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Legends-30px30px-Ära-Aufstieg

Joram Kithe war zu Zeiten der Klonkriege Rechnungsprüfer beim Finanzministerium der Galaktischen Republik. Als er während einer Mission mehr oder weniger unfreiwillig die Leitung einer militärischen Operation übernehmen musste und es ihm gelang, diese erfolgreich zu beenden, wurde er in den Geheimdienst der Republik beordert, für den er einige verdeckte Operationen durchführte.

Biografie

Kindheit und frühe Jahre

Nachdem seine Eltern bei einem Luftgleiterunfall ums Leben kamen, als er drei Jahre alt war, wurde Joram von der Verwandtschaft großgezogen. Er wurde immer wieder von Familie zu Familie weitergereicht, sodass er nie ein richtiges Zuhause hatte. Seine reiche Tante Tagdel zahlte ihm einige Ausbildungsprogramme in der gesamten Galaxis. So absolvierte er zum Beispiel das Luftgleitertraining für Personenschützer und Sicherheitspersonal auf Coruscant, sowie den Kurs Durch charismatischen Einfluss zum Erfolg auf Commenor, studierte die finanziellen Prinzipien des Xenoökoingenieursweswn auf Muun und Unterwasserproduktionswirtschaft auf Mon Calamari. Schließlich zwang seine Tante ihn, eine Arbeit anzunehmen und vermittelte ihm seine Stelle beim Republikanischen Rechnungshof, da sie selbst im Finanzministerium tätig war.

Einsatz auf Pengalan

Hauptartikel: Schlacht von Pengalan IV

Wenige Monate nach der Schlacht von Geonosis begleitete Joram Kithe als Rechnungsprüfer eine Militärexpedition nach Pengalan IV, wo er sich ein Bild von der Effektivität der neuen Klonarmee machen sollte. Der Einsatz zur Rückeroberung des von Separatisten kontrollierten Planeten wahr jedoch eine Falle, der viele Klone zum Opfer fielen. Während ihres Rückzuges wurde das Kanonenboot, in dem Joram und eine Hand voll ARC-Trooper saßen, abgeschossen und konnte sich nicht mehr mit dem Rest der Angriffsarmee in Verbindung setzen. Die überlebenden Soldaten waren auf sich allein gestellt und mussten nun selbstständig versuchen, wieder zu ihrer Einheit zu stoßen. Da der befehlshabende Offizier bei dem Absturz getötet wurde, bestimmte man Joram, dem vor der Mission der militärische Rang eines Lieutenants übertragen wurde, zum neuen Anführer der Gruppe. Mehr durch Glück und durch die Unterstützung seiner neuen Kameraden als durch sein militärisches Geschick gelang es ihm, ihr Missionsziel, eine geheime Waffenfabrik zu zerstören, noch zu erfüllen und seine Männer beinahe verlustfrei von dem Planeten zu evakuieren.

Dennoch erwarb Joram sich durch die unerwarteten Fähigkeiten, die er an den Tag gelegt hatte, den Respekt seiner Soldaten und wurde auf Grund seines Erfolges in den Republikanischen Geheimdienst beordert. Ihm wurde Mapper Gann, ein Klonsoldat, der auch auf Pengalan IV kämpfte und wegen einer Beinverletzung, die er sich dort zuzog, nicht zu seiner Einheit an die Front zurückkehren konnte, als Partner und Leibwächter zur Seite gestellt.

Der Geheimdienst erkannte, welches Potential in Kithe steckte, woraufhin der Galaktische Senat ein Pilotprojekt ins Leben rief, um die Tauglichkeit ziviler Angestellter verschiedener Einrichtungen der Republik für geheimdienstliche Aufgaben zu überprüfen. Geeignete Bewerber wurden in kurzer Zeit einer Agentenausbildung unterzogen und in Teams von mehreren solcher Neuzugängen auf Feldeinsätze geschickt. Mit einem dieser Teams musste Joram auch während der Mission auf Tarhassan zusammenarbeiten.

Mission auf Tarhassan

Hauptartikel: Mission auf Tarhassan

Eine seiner Missionen führte ihn 22 VSY nach Tarhassan, einer Welt, die kurz nach dem Verschwinden des für sie zuständigen Agenten der Republik zur KUS überlief. Er war dabei einem Team aus drei Agenten des in Folge seiner Erfolge ins Leben gerufenen Projekts zur Seite gestellt. Unter der Leitung von Cherek Thum, einem ehemaligen Angestellten des Patentministeriums ohne jegliche geheimdienstliche Erfahrung, sollten Joram und Mapper zusammen mit zwei weiteren Neulingen den vermutlich entführten Agenten aufspüren und befreien.

Auf Grund von Thums Inkompetenz und Überheblichkeit geriet Joram immer wieder mit seinem Missionsleiter aneinander, denn es fiel ihm äußerst schwer, sich ihm unterzuordnen. So handelten er und Mapper immer wieder auf eigene Faust, um entscheidende Informationen zu sammeln und Fehler in ihren amateurhaften Einsatzplänen spontan auszubessern. So gelang es ihnen letztendlich, ihre Mission ohne größeren Schaden zu erledigen.

Quellen

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