waren hoch angesehene, weise Meister.

Sitze und Außenposten

Der alte Orden hatte viele Sitze, von denen aber viele zerstört wurden.

Ossus

Auf Ossus hatte die wohl berühmteste Jedi-Bibliothek ihren Sitz. Als dem Planeten während des Großen Sith-Krieges die Vernichtung drohte, verließ der Orden die Welt die so lange sein Sitz war.

Nach der Zerstörung der Eclipse I besuchte Luke Skywalker die Akademie-Ruinen; um andere Jedi zu finden.

Später errichtete die Galaktische Allianz dort eine Jedi-Akademie, in der auch Cade Skywalker ausgebildet wurde. Diese wurde jedoch während des Massakars von Ossus beschädigt und von Piraten geplündert. Später wurde die Akademie auf Darth Stryfes von einem Sternzerstörer aus dem Orbit bombardiert und vernichtet.

Coruscant

Nach der Zerstörung von Ossus zog der Orden nach Coruscant. Dort errichtete man den Jedi-Tempel, der bis 19 VSY dessen Hauptsitz war.

Weitere Außenposten

Der Orden besaß auf vielen Planeten Außenposten, auf denen Jedi ausgebildet wurden. Die meisten wurden zerstört oder von den Jedi verlassen. Hier sind einige Planeten auf denen sich Außenposten befanden:

Ausbildung

Die Ausbildung vollzog sich im alten Orden in zwei Stufen. Zuerst wurden die Jünglinge im Tempel allgemein ausgebildet. Mit dem dreizehnten Lebensjahr begann für viele Jünglinge die Ausbildung mit nur einem Meister. Dieser brachte den Padawanen nun die Feinheiten der Macht bei.

Hinter den Kulissen

Die Lebensweise und der Jedi-Kodex sind in Teilen zu vergleichen mit christlichen Mönchsorden, so sollen diese auch in Keuscheit leben, sollen den Menschen helfen, keine Besitztümer haben und keinen Zorn oder Rache kennen. Inwiefern die christlichen Mönchs- und Nonnenorden Einfluss auf die Entstehung und die Idee zum Jedi-Orden haben ist aber unbekannt.

Quellen

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Treaty of Coruscant auf der Homepage von The Old Republic
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