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Kapitän Quasars Luxusraumer war ein luxuriös ausgestattetes Linienpassagierraumschiff, das kurze Zeit vor Ausbruch der Klonkriege regelmäßig den Planeten Alderaan anflog und dabei den Merson-Asteroidengürtel durchquerte. Zu dieser Zeit stand es unter dem Kommando von Kapitän Quasar.

Beschreibung

Kapitän Quasars Luxusraumer hatte eine wage Ähnlichkeit mit imperialen Sternzerstörern und insbesondere mit den Kreuzern der Pursuit-Klasse. Er hatte einen flachen Rumpf, der zum Bug hin etwas schmaler wurde. Am Heck ragten hohe Aufbauten auf. Dort saßen auch die drei nebeneinander angeordneten Haupttriebwerke.

Da es sich hierbei um ein Passagierschiff handelte, gab es an Bord Kabinen für die Unterbringung der Fluggäste und Frachträume. Darüber hinaus gab es luxuriöse Salons, in denen sich die Passagiere während des Fluges mit diversen Aktivitäten die Zeit vertreiben konnten. Großer Beliebtheit erfreute sich ein Getränkeautomat, der mittels Mikrowellen jedes gewünschte Getränk synthetisieren konnte. Die Mikrowellen, die er aussandte, konnten jedoch von anderen Raumschiffen angepeilt werden.

Zum Schutz der Passagiere und der Fracht war Kapitän Quasars Luxusraumer mit mehreren Energiegeschützen bestückt. Hierbei handelte es sich allerdings um eine leichte Bewaffnung, mit der das Schiff nicht effektiv verteidigt werden konnte, wenn es beispielsweise von mehreren Piratenschiffen angegriffen wurde.

Geschichte

Vor Ausbruch der Klonkriege verkehrte Kapitän Quasars Luxusraumer regelmäßig auf einer Route, die durch den Asteroidengürtel im Merson-System führte. Auf einem dieser Flüge wäre das Schiff beinahe von den berüchtigten Merson-Piraten, die in jenem Asteroidenfeld ihr Unwesen trieben und als Sklavenhändler bekannt waren, aufgebracht worden, doch schon vor Erreichen des Asteroidenfeldes kam es an Bord zu einem Zwischenfall. Ein alkoholisierter Passagier namens Joey Orsel zeigte sich empört darüber, dass sich der Protokolldroide 68-RKO in einem der Salons aufhielt, und wollte ihn dazu zwingen, den Rest der Reise in einem der Frachträume zu verbringen. Der Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi, der wie 68-RKO auf dem Weg zum Alderaan war und den Droiden als Reisebegleiter akzeptiert hatte, nahm 68-RKO in Schutz und versuchte, Orsel zu beruhigen. Dieser geriet jedoch in Wut und griff den Jedi hinterrücks mit einem Messer an. Daraufhin tötete ihn Kenobi in Notwehr mit seinem Lichtschwert.

Einige Zeit später fiel das Passagierschiff im Merson-System aus dem Hyperraum. Kapitän Quasar ließ wie üblich sämtliche Schiffssysteme, die nicht der Lebenserhaltung dienten, abschalten, damit das Schiff nicht von den Piraten geortet werden konnte, doch dann musste er feststellen, dass sich mehrere Piratenschiffe seinem Raumer näherten. Er erkannte, dass sie Signale aus dem Schiff empfingen. Weil er keine militärische Ausbildung genossen hatte und über keinerlei Kampferfahrung verfügte, bat er General Kenobi um Hilfe. Das Passagierschiff war zwar nur schwach bewaffnet, aber mit Hilfe der Macht gelang es Kenobi, die sich nähernden Piratenschiffe in eine Falle zu locken und mit den Energiegeschützen des Schiffes abzuschießen. Durch die Macht konnte er allerdings sehen, dass sich weitere Merson-Schiffe dem Luxusraumer näherten.

Unterdessen erfuhren die Passagiere durch ein Besatzungsmitglied von der Gefahr, in der sie schwebten. Daraufhin wollten die aufgebrachten Fluggäste den zwielichtigen Augustus Tryll, den sie verdächtigten, mit den Merson-Piraten zusammenzuarbeiten, zur Rechenschaft ziehen. General Kenobi rettete den unschuldigen Tryll vor der wütenden Menge und machte dabei den Getränkesynthetisierer an Bord als Quelle der verräterischen Signale aus. Es waren nämlich die Mikrowellen dieses Gerätes, die von den Piraten angepeilt wurden. Nachdem Kenobi den Getränkesynthetisierer kurzerhand mit seinem Lichtschwert zerstört hatte, konnte das Schiff von den Piraten nicht mehr geortet werden und daher seinen Flug unbehelligt fortsetzen.

Hinter den Kulissen

Kapitän Quasars Luxusraumer kommt lediglich in der Comicgeschichte Die lautlose Armada von Mary Jo Duffy aus dem Jahre 1979 vor. Der Name des Schiffes wird dort nicht genannt.

Quellen

Einzelnachweise

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