FANDOM


Legends-30px30px-Ära-Sith

Todesstern II UC
Achtung, Jedipedianer!

Dieser Artikel wird momentan überarbeitet. Abgesehen von Kleinigkeiten (z.B. der Korrektur von Rechtschreib- oder Formatierungsfehlern) sollte die Bearbeitung des Artikels den unten genannten Benutzern überlassen werden. Bitte überlege vor dem Abspeichern, ob deine Bearbeitung erwünscht ist; im Zweifelsfall frage auf der Diskussionsseite nach.

Folgende Benutzer sind an der Überarbeitung beteiligt:

  • Signatur Kerem1234Disku Kerem1234 19:17, 4. Jan. 2017 (UTC)
Brigadier Rusher: „Du bist also eine Art fahrende Ritterin, die allein durch den Sith-Raum streift, ja? Und wenn du gerade nichts Besseres zu tun hast, rettest du eben mal siebzehnhundert Schüler.“
Kerra Holt: „Nein, das ist das erste Mal. Für gewöhnlich rette ich gleich den ganzen Planeten.“
— Brigadier Rusher und Kerra Holt in einem Gespräch (Quelle)

Kerra Holt war eine weibliche Jedi, die während der Zeit des Neuen Sith-Krieges lebte. Sie war die Schülerin des Jedi-Meisters Vannar Treece.

Biografie

Frühe Jahre

Kerra Holt: „M-meine Familie. Sie sagten, ich sollte fliehen ... weit weg. Aber ich kam zurück, und ich fand ... ich fand ...“
Vannar Treece: „Du hast das hier vorgefunden. Tut mir so leid.“
— Vannar Treece spricht mit Kerra Holt. (Quelle)

Kerra Holt wurde im Jahr 1050 VSY auf dem Planeten Aquilaris im Grumani-Sektor geboren. Mit jungen Jahren besuchte sie die Polarregionen von Aquilaris.[1] Im Jahre 1042 VSY griff die Chagras Hegemonie, angeführt von dem Sith-Lord Odion, ihren Heimatplaneten an. Bei diesem Angriff, der als Massaker von Aquilaris bezeichnet wird, starben ihre Eltern. Kerra konnte allerdings von dem Jedi Vannar Treece gerettet werden. Er wurde ihr väterlicher Mentor und nahm sie nach Coruscant mit.[2]

Zeit als Padawan

Nachdem sie von dem Jedi-Meister Vannar Treece auf Coruscant gebracht wurde, wurde sie dessen Padawan. In ihren ersten Aufträge musste Holt Schmugglerringe in den Kernwelten finden und nach Coruscant bringen. Dabei wurde sie von Personen konfrontiert, die in vollkommenen Einfluss unter der Droge Spice. Ihr Meister Treece erlaubte Kerra nicht, mit ihm auf Missionen zum Sith-Raum mitzukommen. Stattdessen koordinierte sie mit zwölf Jahren die Reiseziele der Freiwilligen, die zur Mission gingen. Mit vierzehn Jahren hatte sie schon daran geholfen, Spenden für die Missionen zu besorgen. Ein Tag vor ihrem achtzehnten Geburtstag wurde sie zu einer Jedi-Ritterin ernannt und daraufhin sofort auf eine wichtige Operation mitgenommen.[1]

Operation Einfluss

Angriff auf chelloa

Operation Einfluss

Nachdem Kerra ihre Jedi-Ausbildung beendet hatte, wurde sie auf eine Operation nach Chelloa mitgenommen, um die dortige Baradium-Produktion des Sith-Lords Daiman zu stoppen und das Volk zu retten. Eine Gruppe Jedi, angeführt von Vannar Treece, flogen nach Oranessan, um ein Transportschiff zu requirieren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten sie dennoch mit diesem einen Angriff auf den Raumhafen von Chelloa starten. Die Jedi konnten die auf Chelloa stationierten Sith-Soldaten überraschen und drangen schnell zu den Sklavenviertel.[2]

Doch der Erfolg war nur von kurzer Dauer, da das Odionat ebenfalls den Planeten angriff. Als Kerra Holt bemerkte, dass das Odionat von Odion persönlich angeführt wurde, versuchte sie ihn zu töten. Ihr Meister stoppte sie und sagte, dass es nicht ihre Aufgabe war, Odion zu bezwingen, und nicht versuchen müsse, ihm etwas zu beweisen. Sie hätte schon vor dieser Mission ihre Prüfungen bestanden. Nun wäre ihre einzige Aufgabe die Sklaven auf dem Planeten, die von dem Daimanat festgehalten wurden, zu evakuieren. Geschmeichelt von dieser Aussage lief Holt daraufhin zu einem Gebäude, wo Gorlan Palladane, die Person, mit ihr Meister vor der Operation Kontakt aufnahm, von einigen Anhängern des Daimanats umzingelt war. Sie sprang durch das Fenster herein, schaltete ihr Lichtschwert ein und griff die Anhänger an. Einer der Anhänger wurde auf den Boden geschleudert und drohte daraufhin damit, jeden im Gebäude zu sprengen, wenn Kerra nicht zurückging. Angesichts dieser Drohung nahm Gorlan Palladane, der zuvor auf dem Boden lag, einen Metallstiel, den er dem Anhänger auf den Kopf schlug. Gemeinsam konnten dann Gorlan und Kerra die Verletzten hinausbringen.[2]

Gorlan erzählte Kerra die Geschichte Chelloas, wie die Sith kamen, entdeckt wurde, dass der Planet von Baradium übersät war, und deswegen seine Oberfläche zerstört wurde. Zudem stellte er noch die Behauptung auf, dass Kerra vermutlich den Sith-Raum bisher nur aus Holos gesehen habe. Sogleich entgegnete Kerra ihm und sprach über ihre eigene Vergangenheit.[2]

Im Laufe der Evakuierungsmaßnahmen erkannte Kerra allerdings, dass Odion das Baradium zerstören und den Planeten somit verwüsteten wollte. Daraufhin versuchte sie erneut Odion anzugreifen. Sie beschädigte hierbei die kynetischen Korruptoren Odions, konnte ihr Ziel, Odion zu töten allerdings nicht verwirklichen, da sie von ihm zu Boden geworfen wurde. Treece schaffte sie daraufhin auf einen Gleiter, der sie in Sicherheit brachte. Er erinnerte sie daran, dass sie noch eine andere Mission zu erfüllen hatte. Die kynetischen Korruptoren entzündeten das Baradium und alle Jedi, außer Holt, starben durch die Auswirkungen der Druckwelle der Explosion. Holt wurde durch die Explosion meterweit geschleudert und wurde bewusstlos. Stunden später erkannte Palladane, dass sie noch lebt und nahm sie mit zur Stadt Jenith.[2]

Aufenthalt auf Chelloa

Dort angekommen bat Palladane ihr Hilfe, um die Sklaven zu heilen. Währenddessen traf der Sith-Lord Daiman in Jenith ein und versuchte dessen Bewohner damit zu beschwichtigen, dass er nun eingetroffen sei und dass denen genügen soll. Er rief Palladane zu sich und fragte, was zuvor passiert ist.
Daiman würgt Palladane

Kerra richtet ihre Waffe auf Daiman

Palladane informierte über den Angriff von Odion und darüber, dass Odion eine Möglichkeit gefunden hat, die Baradiumerze anzuzünden und zu aktivieren. Zornig über diese Tatsache würgte Daiman ihn. Kerra konnte dies nicht ansehen, nahm eine Waffe und bedrohte damit Daiman. Jedoch wurde sie von Palladane, der sich immernoch im Würgergriff befand, überzeugt, die Waffe fallen zu lassen, um Daiman nicht weiter zu reizen. Daiman ließ daraufhin Palladane los und ging weg.

Nachdem Daiman weggegangen war, wies Palladane den Sklaven über einige Tipps für das Überleben hin. Während dessen hörte ihm Kerra auch zu. Sie war erstaunt darüber, wie sehr er sich um die Sklaven kümmert. Daraufhin brachte er sie zu seiner Familie. Dort angekommen sprachen sie miteinander. Kerra erkannte, dass er auch ein Jedi sein muss, weil er sie zuvor, als sie bewusstlos von der Explosion war, geheilt hatte. Gorlan bestätigte es und berichtete über seine Streitigkeiten mit Vannar darüber, was die Jedi im Sith-Gebiet machen könnten. Vannar wäre nicht davon überzeugt, das zwei Jedi etwas verändern könnten und es nur Unsinn wäre, wenn man es versuchen würde. So war Palladane alleine nach Chelloa gegangen. Palladane fragte Kerra dann, ob sie der gleichen Ansicht, wie ihr verstorbener Meister wäre und ob sie weggehen würde, wenn sie die Möglichkeit dazu hätte. Danach antwortete Kerra, dass sie eine Mission zu erledigen hatte und dass sie versuche die Sklaven zu retten. Das Gespräch wurde aber durch das Antreffen von Schiffen des Daimanats unterbrochen. Holt fragte, was das Antreffen zu bedeuten hat. Daraufhin antwortete Gollan trauernd, dass Daiman noch mehr Sklaven nach Chelloa brachte, um die Baradium-Produktion zu beschleunigen.[2]

Duell mit Daiman

Nachdem Holt erfuhr, dass Daiman weitere Sklaven nach Chelloa brachte, griff sie Daiman in dessen Anwesen an. Sie konnte ihn nicht daran hindern den Rodianer Skodo zu töten, aber es gelang ihr Daiman kurzzeitig außer Gefecht zu setzen. Daiman erkannte in ihr etwas besonderes, konnte sie allerdings nicht fassen, da es Holt gelang, zu fliehen.[2]

Schlacht um den Dorn

Während einer Schlacht zwischen des Daimanats und des Odionats, gelang es Holt in die Raumstation des Odionats, dem Dorn, einzudringen. Sie zerstörte den Überwachungsdroide und reprogrammierte GAD-3, einen Türkontrolldroiden. Nachdem sie zu erfahren versuchte, wie viele Korruptoren in der der Station gebaut worden sind, wurde sie von Odion entdeckt. Während des kampfes gelang es Holt eines der Transportschiffe zu kapern und mit Hilfe von GAD-3 zu entkommen. In einem Raumkampf mit Odion, war sie bereit mit ihrem unbewaffneten Schiff eine Selbstmordattacke gegen Odion durchzuführen. Allerdings erhielt Odion eine Nachricht von seinem Bruder Daiman, die Holt mithörte. In dieser behauptete Daiman, dass er Odions Spion gefunden hätte. Da dies Gorlan Palladane war, brach Holt ihre Attacke ab und floh in den Hyperraum.[2]

Massaker von Jenith

MissionChelloa

Holt tötet die Sith-Soldaten

Daiman befahl seinen Sith-Soldaten die Stadt Jenith anzugreifen. Um zu verhindern, dass die Einwohner getöten werden, brach Holt versuchte nach Jenith auf und versuchte sie zu retten. Dazu bekämpfte sie zuerst die Sith-Soldaten, die Palladanes Haus belagerten und schlich anschließend an Bord eines Transportschiffs, mit dem Sklaven zu Daimans Anwesen gebracht wurden. Dort angekommen konnte sie die Sklaven befreien und diese wieder nach Jenith zurückschicken, während Holt selbst in Daimans Anwesen Palladane befreite. Um Daiman noch eine Botschaft zu hinterlassen, köpfte sie alle Statuen, die Daiman von sich hat anfertigen lassen.[2]

Rettung der Sklaven

Während des darauffolgenden Angriffs des Odionats auf den Planeten Chelloa gelang es Holt mit dem, sich wieder als Jedi zu erkennen gebenden, Palladane, mit Truppentransportern die Sklaven und Einwohner Jeniths zu evakuieren. Später musste sie aber hilflos zusehen, wie Odion und Palladane in ihrem Zweikampf in die Triebwerke des Fluchtschiffes gelangen und Palladane an seinen schweren Verbrennungen starb.[2]

Holts Botschaft auf Nilash III

„Es ist eine Botschaft. An mich. Sie will mich wissen lassen – dass sie existiert. Sie existiert ... und sie wird mir erhalten bleiben“
— Daiman zu Uleeta nach seiner Ankunft auf Nilash III (Quelle)

Nach ihrem Erfolg auf Chelloa begab sich die Jedi-Ritterin zum Planeten Nilash III, um dort die Munitionsfabrik zu sabotieren und die Sklaven, die dort lebten zu befreien. Nachdem sie dieß geschafft hatte, hinterließ sie für Daiman auch eine Botschaft in dem sie einen Hochenergielaser stahl, um die mit Cortosis verstärkten Statuen Daimans ebenfalls zu köpfen. So wollte sie ihm zeigen, dass sie immer noch existierte und nicht gestorben war.[2]

Aufenthalt auf Darkknell

Zu Diensten von Gub Tengo

Nach ihrem Erfolg auf den Planeten Chelloa, Nilash III und einer Reihe anderer Planeten ging sie, getarnt als Wanderarbeiterin, nach Darkknell, um Daimans militärischen Forschungsbemühungen zu sabotieren und somit die Möglichkeit zu erhalten, die Fertigungsanlagen der Welten des Daimanats mit einem Schlag lahmzulegen. Dort arbeitete sie als Lehrerin und Dienerin für den Sullustaner Gub Tengo, musste trotzdem in anderen Schichten auch für das Daimanat arbeiten. Sie wohnte bei Gub Tengo und ihrer Tochter Tan Tengo.[1]

Als sie den Schwarzen Hauer, ein Forschungsgebäude für Waffentechnologien des Daimanats, untersuchte, bemerkte sie aus reinem Zufall, dass der Bothaner Narsk, der für Odion arbeitete, auch auf Darkknell ist und eine Tarnausrüstung besitzt, die er jede Nacht auf dem Dach vom Gebäude ablegt und sich umzieht. Bei einem Mal erwischte Kerra ihn und wies ihn daraufhin, dass sie Tarnausrüstung haben will. Narsk erfüllte ihren Wunsch jedoch nicht und versuchte zu fliehen. Er lief zu dem Ort, wo die Düsenschlitten mit Farbe besprüht wurden und nahm sich eines, um Kerra abzuschütteln. Kerra klammerte sich allerdings an einer sechs Meter langen Kette, die am Düsenschlitten angebracht war. Sie hatte eine Schlaufe der Kette um ihren Arm geschlungen und benutzte sie als Spannseil. Nachdem Narsk dies bemerkte versuchte er sie mit seinem Nadler zu treffen. Dies schlug allerdings fehl und Kerra kam immer näher auf dem Heck des Düsenschlittens heran. Während Narsk versuchte Kerra vom Schlitten zu schleudern, verlor er die Kontrolle darüber und der Düsenschlitten fuhren gegen eine Himmelsbrücke. Unverletzt ging Kerra dann zum taumelnden Bothaner. Sie aktivierte ihren Lichtschwert, woraufhin Narsk sofort erkannte, wer sie war. Sie nahm sein Datapad, den er die ganze Zeit bei sich trug, und zerteilte es. Er sagte, dass er der gleichen Absicht, wie sie, sei und auch versuche Daiman zu töten. Er zeigte ihr seinen Fernzünder und sagte man könne damit die Schwarze Hauer mit einem Schlag in die Luft zu sprengen. Danach betätigte Kerra den Fernzünder und befahl ihm, seinen Typ-VI-Tarnauszug auszuziehen und in einen Container zu gehen. Den Auszug nahm sie dann anschließend zu ihrer Unterkunft, zum Haus von Gub Tengo.[1]

Dort wurde sie von Tengo damit konfrontiert, dass sie angeblich eine Beziehung mit einem Mann hätte, was der Grund dafür sei, dass sie immer so spät zur Unterkunft kam. Kerra fand, dass das Bestätigen dieser Aussage, ihr einziger Ausweg wäre, damit ihre Tarnung nicht auffliegt. Sie entschuldigte sich bei Tengo und wurde dann dazu aufgefordert, arbeiten zu gehen und anschließend Tan zu unterrichten.[1]

Als sie von ihrer Arbeit zurück auf dem Weg zum Haus von Gub Tengo war, erkannte sie, dass einige Talentsucher einer Firma des Bactranats gekommen waren, um Gubs Enkelin Tan zu nehmen und sie für den Bereich Industrieheuristik einzustellen. Besorgt darüber rannte Kerra zum Haus und sprach mit den Talentsuchern. Sie fragte, warum ausgerechnet Tan ausgewählt wurde. Die Talentsucher antworteten, sie hätte eine gute Ausbildung von Kerra genossen und dass die Bewohner in den Sith-Räumen kaum bis gar keine Möglichkeiten haben ausgebildet zu werden. Als Kerra bemerkte, dass Tan darüber verzückt war, ließ sie sie gehen. Am Abend darauf sagte Gub, sie hätte ihm stets gut gedient, doch er hätte keine Verwendung mehr für sie und nun müsse sie gehen.[1]

Angriff auf Daiman

Nachdem Kerra von Gub Tengo weggeschickt wurde, begab sie sich bewaffnet mit Baradiumnitrit, einem Sprengstoff, zu Daimans Anwesen, um ihn dort per Explosion zu töten. Getarnt mit dem Typ-IV-Tarnanzug, den sie Narsk abgenommen hatte, versuchte sie sich von den machtsensitiven Korrektoren Daimans ins vorbei zu schleichen und ins Gebäude zu gelangen. Als sie dann am Eingang des Gebäudes ankam, war sie überwältigt von der prahlerischen prächtigen Architektur. Sie dachte darüber nach, wie man so viele Bauressourcen, die für das Gebäude benutzt wurden, sinnvoll hätte nutzen können. Als sie eine Steintreppe hinauf gehen wollte, sah sie, dass eine Gruppe Söldner und der Sith-Lord Ayanos Bactra von einem Protokolldroiden geleitet ins Innere des Gebäudes geführt wurden. Kerra folgte dem Protokolldroide und den Söldnern bis zum Eingang des Raumes, wo sich Daiman befand. Sie schlich sich hinter den Söldnern zu einer Wendeltreppe, von der sie zum Raum sah, und versuchte eine Möglichkeit zu finden, Bactra und Daiman, die in einer Verhandlung waren, mit dem Baradiumnitrit eine Explosion zu verursachen mit dem Ziel, beide Sith-Lords tödlich zu verletzen. Kurze Zeit später erkannte, dass es einfacher wäre, auf der anderen Seite des Raumes den Sprengstoff zu platzieren. Sie ging die Wendeltreppe herunter und suchte die Tür, die zur anderen Seite führte. Auf dem Flur sah sie, dass Narsk am Folterrad von einigen gamorreanischen Frauen aus dem Raum gebracht wurde, wo die Verhandlung ablief.[1]

Narsk Ka'hane: „Ich werde dir den Rest erzählen, in Ordnung? Aber du musst mich mitnehmen, wohin auch immer du fliegst. [...]“
Kerra Holt: „Vergiss es!“
Narsk Ka'hane: „Was?“
Kerra Holt: „Ich arbeite nicht mit Sith zusammen – und auch nicht mit Leuten, die für Sith arbeiten.“
— Narsk Ka'hane und Kerra Holt in der Spülküche des Anwesens von Daiman (Quelle)

Holt folgte den Frauen und den am Folterrad gefesselten Bothaner und hörte, wie er den Frauen versuchte zu erklären, das sich Kerra im Gebäude befand. Diese verstanden ihn jedoch nicht und rollten ihn nur weiter. In einem Nebengang ließen sie Narsk stehen, woraufhin Holt zu ihm hinging. Sie legte ihre Hand über seine Schnauze, forderte ihn auf, leise zu sein und rollte ihn zu einer schwach beleuchteten Spülküche. Dort stellte sie ihn zur Rede, um zu erfahren, was die beiden Sith-Lords miteinander besprochen haben. Sie erfuhr, dass Daiman mit seinem Schiff Ära Daimanos sich zum Planeten Gazzari begeben wollte. Der Bothaner wies sie darauf hin, dass er ihr erst den Grund für Daimans Reise erzählen würde, wenn sie mit ihm aus dem Gebäude gehen würde. Kerra entgegnete ihm allerdings, indem sie sagte, dass sie weder mit Sith, noch für die, die bereits für Sith gearbeitet haben, zusammenarbeiten würde. Per Machtstoß zwang sie eine Tür auf, die senkrecht zu einem Abfallberg führte, und rollte das Folterrad, an dem Bothaner nach wie vor gefesselt war, hinein.[1]

Holt war dann auf das Dach des Anwesens hinaufgestiegen und bahnte sich ihren Weg zur Ära Daimanos. So war sie vor den Dienern Daimans ins Schiff gelangt und sich in einem Wartungsgang unter einem Bodengitter befunden. Sie ging in einen engen Schacht, der sich nach wenigen Metern in verschiedene Nebengänge, die in andere Teile des Schiffes führten, verzweigte. Durch einen dieser Nebengänge begab sich Kerra anschließend in eine leer stehende Bordküche. In dieser Bordkücher hörte sie ein Gespräch zwischen der wooistoidischen Dienerin Uleeta und dem Sith-Lord Daiman ab. Die Dienerin berichtete dem Sith-Lord, dass Narsk verschwunden sei. Daiman entgegnete ihr, indem er sie darauf hinwies, dass er es bereits wissen würde, dass sich der Bothaner, sobald er allein wäre, aus dem Staub machen würde. Es verliefe alles nach Plan.[1]

Schlacht von Gazzari

Vier Tage lang flog die Ära Daimanos und somit auch Kerra Holt, die sich nach wie vor im Schiff befand, nach Gazzari. Nach der Ankunft schlich sich Holt zur Frachtrampe des Schiffes und erblickte verschiedene Flaggen und einen kuppelförmigen Zelt, die von den Dienern aufgestellt worden waren. Nun war ihr Plan, mit dem Sprengstoff, den sie noch immer bei sich trug, den Zelt in die Luft zu sprengen und somit Daiman auszuschalten. Allerdings fiel ihr auf, dass ihr Typ-IV-Anzug die vulkanische Asche der Oberfläche von Gazzari anzog, wenn er aktiviert war und dass er deswegen für eine verdeckte Mission nutzlos wäre. Daher wechselte sie den Anzug mit ihrer üblichen braunen Kleidung aus. Sie rannte anschließend die Rampe des Schiffes runter zu den Zelten. Auf dem Weg dorthin traf sie einen nautolanischen Soldat des Odionats, dessen Lekku sie daraufhin packte, ihren Knie gegen sein Kopf stieß und schließlich ihn noch mit seinen eigenen Lekku erstickte. Um weiterhin unbemerkt zu bleiben, trug sie die Leiche des gerade verstorbenen Nautolaners zu zwei abgebrochenen Steinsäulen, die nebeneinander standen, und legte ihn zwischen ihnen hin.[1]

„Was bei allen Sonnen ist das?“
— Kerra Holt nach der Ankunft des Arxeums (Quelle)

Daraufhin setzte sie ihren Weg zum kuppelförmigen Zelt fort. Kurze Zeit darauf erkannte die Jedi-Ritterin, dass zwei Personen sich im Inneren befanden. Um zu schauen, ob einer dieser Personen Daiman war, ging Holt weiter auf das Zelt zu. Als sie nahe genug war, erkannte sie den Sith-Lord, zusammen mit seiner wooistoidischen Gehilfin Uleeta. Sie wurde Zeuge, wie Daiman versuchte, durch die Macht den Körper seiner Gehilfin vollständig zu beherrschen und aus ihrem Körper heraus zu handeln. Während er dies einige Male versuchte und scheiterte, fing Holt an die Sprengsätze am Zelt anzubringen. Sie brach ihre Arbeit jedoch ab, als sie die Ankunft von vier Passagierschiffe des Bactranats und dessen Arxeums erblickte. Sie beobachtete, wie die Einstiegsrampe des Arxeums ausgefahren wurde und Jünglinge herauskamen. Erschrocken erkannte sie, dass auch Tan Tengo, ihre ehemalige Schülerin, die zuvor rekrutiert wurde, sich unter ihnen befand. Sie stellte fest, dass Daiman die Jünglinge als Köder für eine Schlacht nutzen wird. Um dies zu verhindern, eilte sie zum Arxeum. Dabei wurden allerdings Daimans Truppen auf Kerra aufmerksam. Indes spürte Holt, dass sich auch der Sith-Lord Odion in der Nähe von Gazzari befand. Sie wurde von einigen Sith-Soldaten des Daimanats angegriffen, worauf sie einen der Zelte betrat, um den Blastersalven zu entgehen. Nach einiger Zeit führte sie ihren Weg zum Arxeum allerdings wieder fort. Als sie sich bereits auf halbem Wege befand, sah sie zu, wie eine Todesspirale, angeführt von dem Sith-Lord Odion, den Orbit des Planeten betrat und durch die Wolken stieß. Damit die Feuerkraft der Todesspirale nicht die Jünglinge tötete, versuchte Kerra sie mit dem Blastergewehr, dem sie den kürzlich verstorbenen Nautolaner abgenommen hatte, in die Transportschiffe zu verscheuchen, um sie wegzubringen. Dies konnte sie jedoch nicht erfolgreich vollführen, da die Todesspirale alle Transportschiffe zerstörte. Die Jünglinge rannten daraufhin in Panik in einem wirren Durcheinander hin und her. Holt wurde während dessen von drei Düsenschlitten Odions eingekreist, konnte sich aber mit ihrem Lichtschwert retten, indem sie die Schüsse, die von den Schlitten ausgingen, parierte und die Piloten dann tötete. Sie betrat eines der Schlitten und versuchte, damit die Jünglinge zusammenzubringen. Mit ihrem eingeschalteten Lichtschwert versuchte sie, den Jünglingen bei der Orientierung zu helfen. Odion versuchte Holt währenddessen durch die Macht zu beeinflussen und sie dazu zu bringen, sich selbst und mit ihr viele andere Personen umzubringen. Sie widersetzte sich jedoch gegen diesen Gedanken, befestigte einen Soldat des Odionats mit ihrem Sprengstoff-Gurt an den Schlitten, klemmte den Beschleunigungshebel und steuerte das Schiff direkt zur Todesspirale. Sie verließ daraufhin den Düsenschlitten. Gerade als sie den Zünder betätigen wollte, begegnete sie Tan Tengo, die ihr danach die Frage stellte, ob Kerra eine Jedi ist. Holt umarmte ihre ehemalige Schülerin und bejahte die Frage. Plötzlich flog ein weiterer Düsenschlitten des Odionats auf sie zu und nahm sie unter Beschuss. Kerra setzte allerdings den Fahrer außer Gefecht und trug ihn weg. Sie betätigte den Zünder für den Sprengstoff, woraufhin erst der untere Teil der Todesspirale, dann die komplette Todesspirale einstürzte, was eine Explosion verursachte. Anschließend führte die Jedi-Ritterin die Schüler zur Eifer, eines der Schiffe der Brigade von Rusher.[1]

An Bord der Eifer

Flucht von Gazzari

Kerra Holt: „Sieht aus wie ein Kreuzfahrtschiff“
Rusher: „Das war sie auch mal.“
Kerra Holt: „Gut. Und jetzt ist sie es wieder.“
— Kerra Holt und Brigadier Rusher (Quelle)

Als sie die Eifer betraten, wurde Holt von dem Brigadier Rusher zur Rede gestellt. Zunächst weigerte er sich, die Schüler und Holt wegzubringen, und sagte, dass es nicht seine Aufgabe wäre, dies zu tun. Später jedoch änderte er seine Meinung und gewährte die Zuflucht. So wurden eintausendsiebenhundertsiebzehn Flüchtlinge wurden in die Mannschaftsunterkünfte gebracht. Im Schiff beobachteten Rusher und Holt, dass die Schlacht von Gazzari zwischen dem Odionat und dem Daimanat weiter andauerte. Dabei wurde aber die Eifer von einigen Schiffen des Odionats, da die Odioniten die Eifer als Schiff des Daimanats ansahen, und des Daimanats, da die Eifer eine irreguläre Einheit war, die von Gazzari flieht, verfolgt und angegriffen. Die Jedi-Ritterin forderte den Brigadier auf, zur Flotte des Bactranats zu fliegen, um sich als neutrales Schiff auszugeben. Der Brigadier befolgte diese Anforderung. Allerdings griffen nach kurzer Zeit die Flotten des Daimanats und des Odionats, auf Befehl von Vilia Calimondra, der Großmutter Daimans und Odions, zusammen die Flotte des Bactranats an, um diese vollständig zu zerstören. Während dessen wurde auch die Eifer wieder ins Visier der Schiffe beider Fraktionen genommen. Widerstand durch die hinteren Geschütze konnten sie nicht leisten, da diese durch Bombardements zerstört wurden. Holt wies Rusher daraufhin, dass die Eifer genügend andere Waffen hätte, womit man gegen die Flotten ankämpfen könnte. Der Brigadier erwiderte und informierte sie, dass die Eifer nur noch zwei Asteroidenzerstörer besäße. Sie seien nun den Truppen der beiden Fraktionen ausgeliefert. Holt bedankte sich bei ihm, weil er versucht hatte, sie und die Schüler zu retten. Rusher entschuldigte sich, da er diesen Versuch nicht erfolgreich hat durchführen können. Indessen wurde ihnen allerdings bewusst, dass sie nicht mehr im Visier der Schiffe befanden und dass sich das Feuer nur auf die Flotte Bactras konzentrierte. Sie beobachteten, dass die Hälfte der Schiffe der Flotte zerstört wurde und die Restlichen in den Hyperraum flohen. Sogleich bekam Rushers Brigade den Auftrag durch Daiman, sich nach Jutrand, der Hauptwelt des Bactranats, zu begeben und dort dem Daimanat zu helfen. Anfänglich wollte sich der Brigadier dieser Anweisung beugen, jedoch befahl er auf Kerras Einspruch seinen Truppen, zu einem Planeten zu fliegen, dass außerhalb des Herrschaftsgebiets des Daimanats zu fliegen, um dort das Schiff zu reparieren. Auch die Jünglinge sollten dort zurückgelassen werden.[1]

Reise nach Byllura

Brigadier Rusher: „Also gut, ich habe hier etwas. Byllura.
Kerra Holt: „Byllura ist nicht näher an der Republik, es ist weiter davon entfernt. Und wir wollen nicht weiter weg“
Brigadier Rusher: „Es könnte sich aber lohnen. Byllura gehört den Kindern.“
Kerra Holt: „Welche Kinder?“
Brigadier Rusher: „Keine Ahnung. Ich war noch nie so weit vom Zentrum entfernt. Aber man sagt, dieses Sith-Territorium würde von Kindern regiert.“
Kerra Holt: Von Kindern?
— Rusher und Holt an Bord der Eifer (Quelle)

Während des tagelangen Fluges befand sich Kerra meist in den Mannschaftsquartieren und den Gemeinschaftsräumen, um dort die Jünglinge zu pflegen und zu versorgen. Diese waren aufgrund der zuvor erhaltenen Freiheit und der Enge ihrer Unterkünfte auf höchstem Maße nervös. Dies führte dazu, dass selbst Ältere randalierten. Da zu wenig Platz vorhanden war, obwohl alle Jünglinge aufgeteilt wurden, war Holt gezwungen einige der Schüler im Korridor unterzubringen. Zudem wurde sie auch noch mit weiteren Problemen, wie dass manche Jünglinge an kalte und manche an warme Temparaturen gewöhnt waren und sie sich deswegen im Schiff unangenehm fühlten oder dass aufgrund des Körpergeruchs oder aus anderen Gründen verschiedene Vertreter einiger Spezies nicht nebeneinander untergebracht werden konnten. Nur wenige Mitglieder der Brigade boten der Jedi ihre Hilfe an. Ryland Dackett war einee der Wenigen und half Kerra bei der Nahrungsverteilung und schickte ihr Übersetzer. Des Weiteren bot er ihr auch seinen Rat, den er aus seinem hohen Wissen über verschiedene Spezies bezog, an. Holt beauftragte den jungen Duros Beadle Lubboon mit dem Brigadier zu reden, um ihn davon zu überzeugen, die Flüchtlinge auf einem Planeten nicht zurückzulassen, sondern weiterhin mitzunehmen. Rusher schenkte dem Duros mehrfach keine Interesse und schlief stattdessen. Daher wollte Holt es schließlich selber versuchen. Sie ging auf Tans Wegbeschreibung hin zum Solarium, wo sich der Brigadier aufhielt. Als sie dann von Rusher hereingebeten wurde, gab sie ihm eine Liste von Forderungen für die Flüchtlinge. Der Brigadier ging dann jedoch in eine vermeintliche Sanieinheit und ließ sie zurück. Anschließend trat auch Kerra in die Sanieinheit ein und fand eine Leiter und eine Wartungsluke auf. Drei Stunden lang verfolgte sie ihn, um ihn danach zur Rede zu stellen. Er sagte ihr, dass er vorhat, die Flüchtlinge zu entsorgen, wenn sie in nächster Zeit keinen Landeplatz auf einem Planeten finden. Holt fragte darauf folgend, ob es eine Möglichkeit gibt in die Herrschaftsgebiete der Republik zu fliegen. Rusher verneinte und sprach darüber, dass es keine zugängliche Hyperraumroute existiert. Er holte eine holographische Karte hervor und zeigte ihr, dass es keine Möglichkeit gibt, näher ins Territorium der Republik zu gelangen, ohne an Gebiete verschiedener Sith-Fraktionen vorbeizufliegen. Es bestünde jedoch die Möglichkeit zum Planeten Byllura, das von Sith-Kindern regiert wurde, zu fliegen, um die Jünglinge dort unterzubringen. Holt willigte ein, da sie der Ansicht war, dass Sith-Kinder weniger grausam seien als erwachsene Sith, sagte hingegen aber, dass kein Flüchtling aus dem Schiff herausgelassen sollte, ohne dass sie mit der Überprüfung des Planeten fertig war.[1]

Gefangene der Diarchie

Ankunft

Byllura war ein Planet der Diarchie, das von den beiden Sith-Geschwister Quillan und Dromika Calimondra regiert wurde. Quillan besaß die Fähigkeit in die Zukunft zu schauen und so sah er die Ankunft der Eifer mit der Jedi Kerra Holt an Bord voraus. Da seine Fähigkeiten bei der Kommunikation sehr beschränkt waren, konnte er sich nur mit seiner Zwillingsschwester Dromika unterhalten, weil beide eine besondere Bindung miteinander hatten. Die beiden Geschwister verließen ihr Zimmer in einem kuppelförmigen Gebäude nicht, was der Grund dafür war, dass sie den Krevaaki Saaj Calician durch die Macht lenkten. Sie gaben ihm den Auftrag die Eifer zu finden und dafür zu sorgen, dass sich die Besatzung der Diarchie fügt.[1]

Als die Eifer den Orbit des Planeten Bylluras betrat, beobachteten Kerra, Rusher und der Rest der Besatzung des Schiffes Sternenjäger, die sich ebenfalls im Orbit befanden. Sie wurden von den Sternenjägern allerdings nicht beachtet und flogen an ihnen vorbei. Nachdem sie nach kurzer Zeit auf Byllura gelandet waren, gab Rusher den Befehl, die Jünglinge aus dem Schiff zu lassen. Kerra schaltete jedoch ihr Lichtschwert ein und hielt die Jünglinge dabei auf, das Schiff zu verlassen. Sie sagte zu Rusher, dass sie die Stadt nicht genügend hatte auskundschaften können. Rusher erwiderte, auf Byllura hätten die Flüchtlinge Unterkunft, Sicherheit und Verpflegung. Kerra antwortete jedoch, es wäre trotzdem zu riskant, die Jünglinge auf Byllura zu lassen, da man zurzeit nichts über die dort herrschenden Sith wüsste. Schließlich gab der Brigadier ihr eine Stunde, um sich in der Stadt umzusehen, bevor die Jünglinge zurückgelassen werden würden.[1]

Als Holt danach durch die Häuser der Stadt marschierte, erkannte sie, dass diese schmutzig und ungepflegt waren. Sie ging an Vertreter verschiedener Spezies vorbei und versuchte sie dann vergebens etwas über den Planeten herauszufinden. Sie wurde von ihnen lediglich kurz angeschaut und dann ignoriert. Mittels Komlink wurde sie von Rusher darauf hingewiesen, dass ihre Zeit allmählich verschwinde, und benachrichtigt, dass ein paar Leute geschickt wurden, um sich um die Flüchtlinge zu kümmern und sie zu einer Einrichtung mit Notunterkünften zu bringen. Kerra wies ihn darauf hin vorsichtig, zu sein. Indes wurde die Jedi-Ritterin von Tan Tengo und Beadle Lubboon, die sich beide direkt hinter ihr befanden, angesprochen und darüber informiert, dass sie von dem Brigadier losgeschickt wurde, um sie wieder einzufangen. Plötzlich drang eine Stimme direkt zu ihrem Geist, die den Arbeitern der Diarchie-Flotte befahl, die Schiffe der Brigade zu beladen, und die „Pfleger“ dazu aufforderte, Celegianer zu den Schiffen zu bringen. Celegianer waren eine quallenähnliche Spezies mit telepathischen Fähigkeiten, die von der Diarchie als ein Kommunikationssystem für die Bevölkerung der Stadt genutzt wurden. Kerra sah, dass der eigentliche Ursprung der Stimme ein Silo war, und ließ darauffolgend Tan und Beadle zurück. Bevor sie ging ordnete sie an, dass der Duros bei der jungen Sullustanerin bleiben müsse. Holt wollte sich dem nähern, wurde aber von den plötzlich auf sie zulaufenden Stadtbewohner aufgehalten. Sie entdeckte, dass diese von Mitglieder einer roten Garde angetrieben wurden. Um der Menge zu entgehen, kämpfte sie sich bis zum Straßenrand und sprang von dort aus auf die Begrenzung des eines Kanals. Die Jedi-Ritterin beobachtete, wie eine Ithorianerin von einem der Garde mental manipuliert wurde, was bedeutete, dass sich höchstwahrscheinlich die komplette Bevölkerung unter einer durch Machtnutzer hervorgerufenen Manipulation stand. Sie erblickte anschließend Lubboon und Tengo, die sich neben drei Gardisten befanden. Da sie erkannte, dass sie nicht versuchten zu fliehen, wusste Holt, dass auch sie soeben vermutlich manipuliert wurden. Um sie von dieser geistigen Manipulation zu retten, sprang Kerra zunächst auf eine Steinplattform und versuchte die Aufmerksamkeit bei den Gardisten zu erregen. Als sie dies erreicht hatte, schaltete sie ihr Lichtschwert ein und sprang geradewegs in die Mitte der Gruppe ihrer Gegner. Diese schalteten daraufhin ihre Stabwaffen an und gingen auf Kerra zu. Nachdem Holt vier von ihnen außer Gefecht gesetzt hatte, versuchten die Übrigen mit Macht-Geistestricks die Jedi-Ritterin zu unterwerfen. Die Gardisten konnten diesen Versuch allerdings nicht erfolgreich ausführen, weil Kerra einen Luftgleiter erspähte und diesen daraufhin auf sie schnellen ließ. Holt nutzte dann den Verlust an Gleichgewicht bei den Gardisten dazu, einen Machtstoß auf sie auszuführen, der schließlich auch sie entmachtete.[1]

Um Tan und Beadle, die während des Duells zwischen Holt und den Gardisten von anderen Gardisten auf einen Luftgleiter gezerrt worden waren, zu retten, sprintete Kerra zu einem anderen Luftgleiter zu, der ebenfalls dem Weg des Vorherigen zur Bucht folgte, und sprang zu ihm hinüber. Nach dem Aufprall trat sie nach dem rodianischen Sith-Lakai, der den Gleiter steuerte. Er fiel von seinem Pilotensitz und versuchte dann ein Machttrick bei Holt durchzuführen. Die Jedi-Ritterin ließ ihn los, woraufhin er allerdings in die Tiefe stürzte. Sie schlug das Frontfenster ein und betrat selber das Cockpit des Gleiters. An Bord des Gleiters erinnerte sich Holt anschließend an eine Palast, die sich auf dem Gipfel eines Tafelberges befand und auf dessen Spitze eine Kuppel angebracht war. Sie beschleunigte zum Gipfel, traf einigen Celegianern. Sie konnte ihnen aber entgehen und betrar schließlich den Palast.[1]

Im Palast

Holt vs Calician

Holt und Calician während des Duells

Nachdem Holt den Palast betreten hatte, wurde sie von einigen Gardisten konfrontiert. Sie konnte sich jedoch gegen ihnen durchsetzen und enthauptete sie daraufhin. Darauffolgend begab sie sich zum Tunnel, wo sich der größte Widerstand an Gardisten befand, und drang bis zu einem der Turbolifts. Sie hatte gemerkt, dass der Anspruch die Gardisten zu töten, je weiter sie weiter gedrungen war, desto immer höher wurde. Die Jedi-Ritterin wurde von diversen Wellen an Gardisten konfrontiert, denen sie aber immer erfolgreich Widerstand leisten konnte. Die letzte Welle an Gardisten versuchte sogar vergebens biologische Waffen gegen sie einzusetzen.[1]

An ihrem Ziel, das Innere des Palastes, angekommen, wusste Kerra, dass sie von Gardisten, bewaffnet mit bereits eingeschalteten Lichtschwerten, erwartet wurde. Die Gardisten versuchten sie durch die Machtmanipulationen dazu bringen, wieder umzudrehen und zu verschwinden. Holt erkannte, dass es nicht viel Sinn ergeben würde unter mentalem Ansturm ihrer Feinde weiterzugehen und schlug daher auf das Kontrollfeld, um die Tür vor ihr zu schließen. Auf der Suche nach einem anderen alternativen Weg sah die Jedi-Ritterin, dass an der Tür ein Handgriff befestigt war und sprang daraufhin zur Decke. Dort bohrte sie mithilfe ihres Lichtschwertes ein Loch, um diesen als Ausstiegsluke zu benutzen. Kurz darauf erklomm sie die Wartungsleiter nach oben, wurde indes aber auch immer wenn sie sich einer Lifttür näherte, mental durch Geistestricks angegriffen, denen sie jedoch widerstehen konnte. Am Ende der Leiter angelangt entdeckte Kerra einen Lüftungsschacht, der womöglich nach oben führte. Als sie danach den Lüftungsschacht betreten hatte und fortgeschritten war, sah sie Licht, das vom Ende des Schachtes austrat. Am Ende des Schachtes angelangt, erblickte sie einen weiteren Schacht, der schließlich zum Inneren der Kuppel führte, allerdings mit einem Gitter versehrt war. Als sie jedoch durch die Lamellen sah, erspähte sie riesige Kampfschiffe, die womöglich von den Bewohnern der Stadt gesteuert wurden. Daraufhin schnitt Holt ein Loch in das Gitter und versuchte kurze Zeit später Verbindung mit dem Brigadier aufzunehmen, erhielt allerdings keine Antwort. Nachdem sie abermals weiter durch diverse Korridore gelaufen war, Gardisten enthauptet und auch physische Blockaden überwunden hatte, betrat sie den runden, kuppelförmigen Raum. Dort betrachte sie einen übergroßen Celegianer, der sich in einem zylindrischen Glasbehälter befand und von einer blassgelben Wolke umgeben war. Als die Jedi-Ritterin den Behälter berührte erhielt sie die telepathische Frage, ob sie eine Nachricht an jemanden hätte. Kerra ging jedoch nicht auf die Frage ein und warf ihm vor, dass er die komplette Bevölkerung Byllura versklavt hätte und dass er ein Sith-Lord sei. Nachdem der Celegianer allerdings auf ihren Vorwurf hin nur ein Wimmern ausstieß und Holt erkannte, dass er regelrecht seiner Persönlichkeit beraubt worden war, erkannte sie, dass er von jemand anderem gesteuert wurde. Sie befahl ihn daraufhin, die Wachen und die Bewohner der Stadt zu beeinflussen, damit sie zu ihren Unterkünften zurückkehren, während einer der Wachen Beadle Lubboon und Tan Tengo zum Hangar bringen soll. Der Celegianer wirkte zunächst verwirrt, doch kurze Zeit darauf ging er dem Befehl Kerras nach. Danach versuchte die Jedi-Ritterin eine Möglichkeit zu finden, um den Celegianer zu befreien. Als sie dies geschafft hatte, wollte sie mittels Komlink Rusher benachrichtigen, um ihm über den Celegianer zu berichten. Allerdings wurde ihr anstelle des Brigadiers von dem Bothaner Narsk entgegnet. Er informierte Kerra, dass sowohl er, als auch sie Anweisungen erhalten hätten. Sie solle „teilen und herrschen“. Als die Jedi-Ritterin fragen wollte, wo er sei, wurde sie vom Krevaaki Saaj Calician unterbrochen, woraufhin die beiden sich duellierten.[1]

Nachdem Calician Kerra unterbrochen und sich daraufhin sich auf sie gestürzt hatte, versuchte er die Jedi-Ritterin zu enthaupten. Holt konnte allerdings ausweichen und ließ anschließend einen Stuhl mithilfe der Macht auf den Krevaaki schnellen, was jedoch nichts brachte, da Calician diesen mit einem seiner insgesamt sechs Lichtschwerter, die er bei sich trug, mühelos zerschneiden konnte. Mit ihrem Lichtschwert versuchte Kerra verschiedene Hieben Widerstand zu leisten, während kurz darauf Saaj, auf den Einfluss der Sith-Lady Dromika hin, versuchte einen Zylinder gefüllt mit giftigem Gas, wo sich auch die Celegianer nach wie vor befanden, mit einem seiner Lichtschwerter durch einen Wurf zu zerstören, um somit sich und die Jedi-Ritterin zu töten. Holt konnte jedoch dafür sorgen, dass es nicht dazu kam, indem sie das Lichtschwert mit ihrer eigenen abwehrte. Danach nahm sie in der Macht wahr, wie der Krevaaki sich dem Befehl Dromikas, der durch die Macht in sein Verstand einfloss, sich widersetzte und dachte, dass es nicht der richtige Weg sei, selbstmörderisch zu handeln. Einladend winkte er Kerra zu, ihn in sicherer Entfernung von der Kammer des Celegianers anzugreifen. Nachdem sie sich wieder auf ihn gestürzt hatte, führte sie diverse Sprünge durch, die unter anderem verhinderten, dass Calician alle Lichtschwerter, die er bei sich trug, gleichzeitig benutzen konnte. Als der Krevaaki daraufhin versuchte seine Richtung zu wechseln, um die Jedi aus dem Konzept zu bringen, konnte Holt allerdings ein Gegenmanöver durchführen, welches zur Folge hatte, dass Kerra einer der Tentakel Calicians durchtrennte. Unmittelbar nach dem sie das getan hatte, sagte Saaj ihr, dass sie ihm folgen müsse, um die Flüchtlinge, die sich zuvor an Bord der Eifer befanden, sehen zu können. Aufgrund ihres Misstrauens gegenüber dem Krevaaki ging sie durch eine andere Kabine, die nach oben führte, nachdem sie Calician bis hin zum Turbolift gefolgt war. Auf ihrem Weg von der Kabine aus zur Kuppel, die sich auf der Spitze des kompletten Palastes befand und die Sith Quillan und Dromika beherbergte, wurde sie von diversen Droiden angegriffen, die ihr allerdings keinen Schaden anfügen konnten und kurz darauf von der Jedi-Ritterin zerstört wurden. Als Holt den Saal, in der sich die Kuppel befand, schließlich betreten hatte, stürzten sich zahlreiche Kindermädchendroiden auf sie zu, um sie zu attackieren. In der Folge konnte sich Kerra auch gegen den Schwarm der Kindermädchendroiden durchsetzen. Im Inneren der Kuppel erblickte sie dann die Sith-Zwillinge Dromika und Quillan, die sich auf einem Bett befanden. In Folge dessen wurde Holt Zeuge, wie die Sith-Lady Dromika zur Leere sprach und einen „Regenten“ dazu aufforderte mit der Jedi zu reden. Eine Stimme verkündete der Jedi-Ritterin, dass sie sich in der Gegenwart der Diarchie befände. Nachdem ihr auch der Sith-Lord und die Sith-Lady vorgestellt wurden, berichtete Kerra ihnen, dass sie veranlasst hätte, die Flüchtlinge freizulassen. Der Regent informierte sie allerdings darüber, dass die Quillan und Dromika sie nicht verstanden und auf eine andere Weise mit dem Universum interagieren. Im Nachhinein entpuppte sich der Regent als Saaj Calician, der daraufhin Holt befahl, ihren Widerstand einzustellen und sich der Diarchie zu fügen. Kerra ging dieser Aufforderung nicht nach, woraufhin die Sith-Lady Dromika begann sie durch die Macht zu manipulieren. Selbst Holt war dieser Art von Manipulation einer derart mächtigen Sith-Lady nicht gewachsen und kniete sich hin. Der Krevaaki Calician lief danach mit seinen vier verbliebenen Lichtschwertern, die allesamt eingeschaltet waren, zur Jedi, um sie zu enthaupten, verharrte jedoch bevor er es vollbracht hatte. Kerra wurde Zeuge, wie Calician versuchte, dem Einfluss Dromikas zu widerstehen, um sie mit seinem eigenen Willen ungelenkt zu töten. Holt nutzte diese Gelegenheit, indem sie sich fallen ließ und ihr Lichtschwert zu ihrer Hand schnellen ließ. Darauffolgend durchtrennte sie die Tentakel, die Calician als Beine dienten, und schleuderte zahlreiche Gegenstände auf Dromika und Quillan, um ihre Konzentration zu brechen, damit sie keine weiteren Machttricks auf die Jedi-Ritterin durchführen konnten. Indes versuchte Dromika ihren Bruder, der sich kaum bewegte, vor den Gegenstände zu schützen. Holt rannte in einem immer größer werdenden Kreis um das Bett herum, wobei sie währenddessen weiter Gegenstände zu den Sith warf. Nachdem die Sith-Lady dann auf Kerra gestürmt war, nutzte die Jedi einen Wrack einer zuvor zerstörten Kindermädchendroiden als Schleuderobjekt, das die Sith ihres Gleichgewichtes raubte. Quillan schrie allerdings anschließend Dromika an, wonach sie sich wieder auf Holt stürzte. Kerra setzte ihre Offensive gegen die Sith trotzdem fort, bis ihr allerdings die Wurfobjekte ausgingen. Daher versuchte sie ihre Taktik zu ändern und rannte zunächst quer durch das Zimmer. Anschließend wollte sie zum Turbolift gehen, wurde hingegen aber von Dromika aufgehalten. Während Dromika schließlich erneut versuchte die Jedi zu manipulieren, tauchte plötzlich die Eifer auf und näherte sich dem Gebäude. Holt wurde Zeuge, wie die Eifer direkt ins Gebäude flog und in Folge dessen Dromika, Quillan und Calician zu Fall wurden. Nachdem die Eifer wieder weg vom Gebäude flog und sich die Sith-Lady wieder aufgerichtet hatte, rannte die Jedi-Ritterin weiter durch den Raum. Sie sah, wie Calician versuchte sich links neben ihr mit seinen verbliebenen Tentakeln aufzurichten und dass Dromika sich hinter ihr mit einem Lichtschwert bewaffnet befand. Mittels Komlink erfuhr sie kurz darauf von dem Brigadier, dass die Rampe der Eifer nicht nahe genug an das Fenster kommen könne und dass Kerra springen müssen werde, während das Schiff unter das Dach fliegen werde. Während Dromika weiter auf sie zulief erkannte Holt, dass nicht die Sith-Lady für alles verantwortlich war, lediglich von dem Sith-Lord Quillan gesteuert wurde. Um daher allem ein Ende zu bereiten, lief sie zu Quillan zu, trug ihn zum Fenster und sprang mit ihm auf die Außenhülle der Eifer.[1]

Flucht aus der Diarchie

Nachdem Kerra Holt und der Sith-Lord Quillan auf die Außenhülle der Eifer gesprungen waren, wurden sie von Dackett und weiteren Besatzungsmitgliedern der Brigade Rushers von dort aus durch eine Luke ins Schiff gebracht. Drinnen angelangt wurde sie von Rusher informiert, dass Tan Tengo und Beadle Lubboon noch mitgenommen wurde und sich nun auch auf dem Schiff befanden. Die Jedi-Ritterin versuchte danach den Brigadier davon zu überzeugen, weiterhin im Gebiet der Diarchie zu bleiben, um die Einwohner zu retten, woraufhin er dennoch den Befehl gab, zur Orbitalgeschwindigkeit überzugehen.[1]

Besucherin des Arkadianats

Auf Aquilaris

„Ich bin zuhause. Ich bin zuhause!“
— Kerra nach ihrer Ankunft auf Aquilaris (Quelle)

Nach ihrem Aufenthalt im Gebiet des Arkadianats erhielt sie einen Notruf, der von der Gilde der Erntearbeiter entsendet wurde. Die Gilde der Erntearbeiter war auf Kerras Heimatplaneten Aquilaris stationiert, weshalb sie sich daraufhin sofort auf den Weg dorthin machte. Auf Aquilaris angekommen erkannte sie, dass sich dort eine Schlacht zwischen dem Daimanat und der Flotte des Hutten Zodoh ereignete. Sie schnitt einigen Sith-Soldaten Daimans den Weg ab und tötete sie mit ihrem Lichtschwert. Anschließend begab sie sich auf den Weg zum Gebäude der Gilde. Dort versuchte sie vergeblich die Sklaven im Gebäude davon zu überzeugen, mit ihr mitzukommen und den Planeten zu verlassen. Joad Kreel, ein alter Bekannter von ihr, sagte, dass sie mit dem Versuch die Sklaven zu retten, nur ihre Zeit vergeude und sie unter der Droge Deluge standen.[3]

Neben dem Gebäude schlug ein Blitz, ausgehend von einem Stormdriver Zodohs, ein, woraufhin Kerra nach draußen ging. Sie feuerte mehrere gezielte Schüsse mit ihrem Blaster auf den Stormdriver bis es zur Explosion kam. Während dessen traf eine weitere Flotte zum Planeten ein, die die Flotte vom Hutten Zodoh erfolgreich angriff. Kerra erkannte, dass die eingetroffene Flotte, der Republik angehörte.[3]

Kommando Barmherzigkeit

Kerra und Jenn

Kerra Holt und Jenn Devaad nach der Schlacht

Nachdem die Schlacht beendet war, landeten die Schiffe der Flotte der Republik auf Aquilaris. Jenn Devaad, Captain der Flotte, bedankte sich bei Kerra für ihre Ablenkung der Besatzung von Zodohs Maschine. Sie erzählte ihr, dass sie für das Wohltätigkeitsunternehmen Kommando Barmherzigkeit arbeite und der dazugehörigen Freiwilligen-Einheit Teufelsgeschwader angehöre. Jenn fügte dann hinzu, dass eine Jedi bestens geeignet wäre, ein Teil des Kommandos zu sein. Kerra war erfreut über Jenns Aussage und trat der Kommando Barmherzigkeit.[3]

Zusammen mit Jenn Devaad und anderen Mitgliedern der Kommando Barmherzigkeit griff Kerra den letzten noch auf Aquilaris verbliebenen Außenposten des Daimanats an. Per Protonentorpedos zerstörten sie diesen. Die, durch die Protonentorpedos verursachte, Explosion tötete schließlich auch die letzten Sith-Soldaten, die auf Aquilaris stationiert waren.[3]

Kerra sah zu, wie die Kommando Barmherzigkeit nach der Schlacht Kisten voller Nahrung für die Bevölkerung Aquilaris' brachte und sie kurz darauf ihnen verteilte. Unterdessen kam Joad zu ihr und fragte, ob auch die Droge Deluge mitgebracht wurde. Während Kerra auf diese Frage antworten wollte, wurde sie von Devaad unterbrochen, die vermeintlich erschrocken darüber war, dass auch die Bevölkerung von Aquilaris unter der Droge stand. Als daraufhin Jenn einen Mitglied des Kommandos dazu aufforderte, orangene Behälter aus den Frachtschiffen zu holen, nahm Kerra einen Behälter und wollte ihn überprüfen. Dies führte allerdings dazu, dass Devaad den Behälter aus ihrer Hand riss und meinte, dass die Behälter nicht für Kerra seien. Kerra versuchte, ihr zu erklären, dass Behälter, wie die orangenen, dazu geeignet wären, sabotiert und als Waffe genutzt zu werden. Auf diese Erklärung reagierte Devaad jedoch mit der Frage, ob sie immer diese Zeit damit verbringt, Sabotage zu betreiben. Holt entgegnete ihr und sagte, dass es von Notwendigkeit sei.[3]

Am darauffolgenden Morgen eskortierten Holt und die weiteren Mitglieder des Teufelsgeschwader die Mutter Barmherzigkeit zum Hyperraumabsprungpunkt. Während sie ihr nächstes Ziel, den Planeten Tatooine, welcher dem Sith-Lord Malakite Calimondra angehörte, anflogen, wurden sie von Intruder-Jägern des Imperiums von Zodoh angegriffen. Infolge dessen befahl Devaad jedoch einen Gegenangriff. Sie verfolgten die Schiffe bis die Voracious, in dem sich der Hutte Zodoh befand und der aus dem Hyperraum gesprungen war, zum Vorschein kam. Holt gelang es Devaad davon zu überzeugen den Angriff abzubrechen und umzudrehen. Während dessen erschienen jedoch diverse Stormdriver. Daraufhin bestrebte Devaad wieder anzugreifen, doch Holt verließ die Formation und kehrte nach Aquilaris zurück, um die Bevölkerung von der annähernden Gefahr der Stormdriver zu schützen und zu evakuieren. Jenn Devaad und die restlichen Mitglieder der Kommando Barmherzigkeit wurden dann von einem Traktorstrahl der Voracious erfasst und gefangen genommen.[3]

Flut von Aquilaris und Rettung der Bewohner

„Retten Sie ihre Leute, Kerra Holt ... ich rette meine ...“
— Jenn Devaad zu Kerra Holt während der Flut (Quelle)

Zurück auf Aquilaris stellte Holt den Erntearbeitern einige Fragen, bezüglich den Möglichkeiten die Bevölkerung zu evakuieren. Ihr wurde mitgeteilt, dass die Luftspeeder auf Aquilaris nicht bei einem Sturm, verursacht durch die Stormdriver, durchhalten würden und dass auch keine Boote zur Verfügung stehen. Anschließend fiel Kerra jedoch ein, dass es auch Erntestationen unter Wasser gab und dass man sie mit U-Booten erreichen könnte. Sie befahl, dass die Erntearbeiter aus den Baracken zu holen. Während dessen ging Kerra zu den U-Booten. Dort angekommen stellte sie fest, dass Joad sich dort aufhielt. Joad erzählte ihr von seiner gegenwärtigen Situation. Zudem auch darüber, dass er nach der Übernahme von Aquilaris durch die Sith ein Verlangen empfand und diesen durch Deluge auflösen konnte. Er gab Kerra seinen vermeintlichen Lebensmittelbehälter und wies daraufhin, dass er diesen nicht wollte. Da Holt wusste, dass der Behälter mit einem Zeitschloss versehen war, führte sie eine Macht-Welle aus, um ihn zu öffnen. Dabei erkannte sie, dass er voll mit Deluge gefüllt war. Gerade zu dieser Zeit kehrte Jenn Devaad wieder nach Aquilaris und forderte die Erntearbeiter auf, ihr die gefälschten Nahrungsbehälter zu geben. Sie wurde jedoch von Holt aufgehalten, die sie mit der Tatsache konfrontierte, dass der Teufelsgeschwader die Erntearbeiter unter Drogen setzte. Devaad rechtfertigte sich, indem sie sagte, dass sie auf einer Hilfsmission für die Republik sei. Ihre Aufgabe sei es, unter dem Namen Operation Deluge, die Behälter bei den Sklaven zurückzulassen, damit die Sith es holen können, was schließlich dazu führen würde, dass sie abhängig wären. Dabei sei es nicht wichtig, wenn auch die Sklaven abhängig wurden. Kerra wurde daraufhin von Devaad dann zurückgelassen und dabei dazu aufgefordert, die Bewohner zu retten.[3]

Nachdem die Flut durch die Stormdriver ausgelöst wurde, begaben sich Kerra und Padgett zu einem Schiff des Geschwaders. Dort forderte Holt einige Erntearbeiter, die Kranken auf Tragen zu stellen und anschließend zur nächsten Erhebung von Aquilaris nach Tarrah Hill zu gehen. Holt teilte Padgett mit, dass der Autopilot des Schiffs eingeschaltet sei und er im Schiff bleiben könne. Sie selber ging hinaus und half Hilferufenden. Diese teilten ihr mit, dass noch eine Person zurückgeblieben war. Daraufhin sah sie, dass die Person Joad war, und eilte zu ihm. Sie sah zu, wie er die Glasbehälter, die mit Deluge gefüllt war, ins Wasser war und anschließend selber hineinsprang. Erschrocken begab sie sich dann nach Tarrah Hill. Dort bemerkte sie, Padgett und die Erntearbeiter, dass die Stormdriver ausgeschaltet worden sein mussten, der Regen jedoch immer noch nicht aufhörte. Plötzlich erschienen U-Boote, angeführt von Joad Kreel, aus dem Wasser. Er erzählte ihr und den Erntearbeitern, dass es möglich sei, sie zu retten, da die Erntestation immer noch intakt waren und sie diesen mit den U-Booten erreichen könnten. Man würde jedoch mehrmals sehr schnell hin und her fahren müssen, da die Kapazität der U-Booten nicht so groß sei.[3]

Am darauffolgenden Sonnenaufgang fuhren Kerra und die Erntearbeiter wieder über die Wasseroberfläche. Dort sahen sie, wie Devaad in einem Jäger von Zodohs Imperium zurückkehrte. Sie berichtete von ihren Ereignissen und den nächsten Ziel Zodohs, den Planeten Darkknell. Auf diesen Bericht machte sich Holt mit Devaad auf den Weg nach Darkknell, um Zodoh zu stoppen und somit Milliarden von Menschen, die auf Darkknell lebten, zu retten.[3]

Rettung Darknells

Jenn Devaad: „Holt, ich kann nicht glauben, dass ich das hier tue. Ich bin hergekommen, um die Sith aufzuhalten – nicht, um sie zu retten!“
Kerra Holt: „Auf Darkknell leben Millarden Menschen, Jenn. Daiman hält sie nur als Sklaven, Zodoh hingegen wird sie töten! Wenn du willst, dass Menschen für sich einstehen, musst du sie am Leben erhalten!“
— Kerra Holt und Jenn Devaad vor der Schlacht von Darkknell (Quelle)
Zodoh vs Kerra

Der Hutte Zodoh und Kerra Holt des Kampfes

Kerra Holt und Jenn Devaad erreichten Darkknell erst nachdem Zodoh seine Stormdriver befohlen hatte, diese zu aktivieren. Devaad berichtete ihr, dass eine Möglichkeit die Flut zu stoppen darin läge, die Voracious zu bombardieren und so die Verbindung zu den einzelnen Stormdrivern zu unterbrechen. Dies umzusetzen wäre jedoch nicht möglich, da sie keine Bomben zu Verfügung hatten. Schließlich flog Jenn ins Hangar der Voracious hinein und Kerra sprang aus dem Kopilotensitz. Während Devaad wieder wegflog, bahnte sich Holt durch verschiedene Truppen Zodohs ins Innere der Voracious hinein, um sich Zodoh persönlich zu stellen. Nachdem sie diverse Truppen getötet hatte und weiterlief, erreichte sie die Kontrollkuppel des Schiffs.[3] Dort wurde sie allerdings von dem Hutten Zodoh, der ein Spezialrüstung besaß, angegriffen. Durch künstliche Schwerkraft wurde sie nach oben getragen und ihr Lichtschwert aus ihrer Hand gerissen. Zodoh stürzte sich mit seiner mandalorianischen Axt auf Kerra und führte ein Hieb durch, der sie jedoch verfehlte. Kerra sprang, nahm ihr Lichtschwert an sich und aktivierte es. Sie konnte es allerdings zum Angriff benutzen, da Zodoh sie daraufhin umschlung. Gerade zu dieser Zeit flog Jenn Devaad durch die Kuppel, was eine Explosion verursachte. Es gelang Kerra sich von dem Hutten zu lösen, in den Sternjäger zu springen und es wieder zu betreten. Die Explosion zerstörte schließlich das komplette Kontrollzentrum der Stormdriver. Im Irrglauben Zodoh wäre durch die Explosion gestorben, flogen Kerra und Jenn zurück zum Planeten Aquilaris.[3]

Abschied auf Aquilaris

Joad and Kerra

Kerra Holt und Joad Kreel während deren Abschieds

Zurück auf Aquilaris unterhielt sich Kerra mit Joad über den Planeten Aquilaris, der sich nun von der Flut erholte. Joad berichtete ihr, dass die alten Ernteanlagen noch zu retten waren. Kerra bemerkte unterdessen, dass Joad nicht mehr im Einfluss der Droge stand und wieder im normalen Zustand war. Sie sagte ihm, dass Jenn und sie von diesem Zeitpunkt an Aquilaris als Hauptstützpunkt für die Weiterleitung von Flüchtlingen aus dem Sith-Raum benutzen würden. Sie verabschiedete sich daraufhin bei Joad und flog mit dem Feuerlotus-Jäger, den sie von Devaad erhalten hatte, außerhalb des Orbits des Planeten.[3]

Auf der Suche nach ihren Eltern

Im Daimanat

Als Holt zuvor auf Aquilaris erfahren hatte, dass es Überlebende des Massakers, das vor zehn Jahren stattfand, gab, begab sich die Jedi-Ritterin auf die Suche nach weiteren Information, in der Hoffnung, dass auch ihre Eltern Aron und Mercia Holt unter den Überlebenden waren. Zunächst reiste sie ins Territorium des Daimanats, um dort die Datenzentren vergeblich zu durchsuchen. Der Sith-Lord Daiman bemerkte dies jedoch und kontaktierte Kerra darauffolgend. Er beabsichtigte damit, dass Holt ins Odionat reisen und dann auf Odion treffen würde. Holt sei die einzige Person, die Odion zur Strecke bringen könnte. Von Daiman erfuhr die Jedi, dass sich ein Odionit innerhalb der Reihen der Sith-Soldaten des Daimanats befand, der Verbindung zu Holt aufnehmen würde. Auf dem Planeten Tergamenion gab sich Holt dann als Sklavin Daimans, die einen Fluchtversuch durchführte, aus, um auf den von Daiman angesprochenen Odioniten zu treffen und somit ins Odionat zu gelangen, um auch dort die Datenzentren zu durchstöbern. Sie stürzte sich in die Tiefe und wurde in Folge dessen von dem Anhänger Odions, der sich als Soldat des Daimanats getarnt hatte, mit einem Gleiter gerettet. Als er sie auf dem Boden absetzte, drohte Kerra mit vermeintlichem Selbstmord mit ihrer Blasterpistole. Diese wurde ihr allerdings mittels Macht-Griff durch den Odioniten aus der Hand gerissen. Daraufhin informierte er sie darüber, dass er kein richtiger Soldat Daimans sei, sondern ein Claimer des Odionats, namens Wayman. Auf die Frage, wie sie ihrem Arbeitstrupp entkommen war, erwiderte Kerra, dass sie in der Lage sei, besondere Dinge zu tun, woraufhin Wayman sagte, dass es für sie daher keine Probleme bereiten würde, den Planeten zu verlassen und ins Gebiet des Odionats einzudringen, um in der Kampfkunst ausgebildet zu werden und schließlich gegen das Daimanat zu kämpfen. In Folge dessen flog der Claimer mit seinem Gleiter hinfort. Kerra Holt führte anschließend ein Gespräch mit Daiman, wo sie ihm berichtete, dass er mit dem Odioniten Recht gehabt hätte und dass er aufgetaucht sei. Daiman antwortete ihr, dass er natürlich Recht habe, da er der Schöpfer aller Dinge der Galaxis sei. Allerdings erwiderte die Jedi-Ritterin diese Aussage daraufhin und machte sich nach kurzer Zeit auf den Weg, den Planeten zu verlassen und das Territorium des Odionats zu betreten.[4]

Angriff aus Skarpos

Erste Schlacht von Skarpos

Kerra Holt, getarnt als Odioniten, zusammen mit Novizen des Odionats

Als Odioniten getarnt, führte Kerra Holt zusammen mit anderen Anhängern Odions nach einiger Zeit einen Angriff auf den Wüstenplaneten Skarpos aus, der von der Menagerie und deren Anführer Sith-Lord Malakite beherrscht wurde. Dort trafen sie auf eine Armee, bestehend aus mutierten Sith und angeführt von Malakite. Während des Gefechts bekam Kerra den Befehl mit, die Graben zu säubern. Holt versuchte dies zu verhindern, da sie wusste, dass in den Gräben kein Wasser war, sondern Sternenjäger-Sprengstoff. Dieser Versuch gelang ihr jedoch nicht, da bereits einige Odioniten zu den Gräben gegangen waren und dort durch eine Explosion ihr Leben verloren hatten. Kurze Zeit darauf, nachdem Malakite seinen Truppen befohlen hatte, sich zurückzuziehen, und somit Skarpos nun dem Odionat gehörte, ging die als Odioniten getarnte Jedi-Ritterin zu den Leichen der Personen, die bei der Explosion zuvor den Löffel abgegeben haben. Dieses Vorhaben widersprach allerdings dem Kredo des Odionats, der für die Vernichtung des Lebens steht, weshalb Yulan sie darauffolgend zur Rede stellte und sie fragte, warum sie versucht hatte, die Verstorbenen zu retten, obwohl diese auf dem Befehl Yulans hin starben und Stärke gegenüber den Truppen der Menagerie zeigten. Die Jedi-Ritterin versuchte ihn dann vergeblich zu beschwichtigen, jedoch wies er sie daraufhin, dass sie zu einem Novizen des Odionats ausgebildet werde und dass ihr das Überleben nichts bedeuten solle. Aufgrund dessen versuchte sie sich bei ihm zu entschuldigen, indem sie sagte, dass sie schätze, dass er Recht hat, woraufhin er ihr entgegnete und sagte, dass sie sich zusammenreißen solle. Zudem behauptete er, dass bisher keiner seiner Novizen nicht einen ruhmreichen Tod für Odion gehabt hätte, wonach allerdings der Claimer Wayman kam und einwendete, dass keiner von seinen Novizen überhaupt so viel Erfahrung gesammelt hätte, um nicht zu sterben und dass er die Claimer bei der Suche an Novizen auf Trab halten würde. Wayman informierte Yulan außerdem auch darüber, dass er große Hoffnungen für Holt hege und er überdies aus Jubalene gekommen wäre und Odion eine Einheit von Novizen auf eine große Mission schicken werde. Infolgedessen wurde Kerra auf ihre Frage hin mitgeteilt, dass es Datenzentren in Jubalene gibt. Sie gab vor, sie wolle nur etwas über Odions Lehren erfahren, was aber nicht der Wahrheit entsprach, da Holt erhoffte, in diesen Datenzentren etwas über ihre Eltern zu erfahren.[4]

Aufenthalt auf Jubalene

Mercia und Aron Holt

Das Hologramm von Holts Eltern

Ieldis’ Helm. Lord Ieldis lebte vor dem grossen Hyperraumkrieg. Er studierte, was die Leute zum kämpfen brachte ... was sie dazu veranlasste, ihr Leben wegzuwerfen. Niemand wusste mehr darüber, wie man Leute gegeneinander aufbringt.“
— Odion erzählt vom Ieldis’ Helm (Quelle)

Nachdem Kerra, zusammen mit den anderen Novizen des Odionats, nach Jubalene gebracht, sahen sie an der Seite Odions zu, wie dieser drei Duros, die vorher die Buchhalter des Bactranats gewesen waren, so manipulierte, dass diese in einer Arena, bloß mit Speeren bewaffnet, einen Rancor angriffen. Holt sah anschließend mit den anderen dabei zu, wie die Buchhalter von dem Rancor aufgegessen wurden. Odion sagte zu ihnen, dass sich der Tod auf der dunklen Seite der Macht am besten anfühle, wenn Leute freiwillig sterben würden. Er wäre zudem dazu in der Lage, die Verzweiflung einer Person in eine blinde Zerstörungswut verwandeln, wie beispielsweise zuvor bei den Duros, deren blinde Zerstörungwut aus der Verzweiflung der Menschen, die in der Kriegsschmiede Jubalenes arbeiten, gekommen war. Während sich Holt weiterhin im Hintergrund hielt, erzählte Odion von dem Ieldis' Helm, einem Helm, der von dem Sith-Lord Ieldis vor de großem Hyperraumkrieg erschaffen wurde und Odions Fähigkeit stärken würde. Im Rahmen des Projekt Pandämoniums seien die Suchen nach dem Helm zum Planeten Sarrasia, welcher allerdings außerhalb des Odionats lag, gekommen. Aufgrund der Zerschlagung des Bactranats sei es jedoch nun möglich, die Suche fortzusetzen, weshalb Odion Wayman befahl, zusammen mit den Novizen, darunter Kerra, dies zu tun. Kurz danach war Odion aber plötzlich entsetzt, was daran lag, dass er in der Macht jemand Bekanntes fühlte. Er wusste aber nicht, dass diese Person Holt war.[4]

Einige Zeit später, nachdem Odion und seine Anhänger weggegangen waren, blieb Kerra weiterhin in dem Raum, wo der Ieldis’ Helm, mithilfe eines Hologramms projiziert wurde. Sie untersuchte den dazugehörigen Computer, befahl ihm, seinen Scan-Modus zu aktivieren, und zeigte ihm kurz darauf ein Medaillon, auf welchem ihre Eltern abgebildet waren. Wenig später erhielt die Jedi-Ritterin die Information, dass diese vor zehn Jahren von den Truppen des Odionats auf Aquilaris gefangen genommen und anschließend an Projekt Pandämonium übergestellt wurden, worauf hin sie glaubte, dass ihre Eltern weiterleben würden.[4]

Schlacht von Sarrasia

Zoojoo und Kerra

Kerra Holt und Tante Zoojoo, wieder vereint

Zoojoo: „Dies ist ein Teil von Sarrassia, den Odion niemals bekommen wird! Jetzt tu, was dein kranker Meister von dir verlangt, und stirb? Halt. Gesegnete Sterne ... du bist die kleine Holt.
Kerra Holt: Tante Zoojoo?
— Kerra Holt und ihre Tante Zoojoo im Gespräch nachdem sie sich erstmals, nach Jahren, wieder sehen (Quelle)

Auf dem Planeten Sarrasia angelangt, griffen die Novizen, zusammen mit Kerra und angeführt von dem Twi'lek Doyan, die dort lebende Bevölkerung an, um zum Mount Diligence, dem letzten Ort des Projekt Pandämoniums, vorzudringen. Während dessen bekamen sie aber auch den Befehl, Ausschau nach Vertretern nützlicher Spezies, wie beispielsweise der Verpinen, Ausschau zu halten, da Odion unter anderem Ingeneure benötige.[4]

Als Doyan einen bereits hilflosen und unbewaffneten Gegner töten wollte, griff Holt ein, indem sie ihm einen Stoß versetzte. Als Doyan daraufhin die Jedi-Ritterin fragte, warum sie dies gemacht hatte, gab sie ihm nochmal einen Stoß, dieses Mal jedoch, um ihn vor der darauffolgenden Explosion des Hügels, wo sie zuvor drauf waren, zu retten. Indes sah Yulan dies und sprach Holt darauf an und unterrichte sie, dass das Leben den Odioniten nichts bedeute und sie sich daher auch nicht, um das Leben anderer kümmern soll. Kurz darauf teilte ein Soldat mit, dass die Priester ihr letztes Gefecht in der Höhle ausgetragen hätten, woraufhin Yulan Kerra und den anderen Novizen befehligte, in diese hineinzugehen und den Ieldis' Helm zu suchen, während er selbst nach Vannahame gehen würde.[4]

Als Holt und die anderen schließlich in die Höhlen hineingegangen waren, spürte die Jedi-Ritterin, dass sich in der Nähe eine ihr naheliegende Person befand. Kurz darauf bemerkte sie, dass diese Person die woostoidische „Tante“ Zoojoo war und lief alleine weiter und ließ somit die anderen Novizen hinter sich zurück. Diese liefen ihr hinterher, konnten sie aber nicht finden, da Kerra bereits vom eigentlichen Weg abgebogen war und sich nun hinter einem Fels befand. Dort fand die Jedi-Ritterin ein Symbol, das identisch zu dem Symbol auf ihrem Anhänger, den sie vor Jahren von ihrer Mutter erhalten hatte, war. Als sie infolgedessen ihren Anhänger an das Symbol hielt, öffnete sich neben ihr eine Tür, woraufhin sie eintrat.[4]

Kurz darauf blickte Holt auf einen See und auf einen Tempel, das am anderen Ende des Sees war. Von der Höhlenlandschaft überwältigt, bemerkte die Jedi nicht, dass sich hinter ihr ihre „Tante“ Zoojoo anschlich und anschließend im Glauben, Kerra wäre eine von Odions Anhängern, ihr mit einem langen Knüppel an den Kopf schlug und somit der Knüppel zerbrach. Nachdem Holt zu Boden gesackt war, wollte Zoojoo ihr mit einem Stein den Todesschlag versetzen, erkannte aber gerade noch rechtzeitig, wer die Person war. So sahen sich die beiden Frauen nach jahrerlanger Pause wieder.[4]

Infolgedessen fuhren sie mit einem Boot zu einem Tempel, der vor Jahrtausenden von den Grumani-Ureinwohnern erbaut wurde und den Ieldis’ Helm beherbergte. Als sie schließlich vor dem Tempel stehen blieben konnte Holt den Ieldis’ Helm in der Macht nicht spüren, woraufhin sie Zoojoo diesbezüglich befragte. Zoojoo informierte Kerra, dass der Helm zunächst im Tempel gewesen war, aber anschließend von einigen Priestern, aufgrund der sich immer mehr vergrößernden Gefahr einer Invasion durch die Sith, an einen anderen Ort gebracht wurde. Da dies vor hunderten von Jahren passierte sei der Helm in Vergessenheit geraten, bis Kerras Mutter Mercia Holt, zusammen mit ihrem Vater Aron Holt, vor sieben Jahren gekommen war und anschließend die Schriftzeichen an der Wand des Tempels übersetzte. Es sei ihnen allerdings nur gelungen, etwas über die Macht des Helms herauszufinden und den Grund, warum dieser auch verborgen bleiben musste. Hiernach ergriff Kerra das Wort und brachte hoffnungsvoll zum Ausdruck, dass ihre Eltern daher immer noch leben würden. Dem entgegnete jedoch Zoojoo und berichtete ihr, wie ihre Eltern, von Odion geschickt, seinen Idealen aber nicht folgend, nach Sarrasia kamen und den Ieldis’ Helm fanden. Damit Odion diesen aber nicht findet und Nutzen aus ihm zieht, würden sie daraufhin ein Pakt mit den Nachfahren der Grumani geschlossen haben, der besagt, dass sie Odion davon abhalten nach Sarrasia zu kommen, während die Nachfahren den Helm aufbewahren sollten. Zoojoo hätte danach die Eltern der Jedi-Ritterin nicht mehr gesehen und vermutete, dass sie Erfolg mit ihrem Vorhaben gehabt haben, woraufhin Kerra anfing zu weinen. Als ihre „Tante“ sie nach dem Grund ihrer Trauer fragte, berichtete die Jedi, dass ihre Eltern nicht zurückgekommen waren, um sie zu suchen. Zoojoo entgegnete ihr allerdings und meinte, dass Holts Eltern gedacht hätten, dass sie tot wäre, und versuchte sie zu beschwichtigen, indem sie sagte, dass sie daher nicht traurig sein sollte, da sie und ihre Eltern am Leben war und Odion den Ieldis’ Helm nicht kriegen konnte, weil dieser weit außerhalb seines Territoriums auf dem Planeten Skarpos wäre. Weil Kerra wusste, dass dieser Planet indessen aber von Odions Truppen erobert wurde, ergriff sie sofort das Wort und berichtete Zoojoo darüber, worauf die Woostoidin verlegen wurde. Die Jedi-Ritterin entschloss sich anschließend, sich nach Skarpos zu begeben, um dort den Ieldis’ Helm vor Odion zu finden, jedoch versuchte ihre „Tante“ es ihr auszureden und deutete darauf hin, dass Kerra somit Odions Aufmerksamkeit auf die auf Skarpos anwesenden Priester richten würde und er auf diese Weise wissen würde, wo der Helm ist. Holt entgegnete ihr allerdings danach und konterte, dass der Sith-Lord diesen ohnehin finden würde. Ihre Absicht war dabei aber auch, ihre Eltern bei der Suche zu finden, was die Woostoidin auch erkannte.[4]

Kurz danach explodierte plötzlich eine Wand und Yulan kam mit der Einheit von Novizen hinter der zerstörten Wand zum Vorschein. Zoojoo war daraufhin vom Glauben erfüllt, dass Kerra sich vermeintlich den Sith angeschlossen hat und sie zum Ieldis’ Helm führen will, weshalb sie zum Tempel sprintete und ihre Zerstörung einleitete. Holt versuchte sie vergeblich davon zu überzeugen, dass sie in der Lage war, die Woostoidin zu beschützen und von hier weg zu schaffen, allerdings kam es dann zur Explosion, wonach die Jedi-Ritterin ins Wasser geschleudert wurde. Als sie dann das Ufer erreichte, hielt Yulan sie zur Rede und fragte sie, warum sie bei der Woostoidin war. Kerra antwortete ihr, dass sie Untersuchungen durchgeführt und herausgefunden hatte, dass sich der Ieldis’ Helm auf dem Planeten Skarpos befand. Als Yulan und die Novizen danach dem zerstörten Tempel den Rücken zudrehten und nach draußen gingen, blickte Holt noch einmal zu dem Tempel und sprach eine Entschuldigung zu ihrer zuvor verstorbenen „Tante“ aus.[4]

Auf Vannahame

Kerra und die Kinder

Kerra Holt betritt den Raum

„Die Macht behüte uns! Das sind Kinder! Tausende von Kindern! Wer ... wer würde so etwas tun?
— Kerra Holt als sie den unterirdischen Raum betritt. (Quelle)

Da Yulan der Befehlshaber des Kriegschiffes Gravedigger und somit der einzige war, der die Hyperraum-Koordinaten von Skarpos wusste, hatte er auch die Macht die Novizen dorthin zu führen, wo er wollte, weshalb er die Gravedigger zur Weltraumstation Vanahame steuern ließ, um dort zu tanken. Obwohl die Gravedigger bereits völlig aufgetankt war, brach Yulan immer noch nicht auf. Währenddessen versuchte Holt zweimal einen Shuttle zu stehlen, um die Reise nach Skarpos fortzusetzen, scheiterte beide Male aber dabei. Daraufhin wollte die Jedi-Ritterin Doyan und die anderen Novizen dazu zu bringen, mit ihr zusammen Yulan zu zwingen, nach Skarpos aufzubrechen, erhielt jedoch lediglich die Information, dass sich Yulan in einem unterirdischen Raum befand. Nachdem Kerra danach nach unten geklettert war, stellte sie nach kurzer Zeit fest, dass sich im Raum hunderte von Kindern in Kuppeln befanden. Die einfach in den Raum geworfene Frage, wer dies gemacht hatte, wurde von Yulan beantwortet, der zu ihr ging. Er informierte sie darüber, dass Odion dafür verantwortlich war und somit Kinder ohne jegliche Hoffnung schuf. Die Kinder hätten, außer ihren Holomentoren, keine Verbindung zu der Außenwelt und würden daher denken, dass sie selber nur Hologramme wären. Zudem erzählte er ihr von seiner Vergangenheit, wie er dem Odionat beigetreten war und dass er davor ein unabhängiger Operator in der mandalorischen Tradition war und ihm das Leben seiner Soldaten wichtig war. Als er dann Odion diente, würde er erkannt haben, dass das Leben doch nicht wichtig war. Holt versuchte daraufhin, ihm vom Gegenteil zu überzeugen, jedoch meinte er, dass Holts Aussage falsch wäre. Kurz darauf sagte er, dass er bereit zur Fortsetzung zur Reise wäre und forderte sie auf den Schalter für die Beleuchtung umzulegen.[4]

Zweite Schlacht von Skarpos

Kerra beim Anblick auf Odion

Kerra blickt zu Odion auf, der den Ieldis’ Helm in der Hand hält

Auf Skarpos angekommen, teilte Holt den Novizen mit, dass sich Tunnel unter der Mesa befanden, wo sich der Helm befand, was der Twi’lek Doyan mittels gravimetrischen Scans bestätigen konnte. Währenddessen tobte jedoch eine Schlacht um die Vorherrschaft von Skarpos, in welcher Malakite, zusammen mit seinen Truppen, die Rückeroberung anstrebte. Kerra fand mit ihrem Fernglas einen Ausgang der Tunnel und wollte diesen dann mit einem Swoop Bike ansehen, wurde aber allerdings von Doyan aufgehalten, der sie erinnerte, dass der Befehl, einen gemeinsamen Vorgang der Novizen, vorsah.[4]

Doyan: „Hier muss es sein, Mercy! Ich spüre die Gegenwart des Helms! Warte dort! In einer Sekunde sind wir bei dir!“
Kerra Holt: „Das wird nicht nötig sein, Doyan. Weisst du ... ich kündige!
— Doyan und Holt im Gespräch nach dem Kerra zur Öffnung gesprungen ist (Quelle)

Kurze Zeit später tauchte ein Transporter des Odionats auf, der auf dem Gipfel landete, wo sich der Ausgang der Tunnel befand, woraufhin Kerra zu Yulan lief und ihn fragte, wer diese Person, die sich alleine auf die Suche nach dem Helm machte, war. Er drückte danach Unwissenheit aus und befahl ihr, ihre eigentliche Aufgabe fortzuführen, wurde allerdings von der Jedi-Ritterin unterbrochen, die ihn packte und zusammen zur Seite sprang und somit einer von den plötzlich aufgetauchten Schiffen des Daimanats verursachten Explosion entging. Holt fragte Yulan, woher Daiman wisse, dass sich der Ieldis’ Helm auf Skarpos befand, wonach sie die Aufforderung erhielt nach Daiman hinzusehen. Als Kerra der Aufforderung nachging, erkannte sie den auf der Sarrasia-Mission verlorenen Ging Glenk, der neben Daiman stand und ihm diente und somit auch ein Verräter war. Zusammen mit Yulan rannte die Jedi-Ritterin dann zum Speeder der Novizen und begaben sich infolgedessen zu einer Öffnung im Gebirge. Dort angekommen sprang Holt abruptartig zur Öffnung. Als die anderen Novizen ihr anschließend folgen wollte, schleuderte sie ihr Lichtschwert gegen den Speeder, der sich danach ziellos umher bewegte, und sagte dabei auch noch, dass sie keine Anhängerin des Odionats mehr wäre. In den Höhlen angekommen stolperte die Jedi-Ritterin über die Tasche ihrer Mutter und lief hoffnungsvoll weiter. Auf dem Weg dorthin wurde sie jedoch von Macht-Blitzen erfasst und kurz darauf erkannte sie, dass der Ursprung von Odion kam, der den Ieldis’ Helm in der Hand hielt und sich dann bei Holt bedankte, dass soe ohn zum Helm geführt hatte. Sie würde die erste werden, die die Wirkungen des Helm hautnah miterleben darf.[4]

In Gefangenschaft

Als Holt dann somit in die Gefangenschaft Odions geriet, trug Odion ihr seine Theorie vor, dass nur ein einziges Wesen das Universum besitzen könne. Nachdem der Sith-Lord anschließend zun Ausdruck brachte, dass der Ieldis’ Helm eigentlich zu klein für ihn wäre und er sich in einem Müllkompressor fühlte, spottete die Jedi-Ritterin, dass er seinen Kopf doch in einen echten stecken solle, wonach Doyan Odion fragte, ob er sie töten dürfe. Er würde die Vorstellung nicht ertragen, dass sich die ganze Zeit eine Jedi in den Reihen der Novizen befand, woraufhin Odion ihm entgegnete, dass das ein Grund wäre, die Novizen zu töten. Er hätte dies aber schon vornherein gewusst und nur schauen wollen, was sie machen würde. Infolgedessen meinte er auch noch, dass er nie gedacht hätte, dass sich ihre Eltern innerhalb der alten Suchteams befanden. Als der Sith-Lord Chagras Odion dazu aufgefordert hatte die Universität von Sanbra zu plündern, wäre er auf Holts Eltern gestoßen, die für den Jedi-Orden historische Recherchen über Lord Ieldis stellten, und so habe es angefangen. Nachdem die Forscher sich dann nach Aquilaris begaben, habe Odion dafür gesorgt, dass dieser Planet angegriffen wurde, indem er den Grund vorgeführt gehabt habe, dass dies eine Möglichkeit wäre, den Jedi-Meister Vannar Treece zu töten, jedoch eigentlich vorgehabt habe die Forscher gefangen zu nehmen, um etwas über den Ieldis’ Helm zu erfahren. Indessen erkannte die Jedi-Ritterin, dass es damals kein Zufall war, dass der Jedi-Meister Vannar Treece zu ihr gekommen war und äußerte dies auch. Odion ging allerdings nicht weiter darauf ein, sagte, er hätte Treece nicht gesehen und fuhr mit seiner Geschichte fort. Er berichtete ihr, dass er die Forscher infolge dessen mitgenommen hatte und nach dem Tod des Sith-Lords Chagras als Kern für die Sucharbeiten nach dem Helm benutzte. Als dann Holts Eltern verschwunden waren, sei die Suche aussichtslos gewesen bis die Jedi-Ritterin auftauchte und den Helm weitersuchte. Er hätte sie einfach weitersuchen lassen, aber währenddessen Wayman auf sie ansetze, damit er stets wissen würde, wo sie sich befand.[4]

Kurze Zeit später kam Yulan zu Odion und berichtete von einer Explosion, die vom Inneren der Höhle ausgelöst wurde. Zur Zeit der Explosion seien zwei Menschen in der Höhle anwesend gewesen. Nachdem Yulan dann ein Medaillon aus seiner Tasche zum Vorschein brachte und sagte, dass das der letzte Überbleibsel der beiden Menschen war, erkannte Kerra, dass das Medaillon das Gleiche war, wie jenes, dass ihre Eltern ihr gegeben hatten, und daher die beiden Personen, die gestorben waren, ihre Eltern gewesen sein mussten. Daraufhin löste sie sich von den Novizen, die sie festhielten und ergriff das Medaillon, wonach sich ihre Annahme vom Tod ihrer Eltern bestätigte. Durch ihren Schmerz, den sie anschließend empfand lud sich der Ieldis’ Helm, den Odion trug, auf. Mithilfe des Helmes konnte Odion aus ihrem Schmerz Kraft ziehen, es vertausendfachen und auf die annahenden Anhänger der Menagerie freisetzen, sodass diese sich gegenseitig bekämpften. Kerra musste zusehen, wie Odion die nur durch ihr gewonnene Kraft dazu daraufhin dazu einsetzte, die Truppen aller drei Armeen gegeneinander aufzuhetzen, weshalb sehr viele Tode auf allen Seiten entstand. Danach sagte Odion zu Holt, dass dies erst der Anfang sei und er wolle, dass sie bei allen Malen mit dabei sein wird.[4]

„Sie hatten bereits alles verloren. Sie hatten niemanden, für den sie leben konnten, doch sie starben für alle anderen. Das ergibt kaum einen Sinn“
— Yulan kommentiert die Holoaufzeichnung von Holts Eltern (Quelle)

Nach einiger Zeit wurde die Jedi-Ritterin in eine Zelle gebracht. Yulan kam zu ihr und überbrachte ihr ein Holoaufzeichnung. In der Aufzeichnung waren Holts Eltern zu sehen, die davon berichteten, dass Odion sie gefangen genommen hat und sie anschließend flohen und in der Tempelkammer der Grumani auf dem Planeten Skarpos den Ieldis’ Helm fanden. Sie hätten gewollt den Helm ins Territorium der Galaktischen Republik zu bringen, wären dazu jedoch nicht in der Lage gewesen, da der Planet Skarpos ständig von unterschiedlichen Sith-Fraktionien belagert werden würden und die Soldaten daher immer Wache halten würden. Sie hätten keine Lebensmittel mehr und würden alles dafür tun, den Helm für immer zu begraben. Infolgedessen sprachen sie noch ein Kind an, das ihres war, sie es aber nicht mehr sehen konnten, und appellierten auch noch an Kerra, dass sie niemals aufgeben soll, und dass sie sie lieben. In der Folge kommentierte Yulan das Verhalten von Holts Eltern als sinnlos, weil diese niemanden hatten, für den sie gelebt haben, aber für andere gestorben waren, woraufhin die Jedi-Ritterin ihr entgegnete, dass nicht nur der Tod, wie es in Odions Lehren beschrieben wird, Sinn habe, sondern auch das Leben.[4]

Kurz nach dieser Aussage war das Schiff auf dem sie sich befanden auf Vannahame gelandet. Zunächst wusste weder Holt, noch Yulan, auf welchem Planeten sie gelandet waren und vermuteten zunächst Jubalene. Als die Jedi-Ritterin in die vorderen Bereiche des Schiffes gebracht wurde, erkannte sie entsetzt, dass diese Vermutung falsch gewesen war und Odion nun unbegrenzte Macht hatte, indem er aus dem Leid tausender Kraft schöpfen konnte. Zuvor konnte er durch das Leid einer Person tausende weitere Personen kontrollieren und dazu bringen, sich gegenseitig zu bekriegen. Als sie dann infolgedessen von Yulan zu Odion gebracht wurde, musste sie zusehen, wie dieser befahl, die Beleuchtung des unterirdischen Waisenhauses abzustellen – etwas, was die Waisen zuvor nicht erlebt haben. Dies hatte zur Folge, dass diese anfingen vor Qual zu schreien. Diese Qual nutzte Odion aus, um das „Ende“ einzuläuten. Zeitgleich überzeugte Kerra Yulan, nach unten zu gehen, die Beleuchtung wieder anzuschalten und die Waisen zu befreien, um der Qual der Waisen ein Ende zu setzen. Kerra zerbarst daraufhin ihre eigenen Ketten und griff Odion an, wobei Wayman Odion zur Hilfe kam. Da Odion keine Kraft mehr schöpfen konnte und sich die Gefühle der Waisen zu Erstaunen und Erleichterung änderte, bekam er dies im Ieldis' Helm zu spüren. Dies führte dazu, dass Odion zu brennen begann und Waymans Aufmerksamkeit auf ihn gerichtet war, woraufhin Holt Wayman tötete. Bevor der Sith-Lord starb, versuchte er die Jedi-Ritterin zu überreden, ihm zu helfen. Diese tat jedoch nichts und so erlag dieser dem Feuer.[4]

Befreiung der Waisen

Yulan: „Mir tut es nur leid, dass wir die Kinder nicht wieder mir ihren Eltern zusammenführen können.“
Kerra Holt: „Das werden wir. Du bringst die Kinder in die Republik und ich werde ihre Eltern zu ihnen holen. Wie ich es schon einmal tat. Einmal ... oder tausende von Malen. Ich habe meine Eltern gefunden ... und ich werde ihre letzte Botschaft an mich für immer behalten. Ich werde auch ihre Eltern finden.“
Yulan: „Wayman war nicht der wahre Claimer, Kerra Holt ... der bist du. Wir waren so gut wie tot. Ich war tot ... und du hast mich gerettet. Ich komme zurück. Und ich werde Hilfe mitbringen.“
Holt: „Sicheren Flug, General ... das ist meine Familie, die du da bei dir hast.“
— Yulan und Kerra Holt nach der Befreiung der Waisen (Quelle)

Nachdem Odion besiegt und die Waisen befreit worden waren, brachten Yulan und Holt sie an einen anderen Ort. Dort standen Transporter bereit, die dafür genutzt werden sollten, die Waisen in das Territorium der Republik zu bringen. In einem letzten Gespräch vor Aufbruch führte Yulan Kerra gegenüber den Wunsch, die „Waisen“ mit ihren Eltern zusammenzuführen. Die Jedi sagte ihm, dass sie auch die Eltern der Kinder finden und befreien würde. Daraufhin versprach Yulan, Kerra dabei zu helfen, nachdem er die Kinder transportiert haben würde, indem er Verstärkung mitbringen würde. Kerra wünschte dem Tarro noch einen sicheren Flug, wonach auch die Transporter aufbrachen.[4]

Über das weitere Schicksal der Jedi ist nichts bekannt.

Hinter den Kulissen

Kerras Lichtschwerter

Das Heft im Artwork (l.) und das Heft in den Comics (r.)

  • Ihr Vorname Kerra ist eine Konstruktion aus Knight Errant
  • Ihr Nachname Holt kommt von den Andy Holt Apartments, in denen John Jackson Miller einen Sommer verbrachte.[5]
  • Sie wurde vom Autor John Jackson Miller für Knight Errant erschaffen
  • Komischerweise unterscheidet sich das Heft ihres Lichtschwerts bei den Artworks und bei den Comics.

Quellen

Einzelnachweise

Nutzung von Community-Inhalten gemäß GFDL , sofern nicht anders angegeben.